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Ultraleicht Trekking

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Der Osterhase hat mir ein rotes Ei gelegt. :mrgreen:

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Wie bei allen Pyramiden sollte der Grundriss rechteckig aufgebaut werden. Möchte man ein Versetzen der Heringe vermeiden, kann man sich mit einer diagonalen Aufbauschur behelfen.
Diese clipst man in die gegenüberliegenden Ringe an den Ecken und bekommt damit gleich einen rechten Winkel im Grundriss.

Am besten steht das mid übrigens mit 130 cm Höhe und A-frame Stöckern, (2 x 160 cm).
Baut man das shelter mit einem einzelnen Stock auf, liegt durch die Schräge zu wenig Spannung auf der hinteren Hälfte des mids.

Schwer zu erkennen. Die hintere Diagonale vom Innenzelt hängt etwas durch.

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Mit der Abspannung am vorderen Lüfter kann man mehr Zug auf die hintere Konstruktion bringen und das inner straffen.
(Natürlich kann man auch einen einzelnen Stock im inner platzieren. Das habe ich allerdings noch nicht getestet.)

Um das inner im fly höher aufspannen zu können, musste ich den Gummizug verkürzen.
Indem ich einen kleinen Karabiner direkt in die beiden Gurtbandschlaufen eingefädelt habe wurde die ganze Aufhängung kürzer.

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Das funktioniert ganz gut muss aber vorm Aufbau gemacht werden, da man später nicht mehr so leicht in die Spitze kommt.

Das inner hat eingebaut die Maße 220 cm x 100 cm bei 125 cm Höhe. Ich nehme an, dass es alleine aufgebaut etwas länger ist. Dadurch, dass das fly IMHO etwas zu kurz gebaut wurde*, kann man das Innenzelt nicht besonders stramm spannen.

Der vordere Abspannpunkt vom inner wird mehr nach vorne, als zur Seite gezogen.

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Beim hoch abgespannten fly wird es auch nicht besser. Zusätzlich beginnt die Bodenwanne zu schweben.

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Die hinteren Abspannpunkte sind mit einer Gummilitze an den Eckpunkten fixiert. Das ermöglicht einfaches Verstellen der Bodenwanne über die vorderen Schnüre. Schlau gelöst!

In der Mitte der Bodenwanne ist ein weiterer Gummizug. Den kann man aufknoten und in voller Länge dann auf den hinteren Hering legen.

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*Die Maße vom fly sind:
Länge 255 cm x Breite 180 cm x Höhe 130 cm

Beim bodennah aufgebauten fly sieht das mit einer z-lite so aus.

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Die Nutzlänge vom fly beträgt bei 20 cm Höhe immerhin 220 cm und bei 30 cm Höhe 195 cm.

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Sobald das fly bodennah heruntergezogen wird, bleibt vom inner eine knappe handbreit Luft zum fly.

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Mit meinen 1-85  passe ich da noch gut rein. Wenn ich mir am Kopfende etwas Platz lasse, berühre ich mit dem Fußende des Schlafsacks schon mal das Außenzelt.

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Sobald man den mittleren line-loc am Saum weit abspannt, erweitert sich der Zwischenraum zum fly deutlich. So bekommt man mehr Luft am Kopf- und Fußende.

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Die drei lifter mit denen inner und fly verbunden sind, funktionieren hervorragend und erweitern den Innenraum wie es sein soll. Alle drei Abspannschüre könnten aber gerne einen Meter länger sein.

Die Verarbeitung ist im Großen und Ganzen wie immer sehr gut. Aber zum erstem Mal habe ich bei einem 3F shelter einen kleinen Nähfehler entdeckt.
An der Spitze ist der Nähfuß kurz aus der Bahn geraten.

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Für mich keine große Sache da es leicht zu reparieren ist.

Beim Aufbauen fällt auf, dass die Reflex-Schnüre in den Line locks nicht wirklich gut flutschen. Durch den eingeflochtenen Reflex-Faden ist das Verstellen schwergängig und hakelig. Wahrscheinlich werde ich die Bodenschnüre auswechseln.

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Am Eingang gibt es zwei line-loc´s die in der Mitte eine Zugentlastung für den Reißer haben.

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Der 3c Reißverschluss sieht mir sehr zart aus. Beim Schließen ist die Zugentlastung echt hilfreich.

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Eigentlich dachte ich, dass das Lanshan-1er auch ein brauchbares Winter-shelter abgeben könnte, doch so aus der Tüte wird daraus wohl nichts.

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Auch beim 3F solid inner ist der Abstand zum Außenzelt immer noch recht gering. Wenn bei Feuchtigkeit das Zelt etwas durchhängt, klebt das inner sehr wahrscheinlich stellenweise am fly. Beim rumwurschteln im Zelt habe ich schon öfter das inner ans Außenzelt gedrückt.

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Überraschenderweise passen die lifter vom solid inner genau an die Abspannpunkte vom mid!

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Um den Abstand zum inner zu vergrößern, könnte man das fly zusätzlich mit breiten snowflaps ausstatten. Damit wäre dann ein höherer Aufbau windgeschützt möglich.

Hoch aufgebaut ist die Länge im Sommer sowieso kein Problem. Möchte man es im Herbst oder Frühjahr windgeschützter, wird es für mich wahrscheinlich etwas eng. Solange man das Fußende des Schlafsacks aber mit der Regenjacke schützt und sich das Abwettern auf ein, zwei Tage beschränkt, dürfte das sicher kein Problem sein.

Alles in allem ein schönes, günstiges 1p shelter mit etwas Optimierungsbedarf...

VG. -wilbo-


P:S.:
Vielleicht kann ein netter mod ja die Beiträge vom hans im glueck ergänzen...
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5765-china-clone/page/4/?tab=comments#comment-124320
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5765-china-clone/?do=findComment&comment=123127
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7790-zelt-und-schlafsack/?do=findComment&comment=124317

 

bearbeitet von wilbo

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N´Abend Magic & Alf!

vor 31 Minuten schrieb Magic:

legst du das Fly noch auf die Waage ? :wink:

Das hat der Hans schon sehr genau erledigt. :rolleyes:
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5765-china-clone/page/3/?tab=comments#comment-123127
Ich kann die Tage gerne das rote fly und schwarze inner nochmal nachwiegen. Vermutlich wird sich das aber nicht viel geben ...

vor 30 Minuten schrieb ALF:

Sehe ich richtig, dass das schon die größere Version des Lanshan 1 ist?

Jupp!

VG. -wilbo-

bearbeitet von wilbo

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vor 9 Stunden schrieb Michas Pfadfinderei:

Mein Setup mit dem Aluxe V4a wiegt genausoviel, und ich denke meine Apside ist noch etwas größer?

Ja die Apside ist sicher größer.
Leider ist das fly mit 247 cm breite auch zu kurz für mich. :mellow:

Ich muss mal sehen, ob noch was anderes für den Winter finde ...

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Hi @wilbo ,

ein schönes Ostergeschenk hast du da bekommen!

Da du ja jetzt das Lanshan 2 und das neue Lanshan 1 besitzt kannst du doch bestimmt ein paar Vergleiche ziehen, oder? :)
 

Welches der beiden bietet denn eine längere Liegefläsche? ich bin mit 187cm ähnlich groß wie du....
Welches der beiden würdest du als stabiler im Sturm ansehen oder anders gefragt: welches würdest du mit auf den Kungsleden nehmen?
Welches gefällt dir persönlich besser - Bauchgefühl (z.B. das 2er weil 2 Eingänge oder z.B. das 1er weil eine besser nutzbare Apside hat)?

 

Danke!

 

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Das ist schwierig pauschal zu sagen, es kommt halt sehr auf die eigenen Bedürfnisse an.

Das 2er hat mehr überdachte Fläche. Gut wenn man viel Kram unterbringen muss, schlechter bei Wind.
Im 1er muss man sich schon besser organisieren. Es ist eher ein Zelt mit UL-Charakter für eine Person mit wenig Zeugs.

Bei viel Wind wird das 1er ruhiger stehen. Mit der A-frame Konfiguration ist das Teil verblüffend stabil.
Ich habe mal alle lifter abgespannt und musste feststellen, dass das damit shelter sehr gut steht.
(Bei viel Wind / Sturm muss man die Spannung wieder aus den Schnüren nehmen. Wenn da was reißt, dann der Zeltstoff an den liftern)

Ein Abwettern in einem kleinen Zelt ist natürlich mental immer belastender. :wacko:
Beim Zweier sind die beiden Eingänge zum Durchlüften super. Das lädt bei sonnigem Wetter zum rumlungern und faulenzen ein! :rolleyes:

Von der Liegelänge sind beide shelter für mich grenzwertig. Ich würde schätzen, dass man im 1er, durch das Abspannen des Saums etwas mehr Nutzlänge gewinnt. In Kombination mit einem 3F-solid-inner würde das auch noch bei Wind funktionieren. So wird nicht gleich die Wärme aus dem shelter geblasen.
Wahrscheinlich ist das 1er bei miesem Wetter sogar im Vorteil, da es kleiner ist und sich schneller aufwärmt.

Ich glaube, tendenziell würde ich im Fjell eher das 1er dabei haben wollen.
 

VG. -wilbo-

 

 

bearbeitet von wilbo

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Moin,

Jetzt habe ich das Lansahn1 auch :-D. Den Aufbau muss ich noch ein wenig üben aber ich denke, dass ich es mit der Zeit besser hinbekomme. Es hat ne Weile gedauert bis es zufriedenstellend abgespannt war. Ich habe es mit einem Stock aufgebaut und den anderen Stock zum abspannen eines Lifters benutzt, damit ich etwas mehr Kopffreiheit bekomme im Zelt. Das klappt auch ganz gut, finde ich. Wie Wilbo beim Lanshan 2 schon bemerkte, tröpfelt es auch beim Lanshan 1 an den Liftern durch, ich hoffe ich kann es mit Seam Grip beheben...., btw... muss ich das dann einfach nur auf die Lifter pinseln?

Ich habe eine Exped Down Mat7 in Regular und den Cumulus Panyam Schlafsack im Zelt ausgebreitet und werde mir wohl noch ein biwy zulegen, da ich mit dem Schlafsack das Inner berühre. Ich habe zwar vor mir noch einen Quilt zuzulegen aber auch damit werde ich das Inner berühren. Den Quilt wollte ich mir eh kaufen, da -6 Komfort in den Pyrenäen wohl etwas überdimensioniert sein wird.

Alles in allem bin ich bis jetzt zufrieden mit dem Zelt, habe aber noch nicht darin genächtigt aber wenigstens zur Probe drin gelegen. Die relativ grosse Absite finde ich auch ganz gut, wobei ich sie nicht bis zum Boden abgespannt bekommen habe, da es sonst auf der anderen Seite vom Zelt so schlabberig war. Vielleicht muss ich noch ein bisschen üben ;-)

Wer noch Vorschläge hat wie man es besser abspannen kann immer her damit.

Fotos folgen demnächst, wenn mein PC endlich mal mein Handy erkennt:roll:

Gruß,

die Rosi

 

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vor 7 Minuten schrieb RosiRastlos:

Wie Wilbo beim Lanshan 2 schon bemerkte, tröpfelt es auch beim Lanshan 1 an den Liftern durch, ich hoffe ich kann es mit Seam Grip beheben...., btw... muss ich das dann einfach nur auf die Lifter pinseln?

Ich hab's beim Lanshan 2 von Innen gemacht. 

Auf den Bivy würde ich verzichten. Berührst ja nur Mesh.

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vor 8 Stunden schrieb RosiRastlos:

Wer noch Vorschläge hat wie man es besser abspannen kann immer her damit.

Einige Dinge, auf die ich beim Aufbau achte oder für mich verändert habe:

Ich baue das fly immer mit geschlossenem Reißverschluss auf. Die Bodenschnüre sind meist ganz kurz eingezogen.
Wenn ich jetzt die vier Ecken fixiere, sehe ich am besten, ob der Grundriss rechteckig aussieht.
Als Aufbauhilfe für das fly hilft manchmal eine Diagonalschur. Von Ecke zu Ecke müsste so eine Schnur 305 - 310 cm Länge haben. Damit das alles nicht zu tüddelig wird, clipse ich die Schnur mit Handschuhhaken in die Ringe und sobald das Fly steht, nehme ich sie wieder ab.

Die kurzen Abspannschnüre an den Ecken haben den schönen Effekt, dass ich beim Spannen sehe, ob sich der Saum und die Naht zur Spitze gleichmäßig spannen. Bleibt der Saum schlapp, muss ich etwas an der Stockhöhe ändern.

Die eingestellte Länge vom Trekkingstock zählt immer über alles, also vom Griffende bis zur Spitze. Möchte ich den Stock mit dem Griff nach oben verwenden, wird die Spitze unter Last bis zum Teller in den Boden gedrückt. Damit verliere ich effektiv 5 cm Höhe, die ich aber vorher am Stock eingestellt habe. Für 130 cm Firsthöhe müsste ich also 135 cm am Stock einstellen können.

Steht das shelter bodenbündig und an allen Kanten Stramm, ist das für mich der beste Aufbau. Möchte ich mir mehr Ventilation über den Boden holen, spanne ich die mittleren line-locs am Saum möglichst weit ab.* So kann ich relativ schnell von einem luftigen, zum geschlossen shelter umbauen ohne viel zu tüddeln.

Am Stockgriff habe ich die Gurte entfernt und stattdessen eine kurze Schnur eingefädelt. Am Stockende habe ich damit einen Fixpunkt der wenig nachgibt. Daran kann ich ersatzweise das inner fixieren und stramm ziehen, ohne die Aufhängung am fly zu belasten.

Die Abspannschnüre für die lifter sind für meinen Geschmack meist zu kurz und wurden auch hier durch 2 m Schnüre ersetzt. * Tauscht man jetzt noch die mittleren Abspanner am Saum gegen 1,5 m lange Schnüre aus, kann man beide auf denselben Hering legen.

Viel Spaß beim Zunseln!

VG. -wilbo-

bearbeitet von wilbo

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vor 18 Stunden schrieb RosiRastlos:

ich hoffe ich kann es mit Seam Grip beheben...., btw... muss ich das dann einfach nur auf die Lifter pinseln?

Jupp, von innen ist am besten.
Seam grip verdünne ich mit etwas Aceton. So wird es flüssiger und zieht tiefer in die Nähte ein.
Am besten hat sich eine Öl-artige Konsistenz bewährt.

VG. -wilbo-

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Am 24.4.2019 um 13:31 schrieb wilbo:

Das ist schwierig pauschal zu sagen, es kommt halt sehr auf die eigenen Bedürfnisse an.

Das 2er hat mehr überdachte Fläche. Gut wenn man viel Kram unterbringen muss, schlechter bei Wind.
Im 1er muss man sich schon besser organisieren. Es ist eher ein Zelt mit UL-Charakter für eine Person mit wenig Zeugs.

Das hab ich mir bereits gedacht. Hinzukommt, dass das 2er auch mal zu zweit genutzt werden kann.

 

Bei viel Wind wird das 1er ruhiger stehen. Mit der A-frame Konfiguration ist das Teil verblüffend stabil.

Und ohne A-Frame Konstruktion? Meine Trekking-Poles sind "nur" 135cm. Hatte mal irgendwo gelesen, dass ein Duomid generell stabiliger als ein Solomid sein soll, da die Kraft auf beide Stöcke verteil wird!?


Ich habe mal alle lifter abgespannt und musste feststellen, dass das damit shelter sehr gut steht.
(Bei viel Wind / Sturm muss man die Spannung wieder aus den Schnüren nehmen. Wenn da was reißt, dann der Zeltstoff an den liftern)

Interessanter Punkt und gut zu wissen: ich hätte es, gerade bei Wind gut abgespannt!? 
Aber wenn man bei Wind weniger abspannen soll, dann brauch ich doch gar nicht abspannen (überspitzt formuliert).


Ein Abwettern in einem kleinen Zelt ist natürlich mental immer belastender. :wacko:

Das kann ich mir vorstellen - bei meinem Vorhaben muss ich aber laufen, sonst verpasse ich den Rückflug :roll:


Beim Zweier sind die beiden Eingänge zum Durchlüften super. Das lädt bei sonnigem Wetter zum rumlungern und faulenzen ein! :rolleyes:

Von der Liegelänge sind beide shelter für mich grenzwertig. Ich würde schätzen, dass man im 1er, durch das Abspannen des Saums etwas mehr Nutzlänge gewinnt.

Hätte gedacht, dass das 1er länger ist - da ja auch von Specs es 30cm sein sollte...

In Kombination mit einem 3F-solid-inner würde das auch noch bei Wind funktionieren. So wird nicht gleich die Wärme aus dem shelter geblasen.

Hast du den Link noch: habe gerade mal bei Ali nach gesucht, aber nichts gefunden.


Wahrscheinlich ist das 1er bei miesem Wetter sogar im Vorteil, da es kleiner ist und sich schneller aufwärmt.

Dafür gibt es ja den warmen Schlafsack ;-) 

Ich glaube, tendenziell würde ich im Fjell eher das 1er dabei haben wollen.

Bauchgefühl!?

Danke dir nochmals!

 

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vor 2 Stunden schrieb Cyco2:

Und ohne A-Frame Konstruktion? Meine Trekking-Poles sind "nur" 135cm.

Ich habe einfach beim A-frame Aufbau kräftig an der Spitze gerüttelt und war erstaunt, wie fest die Konstruktion steht.

Mit einem einzelnen Stock wird wohl bei Wind etwas mehr Bewegung im Zelt sein.
Sollte Dein Stock zu kurz sein, weil die Spitze in den Boden einsackt, kannst Du auch einen Gummistopfen auf die Spitze stecken und den Stock umdrehen. https://de.aliexpress.com/item/Trekking-pole-nordic-spaziergang-stick-cane-klettern-ersatz-bergstock-outdoor-camp-wanderung-protector-kappe-tipp-gummi/32975363244.htm

vor 2 Stunden schrieb Cyco2:

Hatte mal irgendwo gelesen, dass ein Duomid generell stabiliger als ein Solomid sein soll, da die Kraft auf beide Stöcke verteil wird!?

Jedes mid steht und fällt mit der Mittelstange und den Fixpunkten am Boden.
Wenn sich Last auf zwei Stöcke verteilt ist das generell besser, als nur einen zu belasten. Hinzu kommt das die breiten Längsseiten von einem A-frame Aufbau gestützt werden.

vor 2 Stunden schrieb Cyco2:

ich hätte es, gerade bei Wind gut abgespannt!? 
Aber wenn man bei Wind weniger abspannen soll, dann brauch ich doch gar nicht abspannen (überspitzt formuliert).

Jupp, deswegen nenne ich diese Abspannpunkte gerne "lifter".
Richtige Sturmabspannungen gehen von den tragenden Elementen einer Konstruktion aus. Bei einer Kuppel wären das die Bogenstangen. Damit wird der Zug großflächig auf die gesamte Konstruktion übertragen. Ein Abspannpunkt auf der Zeltfläche bietet nur eine punktuelle Übertragung.
Bei einem mid werden alle Kräfte von der Zeltbahn auf die Spitze und auf die Heringe übertragen. Hierbei sind die Ecknähte die eigentlichen "tragenden" Elemente. Auf diesen Linien lastet der gesamte Zug der Konstruktion. Eine zusätzliche Zugrichtung von dieser Naht weg, hilft nicht die Konstruktion zu stützen. Am besten ist es die tragenden Nähte so stramm wie möglich zu fixieren.
Ehe das Zelt reißt, fliegen meist die Heringe. :mrgreen:

vor 2 Stunden schrieb Cyco2:

Hätte gedacht, dass das 1er länger ist - da ja auch von Specs es 30cm sein sollte...

Zitat

der grundriss vom aussenzelt hat eine länge von 270 und eine breite von 135 cm.

Ich habe nochmal selber geschaut. Das weiße 2er war tatsächlich 270 cm lang.

vor 2 Stunden schrieb Cyco2:

Hast du den Link noch: habe gerade mal bei Ali nach gesucht, aber nichts gefunden. 

https://de.aliexpress.com/item/T-doors-design-strut-corner-Ultra-light-340-grams-4-seasons-outdoor-camping-tent-fit-most/32811761713.html

vor 2 Stunden schrieb Cyco2:

Bauchgefühl!?

Ich schätze, dass das 1er im Wind einfacher aufzubauen ist und ruhiger steht.

VG. -wilbo-

bearbeitet von wilbo

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Am 2.5.2019 um 18:05 schrieb wilbo:

 

Jedes mid steht und fällt mit der Mittelstange und den Fixpunkten am Boden.
Wenn sich Last auf zwei Stöcke verteilt ist das generell besser, als nur einen zu belasten. Hinzu kommt das die breiten Längsseiten von einem A-frame Aufbau gestützt werden.

Hatte eigentlich mit "Duomid" das Lanshan 2 gemeint. Also Zelte wie das Lanshan 2 oder Duplex. Dachte irgendwie, dass Zelte mit zwei Trekkingpoles stabiler wären als welche mit einem (wie das Lanshan 1). 

Dass das Lanshan 1 mit einer A-Frame Konstruktion stabiler steht als mit einem Pole leuchtet sogar mir ein :razz:

Jupp, deswegen nenne ich diese Abspannpunkte gerne "lifter".
Wieder was gelernt :)


Ehe das Zelt reißt, fliegen meist die Heringe. :mrgreen:

Habe in den Weiten des Internets auch negatives zum Lanshan gefunden:
1)
Bei einem Reddit User ist der Stoff gerissen: Link zu Reddit

2)
Und der Inhaber / ein Mitarbeiter von MLD demonstriert wie schnell der Stoff vom Lanshan reißt auf Youtube.
Der Test ist sicher nicht hoch wissenschaftlich und natürlich versucht er die Konkurrenz schlecht zu reden. 

Was meint ihr - ist da was dran? Oder vertraut ihr dem Stoff von 3f so sehr, dass ihr damit ins Fjäll ziehen würdet?

 

Danke und einen schönen Sonntag euch noch!

 

Gerade noch was auf Reddit gefunden:
"The cordage and door clips on my Lanshan 2 were perfectly fine in 50+mph winds. It was the actual outer material that ripped, leaving a 4 foot gaping hole and me completely exposed in a storm as the rest of the tent tore/fell apart around me. Love the design, just wouldn't ever trust it in a storm."

Link

Noch was

bearbeitet von Cyco2

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vor 12 Stunden schrieb Cyco2:

Bei einem Reddit User ist der Stoff gerissen:

Wenn ich einen Packsack aus dem gleichen Material hätte, würde ich einfach mal einen Reiß-Test machen.
Bei einem 20 d Stoff mit PU-Beschichtung wären meine Erwartungen eh nicht besonders hoch.

Schade, dass es keine genauere Beschreibung des Schadens gibt. Was mich etwas stutzig macht, ist folgende Zeile:

Zitat

"The cordage and door clips on my Lanshan 2 were perfectly fine in 50+mph winds."

Türschlaufen und Abspannschnüre in einem Zusammenhang zu nennen, macht nicht wirklich Sinn, es sei denn man nutzt eine der Schlaufen aus Abspannpunkt. :roll: In diesem Zusammen würde es mich nicht wundern, wenn bei Sturm an solch einer Stelle ein massiver Schaden auftritt. Dies in Zusammenhang mit einer geringen Weiterreißfestigkeit kann schlussendlich zu dem beschriebenen Schaden geführt haben. (Alles nur Spekulationen)

Wenn ich ein shelter, extremen Belastungen oberhalb der Baumgrenze aussetzen wollte, würde ich es nur aus sehr reißfesten Material bauen.
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4502-kleben-von-silnylon/?do=findComment&comment=124978
Leider findet man selten genaue Angaben zur Stoffqualität und gerade bei günstigen Direktimporten würde mich das besonders wundern.

VG. -wilbo-

bearbeitet von wilbo

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vor 1 Stunde schrieb wilbo:

Türschlaufen und Abspannschnüre in einem Zusammenhang zu nennen, macht nicht wirklich Sinn, es sei denn man nutzt eine der Schlaufen aus Abspannpunkt. :roll: In diesem Zusammen würde es mich nicht wundern, wenn bei Sturm an solch einer Stelle ein massiver Schaden auftritt. Dies in Zusammenhang mit einer geringen Weiterreißfestigkeit kann schlussendlich zu dem beschriebenen Schaden geführt haben. (Alles nur Spekulationen)

Der Reddit-Mensch sagt aber eigentlich nur, dass die genannten Stellen gehalten haben (also Schnüre und Türschlaufen... -haken?). Er reagiert damit auf einen vorherigen Beitrag, worin geraten wurde, diese Haken und die Schnüre gleich gegen solche von ZPacks auszutauschen. Danach beschreibt er kurz sein eigenes Unglück - einen Riss irgendwo am Außenzelt, nicht näher spezifiziert. 

Es würde mich nicht wundern, wenn er die Lifter als Sturmabspannung missbraucht hätte. Aber wir erfahren ja weiter nichts. (Sie müssten doch bei starken Winden eher entspannt werden. Dafür würde ich dann zusätzlich an den beiden Schlaufen oberhalb der Lüfter abspannen.)

EDIT: Ansonsten fällt mir auf, dass unter den kritischen Stimmen die eines Duplex-Besitzers ist. Da frage ich mich gleich, welcher Duplex-Besitzer mit einem Lanshan 2 loszieht - viel schwerer und etwas weniger geräumig bei fast gleichem Design. 

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vor 15 Minuten schrieb martinfarrent:

Er reagiert damit auf einen vorherigen Beitrag, worin geraten wurde, diese Haken und die Schnüre gleich gegen solche von ZPacks auszutauschen.

Ah, das erklärt den Zusammenhang!

vor 15 Minuten schrieb martinfarrent:

Es würde mich nicht wundern, wenn er die Lifter als Sturmabspannung missbraucht hätte.

Das könnte ich mir auch vorstellen.
Aufgrund der Verstärkungs-pads kommen die doch recht vertrauenerweckend daher ...

bearbeitet von wilbo

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Hi zusammen,

Ein Zelt selber bauen kommt für mich leider nicht in Frage... Dafür fehlt mir die Zeit und das Know How :)
(Aber wenn sich hier jemand anbieten würde.... ;-) )

Inzwischen habe ich auch Antwort von 3f bekommen: hatte sie gefragt, ob sie u.a. ihre Zelte für Nordschweden empfehlen würden...


" Hello,I'm glad you saw my video! First of all, We used the Lanshan2 in the storm, there is no problem. but the strength does not know whether it has reached the strength you said. At least we have no problem in the process of use. It is also very important that the way you build the tent is correct. Among all our tents, the one with strong wind resistance is Lanshan1; If you need to use it in harsh environments, I recommend using a Leaning Tower of Pisa. Below is our product link, you can click to have a look: Lanshan1: https://www.aliexpress.com/store/product/2018-LanShan1-3F-UL-GEAR-1-Person-Oudoor-Ultralight-Camping-Tent-3-Season-Professional-15D-Silnylon/4429119_32910983914.html?spm=2114.12010615.8148356.2.4bf2141dK2toia
Leaning Tower of Pisa: https://www.aliexpress.com/store/product/2019-Leaning-Tower-of-Pisa-3F-UL-GEAR-1-Person-Oudoor-Ultralight-Camping-Tent-3-Season/4429119_32973171282.html?spm=2114.12010615.8148356.34.4bf2141dSBhAo3
As for your second question, our design director said that we will make a larger version of Lanshan1 in the future, but Lanshan2 is still under consideration
."

OT: Das erfreudige ist, dass wir jetzt wissen, dass das "neue Lanshan 1" Leaning Tower of Pisa heißt ;) und das vom Lanshan 1 (das originale) eine größere Version bald kommt und vllt. auch eine des Lanshan 2.

Habt ihr euch das verlinkte Video von MLD angesehen? Humbuck oder vllt. doch was dran?

Also... Was meint ihr? Ist der Schiefe Turm von Pisa (also das "neue Lanshan 1") für einen Einsatz auf dem Kungsleden gewappnet oder sollte man eher nach (teureren) Alternativen ausschau halten!?
 

bearbeitet von Cyco2

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vor 14 Minuten schrieb Cyco2:

Habt ihr euch das verlinkte Video von MLD angesehen? Humbuck oder vllt. doch was dran?

MLD hat ein solches Video bereits früher produziert - um sich gegen chinesische 'Trailstars' zu wehren. Das zeitigte eine ziemlich heftige Diskussion... hier und anderswo.

Meine Meinung (durch nichts gedeckt): Mein Lanshan 2 ist gut und günstig, mit zwei Inner auch vielseitig, hält bestimmt mal was aus. Wenn es mir aber um häufige und abzusehende starke Winde ginge, nähme ich ein anderes Zelt mit.  Deshalb sehe ich den Sinn des Schiefen Turms (Duomid-ähnlich) auch nicht recht ein - die Geometrie eines sturmsicheren Zelts mit dem Stoff einer eher gemäßigten Lösung.

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vor 24 Minuten schrieb Cyco2:

Habt ihr euch das verlinkte Video von MLD angesehen? Humbuck oder vllt. doch was dran?

Kann ich mir gut vorstellen, dass es diese Unterschiede in der Reißfestigkeit gibt. 
Derartiges haben wir vor allem beim Reiß-Vergleich von Silnylon, zu PU-beschichtetem Nylon feststellen müssen.

vor 24 Minuten schrieb Cyco2:

... oder sollte man eher nach (teureren) Alternativen ausschau halten!?

Ich habe einmal das "SMD haven" aufgebaut und war weder von der Konstruktion noch von der Verarbeitung besonders angetan.
Es gibt von SMD sicher bessere Konstruktionen, aber ich wollte bei dem 2p Beispiel bleiben.

Mal abgesehen von den mickrigen Lüftern sind die mids sicher besser gebaut als das First-Zelt. Und bei der eigenen Qualitätsprüfung von SMD muss man sich halt alle Nähte ansehen, damit man weiß was man da hat.
(Ich glaube @Andreas K. hat da auch so seine Erfahrungen gemacht ... ;-))

VG. -wilbo-

bearbeitet von wilbo

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vor 39 Minuten schrieb Cyco2:

Ein Zelt selber bauen kommt für mich leider nicht in Frage... Dafür fehlt mir die Zeit und das Know How

Trekkertent bietet seine shelter auch aus 6.6 Silnylon an. http://www.trekkertent.com/home/content/19-faq

Zitat

4 season tents - double walled 4 season tents use a heavier 40 Denier high tenacity Ripstop Nylon 6.6 for the flysheets which is triple silicone coated both sides and has an HH rating of 3500mm.

VG. -wilbo-

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