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Ultraleicht Trekking

khyal

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  1. Das war ja jetzt etwas schwere Kost, wenn dazu noch Fragen sind oder z.B. eine Empfehlung für die Kabelwahl o.A., schreibt halt... Jetzt kommen wir zu dem, was eigentlich am Anfang steht und ein bisschen umfangreicher ist... Aufgrund von Verbrauchsdaten (das kann man ja rel genau messen) den Bedarf ermitteln Dann nach Abchecken der möglichen bzw sinnvollen Himmelsrichtungen den möglichen Ertrag abschätzen bzw berechnen Falls Speicher nötig ist, diesen nach Bedarf berechnen Das Ganze wird gerade bei stationären Anlagen ohne Speicher etwas komplizierter, bei den heutigen Speicherpreisen kann ich aufgrund dessen und wegen der besseren Ausnutzung des möglichen Panelertrages nur dazu raten, Speicher zu benutzen. Wenn man es ohne oder nicht mit gründlicher Berechnung macht, landet man meist bei zu kleinen Panelflächen und / oder zu kleinem Speicher, das ist mir am Anfang auch passiert, ein Beispiel hatte ich ja schon in einem anderen Thread erwähnt, ich kennen aus dem Bekanntenkreis aber auch Fälle wo die Anlage hoffnungslos überdiemnwensioniert ist (klar von Solateuren mit schönen bunten Diagrammen vorgeschlagen ). Ich werde so vorgehen, daß ich zuuerst m,al als Beispiel Settings von mir vorrechne, dann vielleicht noch 1-2 Beispiele, dann weiß man schon wie das geht, aber es kann jederzeit auch jemand seine Eckdaten (was willst Du wann betreiben, welche Möglichkeiten für Panelaufstellung gibt es) posten, dann können wir das durchrechnen. Bisschen später heute kommt dann die 1.Berechnung, die möchte ich auch jeweils in einem eigenen Beitrag halten, das macht Rückfragen einfacher.
  2. Also ich würde es mal mit dem Lightload Towel probieren kostet fast nix OT: (ok in nem deutsche UL-Shop einzeln 5,50 € wenn man z.B. in USdas 3er Set bestellt erstmal deutlich billigger aber dann kommt das Zolltheater), hält ganz schön lange, kenne Leute, die damit den kompletten PCT gelaufen sind und danach war das Teil noch nicht fertig, sehr leicht, läßt sich gut auswringen, hohe Wasseraufnahme, was will man mehr in diesem Beitrag hier im Thread habe ich mehr zu den Meßwerten geschrieben, war ja damals selber baff, wie gut das abgeschnitten hat.
  3. Also die üblichen Gas-Absorber-Kühlschränke, die preiswert sind, also in großen Stückzahlen für die Ausstattung von WW und WM hergestellt werden, haben 50 l, da sind aber die türfächer zu schmall um 1 l Faxe Dosen reinzustellen, 1/2 l alkfreies Bier geht Wenn ich das dann bei Dir umrechne, komme ich auf ca 0,8 kg / Woche, im Halbschatten ohne viel Luftaustausch bei deutschen Temps, bei mir sind es 1 kg / Woche im Vollschatten im Wald bei gut Luftaustausch in der Südtoskana. btw auch wegen dem Bier recht kalt gestellt, Ein paar kleine Nachteile bei den Typen hatte ich noch vergessen, erstmal hier geschriebern, für die die den TO schon gelesen haben... Absorber-Kühlschrank Das Kühlelement innen oben an der Rückwand kann bei sehr kalt gestellten Kühlschränken, die noch ihre violle Leistungsfähigkeit haben, bei Dauerbetrieb vereisen. In Italien ist es ca nach 5-6 Wochen so weit, daß ich zwischendurch mal eben abtauen muß. Die Teile altern auch, meine Laienvermutung es entweicht aus dem recht großen Kühlkreislauf Kältemittel, wenn so ein Kühlschrank richtig in die Jahre kommt, wikrd gerade auf Gas die Kühlleistung deutlich geringer. Da die Teile ohne Gebläse arbeiten, muß man bei Einbau dafür sorgen, daß entweder durch den Standort an die Rückseite gut Luift kommt, oder ebern durch einen Lüfter sicher stellen (z.B. bei Einbau in Bauwagen, WW oder Boot). Kompressor-Kühlschrank/Box im Vergleich zum Peltier Die Kompressor-Box hat in 2 Seitenwänden Luftzu bzw Ablauf füer die Lüfter das Peltierteil im Deckel nach oben, wenn man also so ein Ding im vollgepackten Auto verwendet, muß man durch entsprechenden Standort dafür sorgen daß die Öffnungen frei bleiben und eine Kompressor Kühlbox ist im Verhältnis zum Innenvolumen größer. Übliche Kompressor-Boxen sind deutlich leiser, ein Peltierteil wollte ich nicht in dem Raum haben, wo ich penne z.B. mit Zelt auf einem Camping würde ich das Teil etliche m von meinem und anderen Zelten ab hinstellen. Was nun noch die Möglichkeit betrifft, ganz ohne Kühlschrank, geht das recht gut für Selbstversorger z.B. Freunde / Nachbarn von uns in Italien haben das lange Zeit gemacht mit einem kleinen Erdkeller und sie mußten ja nichts länger kühl halten, wir haben es in TerraNonna sehr lange mit Wasserschüssel für Getränke und der klassischen Methode mit 2 Tonkrügen ineinander mit nassem Sand dazwischen gemacht, aber das hatte 2 Nachteile, zum Einen haben uns die Füchse ein paar mal den Tonkrug leergeräumt und da die Kühlleistung deutlich geringer ist, mußten wir in kleineren Abständen einkaufen gehen, was wir als stressig empfanden und auch mit mehr Fahrerei / Zeitaufwand verbunden war. Es kommt natürlich immer auf die Einzelfall-Betrachtung bzw wieviel Leistung mit der möglichen Fläche für Panels erzeugt werden kann (das Thema arbeite ich noch im Panelthread ab) aber mal so ganz grob : Wer eh mit größerer Anlage auch 220 V und ein paar kWh im Tagersschnitt erzeugt, kann einen normalen sparsamen Kühlschrank (bei Älteren ruhig mal Verbrauch messen, die fangen irgendwann an ordentlich Energie zu schlucken) verwenden, man hat ca 0,5 - 1 kWh / 24 std Verbrauch, je nach Größe. Wer nur eine sehr kleine 12 V Solaranlage und die Möglichkeit hat, easy an die schweren Gasflaschen zu kommen (bei den 11 - 17 kg Gasflaschen haben wir ca das doppelten Flaschengewicht) und genügend Platz hat, sollte über einen Absorber-Gaskühlschrank nachdenken In den meisten Fällen ist eine Kompressor-Kühlbox eine gute Option, da die Teile wahlweise mit 12 bzw 220 V laufen, wenig brauchen und auch bei sehr heißen Temps noch sehr gut kühlen und im Vergleich zu Peltier deutlich leiser sind. Die Peltierteile haben nur einen echten Vorteil sehr billig und da viele von Peltier auf Kompressor umsteigen, bekommt man häufiger Aussortierte ganz umsonst.
  4. Ein paar Preise geändert am Ende des Textes auch Links auf meine anderen Anzeigen und nun ein paar Pics vom Lunar Orbiter
  5. Enns Fangen wir mal mit der Enns an. Gibt eigentlich nur 2 Stellen, an denen man aufpassen muß, Einstieg und Ausstieg. Der Einstieg am Ortsausgang von Schladming wird in den div Flußbeschreibungen im Internet hinreichend genau beschrieben, für Autofahrer ganz nett, liegt der Einstieg neben einem Anwohnergebiet mit mehr als genug Parkplätzen, mit Övis kommt man auch auf < 1 km ran. Wenn man die Böschung runtergekraxelt ist, ist genügend Raum, etliche Boote nebeneinander fertig zu machen, gerade am WE ist es auch häufiger so, daß man dort andere Paddler trifft, bei mir waren es im Schnitt ca 2/3 Kajak, 1/3 Packraft WW-Boote. Bei niedrigerem Wasserstand ist es easy, bei höherem Wasserstand sind ein paar fiese Schwälle direkt nach dem Lospaddeln, die durchaus gut Kraft haben können, wenn hohe Pegel sind, sollte man also dann gut vorbereitet sein, konzentriert lospaddeln. Die Gesamtstrecke, die man paddeln kann, sind knapp 70 km. Man sollte sehr gut aufpassen, daß man den letzten möglichen Ausstieg die Lauferbrücke, eine alte Holzbrücke nicht verpasst, denn kurz danach geht es in den WW5er Bereich des Gesäuse, das ist was, was ich mir deutlich lieber vom Ufer anschaue Als ich die Strecke das erste Mal gepaddelt bin, bin ich zuerst zu der Brücke gefahreen, um einen Waypoint zu setzen und war dann beim Paaddeln übervorsichtig, lieber 2-300 m vorher schon auszusteigen, was aber völlig unnötig war, da es keine 10 m vor der Brücke auf der rechten Seite einen guten Ausstiegspunkt mit flacher Anblandestelle zwischen Büschen gibt und wenn man es doch verschnarcht, man noch hinter der Brücke mit Mühe über eine Steinböschung aussteigen könnte. Direkt oberhalb vom Ausstiegspunkt ist eine Zufahrt von der Strasse zur Weide und direkt hinter der Sperre ist am Rand vom Gebüsch ein Platz wo man gut 1-2 Zelte aufbauen kann, falls man abends ankommt. Wenn man ein paar hundert m leicht bergauf läuft, kommt man an die Bushalte, von der man mehrfach / Tag mit Umsteigen nach Schladming zurück kommt. Gerade im 2. Teil ist die Aussicht teilweise gigantisch. Was evtl Übernachtungsplätze betrifft, ist das nicht ganz easy, da dort sehr viele Kuhherden auf Weide stehen und man zum Einen auf einer Weide durch die neugierigen Kühe keine Ruhe bekäme und das auch die Bauern nicht so toll fänden, bei anderen Plätzen sollte man ein Auge auf dem Boden haben, bevor man aufbaut, wir haben schon mal in einem Wäldchen übernachtet und am nächsten Morgen liefen die Kühe auf dem Weg zur Weide zwischen unseren Zelten / Booten durch. Durch die rel hohe Strömungsgeschwindigkeit ist es nicht so ganz easy mit den Plätzen, häufiger ist man halt auf der falschen Flusseite und denkt „das wäre ein guter Platz gewesen“... Hilfreich sind Zelte, die nicht eine extrem hohe Stellfläche brauchen, für Hängematte & Tarp finden sich auch so einige Plätze. Wenn es denn sein muß, kann man die Strecke auch an einem Tag paddeln, ist aber wie ich aus eigener Erfahrung weiß, rel stressig und eigentlich schade, so da "durchzuheizen". Die Einstiegsstelle kann bei sehr hohen Pegeln auch in den Schwällen eine 3- erreichen, normalerweise je nach Pegel 2- bis 2+, ansonsten auf der Strecke max 2+, aufgrund der höheren Fließgeschwindigkeit sollte man sich bis in den 3er Bereich sicher fühlen. Falls mit mit dem Auto unterwegs ist, sollte man auf jeden Fall vorher oder hinterher mal zu den Aussichspunkten im 5er Bereich flußabwärts im Gesäuse fahren, dann wird man sich ja eh wahrscheinlich vorher die Ausstiegsstelle anschauen. Leider habe ich auf die Schnelle gar nicht so viele Pic zur Enns gefunden, irghendwo in den Untiefen meiner NAS müßten noch mehr sein, aber ich denke mir das Wichtigste ist das Pic der Ausstiegsbrücke und bevor jetzt jemand verwirrt ist z.B. aufgrund der unterschiedlichen Paddelrucksäcke, ich bin ja häufiger in den Alpen zum WW-Packraften, bin entsprechend die Flüsse etliche Male mit unterschiedlichen Booten / Ausrüstung gepaddelt. Normalerweise poste ich ja nie Waypoints o.A öffentlich aber hier aus Sicherheitsgründen die Lauferbrücke N47° 35' 16.5" E14° 32' 13.3" bitte selber nochmal nachprüfen, denn dahinter kommt halt das Gesäuse Wenn Fragen sind, her damit Ergänzungen, andere Meinungen zum Fluß, gerne...
  6. Wildwasserflüsse für min Tages oder Mehrtagestouren Angeregt durch den tollen Packraft-Reisebericht von @ultraleichtflo aus Laos, dachte ich mir, ich nehme auch mal den Hinter hoch ein bisschen über verschiedene Flüsse „zu erzählen“... Ich möchte den Fokus eher darauf legen, (nur) einen Eindruck von dem, jeweiligen Fluß zu geben, eine Einschätzung welche WW-Stufen, für was für Packrafts geeignet, wie es mit Übernachtungen aussieht, welche Besonderheiten, Gefahren und natürlich jeweils ein paar Pics zum Antörnen dazu Mit den „Ausnahmen“ Ombrone & Schwarzer Regen alles Flüsse in den Alpen Drau Enns Gail Kössener Ache bzw Entenlochklamm Lech Mur Salza Salzach Schwarzer Regen Soca Steyr Ziller Schon mal 3 Kartentips Was sehr nützlich für die Planung in A bzw für die Planung der Fahrtrouten von einem Fluß zum Andern ist → Jüberman Österreich, bei jedem Fluß steht so grob der WW-Grad und zu welcher Zeit befahrbar, unbedingte Kaufempfehlung Für den (Schwarzen) Regen → Jübermann D-Südost mit u.A. Regen Für die Soca, falls Ihr sie noch irgendwo bekommt → Soca Bild und Erlebniskarte 2 Buchtips Luc Mehl Packraft-Handbook, english, ein absolutes Muß für jeden WW-Packrafter, bekommt Ihr u.A. beim Packrafting-Store, Sack & Pack und Packrafting Europe Kajakparadies Nordalpen Klasse Buch, wenn man auch mal neue ½ bis Tagestouren dort paddeln will, sehr zutreffende Beschreibungen, viele Pics, zutreffende WW-Einschätzung Noch eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt, einige Flüsse liegen mit ihren interessanten Parts in Naturschutzgebiete und es wird recht deutlich darauf hingewiesen, daß dort Zelten, Campierewn usw verboten bzw nicht erwünscht ist. Bitte benutzt dort die Campings (sind meist recht preisgünstig und viele Paddelverrückte ) macht von da aus Tagestouren und neben Naturschutz liefert ihr dann denen, die gerne ein komplettes Paddelverbot durchsetzen wollen, keine „Munition“, dasselbe gilt sinnmgemäß für Uferbetretungsverbote oder die Westen & Helmpflicht auf Teilen des Schwarzen Regen. Natürlich ist es toll, wenn Andere, die dann den jeweiligen Fluß auch gepaddelt sind, ergänzen bzw schildern was sie völlig anders als ich sehen / einschätzen. So das war der Einleitungstext, da sich das über etwas Zeit ziehen wird, könnt Ihr gerne drunter oder mir via PN schreiben, wenn jemand gerne hätte, daß ich möglichst bald über einen bestimmten Fluß schreibe. Mal schauen, je nach dem, wie sich das entwickelt, wird es auch Sinn machen, evtl bei manchem Fluß einen eigenen Thread draus zu machen.
  7. Verkabelung bzw Kabel Solaranlage Kabel da kommen wir nicht mehr ohne ohmsches Gesetz aus, erstmal platt gesagt, je niedriger die Panelspannung und je länger das Kabel, umso dicker muß es sein, damit man dieselben prozentualen Verluste hat. nehmen wir für die Berechnung an, wir haben Kupferkabel (Achtung es gibt auch billige Alukabel) Nehmen wir mal ein Beispiel aus meiner Praxis... 70 m von einer Sonnenwiese bis zum Regler... 2* 200 Wp Panel mit 30 V max Spannung und 140 W max Leistung in der Praxis Nrechnen wir mal wieviel % Leistung bei 4 bzw 6 mm Kabel bei Panel-Parallel-Schaltung im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke bleiben würden, und dann nochmal mit dem 4 mm Kabel in Reihenschaltung der Panels spezifischer Widerstand Kupfer 0,0175 Ohm bei 1 mm² pro m bei 4 mm also 0,0044 Ohm pro m entsprechend bei 2* 70 m 0,62 Ohm bei 6 mm 0,0029 Ohm pro m entsprechend bei 2* 70 m 0,41 Ohm Parallelschaltung der Panels 140 W / 30 V = 4,67 A * 2 = 9,34 A bei 6mm² 0,41 Ohm * 9,34 A = 3,8 V * 9,34 A = 35,5 W -> 12,7% bei 4mm² 0,62 Ohm * 9,34 A = 5,8 V * 9,34 A = 54,2 W -> 19,4% nun noch mit 4mm² aber statt die 2 Panels parallel in Serie 0,62 Ohm * 4,67 A = 2,9 V * 4,67 A = 13,5 W -> 4,8% Fazit : Dickeres Kabel ist deutlich teurer als Dünneres. Wenn es der Reglereingang von der Max Spannung hergibt und die Panels gleich beschienen werden, bringt eine Reihenschaltung deutlich weniger Verluste als ein dickeres Kabel.
  8. Das passte nicht mehr so gut in den Grundlagenthread zu den Solarpanels, aber ist halt bei Vielen der "dickste" Stromverbraucher und hat deswegen einen großen Einfluß auf das Setup der Solaranlage... Es gibt kleinere Billig-Kühlschränke mit TK-Fach, die sind von der Konstruktion her Mist, da gibt es für beide Bereiche nur einen Kühlkreis der das TK-Fach kalt hält und die höhere Temp im Kühlschrank-Bereich über Beheizung mit der Innenbeleuchtung für den Kühlschrank-Bereich gemacht wird, kann man natürlich easy überprüfen...die verbrauchen dann sozusaghen gleich doppelt mehr. Also Finger weg, findet man aber auch nicht bei den Marken-Fabrikaten. Grundsätzlich gibt es 3 Sorten, bei den (Camping)Kühlschränken, die auch für eine andere Energieversorgung als 220 V eignen. Absorber-Kühlschränke Die lassen sich meist mit 220 V / 12 V (meist weniger effektiv) und Gas betreiben...Die Teile schaffen, wenn noch ok, locker 25° Abkühlung evtl auch etwas mehr, wenn sie an der Rückseite offenen "Luftzugang" haben (also nicht irgendwo komplett eingebaut) mal als Beispiel, der 50 l (die übliche Camping-Kühlschrank-Größe) den wir auf einen freien Tisch im Wald stellen, wenn wir in Italien sind, braucht bei italiänischen Sommer-Temps ca 1 kg Gas / Woche. Mit Strom würde er ne Ecke mehr brauchen, als meine Kompressor-Kühlbox. Für Segelboote oder Gelände-KFZ sind die Absorber nicht geeignet, da er waagerecht stehen muß. Einfache "elektrische" Kühltaschen bzw Kühlboxen mit Peltier-Element Das sind die Billigteile deutlich < 100 €, typischerweise Kühlung im Deckel mit Gebläse nach oben. Völlig ok, wenn man im Sommer mit dem Auto gekühlten Kram einkaufen will, ansonsten eher eine Katastrophe, wenn es um wenig Energieverbrauch und vernünftige Kühlung geht. Die Teile schaffen an 12 V mal gerade 15-20° (eher 15) Temp-Unterschied, dazu schlucken sie viel Energie, im 12 V Betrieb habe ich bei den ca 25 l Boxen, die ich benutze, ca 65-80 W Dauerverbrauch gemessen, wenn man das mal mit 70 W umrechnet, sind das 1,7 kWh / 24 std Kompressor-Kühlschrank bzw Box Vom Energieverbrauch her sehr sparsam, wenn ich z.B. im Sommer das Teil auf 4° einstelle, und die Box z.B. im Auto überwiegend in der Sonne steht, habe ich einen Verbrauch von ca 33-35 Wh / std -> 0,8 kWh / 24 std, also eine gute Ecke kälter gestellt, als normaler Kühlschrank und Umgebungs-Temp höher als in Wohnung o.A. Die Dinger können ruhig schräg stehen, schaffen einen großen Temp Unterschied und sind fix in der Kühlung z.B. bei normaler Wohnraum-Temp von 20° kühlt meine 30 l Box in 1/2 std runter auf -18° (TK-Temp). Gibt da große Qualitätsunterschiede, manche Billigteile sterben wie Fliegen, im preiswerten Bereich kann ich sehr die Kühlboxen von Plugin Festivals / Maentum empfehlen.
  9. Kaum was ist nerviger als zu enge org Packsäcke, gerade wenn das Zelt nass ist, die meisten guten UL-Zelthersteller geben aber einen Packsack dazu der groß genug ist. Da ich das Zelt aussen am Rucksack transportiere (warum soll ich den einzig nassen Gegenstand in meinen "wasserdichten" Rucksack packen, daß der von innen feucht & schwerer wird), dann kann es tagsüber abtropfen, sind für mich auch kurze breite Packsäcke wie bei Zpacks etwas suboptimal, den verwende ich dann lieber für Klamotten fürs Zelt dann eher einen längeren Schmalen, mein Tip entweder den von TT aus Si-Poly oder den Paddelbag vom PR-Store verwenden, beide preiswert, gibt es auch bei einzelnen UL-Shops in D.
  10. Mein Ratschlag, mach es Dir nicht komplizierter als nötig. Man bekommt auch Einfaßband ohne Falzkante um die Stoffkanten gefaltet. Ich habe am Anfang auch viel mit Stecknadeln oder den Klammern gearbeitet. Das war mir auf Dauer zu umständlich, hat zu lange gedauert, ich stell inzwischen lieber die Geschwindigkeitsvorwahl einen Tick runter und lege die Stoffe nur mit den Fingern übereinander und nutze einen normalen Nähfuß für Alles. Aber klar, jeder muß das alles passend zur eigenen Motorik / Nähmaschine machen, viele Wegen führen..
  11. Um mal ein paar Randgeschichten die teilweise hier auch schon von Euch "angesprochen" wurden, aus dem Bereich zu beleuchten, bevor ich zu dem komplizierten, den Kabel bzw Leistungs / Speicherberechnungen komme... Was Windgeneratoren betrifft, hatte ich damals auch für D überlegt, da im Bergischen ganz gut Wind weht und ich sogar einen passenden Mast auf dem Grundstück hatte. Aber das Genehmigungsverfahren wäre in einem Wohnungsgebiet in NRW unglaublich aufwendig / teuer geworden btw ganz im Gegensatz zu Bayern. Später habe ich auch nochmal nachgecheckt, aber bei den geeigneten Windgeratoren ist die Ausbeute auf gut deutsch im Verehältnis zum finanziellen und Material-Aufwand sehr klein, da die Dinger ordentlich Wind brauchen, bis sie überhaupt etwas Leistung liefern (im Vergleich zu Solar & Speicher, kann man ja alles durchrechnen anhand entsprechender Klimawerte). btw kam ich zu einem ähnlichen Ergebnis was einen Wasser-Schleppgenerator für das Segelboot betrifft, was mir da so theoretisch gut gefiel. Das Aufladen von guten Powerstations geht ohne zusätzliche Elektronik im Auto seeehr langsam im Vergleich zu 220 V. Die Eoflow sind ja Schnellader von leer bis voll an 220 V in 1 - 1:20 locker, egal ob jetzt ne River, Max, Pro 1/4 kWh, 1/2 kWh, 3/4 kWh m Auto am Zigarettenanzünder sierht es anders aus, da ist der Ladestrom auf 8 A begrenzt, damit der Stecker nicht weg glüht, das sind ca 0,1 kW, den Rest kann sich jeder selber ausrechnen.
  12. Yes, das ist ja nicht nur so, daß man, wenn man selber im Thread geschrieben hat, dann nicht das Gefühl hat, man hat es sozusagen ins Leere geschrieben, es ist ja auch immer für Andere interessant, was derjenige gewählt hat und warum und dann kann man auch später mal, wenn man sich selber für die Marke interessiert nachfragen, wie sich das Teil auf Tour bewährt hat. Ich hatte mal vor langer Zeit auch ein Zelt von denen, keine Ahnung, wie das Modell hies, zu lange her, aber die Verarbeitungs/Materialqualität war echt gut, ist dann, meine ich, später wegen Gewicht und durch das tiefgezogene AZ und dadurch viel Kondens rausgeflogen, aber lies sich dann auch gut verkaufen, jeder kannte halt die Marke wegen der rel unkaputtbaren G1000 Hosen .
  13. HMG habe ich seit etlichen Jahren und umgerechnet > 1 Jahr Dauernutzung mit mehreren Rucksäcken sehr gute Erfahrungen, genau wie viele Bekannte, sehr lange haltbar, auch für höhere Lasten geeignet, hatten bei mir beim mehrstündigen Vergleichs-Probetragen im Laden den höchsten Tragekomfort, aber das hängt natürlich immer vom eigenen Rücken ab. Den Rahmen (Voll-Alustäbe) kann man dazu durch biegen an den eigenen Rücken anpassen. Wasserdichtes Material, alle Nähte ausser Bodennaht gut getaped, wenn man will, kann man für eine weitgehendse Wasserdichte, die Bodennaht mit Seamgrip +WP easy abdichten. Unüblich für US Firma ist die angegebene Litewrzahl nur für das Hauptfach ohne Aussentaschen, die kommen dann noch dazu. Rahmenlose Rucksäcke nehme ich höchstens für kurze Strecken bzw Overnighter, ansonsten finde ich Rahmen-Rucksäcke die das Gewicht sehr gut auf den Hüftgurt "leiten" und man auch nicht morgens zeitaufwendig im Burito-Style packen muß (klar habe auch mal vor ein paar Jahrzenten mit solchen Säcken wie Quest / Pinnacle usw angefangen, da gab es ja noch keine vernünftigfen UL-Rucksäcke mit Rahmen) angenehmer und der Rahmen wiegt ja nicht soviel mehr.
  14. Ich würde es etwas anders formulieren, Man sollte vorher mal den Energiebedarf messen und dann mal anhand der Werte checken, ob man evtl durch Austausch den Energiebedarf deutlich runter schrauben kann... Was Wechselrichter betrifft, sehe ich das nach meinen Messergebnissen anders... In den 80er hätte ich Dir zugestimmt, die sogenannten Konverter, mit denen wir 12 V wieder auf 220 V gebracht haben, hatten einen lausigen Wirkungsgrad mit entsaprechenden Verlusten. Aber heutzutage, wenn ich z.B. mit großem Lastwiderstand messe, was ich aus dem Akku einer Ecoflow bei 220 bzw 12 V rausholen kann, gibt es einen ähnlichen Wirkungsgrd. Wenn ich da sehe, daß ein großer 5 kW Multiplus mal gerade 7 W zieht und im Gegensatz dazu die Verluste / Probleme durch die höheren Stromstärlken bei 12 V kann ich dem nicht unbedingt zustimmen, aber kommt natürlich auch immer darauf an, ob man nur ein paasr LED-Lampen hat und eiun bisschen USB laden will, oder man zum Leben etwas mehr braucht / nutzen will. Deswegen finde ich das ja gerade so hilfreich für Andere wenn Verschiedene von uns ihre teilweise sehr unterschiedlichen Settings aus der Praxis für ihr (teil)autarkes Leben vorstellen.
  15. Exakt, geht ja nicht nur um Umtragen bei Baumverhau oder zu heftigen Stromschnellen, häufig ist es ja auch so, daß man an einer Stelle mit kleinem Kehrwasser anlandet und dann an Land 1-200 m weiter die perfekte Stelle für das Zelt findet und da ist das Rucksack-Setting...2 Hakengurte aushängen, Rucksack auif den Rücken, Boot auf die eine Schuilter, Paddel und evtl Food/Wassersack in die Hand deutlich angenehmer zum Laufen. Naja man muß ja das ISS nicht nutzen, zahlt es natürlich beim Kauf mit und muß es nach ein paar Jahren, wenn man es eh nicht benutzt, eben mit Aquasure dichten, oder wenn man ISS benutzt, neuen Reißverschluß reinbasteln (lassen). Kann gut sein, daß er minimal anders ist, was die Höhe betrifft, so etwas wie Aufhängung ändern sie ja eh häufiger z.B. bei meinem 1. SB wurde die Verbindung Sitz / Aufhängelaschen noch über etwas eingefädelte Reepschnur realisiert, beim 2. war es Doppelklett, ich hatte mal gerade bei meinem Kontakt im PR-Store zusätzlich zurückgefragt aber da kam eine ähnliche Antwort. Was die Lehne betrifft, sehe ich auuf den Bilder von Deinem klasse "Packra(f)t-Tour auf dem Nam Xueng in Laos"-Thread, daß Du in Deinem Alligator (noch) die Luft-Komfort-Rückenlehne hast, ist ja, wenn man den ganzen Tag paddelt, schon etwas komfortabler, als die Standard-Rückenlehne, allerdings hat man sich damit eine kleine Baustelle eingehandelt, bei der Standard sitzt ja der Ventilschlauch wagererecht, bei der Komfort senkrecht und stösst, je nach dem, wie man sich bewegt, immer wieder mit dem Ventil von unten unter den Rahmen der Spritzdecke, irgendwann ist es dann soweit, daß sich die Verklebung des Ventils löst und evtl auch der steife Schlauch ein paar mm einreist. Rep ist easy, auch unterwegs, Ventil mit Seamgrip +WP oder Aquasure neu einkleben, wenn man es perfekt machen will, kann man dann auch gleich den Schlauch um nen cm kürzen, dann stößt das Ventil nicht mehr vor dem Rahmen. An meinem 2. SB war dann statt der Luft-Rückenlehne die Foam-Rückenlehne dran, die mir für den Selfbailer besser gefällt, kein Aufblasen und etwas mehr Platz vor/hinter der Lehne. Grundsätzlich rate ich, wenn man schon einen Alligator hat, zum SB... Durch verstellbare Fußstütze & verstellbaren Sitz auf jede Körpergröße einstellbar, wenn man viel WW paddelt, steigt man auch häufiger an Stellen ins Boot, wo kein Kehrwasser ist, reinspringen und los geht´s. Wenn Du längere Zahmwassertouren machst, kannst Du ja, wenn Du willst, auch die SB-Löcher zutapen... Durch den etwas höheren Sitz kann man schon etwas weiter voraus das Wasser lesen, seine "rote Linie" im WW planen...was es dann etwas entspannter macht... Aber was klar ist, auch wenn man bei wenig Welle auf dem höheren Sitz trocken sitzt, wenn es ins WW geht, so ab WW2 oder WW2+ schwappt das Wasse,r was im Boot ist, auch schon mal über den Sitz, was heißt, es gibt 2 sinnvolle Methoden, dem je nach Temp zu begegnen... Wenn ich in Italien paddele oder z.B. die Soca im Sommer, paddele ich "untenrum" mit Badehose, je nach Temp finde ich dann die Hintern-Kühlung angenehm wenn es kälter ist z.B. wie jetzt, ziehe ich ne Trockenhose an (benutze 2-teilige Trockenanzüge, häufig auch die Kombi Hose & Montbell Stormcruiser... Wenn du ja nicht ständig in der Weltgeschichte rumgondeln würdest, würde ich ja sagen, komm bei mir vorbei, wir gehe hier auf meinen Hausflüssen paddeln und Du paddelst den Pro XXL und den SB im Vergleich... Ok wenn es richtig schattig ist, hat ein trockenes Boot Vorteile... letztes Jahr im April hatte ich beim Segeln 2 Packrafts bei, weil zeitweise noch Paddelbuddies vorbei kamen, damit die nicht extra ein Boot mitbringen müssen, da war es richtig schattig, morgens immer Eis auf dem Boot, da blieb, als ich solo gepaddelt bin, der SB auch im Segelboot
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