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Ultraleicht Trekking

rentoo

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  1. Gefällt mir!
    rentoo hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Kleidung aus welchem Material   
    Merino ist das Marterial meiner Wahl. Ich habe es wieder mal auf einer größeren Tour diesen Sommer gemerkt. Das Material ist so genügsam und riecht lange nicht so schnell wie Plastik. Auch habe ich schlicht ein besseres Gefühl, da ich Naturfaser und kein Plastik auf der Haut trage. Ich achte beim Kauf sehr stark darauf, dass ich Zeugs kaufe, bei dem die Tiere nicht leiden. Ein Merinoshirt vom Discounter schaue ich nicht einmal an. 
    Leider lässt sich UL und ganz auf Plastik zu verzichten nicht unter einen Hut bringen, aber soweit es irgendwie geht, versuche ich auch als Naturliebhaber, Plastik zu vermeiden.
  2. Gefällt mir!
    rentoo hat eine Reaktion von questor erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Drehverschlüsse von Glasflaschen, zB. Mineralwasserflaschen gehen gut. Ich hab‘s gerade nochmal für Dich getestet.
  3. Gefällt mir!
    rentoo hat eine Reaktion von Trekker erhalten in Was motiviert euch ultraleicht unterwegs zu sein?   
    Seitdem ich UL unterwegs bin, bekomme ich von der Landschaft und der Natur um mich herum etwas mit. Endlich macht Wandern Spaß und ist nicht nur eine Quälerei. Mit UL bin ich meiner Meinung nach auch effektiver unterwegs. Auch reizt mich die Beschränkung aufs Wesentliche (obwohl ich zugeben muss, dass da noch Potenzial ist). 
  4. Gefällt mir!
    rentoo reagierte auf questor in Ich möchte ganz herzlich einmal richtig DANKE sagen!   
    Floor sleeping ist da ein hilfreiches Schlagwort zur Recherche. Gab hier auch ein paar Vertreter, als es um Minimalismus ging. 
    Bei mir war die Suche andersherum, Probleme im unteren Rücken und im Schulterbereich zu Hause auf der zu weichen Matratze, Becken und Kreuz zu stark eingesunken anstelle über Nacht gestreckt zu werden.
    Also härter schlafen @Home. Zunächst mit Isomatten beholfen, dann noch mal ein paar extrem harte Federkern Matratzen probiert, Futon war auch nicht meins, gelandet bin ich bei einer 10cm Kapok Matratze, bei den 5-7cm Rollmatten, die viele für floor sleeping nutzen, waren mir die Kammern zu uneben.
    Nacken und Rücken deutlich besser, an dem Orthopäde und Physio vorher lange recht ergebnislos rum gedoktert hatten.
    Kurzum, es macht durchaus, auch in den eigenen vier Wänden das ein- oder andere zu hinterfragen und die Schere im Kopf zu bekämpfen.
  5. Gefällt mir!
    rentoo hat eine Reaktion von teeta3 erhalten in [Erledigt][Suche] Wiederaufladbare Kopflampe   
    Ein Angebot habe ich nicht für Dich, aber einen Modellvorschlag, die Petzl Bindi. Ich selbst nutze sie schon seit längerem und ich bin begeistert. 
     
  6. Gefällt mir!
    rentoo hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Artikel auf Zeit.de: Lasst die Städter wild im Umland campen!   
    Während die Meisten, die unserer Passion nachgehen, in das Thema hereingewachsen sind, stünden die "Städter" dann in diesem Jahr vor einer neuen Möglichkeit, Ihre Freizeit zu verbringen. Wenn ich mal mein Kopfkino anschalte, sehe ich Wohnwägen, die in die Wälder oder nahe an Seen gezogen werden, Familienzelte oder sonstige Großzelte, die in den Wäldern stehen usw. 
    Ich vermag mir nicht auszumalen in welchem Ausmaße sich die Anzahl der Waldbrände erhöhen würden. Ganz zu schweigen von Badeunfällen, an Seen und Flüssen, die ja eh schon in den letzten Jahren gestiegen sind. 
    Ich plädiere eher wieder für die Öffnung von Campingplätzen, wo man eine gewisse Infrastruktur findet. Wer mehr Natur will, wird sich sicherlich, wie wir alle auch, in das Thema "hineinarbeiten" und sich umeltverträglich verhalten.
    Es braucht meiner Meinung nach kein Jedermannsgesetz in Deutschland.  Es gibt eh schon zu viele Gesetze, finde ich. Ich finde, dass dies so manchen dann verleiten würde, sich ungebührend in der Natur zu verhalten. Ich frage mich, würde ich mich weiterhin so vorsichtig und diskret in der Natur verhalten, wenn ich das Recht hätte, ganz offiziell dort zu übernachten? Ich kenne mich ja, und sage als Naturschützer würde ich das natürlich machen, aber für Andere lege ich meine Hand nicht ins Feuer. 
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    rentoo reagierte auf Wander Schaf in Artikel auf Zeit.de: Lasst die Städter wild im Umland campen!   
    Ich denke, es sollte gesetzlich so bleiben wie es ist. In Schweden mag es vielleicht gut funktionieren (ich weiß allerdings nicht wie viel Aufwand betrieben wird, wie viele Kapazitäten es benötigt, um dennoch die Sauberkeit und Naturbelassenheit zu gewährleisten).  
    Meine Befürchtung ist auch, dass dann Übernachtungen im Wald zunehmen werden (nicht aber nun eine Flut entsteht), auch dass sicher mehr Müll im Wald oder sonstigen Plätzen zurück bleibt, als sonst. Eben dies würde dann zu mehr Kontrolle und Reinigung führen, als es vermutlich jetzt schon der Fall ist. 
    Ich hatte einmal eine Begegnung mit einem Förster vom hessischen Forst, der inkognito mit dem Downhillbike unterwegs war. Ich nächtigte an einer Schutzhütte auf einem Aussichtspunkt. Er begegnete mir morgens, als ich mein Lager gerade abgebaut hatte und wir kamen ins Gespräch (als interessierter Biker - da wusste ich nicht, dass er Forstbeamter war).  Er fragte, was ich hier so mache, ob ich hier gepennt hätte, er war interessiert an meinem Equipment, ich beklagte mich über den Müll, der da lag und ich ihn in meine Mülltüte schmiss. Dann gab er sich zu erkennen und berichtete davon, dass er häufig mit Leuten zu tun habe, die dann in großen Rucksäcken ihren Fraß und Bier mit hoch schleppen würden, um dann hier einen schönen Abend zu verbringen  - aber den Scheiß nicht mehr mit runter tragen würden. Ich fragte ihn dann auch mal direkt zum Thema im Wald pennen und wie er damit umgehe: er meinte, ja, erlaubt sei das nicht, aber so wie ich das täte, würde es ihn und seine Kollegen in der Regel nicht bocken, weil es ihnen wichtig sei, dass auf Brunftzeiten, Naturschutzgebiete usw Rücksicht genommen werde und man keine Spuren hinterlässt - ich sei ja auch nur für eine Nacht zur Durchreise an einem Fleck und nicht, um dort eine Woche ein Lager aufzuschlagen. Wenn er merke, dass Leute Rücksicht auf die Natur nehmen und sich ab Schilder im Wald halten (z.B. Ruhezone fürs Wild), sei das für ihn in Ordnung.   
    Fand ich sehr nett, sehr nachvollziehbar und denke, dass das Verbot hier in dem Sinne schon anständig beachtet wird. Es erleichtert dem Förster auch die Arbeit:  einen verdächtig wirkenden Personenkreis im Wald aufgrund des geltenden Verbotes zu verweisen ist einfacher, als wenn es ein Jedermannsrecht gäbe und die Leute einem etwas vorschwindeln, von wegen sie würden keine Spuren hinterlassen - denn solange sie da wären, gäbe es keine Handhabe. Aktuell kann der Förster auf sein Gespür hin ein Auge zu drücken, oder wenn er sich unsicher ist, den Weg hinaus zeigen. Finde ich momentan besser so. 
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    rentoo hat eine Reaktion von einar46 erhalten in Artikel auf Zeit.de: Lasst die Städter wild im Umland campen!   
    Während die Meisten, die unserer Passion nachgehen, in das Thema hereingewachsen sind, stünden die "Städter" dann in diesem Jahr vor einer neuen Möglichkeit, Ihre Freizeit zu verbringen. Wenn ich mal mein Kopfkino anschalte, sehe ich Wohnwägen, die in die Wälder oder nahe an Seen gezogen werden, Familienzelte oder sonstige Großzelte, die in den Wäldern stehen usw. 
    Ich vermag mir nicht auszumalen in welchem Ausmaße sich die Anzahl der Waldbrände erhöhen würden. Ganz zu schweigen von Badeunfällen, an Seen und Flüssen, die ja eh schon in den letzten Jahren gestiegen sind. 
    Ich plädiere eher wieder für die Öffnung von Campingplätzen, wo man eine gewisse Infrastruktur findet. Wer mehr Natur will, wird sich sicherlich, wie wir alle auch, in das Thema "hineinarbeiten" und sich umeltverträglich verhalten.
    Es braucht meiner Meinung nach kein Jedermannsgesetz in Deutschland.  Es gibt eh schon zu viele Gesetze, finde ich. Ich finde, dass dies so manchen dann verleiten würde, sich ungebührend in der Natur zu verhalten. Ich frage mich, würde ich mich weiterhin so vorsichtig und diskret in der Natur verhalten, wenn ich das Recht hätte, ganz offiziell dort zu übernachten? Ich kenne mich ja, und sage als Naturschützer würde ich das natürlich machen, aber für Andere lege ich meine Hand nicht ins Feuer. 
  9. Danke!
    rentoo reagierte auf martinfarrent in Artikel auf Zeit.de: Lasst die Städter wild im Umland campen!   
    Dazu kommt, dass für solche Leute (die das ja nur notgedrungen und eher ohne durchgehende Leidenschaft betreiben) kaum ein 'pädagogisches Korrektiv' existiert... so etwas wie dieses Forum, wo sie lernen könnten, welches Verhalten beim Wildcampen den Schaden minimiert. Sie werden weder hier noch bei ODS mitlesen, sondern frei nach Fantasie agieren. Jedenfalls wäre das meine Prophezeiung.  
  10. Gefällt mir!
    rentoo hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Artikel auf Zeit.de: Lasst die Städter wild im Umland campen!   
    Während die Meisten, die unserer Passion nachgehen, in das Thema hereingewachsen sind, stünden die "Städter" dann in diesem Jahr vor einer neuen Möglichkeit, Ihre Freizeit zu verbringen. Wenn ich mal mein Kopfkino anschalte, sehe ich Wohnwägen, die in die Wälder oder nahe an Seen gezogen werden, Familienzelte oder sonstige Großzelte, die in den Wäldern stehen usw. 
    Ich vermag mir nicht auszumalen in welchem Ausmaße sich die Anzahl der Waldbrände erhöhen würden. Ganz zu schweigen von Badeunfällen, an Seen und Flüssen, die ja eh schon in den letzten Jahren gestiegen sind. 
    Ich plädiere eher wieder für die Öffnung von Campingplätzen, wo man eine gewisse Infrastruktur findet. Wer mehr Natur will, wird sich sicherlich, wie wir alle auch, in das Thema "hineinarbeiten" und sich umeltverträglich verhalten.
    Es braucht meiner Meinung nach kein Jedermannsgesetz in Deutschland.  Es gibt eh schon zu viele Gesetze, finde ich. Ich finde, dass dies so manchen dann verleiten würde, sich ungebührend in der Natur zu verhalten. Ich frage mich, würde ich mich weiterhin so vorsichtig und diskret in der Natur verhalten, wenn ich das Recht hätte, ganz offiziell dort zu übernachten? Ich kenne mich ja, und sage als Naturschützer würde ich das natürlich machen, aber für Andere lege ich meine Hand nicht ins Feuer. 
  11. Gefällt mir!
    rentoo hat eine Reaktion von kra erhalten in Provokante These: Werden UL/Forums Neulinge beim Kauf von Gebraucht-Ausrüstung benachteiligt?   
    Auch ich habe bereits hier von Leuten Ausrüstungsteile gekauft, und ich habe mich immer über den guten Preis und über die Möglichkeit gefreut, die Teile überhaupt zu bekommen.
    Für mich ist die Sache ganz einfach, jemand bietet etwas an, und entweder akzeptiere ich Preis und Angebot oder eben  nicht. 
  12. Gefällt mir!
    rentoo hat eine Reaktion von Schwede erhalten in Rüdiger Nehberg gestorben   
    Ja, ich unterstütze Target seit vielen Jahren und hoffe, dass diese wertvolle Arbeit weitergeht. 
     
  13. Gefällt mir!
    rentoo reagierte auf Schwede in Rüdiger Nehberg gestorben   
    R.I.P.
    Für mich ist er nicht nur "Sir Vivel",
    nein, er ist auch der Mann, der Target in's Leben gerufen hat, der etwas bewegt hat. 

    /Ted
     
  14. Gefällt mir!
    rentoo hat eine Reaktion von Susa erhalten in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Für Juni habe ich den Pfälzerwaldpfad geplant und für August den Kammweg (vom Jeschken zum Rosenberg) mit Erweiterung entweder über den Forststeig oder Teile des Malerweges. Ich denke der Pfälzerwaldpfad ist kein Problem. Wie es mit dem Kammweg aussieht, bleibt noch offen, doch hoffe ich, dass man bis dahin wieder nach Tschechien darf. Ansonsten mache ich's wie so oft, ich nehme meinen Rucksack und wandere in der Region. Wald und Wege gibt es überall. Ich liebe die Flexibilität unseres Hobbies
  15. Gefällt mir!
    rentoo reagierte auf FlowerHiker in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Ich war eben noch ein paar Stunden im Teutoburger Wald ALLEINE auf einer Rundwanderung unterwegs. Einfach um endlich mal abzuschalten und diese ganzen Nachrichten bewusst für eine Zeit zu verdrängen. Was soll ich sagen, Wahnsinn, jetzt habe ich wieder Energie für ein paar Tage! Ich habe heute zum ersten Mal sehr bewusst merken können was mit dem Begriff "Waldbaden" und den positiven Effekten gemeint ist. So sollten wir in der aktuellen Zeit nicht nur das Negative sehen, sondern uns auf die kleinen Details die man sonst kaum wahrnimmt fokussieren. Es gibt da draußen zum Glück so viel Positives. Die hunderte Jahre alte Eiche am Wegesrand, aufblühende Büsche, Vögelgezwitscher und und und... Herrlich!
    Zur Motivation mal ein paar Aufnahmen:


  16. Gefällt mir!
    rentoo reagierte auf Dingo in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Kennst Du diese Menschen? Der Satz ist für mich so wahr wie zu behaupten, die Jugend wäre unpolitisch.
  17. Gefällt mir!
    rentoo reagierte auf P4uL0 in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Also ich bin schon auch dafür das soziale Kontakte erstmal vermeiden werden sollten, aber andererseits kann ja eine einzelne Person doch was alleine machen sofern er mit dem Auto zum Beispiel in den Wald fährt und dann dort pennt oder wandert oder oder. Ich sitze hier gerade am Fluss beim Fotografieren alleine und 100 Meter weiter sitzen 8 Leute grillen und machen Party. Wegen solchen Vollidioten wird ne ausgangssperre immer wahrscheinlicher. Es kann ja jeder mal rausgehen zum Sonnenbad oder spazieren aber halt alleine oder mit seiner Familie. 
  18. Gefällt mir!
    rentoo reagierte auf khyal in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Ich stimme Dir ja sonst in vielem zu und das Bild zum Social Distancing ist prima, mal gleich weiterverteilt, aber das Zitierte kann ich nicht nachvollziehen...

    Warum soll man nur Tagestouren machen, wenn ich, sobald ich wieder Zeit habe, fuer ein paar Tage in der Natur unterwegs bin, warum sollte ich dann mit dem Leben Anderer spielen, ist doch das Beste, was ich machen kann, dort treffe ich Weniger als bei mir vor der Tuer und wenn, bleibe ich auf Abstand, draussen unterwegs zu sein, tut meiner Gesundheit & Spirit gut, damit sinkt die Chance, dass ich selber zur Verbreitung beitrage und so mal ganz nebenher, verbrauche ich dann laengst nicht so viel Resourcen, als wenn ich zu den Kandidaten gehoere, die nun zuhause haengen und sich in hoher Aufloesung in beheizter Wohnung durch Netflix oder Outdoor-Filmchen fraesen das war jetzt nicht ernst gemeint, muss jeder selber wissen, ich erlebe outdoor lieber draussen...

    Das Wichtige ist doch ein eingeschaltetes Gehirn, egal wo man ist, Abstand halten, Haende gruendlich waschen usw, ich denke die sinnvollen Regeln kennt hoffentlich inzwischen jeder, auch ueberlegen, was man wie anfasst und vor allem, mit Anderen freundlich umgehen, ein Laecheln hat noch nie geschadet...

    Das Entscheidende ist momentan auch, sich wirklich bewusst sein, dass das eigene Verhalten in der Oeffentlichkeit auch Andere mit beieinflusst und auch den lieben Eltern, die das noch nicht kapiert haben, das erklaeren...was bringt das, nen halben Shutdown zu machen, wenn es dann viele Eltern nicht auf die Kette kriegen, ihren Kids verstaendlich zu erklaeren, warum sie jetzt nicht in der normalen Gang spielen koennen usw und dann darueber viele Infektionsketten laufen...nach dem was ich da in den Staedten beobachte, ist das zumindest bei vielen Eltern bzw damit auch deren Kids noch nicht angekommen...

     
  19. Gefällt mir!
    rentoo hat eine Reaktion von noodles erhalten in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Für Juni habe ich den Pfälzerwaldpfad geplant und für August den Kammweg (vom Jeschken zum Rosenberg) mit Erweiterung entweder über den Forststeig oder Teile des Malerweges. Ich denke der Pfälzerwaldpfad ist kein Problem. Wie es mit dem Kammweg aussieht, bleibt noch offen, doch hoffe ich, dass man bis dahin wieder nach Tschechien darf. Ansonsten mache ich's wie so oft, ich nehme meinen Rucksack und wandere in der Region. Wald und Wege gibt es überall. Ich liebe die Flexibilität unseres Hobbies
  20. Danke!
    rentoo reagierte auf Roiber in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    OT:
    Ausgezeichneter Plan - ich hoffe, die Lage hat sich bis dahin gebessert und Du kannst ihn umsetzen! Hier ein paar Impressionen zur Unterstützung der Vorfreude: klick
  21. Gefällt mir!
    rentoo hat eine Reaktion von truxx erhalten in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Für Juni habe ich den Pfälzerwaldpfad geplant und für August den Kammweg (vom Jeschken zum Rosenberg) mit Erweiterung entweder über den Forststeig oder Teile des Malerweges. Ich denke der Pfälzerwaldpfad ist kein Problem. Wie es mit dem Kammweg aussieht, bleibt noch offen, doch hoffe ich, dass man bis dahin wieder nach Tschechien darf. Ansonsten mache ich's wie so oft, ich nehme meinen Rucksack und wandere in der Region. Wald und Wege gibt es überall. Ich liebe die Flexibilität unseres Hobbies
  22. Danke!
    rentoo reagierte auf berghutze in Rennsteig im Winter   
    Auf der Suche nach einer Wanderung für die Wintermonate, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ohne um die halbe Welt zu fliegen erreichbar ist, bin ich auf den hier im Forum schon häufig empfohlenen Rennsteig gestoßen. Da im Winter rund 140 der 169 km als Loipe für Langläufer gespurt sind und aufgrund von Berichten wie diesem habe ich zwar Bedenken, mit Langläufern in Konflikt zu geraten – das Problem scheint sich dieses Jahr aufgrund Schneemangels allerdings nicht zu stellen... bis es drei Tage vor dem geplanten Start der Wanderung zu einem Wintereinbruch kommt und auf einmal 54 km Loipe gespurt sind. Nach einigem hin und her entschließe ich mich, wie geplant loszulaufen und einfach mal zu schauen, was passiert.
    Während die ganze Republik auf Thüringen schaut, fahre ich also hin. Der Erkenntnisgewinn ist aber gering. Der Thüringer an sich – wenn ich das mal so pauschalierend sagen darf – ist Fremden gegenüber nicht so gesprächig. Der übliche Smalltalk („Wandern Sie den Rennsteig? Wo kommen Sie heute her? Wo wollen Sie noch hin?“) findet nicht statt. Mit meinen zarten Versuchen, in einem Gasthaus ein Gespräch zu beginnen („Kommen sonst im Winter mehr Langläufer?“ - ist ja nicht so, dass ich gleich mit Höcke eingestiegen wäre...) laufe ich gegen eine Wand („Im März haben die Leute auch sonst keine Lust mehr auf Schnee.“). Als mich die Bäckersfrau in Steinbach am Wald fragt, ob ich ganz alleine laufe und ob ich keine Angst habe, ist mir sofort klar, dass ich jetzt in Bayern bin. Im Übrigen stelle ich mit Erstaunen fest, dass es in Thüringen mehr Metzger als Bäcker gibt und die Metzger die weitaus größere Auswahl haben. Wer Pressfleisch und fünf verschiedene Sorten Fleischkäse liebt, ist hier im Paradies.
    Tag 1, 01.03.2020, Hörschel – Kleiner Inselsberg (~34 km)
    Der Ausgangspunkt der Wanderung in Hörschel ist dank der ICE-Anbindung von Eisenach hervorragend zu erreichen. Die Deutsche Bahn ist pünktlich und ich kann meine Wanderung wie geplant um 10:30 Uhr beginnen. Im Ohr habe ich nicht das Rennsteiglied, sondern Rainald Grebe, der nicht nur Brandenburg, sondern auch Thüringen besungen hat („Im Thüringer Wald, da essen sie noch Hunde...“). Nach circa 20 m beginnt es zu nieseln, hört dann aber zum Glück schnell wieder auf. Als ich nach gut 5 km aus dem Wald komme, bläst mich der Wind fast um. Ich sehe eine Regenfront auf mich zukommen. Für ungefähr 10 sec denke ich, ich könnte dem Regen entkommen. Dann ziehe ich so schnell ich nur kann, meine Regensachen an und stapfe für die nächsten 30 min in strömendem Regen weiter. Nach rund 20 km sehe ich den ersten Schnee, ab der Ruhlaer Skihütte bei km 25 geht es im Schnee weiter, der mich auch nicht so bald wieder verlässt.

    Das Laufen im Schnee gestaltet sich deutlich anstrengender als auf festem Untergrund und es geht auch deutlich langsamer voran (na gut, das ist keine wirklich neue Erkenntnis). Die breiten Wege, die mich sonst am Rennsteig vermutlich ziemlich genervt hätten, lerne ich zu schätzen, da sie das Fortkommen deutlich erleichtern. Die letzten Kilometer auf den Beerberg und den Inselsberg hoch haben es nochmal in sich, da der Schnee immer tiefer wird und man immer tiefer einsinkt. Pünktlich zum Sonnenuntergang um 18 Uhr habe ich es allerdings auf den Großen Inselsberg geschafft und komme, noch bevor es dunkel wird, ziemlich platt am Haus am Reitstein an, wo ich als einziger Gast nächtige.
    Tag 2, 02.03.2020, Kleiner Inselsberg – Grenzadler (~27 km)
    Zu meiner Überraschung kommt nur wenige Minuten, nachdem ich losgelaufen bin, die Sonne raus.

    Anders als vorhergesagt (ich bin eigentlich auf eine Woche trübes Wetter mit Schnee und Regen eingestellt) habe ich einen wunderschönen Tag mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein – der allerdings Tauwetter mit sich bringt. Ab der Neuen Ausspanne wird das Laufen richtig anstrengend. Hier lag der Schnee relativ tief und dementsprechend steht jetzt auch der Schneematsch richtig tief. Einmal versinke ich bis weit über den Knöchel in der Matsche, meine Gamaschen bewahren mich zum Glück vor einem größeren Wassereinbruch. Zwei weitere Rennsteigwanderer, die ich später noch treffe, gehen ab hier mit Schneeschuhen weiter. Trotz bzw. wegen des schönen Wetters ist wasserabweisende Kleidung unbedingt zu empfehlen, denn von den Bäumen tropft der geschmolzene Schnee wie verrückt. Stellenweise laufe ich mit aufgezogener Kapuze. Die Beschaffenheit des Weges ändert sich ständig, insbesondere wie weit man in den Schnee einsinkt. Etwa 5 km vor Grenzadler, als ich schon denke, ich hätte es fast geschafft, wird das Laufen noch mal richtig hart: ein schmales, verhältnismäßig steiles Stück, mit tiefem, weichem Schnee. Ich habe Zweifel, ob ich es so bis Oberhof schaffe. Das ist vielleicht das fieseste am Wandern im Schnee: Während man bei einem Aufstieg sehen kann, wie viele Höhenmeter man noch vor sich hat, weiß man nie, wann sich die Beschaffenheit des Weges wieder bessert. Nach 1,8 km, a.k.a. „die Hölle“, wird der Weg wieder besser begehbar. Der Tag bleibt mir vor allem als anstrengend in Erinnerung.
    Tag 3, 03.03.2020, Oberhof – Schutzhütte an der Kleinteichswiese (~31 km)
    Morgens schneit es – das ist besser als Regen, denn von Schnee wird man bekanntlich nicht so nass. Den zwischenzeitlichen Plan, in Oberhof Langlaufski zu leihen, habe ich wieder zu den Akten gelegt, denn aktuell sind nur noch gut 9 km bis zur Schmücke gespurt. Dafür lohnt sich der Aufwand nicht. Beim Losgehen ist mir ist etwas mulmig zumute, da ich nicht weiß, was mich erwartet (Stichwort „die Hölle“). Über jeden Kilometer, den ich gut voran komme, freue ich mich und bis zur Schmücke wandert sich der Weg wunderbar. Danach wird es wieder harte Arbeit. Als ich irgendwann von einem älteren Herrn in Gummistiefeln auf der Straße überholt werde, wird es mir zu blöd. Ich will vorankommen und laufe die letzten 3,5 km bis zum Bahnhof Rennsteig auch auf der Straße. Nach einem Päuschen in dem wirklich wunderschön hergerichteten alten Bahnhof geht es mit neuem Schwung weiter und ich komme gut bis Neustadt. Dort denke ich tatsächlich, ich hätte den Schnee jetzt bald hinter mir gelassen.

    Ein Irrtum, wie sich nach keinen 2 km herausstellt. Im dortigen Nahkauf, der wirklich gut auf Wanderer eingestellt ist, kaufe ich noch ein paar Sachen ein. In der Kaffee-Ecke treffe ich die beiden Schneeschuh-Wanderer, die heute beim Bahnhof Rennsteig abgebrochen haben und morgen mal schauen wollen, ob sie weiter wandern. Ich gehe noch ein Stück weiter, da ich zumindest eine Nacht in einer Schutzhütte übernachten will. Die Schutzhütte an der Kleinteichwiese, die auf Outdoor Wiki angepriesen wird, erscheint mir dafür geeignet, da man kurz vorher durch Neustadt und kurz hinterher durch Masserberg kommt und deshalb nicht viel Wasser mitnehmen muss.

    Tag 4, 04.03.2020, Kleinteichswiese – Ernstthal (~30 km)
    Als ich morgens aufwache liegt alles im Nebel. So bleibt es auch den ganzen Tag. In Masserberg stelle ich mit Freude fest, dass das Rennsteighaus nicht nur geöffnet, sondern sogar beheizt ist. Nach Masserberg geht es erst ganz gut weiter, dann wechsle ich immer mal wieder freiwillig vom Rennsteig auf den breiteren Forstweg. Zwischendurch lichtet sich der Nebel etwas, dann zieht wieder ein feuchter, klammer, kalter Nebel auf, bei dem es selbst beim Laufen frisch wird. Heute ist nicht der Weg das Ziel, heute ist ankommen das Ziel. Immerhin wird aber ab Neuhaus der Schnee spürbar weniger.
    Tag 5, 05.03.2020, Ernstthal – Grumbach (~28 km)
    Der Schnee nimmt weiter ab und ab Steinbach am Wald habe ich ihn endlich hinter mir gelassen. Ich laufe wie beflügelt und komme wieder in meinem normalen Tempo voran. Wie anstrengend das Gehen im Schnee ist, merkt man erst richtig, wenn man wieder festen Boden unter den Füßen hat und das Gehen auf einmal so leicht wird. Wie empfohlen folge ich dem blauen R, die schmalen Pfade gehören mit zu den schönsten Stücken des Rennsteigs (soweit ich das aufgrund des Schnees beurteilen kann).
    Tag 6, 06.03.2020, Grumbach – Blankenstein (~17 km)
    Ich laufe im Regen los und ich komme im Regen an. Die letzten 5 km verlaufen direkt neben der Straße (okay, wahrscheinlich war der Rennsteig zuerst da und dann wurde die Straße neben/auf den Rennsteig gebaut – aber das macht es auch nicht wirklich besser). Die letzten Kilometer wollen auch gelaufen sein. Schön ist aber anders.
    Einen strategischen Fehler mache ich dann noch: Ich entschließe mich Reiseproviant nicht im Supermarkt unten an der Selbnitz einzukaufen, sondern lieber zum Bäcker zu gehen. Zu DDR-Zeiten kann es dort auch nicht anders ausgesehen haben. Hamsterkäufe wegen Coronavirus kann ich glaube ich ausschließen. Zuerst denke ich, der Bäcker hat geschlossen. Dann entdecke ich ein Blech mit einsamen Brötchen. Die verbliebenen fünf Kuchenstücke sind schon reserviert, aber einen Kaffee bekomme ich. So finden meine letzten Vorräte doch noch Verwendung... Um 12:38 Uhr sitze ich im Zug, der mich zurück in die Zivilisation bringt.
     
    Und falls ich morgen noch die Muße habe, schreibe ich noch was zu meinen Klamotten und ein kurzes Fazit .
  23. Gefällt mir!
    rentoo hat eine Reaktion von truxx erhalten in UL und immer leichter und leichter – wozu?   
    Draußen sein, Overnighter, Langstreckenwanderungen, das alles verbinde ich mit Entspannung, erden, mich so gut wie möglich in die Natur zu integrieren, und nicht nur den Blick aufs Wesentliche zu richten, sondern das nur absolut Wesentliche zu leben und zu erleben. Wettbewerb, Stress, zuviel von (fast) Allem, das habe ich im Job und im Alltag.
    Wie so viele hier, habe ich mit sauschwerem Zeugs angefangen und irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass ich beim Bergauflaufen nur auf den Boden schaue und nichts von dem was mich umgibt, mitbekomme. Abends im Lager war ich dann so platt, dass ich auch nichts groß mitbekommen habe. Na, kommt das jemandem bekannt vor? Toll man war draußen !!!!!
    Ja, es ist einfach nur herrlich, sich mit wenig Gepäck durch die Landschaft zu bewegen. Es tut gut, dass man mit Leichtigkeit die An- und Abstiege machen kann und auch noch Kraft hat, einen Abstecher auf einen Felsen oder Turm zu machen. Mein BW liegt so zwischen 4 und 5 Kg. Wenn ich's drauf anlege, geht im Sommer auch SUL Allerdings nehme ich mir, abhängig vom Typ und von der Dauer der Tour noch den einen oder anderen Luxusartikel mit. Mir ist wichtig, dass jede Tour und jeder Aufenthalt draußen so schön wie möglich ist. Deshalb muss ich auch nicht zum Verrecken Gewicht einsparen. Mein Gear ist soweit komplett, und ich mag alle meine großen und kleinen Dinge. Sehe ich einen Shelter, der irgendwie noch leichter als meine Behausungen ist, bekomme ich zwar große Augen, aber irgendwie lässt mich das kalt. 
    Auch würde ich niemals auf meinen Kaffee und mein warmes Abendessen verzichten wollen. Ein warmer Kaffee im Schlafsack und dem Flammenspiel beim Kochen des Abendessens zuzusehen gehört für mich eben dazu. Von daher könnte ich mit Cold Soaking noch einsparen, würde ich aber niemals machen. Doch wenn man bei der Küche darauf achtet, gibt es auch dort großes Einsparpotenzial. Toaks, Titan usw. sei Dank. .
    Grundsätzlich gilt für mich, dass jedes Gewicht auf meinem Rücken ok ist, solange ich mich wohl fühle und Spaß bei der Sache habe, allerdings gilt für mich auch, dass ich mich leichter unterwegs, auch wohler fühle. Ich gehe das Thema Gewichtseinsparung  ziemlich gechillt an. Ich muss weder mir noch irgendjemand anderem etwas beweisen, ich muss und will nur Spaß haben und genießen.
  24. Gefällt mir!
    rentoo reagierte auf berghutze in Wanderung ab Sonntag - dringend Alternative gesucht   
    Planänderung: Da ich eine komplette Umplanung nicht mehr hinbekomme, muss ich eben ein Stück Langlaufen 
    In Oberhof kann man Ausrüstung leihen. Ich habe zwar leider keine Ahnung, welche Strecke ich an einem Tag schaffe, wie lange ich dafür brauche und wie es mir am nächsten Tag dann geht - aber das werde ich dann wohl rausfinden.
  25. Gefällt mir!
    rentoo reagierte auf fool in Impressionen von Touren   
    Ziemlich frisch zurück aus Madeira - Mission "Flucht vor dem norddeutschen (Nicht-)Winter" gilt es hiermit als erfolgreich zu verbuchen.  
    Bis auf ´nen kleinen Einbruch zwischendurch war super Wetter, was insbesondere auf den Etappen in den Bergen zu traumhaften Ausblicken geführt hat. 
     












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