Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Ultraleicht Trekking

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

the EL

Members
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von Lolaine erhalten in Schuhe: wieviel Verbrauch darf es bei euch sein   
    Ich kann dazu etwas sagen, weil ich seit Jahren praktisch immer dieselben Schuhe nachkaufe. Beim Trailrunner ist es der La Sportiva Ultra Raptor ohne GTX, davon hatte ich mittlerweile ca. fünf Paar. Für längere Touren und etwas anspruchsvolleres Gelände nehme ich meistens den Salomon X Ultra, früher den 3er, inzwischen den 4er bzw. manchmal den X Ultra 360 Edge. Davon dürften es ebenfalls vier oder fünf Paar gewesen sein.
    Ich kaufe die Schuhe meistens im Ausverkauf, wenn die nächste Generation kommt. Für La Sportiva und Salomon zahle ich dann meistens um die 100 Euro. Für mich funktioniert das ziemlich gut: Ich weiss, dass die Schuhe an meine Füsse und zu meinem Einsatzprofil passen und ich spare mir das für mich eher mühsame Schuhe-Anprobieren im Laden.
    La Sportiva Ultra Raptor
    Den benutze ich vor allem für schnelle Tageswanderungen und gelegentlich leichte Zweitagestouren, nicht wirklich zum Trailrunning. Er ist für einen Trailrunner eher schwer, aber genau das mag ich teilweise an ihm. Ordentlicher Zehenschutz, relativ stabiler Fersenbereich und diese Art Neoprenabschluss hinten.
    Bei meiner normalen Nutzung ergibt sich erstaunlich konstant ungefähr folgendes Bild:
    etwa zwei Jahre als richtiger Outdoor-Schuh
    danach nochmals zwei bis drei Jahre für Fahrrad/Alltag
    zuerst ist meistens das Profil durch, vor allem an der Ferse und etwas am Vorderfuss
    das Obermaterial hält bei mir ziemlich gut, höchstens kleinere Löcher im Mesh, wegen besonders hartnäckiger Dornen oä, also weniger "normaler Verschleiss durch Abnutzung"
    positiv finde ich, dass mir der Fersenbereich innen praktisch nie durchscheuert. Das kenne ich von anderen Schuhen deutlich stärker.
    Nach etwa zwei Jahren ist das Profil bei mir so weit herunter, dass ich bei Nässe oder steilem Gelände einen deutlichen Unterschied merke. Dann werde ich den Schuh aber nicht weg. Ich fahre damit 1-2y zur Arbeit. Irgendwann merkt man dann auch, dass die Dämpfung wirklich nachgelassen hat.
    Einen halbwegs belastbaren Kilometerwert habe ich von einer längeren Fernwanderung: praktisch neues Paar am Start, nach ungefähr 1400 km ersetzt. Das war definitiv zu lange. Das Profil war zwar noch nicht komplett blank, aber der Schuh war deutlich rutschig und vor allem die Dämpfung war wirklich fertig. Auf Asphalt fühlte es sich irgendwann fast so an, als würde ich direkt auf den Boden stampfen. Das Obermaterial war dagegen noch ordentlich.
    Meine Schätzung aus den verschiedenen Paaren wäre deshalb: um 1000 km Outdoor-Nutzung halte ich beim Ultra Raptor für realistisch, je nach Gelände natürlich. Danach kann er für weniger kritische Einsätze noch lange weiterleben.
    Salomon X Ultra
    Beim Salomon ist es etwas schwieriger in Kilometer umzurechnen. Ich benutze ihn vor allem auf Langstreckenwanderungen, davon mache ich ungefähr zwei pro Jahr, plus ein paar Mehrtagestouren und anspruchsvollere Tageswanderungen. Insgesamt vielleicht drei bis acht Wochen Nutzung pro Jahr.
    Auch den nutze ich meistens etwa zwei Jahre ernsthaft, danach noch zwei bis drei Jahre als Winter-Fahrradschuh.
    Hier ist bei mir interessanterweise meistens nicht zuerst die Sohle das Problem. Das Profil hält länger als beim Ultra Raptor. Dafür entsteht zuverlässig am Vorderfuss an der Knickstelle irgendwann ein Loch im Obermaterial. Also ungefähr dort, wo bei jedem Schritt der Schuh zwischen Zehen und Vorderfuss abknickt. Nach vielleicht anderthalb bis zwei Jahren ist dort oft ein fingerkuppengrosses Loch, teilweise auf beiden Seiten.
    Die GTX-Membran darunter überlebt das häufig. Der Schuh sieht dann ziemlich mitgenommen aus und trocknet schlechter, wenn doch einmal Wasser hineingelangt, bleibt aber trotzdem noch längere Zeit wasserdicht (okay, so wasserdicht wie bei einer solchen Membran halt zu erwarten ist). Gerade deshalb eignen sich meine ausgemusterten X Ultras noch ziemlich gut als Winter-Fahrradschuhe (11km/40min pro Richtung).
    Unterm Strich habe ich mit beiden Modellen eigentlich ziemlich gute Erfahrungen. Bei mir landen Schuhe jedenfalls nicht nach 700 oder 800 km im Müll, nur weil sie für anspruchsvolle Touren nicht mehr taugen. Ich verschiebe sie einfach eine Stufe nach unten: anspruchsvolle Touren → einfache Touren → Fahrrad/Garten. So kommen bei mir aus einem Paar meistens vier bis fünf Jahre Nutzung heraus.
  2. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von Linkshaenderin erhalten in Via Ellenica (tw. ähnlich wie Sentiero Italia)   
    Ich bin grad zurück von der Via Ellenica und möchte kurz meine Erfahrungen zusammenfassen.
    Wann: 27. März bis 3. April 2026
    Wetter: eher durchzogen. Meist bedeckt, oft Regen. Tagsüber okay, aber vor allem nachts recht kalt (oft einstellig). Für draussen schlafen wäre es mir zu nass-kalt gewesen. Vermutlich hatten wir etwas Pech, ich würde normalerweise mildere Bedingungen erwarten.
    Organisation: Die offizielle (?) Website ist sehr gut gemacht und liefert viele brauchbare Infos (Etappen, GPX, ÖV, Unterkünfte etc.). Die GPX-Tracks sind zuverlässig. Der Weg ist insgesamt ca. 170 km lang, das deckt sich auch mit meinem GPS-Track.
    Die Markierung ist nicht durchgehend. Ohne GPS/Smartphone würde ich es nicht empfehlen.
    Kartenmaterial: Ich habe Outdooractive mit openTopo genutzt, das wirkte ausreichend aktuell.
    Wasser: Kaum natürliche Wasserquellen. Ich habe nie Bäche oder Seen gesehen, aus denen ich hätte trinken wollen. Auch Brunnen in Dörfern sind selten. Man muss sich darauf einstellen, Wasser in Läden zu kaufen oder in Restaurants aufzufüllen.
    Verpflegung & Unterkünfte: In den Ortschaften gibt es meist kleine Läden, Bäckereien etc..  Versorgung grundsätzlich gut, aber mit langen Siesta-Zeiten (teils bis 16:00).
    Restaurants öffnen oft erst ab 20:00. Wer früher essen will, landet schnell bei Pizza/Focaccia , die gibt es dafür fast überall, sehr gut und sehr günstig (Pizza ca. 5–8 €, Focaccia ~1.50 €).
    Unterkünfte waren ausreichend vorhanden und meist mit Heizung/Klima, was bei diesen Temperaturen wichtig war. Das würde ich ggf. im Voraus prüfen.
    Menschen: Sehr freundlich und entspannt, vor allem im Hinterland. Wandertourismus scheint kaum vorhanden, ich habe praktisch niemanden auf dem Trail getroffen.
    Draussen schlafen: Grundsätzlich möglich, aber wegen Wasserknappheit und Landwirtschaft nicht immer ideal. Es gibt mehr Waldabschnitte als z. B. auf Teilen der Via Francigena (Sizilien).
    Anreise: Von der Schweiz sehr gut machbar: Bern → Milano → Nachtzug nach Bari (Einzelkabine, bequem), Ankunft morgens ca. 08:00, dann weiter nach Alberobello (Startpunkt). Bari selbst ist einen Abstecher wert.
    Charakter des Weges: Ruhig, wenig touristisch, teilweise sehr idyllisch (Schluchten, Landschaft), aber auch unspektakuläre Abschnitte durch Felder.
    Relativ hoher Anteil Teerstrassen (geschätzt ~1/3). Meist wenig Verkehr und rücksichtsvolle Autofahrer, aber es bleibt Asphalt. Gerade bei Städten läuft man oft längere Stücke hinein und wieder hinaus auf Strasse. Abkürzungen sind schwierig, da Alternativen meist ebenfalls Teer sind.
    ÖV unterwegs: Mit Zug relativ einfach. Busse sind deutlich mühsamer (unübersichtliche Anbieter, Ticketkauf etc.).
    Fazit: Ich bin etwas ambivalent. Der Weg ist ruhig und kulinarisch sehr dankbar, aber landschaftlich nicht durchgehend spektakulär und mit relativ viel Asphalt.
    Empfehlenswert vor allem, wenn man eine entspannte, wenig frequentierte Wanderung sucht, gerne gut isst und sich an Teerstrassen nicht allzu sehr stört.
  3. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von khyal erhalten in Via Ellenica (tw. ähnlich wie Sentiero Italia)   
    Ich bin grad zurück von der Via Ellenica und möchte kurz meine Erfahrungen zusammenfassen.
    Wann: 27. März bis 3. April 2026
    Wetter: eher durchzogen. Meist bedeckt, oft Regen. Tagsüber okay, aber vor allem nachts recht kalt (oft einstellig). Für draussen schlafen wäre es mir zu nass-kalt gewesen. Vermutlich hatten wir etwas Pech, ich würde normalerweise mildere Bedingungen erwarten.
    Organisation: Die offizielle (?) Website ist sehr gut gemacht und liefert viele brauchbare Infos (Etappen, GPX, ÖV, Unterkünfte etc.). Die GPX-Tracks sind zuverlässig. Der Weg ist insgesamt ca. 170 km lang, das deckt sich auch mit meinem GPS-Track.
    Die Markierung ist nicht durchgehend. Ohne GPS/Smartphone würde ich es nicht empfehlen.
    Kartenmaterial: Ich habe Outdooractive mit openTopo genutzt, das wirkte ausreichend aktuell.
    Wasser: Kaum natürliche Wasserquellen. Ich habe nie Bäche oder Seen gesehen, aus denen ich hätte trinken wollen. Auch Brunnen in Dörfern sind selten. Man muss sich darauf einstellen, Wasser in Läden zu kaufen oder in Restaurants aufzufüllen.
    Verpflegung & Unterkünfte: In den Ortschaften gibt es meist kleine Läden, Bäckereien etc..  Versorgung grundsätzlich gut, aber mit langen Siesta-Zeiten (teils bis 16:00).
    Restaurants öffnen oft erst ab 20:00. Wer früher essen will, landet schnell bei Pizza/Focaccia , die gibt es dafür fast überall, sehr gut und sehr günstig (Pizza ca. 5–8 €, Focaccia ~1.50 €).
    Unterkünfte waren ausreichend vorhanden und meist mit Heizung/Klima, was bei diesen Temperaturen wichtig war. Das würde ich ggf. im Voraus prüfen.
    Menschen: Sehr freundlich und entspannt, vor allem im Hinterland. Wandertourismus scheint kaum vorhanden, ich habe praktisch niemanden auf dem Trail getroffen.
    Draussen schlafen: Grundsätzlich möglich, aber wegen Wasserknappheit und Landwirtschaft nicht immer ideal. Es gibt mehr Waldabschnitte als z. B. auf Teilen der Via Francigena (Sizilien).
    Anreise: Von der Schweiz sehr gut machbar: Bern → Milano → Nachtzug nach Bari (Einzelkabine, bequem), Ankunft morgens ca. 08:00, dann weiter nach Alberobello (Startpunkt). Bari selbst ist einen Abstecher wert.
    Charakter des Weges: Ruhig, wenig touristisch, teilweise sehr idyllisch (Schluchten, Landschaft), aber auch unspektakuläre Abschnitte durch Felder.
    Relativ hoher Anteil Teerstrassen (geschätzt ~1/3). Meist wenig Verkehr und rücksichtsvolle Autofahrer, aber es bleibt Asphalt. Gerade bei Städten läuft man oft längere Stücke hinein und wieder hinaus auf Strasse. Abkürzungen sind schwierig, da Alternativen meist ebenfalls Teer sind.
    ÖV unterwegs: Mit Zug relativ einfach. Busse sind deutlich mühsamer (unübersichtliche Anbieter, Ticketkauf etc.).
    Fazit: Ich bin etwas ambivalent. Der Weg ist ruhig und kulinarisch sehr dankbar, aber landschaftlich nicht durchgehend spektakulär und mit relativ viel Asphalt.
    Empfehlenswert vor allem, wenn man eine entspannte, wenig frequentierte Wanderung sucht, gerne gut isst und sich an Teerstrassen nicht allzu sehr stört.
  4. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von Steintanz erhalten in Via Ellenica (tw. ähnlich wie Sentiero Italia)   
    Ich bin grad zurück von der Via Ellenica und möchte kurz meine Erfahrungen zusammenfassen.
    Wann: 27. März bis 3. April 2026
    Wetter: eher durchzogen. Meist bedeckt, oft Regen. Tagsüber okay, aber vor allem nachts recht kalt (oft einstellig). Für draussen schlafen wäre es mir zu nass-kalt gewesen. Vermutlich hatten wir etwas Pech, ich würde normalerweise mildere Bedingungen erwarten.
    Organisation: Die offizielle (?) Website ist sehr gut gemacht und liefert viele brauchbare Infos (Etappen, GPX, ÖV, Unterkünfte etc.). Die GPX-Tracks sind zuverlässig. Der Weg ist insgesamt ca. 170 km lang, das deckt sich auch mit meinem GPS-Track.
    Die Markierung ist nicht durchgehend. Ohne GPS/Smartphone würde ich es nicht empfehlen.
    Kartenmaterial: Ich habe Outdooractive mit openTopo genutzt, das wirkte ausreichend aktuell.
    Wasser: Kaum natürliche Wasserquellen. Ich habe nie Bäche oder Seen gesehen, aus denen ich hätte trinken wollen. Auch Brunnen in Dörfern sind selten. Man muss sich darauf einstellen, Wasser in Läden zu kaufen oder in Restaurants aufzufüllen.
    Verpflegung & Unterkünfte: In den Ortschaften gibt es meist kleine Läden, Bäckereien etc..  Versorgung grundsätzlich gut, aber mit langen Siesta-Zeiten (teils bis 16:00).
    Restaurants öffnen oft erst ab 20:00. Wer früher essen will, landet schnell bei Pizza/Focaccia , die gibt es dafür fast überall, sehr gut und sehr günstig (Pizza ca. 5–8 €, Focaccia ~1.50 €).
    Unterkünfte waren ausreichend vorhanden und meist mit Heizung/Klima, was bei diesen Temperaturen wichtig war. Das würde ich ggf. im Voraus prüfen.
    Menschen: Sehr freundlich und entspannt, vor allem im Hinterland. Wandertourismus scheint kaum vorhanden, ich habe praktisch niemanden auf dem Trail getroffen.
    Draussen schlafen: Grundsätzlich möglich, aber wegen Wasserknappheit und Landwirtschaft nicht immer ideal. Es gibt mehr Waldabschnitte als z. B. auf Teilen der Via Francigena (Sizilien).
    Anreise: Von der Schweiz sehr gut machbar: Bern → Milano → Nachtzug nach Bari (Einzelkabine, bequem), Ankunft morgens ca. 08:00, dann weiter nach Alberobello (Startpunkt). Bari selbst ist einen Abstecher wert.
    Charakter des Weges: Ruhig, wenig touristisch, teilweise sehr idyllisch (Schluchten, Landschaft), aber auch unspektakuläre Abschnitte durch Felder.
    Relativ hoher Anteil Teerstrassen (geschätzt ~1/3). Meist wenig Verkehr und rücksichtsvolle Autofahrer, aber es bleibt Asphalt. Gerade bei Städten läuft man oft längere Stücke hinein und wieder hinaus auf Strasse. Abkürzungen sind schwierig, da Alternativen meist ebenfalls Teer sind.
    ÖV unterwegs: Mit Zug relativ einfach. Busse sind deutlich mühsamer (unübersichtliche Anbieter, Ticketkauf etc.).
    Fazit: Ich bin etwas ambivalent. Der Weg ist ruhig und kulinarisch sehr dankbar, aber landschaftlich nicht durchgehend spektakulär und mit relativ viel Asphalt.
    Empfehlenswert vor allem, wenn man eine entspannte, wenig frequentierte Wanderung sucht, gerne gut isst und sich an Teerstrassen nicht allzu sehr stört.
  5. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Rucksack für Hüttentour gesucht   
    Ich habe hier viel gelesen und mich dann für den Montane Trailblazer LT 28 entschieden und wollte als kleines Dankeschön meine Erfahrungen teilen.
    Ich nutze den Rucksack für längere Tagestouren und Overnighter.
    Gewicht & Tragekomfort
    Der Rucksack ist sehr leicht und trägt sich bei moderatem Gewicht angenehm.
    Das minimale Rückenpolster ist weniger schwitzig als bei meinem vorherigen Liteway-Elementum (den ich aber nur für Mehrtäger genutzt habe).
    Tragesystem
    Schulterträger sind bequem, der elastische Brustgurt passt für mich gut.
    Was mir fehlt, sind Load-Lifter bzw. obere Zurrriemen.
    Gerade bei etwas mehr Gewicht lässt sich der Rucksack weniger gut stabilisieren.
    Taschen & Organisation (für mich der grösste Schwachpunkt)
    Schulterträger-Taschen (inkl. Reissverschluss):
    Für mich nur eingeschränkt brauchbar.
    Normale Flaschen passen nicht hinein und selbst 0.5 L Softflasks könnten knapp werden.
    Die Reissverschlusstaschen sind ok für Kleinkram, aber wenn mehr drin ist, fällt beim Öffnen schnell etwas raus.
    Seitentaschen:
    Relativ hoch und mit etwas grösserem Volumen.
    Trekkingstöcke oder Zeltgestänge passen gut hinein.
    Was fehlt, ist eine gute Fixierung oben, etwas zum festzurren, dadurch kann der Inhalt herumwackeln.
    Taschen am Hüftgurt (verbunden mit den Seitentaschen):
    Die Idee klingt gut, funktioniert für mich aber nur bedingt.
    Die Taschen sitzen relativ weit hinten, man kommt während des Gehens schlecht ran.
    Durch die Verbindung mit den Seitentaschen schiebt man Dinge eher weg, statt sie zu greifen.
    Fronttasche (eigentlich nur ne elastische Schnur)
    Es gibt keine echte Netztasche, nur eine elastische Schnur.
    Wenig Volumen und nach unten offen. Gerade wegen des glatten Materials können Sachen herausrutschen.
    Nur mit zusätzlicher Fixierung sinnvoll, also z.B. die Ärmel der Windjacke irgendwie beim Rolltop-Verschluss einflechten.
    Innenfach:
    Im Hauptfach gibt es nur ein Fach für die Trinkblase, sonst keine Organisation.
    Handling unterwegs
    Hier liegt für mich das grösste Problem.
    Ich kann kaum im Gehen trinken (okay, mit Trinkbeutel& Schlauch würd's gehen, aber das mag ich nicht)  oder schnell etwas verstauen. Schnell mal Handschuhe oder Mütze in die Seitentasche stopfen ohne Rucksack abzunehmen geht schlecht.
    Flasche greifen, Snacks rausnehmen oder Kleidung in "Fronttasche" reinschieben geht nicht wirklich gut.
    Das war zB bei meinem früheren Osprey Exos deutlich besser gelöst.
    Hauptfach & Verschluss
    Das Hauptfach wird über einen Rolltop geschlossen.
    Funktioniert, ist aber im Alltag etwas fummelig, vor allem in Kombination mit den Kompressionsriemen.
    Material & Wetterschutz
    Material wirkt bisher ausreichend robust.
    Leichter Regen oder Niesel über eine gewisse Zeit (z. B. etwa eine Stunde) scheint kein Problem zu sein.
    Für längeren oder starken Regen würde ich zusätzlichen Schutz einplanen.
    Fazit
    Der Rucksack ist sehr leicht und trägt sich angenehm.
    Das geringe Gewicht wird aus meiner Sicht aber mit Einschränkungen beim Handling erkauft.
    Vor allem der Zugriff während des Gehens ist für mich deutlich schlechter als bei „klassischen“ Rucksäcken.
    Für konsequent reduzierte Setups kann er gut funktionieren, für mich nur bedingt.
    Vielleicht hilft das jemandem bei der Entscheidung.
  6. Danke!
    the EL hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Rucksack für Hüttentour gesucht   
    Ich habe hier viel gelesen und mich dann für den Montane Trailblazer LT 28 entschieden und wollte als kleines Dankeschön meine Erfahrungen teilen.
    Ich nutze den Rucksack für längere Tagestouren und Overnighter.
    Gewicht & Tragekomfort
    Der Rucksack ist sehr leicht und trägt sich bei moderatem Gewicht angenehm.
    Das minimale Rückenpolster ist weniger schwitzig als bei meinem vorherigen Liteway-Elementum (den ich aber nur für Mehrtäger genutzt habe).
    Tragesystem
    Schulterträger sind bequem, der elastische Brustgurt passt für mich gut.
    Was mir fehlt, sind Load-Lifter bzw. obere Zurrriemen.
    Gerade bei etwas mehr Gewicht lässt sich der Rucksack weniger gut stabilisieren.
    Taschen & Organisation (für mich der grösste Schwachpunkt)
    Schulterträger-Taschen (inkl. Reissverschluss):
    Für mich nur eingeschränkt brauchbar.
    Normale Flaschen passen nicht hinein und selbst 0.5 L Softflasks könnten knapp werden.
    Die Reissverschlusstaschen sind ok für Kleinkram, aber wenn mehr drin ist, fällt beim Öffnen schnell etwas raus.
    Seitentaschen:
    Relativ hoch und mit etwas grösserem Volumen.
    Trekkingstöcke oder Zeltgestänge passen gut hinein.
    Was fehlt, ist eine gute Fixierung oben, etwas zum festzurren, dadurch kann der Inhalt herumwackeln.
    Taschen am Hüftgurt (verbunden mit den Seitentaschen):
    Die Idee klingt gut, funktioniert für mich aber nur bedingt.
    Die Taschen sitzen relativ weit hinten, man kommt während des Gehens schlecht ran.
    Durch die Verbindung mit den Seitentaschen schiebt man Dinge eher weg, statt sie zu greifen.
    Fronttasche (eigentlich nur ne elastische Schnur)
    Es gibt keine echte Netztasche, nur eine elastische Schnur.
    Wenig Volumen und nach unten offen. Gerade wegen des glatten Materials können Sachen herausrutschen.
    Nur mit zusätzlicher Fixierung sinnvoll, also z.B. die Ärmel der Windjacke irgendwie beim Rolltop-Verschluss einflechten.
    Innenfach:
    Im Hauptfach gibt es nur ein Fach für die Trinkblase, sonst keine Organisation.
    Handling unterwegs
    Hier liegt für mich das grösste Problem.
    Ich kann kaum im Gehen trinken (okay, mit Trinkbeutel& Schlauch würd's gehen, aber das mag ich nicht)  oder schnell etwas verstauen. Schnell mal Handschuhe oder Mütze in die Seitentasche stopfen ohne Rucksack abzunehmen geht schlecht.
    Flasche greifen, Snacks rausnehmen oder Kleidung in "Fronttasche" reinschieben geht nicht wirklich gut.
    Das war zB bei meinem früheren Osprey Exos deutlich besser gelöst.
    Hauptfach & Verschluss
    Das Hauptfach wird über einen Rolltop geschlossen.
    Funktioniert, ist aber im Alltag etwas fummelig, vor allem in Kombination mit den Kompressionsriemen.
    Material & Wetterschutz
    Material wirkt bisher ausreichend robust.
    Leichter Regen oder Niesel über eine gewisse Zeit (z. B. etwa eine Stunde) scheint kein Problem zu sein.
    Für längeren oder starken Regen würde ich zusätzlichen Schutz einplanen.
    Fazit
    Der Rucksack ist sehr leicht und trägt sich angenehm.
    Das geringe Gewicht wird aus meiner Sicht aber mit Einschränkungen beim Handling erkauft.
    Vor allem der Zugriff während des Gehens ist für mich deutlich schlechter als bei „klassischen“ Rucksäcken.
    Für konsequent reduzierte Setups kann er gut funktionieren, für mich nur bedingt.
    Vielleicht hilft das jemandem bei der Entscheidung.
  7. Danke!
    the EL hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Rota Vicentina, bzw der Fischermenstrail   
    @RaulDuke @Sjeanmarc @Cullin : Vielen Dank für eure Rückmeldungen - dann muss ich mich nur noch entscheiden, ob ich lieber bequem (-> Rota Vicentina) oder abenteuerlich (-> Peniche) unterwegs sein möchte

    Falls das jemandem hilft; ich hab' in der Zwischenzeit rausgefunden, dass es mit dem Bus nur 4-6h von Lagos nach Sevilla sind und dass ich von Sevilla grad so innerhalb eines Tages zurück nach Bern reisen kann mit dem Zug. Die Reise via Lissabon ist länger& umständlicher.
  8. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von Blickpunkt erhalten in Petzl Bindi vs. Petzl Swift LT   
    Falls es jemanden interessiert: zum Vergleich zur Bindi nutze ich seit einiger Zeit eine Black Diamond Deploy; aktuell ist wohl nur noch die Deploy Run Light erhältlich.
    Ich hatte früher auch die Bindi und bin zur Deploy gewechselt, weil sie noch ein paar Gramm leichter ist und sich etwas kompakter verstauen lässt.
    Vom Licht her habe ich keinen systematischen Vergleich gemacht, da ich die Lampe fast nur als Notlicht brauche, z.B. in unbewarteten Hütten oder im Zelt, meist auf tiefster Stufe.
    Für diese Zwecke reicht mir das Minimum völlig aus, ich habe keine Ansprüche an Lichtstärke oder Leuchtweite.
    Sehr angenehm ist die flache Bauform, sie lässt sich gut unter einer Kapuze tragen und trägt praktisch gar nicht auf. Und; sie hat USB-C!
    Was mich hingegen stört, ist der fixe Winkel der Deploy. Gerade zum Lesen ist der Abstrahlwinkel unpraktisch, das konnte die Bindi besser.
     
  9. Danke!
    the EL reagierte auf Sanil in Petzl Bindi vs. Petzl Swift LT   
    ich bin ein großer fan der stirnlampe petzl bindi (offiziell: 35g nachgewogen: 34g) weil sie für mich die sinnvollste bedienung, die passensten leuchtstärken und lichtmodi sowie ein gutes gewicht/akkuausdauer verhältnis besitzt.
    nun warte ich schon seit jahren sehnsüchtig auf ein update von micro-usb auf usb-c, da dies für mich das einzig große manko der stirnlampe ist. am 01.12.25 kam nun die ablöse für die bindi raus und trägt den namen petzl swift lt (offiziell und nachgewogen: 43g), es handelt sich aber nicht nur um ein update sondern um eine ganz neue stirnlampe die leider ein paar verschlechterungen beinhaltet die sie für mich leider unbrauchbar macht.

    folgende unterschiede gibt es:
    verbesserungen:
    - usb-c anschluss
    - bessere 3. helligkeitsstufe
    - kopfband individuell austauschbar
    neutral:
    - neigung nicht mehr stufenlos verstellbar
    verschlechterungen:
    - das rotlicht geht nicht mehr an ohne dass vorher das weiße an war
    - das rotlicht streut nicht mehr so gut und ist jetzt ein zu hellerer spot
    - 9g schwerer mit originalband
    - größer und schlechteres design
    - die akku LED, die nach dem aus machen nachleuchtet, ist heller

     







  10. Gefällt mir!
    the EL reagierte auf Patxi in Via Francigena Magna (Sizilien) 7-9 Tage   
    Grüne Route
    viel kann ich dir dazu nicht sagen, denn ich bin den Sentiero Italia (etwa parallel) gewandert. Aber ich denke es ist sehr ähnlich, vielleicht manchmal dient. hab die Karte nicht mehr so genau im Kopf. Der SI kam durch weniger Dörfer, ging viel über Schotterwege und Pfade, aber auch mal Strassenabschnitte. Die Schotterstrasse (Zugangswege zu den vielen Windrädern) war für mich nicht so der Knüller. Aber es wechselte sich schon ab. Die Via Francigena bleibt glaub ich tiefer und dürfte leichter zum Einkaufen sein. Charakterlich eher von Ortschaft zu Ortschaft gehen. beides hat was für sich. Die Wege sind bestimmt auch viel Schotterstrasse.  Ausschilderungen hab ich prinzipiell sehr wenige gesehen. Da dürfte Palermo-Agrigento noch am meisten los sein und dadurch auch "gepflegt" und beschildert.

    Türkise Route
    (Lentini - Gela)
    Ich bin nur einen Teil hier gegangen. Auch mit GPS. Kann mich nicht wirklich an viel Beschilderung erinnern. Aber etwas schon. Mit Handy und Offline map kein Problem. Wege...einige Wald & Wiesenwege (4WD, Schotter), etwas Pfade (teils verwachsen) und schon auch wenig befahrene Strassen. Etwas Obsthaine. Hat mir Spass gemacht.
    (Gela - Agrigento)
    Das Stück nach Agrigento habe ich als viel wenig befahrene Teerstrasse und auch Pfade am Meer entlang so grob in Erinnerung. Schau dir mal die Bildchen auf findPinguin an, da siehst schon.
    Das Wandern am Meer entlang und immer wieder Dörfer auf dem Weg mit Supermärkten und besonders Cafés und Bäckereien fand ich prima. Immer wieder ein Käffchen, handy laden und weiter.

    Violette Route: 
    Bildchen von lila Route
    Die Lila Route war ähnlich wie davor, aber ich bin auch viel am Sandstrand entlang. Es gab auch einige Pfade auf der Anhöhe/Klippe und wieder hinunter zum Strand. Teilweise etwas verwachsen, aber nicht so schlimm (im Frühjahr). Abschnittsweise lange Teerstrassenabschnitte weiter im Westen, aber ich bin ja am Meer nach Trapani und nicht abgebogen ins Inland. Dort sind bestimmt wieder Schotterstrassen.
    Wie gesagt, die Abschnitte am Meer entlang fand ich nicht schlecht. Ein Mix aus allem. Sehr relaxed.
    Ah, und bzgl lila Route, ich denke ich würde von Mazara auch ins Landesinnere gehen, aber nicht Richtung Palermo direkt, sondern Richtung Erice / Trapani. und von Erice Richtung Palermo erst mal auf dem SI bleiben, denn der Abschnitt ist toll.

    Klick dich mal durch die paar Bilder auf FindPinguin durch...da bekommst schon einen Eindruck. Vielleicht hilft's dir die Info etwas.

    ah...und wenn dir Laubwälder taugen, dann ist der Abschnitt in Kalabrien von "Reggio Calabria" hinauf in die Berge und Hügel ganz toll. Ein guter Kontrast. Aber eher einsam & teils winzigste Ortschaften. Ursprünglich.
  11. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von khyal erhalten in GR53 – Rund 350 km durch die Vogesen   
    GR53: Eindrücke Herbsttour Munster-Region (Kruth → Sélestat)
    Ich war im Herbst 2024 und 2025 jeweils rund vier Tage in der Gegend von Munster unterwegs, auf dem Abschnitt zwischen Kruth und Sélestat.
    Pro
    Von der Schweiz aus ist die Region sehr einfach per ÖV erreichbar. Die Anreise dauert nur zwei bis drei Stunden, sodass man auch nach Feierabend noch losfahren kann. Ende September bis Anfang Oktober herrschen angenehme Bedingungen: Die Höhenlage ist moderat, draussen zu schlafen ist meist noch gut möglich. Die Wälder sind dicht, grün und abwechslungsreich – für mich einer der schönsten Eindrücke. Einkehrmöglichkeiten gibt es auch in kleinen Dörfern. Viele Auberges servieren lecker Essen, sind aber preislich nicht gerade günstig. Selbst an kleinen Auto-Passstrassen findet man oft Restaurants, ideal für den Mittag. Wasser ist selten ein Problem. Es gibt viele Rinnsale, ein Filter ist empfehlenswert. Contra
    Abseits der touristischen Hotspots ist die Beschilderung nicht immer klar. Viele Forstwege kreuzen sich. Alles natürlich im gut machbaren Bereich. Bei bekannten Gipfeln oder Aussichtspunkten kann es recht voll werden. Eine Stunde davor und danach wird es wieder deutlich ruhiger. Die unbewarteten Refuges sind teilweise sehr einfach: manchmal nur Unterstände mit drei Wänden, windoffen und mit gestampftem Boden, der bei Regen schlammig wird. Geeignete Zeltplätze zu finden ist nicht immer leicht. Der Wald ist häufig dicht, steil oder uneben. Auf den Kreten gibt es zwar mehr ebene Stellen, dort bläst aber oft der Wind. Ich beschreibe nur einen kleinen Teil des GR53. Die Eindrücke können je nach Abschnitt und Jahreszeit abweichen, doch für Herbsttouren find' ich diese Region sehr empfehlenswert.
  12. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von Folko erhalten in GR®107, Le Chemin des bonshommes - website neu aufbereitet   
    Für alle, die den GR 107 ("Chemin des Bonshommes") wandern möchten: Die Website www.gr107.org bietet jetzt richtig viele Infos – Etappen, Höhenprofilen und Unterkünfte. Ich habe den Hinweis von Éric Chaigneau von der Association des Amis GRdistes erhalten - die unterhalten auch einige refuges auf dem GR10.
  13. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von aledran erhalten in Lange leichte Hose zum drüberziehen - Mücken und Sonne?   
    Ich hab' die Terrebonne und bin sehr zufrieden damit:
    bequemer, gut sitzender Schnitt sehr zivilisationstauglich leicht Bezogen auf deine angedachten Nutzungsarten:
    Sie ist meines Erachtens kein vollwertiger Ersatz für eine Regenhose. Spritzwasser ja, sonst nein. In warmen Gegenden mit wenig Regen wär's für mich auch okay, da sie schnell trocknet. Sie wärmt weniger als bspw. meine dünnen Merinoleggins. Dafür kann man sie auch bei höheren Temperaturen gut tragen (und sich bspw. die Sonnencreme an den Unterschenkeln sparen).
      Ich mache das oft so, dass ich tagsüber in Runningshorts unterwegs bin. Abends spül' ich die aus und zieh' Leggins + Terrebonne an. Damit bin ich bis vielleicht 10°C okay, wenn's nicht zuviel windet. Im Quilt dann nur die Leggins.
  14. Gefällt mir!
    the EL reagierte auf paff in Rucksack für Hüttentour gesucht   
    Ich mag den Rucksack, allerdings hat er ein großes Manko: Die Schultertaschen sind nicht für Softflasks konzipiert (außerdem sind die Chest Straps absoluter Müll, aber die lassen sich ja ersetzen). Abgesehen davon erfüllt er aber auch andere Anforderungen nicht. Wobei sich mir ohnehin nicht erschließt, wofür du beim nem Tagesrucksack bzw. für Overnighter nen Rahmen brauchst.

    Für mich im 2-Season-Bereich für 2-3 Tage in Ordnung...

    Hier als Orientierungshilfe was reinpasst - wenn ich das vom Datum des Bildes richtig einordne, waren das drei Tage auf der Sauerland-Waldroute im Juni 24:

    ab nur auf dem Schirm, dass es nen Daunenquilt ist, der sich gut komprimieren lässt (auch wenn es nen älterer und für die Wärmeleistung viel zu schwerer Thermarest Corus HD mit reinen Queerkammern ist, aber darum solls ja hier nicht gehen).
  15. Gefällt mir!
    the EL reagierte auf badenser in Rucksack für Hüttentour gesucht   
    Anstatt Schultertasche gibt es alternativ, für den schnellen Zugriff zur 0,5l Flasche, leichte Flaschenhalter, die am Schultergurt eingeklipst werden können. Ich bin u.a., seit 2 Jahren damit unterwegs und sehr zufrieden. Hier ein Produktbeispiel:
    https://www.amazon.de/Flaschenhalter-Getränkehalter-Outdoor-Aktivitäten-Wasserflaschenhalter/dp/B0DQ59Y2GV/ref=sr_1_9?dib=eyJ2IjoiMSJ9.-VX_2GKFPLf6IyK-5bpoNcB7r-LSikscsKfjoPo9PfE2jAzoY-HDJXwp-xLeIX-QKbBzuRn215NBTrFpGskcutEVCFypHCHtbBhd_4hf6Q-JC83cWZUD_XDw3AIBAVEkm73YyxKmPMoQ1yYQTu7Ln9Zd0UON6IqpW_wXb5aHWPRZThZsDTUpUqgtEiWqp6HYC82ouzORgfr3n1kPTTuKzDzbt1Rz2bJlJsAaXAwOsn4fxYlzLTnGUE1eDvfTVdoCoCBPW39hdH1ghBl_JVRF9IAN9sfhob5gUCjtKayXZvs.Lj2qe5S9KY0RpIthRFFgCl6d2X3_zeuBhPb7dXWFX3o&dib_tag=se&keywords=Trinkflaschenhalter+Wandern&qid=1747023287&sr=8-9
  16. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von Patxi erhalten in Via Francigena Magna (Sizilien) 7-9 Tage   
    @Patxi Vielen Dan, das hilft mir durchaus! Das gibt mir einen guten Eindruck& passt zu meinen Vorstellungen
     
  17. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von fettewalze erhalten in Via Francigena Magna (Sizilien) 7-9 Tage   
    So, ich bin zurück von meiner Reise: Samstag, 8. April, bis Freitag, 14. April 2023. Von Agrigento bis Sante Cristina Gela, also entgegen der klassischen Richtung.
     
    Hier ein paar Stichworte:
    An-/Abreise: Wir sind von Bern (ab ca. 13:30) mit dem Nachtzug Rom->Palermo und dann weiter nach Agrigento (an ca. 15:30) angereist. Das geht gut, bequem und günstig. Ich hatte im Nachtzug eine Einzelkabine für nicht mal 80 Euro.
    Rückreise war mit Fähre Palermo->Genua in einer 4er-Kabine für ca. 90 Euro/Person. Eigentlich auch bequem, aber die GNC-Fähre hatte 4h Verspätung, so dass wir erst um 02:00 statt 23:00 einchecken und um 02:00 statt 20:00 auschecken konnten. Wetter: meistens irgendwo zwischen 15 und 20° C, ziemlich windig. Ideales Tshirt/kurze Hosen - Wanderwetter. Die Nächte waren frisch, zwischen 5° und 10°C, immer noch windig. Darum haben wir nur 1* draussen geschlafen. Nur 1* kurz Regen Wasser: auf den den Etappen nahe des Meers hatte es praktisch keine Brunnen oder Bäche, aus den ich Wasser trinken würde, sogar wenn ich das filtern würde. Viele Brunnen waren abgeschaltet. Das mag in anderen Jahreszeiten anders sein. In den Dörfern findet sich meistens ein Laden o.ä. um die Flaschen aufzufüllen, aber bisserl vorausplanen ist nötig. In den höher gelegenen Regionen laufen mehr Brunnen und auch die Bäche haben Wasser, das einen guten Eindruck auf mich machte. Markierung/Weg: Der Weg ist technisch einfach, Trailrunner reichen. Bei Regen kann's allenfalls schlammig/rutschig werden. Die Markierung ist ausreichend, aber eine Karte war nötig. Die Abzweigungen sind oft unauffällig. Abkürzungen/querfeldein ist nicht so einfach, da sich Wege verlieren, Stacheldrahtzäune und dichtes Gestrüpp häufig sind.
    Geschätzt 40% des Weges sind Teerstrassen, immerhin mit wenig Verkehr. Unterkünfte: Zu dieser Zeit waren sie einfach zu finden. Wir sind so weit gelaufen wie wir wollten und haben dann online geschaut und mit den Leuten gesprochen. Irgendwas ging immer, nur 1* mussten wir 2h weiter bis zum nächsten Dorf. Preis war meistens zwischen 20 und 30 Euro / Person für 3er-Zimmer. Nicht alle Zimmer sind geheizt, aber mit den Schlafsäcken ging's gut. Essen: In vielen Dörfern hat's ein kleines Geschäft, Pasta u.ä. gibt's immer. Öffnungszeiten sind nicht immer korrekt auf google maps. Ich denke mit 1 Reservemahlzeit ist man auf der sicheren Seite. In Bistros, Tabaccis u.ä. kann man notfalls auch mal ein paar Gebäckstücke einwerfen. 
    Irgendein Restaurant, Osteria findet sich auch meistens, allerdings öffnen manche erst abends. Das Essen war immer lecker und abgesehen von Agrigento immer günstig. Leute: Ich war schon einige Male in Italien unterwegs und war überrascht, wie freundlich und interessiert die Menschen im sizilianischen Hinterland waren. Oft hielten Autos an um zu fragen was wir machen etc. Mindestens ein paar Brocken Italienisch sollte man schon können. Zeltplätze: Nicht ganz einfach, da das Gelände meistens offen und dementsprechend windig ist. Wald gibt's nur abschnittsweise. Windgeschützte, zivilisationsferne, aussichtsreiche und mit Wasser in der Nähe Plätze sind sehr rar, irgendwo muss man Abstriche machen. Beim Parco di Sicani hat es einen sehr schönen Park mit Wasser, wo man gut übernachten kann. Kurz nach Castronovo di Sicilia hat's Steinhütten, die man wohl auch benutzen dürfte (vgl. Foto).  
    Falls es Fragen gibt, werde ich versuchen, sie zu beantworten. Allerdings bin ich nicht so oft hier unterwegs.


  18. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von ma11hias erhalten in Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho   
    Ich habe auf der Rückreise des letzten und finalen Abschnitts des GR10 mein geliebtes Six Moon Design gatewood cape verloren😭
    Jetzt muss Ersatz her. Und vielleicht sogar ein Update😉 Der liteway poncho Pyraomm klingt interessant. Hier eine kurze Gegenüberstellung:
     
    Gewicht:
    Six Moon Designs Gatewood Cape: 310 g (Herstellerangabe) Liteway Tarp Poncho Pyraomm: 350 g (Herstellerangabe)  
    Liegefläche:
    Six Moon Designs Gatewood Cape: 3.2 m² (35 ft²) – bietet ausreichend Platz für eine Person und Ausrüstung. Liteway Tarp Poncho Pyraomm: 3.3 m² – rechteckige Form bietet etwas mehr Fläche und zusätzlichen Schutz.  
    Raumvolumen:
    Six Moon Designs Gatewood Cape: Pyramidenförmiges Design - für mich oft ein wenig eng, gerade bei Regen Liteway Tarp Poncho Pyraomm: event. mehr Platz& mehr Bewegungsfreiheit 
      zu meinen Fragen:
    Hat jemand vielleicht schon Erfahrungen mit dem Liteway Tarp Poncho Pyraomm? Gibt's wirklich mehr Platz als im SMD cape? Das wär' mir 40g wert. Das SMD inner Serenety net hab' ich noch. Aber ist das kompatibel mit Liteway? Welche Vorteile hat der A-Frame mit 2 Trekkingstöcken (vgl. Liteway) hier in diesem Kontext?
    Danke& Gruss
    the EL

    PS: Wenn's grad Fragen zum GR10-Abschnitt Merens-les-Vals -> Banyuls gibt; meine Erfahrung ist noch ganz frisch ;-)
  19. Danke!
    the EL hat eine Reaktion von dermuthige erhalten in Rota Vicentina, bzw der Fischermenstrail   
    @RaulDuke @Sjeanmarc @Cullin : Vielen Dank für eure Rückmeldungen - dann muss ich mich nur noch entscheiden, ob ich lieber bequem (-> Rota Vicentina) oder abenteuerlich (-> Peniche) unterwegs sein möchte

    Falls das jemandem hilft; ich hab' in der Zwischenzeit rausgefunden, dass es mit dem Bus nur 4-6h von Lagos nach Sevilla sind und dass ich von Sevilla grad so innerhalb eines Tages zurück nach Bern reisen kann mit dem Zug. Die Reise via Lissabon ist länger& umständlicher.
  20. Danke!
    the EL reagierte auf Sjeanmarc in Rota Vicentina, bzw der Fischermenstrail   
    I hiked from Nazaré to Cascais via Peniche this year (in July). The coast is beautiful and there are almost nobody hiking. With few improvements, this way could rival others coastal paths like the Rota Vicentina. It's not always well marked and as I tried to stay as close as possible to the ocean and avoid the roads, there are some passages that are a bit wild or aerial. I put information (GPS track...) on Portugal East to West
  21. Danke!
    the EL reagierte auf RaulDuke in Rota Vicentina, bzw der Fischermenstrail   
    Zu 3. weiß ich nicht.
    ich war im januar und märz da, und habe beide Male vieleicht zwei-drei andere wanderer pro tag gesehen.
     
  22. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von Kay erhalten in Corfu-Trail   
    Ich bin grad zurück vom Corfu-Trail und möchte gerne meine Erfahrungen zusammenfassen.
    Wann: 6. April bis 12. April 2024 Wetter: um 20°C, für mich perfektes Wanderwetter, in kurzen Hosen. Jacke manchmal während der ersten Stunde am Morgen. Die Nächte sind mit 12-15°C etwas frischer, aber auch problemlos fürs draussen schlafen. Wind war auch okay, nie störend. Wir hatten keinen Niederschlag, meistens strahlend blau. Weg: Wir haben eine gekürzte Version des Trails gemacht. Der Weg selbst und die Markierung sind ausreichend, das GPS als Backup ist aber schon nötig. Mir ist aufgefallen, dass das openTopo Material, dass ich via outdoor active app benutzt habe, nicht mehr aktuell zu sein scheint: neue Gebäude und Strassen, die auf der Karte fehlten.  Wasser: Anders als anderswo beschrieben, fand ich überhaupt nicht überall Wasser, das ich hätte trinken mögen. Im Norden war's besser als im Süden. Vielleicht ist es während der Saison etwas besser, da dann Strandduschen u.ä. laufen. Verpflegung& Unterkünfte: Viele Restaurants, Supermärkte und Hotels waren noch geschlossen, vor allem in überwiegend touristischen Orten. Menschen: Ich habe insgesamt 8 andere Wanderer angetroffen. Es war sehr ruhig. Fast alle angetroffenen Griechen waren sehr freundlich und angenehm entspannt. draussen schlafen: geht vielerorts gut. Die vielen Olivenhaine mit ihren terrassierten Hängen laden geradezu dazu ein. Ich weiss allerdings nicht, wie gerne das zur Erntezeit gesehen wird. Anreise: aus der Schweiz via Milano->Ancona->Igoumetsa->Korfu mit Zug und Fähre in etwa 24h. Während der Saison gibt's auch direkte Fähren Ancona->Korfu. Die Fähren sind jedoch nicht immer pünktlich.
  23. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von _schlaefer erhalten in Corfu-Trail   
    Ich bin grad zurück vom Corfu-Trail und möchte gerne meine Erfahrungen zusammenfassen.
    Wann: 6. April bis 12. April 2024 Wetter: um 20°C, für mich perfektes Wanderwetter, in kurzen Hosen. Jacke manchmal während der ersten Stunde am Morgen. Die Nächte sind mit 12-15°C etwas frischer, aber auch problemlos fürs draussen schlafen. Wind war auch okay, nie störend. Wir hatten keinen Niederschlag, meistens strahlend blau. Weg: Wir haben eine gekürzte Version des Trails gemacht. Der Weg selbst und die Markierung sind ausreichend, das GPS als Backup ist aber schon nötig. Mir ist aufgefallen, dass das openTopo Material, dass ich via outdoor active app benutzt habe, nicht mehr aktuell zu sein scheint: neue Gebäude und Strassen, die auf der Karte fehlten.  Wasser: Anders als anderswo beschrieben, fand ich überhaupt nicht überall Wasser, das ich hätte trinken mögen. Im Norden war's besser als im Süden. Vielleicht ist es während der Saison etwas besser, da dann Strandduschen u.ä. laufen. Verpflegung& Unterkünfte: Viele Restaurants, Supermärkte und Hotels waren noch geschlossen, vor allem in überwiegend touristischen Orten. Menschen: Ich habe insgesamt 8 andere Wanderer angetroffen. Es war sehr ruhig. Fast alle angetroffenen Griechen waren sehr freundlich und angenehm entspannt. draussen schlafen: geht vielerorts gut. Die vielen Olivenhaine mit ihren terrassierten Hängen laden geradezu dazu ein. Ich weiss allerdings nicht, wie gerne das zur Erntezeit gesehen wird. Anreise: aus der Schweiz via Milano->Ancona->Igoumetsa->Korfu mit Zug und Fähre in etwa 24h. Während der Saison gibt's auch direkte Fähren Ancona->Korfu. Die Fähren sind jedoch nicht immer pünktlich.
  24. Danke!
    the EL hat eine Reaktion von dermuthige erhalten in Corfu-Trail   
    Ich bin grad zurück vom Corfu-Trail und möchte gerne meine Erfahrungen zusammenfassen.
    Wann: 6. April bis 12. April 2024 Wetter: um 20°C, für mich perfektes Wanderwetter, in kurzen Hosen. Jacke manchmal während der ersten Stunde am Morgen. Die Nächte sind mit 12-15°C etwas frischer, aber auch problemlos fürs draussen schlafen. Wind war auch okay, nie störend. Wir hatten keinen Niederschlag, meistens strahlend blau. Weg: Wir haben eine gekürzte Version des Trails gemacht. Der Weg selbst und die Markierung sind ausreichend, das GPS als Backup ist aber schon nötig. Mir ist aufgefallen, dass das openTopo Material, dass ich via outdoor active app benutzt habe, nicht mehr aktuell zu sein scheint: neue Gebäude und Strassen, die auf der Karte fehlten.  Wasser: Anders als anderswo beschrieben, fand ich überhaupt nicht überall Wasser, das ich hätte trinken mögen. Im Norden war's besser als im Süden. Vielleicht ist es während der Saison etwas besser, da dann Strandduschen u.ä. laufen. Verpflegung& Unterkünfte: Viele Restaurants, Supermärkte und Hotels waren noch geschlossen, vor allem in überwiegend touristischen Orten. Menschen: Ich habe insgesamt 8 andere Wanderer angetroffen. Es war sehr ruhig. Fast alle angetroffenen Griechen waren sehr freundlich und angenehm entspannt. draussen schlafen: geht vielerorts gut. Die vielen Olivenhaine mit ihren terrassierten Hängen laden geradezu dazu ein. Ich weiss allerdings nicht, wie gerne das zur Erntezeit gesehen wird. Anreise: aus der Schweiz via Milano->Ancona->Igoumetsa->Korfu mit Zug und Fähre in etwa 24h. Während der Saison gibt's auch direkte Fähren Ancona->Korfu. Die Fähren sind jedoch nicht immer pünktlich.
  25. Gefällt mir!
    the EL hat eine Reaktion von Schlurfer erhalten in Corfu-Trail   
    Ich bin grad zurück vom Corfu-Trail und möchte gerne meine Erfahrungen zusammenfassen.
    Wann: 6. April bis 12. April 2024 Wetter: um 20°C, für mich perfektes Wanderwetter, in kurzen Hosen. Jacke manchmal während der ersten Stunde am Morgen. Die Nächte sind mit 12-15°C etwas frischer, aber auch problemlos fürs draussen schlafen. Wind war auch okay, nie störend. Wir hatten keinen Niederschlag, meistens strahlend blau. Weg: Wir haben eine gekürzte Version des Trails gemacht. Der Weg selbst und die Markierung sind ausreichend, das GPS als Backup ist aber schon nötig. Mir ist aufgefallen, dass das openTopo Material, dass ich via outdoor active app benutzt habe, nicht mehr aktuell zu sein scheint: neue Gebäude und Strassen, die auf der Karte fehlten.  Wasser: Anders als anderswo beschrieben, fand ich überhaupt nicht überall Wasser, das ich hätte trinken mögen. Im Norden war's besser als im Süden. Vielleicht ist es während der Saison etwas besser, da dann Strandduschen u.ä. laufen. Verpflegung& Unterkünfte: Viele Restaurants, Supermärkte und Hotels waren noch geschlossen, vor allem in überwiegend touristischen Orten. Menschen: Ich habe insgesamt 8 andere Wanderer angetroffen. Es war sehr ruhig. Fast alle angetroffenen Griechen waren sehr freundlich und angenehm entspannt. draussen schlafen: geht vielerorts gut. Die vielen Olivenhaine mit ihren terrassierten Hängen laden geradezu dazu ein. Ich weiss allerdings nicht, wie gerne das zur Erntezeit gesehen wird. Anreise: aus der Schweiz via Milano->Ancona->Igoumetsa->Korfu mit Zug und Fähre in etwa 24h. Während der Saison gibt's auch direkte Fähren Ancona->Korfu. Die Fähren sind jedoch nicht immer pünktlich.

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.