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Ultraleicht Trekking

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esha

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    esha reagierte auf trekkingBär in Kurzbericht zum Goldsteig Nordroute   
    Ich bin vor zwei Wochen nach Marktredwitz gereist, um den 420 km langen Goldsteig zu laufen. Durch ein paar Umwege sind daraus ungefähr 450 km geworden. Ich bin die Nordroute gelaufen, im Nationalpark bin ich zweimal vom offiziellen Goldsteig abgewichen und habe andere Wege gewählt. (In OpenStreetMap kann man nachschlagen, ob und wann welche Wege begangen werden dürfen. Da in OpenStreetMap auch Weg verzeichnet sind, die nicht mehr betreten werden dürfen, bitte eine App/Anwendung/Webseite bei der Planung verwenden, die die Zutrittsbeschränkungen von OSM auch auswertet!) Auch an anderen Stellen bin ich vom Originalweg abgewichen, z. B. im Naturschutzgebiet "Waldnaabtal" gibt es einen wunderschönen Pfad mit dem Namen "Uferpfad" (während der Goldsteig auf der anderen Uferseite auf Schotter verläuft). An der Blockhütte einfach nicht das Ufer wechseln. Im Prackendorfer und Kulzer Moos empfehle ich auch, dass man nicht den Originalweg läuft, sondern auf den weiter östlichen Pfad ausweicht (langweiliger Schotterweg vs. Bohlenpfad).
    Gleich am ersten Tag nach vermutlich nicht mal einer Stunde traf ich einen anderen Fernwanderer, der ein ähnliches Tempo und Etappenlänge läuft; so hat es sich ergeben, dass wir den ganzen Goldsteig gelaufen sind. Wir waren 14 Tage unterwegs; wenn An- und Abreise abgezogen werden, dann kommen wir auf 13 Tage. Das Wetter war anfangs oft regnerisch, in der zweiten Woche wurde das Wetter deutliche besser. Insgesamt war der Goldsteig sehr matschig; das soll aber wohl nur dieses Jahr so sein.
    Ich würde den Weg in vier Teil teilen:
    1) Zwischen Marktredwitz und Waldmünchen ist der Weg durchschnittlich bis gut. Es gibt immer mal wieder schöne Pfade, leider geht es öfter man durch kleine Dörfer und damit auch über Asphalt. Die Pfade wechseln sich öfter mal mit Schotterwegen ab. Insgesamt aber mehr Pfade als auf so manch anderem Wanderweg! Highlights waren das Prackendorfer und Kulzer Moos (mit eigener "Umleitung") sowie Waldnaab (mit "Uferpfad"). Die Seenlandschaft bei Wiesau ist auch schön. Der Perlsee ist ein dieser Seen:

    2) Ab Waldmünchen wurde der Weg viel schöner: Langsam kamen die Steigungen, es wurde bergiger und pfadiger. Erste Highlights kamen zwischen Althütte und Furth im Wald: Der Schlenker nach Tschechien und zum Kreuzfelsen waren sehr schön. Nach Furth im Wald wurde erneut bergiger, es ging auf die "8 Tausender", die Gipfel wurden immer höher, bis man auf dem Großen Arber steht. Zum Großen Arber kann ich persönlich nur sagen, schnell sein Gipfelbild machen und weg Der Kleine Arber und die Gipfel davor sind m. E. viel schöner. Auch der Mühlriegel (1080 m) ist sehr schön (der Aufstieg aber nur okay). Der Rauchröhren ist einer der "8 Tausender":

    3) Aus übernachtungstechnischen Gründen sind wir den Nationalpark an zwei Tagen gelaufen: mehr als 80 km, ca. 2700 hm und ca 2780 hm Abstieg. Leider darf man nicht in den Unterständen übernachten. Aber auf tschechischer Seite gibt es Notübernachtungsplätze: Eine Nacht darf man dort übernachten (unabhängig davon, ob es ein "Notfall" ist oder nicht). Weitere Regeln bitte selber nachlesen Wir haben auf dem Poledník übernachtet (erreichbar über einen Umweg von insgesamt 8 km, also Hin- und Rückweg jeweils ca 4 km). Der Nationalpark ist sehr schön! Viele Pfade, teilweise sogar sehr lange Pfade ohne Unterbrechung durch andere Wege! Felsiger Boden erfordert mehr Aufmerksamkeit (besonders, wenn man so lange Etappen läuft). Den Großen Rachel war gut; ich fand die Aussicht nicht so schön und der Gipfel deshalb "nur" ok. Den Aufstieg zum Lusen fand ich "Banane": Wer einen Aufstieg in einem Zug erwartet, wird enttäuscht. Der Aufstieg wird zweimal "unterbrochen" und eine Unterbrechung ist dann sogar ein Schotterweg bis zur Himmelsleiter. Die Himmelsleiter geht dann auch nur gerade den Berg hoch und wirkt künstlich (ob die Himmelsleiter künstlich angelegt wurde, weiß ich nicht). Den Gipfel selber fand ich sehr schön. Insgesamt war der Nationalpark sehr schön, sehr idyllisch und abenteuerlich; jedenfalls habe ich es so empfunden.
     
    4) Den Abschnitt von Mauth bis Passau war eher schlecht. Es gab zwar noch schöne Passagen, z. B. der Aufstieg und der Abstieg vom Dreisessel (ich empfehle aber dringend den Umweg zum Hochstein zu machen, viel schöner als der Dreisessel). Insgesamt war es aber sehr viele Kilometer auf Wirtschaftswegen! Gelegentlich gab es mal einen Pfad, diese waren dann oft kurz und dann war wieder "Wirtschaftsweg für x Kilometer" angesagt. Dafür sieht man gut die ländliche Seite Bayerns...

     
    Bis zum Nationalpark war das Übernachten in Schutzhütten oder Ähnlichem i. d. R. gut möglich. Im Nationalpark hat nicht, da muss man sich im Vorfeld schon überlegen, wie man seine Etappen legt. Wie oben gesagt, sind wir den Nationalpark in zwei Etappen gelaufen; wenn die Kondition nicht vorhanden ist oder das Wetter schlecht ist, kann das dann etwas unschön werden. Nach dem Nationalpark war es bis Passau auch eher schwer, gute Schlafmöglichkeiten zu finden, da es kaum Unterstände oder Schutzhütten gibt.
    Mein Fazit: Insgesamt sehr schöner Weg mit vielen schönen Pfaden, aber am Anfang gelegentlich auch mal Wirtschaftswege, am Ende des Goldsteigs fast ausschließlich. Das Ende zeigt aber gut, die ländliche Seite Bayerns. Ich würde den Weg weiterempfehlen, da ich ihn sehr schön finde. Nur die Übernachtungen müssen teilweise gut geplant werden!
    PS: Bei meiner Bewertung beziehe ich mich überwiegend auf Wegbeschaffenheit, da mir das am wichtigsten ist. Der erste Teil z. B. hat auch viele Burgen; der Burgenweg verläuft bis Waldmünchen parallel zum Goldsteig.
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    Im BCG (bushcraft-Forum) tauchte die Frage nach der "bear bowl" auf, einem faltbaren Kochtopf, der's mir igendwie angetan hatte. Leider tauchte da auch dieses Video auf:
    https://youtu.be/f0dMFU0_95o 
    Tja...ließ mir aber keinw Ruhe!
    Sowas muss doch besser gehen... Ok, drei Tage hin- und herüberlegt, was nehmen, woher kriegen, wie machen...grübel...
    Dann alles zusammengesucht:

    Fa der fail wohl am Alumaterial lag,da hte ich zuerst an Titanfolie, schön leicht - aber auch n mieser Wärmeleiter  Da musste was Besseres her, was Bewährtes - was von Ikea!         Bratpfanne geopfert ( die Beschichtung war eh von Antihaft- zu Haft- mutiert)

    11x11cm Grundplatte rausgeflext, geschliffen, abberundet, sogar mit Schablone gearbeitet...auch bei den Dichtringen aus Silikonbackfolie:

    ...die dann doch freihandkleiner geschnitten werden müssten 

    Oben noch die "Schablonengröße".
    Bohrlochschablone

    ...und zusammengenietet:

    Das ist die Innenseite. Bis hierher war's einfach - aber die "Grillmatte", die ich vor Jahren gekauft und exakt einmal im Einsatz hatte, ist leider sehr flexibel, und glibschig. Ich musste also mit einer Hand den "Topf" formen, um meinen Falt-Essnapf herum, dann alle Schichten lochen, während ich verzweifelt versuchte, die "Form zu wahren" .
    Das Ergebnis war erstmal nicht so ermutigend - aber zumidest halt der Topf lo ker n Dreiviertelliter Wasser. Ein Liter ist schlecht, beim Umrühren läuft's dann uber die Faltecken raus.
    Ok, also testen, auf Dosenkocher:

    War n büschen windig, ohne Windschutz, funxt aber prächtig! Nach so vier Minuten fings an zu brodeln, nach sechs Minuten (!) kochte es wie Hölle!

    Da dachte ich:" Koch doch mal was!" Hektisch in der Kuche rumgesucht, endlich den Nudelblock gefunden, mit zittrigen Fingern die widerspenstige Verpackung aufgeschnitten, immer im Kopf:" Gleich ist der Sprit alle!"
    Alles in den Topf gekloppt...

    ...um dann zu lesen, dass man a) nur 300 ml Wasser bräuchte und b) das Zeugs nur in heißem Wasser ziehen muss. Zeit satt!
    Schmeckt nebenbei beschissen. Nur scharf. Aber jetzt konnte ich die Abwascheigenschaften testen: Schmuddelig...

    ...kurz mit'm Lappen drüber, trocknen, fertig! Ideal für Wasserknappheit.

    Hier sieht man auch, dass ich den Test mit "halbfertigem" Topf gemacht habe, die Verstärkungen fehlen noch. Ich dachte, wenn's n fail wird, hast du nicht noch Zeit, aArbeit und Ösen verballert. Wurde nachgeholt 

    Bin eigentlich shr zufrieden! Auch von Geicht und Packmaß:

    Zusammengehalten wird das Ganze durch den Henkel, der wiederum mittels zweier S-Biner, die @LAUFBURSCHE mir so vor fünf (?) Jahren schenkte, den Topf halten. Guck, schon im Einsatz
    Wozu jetzt so ein Falttopf?
    Eventuell für Reisen mit Nur-Handgepäck, nimmt wenig Platz weg. Vor allem aber wollte ich den bauen! Und ich steh ja zur Zeit auf Falt-Gear; Falt-Essnapf, Falt-Kaffeebecher, Faltlöffel, Faltwindschutz, Faltflasche, Faltspritbehälter, Faltkocher...


    Meine Traumfrau meinte:" Tja - je mehr Falten du kriegst..."
    So, entschuldigt die vielen Bilder und den langen Text - der Bastlerstolz...
    Ich grübel gerade, wie ich n Dosenkocher faltbar machen könnte...
    LG schwyzi
     
  3. Witzig!
    Alter Falter! Respektissimo!
  4. Gefällt mir!
    esha reagierte auf Soulboy in NordSüdTrail   
    So ihr lieben, der dritte Teil meiner Dokumentation ist online, viel Spaß beim anschauen.

    LG Soulboy
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    esha reagierte auf Julia mit Hund in Neckarsteig 24.-27. April + 8. Mai   
    Was für ein Start: die Himmelsleiter hoch auf den Königsstuhl! Ich bin begeistert und gleichzeitig völlig unvorbereitet darauf, mir gleich am Anfang die Beine zu zerschießen. Am Fuße der Treppe lerne ich eine andere Wanderin kennen und im lockeren Gespräch über Ultraläufe (!) schaffen wir es natürlich bis nach oben. Es ist Samstag morgen und außer uns sieht man bestimmt ne Handvoll Sportler, die diese Treppen zum Höhentraining nutzen. 10x rauf und runter ist da fast normal. Man staune und bewundere. Mir reicht jedenfalls das eine Mal und ich bin froh, nach der dann doch grandiosen Aussicht erstmal auf der Höhe bleiben und durch den Wald laufen zu können.

    Kurz versuche ich noch, den Wanderpass für den Neckarsteig zu aktivieren, aber ich hab an meinem iPhone so viel Tracking und Ortsbestimmung abgestellt, dass ich es hierfür nicht wieder eingeschalten bekomme. Mit meiner neuen Wanderfreundin geht es in den Wald und wir erfreuen uns gemeinsam am Frühling und den erstaunlich kleinen Pfaden hier oben. Immerhin ist das Gebiet eigentlich Touristenmagnet, aber wahrscheinlich beschränkt sich das auf Schloss und Aussicht. Hier einer der Waldpfade:

    Am Hohlekästeplatz mache ich schon die erste Rast in der Sonne. Ich bin zwar noch nicht müde, aber die Hündin braucht Mittagessen und ich verabschiede mich (vorerst) von Ulrike. Denn ehrlich gesagt gehe ich ja auch wandern, um allein zu sein und die Ruhe zu genießen. Lange währt die Ruhe nicht und ein Mountainbiker, der auch mit Hund unterwegs ist, spricht uns an. Er wohnt hier und gratuliert mir zur Wahl des Neckarsteigs. Wir erzählen noch ein wenig, dann saust er den Berg runter nach Hause. Ich freu mich über diese spontanen Begegnungen genauso wie übers Alleinsein. Im Nu bin ich über schöne Waldwege in Neckargemünd angekommen. Hier eröffnet sich der erste Blick:

    Seitdem ich hier im Forum unterwegs bin, ist mein Ehrgeiz geweckt und schon bevor ich loslief, hatte ich mir überlegt, die erste und zweite Etappe zusammen zu legen. Das sind dann zwar knapp 1000 Höhenmeter auf 22km, aber das sollte zu schaffen sein. Spoiler: war's auch! Der Weg in Neckargemünd führt zwar durch den kleinen Park, aber nicht bis an den Neckar heran. Kurz überlege ich, einen Abstecher zu machen, aber ich bin heiß auf die Kilometer und war schon oft am Neckar. Außerdem haben sowohl Hund als auch ich noch ordentlich Bewegungsdrang. Hier zwei Eindrücke von Neckargemünd:
      
    Nach Neckargemünd geht es erstmal wieder den Berg hoch - klar, heißt ja auch Neckarsteig - und ich treffe Ulrike wieder. Wir unterhalten uns ein wenig über Corona, aber dann geht es bald um interessantere Themen, zum Beispiel darum, ob Menschen mit Assistenzbedarf einen richtigen Lohn erhalten sollen. Was an einer Änderung schwierig wäre und ob es ethisch Sinn macht. Kurz vor Dilsberg habe ich dann wieder Bedürfnis nach Alleinsein und ich raste an einem kleinen Bach, über den eine nette Brücke führt:

    Kurze Zeit später steht auf der Brücke eine Horde junger Männer mit diversen Alkoholgetränken in der Hand. Kurz nach dem Schulabschluss dürften sie sein und sie machen aus der Not ne Tugend "was sollen wir denn sonst machen, schon das hier ist eigentlich nicht erlaubt". Ich biete ihnen an, ein Bild zu machen als Erinnerung, weil sie da so nett auf der Brücke lehnen. Meinen Hund finden sie cool und die freut sich natürlich über die Aufmerksamkeit. Von Dilsberg selber hab ich keine Bilder gemacht, weil ich da schon ein paar Mal war und so gar keine Lust hatte, mich da einzureihen. Wegen des guten Wetters waren nämlich einige unterwegs! Stattdessen geht es ziemlich direkt runter an den Neckar und über die Schleuse nach Neckarsteinach - meinem heutigen Endpunkt. Diese Schleusen muss es irgendwie im 10-er Pack gegeben haben, denn genau so sehen noch etliche weitere aus:

    Zurück geht es mit der S-Bahn, denn ich hab noch kein Zelt und sowieso noch nicht genug Mut zum Wildzelten. Der Neckarsteig eignet sich hervorragend, um immer wieder schnell zum Ausgangspunkt zurück zu kommen, denn die S-Bahn geht oft und fährt schnell. Tschüß, Neckarsteig, bis morgen! (Fortsetzung folgt).
     
     
     
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    esha reagierte auf Jones in Fernwander-Spendenlauf für Sea-Eye   
    Hello! 
    Hab mich bisher sehr gedeckt gehalten damit, aber in nich mehr als 2 Tagen gehts für mich aufm Nord-Süd-Trail los. Unten, Richtung Österreich, hab ich die Route etwas abgewandelt und laufe auf "Min Weag" weiter Richtung Lechtaler Höhenweg...wenn denn alles so hinaut. An dieser Stelle wollt ich mich auch nochmal bei @Soulboyfür seine ganze Mühe bedanken. Geile Sache, ich freu mich sau drauf!
    Ich hab mir gedacht, dass ich mein Gelaufe auch mit ner Spende koppeln kann, daher auch nun der Spendenlauf. Würd mich natürlich freuen, wenn die/der ein/e oder andere etwas beisteuert! Hier der betterplace.org Link: 
    https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/37884-2000-kilometer-spendenlauf-fuer-sea-eye?utm_campaign=user_share&utm_medium=fepp_sticky&utm_source=Link Ansonsten überlass' ich ab jetzt alles meiner Intuition und dem Zufall - natürlich nich die Nahrungsaufnahme. Vielleicht treffen wir uns ja auch irgendwann & irgendwo Bin grad echt hippelig vor Vorfreude!!!
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    esha reagierte auf mawi in Projekt "West"   
    4. Tag
    Bis auf die immer noch harte Matte war die Nacht gut. Es hat die ganze Nacht durchgeregnet und tut es immer noch. Ich liege noch so rum und überlege den Tag hier auszuliefern oder mir eine Pilgerherberge zu suchen, die mich aufnimmt. Als es eine kurze Regenpause gibt springe ich schnell raus und baue alles ab. Als ich dann so unterwegs bin, bin ich doch sehr froh aufgebrochen zu sein. Es regnet nur leicht und die Temperatur ist angenehm zum Laufen.
    Kurioses am Wegesrand:

    Die Feldwege stehen völlig unter Wasser und sind super matschig. Das ist Sarek-Feeling pur:

    Das Resultat; meine Füsse stinken jetzt bestialisch. Und diese braunen Brühe die aus den Socken läuft ....
    In Wusterhausen merke ich, dass ich nicht mehr in Berlin bin. Bei einem Dönerimbiss hole ich mir einen Falafel. Ich hätte ihn beinah entsorgt, so widerlich war der. Und dabei hatte der Laden ne über 4 Punktebewertung bei Google. In Berlin wäre es schön pleite ... Na ja, immerhin dürfte ich im überdachten Gästebereich draußen meine elektronischen Geräte aufladen. *Top*
    Wusterhausen ist übrigens ganz schick, hier Mal ein Schnappschuss:

    Kyritz ist auch ein nettes Städtchen. Hat auf jeden Insta-Potenzial (solange man nicht nach Kyritz-West geht :D):

    @Omorotschka
    @Omorotschka
    Ich habe unterwegs auch schon mal unser nächste packrafttour im nächsten Frühjahr ausgekundschaftert:

    Ich hätte mich heute ein wenig mit der Schlafplatplanung vertan, so dass ich jetzt rund 40km gelaufen bin. Die Füsse und Knie sind jetzt mega fertig. Ich hoffe, dass das nicht der Anfang vom vorzeitigem Ende ist
    Das gute ist, das es jetzt aufgehört hat zu regnen und es aufklart. Leider soll die Temperatur in der Nacht auf 5°C fallen. Es wird jetzt schon spürbar kalt. Jetzt wird sich zeigen, wie gut das Tyvekspaceinlet ist.
    Ach ja, in Bezug auf heute Morgen; am Ende des Tages war alles rückblickend gar nicht so schlimm. Es ist meist nur die Schere im Kopf, die einen zweifeln lässt (gerade wenn man so Zivilisationsnah ist und auch noch so nah zu Hause (hätte ja auch in die Bahn springen können)).
  8. Gefällt mir!
    esha reagierte auf wilbo in Lanshan 1   
    Danke!
    Wobei ich das mit meinen Trapezo-mid’s jetzt auch lange geübt habe.
    Die Aufbaureihenfolge ist exakt die gleiche!
    Rückseite in den Wind und einfach alle Ecken nacheinander abarbeiten:
    @gerritoliver
    Ja, die Aufhängung ist kurz geraten. Damit wird das Einhängen vom inner etwas fummelig.
    Grundsätzlich sitzt bei mir aber alles so wie es sein soll ...

    Vielleicht machst Du Dir wegen der Belastung zu viele Sorgen. Der Trekkingstock sitzt perfekt auf dem Kreuzungspunkt der Hauptnähte und das Verstärkungs-pad drumherum verteilt die Spannung.
    VG. -wilbo-
  9. Gefällt mir!
    esha reagierte auf mawi in Projekt "West"   
    Der erste Tag
     
    Das letzte mal lecker Pancakes mit fett Schokicreme essen:

    Auf geht's:

    Der Abschied drückt mir sehr aufs Gemüt. Am liebsten würde ich wieder zurück zu meiner Freundin ins kuschelige Bett. Dass ich den Weg nach Tegel im Schlaf kenne macht das ganze nicht leichter. 
    Nach 1,5 Stunden bin ich schon fast in Tegell. Oje, ich hin zu schnell. In einer Grünanlage mache ich 2 Stunden Pause. Als ich aufbreche, setzt sich gegenüber ein Pärchen. Sie scheinbar Parkinson und ihr Begleiter kümmert sich rührend um sie. Da wird mir bewusst, was ich doch für einen Luxus und Glück habe mir 4 Monate + für solch ein Projekt zu nehmen. Einfach so. Die Selbsterkenntnis lässt den Trennungsschmerz deutlich lindern. Und wenn nicht jetzt, wann dann?
    Ich fühle mich irgendwie angesprochen von dieser Werbung

    In Tegel gönne ich mir einen Kaffee. Ist voll das Rentenparadies hier: Tulpenmeer, Hafenpromenade, Enten, Bierkiosk, Kaffeebude. Dementsprechend sind alle Bänke besetzt. Nach einiger Zeit suchend, finde ich einen Platz in der prallen Sonne. Zum Kaffee gibt's Kuchen von zu Hause. Ich fühle mich zwischen den Rentnern irgendwie zugehörig.

    Nach drei Stunden breche ich auf. Es liegen noch 13 km vor mir.

    Ach wär doch Berlin nur überall so schön grün und ruhig:

    Fast nicht bemerkt: Sandgrasdingsirgendwas

    Whoop, whoop! Das erste Bundesland geschafft. Ciao Berlin, Hallo Brandenburg!

    Alte preußische Postsäule (1/4 Meile) auf dem Hamburger Postamtsweg:

    Fazit des Tages: Sonnenbrand, erste Zecken abgelesen, erste Mückenstiche, Brennnesseln, Gewitter naht, ein paar Mal verlaufen (wenn das so weiter geht, dann hab ich die 2700km bereits am Bodensee geschafft ), könnte schon ne Dusche und Wäsche gebrauchen, müsste feststellen, dass hinter den Bäumen bei meinem Nachtlager ein vielbefahrener Bahndamm ist, ... Also alles Prima!

     
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    esha reagierte auf mawi in Projekt "West"   
    Der zweite Tag:
     
    Die erste Nacht war gar nicht so schlecht. Das Gewitter zog vorbei. Nur an die ganzen Geräusche (vor allem Vögel) und an die dünne Isomatte muss ich mich erst wieder gewöhnen, da ich monatelang nicht mehr draußen übernachtet hatte.
    Ach ja, es gibt auch schon zwei Verluste zu beklagen: 1. Die Smartphonesocke am Schultergurt ist gestern gerissen Habe jetzt das Telefon immer in der Seitentasche vom Rucksack, habe aber ständig Angst, dass es Mal unbemerkt raus fällt. 2. Der Druckknopf am Kragen meines Tyvekspaceinlets ist abgerissen Dit jeht ja jut los ....
    Mein Nachtlager:

    Lecker Frühstück (Haferflocken mit Nussmischung und etwas Erdnusmus):

    Woohoo, nur noch 35 Meilen bis nach Hamburg:

    Es geht überwiegt schnur geradeaus durch abwechslungsreichen Brandenburgischen Mischwald. Mal schöner, Mal weniger, am Ende nur noch langweilig:

    Hui, endlich mal Abwechslung. Wolfsfutter auf dem Weg:


    Reichskriegsflaggen und wilde, gefährliche Tiere - Willkommen in Brandenburg

    Mhmm, der Raps blüht hier auch schon. Den riech ich sogar mit meiner Schnoddernase:

    Trotz vieler Pausen liege ich schon 18Uhr unterm Tarp, draußen regnet's und ein paar Meter weiter rauscht die Autobahn.
     
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    esha reagierte auf mawi in Projekt "West"   
    Inspiriert von @effwee seinem E1/E5-Bericht wurde mir bewusst, dass ich den Westen unserer Republik wandertechnisch überhaupt nicht gut kenne. Genau genommen bin ich bisher glaub noch nie, außer ein wenig an der Nordsee und Donau, im westlichen Teil wandern/Radfahren gewesen. Schnell war ich Feuer und Flamme und mein nächstes Wanderprojekt war geboren. Also ging es sofort an die Planung. Es gab sehr viele Ideen, teilweise auch über Deutschlands Grenzen hinaus. Letztlich, unter Beachtung aller Faktoren (Zeit, Länge, Wunschabschnitte, Laune, etc.) bin ich bei dieser Westrunde gelandet, die sich weitestgehend an die Weitwanderwege E1, E4 und E6 (und ein wenig E10) hält:

    Hier ist der Track dazu, da ist schon der optionale Abschnitt bis Pirna dabei: https://de.mapy.cz/s/jalahorura. Laut Planungstool sind es rund 2700km. Mit einem Aufschlag von 20% für Ungenauigkeiten, Verlaufen, Supermarktabstechern, Stadtbesichtigungen, etc. rechne ich mit bis zu 3300km. Falls ich sehr schnell unterwegs sein sollte (eher unwahrscheinlich), dann habe ich auch noch die Planung entlang des E3 bis nach Dresden und weiter bis nach Hause.
    Da ich die letzten Monate sehr viel gearbeitet hatte, vornehmlich nur saß und zudem Januar bis in den März hinein Fußprobleme hatte, bin ich sehr untrainiert und fett geworden. Meine Freundin musste mir sogar eine neue Windjacke schneidern, weil ich in die alte nicht mehr hineinpasse  Auch die Wanderhose passt nicht mehr. Deshalb wird eine große Herausforderung sein, dass ich die ersten Wochen es sehr langsam angehe und im Schnitt nur bis zu 25 km mache (und nicht am Anfang zu viel laufe). Eine weitere sehr große Herausforderung wird für mich das Unterwegssein in der Zivilisation sein. Es begann schon bei der Planung (siehe z.B. den Steckdosen-Thread). Ich frage mich auch immer noch, wie ich mich am besten aus Supermärkten ernähre. Mein üblicher Gang im Bioladen führt mich vom Obst- und Gemüsestand direkt zur Kasse (okay, ist etwas überspitzt dargestellt, aber der Anteil an verarbeiteten Produkten ist überschaubar). Puh, das wird noch ein Abenteuer
    Hier ist meine Packliste: https://lighterpack.com/r/1e5xei eReader müsste nicht sein, den brauch ich aber, da ich unterwegs einige Sachen für Altprojektlasten und neue Projekte lesen muss. Bei den Heringen gehe ich auf Nummer sicher und nehme die langen. Beide Posten zusammen machen rund 300g aus die ich sparen könnte. Na ja, ich denke bei über 12kg Übergewicht ist das mein geringstes Problem 
    Hier noch einmal, bis auf das Smartphone, alles bildlich dargestellt:

    Und hier alles im Packl (nur mal für das Foto kurz alles rin gestopft):

    Auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht, es ist oben noch ausreichend Platz für locker 5 Tage Futter.
    Dienstag (also morgen) geht es los. Ich hoffe, dass der Körper, insbesondere die Knie, Rücken und Sehnen, mitmachen und ich nicht vorzeitig abbrechen muss. Es kann auch gut sein, dass ich zwischendurch eins, zweimal für die ein oder andere Altlast nach Hause muss. Is nich schön, habe ich mich aber schon damit abgefunden.
    Je nach Lust, Laune, Internet und Stromversorgung poste ich hier von unterwegs ein paar Bilder und Eindrücke.
  12. Gefällt mir!
    esha hat eine Reaktion von Trekkerling erhalten in Linkliste Trekking Lagerplätze Deutschland   
    Im Frankenwald gibt es einen neuen, fünften Trekkingplatz am grünen Band (in der Nähe des ältesten):
    https://www.frankenwald-tourismus.de/de/draussen/wandern/trekking-im-frankenwald/trekkingplatz-frankenwald-thueringer-warte.html
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    esha hat eine Reaktion von Trailroads erhalten in NordSüdTrail   
    Jetzt hat es mit der Wegbeschreibung doch noch etwas gedauert. Aber mit gutem Grund: ich habe eine weitere Route entworfen, die nicht so weit südlich verläuft und vor zertifizierten Wegen nur so strotzt (s. Bild). Nach längerer Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, de neue Route als Hauptroute zu deklarieren. Erstens wegen des mittigeren Verlaufs durch Deutschland und zweitens muss ich mich bei den Südvarianten dann nicht entscheiden, sondern kann sie als gleichberichtigte Alternativen stehen lassen Außerdem habe ich noch eine "Bamberg-Umgehung" auf markierten Wegen geplant, um nicht 7km durch die Stadt zu laufen.
    Die neue Route ist etwas kürzer, etwa 1982km, führt aber über folgende 16 zertifizierten Wege (für jedes Bundesland einen? ):
    Eifelsteig, Ahrsteig (oder Eiffelleiter), RheinBurgenWeg, Westerwaldsteig, Lahn-Dill-Bergland-Weg, Burgwaldpfad, Ederhöhenpfad, Urwaldsteig Edersee, Habichtswaldsteig, Werra-Burgen-Steig Hessen, Naturparkweg-Leine-Werra, Gipfelwanderweg Suhl, Panoramaweg Schwarzatal, Kammweg Erzgebirge-Vogtland, Vogtland Panoramaweg, Oberlausitzer Bergweg. Zusätzlich kann man auch die Lahnhöhentour und den Kellerwaldsteig mitnehmen.
    Auf den Südvarianten erlebt man folgende "grüne" Wege:
    Eifelsteig, Moselsteig, Saar-Hunsrück-Steig, Veldenz Wanderweg (oder Remigiuswanderweg), Pfälzer Höhenweg, Nibelungensteig.
    Und dann je nach Route: Spessartweg 2, Spessartweg 1, Hochrhöner / Panoramaweg Taubertal, Steigerwald Panoramaweg, Frankenweg.
    Wegbeschreibung Hauptroute:
    Der westlichste Punkt Deutschlands ist - zumindest nach meinen Recherchen - von deutscher Seite nicht wandertouristisch erschlossen. Zum Glück führt aber der Wanderweg rund um die Niederlande hier auf deutscher Seite durch Isenburg und damit nur 1,6 unmarkierte km vom westlichen Terminus vorbei. Also geht's auf der "Ronde van Nederland" über Pieterpad, Pelgrimspad und Krijtlandpad insgesamt 61 km in die Nähe von Aachen. Um nicht durch die Stadt zu trotten, folgen wir der Grenzroute 1 (19km) und dem Itertalweg (6km) zum Trailhead des Eifelsteigs in Kornelimünster.
    Der Eifelsteig führt uns 119 km bis nach Blankenheim, wo wir direkt auf den Ahrsteig wechseln, den wir komplett (105km) bis nach Sinzig laufen. Von dort kurz (10km) auf dem RheinBurgenWeg nach Bad Breisig.
    Alternativ können wir in Aremberg auf den Rhein-Venn-Weg wechseln, der uns nach 16 km nach Adenau beginnt; von dort auf dem Eifelleiter nach Bad Breisig (53km).
    Wir nehmen die Fähre über den Rhein und beginnen in Bad Hönningen den Westerwald-Steig, den wir komplett (235km) nach Herborn laufen.
    In Herborn beginnt der Lahn-Dill-Bergland-Pfad, der uns nach Marburg führt (82km). Auf Höhe von Allendorf haben wir die Möglichkeit, die Lahnhöhentour zu laufen (Rundweg, 38km).
    In Marburg wechseln wir direkt auf den Burgwaldpfad, der nach 64km in den Urwaldsteig Edersee übergeht. Diesem folgen wir links (38km) oder rechts (30km) um den Edersee. Wer keine Lust auf Urwald oder See hat oder einfach mehr Strecke machen möchte, kann den Urwaldsteig mit dem Kellerwaldsteig ersetzen bzw. kombinieren (ab Ederbringhausen ca. 120km). Von Waldeck führt der Habichtswaldsteig über 86km nach Zierenberg.
    Von dort geht es ausnahmsweise unzertifiziert über den Hugenotten- und Waldenserpfad und den Hessenweg 6 (und damit den NordSüdTrail!) zur Sababurg, von wo uns der Weserberglandweg nach Hann. Münden bringt.
    Dort nehmen wir den Werra-Burgen-Steig Hessen bis zum Fuße der Burg Ludwigstein (38km). Über den Herkulesweg (21km) zum Trailhead des Naturparkwegs Leine-Werra in Fürstenhagen. Den gehts komplett runter bis Creuzburg (85km), danach sind es nur noch 7 km auf dem Werra-Burgen-Steig (ohne Hessen) bis Hörschel.
    Wer den Werra-Burgen-Steig Hessen nicht verlassen will, läuft ihn zum Ende (Altefeld, +71 km) und dann weiter über den Wartburgpfad (14km) und den Thüringer Werra-Burgen-Steig (7km) nach Hörschel.
    In Hörschel machen wir uns auf den Rennsteig. Neben den offiziellen Alternativwegen kann man noch Teile des Gipfelwanderwegs Suhl und des Panoramawegs Schwarzatal mitnehmen (ab Neustadt am Rennsteig oder Masserberg), beides Qualitätswege; mit diesen Schnörkeln 196km.
    Am Ende des Rennsteigs, in Blankenstein, treffen wir auf meine Ostroute. Auf gehts also auf den Kammweg Erzgebirge-Vogtland, den wir nach 63km für den Vogtland-Panoramaweg verlassen, von dem ich den längeren Teilabschnitt nach Norden (130km) eingeplant habe. Über dem Schlemmteich wechseln wir wieder auf den Kammweg, den wir bis zu seinem Ende in Geising noch 188km wandern.
    Hier kann man natürlich abkürzen, aber wer will das schon.
    Der EB führt uns nach Rathewalde (53,5km) von dort der Malerweg (29km) und die Lausitzer Schlange (69km) zum Trailhead des Oberlausitzer Bergwegs, den es komplett bis Zittau geht (103km). Der Oberlausitzer Ringweg führt uns zu den Königshainer Steinbrüchen (62km), von dort geht es auf lokalen Wegen zuerst nach Nieder Rengersdorf (Gelber Strich, 6,3km) und zum Ehrlichtteich (Grüner Strich, 7,6km). Von dort dann unmarkiert 10,8km zum östlichen Terminus des West-Ost-Trails, dem östlichsten Punkt Deutschlands.
    Wegbeschreibung Südvarianten:
    Für die Südvarianten folgt man dem Eifelsteig komplett bis nach Trier (350km). Dann auf dem Moselsteig 82km nach Perl, wo der Saar-Hunsrück-Steig beginnt. Diesen laufen wir bis in die Nähe von Otzenhausen (115km), dann auf dem Panoramaweg Sankt Wendeler Land (42 oder 80km) bis Oberkirchen. Von dort auf einem Jakobsweg nach Thalichtenberg (10km). Hier beginnt der Veldenz-Wanderweg, den es vollständig bis nach Lauterkirchen geht (62km), von dort dann auf dem Pfälzer Höhenweg nach Dannenfels (76km). Alternativ kann man den Jakobsweg bis Kusel gehen und von dort über Remigiuswanderweg (40km) und den Pfälzer Höhenweg nach Dannenfels (85km).
    Von Dannenfels geht es auf dem E8 über Worms nach Auerbach (143km), jetzt sind es noch knapp 4 km auf dem Blütenweg nach Zwingenberg, dem Trailhead des Nibelungensteigs. An dessen Ende, nach 131km in Freudenberg, müssen wir uns nun für die Rhön-Rennsteig- oder Panoramawege-Frankenwegvariante entscheiden, sie treffen vor bzw. nach dem Rennsteig wieder auf die Hauptroute.
    Rhönvariante:
    Für die Rhönvariante geht es nun für 16 km auf dem Fränkischen Marienweg nach Stadtprozelten (da darf man sicher wildcampen ), von dort über die Spessartwege 2 und 1 (42 und 45km) nach Gemünden am Main. Über 42km bringt uns der Main-Werra-Weg nach Bad Kissingen, zum Trailhead des Hochrhöners, der -- je nach Variante -- nach 120 oder 135km in Bad Salzungen endet. Von hier 68km auf dem Werra-Burgen-Steig nach Hörschel und auf die Hauptroute.
    Frankenwegvariante:
    Für die Frankenwegvariante laufen wir ab Freudenberg den kompletten Panoramaweg Taubertal (134km) nach Rothenburg ob der Tauber. Der Wanderweg Roter Flieger ( 30km) und der Wanderweg Ansbach-Bad Windsheim (10km) bringen uns zum Trailhead des Steigerwald Panoramawegs, den wir komplett bis vor die Tore von Bamberg laufen (161km). Um die Stadt größtenteils zu umgehen, gehts von hier nach Süden auf dem 7 Flüsse-Wanderweg bis Pettstadt (14km), von dort auf einem Verbindungsweg nach Strullendorf (4km). Über ein kurzes Stück des 13 Brauereienwegs (2km) gehts zum Bamberger Rennsteig (wenn es schon nicht über den "echten" geht ...), den wir 5km laufen, bis wir den Oberjägermarterweg kreuzen. Auf diesem 12km, bis wir zwischen Oberleinleiter und Brunn auf den Frankenweg treffen, der uns nun über 180km nach Blankenstein und damit zur Hauptroute führt.

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    esha hat eine Reaktion von jeker erhalten in NordSüdTrail   
    das Video von @Soulboy hat mich auch faszinizert - und inspiriert eine Ost-Variante zu entwerfen!
    Ich habe mich für Kap Arkona und den Grenzstein 149-1 (wenn basecamp nicht lügt) im Nationalpark Berchtesgaden als Trailheads entschieden - das sind zwar nicht die Extrempunkte Deutschlands, aber ich wollte nicht so weit nach Westen abdriften Ich habe versucht, nach möglichst viele Qualitätswege mitzunehmen - was mangels Existenz nicht so einfach war ... heraus gekommen ist die Route im Anhang (Grün = als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland oder Premiumwanderweg zertifiziert, Blau = Alternativrouten, Dunkel Rot/Pink = nach meinem Wissen nicht auf bestehenden, markierten Fernwanderwegen unterwegs), laut Basecamp etwa 2400km mit gut 14000 m Aufsteig und 12000 m Abstieg. Vielleicht stellt sie ja @eric zufrieden
    Bei Interesse erzähle ich gerne mehr.
    esha

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    esha reagierte auf Soulboy in NordSüdTrail   
    Echt? Du kennst 2 die sind sauer? Im Ernst? Habt ihr sonst keine anderen Probleme?
    Wer mir während meiner Reise live bei Instagram oder Find Penguins gefolgt ist, weiß dass ich nicht auf Sylt gestartet bin. Das war also für jeden, den es interessiert von Anfang an transparent. Die Filme werden dies in vollem Umfang erklären. Wenn du dafür nicht die nötige Geduld hast - dann ist das so.
    Im übrigen danke, dass du mir das gönnst - ich hatte trotz Corona und dem einen Flipflop einen wunderschönen Thruhike!
    Wenn sich in 10 Jahren jemand den Film zur Vorbereitung auf den Weg anschaut, dann will der nix von Corona und Lockdown hören, also hab ich mir meiner Meinung nach einen Riesengefallen getan...
    Aber bei aller nötigen Höflichkeit, ich werde hier NICHT mit dir meinen Schnitt und Filmaufbau diskutieren...
    Schönen Abend noch...
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    esha reagierte auf effwee in NordSüdTrail   
    @Soulboy vielen dank für das schmucke video, die nette abendunterhaltung und das wie immer sehr professionelle video... und den ganzen 2019er E1 SH-Section flashbacks
     
    Ich finde es gerade sehr seltsam, dass hier die unendliche arbeit die im zusammenschneiden und -stellen, geschweige denn von dem abfilmen (und den ganzen krempel 3500km durch dland schleppen) zum problem wird, weil es den kritierien der "authentizität usw. nicht gerecht wird wenn sich der filmer, autor und hauptdarsteller des streifens, die freieheit nimmt, seine storie so zu erzählen wie es ihm gefällt - ich sach ma "das ist alles von der kunstfreiheit gedeckt"
    mich hat die halbe stunde vortrefflich unterhalten, ich freu mich auf die nexten folgen...
     
     
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    esha reagierte auf Soulboy in NordSüdTrail   
    Morgen um 10h ist die Premiere des ersten Teil meiner NST Doku "How far i have come", ich hoffe ihr schaut mal rein....
    LG Soulboy
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    esha reagierte auf ChristianS in Solar-Panel selbst gemacht   
    Moin zusammen,
    anders als sonst bei meinen Projekten möchte ich mal mein MYOG-Solarpanel-Projekt als work-in-progress vorstellen.
    Es ist also noch nicht fertig und ich weiß auch noch nicht, ob es am Ende wirklich was wird.
    Mit den so käuflich zu erwerbenden Produkten für unseren Einsatzzweck bei Trekkingtouren bin ich nicht zufrieden. Die hochpreisigen, leistungsfähigen Panels sind zu schwer, die kleinen relativ leichten zu leistungsschwach. Im letzten Sommer bin ich zwar ganz gut mit einem kleinen 5V-"10Watt"-China-Panel + 5000mAh Powerbank gefahren, aber mehr als einen Regentag konnte die Lösung trotz gemäßigter Smartphone-only Nutzung nicht versorgen.
    Also: Selbermachen. Doppel so groß wie die 5V-China-Panels mit den 2 Sunpower-Zellen, also 4 Sunpowerzellen sollen es werden. Auf Ebay wurde ich fündig und habe kurzerhand 10 Sunpowerzellen C60 bestellt. So sehen die aus:

    Vorderseite

    Rückseite
    Da jede Zelle je nach Last und Bestrahlungsintensität so 0,4 bis 0,7V hat, muss ich die 4 Zellen in 12 Stücke zerteilen, um dann durch Reihenschaltung der 12 Zellen eine für die Ladeschaltungen kompatible Nennspannung von 6V zu haben. Also jede Solarzelle in 3 Teile teilen, zum Glück passt das auch mit der rückseitigen Verschaltung der Zellen.
    Das Zerteilen habe ich erst mal per Cutter, dann per Schere und Glasschneider probiert, aber jede Methode beschädigt die super empfindlichen Zellen. Schließlich hatte ich Erfolg mit der Methode Mini-Trennschleifer, die ich im Internet gefunden hatte:

    Mit einem Dremel, Mini-Diamant-Trennscheibe und Führungsvorrichtung konnte ich die Zellen einigermaßen gut teilen. Es gab aber viel Ausschuss...
    Als nächstes habe ich die Zellen auf einer Pappe als Unterlage angeordnet und die Verbindungsstellen schonmal mit Lötzinn benetzt:

    Im nächsten Schritt habe ich die einzelnen Stücke mit Klebebandstückchen fixiert und die Einzelzellen mit diesen dünnen Nickelbändern verbunden. So sieht das dann von oben aus:

    Um nun vor dem Laminieren des Panels möglichst alle Löt- und Verschaltungsfehler auszuschließen möchte ich das Konstrukt mal in die Sonne halten und die Gesamt- und Einzelspannungen messen. Dafür habe ich mir eine kleine Konstruktion aus zwei Plexiglasresten und Holzlatten gebaut, auf die das Provisiorium wieder mit Klebeband vorsichtig fixiert wurde:


    So kann ich das Ganze jetzt in die Sonne halten und von hinten die Zellspannungen messen.
    Fehlt gerade nur noch die Sonne...
     
    Wenn alles in Ordnung ist, geht es im nächsten Schritt an den Laminataufbau!
    to be continued
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    esha hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in NordSüdTrail   
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    Heute 12 Uhr live!
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    Heute 12 Uhr live!
  23. Gefällt mir!
    esha reagierte auf Wander Schaf in GPS Tracking Apps   
    Ich nutze osmand+ (kostet bei fdroid nichts außer einer freiwilligen Spende an den Entwickler). In den normalen Appstores gibt es sowohl eine freie, als auch die + Version (zum Festpreis). 
    Die App mag einen auf den ersten Blick mit all seiner Vielfalt an Individualisierung beeindrucken,  doch wenn man sich über ein online Tutorial oder die Webseite damit vertraut gemacht hat, lässt sich diese sehr genau auf die persönlichen Bedürfnisse einstellen und alles anzeigen, was das Trekkingherz begehrt (oder ausblenden).  Auch lassen sich einfach unterschiedliche Profile z.b. für Wandern oder Fahrrad anlegen, die meist unterschiedliche Ansprüche an Karte und Darstellungen haben. 
    Osmand läuft bei mir absolut zuverlässig, ist sehr genau (auch das lässt sich nach Belieben anpassen) und war mir bisher ein treuer Begleiter und Wegweiser.  
    (Um)Planen funktioniert damit mittlerweile auch etwas komfortabler,  als vor ca einem Jahr noch. Schön auch, dass die Planung komplett offline funktioniert (lediglich die Kartenregionen sollte man zuvor geladen haben).
    Akkuverbrauch empfinde ich zudem auch geringer als z.b. bei komoot. 
    Kann ich sehr empfehlen. 
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    esha reagierte auf Carsten K. in Linkliste Trekking Lagerplätze Deutschland   
    Hallo!
    Wie versprochen habe ich mich mal in die Gegend aufgemacht und den Platz gesucht. Und gefunden. Im Frankenwald sind die Plätze nicht so versteckt, wie ich das z. B. aus der Pfalz kenne.
    Der Platz im Leitschtal liegt direkt an einem sauberen Bach. Soweit ich dem Bach später persönlich und weiter auf der Karte gefolgt bin, würde ich das Wasser ohne weiteres zum Essen und Trinken verwenden. 
    Im Moment steht dort eine Plattform mit Sitzgruppe. Die Plattform schätze ich so auf 4 mal 4 Meter, vielleicht auch etwas größer. Toilette hab ich noch keine gesehen. Ich denke der Platz bekommt noch seinen letzten Schliff, denn der Untergrund ist noch etwas tiefgründig und zerfurcht.
    Ich hatte dort aus der Erinnerung heraus keinen Mobilfunkempfang, bestenfalls ging eine SMS raus. In Richtung Steinwiesen ist es besser. In Richtung Ködeltalsperre (Trinkwasser, nix baden) war es mit Mobilfunk ganz vorbei. 
    Ich bin dann auch mal auf die Buchungsplattform gegangen. Die Plätze im Frankenwald kosten jetzt pro Zelt und Nacht 15 Euro, so wohl auch für den Alleinwanderer. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 
    Ansonsten ist der Platz/sind die Plätze wirklich Klasse. 
    Der Link zur Wanderung:
    https://www.komoot.de/tour/315061979?ref=wtd 
     


  25. Ich habe das (noch) nicht verstanden
    esha reagierte auf maffylein in NordSüdTrail   
    Auf dieser Seite sind viele Örtliche und auch Weitwanderwege eingepflegt. 
    Waymarked Trails - Hiking
     
    Gruß Matthias
    http://www.wandernimsaaletal.de

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