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Ultraleicht Trekking

Christian Wagner

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  1. +1 für Gamaschen: Mein Seilpartner hatte sich mal drei Zehen erfroren. Der einzige Unterschied zu mir war das fehlen von ordentlichen Gamaschen. So integrierte fake Gamaschen in der Hose reichen NICHT!
  2. Also in Beyond backpacking ist das so wie in deinem Entwurf. Nur frontseitig ist eine Rundung. Ich mache eigentlich alle meine Rucksäcke so (bin schon auf das Wintertreffen gespannt, ich brauche noch ein Paar Inspirationen für meinen neuen Rucksack). Allerdings finde ich nicht das dass das sehr simple Schnittmuster jetzt so die bahnbrechende Innovation an Jardines Rucksäcken waren. So ein ähnlicher Schnitt fand sich doch an gefühlt jedem 2. Rucksack. Da ist IMHO die Materialwahl (im Prinzip hat er den Rucksackbody aus dem damals üblichem Zeltmaterial gemacht), die drei Netztaschen und den Verzicht auf das Deckelfach mit oben liegendem Kompressionsriemen viel signifikanter. Ha, wir sind vor einigen Jahren auch da gewesen und wurden ordentlich eingeregnet. War ein guter Härtetest für unser Zelt. Der Wanderweg ist wirklich toll und danach in Pollenca an verkaterten Briten vorbei an den Strand😁. Zurück zum Rucksack: Gummisein altert, bei Hitze schneller. Irgendwann verhärtet er dann und bricht dann in der Außenhülle. Da hilft nur ersetzen. Es ist aber fraglich ob ihr für eure Minirucksäcke da wirklich Kompressionsriemen braucht. Ihr tragt doch wirklich keine relevanten Gewichte darin, oder? Als äußere Befestigungsmöglichkeiten sind die Verschnürungnen aber natürlich wirklich praktisch.
  3. Das stimmt, ich würde für den nächsten Handgepäcksrucksack auch keinen klassischen Reiserucksack mit Reißverschluß mehr bauen. Eher etwas mit Rollverschluß wie bei dir. Dann kann ich auch bei 55 cm Höhe bleiben und beim Sonderfall Ryanair eben auf 40 cm runterwickeln. Bei "richtigen" Fluggesellschaften ist das ja alles nicht so krass, wir haben dann oft auch einfach unserer Handgepäcksrucksäcke aufgegeben dann hat man weniger Streß bzgl. Taschenmesser, Kocher usw. Eine Frage hat sich mir noch aufgedrängt hat, warum meinst du "Ray Jardine Style"? Ich kenne von Jardine nur die ersten Designs aus Beyond Backpacking und das was er so auf seiner Webseite so gezeigt hatte, aber da kann ich eigentlich keine Parallelen erkennen (also "fehlende" drei Netztaschen, kein Schnürzugverschluß, Hüftgurt, Reißverschlußtasche, Liner etc.). Trotzdem Toller Rucki und für euch scheint er ja gut gepasst zu haben. Glückwunsch. Wart ihr auf Mallorca?
  4. Tolle Rucksäcke! Ich war im Laufe der Jahre auch oft nur mit Handgepäcksrucksack unterwegs. Habe das Tatonka Flightcase in uralter Ausführung. Das gefiel mir so gut dass meine Frau dann eine Kopie gemacht habe. Aus Cordura 500. Der Stoff ist nach Jahrzehnten nicht mehr wasserdicht, aber immer noch robust. Muß man dann halt deinen Kram in Plastiktüten verpacken. Allerdings habe ich den Rucki immer nur in warme Gefilde mitgenommen, da hat es dann eh nicht wesentlich geregnet. Ich sehe das wie @RaulDuke, und würde den Rucksack größer machen. Meiner hatte die Maße 55x30x20 cm und wurde noch nie beanstandet. Wichtig ist daß er beim Fliegen nicht proppevoll ist man ihn noch easy in die Testcubes bekommt. Man hat dann vor Ort deutlich mehr Möglichkeiten noch Proviant etc. zu zuladen.
  5. Wozu Nähale? Das geht doch einfach mit Nadel und Faden was jeder zu Hause haben sollte. So etwas gibt es in Hotels ja immer mal wieder kostenlos. Investiere Mal einen Abend vor der Glotze und das Thema sollte erledigt sein. So hast du was gelernt und kannst im Falle eines Falles auf Tour dein Reparaturset auch wirklich nutzen. LG, Christian
  6. So außergewöhnlich ist das ja nun nicht, kann also IMHO gerne im Grundlagenartikel bleiben...: Solar maximal um die 600 Wp. 200 Wp der flexiblen Solarpanels sind im Laufe der letzten zwei Jahre eingegangen, dafür kam ein 175 Wp Glaspanel dazu. Anders als in einer Wohnung ist auf einem Schiff vor Anker frei schwoiend je nach Windrichtung und Tageszeit immer Mal ein Mast oder sonstwas im Weg was das Panel abschattet und das Panel dann recht fix auf fast null Wp runterzieht. Da muß man gut überlegen wo man die Panele hinhängt. Bei einer Wohnung/ Haus hat man da deutlich konstantere Bedingungen. Die Batterie sind 300 Ah Blei- Carbon (wohl ähnlich AGM, zumindest die Ladeschlussspannungen sind ähnlich). Das war das was wegen Zoll usw. in Grenada schnell und günstig zur Verfügung stand, nachdem unsere AGMs mit relativ wenig Vorwarnung die Grätsche gemachte hatten. In D ist wohl LiFePo das am besten geeignete Batteriesystem und mittlerweile auch erschwinglich. Ich würde wegen des mittlerweile günstigen Preises 300 Ah LiFePo verbauen. Dann hat man in der Praxis doppelte Kapazität und kann einige Durststrecken besser überbrücken. Laderegler waren MPPT von Victron Energy. Keine Beanstandungen, deutlich besser als PWM, allerdings würde ich mittlerweile, wegen der Verschattungssituation an Bord, jedes Panel an einen eigenen Regler hängen. An Land ist das üblicherweise nicht sooo relevant. Richtig, das war ein Victron Multiplus mit 3 kW. An Bord würde der Wechselrichter soviel Strom verbrauchen (beim Nichtstun wohlgemerkt) wie ein zweiter Kühlschrank. Das ist bei unserer Bootsgröße nicht zu stemmen, weshalb wir den Wechselrichter dann auch nur noch bei Bedarf angeschaltet hatten. Die 99,irgendwas Effizienz aus der Werbung hat der Wechselrichter nur unter Vollast. Nur um ein Handy auf zu laden ist man mit einem 12 Ladegerät deutlich effizienter unterwegs. Unser Kühlschrank war ein Dometik 12v Gerät. Normale Haushaltsgeräte haben deutlich größere Stückzahlen, so daß da ordentlich R&D reingesteckt werden kann. IMHO kein Wunder daß die einen besseren Wirkungsgrad haben. Mit ordentlich Schaumstoff außen drauf könnte man diesen noch steigern, aber warum das der Hersteller nicht macht, weiß ich auch nicht. Es gibt Selbstbau Kühlboxen mit fetter 15 cm Hartschaumisolierung, da springt der Kompressor nur 2x 20 Minuten in 24 h an (im Vergleich zu 50% der Zeit bei einem "normalen" Kühlschrank). Das wäre deutlich sparsamer. Wir hatten übrigens ein Eisfach. Das ist, wenn es sich komplett innerhalb des Kühlschranks befindet, nicht unbedingt mit Mehrverbrauch verbunden. Man hat einfach im inneren des Kühlschranks ein Kompartimet das deutlich kühler ist. Der Rest vom Kühlschrank hat seine üblichen 4-8 Grad- der Kühlschrank braucht deshalb nicht mehr Strom. @Ein.Plattfüssler: Kühlung ist in den Tropen natürlich ein ganz anderes Thema als in D. Da geht es IMHO ohne Kühlschrank nicht (st natürlich gelogen, es gibt genügend Segler die auch in den Tropen ohne Kühlschrank unterwegs sind, der Zugewinn an Lebensqualität mit Kühlschrank ist allerdings immens) Das geht wenn das wenige so machen. Blöd ist es, wenn in der Dunkelflaute plötzlich alle Ihren Hondagenerator rennen lassen. Das sind schon ordentliche Stinker- nachladen über das Grid mit einigen wenigen voll regulierten, geprüften Kraftwerken ist da IMHO schon besser. (Hervorhebung von mir) Ja, das kann ich unterschreiben. Alleine schon wegen der viel geringeren Komplexität der Anlage. Aber es hat halt auch seine Grenzen. EIne Induktionsplatte gibt es eben nur mit 230V. Wenn man mit Gas nicht kochen will dann führt an einem Wechselrichter IMHO kein Weg vorbei. Hut ab vor deinem Lebensstil, das macht eine Menge Arbeit!
  7. Aus eigener Erfahrung und der von zahlreichen anderen Seglern sind flexible Panele nix. Von meinen drei sind zwei innerhalb von eineinhalb Jahren eingegangen. In der Karibik sind die Mülltonnen der Boatyards voll von flexiblen Panelen. Das sind IMHO Wegwerfprodukte. Ich würde nur noch Glaspanele kaufen. Wir haben am Boot jetzt insgesamt gut 6 Jahre "Off Grid" gelebt. Meine Erfahrungen beschränken sich allerdings auf Mittelmeer, Tropen. Entscheidend für die Auslegung des Stromspeichers war immer der Verbrauch des Kühlschranks. Dieser läuft die Nacht über durch (das bisschen Laptop und LED- Beleuchtung am Abend fällt kaum ins Gewicht). Am Morgen waren am Batteriemonitor ein Minus von ca 40-50 Ah (~ -500- -600Wh) zu verzeichnen (das kann bei eurem Kühlschrank mehr oder weniger sein- also Verbrauchsmessung machen und ausprobieren). Das muß der Speicher also minimal schaffen, und das ist für den Fall wenn man am Tag immer wieder genug Solarstrom hat zu nachladen. Es hat sich als komfortabel erwiesen wenn diese 40 Ah bis 11 Uhr wieder in den Akku nachgeladen worden waren. Dann hat man den Rest des Tages Stromüberschuß und kann z. B. auch mit Strom komfortabel Kochen, einen Wassermacher (so man ihn hat) betreiben etc. Auch hat man dann Reserven falls an einigen Tagen der Solarertrag nicht ganz so klappt. Mehrere Monate im November bis Februar kann man aber IMHO nicht überbrücken, da muss der Verbrauch nochmal krass runter- allerdings müsste man ja in diesen Zeiten den Kühlschrank nicht betreiben wenn man am Balkon einen Vorratsschrank hat den man nachts öffnet zum abkühlen und tagsüber verschließt- könnte also klappen. Vielleicht kann @Ein.Plattfüssler da noch was schreiben wie es mit der Autarkie in unseren Breiten aussieht. Ob man unbedingt zu Hause ein 12V Stromnetz braucht sei jetzt mal dahingestellt, der Installationsaufwand ist enorm, allerdings verbraucht unser Wechselrichter (Victron) gut 1 A beim nichts tun. Dies entspricht also ca 300 Wh die die Solaranlage zusätzlich schaffen muß. Bei beschränkter Solarfläche also eine Überlegung wert. Komplette Autarkie ist IMHO schwer, aber wenn man nur ein Paar Tage im Winter den Akku Mal über das Stromnetz volllädt, dann bricht einem nicht unbedingt ein Zacken aus der Krone und der Umwelt kommt das ja trotzdem noch zu gute. Der Investitionsaufwand sinkt ebenfalls gewaltig. My 2 cents, Christian
  8. Ich bin im Team feste Fußbox ohne kalte Nähte. Es ist einfach die leichteste Option. Man kann in warmen Nächten jederzeit ein Bein aus der Fußbox rausstrecken, ich sehe da nicht das Problem.
  9. Ha, vielleicht kann ich doch noch etwas sinnvolles zum Thema beisteuern. Auf Youtube University hatte ein Bursche Mal seine Zelte aufs Autodach gepackt und ist mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten rumgefahren. Die Zelte waren irgendwann plattgedrückt, aber die Load Cells auf den Abspannleinen haben wohl nicht mehr als gut "30 pounds" angezeigt. So als "ballpark figure" ist das denke ich schon mal ein recht brauchbarer Ausgangspunkt. HTH, Christian
  10. @smombZur Verarbeitung mit Dyneema kann ich leider nichts sinnvolles beisteuern. Aber vielleicht allgemeines zur Konstruktion: Also wenn du ein Duplex mit Kopffreiheit brauchst, dann würden doch 40 cm, besser noch 35 cm oberhalb deines Kopfes auch locker ausreichen. Ich würde den 80 cm Stab weglassen. Dann spannen deine Eckstäbe die Seitenwand auf und gut is. Ich habe mir Mal ein Duplex aus Silnylon nachgebaut, an Kopffreiheit und Raumgefühl im Sitzen hat es nie gemangelt, auch zu zweit nicht und schlafend im Liegen war es mir ehrlich gesagt egal ob nun 10 oder 50 cm Luft über meinem Gesicht waren. Im Prinzip ist halt die Frage ob du die Eckstäbe wirklich brauchst, oder ob ein etwas weiter rausgezogenes Aussenzelt nicht auch ausreichen würde. Beides ist mit Gewicht verbunden, die Frage wo genau das Optimum ist wäre zu klären. Je mehr du an Gestänge und Gebimsel weglassen kannst, desto weniger kann dann letztendlich kaputt gehen- Meine Wahl wäre also klar. Das verstehe ich nicht. Ich kann bei jeder Ecke seiner Türpanele eine Ebene durch beide Kanten legen. Das Panel bekommst du schon abgespannt, es wird sich halt ebenfalls wieder in zwei Dreiecke aufteilen (die Teilungslinie verläuft von der Spitze der Eckstäbe zu den unteren Türenden).
  11. Der Klassiker für abgelöste Zehennägeln wären zu lange Nägel die beim bergablaufen vorne im Schuh anstossen.
  12. Die Frage ist doch eher was du damit machen willst. Möchtest du in Zukunft mehr richtig zelten, oder weiterhin in Schutzhütten schlafen. Falls Letzteres der Fall ist dann würde ich ein flat Tarp aus DCF nehmen, damit kriegst du weiterhin den Eingang Winddicht, kannst zur Not auch mit deinen 1,94 m darin schlafen wenn es als A- frame aufgebaut wird und leichter als dein Silnylon Tarp ist es auch. Bei gutem Wetter kannst du es als Halbpyramide oder mit @Wilbo- Beak aufbauen und hast Platz zum gucken und kochen.
  13. Als Midlayer wird üblicherweise die Isolationsschicht zwischen Unterwäsche/ T- Shirt und Aussenschicht bezeichnet. Das ist normalerweise Faserpelz, Fleece, Alpha oder eine Puffy.
  14. Ich hatte mir mal einen UL- Rucksack aus Zeltstoff genäht. Selbst der Boden war nur aus diesem Material- einlagig. Damit war ich ettliche Wochenenden in den Dolomiten unterwegs. Dolomit ist jetzt nicht für seine runden und glatten Felsformationen bekannt. Der Rucksack hat das alles tadellos überstanden. Will sagen: Das dünne Kunstfaserzeugs kann mehr ab als man so denkt.
  15. Wie andere schon geschrieben haben: Du suchst eine Windjacke. Leichter und flexibler als eine Softshell. Das uralte Zwiebelprinzip eben. Softshells sind IMHO gut für die Stadt und ggf. noch kleine Tagestouren wobei sie bei letzterem eigentlich auch nerven. Windjacke und Fleece ist besser.
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