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Ultraleicht Trekking

irispompiris

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  1. Gefällt mir!
    irispompiris hat eine Reaktion von questor erhalten in Schnäppchen-Thread 2.0   
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  2. Danke!
    irispompiris hat eine Reaktion von Spacejaeger erhalten in Schnäppchen-Thread 2.0   
    Anker PowerPort III Nano USB-C Ladegerät, 18W mit 37,5 g für 12 Euro.
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  3. Gefällt mir!
    irispompiris hat eine Reaktion von Frank erhalten in Schnäppchen-Thread 2.0   
    Anker PowerPort III Nano USB-C Ladegerät, 18W mit 37,5 g für 12 Euro.
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  4. Gefällt mir!
    irispompiris reagierte auf doast in Schnäppchen-Thread 2.0   
    Auf der offiziellen Raidlight Seite ebenfalls für 40€ (gratis Versand + Rückversand): https://www.raidlight.com/int-en/raidlight-ultra-mp-r-trousers-pants-clothing-apparel-231-glhmp05-231-2019-2020.html
    Generell einige Schnäppchen dabei, z.B. Tyvek-Hose, etc. 
    Mit Code: OUTLET10 nochmals 10% auf alle Sale-Artikel (hat bei mir vor ein paar Tagen funktioniert).
  5. Gefällt mir!
    irispompiris reagierte auf wilbo in Tarp - Poncho   
    Shooting am Waldrand.
    In Sachen Styling haben wir uns ein wenig an den Sturmtruppen von Star wars orientiert.
     


    VG. -wilbo-
     
  6. Gefällt mir!
    irispompiris reagierte auf Manni in Flextail - Zero Mattress 200g   
    Naja warten wir mal ab bis das Produkt auf Amazon oder ähnlichen Plattformen mit Käuferschutz angeboten wird. 
  7. Gefällt mir!
    irispompiris reagierte auf wilbo in Tarp - Poncho   
    Moin!
    Ich habe über die Feiertage weiter am Konzept eines Tarp-Ponchos gearbeitet.
    Das Konzept schwirrt mir seit gut einem Jahr im Kopf herum und vereinzelt entsteht „nebenbei“ ein Prototyp oder eine Schnittanalyse wie beim GWC.
    Der aktuelle Schnitt ist im Detail noch nicht ganz fertig, könnte aber im Prinzip schon jetzt genutzt werden.
    Ich möchte gerne den jeweiligen Stand mit Euch teilen, damit Ihr & ich je nach Bedarf daran weiterarbeiten könnt. Da ich durchaus im Auge habe, den Entwurf irgendwann einmal kommerziell zu nutzen, sollten alle die damit Schwierigkeiten haben, sich mit Ihrem Entwurfsanteil schlicht zurückhalten. Alle anderen sind herzlich eingeladen meinen Beitrag zu ergänzen, zu kritisieren und weiterzuentwickeln.
    Ohne Abspannschnüre wiegt dieser Prototyp 220 g.

    Die Liegelänge reicht für mich mit 1-85 gut aus.
    Im komplett geschlossenen Modus bleibt allerdings nicht viel Platz für den Rucki. Aber der wird ja eh als Unterlage verwendet.

    Halboffen wird es schon etwas geräumiger. So könnte man vielleicht auch zwei Tarps nebeneinander stellen ...

    Der erste Prototyp wurde aus soft Tyvek, mit 150 cm Breite genäht. Das Material ist zwar günstig, würde ich aber aus verschieden Gründen nicht nochmal verwenden.
    Da es eine weiche und eine glatte Seite gibt, werden bei diesem Schnitt zwei ungleiche Hälften vernäht. Dabei musste ich feststellen, dass die weiche Seite verblüffend schlecht rutscht, während die glatte Seite erwartungsgemäß gut zu verarbeiten ist. Beide zusammen sind nicht besonders nett zu vernähen. Darüber hinaus bekomme ich keinen wirklich nutzbaren Proto, mit dem ich die Funktion bei Regen testen kann.

    In der Poncho-Funktion weist der breitere Teil nach hinten und der schmale nach Vorne.

    Der Schnitt ist so gewählt, dass die Firstnaht parallel zur Webkante genäht wird. Damit möchte ich maximale Spannung auf den First geben. Aber wahrscheinlich wird das ohne catcut eh nichts werden.
    Aus dem restlichen Dreiecks-Verschnitt lassen sich die beiden Hälften der Kapuze herausschneiden. Den Schnitt dazu habe ich vom Golite Poncho-Tarp abgenommen und leicht modifiziert. Die schräg geschnittene Basis der Kapuze hat eine Länge von 34 cm. Da passt mein Kopf, (Umfang 59 cm) gerade noch so durch. Für mich würde ich die Kapuze beim nächsten Proto etwas erweitern aber dafür braucht es leider ein wenig mehr als die 3 m Stofflänge.
    Die Kapuze ist wie beim MLD pro Poncho in die Doppelkappnaht eingenäht. Dieser Vorgang hat mir vom Nähablauf echt Kopfzerbrechen gemacht. Final bin ich damit noch nicht durch, habe aber fürs Erste eine Möglichkeit gefunden. Hierbei bin ich gespannt auf Eure Erfahrungen und Ergebnisse.


    Ohne Verschluss an der Innenseite rutscht die Kapuze gerne mal nach innen rein.

    Keine Ahnung, ob das wasserdicht ist ...

    Details:

    Alle Abspannpunkte nehmen die Last vom Saum auf und werden mit Knebeln gespannt.


    Die vordere Gurtbandschlaufe wurde etwas weiter gewählt, damit auch zwei Stöcke zum Aufbau genutzt werden können.

    Hier sieht man sehr schön sehen, warum bei MLD ein catcut in den First eingearbeitet wurde.
    Bei der Stangentasche könnte auf das untere Dreieck verzichtet werden. (Ich habe diese Tasche einfach eingenäht weil sie noch rumlag.)

    Das Fußende habe ich wie bei meinen beaks, mit zwei Schlaufen zusammengerafft.

    Das hintere Dreieck wurde auf Höhe der mittleren Abspannpunkte gekürzt. Ob das sinnvoll ist, wird sich zeigen.

    Die Stockhöhe am Fußende beträgt 50 cm.

    Ach ja, die Stoff-Fläche beträgt ohne Kapuze 3,9 qm. So kann man sich das Gewicht, je nach Material selbst errechnen.
    VG. -wilbo-
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    irispompiris hat eine Reaktion von AnnK erhalten in Schnäppchen   
    Laut Herstellerseite sind 298g.
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    irispompiris reagierte auf Stoker in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Kein Problem, ich meinte damit, dass die Solarindustrie (in der ich arbeite) deutlich bessere Module produziert, besser bezieht sich hier auf mehr Leistung, die verwendeten Zelltechnologien und die Verarbeitungsqualität. Ich suche nach wie vor vergeblich nach dem, was bei großen Modulen bereits Standard ist, wie PERC-Mono, Bifacial, geschindelte Module oder eben HTJ-Zellen (oben von Dieter _Z genannt, der wohl auch aus der Solarbranche kommt?) . Das es sowas nicht gibt, liegt daran, dass die großen Tier 1 Hersteller wie Jinko, CSI, Longi, Hanwha QC, um nur einige zu nennen, keine leichten Minimodule mit USB Laderegler herstellen und das, was es auf dem Markt an Modulen für unser UL Hobby gilt, meist aus minderwertigen "Ausschusszellen" und ohne Automation per Hand zussmmengelötet wird, da es für so kleine Mode auch kaum Produktionsequipment gibt. Das nur als Hintergrund. 
    Daher teste ich privat nun die Module durch, die mir noch am fortschrittlichsten erscheinen (momentan rückkontaktierte, zerschnittene, Monozellen) , viel gib es da leider nicht und die Qualität der Module, die ich bislang hatte, war unterirdisch. 
    Konkret war das Sunnybag Leaf Pro, das ich mir gekauft hatte, sehr deutlich über der Gewichtsangabe des Herstellers, die Zellmatrix war schief einlaminiert und es hatte einen elektrischen Defekt (durchbrochende Isolierung). Mag sein, dass ich hier ein Montagsmodul erwischt habe. Egal, ich werde mich ab jetzt hier zurückhalten. Euch viel Erfolg beim Optimieren Eurer Solar Charger! 
     
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    irispompiris reagierte auf derray in Welche Mittel helfen wandernden Veganern gegen Nährstoffmangel? Habt ihr Erfahrungen mit Mischungen?   
    OT: Wie Skyle schon anriss wird Vitamin B12 ausschließlich von Mikroorganismen produziert die im Darm leben. Beim Menschen allerdings nur im Dünndarm. Aufgenommen werden kann B12 aber fast ausschließlich im Magen (per IF) und Dickdarm (passive Diffusion), also vor dem Dünndarm. Um Vitamin B12 auf natürliche Weise zu sich zu nehmen muss man also verunreinigte Lebensmittel essen. (Einige Tiere, u.a. Hunde, essen daher ihren eigenen Kot. - Koprophagie)
    Für diese natürliche Aufnahme leben wir heute einfach viel zu hygienisch. 
    Genauso wie die Tiere, die wir zum Essen züchten. Ihr Kot fällt durch Spaltenböden und das Futter ist hochverarbeitet. Daher wird den Tieren heute B12 zugefüttert. Das gleiche, dass Veganer in Tablettenform zu sich nehmen bekommen die Tiere als Pulver ins Kraftfutter gemischt. Den Umweg übers Tier kann man sich also sparen. Und die Menschen, die Tierprodukte essen supplementieren dadurch auch, meistens ohne das zu wissen.
    Das Problem ist also ein rein zivilisatorisches und keines der Ernährungs- oder Lebensweise. (Gilt auch für viele andere Nährstoffe wie Selen, Jod, Kalzium, ...)
    Es gibt viele verschiedene Zahlen über die Mängel bei Omnivoren. Die meisten geben an, dass zwischen 30 und 40% aller Menschen irgendwann in ihrem Leben einmal einen B12-Mangel oder -Unterversorgung haben, egal wie die Ernährung aussieht.
    Spritzen sind in der Regel nur notwendig, wenn das B12 schlecht vom Körper aufgenommen wird. Meist ist eine mangelhafte Produktion des IF-Proteins im Magen der Grund dafür. Das kann bei Carnisten und Normalos gleichermaßen vorkommen.
    Aber um wieder zum Ausgangspunkt des Fadens zurück zu kehren schließe ich mich questor an:
    mfg
    der Ray
  11. Gefällt mir!
    irispompiris hat eine Reaktion von ArminS erhalten in Thermarest Vesper 20 Quilt tempratur rating realistisch ?   
    Richtig testen ist übertrieben, aber eine halbe Nacht hab ich mal im Vesper 20 geschlafen. Den Rest der Nacht hab ich dann aber doch lieber im Bett verbracht... Wie kalt es war, weiß ich leider nicht mehr. Aber unter 0 C° hatte es sicher nicht.  
    Ich schlafe sonst in meinem Cumulus 450 und dort gefällt mir die Befestigungsmöglichkeit an der Matte am besten. Der einzelne Gummizug beim Vesper hat bei mir nicht so funktioniert. Hab mich ständig abgedeckt und kalte Luft ist rein gekrochen. Leute die ruhig schlafen haben damit evtl. kein Problem. Für mich hat es leider nicht funktioniert. 
    Sonst macht der Quilt einen extrem guten Eindruck. Ich hatte noch nie einen Schlafsack/Quilt in der Hand der sich so hochwertig angefühlt hat. Wirklich top verarbeitet und guter Loft. Die "Wärmefolie" fand ich auch gut. Der Packsack ist eher unpraktisch (zu dünn und lang)
  12. Danke!
    irispompiris hat eine Reaktion von Cyco2 erhalten in Thermarest Vesper 20 Quilt tempratur rating realistisch ?   
    Richtig testen ist übertrieben, aber eine halbe Nacht hab ich mal im Vesper 20 geschlafen. Den Rest der Nacht hab ich dann aber doch lieber im Bett verbracht... Wie kalt es war, weiß ich leider nicht mehr. Aber unter 0 C° hatte es sicher nicht.  
    Ich schlafe sonst in meinem Cumulus 450 und dort gefällt mir die Befestigungsmöglichkeit an der Matte am besten. Der einzelne Gummizug beim Vesper hat bei mir nicht so funktioniert. Hab mich ständig abgedeckt und kalte Luft ist rein gekrochen. Leute die ruhig schlafen haben damit evtl. kein Problem. Für mich hat es leider nicht funktioniert. 
    Sonst macht der Quilt einen extrem guten Eindruck. Ich hatte noch nie einen Schlafsack/Quilt in der Hand der sich so hochwertig angefühlt hat. Wirklich top verarbeitet und guter Loft. Die "Wärmefolie" fand ich auch gut. Der Packsack ist eher unpraktisch (zu dünn und lang)
  13. Danke!
    irispompiris hat eine Reaktion von itisjustgear erhalten in Tour du Mont-Blanc TMB Vorbereitung   
    OT: Das ist jetzt nicht wirklich eine Antwort auf deine Frage... Nur falls du in den Bergen eher die Ruhe als die Massen suchst: Schau dir mal den Alta Via 1 und 2 an. 
    Ich wollte vor ein paar Jahren eigentlich den GTA gehen. Der Weg ist mir dann aber recht schnell langweilig geworden und ich bin auf den Alta Via 1 und 2 gewechselt. Dieser führt einmal rund um das Aosta Tal herum. Eine kurze Zeit läuft er auf den Wegen des TMB. Diese Etappe war zwar wirklich sehr beeindruckend aber auch wirklich sehr überlaufen. Der Rest des Alta Via haben wir hingegen kaum jemanden getroffen und die Aussicht war auch sehr schön. Neben dem Mount Blanc hat man bei dieser Wanderung noch den Gran Paradiso, Matterhorn, Monte Rosa...Wir waren 2011 dort unterwegs und haben die ganze Zeit keinen anderen Weitenderer und nur wenige Tegeswanderer gesehen. Allerdings war der Weg zu diesem Zeitpunkt sehr neu. Kann sich also geändert haben. Wir haben ständig im Zelt geschlafen und hatten nie Probleme. 
    Nachdem wir unterwegs die Route geändert hatten, hatten wir keinerlei Karten oder Führer dabei. Bei den Touristeninformationen am Weg gibt es ein kleines Heftchen mit der Tourenbeschreibung sogar in Deutsch inkl. kleiner Karten welche für uns ausreichend war. Der Weg ist wirklich extrem gut ausgeschildert und markiert.
    Informationen findet man Online unter http://www.lovevda.it/de/sport/trekking/hoehenwege/hoehenweg_1 rechts kann man den Führer auch als PDF herunterladen.
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    irispompiris reagierte auf Chaski in Christine Thürmer bei Serdar zu Gast   
    Unter allen Interviews mit Christine, die ich in den letzten Jahren gehört oder gesehen habe, ist dies mit Abstand das beste, finde ich. »Oberflächlich« wird so ein Fragespiel ja dann, wenn auf vorgefertigte und erwartbare Fragen vorgefertigte Antworten gegeben werden, die man genauso gut auch in den Büchern nachlesen könnte. Das war hier nur teilweise der Fall, und persönlich bemerke ich den Unterschied daran, dass mich die aufgeworfenen Fragen nachher noch eine Weile beschäftigt haben.
    Es könnte einem einerseits zu denken geben, dass schon der Romantiker Seume auf dem Weg nach Syrakus im Rahmen seiner technologischen Möglichkeiten ähnlich unterwegs war wie Christine, also mit einem festen Ziel, connecting footsteps (soweit ich weiß), dezidiertem Ausrüstungskonzept und dergleichen. Andererseits kann man natürlich jederzeit die Frage aufwerfen, ob Fernwandern auch anders ginge, und die kulturgeschichtliche Standardantwort darauf kann nur sein: Ja klar, es geht immer auch anders und ist auch anders gemacht worden.
    Um überhaupt irgendwie voranzukommen und den Begriff des Fernwanderns zu erfüllen, bedarf es natürlich irgendwelcher Arten von Disziplin. Aber vieles daran bleibt kontingent, könnte also so oder anders gemacht werden. Der geographische End- und Zielpunkt muss zum Beispiel nicht präzise definiert sein, man könnte etwa irgendwo in Nordfrankreich aus dem Zug aussteigen, nach den ersten Etappen Paris mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchqueren und dann nach Südfrankreich weiterlaufen, bis man irgendwo das Mittelmeer erreicht. Auch Linearität ist nicht schlechthin geboten. Das Vorhaben als ganzes muss nur irgendeine Form und insoweit auch gewisse Regeln haben, aber viel mehr darüber zu sagen, könnte auf eine unzweckmäßige Verallgemeinerung der jeweils eigenen Praxis hinauslaufen.
    Wenn die meisten real existierenden Fernwanderer und Fernwanderinnen das anders sehen und zum Beispiel enge Konzepte von Challenge, Accomplishment und dergleichen verfolgen, dann kann das auch daran liegen, dass die Vorstellung davon, was ein Vorhaben ist, in gewisser Weise jeweils zeittypischen Handlungsmustern folgt, die zum Beispiel der Arbeitswelt entnommen sein können. Von daher macht es auch Sinn, dass Christine ihre Wanderpraxis als eine Art Berufstätigkeit erläutert, und die Sinnfrage ist damit entweder beantwortet oder erst recht aufgeworfen. Jedenfalls stellt sie sich hier im Grunde nicht dringender als bei anderen Berufstätigkeiten. Christine könnte also sagen: Das ist einfach mein derzeitiger Beruf, und der hat gewisse befriedigende Eigenschaften, so dass ich einstweilen an ihm festhalte. Das ist nämlich eigentlich eine Selbstzweckdimension des Lebens.
    Christine hat allerdings im Interview noch etwas anderes – wiederum Zeittypisches – getan, indem sie nämlich versucht hat, die befriedigenden Eigenschaften ihrer Berufstätigkeit als ein gutes Training des Selbstvertrauens (und des glücksrelevanten Bedürfnisminimalismus) zu erklären. Das klingt ein bisschen so, als wäre es anstößig, das Wandern als Selbstzweck zu deklarieren, und als müsste jede Tätigkeit, die man intensiv betreibt, zumindest irgendeine Dimension der Selbstoptimierung oder der Persönlichkeitsentwicklung haben. Tatsächlich ist es unvermeidlich, dass beim Fernwandern auch Kompetenzen entstehen, aber es wäre ja denkbar, dass die eigentlich nur ein Nebeneffekt sind. Die Sinnfrage ließe sich eben mit etwas Ironie auch so beantworten, dass für ein endliches Lebewesen, das physisch zum Gehen disponiert ist, das Weitwandern als »Gehen und Sehen« ein ebenso würdiger Selbstzweck sein kann wie viele andere »müßige«, z.B. künstlerische Tätigkeiten auch.
    (Chaski heiße ich natürlich deshalb, weil ich selbst immer nur 15 bis 25 Kilometer wandere und mich dann ausruhe.)
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    irispompiris reagierte auf Lugovoi in The Original Space Quilt (MYOG)   
    Hallo Leute,
    ich möchte euch einen MYOG-Prototypen vorstellen. Ich habe das Ding Space-Quilt getauft und mittlerweile relativ umfangreich getestet. Nach einem Bivy-Projekt ist es mein zweites MYOG-Ergebnis.
    Kleine Vorgeschichte: auf einer Tour auf dem GR11, noch vor meiner Ultralight-Infektion, hatte ich einen nicht ganz ausreichenden Daunenschlafsack dabei und darüber hinaus, als Notfallausrüstung, eine klassische Mylar-Silber-Gold-Folie. Des Nachts frierend versuchte ich mir mit der Rettungsdecke über dem Schlafsack zu behelfen. Aha, das wärmt ja doch ganz gut, dachte ich. Des morgens: Aha, mein Schlafsack ist durch die zwangsläufige Kondensbildung unter der Folie ziemlich klamm bis nass geworden. Nicht nochmal!
    Ein paar Jahre später habe ich nochmal über die Kombination aus Schlafsack/Quilt und Rettungsfolie nachgedacht und überlegt ob beides nicht doch kombinierbar ist. Die Qualitäten von hauchdünnen Metallic-Folien sind ja spätestens seit der Thermarest X-lite bekannt.
     
    Das vorläufige Ergebnis: der Space-Quilt.
     
    Das Prinzip ist denkbar einfach. Der normale Quilt besteht aus Außenstoff, Isolation und Innenstoff. Beim Space-Quilt legt sich zwischen Außenstoff und Isolation noch eine weitere Schicht, die besagte Goldfolie (2Euro Rettungsdecke). Um die Dampfdichtheit zu unterbinden ist diese allerdings perforiert. Die Isolation bleibt so (recht gut) erhalten, gleichzeitig bleibt der Quilt (recht gut) atmungsaktiv.
    Der von mir konzipierte Quilt sollte noch ein weiteres Material und seine Eigenschaften nutzbar machen: das weithin bekannte Tyvek softstructure. Das Tyvek als Außenmaterial (mit dem ich im Bivy-Bereich gute Erfahrungen gemacht hatte) sollte dem Quilt noch ein paar Bivy-Fähigkeiten spendieren: absolute Winddichtigkeit und sehr gute Spritzwasser bzw. feuchte Zelt/Tarpwand-Festigkeit. (Man muss dazu sagen dass ich eine Art Tyvek-Fetish entwickelt habe ich finde das Material einfach genial...)
    Also die Materialien in dieser Reihenfolge beginnend außen: Tyvek, perforierte Goldfolie, 100gr Apex, 20d Ripstop-Nylon (plus Reißverschluss, Bungeecord, Elastikband, Camsnaps).
     
    Ich hatte mir erhofft mit diesem Prinzip eine deutliche Isloations-Steigerung zu erreichen (5 bis 8Grad, oder anders gesagt: mit einer 100er Apexfüllung die Werte einer 167er zu erreichen) und das bei minimalem Gewichtszuwachs gegenüber einem Standard-Quilt.
     
    Das Ergebnis: es scheint recht gut zu funktionieren.
     
    Der erste Test fand in der Eifel statt. Abends in den Quilt gestiegen und sofort ein wohliges Wärmegefühl gespürt (mehr als gewohnt). Nachts runter auf 7 Grad und ziemlich hohe Luftfeuchtigkeit. Geschlafen in T-Shirt und Daunen-Schühchen (bei allem unter 15 Grad brauche ich Schlafschuhe – kalte Füße-Syndrom). Ich muss dazu sagen: ich bin das was man „cold sleeper“ nennt. Auf angegebene Komforttemperaturen muss ich konsequent 5 Grad drauf rechnen. Angenommen eine 100er Apex Füllung ist Komfort 8-10 Grad (vergleiche As Tucas, Gramxpert), so bedeutet ein 100er Apex für mich vielleicht 12-15 Grad Komforttemperatur. In diesem Sinne ging der Space-Quilt für mich auf, die Goldfolie hat sicher 5 Grad rausgeholt.
     
    Zweiter Test: 14 Tage Jotunheimen Norwegen im September, Nachttemperaturen zwischen 5 und -2 Grad. Hier habe ich den Space-Quilt allerdings als Overquilt mit einem um 60 Gramm Daune aufgemotzen Windhard-Quilt verwendet. Diese Kombi hat sich voll bewährt, warm, und der Daunenquilt immer schön trocken. Der bewusst weite Schnitt des Overquilts tat hier gute Dienste.
     
    Fazit: das Konzept ist zumindest eine Überlegung wert. Im Grundsatz lässt sich die Isolationsleistung eines Quilts damit deutlich steigern. Ich bin aber noch vorsichtig. Die Testphase ist noch nicht abgeschlossen. Es ist schon ziemlich nerdy, und eine vermeintlich geniale Idee stellt sich am Ende gerne mal doch als suboptimal heraus. Ich halte das Konzept nicht unbedingt für mehrheitsfähig. Man muss z.B. akzeptieren dass ein Space-Quilt ziemlich knistert aufgrund der Metallicfolie, was ich persönlich eher interessant als nervig empfinde. Rascheln von unten (x-lite) geht jetzt auch von oben;) - eine zweite Person im Zelt könnte sich daran stören.
    Das zentrale Parameter an dem man experimentieren muss ist die Perforation der Folie. Wo hier das richtige Maß an „Lochung“ liegt habe ich noch nicht endgültig feststellen können. Zu viel Luftdurchlass mindert die Isolation, zu wenig sorgt für Kondensation die es auf jeden Fall zu vermeiden gilt. Möglicherweise baue ich nochmal einen zweiten Prototyp mit ein paar Änderungen.
     
    Ihr könnt die Idee ja mal auf euch wirken lassen und ein bisschen „thinking outside the box“ betreiben. Beste Grüße. L
     





  16. Danke!
    irispompiris hat eine Reaktion von Roldi erhalten in 3f ul gear Rain poncho   
    Bis 22€ (innofiziell 26€) zahlst du nichts. Danach zahlt man Einfuhrumsatzsteuer. Zoll kommt erst ab einen Betrag ab 150€. Dabei zählen übrigens Versandkosten zum Warenwert dazu. In Österreich sind die Grenzen minimal anders. Nur kommt dort noch eine 10€ Pauschale von der Post dazu. Das gibt es in D nicht. 
    schau mal bei Aliexpress.com. Richtig billig sind die zwar im Moment nicht aber wenigstens ein bissl billiger. 
    Es gibt verschiedene Materialien: 15 D ist leichter als 210T. 
    Und dann gibt es verschiedene Versionen ein Ponchotarp mit Gürtel und einmal ohne, die Ponchoversion mit den Ärmeln kann man, soweit ich das sehe, nicht als Tarp aufbauen... Beim Tarp sind auch keine Schnürre dabei. Muss man also erst dranknüpfen

    Ich war letztes Jahr 10 Tage mit dem Poncho unterwegs hab ihn aber kaum testen können weil ich extrem gutes Wetter hatte. Als Poncho hab Ichs nie benutzt dafür hab ich öfters mal darunter geschlafen. Also, viel platz hat man da natürlich nicht. Grundsätzlich find ich die Leinen nicht sehr intelligent angebracht. Bzw. hätte ich gerne auf der schmalen Seite noch eine in der Mitte. Man kann sich aber behelfen.
    Mir gefällt es. 


  17. Danke!
    irispompiris hat eine Reaktion von wilbo erhalten in 3f ul gear Rain poncho   
    Das Tarp ist 144,5 cm x 224 cm und entspricht damit genau der freien flache meines Zimmers .
    Nur das Tarp wiegt 308 g. Die Hülle selber wiegt dann nochmal 9,6 g


  18. Gefällt mir!
    irispompiris hat eine Reaktion von FlowerHiker erhalten in 3f ul gear Rain poncho   
    Das Tarp ist 144,5 cm x 224 cm und entspricht damit genau der freien flache meines Zimmers .
    Nur das Tarp wiegt 308 g. Die Hülle selber wiegt dann nochmal 9,6 g


  19. Gefällt mir!
    irispompiris hat eine Reaktion von Schwefelfell erhalten in 3f ul gear Rain poncho   
    Bis 22€ (innofiziell 26€) zahlst du nichts. Danach zahlt man Einfuhrumsatzsteuer. Zoll kommt erst ab einen Betrag ab 150€. Dabei zählen übrigens Versandkosten zum Warenwert dazu. In Österreich sind die Grenzen minimal anders. Nur kommt dort noch eine 10€ Pauschale von der Post dazu. Das gibt es in D nicht. 
    schau mal bei Aliexpress.com. Richtig billig sind die zwar im Moment nicht aber wenigstens ein bissl billiger. 
    Es gibt verschiedene Materialien: 15 D ist leichter als 210T. 
    Und dann gibt es verschiedene Versionen ein Ponchotarp mit Gürtel und einmal ohne, die Ponchoversion mit den Ärmeln kann man, soweit ich das sehe, nicht als Tarp aufbauen... Beim Tarp sind auch keine Schnürre dabei. Muss man also erst dranknüpfen

    Ich war letztes Jahr 10 Tage mit dem Poncho unterwegs hab ihn aber kaum testen können weil ich extrem gutes Wetter hatte. Als Poncho hab Ichs nie benutzt dafür hab ich öfters mal darunter geschlafen. Also, viel platz hat man da natürlich nicht. Grundsätzlich find ich die Leinen nicht sehr intelligent angebracht. Bzw. hätte ich gerne auf der schmalen Seite noch eine in der Mitte. Man kann sich aber behelfen.
    Mir gefällt es. 


  20. Danke!
    irispompiris hat eine Reaktion von FlowerHiker erhalten in 3f ul gear Rain poncho   
    Bis 22€ (innofiziell 26€) zahlst du nichts. Danach zahlt man Einfuhrumsatzsteuer. Zoll kommt erst ab einen Betrag ab 150€. Dabei zählen übrigens Versandkosten zum Warenwert dazu. In Österreich sind die Grenzen minimal anders. Nur kommt dort noch eine 10€ Pauschale von der Post dazu. Das gibt es in D nicht. 
    schau mal bei Aliexpress.com. Richtig billig sind die zwar im Moment nicht aber wenigstens ein bissl billiger. 
    Es gibt verschiedene Materialien: 15 D ist leichter als 210T. 
    Und dann gibt es verschiedene Versionen ein Ponchotarp mit Gürtel und einmal ohne, die Ponchoversion mit den Ärmeln kann man, soweit ich das sehe, nicht als Tarp aufbauen... Beim Tarp sind auch keine Schnürre dabei. Muss man also erst dranknüpfen

    Ich war letztes Jahr 10 Tage mit dem Poncho unterwegs hab ihn aber kaum testen können weil ich extrem gutes Wetter hatte. Als Poncho hab Ichs nie benutzt dafür hab ich öfters mal darunter geschlafen. Also, viel platz hat man da natürlich nicht. Grundsätzlich find ich die Leinen nicht sehr intelligent angebracht. Bzw. hätte ich gerne auf der schmalen Seite noch eine in der Mitte. Man kann sich aber behelfen.
    Mir gefällt es. 


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    irispompiris reagierte auf JonasGo in Einfach etwas gutes tun!   
    Hallo liebe Freunde des Outdoor Sportes
    Bis her war ich nur stiller Mitleser. Nun mit dem Winter kommt allerdings wieder ein Thema auf, dass mir am Herzen liegt. Und zwar gibt es obdachlose Menschen die gezwungener maßen das ganze Jahr über „Outdoor“ überleben müssen. Ich habe bereits alles an Equipment gespendet was ich nicht mehr brauche bzw. durch besseres und leichteres ersetzt habe.
    Wie sieht es da bei Euch aus? Habt ihr nicht auch noch z.B. alte Schlafsäcke rumliegen die ihr schon längst mit feinstem Daunen Quilt ersetzt habt? Selbst über die gespendeten Sommerschlafsäcke (die Obdachlosen ziehen sie dann einfach übereinander an), wurde sich mit Pippi in den Augen gefreut!
    So würde ich vorgehen:
    1. Einfach bei Google „obdachlose sachen spenden deine stadt“ eingeben.
    2. Adresse von ausgewähltem Hilfsprojekt raussuchen, hinfahren und abgeben.
    3. Mit wohlig warmem Gefühl im Bauch nach Hause fahren.
    Gerade diese Jahreszeit ist für viele da draußen ein Überlebenskampf. Daher handelt gerne direkt!
    Was denkt Ihr darüber? Oder habt ihr sogar schon gespendet?
    Liebe Grüße, Jonas 
    skullmonkey hat diesen Beitrag moderiert: Foto entfernt. Solltest Du die Rechte daran haben, @JonasGo, stelle es bitte mit Deinem vollen Namen und © hier rein. 
     
  22. Danke!
    irispompiris hat eine Reaktion von Ultralight82 erhalten in Fenistil umfüllen   
    Bei solchen Supermarkt Sushi-Packungen liegen oft Sojasauce-Fische mit in der Packung. Auch beim Indigo hab ich sie schon gesehen. Dort liegen sie kostnlos vor der Kassa.
    Gewicht: 1,7g
    Fassungsvermögen: 4,5 g
    Der aufmerksame Beobachter hat bestimmt schon festgestellt das man das Gewicht noch um ein paar mg drücken kann, wenn man sich den überflüssigen Flossen entledigt... 

  23. Danke!
    irispompiris hat eine Reaktion von ThomasD erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Ist zwar beschränkt auf Österreich aber hier gibt es ja den ein ein oder anderen Berg. Die Übersicht stammt von Martin und seinem Blog gehlebt.at
    Eine ausgezeichnete Übersicht von dem österreichischen Fernwanderwegsnetz. Alle eingebettet auf google.maps.
    gehlebt.at/osterreich-weitwanderwege
    Kartenansicht
     
  24. Gefällt mir!
    irispompiris hat eine Reaktion von Omorotschka erhalten in Fenistil umfüllen   
    Bei solchen Supermarkt Sushi-Packungen liegen oft Sojasauce-Fische mit in der Packung. Auch beim Indigo hab ich sie schon gesehen. Dort liegen sie kostnlos vor der Kassa.
    Gewicht: 1,7g
    Fassungsvermögen: 4,5 g
    Der aufmerksame Beobachter hat bestimmt schon festgestellt das man das Gewicht noch um ein paar mg drücken kann, wenn man sich den überflüssigen Flossen entledigt... 

  25. Gefällt mir!
    irispompiris hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Fenistil umfüllen   
    Bei solchen Supermarkt Sushi-Packungen liegen oft Sojasauce-Fische mit in der Packung. Auch beim Indigo hab ich sie schon gesehen. Dort liegen sie kostnlos vor der Kassa.
    Gewicht: 1,7g
    Fassungsvermögen: 4,5 g
    Der aufmerksame Beobachter hat bestimmt schon festgestellt das man das Gewicht noch um ein paar mg drücken kann, wenn man sich den überflüssigen Flossen entledigt... 

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