Reputationsaktivitäten
-
Flip reagierte auf fettewalze in Macht das Sinn? Schlafsack mit erweiterbarer IsolationAnhand der gegebenen Beispiele (Kopf, Fuß- oder Längsöffnung, ...) ist klar, das eine Öffnung nahezu überall und in fast jeder Dimension möglich ist. Manchmal machen der Ort und die Länge der Öffnung aufgrund der gewählten Isolation mehr oder weniger Sinn.
Früher gab es noch mehr verschiedene KuFa-Füllungen zu kaufen, die jeweils unterschiedliche Stütznähte o.ä. brauchten oder nicht so leicht schadensarm durch eine kleinere Öffnung kamen.
Bei Climashield Apex ist Deiner Kreativität quasi keine nennenswerte Grenze gesetzt in Bezug auf Dein Vorhaben. 😉
-
Flip reagierte auf fettewalze in Macht das Sinn? Schlafsack mit erweiterbarer Isolation@null
Für ein modulares Deckensystem empfiehlt sich der von @wilbo empfohlene Blick auf @HUCKEPACKS = @LAUFBURSCHEs Mantelwechselquilt (Umsetzung von @Miss X) oder ein ähnliches Modell von Tramplite.
Ich würde mich allerdings @RaulDukes Meinung anschließen und erst einmal den Matten R-Wert sowie die Kalorienaufnahme vor dem Schlafen erhöhen. Das ist einfacher als der Bau eines neuen Schlafsystems, was am Ende wiederum an der Matte scheitern wird.
-
Flip hat eine Reaktion von khyal erhalten in Von Festrumpf zum Packraft?Du musst auf jeden Fall aufpassen, dass du nicht aus dem Stehen auf Steine im oder am Wasser fällst, das kann blöd enden. Man kann sich dann auch hinsetzen oder auf die Knie gehen um das Risiko zu minimieren.
Hier sieht man die Beladung ganz gut: hatte vorne einen größeren Packsack mit Tarp, Schlafsack, Kleidern und noch einen kleinen für Telefon, Karte, Snacks etc. Daneben noch die Pumpe.
Da es dort sehr touristisch ist und wir auf Campingplätzen waren, haben wir sehr wenig gebraucht.
-
Flip hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Von Festrumpf zum Packraft?Du musst auf jeden Fall aufpassen, dass du nicht aus dem Stehen auf Steine im oder am Wasser fällst, das kann blöd enden. Man kann sich dann auch hinsetzen oder auf die Knie gehen um das Risiko zu minimieren.
Hier sieht man die Beladung ganz gut: hatte vorne einen größeren Packsack mit Tarp, Schlafsack, Kleidern und noch einen kleinen für Telefon, Karte, Snacks etc. Daneben noch die Pumpe.
Da es dort sehr touristisch ist und wir auf Campingplätzen waren, haben wir sehr wenig gebraucht.
-
Flip hat eine Reaktion von Maaslos erhalten in Von Festrumpf zum Packraft?Das geht ganz einfach. Bin mal ein paar Tage auf der Lahn mit Gepäck gefahren. Muss aber gestehen das ich es nicht nochmal machen würde. Meine Füße sind irgendwann nur noch eingeschlafen...
-
Flip hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Von Festrumpf zum Packraft?Das geht ganz einfach. Bin mal ein paar Tage auf der Lahn mit Gepäck gefahren. Muss aber gestehen das ich es nicht nochmal machen würde. Meine Füße sind irgendwann nur noch eingeschlafen...
-
Flip hat eine Reaktion von Capere erhalten in Fits in the Forclaz (10l) ChallengeIn diesem Thread findest du noch ein paar Mini Tarp Bivy Kombination von @Capere
-
Flip hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in Bug Bivy und WindEinen großen Vorteil in der Kombi Bivy + Tarp sehe ich im Gewicht-/Preissverhältnis.
Das sind sehr einfache DIY Projekte mit leichten Resultaten bei geringen Kosten.
-
Flip reagierte auf PhilippPhoenix in Mit dem selbstgenähten Tarp über der Eiswelt des FornogletschersTag 1: Anreise und Aufstieg zum Gletscher
An einem Freitagmittag klappe ich um halb 12 mein Notebook zu und setze mich in mein Auto. Um die eh knappe Zeit durch die längere Anfahrt gut zu nutzen, besteht mein Mittagessen aus übrig gebliebenen kalten Pizzaschnitten während der Fahrt.
Um 15:30 Uhr laufe ich bei bestem Wetter los.
Ich freue mich über mein neues Hosenkonzept, schmeiße die Lauftights in den Rucksack und genieße die kurze und leichte Hose bei frühsommerlichen Temperaturen auf 1800 m Höhe.
Ich laufe über eine Staumauer aber sehe keinen Stausee. Ein Schild klärt mich auf: das ist eine Hochwasserschutzmauer.
Nach einem kurzen Anstieg komme ich an einem kleinen Bergsee (Lägh da Cavloc) vorbei.
Auf der anderen Seeseite liegt eine schnucklige Alm, vieles hier erinnert schon an Italien, kein Wunder, ist die Grenze doch auch sehr nah.
Gegen 17 Uhr komme ich an der Wegkreuzung Plan Canin auf knapp 2000 m Höhe an. Hier weisen zwei Varianten zu meinem Ziel nahe der Capanna del Forno: die von mir eigentlich eingeplante alpine Variante (3.25 h) und eine Variante im Tal entlang des Gletscherflusses Orlenga (2.5 h).
Ich zweifle an meiner Planung, würde ich doch gerade erst zum Sonnenuntergang ankommen und frage eine vom alpinen Weg entgegenkommende Wanderin nach den Wegen. Sie bestätigt die 3 h auf technisch schwierigem Weg und empfiehlt die Talvariante für schönere Ausblicke. Das macht die Umplanung leicht, einige Höhenmeter spare ich dabei auch noch. Also laufe ich auf einem technisch einfachen Singletrail neben dem Fluss entlang. Leider aufgrund der tiefstehenden Sonne bereits im Schatten.
Schließlich gelange ich an eine Brücke, die über den Gletscherfluss führt. Letztes Jahr hatte ich meinen Graufilter noch schmerzlich vermisst, dieses Jahr ist er mit dabei und kommt hier mit dem kleinen Gorillapod-Stativ zum Einsatz. Dieses kommt mit dem neuen und schwereren Objektiv allerdings an seine Grenzen und ich setze den Foto schließlich direkt auf dem Fels ab. Ich habe schon eine Idee für ein MYOG-Stativ im Kopf, das hoffentlich besser und leichter ist. Dazu werde ich sicher noch separat schreiben, wenn es erste Erkenntnisse gibt.
Da die Schlafplatzsuche bald startet, fülle ich mein Wasser im Gletscherfluss auf - puh ist das kalt. Das sandig-trübe Wasser will ich ungern durch den Filter jagen und trage es erstmal so im Wasserbeutel mit. Ich überquere die Brücke schließlich und laufe auf der anderen Uferseite weiter. Dort komme ich an einen kleinen Bachlauf mit klarem Wasser. Das Gletscherwasser kann ich nun durch klares Wasser austauschen, filtere mir einmal 1.5 L in die PET-Flasche und bunkere weitere 2 L im Wasserbeutel. Der Weg steigt nun wieder stärker an und verläuft in Serpentinen nach oben. So quere ich den Bachlauf später nochmal und ärgere mich ein bisschen über die 3.5 L, die ich im Rucksack nach oben geschleppt habe. Der Bach war zwar auch hier oben in der Karte eingezeichnet, ich habe mir aber angewöhnt, das Wasser zum Schlafen nicht bei der letztmöglichen Gelegenheit abzuzapfen - es wäre nicht das erste Mal, dass ich auf ein trockenes Bachbett stoße bzw. der Bach je nach Füllmenge erst weiter unten sichtbar oberirdisch verläuft und weiter oben nur aus einem kleinen kaum abschöpfbaren Rinnsal besteht.
Endlich bin ich an meinem Ziel etwas unterhalb der Fornohütte angekommen und suche nach einem geeigneten Platz. Von hier aus habe ich schon einmal einen genialen Blick auf den Gletscher.
Die Platzsuche gestaltet sich an der Hanglage alles andere als leicht: die wenigen einigermaßen ebenen Flächen sind bei genauerem Hinsehen doch durch Murmeltierhöhlen durchlöchert, zu klein oder zu abschüssig. Ich laufe hin und her. Ein Pärchen von der nahen Fornohütte hat sich wohl für den Sonnenuntergang ein privates Plätzchen auf einem Fels gesucht und beobachtet mein Tun von oben. Sie denken sich anscheinend, dass ich den Weg zur Hütte verloren habe und zeigen in die Richtung zur Hütte. Ich winke freundlich zurück und strecke den Daumen nach oben, um zu zeigen, dass bei mir alles in Ordnung ist. Spätestens als ich mich probeweise an die ein oder andere Stelle ins Gras lege, bezweifle ich aber, ob die beiden mir das glauben 🤪
Nachdem ich mein Tarp anfange aufzubauen, hoffe ich, dass sie mein merkwürdiges Tun verstehen - am Ende ist es mir aber auch egal, sollen sie doch sonst was denken 😁
Schließlich steht mein neues Tarp, die Abspannung ist nicht perfekt, da ich nicht ausreichend Platz habe, aber es geht. Da bereits ein starker und kalter Wind vom Gletscher weht, entscheide ich mich direkt für eine flachere und windunanfälligere Aufbauvariante.
Während mein Spiritus X-Boil Kocher das Wasser langsam zum Kochen bringt, bereite ich mein Nachtlager vor. Als es verbrannt stinkt, ärgere ich mich über mich selbst. Ich habe vergessen, einen Stein unter den Kocher zu stellen und durch die Windböen schmoren die Flammen das Gras an. Soviel zum Thema leave no trace 🫣
OT: In einem anderen Faden ging es kürzlich um Spiritus in den Bergen. Funktioniert für mich einwandfrei für solche Touren und ich habe auch immer genug parallel zu tun, sodass mich die langsamere Kochzeit nicht stört.
Das verschwitzte Baselayer wird durch mein trockenes Midlayer ersetzt und zum Trocknen auf den Fels gelegt (ohne Erfolg, da es bereits zu kalt ist). Dann kommt die neue Windhose über der Lauftights zum Einsatz, am Oberkörper noch die Daunenjacke drüber und schon ist mir ausreichend warm. Es ist schon nach halb Neun, als ich endlich zu meinem wohlverdienten Abendessen komme.
Gut gesättigt verlasse ich meinen Windschutz und freue mich über die einsetzende blaue Stunde. Mit dem Handylicht leuchte ich mein Tarp etwas aus und setze mich mit Kamera und Stativ auf einen Felsen gegenüber. Ich dreue mich, dass der Gelbton des Tarps so schön wie erhofft zu Geltung kommt. Zunehmend sind nun auch die Sterne zu sehen.
Ab 22 Uhr hat meine App dunklen Himmel und die Milchstraße über dem Gletscher vorhergesagt. Ich nutze dafür Planit Pro, aber es gibt hier einige Apps auf dem Markt wie auch Photopills.
Hierfür kommt auch mein extra dafür mitgebrachtes weitwinkliges 7.5 mm f/2.0 Objektiv zum Einsatz, das die Milchstraße viel besser einfängt und auch um einiges lichtstärker ist. Dies ist beim Sterne fotografieren Trumpf. Zwar kann man das fehlende Licht durch eine längere Belichtung ausgleichen, aber je nach Brennweite verschmieren die Sterne durch die Erdrotation ab einer bestimmten Belichtungsdauer, die typischerweise zwischen 20 und 40 s liegt. Daher ist man hier auf lichtstarke Objektive und große, rauscharme Sensoren angewiesen.
Da der Vordergrund doch recht dunkel ist, überlege ich, auf das Aufgehen vom Mond zu warten. Der soll zwar ab halb 11 am Horizont erscheinen, aber bis er über die Berge ist und das Tal gleichmäßig ausleuchtet, will ich nicht warten. Also packe ich die Kamera ein und will zum Tarp zurück. Dummerweise habe ich aus Gewichtsgründen (was auch sonst 😁) auf eine separate Kopflampe verzichtet, mein Handy beleuchtet das Tarp und es ist mittlerweile so dunkel, dass ich den unebenen Boden nicht mehr richtig erkenne. So taste ich mich mit den Füßen langsam zum Tarp zurück, ohne über einen Stein zu fallen oder in einer der Murmeltierhöhlen stecken zu bleiben und gehe schließlich schlafen.
Tagesstatistik:
11,1 km
850 Höhenmeter hoch
133 Höhenmeter runter
-
Flip reagierte auf Toucan in Übersichtskarte für den GR20 (selbstgemacht)Moin,
auf meinen Wanderungen besteht ein wichtiger Teil meines Abends im Zelt immer aus der Planung für den nächsten Tag. Da ich ein Freund von Papierkarten bin und grundsätzlich bei allen meinen Geräten Akku spare, freue ich mich dafür immer über eine brauchbare Übersichtskarte für den jeweiligen Trail mit möglichst vielen Infos. Vielleicht fehlen mir da auch die Bezugsquellen, ich habe allerdings den Eindruck, dass solche Karten eher selten sind: man findet entweder großmaßstäbige topografische Wanderkarten (die für eine Planung über mehrere Tage/Wochen oft ein Overkill sind) oder sehr simple Trailüberblicke ohne brauchbare Daten zur Planung. Da ich mich sowieso gerne mit übermäßiger Tourenplanung und Mediendesign-Spielereien beschäftige, habe ich (mal wieder) einen Versuch unternommen für meinen letzten Thru-Hike (den GR20) so eine Karte selbst zu erstellen.
Im Endeffekt versenke ich gerade sehr viel Zeit in dieses Projekt, lerne dabei allerdings viel und bin immer zufriedener mit dem Ergebnis. Da es unter euch ja vielleicht den ein oder anderen gibt, der so eine Karte eventuell gebrauchen könnte, möchte ich meine aktuelle Fassung mit euch Teilen. Das Format ist A3, so kann man es in jedem Copyshop drucken lassen, oft habe sie dort ja auch wasserfestes Papier zur Auswahl ...
Ich habe Versucht, alle für mich wichtigen Planungsdaten in die Karte einzupflegen, dabei musste ich natürlich trotzdem einiges rausreduzieren. Ich würde mich über konstruktives Feedback von euch freuen, ihr könnt mir auch gerne mitteilen, was euch bei so einer Grobplanung wichtig wäre.
Für den John Muir Trail habe ich auch schon eine Karte halb fertig, da ich dafür für den kommenden Sommer plane, wenn da Interesse herrscht, teile ich die ebenfalls gerne zu gegebener Zeit.
Edit Khyal
@Toucan hat die Karte ueberarbeitet, es gibt nun eine NOBO und eine SOBO-Version und hier die aktuelle SOBO-Karte in geringerer Aufloesung, fuer den Ausdruck aber bitte die pdf unten verwenden.
Version vom 07.09.2024
GR20_NOBO_Overview_Map_A3.pdf GR20_SOBO_Overview_Map_A3.pdf
-
Flip reagierte auf Cephalotus in (Falt)Schaummatten-SammelthreadDa ich nix gefunden hab, hab ich mir 2m² EVA50 mit 4mm Dicke bei Extremtextil gekauft:
Die Idee ist, die Falze selber rein zu schmelzen. Heute hats geregnet, da hab ichs mal getan.
Am Ende in der zu kleinen Küche mit einer Kombi aus Handschuh und Topflappen. Das Ergebnis ist nicht schön, aber selten...
Schmelzversuche am Reststück. Teflonband hat nicht geklappt (Kleber löst sich), zweiseitig ist sinnlos, Abstandshalter sind sinnlos, Doppelfalz klappt nicht.
Was für mich klappte war 3mm dickes Alu auf 275°C im Backofen (mehr kann er nicht) und damit reichlich Druck(!) einmal rein schmelzen und dann... das ist der Trick... noch mit der heißen Stange im Falz steckend bereits falten.
Das handling ist mit Topflappen an den Händen und der heißen Stange und der großen Matte die noch teilweise gerollt ist auf zu wenig Platz natürlich ein super Spaß.
Ergebnis. Erstmal 7 Stück knapp 29cm Semente bei 62cm Breite, macht 202cm auf 62cm. Das Stück von extremtextil war 203cm lang.
Gewicht 223g. An einer Stelle hatte ich am Rand zu viel geschmolzen, da ist jetzt ein Stück Klebeband.
Nachteil: Faltet sich schön, aber flach gelegt bleibts etwas ne Ziehharmonika und wird durchs Eigengewicht nicht ganz flach. (aber ich lieg die dann schon platt)
Wie lange sie hält wird sich zeigen müssen.
Ca 4mm Dicke und 7 Lagen:
Im Ultraleichtrucksack von Liteway, auf den sind die Maße abgestimmt:
Vergleich mit BW Faltmatte (über 500g) und Gossamer Gear Faltmatte (unter 100g, aber sehr dünner und nachgiebiger Schaumstoff). Mein Eigenbau ist deutlich breiter und länger.
Das wars. Hab nen halben Tag dafür gebraucht und die Küche stinkt.
-
Flip reagierte auf Zippi in Kissen für Seitenschläfer mit breiten SchulternEs wiegt ohne Hülle 88 Gramm und ist 16cm hoch
-
Flip hat eine Reaktion von Simon_ erhalten in Via Alpina Rot (meine Erfahrungen - Vergleiche mit PCT etc.)Schön geschrieben und noch schönere Bilder, vielen Dank fürs Mitnehmen 👍
-
Flip reagierte auf SimplyMad in E.M.T.I. Extremwandern, Thale HarzOh und eine Trail-Family hab ich auch gefunden. War ein schönes Event!
-
Flip reagierte auf SimplyMad in E.M.T.I. Extremwandern, Thale HarzOh, besser spät als nie.
Bin Finisher, habe mir aber ein Schienbeinkantensyndrom gelaufen und wohl auch die Adduktoren rechts etwas gezerrt. Aber hat Spaß gemacht. Habe mich gleich mal für den 9.12. erneut angemeldet.
Gear war Okay. Würde nur meine Hose überdenken. Ich suche nur derzeit nach einer neuen, primär wegen Gewichtsverlust meinerseits. Habe mir nun eine Patagonia Terrebonne Jogger und eine The OMM Pace Pant bestellt. Werde beide mal testen. Mag keine kurzen Hosen und schon gar nicht im Winter.
Mein Essen war noch nicht optimal. Lebe derzeit im High-Protein-Bereich und esse wenig Carbs. Hatte vorher nicht drüber nachgedacht, dass ich meine Carb-Vorräte hätte auffüllen sollen. Aber beim nächsten Mal bin ich klüger und fange zwei Tage vorher mal mit Pasta & Co an.
Die Strecke war super. Es hat immer mal etwas geregnet, aber ich war relativ weit vorne in den Startgruppen. Das heißt, die Wege waren noch nicht ganz so matschig. Es gab einige knackige Stellen - Fiese Anstiege und echt steile Abstiege. Also barrierefrei war das nicht. Aber sowas macht mir Spaß. Einige Veteranen haben immer wieder lobend erwähnt, dass die Veranstaltung nicht so überlaufen ist wie der typische Mammutmarsch. Ich kann das nicht beurteilen, aber das Feld hat sich später gut auseinander gezogen.
-
Flip reagierte auf cozy in Pacific Northwest TrailHier der erste Teil: https://www.landstreicher.blog/blog/glacier :)
-
Flip reagierte auf paddelpaul in Made in...???Ich persönlich achte zunehmend darauf, wo die Sachen die ich kaufe oder kaufen möchte produziert werden; auf meiner Prioliste ganz oben stehen politische Gründe, die Gründe warum man bestimmte Produktionsländer eher vermeiden/bevorzugen möchte können aber vielfältig sein, das will ich hier auch gar nicht diskutieren.
Ich würde mir wünschen, dass in Zukunft nach Möglichkeit bei Produktempfehlungen hier im Forum das Herstellerland genannt wird, quasi automatisch so wie Gewicht, Material etc. Da es z.B bei Textilien m.W. keine entsprechende Kennzeichnungspflicht gibt (Aldi z.B. gibt immer nur einen deutschen Vertrieb an), geht das nicht immer, aber in den allermeisten Fällen schon.
Mir ist klar, dass sich das "Made in..." nur auf die Endfertigung bezieht, in "M.i.Germany" können also veredelte Rohstoffe oder technische Bestandteile etc. aus aller Herren Länder drin sein; das ist nicht kontrollierbar. Aber wenn es darum geht, endgefertigte Produkte aus XXX zu vermeiden, ist die Information "Made in XXX" schon sehr hilfreich.
Auf keinen Fall will ich hier eine Ethikdiskussion lostreten, jeder hat natürlich das Recht auf seinen individuellen pursuit of happiness; wenn der z.B. darin liegt, möglichst viel möglichst billig in Fernost einzukaufen ohne irgendwelche Hintergründe auf den Schirm zu nehmen... alles gut, weitermachen. Mir geht es nur schlicht darum, bei entsprechendem breiten Interesse die Angabe einer sachlichen Teilinformation zu Produkten im Forum zu etablieren, mit der dann jeder nach eigenem Gutdünken verfahren kann. Der Aufwand hielte sich in Grenzen, ein Etikett zu entfernen ist mehr Arbeit als vorher mal nen Blick drauf zu werfen
-
Flip hat eine Reaktion von SimplyMad erhalten in E.M.T.I. Extremwandern, Thale HarzIch habe gerade letztes Wochenende bei einem 60km Mammutmarsch mitgemacht. Dort gab es reichlich Getränke und Snacks an allen Verpflegungsstationen. Bei ähnlichem Wetter/Jahreszeit würde ich 2x 0.5l Wasser, 2 Notfall Riegel und einen kleinen Trail Running Rucksack für Kleider, Tape, Blasenpflaster mitnehmen.
Ich hatte noch einen kleinen Puffy dabei der zwar während dem Lauf unnötig war, mich aber sehr früh warm zum Start und in der Nacht nach dem Ziel wieder warm ins Hotel gebracht hat.
Wenn gegen Ende des Laufs was dummes im Wald passiert, ist so eine Isolierung ebenfalls sehr wertvoll...
Und vorallem: viel Spaß bei deinem Lauf 🤞
-
Flip hat eine Reaktion von Torridon erhalten in E.M.T.I. Extremwandern, Thale HarzIch habe gerade letztes Wochenende bei einem 60km Mammutmarsch mitgemacht. Dort gab es reichlich Getränke und Snacks an allen Verpflegungsstationen. Bei ähnlichem Wetter/Jahreszeit würde ich 2x 0.5l Wasser, 2 Notfall Riegel und einen kleinen Trail Running Rucksack für Kleider, Tape, Blasenpflaster mitnehmen.
Ich hatte noch einen kleinen Puffy dabei der zwar während dem Lauf unnötig war, mich aber sehr früh warm zum Start und in der Nacht nach dem Ziel wieder warm ins Hotel gebracht hat.
Wenn gegen Ende des Laufs was dummes im Wald passiert, ist so eine Isolierung ebenfalls sehr wertvoll...
Und vorallem: viel Spaß bei deinem Lauf 🤞
-
Flip reagierte auf wilbo in Quick & Dirty: TarpNee, das gibt sich nix.
Rollsäume zu nähen ist okay, aber die Doppelkappnaht musste ich bisher immer mit Nadeln fixieren.
Mit dem neuen "Kapper" funzt das nun ohne Stress in angemessener Zeit.
VG. -wilbo-
-
Flip reagierte auf Lenves001 in Vorstellung einer BugBivy-IdeeHallo zusammen,
ich möchte den ersten Versuch/ Idee eines Bug Bivys vorstellen und habe zur besseren Umsetzung einer v2.0 ein paar Fragen (siehe unten).
Vorgeschichte und -gedanken
Weil ich - bisher wenigstens - nur Bivys wie das EE Recon oder MLD Bug Bivy kenne und ich mich darin eher beengt gefühlt habe wie in nem Le*chensack ;-D, habe ich mir Gedanken gemacht, wie ein Bivy für mich aussehen müsste:
- sollte am Kopfende halbwegs Sitzhöhe haben (bei mir: etwa 90cm)
- sollte für sich genutzt werden können, weil ich cowboy camping nicht kann/mag/möchte
- sollte bei Nutzung mit einem flat Tarp als A-Frame Wind- und bei schlechtem Wetter Spritzschutz an Kopf- und Fußseite bieten
- sollte den Einstieg bei Schlechtwetter an der Kopf- wie auch bei besserem Wetter an einer der langen Seiten ermöglichen
- soll auch gemeinsam mit dem Tarp aufgebaut werden können, z.B. bei ggf. unbeständigen Wetterverhältnissen.
Wobei das Tarp bei schönem Wetter erstmal irgendwie verstaut, aber bei Wetterumschwung schnell auch nachts aufgebaut werden können soll.
- ich möchte einen DCF-Boden als klassische „Bodenwanne“.
Planung
So, mit diesen Gedanken habe ich mir ein paar Zettel geschnappt und folgendes zusammengeschrieben:
- Bodenwanne 220cm (viel zu lang, 200cm würden reichen) Länge, 90 cm Breite, 20cm Höhe
- Kopf- und Fußseite in Form von Dreiecken, 70cm Höhe am Kopf- und 40cm Höhe am Fußende
- die Firstnaht soll einen leichten Cat-Cut erhalten
- in die Firstnaht soll ein schmales, dünnes Gewebeband eingenäht werden, um gut abspannen zu können.
- Der Einstieg am Kopfende soll über zwei gerade (weil vermeintlich einfacher zu nähen) Reissverschlüsse bewerkstelligt werden, ein gerader an der Bodenwanne unten, ein weiterer gerader an einer der Schrägseiten.
- Der Einstieg an der Seite soll über den gleichen/selben Reissverschluss für die Öffnung des Kopfendes an der Schrägseite und einen weiteren geraden Reissverschluss entlang der Längsseite der Bodenwanne erfolgen (180cm lang - viel zu lang ;) )
- Befestigung der aufgerollten Stoffe über DCF-Streifen mit Neodym-Magneten
- kleine Stäbe in den Ecken der Bodenwanne, damit die vernünftig steht.
Ergebnis - v1.0
Gewicht: 200g
Material Boden: DCF 1oz/sqyd
Material NoSeeUm: 0,67oz NS50
Vom weiten betrachtet schaut das für mich schon gar nicht sooo schlecht aus, ich hab’ allerdings zwischendurch die Nähmaschine gewechselt (von Pfaff 1222 electronic hin zu Juki DDL 7000A), von daher bin ich im Detail mit der Qualität meiner Nähte und so noch nicht wirklich zufrieden. Ich weiss aber auch, dass das nun mit der neuen (gebrauchten) Maschine deutlich besser werden wird bzw jetzt schon ein Unterschied wie Tag und Nacht ist.
Angedachte Veränderungen für v2.0
- Länge 200cm sollte ausreichen
- Schlaufen für die vier Kanten der Bodenwanne zum Abspannen aus Polyester-Schnürsenkeln gemacht… dabei wäre schmales Gewebeband viel logischer gewesen… *facepalm*
Das (mein) Problem mit den RV:
Dort, wo sie zusammenkommen existiert eine Lücke.
Die RV sind Meterware YKK3 von Extremtextil.
Ich gehe mal davon aus, dass ich da einfach zu schlampig gearbeitet habe, um die RV irgendwie aneinanderzubekommen. Nicht ganz schlau geworden bin ich auch aus den Stopper-Klämmerchen, die schauen so wie ich sie angebracht habe irgendwie besch*ssen aus (und ja, ich weiss, zwei wären nicht nötig ;) )
Frage daher:
Wie verarbeitet man Meterware an dieser Stelle so, dass es sauber ausschaut und vor allem passgenau zugeht?
Ich habe als Alternative zu Meterware drüber nachgedacht, vorkonfektionierte nicht teilbare RV mit jeweils 80cm Länge zu nehmen - da entsteht im Zweifel aber das gleiche/selbe Problem.
Oder als ganz andere Variante zwei separate lange RV Meterware nehmen, sie unten wieder an der Kante zwischen Bodenwanne und NoSeeUm laufen lassen, aber dann im Bogen vernähen, so dass an der schrägen Kante je ca. 10cm NeSeeum und DCF stehenbleiben… siehe letztes Bild.
Das genutzte Tarp ist ein Zpacks 7x9 mit Snakeskinz... und ja, ich weiss, ich habs nicht mittig über dem Bivy aufgespannt und die Abspannung über die Stöcke ist auch noch eher semigut, aber dafür habe ich schon Ideen, wie das besser gehen könnte.
Vielen Dank
Marcus
-
Flip reagierte auf nivi in Unna mit Apsis: Solokuppelzelt, 993gKurze Vorstellung: Version 2 meines Kuppelzeltes, diesmal nur für eine Person und deutlich leichter. Ich habe die meisten der vielen tollen Anregungen, die ich bekommnen habe (danke!! ), für dieses Zelt berücksichtigt:
regensicherer Eingang Toplüfter doppelwandig große Apsis etwas kleiner Ich habe recht lange rumprobiert, wie ich die Gestängekanäle zusammen mit den Kappnähten vernähe und mich am Ende dafür entschieden, bei diesem dünnen Material die Kanäle direkt in die Kappnaht zu setzen... die Naht geht dann immerhin durch 9 Lagen Stoff. Ein weiterer Vorteil ist, dass man nur drei Nähte für diese Naht braucht (und auch nur deshalb drei, weil ich eine Hilfsnaht brauche, um das ordentlich zu nähen ).
475g Außenzelt (inkl. Abspannleinen) + 283g Gestänge + 235g Innenzelt) = 993g Das Außenzelt hat eine Grundfläche von 265cm x 140cm und ist 105cm hoch Die Bodenwanne misst 230cm x 75cm und ist 10cm hoch Materialien:
40g/m² - 20d Silpoly 50g/m² - 30d 6.6 Silnylon für die Gestängekanäle und die Verstärkungen an den Gestängekanälen 65g/m² - 40d Ripstop Nylon für die sonstigen Verstärkungen #5 Zipper (wasserabweisend)
25g/m² - Moskitonetz 20g/m² - 7d Ripstop Innenzeltstoff 34g/m² - DCF für die Bodenwanne #3 Zipper für die Tür
8,7mm DAC NFL Gestänge
Die Hintere Zeltwand kann abgespannt werden, um noch etwas mehr Belüftung und Abstand zum Innenzelt zu bekommen.
Die Verstärkungen sind geklebt und dann vernäht.
Durch die Verstärkungen der Abspannpunkte auf den Gestängekanälen erhoffe ich mir, dass die Belastung nicht ganz so punktuell stattfindet.
Unten gibt es einen kleinen Blitzverschluss, um Spannung aus dem Reisverschluss zu nehmen.
Hier passt der Schnitt leider nicht ganz... an der Spitze rafft sich der Stoff etwas.
Ein Stäbchen hält die Belüftungsöffnung an der Spitze offen. Die dreieckige Verdeckung sorgt dafür, dass es nicht einfach so reinregnen kann. Die Öffnung kann beliebig groß oder klein gemacht werden.
Viel Gewicht habe ich bei den Kleinigkeiten eingespart. Hier zum Beispiel eine sehr minimalistische Gestängeaufnahme!
Mit eingehängtem Innenzelt. Die Apsis ist ca. 45cm tief.
Wenn man den Reißverschluss etwas herunterzieht, erhält man einen regesicheren Eingang.
Mit DCF habe ich vorher noch nie gearbeitet, daher kann ich nicht so richtig einschätzen, wie viel Verstärkung der Stoff so braucht. Aber ich finde, die Bodenwanne macht einen sehr stabilen Eindruck
Jetzt noch ein kleines Gedankenexperiment in zwei Richtungen:
Leichter: Ich habe versucht, wirklich bei allen Dingen zu überlegen, ob ich sie wirklich brauche und mit welchen Materialien man leichter bauen kann. Aber es gibt natürlich immer noch Optimierungsmöglichkeiten, z.B. 17g/m² Moskitonetz -10g, Gurtband kürzen - 6g, 1,25mm Abspannleinen + kürzen -20g, sinnvollere Innenzeltbefestigung -5g. Ich schätze auf ca. 950g könnte man das Gewicht drücken, darunter nur mit einem noch leichteren Stoff.
Schwerer: Um das Zelt ein bisschen stabiler zu machen, würde ich vielleicht sogar ein höheres Gewicht in Kauf nehmen. 20d Silpoly ist schon nicht besonders reißfest und das 8,7mm Gestänge könnte man auch upgraden. Daher: 45g/m² 30d Silpoly +40g, 10,7mm DAC PL Gestänge +160g, 32g/m² Innenzeltstoff oder 34g/m² Monofil ca. +50g. Damit wäre man mit ca. 1250g deutlich stabiler unterwegs.
-
Flip reagierte auf nivi in Kuppelzelt für zwei Personen, einwandig, 1412gIch war jetzt zwei Wochen mit dem Zelt in Schweden unterwegs und bin recht zufrieden. Tatsächliche hätte ich nicht gedacht, dass Polyester statt Nylon einen so großen Unterschied machen würde, aber da dehnt sich ja wirklich gar nichts bei Nässe! Mega praktisch bei einem Kuppelzelt... wenn der Stoff jetzt noch so stabil wäre, dass man ihn nicht einfach so mit den Fingern zerreißen kann. Aus dem Grund habe ich noch weitere Verstärkungen für die Abspannungspunkte angebracht, ich hoffe das hilft dem Gewebe etwas. Es gab keinen Tag mit wirklich starkem Wind, daher kann ich dazu noch nichts sagen...
Ich habe jetzt erstmal die Schnüre vom alten Zelt genutzt. Damit wiegt das Zelt jetzt mit allem drum und dran (Außenzelt, Innenzelt, Spannleinen, Stangen) 993g. Falls Interesse besteht, kann ich gerne mal ein paar Detailaufnahmen machen
-
Flip reagierte auf ThomasK in Impressionen von TourenKurz vor dem ersten Schnee in den Voralpen (Bärwanger Tal)
-
Flip hat eine Reaktion von mochilero erhalten in Bikepacking - Einsteiger-Tour leicht von Süddeutschland erreichbarDer Pfälzerwald ist zum Radfahren sehr schön und hat ein tolles Trail-Netz. Dazu kannst du Richtung Kaiserslautern auch gut die S-Bahn nutzen um Start- und Endpunkt zu variieren.
Ist zwar nicht ganz so warm wie Italien, wird aber immerhin die Toskana Deutschlands genannt