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Ultraleicht Trekking

slayerilen

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  1. Meine Frau, 165 cm, ist mir ihrem Gossamer Gear Gorilla 40 L sehr zufrieden. Gibt's immer mal wieder im Angebot. Rückenlänge S. Bauchgurt M
  2. Gratulation zur Wahl Georgiens. Sicher (noch) eines der schönsten Wanderländer nahe Europas. Wenn man etwas russisch kann und kein Problem mit anhänglichen Hunden hat, sicher noch besser;) Zur anvisierten Reisezeit: April kann sehr früh sein (das heißt vor allem in Swanetien und den zahlreichen Hochlagen über 2000 m kann dann noch sehr viel Schnee sein). Vielleicht sollte man die Mitnahme eines Tourenskis oder von Schneeschuhen erwägen. Die Schneelage ist sicher in Borjemi (da südlicher und tiefer) besser. Muss man vor Ort schauen. Freunde von mir gehen jedoch ende März regelmäßig noch im Kaukasus Skitouren. Das sollte man bedenken. Zu den Regionen: auch den Lagodheki Nationalpark im Östlichen Teil nahe Dagestan sollte man erwähnen (Kachetien). Da waren wir 3 Tage und zwei Nächte letztes Jahr Anfang Oktober. Haben den Standard Black Rock Trail gemacht. Recht wenig Höhenmeter. Waren glaube ich nur 50 km Gesamtstrecke und so 1700 hm. Also für den UL Wanderer auch in zwei Tagen gut machbar. Wunderschöne Natur. Im Vergleich zu Swanetien wetterstabiler und nochmal einsamer als rund um Mestia (was aber auch sehr schön war). Routen wie oben erwähnt unter caucasus trekking. Permits gibt's am Nationalpark Eingang. Sprachen sogar deutsch dort War glaube ich 5 Lari pro Person und Nacht. Hatten Zelte dabei, aber gibt auch einfache, unbewirtschaftete Hütten. Anreise mit Minibus möglich. Mal bei Wikivoyage auf deutsch oder Englisch suchen. Da gibt's ne ausführliche Beschreibung. Die Tour lässt sich gut mit ein paar entspannten Tagen in Kachetien (bekannt für Sonne, Wein und Kirchen/Klöster) kombinieren. Die Anreise ist mit 2-3 Stunden von Tiblisi aus kurz im Vergleich zu Swanetien. Wir waren dann noch am Kasbek wandern, da kommt man mit dem Turnschuh bis auf 3250 m an den Gletscher Rand ran von der Stadt Kazbegi aus. Sehr hübsch, und nur 1.5 h Busfahrt von Tiflis. Der Rother Wanderführer war als Orientierung brauchbar. Ein paar Bilder aus Lagodheki
  3. Ein paar von den Ecken, die ich die letzten Jahre im September/Oktober besucht habe: Oriebe Weg in den Bergamesker Alpen. Schafft man gut in 5 Tagen. Die Hütten waren bei uns Ende September jedoch schon zu. So musste man alles Essen mitnehmen, konnte aber bei schlechtem Wetter die Winterräume nutzen. Am besten zu erreichen mit einem klimaunfreundlichen Flug nach Bergamo. Rund um Oberstdorf der Jubiläums Weg in Kombination mit Heilbronner Weg. Erreichbar mit Zug. Geht von Hinterstein bis Oberstdorf oder anders herum. Nicht so hoch gelegen, haben wir Mitte Oktober gemacht. Sollte auch entspannt in 5 Tagen gehen, wir hatten damals glaube ich 3.5 Tage gebraucht. Adamello Weg Nummer 1 ( Schussteil vom L1 Weitwanderweg) von Ponte di legno nach Süden. etwas komplizierte Anreise aber sehr schön, wenig los. GR 5 vom Genfer See gen Süden. je südlicher desto wärmer noch. Alternativ E4 von Grenoble aus nach Norden oder Süden. bis Grenoble gibt's gute TGV Anbindung. GTM (im französischen Mercantour Gebiet nördlich von Nizza) , auch dort ist man klimaUNfreundlich schnell mit dem Flugzeug.
  4. kleines Update zu dem Toray Schlafsäcken von Cumulus. Wir sind weiterhin mit den xlite 400 (overfill Version) hinsichtlich der Wärmeleistung bei dem Gewicht sehr zufrieden (musste den Schlafsack bei 1 grad im Zelt und Frost vor dem Zelt nicht komplett schließen bei nur getragenem T Shirt). Jedoch zeigen sich erste Kleinere Defekte. Haben einen 4 cm Riss im Schlafsack meiner Freundin (keine Ursache sicher identifizieren können) im Außengewebe mit einem Type A patch geflickt. Es zeigen sich auch kleine Löcher, dort wo die Daunen sich mit dem Stiel nach außen arbeiten. Alles nix dramatisches bisher, aber mit den Pertex Stoffen von Cumulus verglichen oder den Western Mountaineering Schlafsack Sachen, ist das Toray doch schon gefühlt deutlich fragiler.
  5. meine Freundin und ich kommen gerade von 3 Monaten Nepal, Sri Lanka und 2.5 Monaten Südamerika (Brasilien, Bolivien und Peru) zurück. Schuhe: Wie hatten jeder nur ein Paar Trailrunnig Schuhe mit. Sonst nix, wenn zusätzlich welche, dann am besten Flip Flops. Ich welche von Mizuno. Meine Freundin North face. Sollten vor allem bequem sein, die technischen Anforderungen waren immer gering, beim Besteigen der Schneeberge kann man meist sehr günstig (unter 10€ für alles) die komplette Hochtouren Ausstattung inklusive Thermo Wäsche, Bergschuhe, steigeisen, Jacke und Hose leihen. Deswegen würde ich auch auf Thermo Unterwäsche verzichten. Deine Südamerika Reisezeit ist bis März also noch Spätsommer. Da ist es selbst im Altiplano noch recht "warm". Wir waren im Herbst\Winter und selbst bei zelten auf 4700 m wars nicht so kalt (nur so -5 bis -10 Grad nachts). Tagsüber, wenn man läuft ist es in der Sonne warm. Selbst meine verfrorene Freundin hatte nie Thermo Unterwäsche vermisst. Besser zwei Funktions Shirts und ein normales Baumwoll mitnehmen. wir haben jeden Tag von Hand gewaschen. Eine Daunen Jacke war Gold wert. Hatten als Wärme schichten ein dünnes Flies, Dünne Regenjacke. Daunenjacke (Cumulus incredilie, genial). Reicht. Zusätzlich dünne Handschuhe, wenn man plant viel zu wandern. Trekking Stöcke scheinen bei dir sehr schwer zu sein. Würde entweder darauf verzichten oder sehr kompakte und leichte mitnehmen ( wir haben z.b. Black Diamond Carbon flz). Tagesrucksack kann ich mich den vorangegangenen anschließen. die dünnen plastik dinger von LACD oder sea to summit haben sich bewährt. Sea to summit daypack mit 20 liter und Rollverschluss. Wenn man nen Riss hat, einfach nen Type A patch drauf. mit etwas Umsicht überleben die Recht lange. Steckdosen-Adapter gibt es in Bolivien und Peru sehr günstig (2-3 €) auf local markets zu kaufen. Rucksack: haben gossamer gear Rucksäcke. einen Mariposa. einen gorilla. sind sehr zufrieden. leicht, funktional. zeigen aber mittlerweile leichte Verschleiß Erscheinungen, die die Funktion (noch) nicht einschränken. Unbedingt Wasserfilter mitnehmen. Hilft immens, z. b. von Sawyer, der Mini. Zelt: Tarp wäre bei unseren Wanderungen zwischen 4500-5300 m etwas dünn gewesen und zu luftig. hat doch öfter mal anständig gewindet, geschneit, geregnet. gehagelt. Auch waren wir froh um den Isolationseffekt In tieferen und wärmeren Lagen hätten wir die Bodenwanne und das Moskitonetz bei dem ganzen gefleuche nicht missen wollen. In Patagonien windet es auch ganz gerne mal. Wenn ihr nicht sehr häufig wandern wollt mit zelten, bietet es sich vielleicht eher an das zu mieten für die paarmal. Schlafsack dagegen haben wir eigentlich täglich, auch in den Unterkünften benutzt. wie schon in vorangegangenen posts erwähnt. es gibt outdoor Shops. In Cusco und in La Paz reichlich. Jedoch gibt es oft keine High End sachen. Aber dafür kostest das meiste nicht viel. In Brasilien gibts Decathlon. Viel Spaß beim reisen! p. s. Trinkbeutel aus o. g. Gründen der Vorgänger daheim lassen. schlauch friert bei mir immer ein wenn's frisch wird mit wind. zudem schimmeln die nach ner weile immer. besser ne faltflasche (platypus oder evernew, wobei ich letztere trotz recht sorgsamem gebrauch auch schon zerstört habe). simple, nachkaufbare PET Flaschen tuen es auch. Nalgene neigen zum zerbrechen, wenn sie aus dem Rucksack fallen auf Stein. schon zweimal passiert.
  6. Hallo, wir haben Ostern 2018 den Abschnitt von Wissembourg bis Niederbronn Les Bains gemacht (3 Tage, mit ÖPNV verbunden). Burgen und Felsen gab es da zahlreich. Aussichten waren in Ordnung, paarmal die Alpen gesehen und den Schwarzwald natürlich. Da man sich aber viel im Wald bewegt und in niedriger Höhe, ist das natürlich nicht so sichtig wie zum Beispiel in den Alpen oder den Hochvogesen nahe des Grand Ballons. Schön war es trotzdem, hätte im Nachhinein den Weg gerne mit dwm MTB gemacht, das sind top Trail Bedingungen dort. Hier ein paar Links, die wir zur Planung verwendet hatten. http://www.rainerundclaudia.de/artikel/series/vogesenkammweg-2/ http://www.hikr.org/tour/post13236.html viele Grüße, Florian
  7. Haben uns maßgeschneiderte x lite 400 cumulus Schlafsäcke mit Overfill direkt in Polen Anfang 2019 bestellt in fiesem neongrün. Diese sind aus toray airtastic. Die Säcke haben einen unglaublichen Loft. Bisher (sind gerade seit 4 Wochen in den Anden) haben sie keine federn verloren. Wasserabweisend ist das Material nur sehr bedingt (haben wir aber auch nicht erwartet). Das MF Material von Western Mountaineering ist da Natürlich im Vorteil. Wie haben im gleichen Zelt bei Recht viel Kondenswasser sowohl den WM (Antelope, doppelt so schwer) Schlafsack als auch den Cumulus gehabt. Der Cumulus war natürlich deutlich durchfeuchteter als der WM, hat jedoch noch erstaunlich gut seinen Loft und die Wärme gehalten (meine Freundin ist im Cumulus nicht deswegen aufgewacht). Das Toray lässt die Daune Flott bei bisschen Wind und Sonne wieder trocknen. Der Loft der Schlafsäcke bei knapp über 600 g Gesamtgewicht ist wirklich beeindruckend. Das Toray Material hält die Luft fast schon gefangen ( kenne ich bei keinem anderen Daunenschlafsack so). Bei ca. -5 grad Aussentemperatur hat meine Freundin nicht gefroren. Das Material hält die Luft so gut im Schlafsack, dass es gar nicht so leicht ist, ihn einzupacken und zu komprimieren. Haben auch Daunenhosen aus dem o.g. Material von cumulus. Auch deren Qualität ist nach 4 Wochen Anden Nutzung in Bolivien aussergewöhnlich gut. Haben auch Daunenjacken aus Quantum pertex endurance die gefühlt "mehr" Daunen verlieren als das Toray, diese sind aber auch schon drei Jahre alt. Ich habe den Eindruck, dass Cumulus stark an der Verarbeitungsqualität zugelegt hat seitdem. Bisher sehr zu empfehlen. Mal sehen wie sich die Säcke im frühen Sommer bei 6 Wochen Alpen Bikepacking bewähren.
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