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Ultraleicht Trekking

Capere

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Alle erstellten Inhalte von Capere

  1. Hatte meines auch bei reichlich Wind auf dem GR221 oder auch La Gomera schon erfolgreich im Einsatz. Insofern: Bei gutem Aufbau, steht es auch im Wind sehr gut. Und die Lebensdauer bei DCF wird häufig mit so 150-250 Nächten angegeben. Aber es spielen natürlich viele verschiedene Faktoren in die Thematik mit rein.
  2. Ähnelt stark dem Venom TPU: https://ripstopbytheroll.com/products/3-9-oz-venom-uhmwpe-tpu-coated Material is okay, aber das Coating löst sich über kurz oder lang "flockig" ab - wie bei den meisten PU Beschichtungen.
  3. Tatsächlich klappt über die Apple Notruf Funktion auch ein Anruf via Satellit zur Leitstelle - also quasi wie ein Anruf zur 112.
  4. Erst mal vielen Dank! Es freut mich, dass ich inspirieren kann. Bezüglich des Materials gibt es im großen und ganzen zwei grundsätzliche Möglichkeiten: a) Laminate wie Ultra 100X & Co. b) Gewebte Stoffe wie z.B. UltraGrid. Letztere sind deutlich günstiger und softer, aber tendenziell weniger wasserdicht, weniger stabil ggü. Abrasion und die Nähte schlechter bis unmöglich zu tapen. Laminate haben dafür das große Risiko der Delamination - Ultra 100X ist dahingehend besser als Ultra 100, aber es kann trotzdem dazu kommen... Bei beiden gibt es Versionen, die für deinen Zweck grundsätzlich robust genug und gleichzeitig leicht sind. Ich persönlich finde Ultra 100X trotz des Delam-Themas sehr schön, kann aber auch Ultragrid oder Venom Gridstop vollends empfehlen. Genauso würde für deinen Zweck aber auch ein günstiges XPac Laminat wie X21 RC funktionieren. UX10 ist dagegen noch sehr neu und in der Verarbeitung auch nicht ganz trivial, sodass ich eher noch keine Empfehlung aussprechen würde. Was die Konstruktion betrifft: Die verschiedenen Parts sind zur Formgebung durchaus sinnvoll und man kann die "Anbauten" dadurch auch schön in die Nähte integrieren, sodass der Look cleaner und aufgeräumter ist. Es gibt aber auch spannende Konzepte, bei denen der Hauptsack quasi ein simpler Drybag ist und ein separates Gestell dazu: https://www.haglofs.com/de/outlet/lim-zt-17-6063074UF?variantId=7318841699547&country=DE&utm_source=facebook&utm_medium=cpc&utm_campaign=FW24+|+Sale+|+Advantage++DE&utm_content=FW24+|+Sale+|+Catalog+Carousel+-+DE
  5. Würde ich so nicht sagen: HX Töpfe wären zB extrem interessant. Also sowas in der Art:
  6. Da musst du grundsätzlich immer die Augen offen halten. Sporadisch gibt es sogar mal 1-2 in den richtigen Größen auf Amazon. Ansonsten ist der Bezug aber durchaus schwierig, da viele US Shops in denen es die Echo Sachen gibt (u.a. OR selbst) nicht nach Deutschland versenden…
  7. Also Fakt ist mMn: Leichte Ski machen im Aufstieg extrem viel Spaß und mit etwas Übung geht es auch bergab echt klar. Hier ansonsten noch eine Studie, wo zumindest eine Relation zwischen Gewicht und metabolischer Last hergestellt wurde: https://link.springer.com/article/10.1007/s11332-024-01191-y (TLDR: 0.2kg = 1-2%) -> Dynafit Mezzalama 2.0 mit ATK Trofeo WC Brake - 1kg pro Ski und 240g für die angepassten Pomoca Pin Skins. PS: Natürlich fühlt sich so ein Setup aber definitiv auf pistennahen Touren wohler, als im tiefen Backcountry. PPS: Die Beweglichkeit von Schuhen alá Dynafit Carbonio by PG ist passend dazu einfach nur überragend.
  8. Puh, ich tue mich schwer dazu Angaben zu machen, weil das ja sehr subjektiv sein kann - insbesondere da ich keinen Vergleich zur Houdini habe. Ich persönlich schwitze darin jedenfalls schneller, als bei GTX Shakedry. Daher hatte sich damals u.a. der Doppelnutzen Wind- und Regenjacke mit Shakedry für mich ergeben.
  9. Dabei wird es sich vmtl. um ein Acrylic Kiss Coating handeln (vgl.: https://www.extremtextil.de/ripstop-nylon-daunendicht-m-kisscoating-ultraleicht-7den-22g-qm.html). Bringt im ersten Moment schon was, aber sobald man schwitzt klebt es irgendwann dann doch.
  10. Eine fixe Vorgabe habe ich da nicht, sondern entscheide das operativ-taktisch je nach Gegebenheiten der Tour / Route. Z.B. nutze ich in den Alpen natürlich die Hütten grundsätzlich so gut es geht, aber habe auch kein Problem damit einfach zu Biwakieren, wenn es für mein Ziel sinnvoller ist. Oft gibts dafür im Nachgang dann ein Hotel (ideal sogar mit Sauna). Umgekehrt gibt es Gegenden, wo fest geplante Unterkünfte keinen Sinn ergeben / die Tour zu starr gestalten, sodass ich hier dann auch erst mal ohne plane und höchstens spontan was integriere (z.B. GR223 auf Mallorca, GR132+131 La Gomera oder der Selvaggio Blu).
  11. Dem kann ich zustimmen. Insofern war auch für mich der Goldsteig in diesem Abschnitt, sowie der Forststeig einer der schönsten Wege in Dtl.
  12. Leider kam ich nicht mehr groß dazu. Aber wie du schon sagst: Bald gehts ja wieder los.
  13. Wer mich kennt weiß von meiner Rucksack Obsession und dem Drang, dass ich daran immer noch etwas verfeinern und optimieren will. Insofern will ich euch hier den aktuellen Stand meines "Alpine FastPacks" vorstellen: Ein 20-28l Rucksack mit RunningVest Harness, welcher auch meinen Ansprüchen für (Eis-)Klettertouren und Bergsteigen genügt. Und auch nochmals im Bewegtbild (Englisch): Hauptmerkmale sind: • Ein Rolltop mit optionalen Riemen für zusätzliches Volumen + Y-Strap zur Befestigung von z.B. Seil. • Ein reflektierendes Bungee-System zum Sichern von Ausrüstung wie Eispickeln und Stöcken. • Ein spezielles Bodenfach aus Venom Mesh + extra Bungee System für Gegenstände wie Steigeisen oder eine Drohne, die während der Tour schnell zugänglich sein müssen. • Ein Running-Vest-System mit Fidlock-Magnetverschlüssen und Chest Straps für schnelle und einfache Anpassung des Tragesystems. • Mehrere Taschen an diesem; darunter Mesh- und Reißverschlusstaschen, für schnellen Zugriff auf wichtige Dinge wie Wasserflaschen, Sonnencreme und vieles mehr. Der Rucksack ist leicht (ca. 330g/11,6oz) und modular, sodass er bei Bedarf an Gewicht reduziert werden kann. Er eignet sich nicht nur für lange Wanderungen, sondern auch für anspruchsvollere Aktivitäten wie Eisklettern oder mehrtägige Touren, wobei alle Funktionen auf meine Bedürfnisse als Outdoor-Enthusiast abgestimmt sind.
  14. Neues Zelt von Zpacks: https://zpacks.com/products/pivot-solo-tent
  15. Jein - meine Langzeittests zeigen auch da bei Ultra 100x eine Tendenz zum Delaminieren im stark belasteten Rückenbereich. Auch das VX21 ist aber nicht ohne Fehl: Das X-Grid kann sich hier stärker abnutzen / punktuell delaminieren. Vergleiche dazu diesen Beitrag: Zudem sollte man immer Bedenken, dass die Materialien in zwei völlig verschiedenen Gewichtsklassen spielen: Ultra 100: 99g/m² Ultra100x: 112g/m² VX21: 205g/m² Man sollte es also z.B. eher mit VX07(soft) = 145g/m² oder X21 (ohne innere Liner-Schicht, daher noch passender) = 150g/m² vergleichen und selbst das ist deutlich schwerer. Ggf. passt auch LS07 (115g/m²) in den Vergleich, aber hier ist die Abrasion außen ein bekannteres Problem... PS: Ultra ist mMn deshalb kein schlechtes Material. Man muss nur immer Stärken und Schwächen abwägen und mit dem eigenen Einsatz Spektrum abgleichen.
  16. ZPacks verwendet inzwischen Ultra 100X, welches es genauso auch bei ExTex gibt: https://www.extremtextil.de/ultra-100-x-rucksacklaminat-mit-uhmwpe-112g-qm.html Das ist die überarbeitete Version des Ultra 100, nachdem es dort durchaus Delamination gab: Mit der X Version wurde die Laminatschicht verstärkt und ein X-Grid integriert. Dadurch ist das Flächengewicht gestiegen.
  17. Vermutlich wäre dann was aus Monolite passend - viel leichter wird es soweit ich weiß bei Hängematten nicht wirklich. Vom Schnitt dann ggf. Sogar eher als eine Art „Stuhl“: https://dutchwaregear.com/product/2t-s-hammock-chair/#color
  18. Witzigerweise gibt es genau so etwas im Kletterbereich: https://weighmyrack.com/ Hab mir schon lange gewünscht, dass jemand ein ähnliches Projekt für andere Sparten startet, aber der Aufwand ist natürlich enorm. Bis dahin hilft es also nur wie schon erwähnt die diversen Listen auszuwerten und sich umfassend durch Foren zu wälzen.
  19. Mehr gibt’s hier im Bewegtbild.
  20. Spätsommerliches Wetter in den Alpen führte bei mir am Donnerstag zu einer schönen Tour via Eisenzeit auf die Zugspitze und über den Jubiläumsgrat zurück ins Tal.
  21. Kleines Update: Ich habe nach dem Schnittmuster inzwischen insgesamt 4 oder 5 Hosen hergestellt und bin nach wie vor absolut zufrieden mit Schnitt und Material. Niedrigstes Gewicht lässt sich ohne Liner erreichen, wodurch man auf lediglich 48.1g kommt. Auch auf über 4000m macht man damit eine gute Figur.
  22. Hatte es aus UK. Allerdings schon länger nicht mehr bestellen müssen.
  23. Das DCF Reparaturtape von ExTex empfand ich persönlich auch als mau... Da hatte ich deutlich bessere Erfahrungen mit selbst gemachten auf Basis von 3M 9482 PSA Tape... PS: Das 9482 ist mit dem 9485 vergleichbar, hat dabei aber eine dünnere Klebeschicht (trägt also weniger dick auf: 0.05mm vs. 0.13mm).
  24. Durfte mein Wissen zum Thema Daunen & Quilts beim RipstopByTheRoll Podcast teilen:
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