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khyal

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  1. Die kalte Zeit kommt ja noch und ich habe mehrere Klymit Matten, wer sich also da für ne Übernachtung rumtreibt, wo ich bin, kann gerne auf einer Klymit von mir Probe schlafen, ist vielleicht für den Test auf Isolierung praxisgerechter, als im Laden Probe liegen. OT: Yes das Thema beleidigte Ausrüstung wäre mal einen eigenen Thread wert Kenne ich auch gut, daß manche Ausrüstung, die bei Anderen ganz toll ist, bei mir überhaupt nicht funktioniert, nicht will, Zelte sich aus Trotz bei Starkwind dynamisch abbauen usw Mal drauf Probe gelegen, hat bei mir nicht funktioniert, bei Drehen leicht mit Hüfte / Schulter auf dem Boden gelegen, drauf Rumlungern mit aufgestütztem Unterarm ging gar nicht.
  2. Das macht ODS schon etliche Jahre nicht mehr, die haben klar den Schwerpunkt bei Daunen-Schlafsäcken und da sind sie Spitze...evtl macht Dir der Nähpabst in Siegen so etwas, aber.... Ich würde jetzt erstmal mit "meinem" Thread "Reissverschlüsse - Ausfallursachen & Pflege" Ursachenforschung betreiben, evtl brauchst Du, wenn Du das durchgearbeitet hast, den Reißverschluß gar nicht mehr zu tauschen, ein vernünftiger Spiralreißverschluß geht eigentlich nie kaputt, wenn schleifen die Zipper durch mangelnde Pflege der Spiralen innen aus und wer weis, ob beim Austausch überhaupt die Richtigen reingekommen sind. Sollte es sich dann hinterher doch rausstellen, daß die Spirale fertig ist, was ich nicht glaube, dann gibt es beiso einem Zelt mit ein recht niedrigen Zeitwert auch noch eine "Huddel-Methode" den Reißverschluß zu wechseln...aber so schwierig ist es auch nicht, Reißverschlüsse "vernünftig" einzunähen.
  3. Wieso sollen den Hochsitze getarnt sein ? Oder habe ich Dich mißverstanden ? Ich finde meist Hochsitze rel easy zu sehen, die brauchen eine freie Fläche, es muß im Winkel vom Hochsitz ein natürlicher Kugelfang da sein, also z.B. kein abschüssiges Gelände, nix wo viele Menschen vorbei kommen, wie Strassen usw Z.B. an unseren Hausflüssen sehen wir die Teile schon rel easy vom Wasser aus... Meist finde ich eh andere Stellen schöner zum Übernachten als die größeren Freiflächen bei Hochsitzen. Wenn man vom Wasser kommt, findet man imho eh leichter gute Stellen, aber klar, man sollte auf jeden Fall "vernünftige" Anlege-Verbote aus Naturschutzgründen usw beachten und da wo der Fluß komplett im Schutzgebiet läuft, nur auf Campings usw gehen.
  4. Hi all, anläßlich daß mal wieder in Köln Obdachlose vom Ordnungsamt geräumt worden sind, die weitab von Wohngebieten in einem Wäldchen neben einem Induistriehafen mit Zelten übernachtet haben und deren wenige Habseligkeiten vernichtet wurden (Bericht Express)... Möchte ich mal Eure Aufmerksamkeit auf NGOs richten, die in vielen Städten die Obdachlosen unterstützen (die gerade jetzt im Winter eine harte Zeit haben) die können immer irgendwelche Outdoor-Ausrüstung brauchen und auch wenn wohl niemand sein zum Verkauf ausgemustertes DCF-Zelt o.A. spenden wird, hat vielleicht der ein oder Andere noch andere einfache Ausrüstung rumliegen oder kann sich vorstellen, einen Teil seiner Verkaufserlöse zu spenden. In Köln leisten da unter Anderem die Strassenwächter sinnvolle Unterstützung, derartige NGOs, wo Ihr Ausrüstung usw abgeben könnt, gibt es in vielen Städten.
  5. Danke ersparte mir das Suchen & Verlinken, ist eine einfache Methode, die häufiger das "auf Nummer sicher gehen" mit ner kleinen Ersatz-Kartusche = zusätzliches Gewicht, erspart. Yes, ich habe früher immer gedacht, die Teile würden in 1. Linie von Leuten benutzt, die aus Kostengründen x Mal eine 90/100er Kartusche aus 450er auffüllen wollen, aber in div Austausch über das Thema wurde ich "eines Besseren belehrt" überwiegend wurden mir genau die 2 Gründe genannt. Naja der Anlaß ist halt, daß seit ca einem Jahre derartige Adapter wie z.B. der Flipfuel, nicht nur bei den einschlägigen UL-Läden, sondern auch bei den "Schwerlastläden" wie Tapir, Basislager, Camp4 oder in US bei der grossen Kette Rei angeboten werden. Die Dinger sind also im "Mainstream" angekommen und werden nicht nur von ein paar Nerds benutzt. Den letzten Thread zu solchen Teilen gab es im Nov 24 im Forum, da dachte ich, es wird mal Zeit, die Infos zusammenzutragen, die man dabei beachten sollte, denn es ist eben nicht ganz ohne und wer da unbedarft rangeht, kann halt sich und Andere gefährden, da finde ich beim jetztigen Stand diese Rangehensweise besser, als nur zu sagen "nee ist zu gefährlich, deswegen darf hier nicht darüber geredet werden" und dabei evtl in Kauf zu nehmen, daß sich User bzw Gastleser mit den Dingern gefährden. Daß man da auch (natürlich) eine andere Ansicht drüber haben kann, haben ja gerade @seimen (kontra) und @schwyzi (pro) gut dargestellt, da bin ich ganz bei Churchill, dem ja dieses Zitat zugeschrieben wird "Wenn 2 auf Dauer einer Meinung sind, ist einer überflüssig". Auch wenn ich mir da einen etwas netteren, entspannteren Umgang miteinander entsprechend der Nettikette gewünscht hätte, aber da Andere das ja offensichtlich noch im Rahmen und unterhaltsam fanden, bin ich da vielleicht etwas überempfindlich. Jetzt nochmal auf meinen TO bezogen, gibt es noch weitere Sachen, worauf man achten sollte, wenn man sich entschließt, solche Teile zu benutzen ? (daß es potential ein höheres Risiko ist, als nur Masrkenkartuschen der großen Hersteller zu nehmen, diese nach entlehren zu entsorgen und die unvermeidlich im Laufe der Zeit auflaufenden halbvollen Kartuschen entlehrt zu entsorgen, wenn sich der erste Rost zeigt oder sie "überaltert" sind, ist klar) Ich bin halt nicht so der Gasfan bei Kochern u.A. aus Nachhaltigkeitsgründen, nutze eigentlich nur Gasgrills, dabei eben auch den Skotti Mini & Booster und entsprechend dafür Gaskartuschen, kann aber sehr gut verstehen, daß Viele z.B. wegen der einfachen Benuitzung oder weil in ihrem Zielgebiet Flüssigbrennstoffe verboten sind, Gaskocher bevorzugen. btw ist das natürlich immer ein Thema, wo setzt man die Grenze, wo man sagt, das ist jetzt eher nur noch Anwartschaft auf den Darwin-Award oder wo man sagt, da macht es Sinn, noch drüber "zu reden" um auch "Sicherheitshinweise" unter die Leute zu bringen. Dieses T-Shirt habe ich mal von meinen Gruppen/Campteilnehmern geschenkt bekommen, (vielleicht hatte ich ja vorher zuviele "Sicherheitshinweise gegeben)
  6. Tatsächlich deutlich schmaler, bei der Lüftung seh ich keinen Unterschied, die Tie-Outs finde ich unnötig, mit 4 Spannschnüren auf den Schlaufen am Gestängekanal hat mein (Double) Rainbow auch in Starkwind / Sturm ruhig gestanden. Partly-solid finde ich etwas übertrieben, für das bisschen Nylon oberhalb der Bodenwanne, da finde ich die alte Version besser, bei der ich auf der Matte liegend unter der Zeltbahn durch nach draußen schauen, Tiere beobachten kann. Kann ich aus Deiner Sicht verstehen, Du hattest doch auch dazu ne schöne Anleitung ins Forum gesetzt. Aber ich finde das eine positive Entwicklung, da das DAC wesentlich steifer ist, als die Easton-Alubögen, habe früher häufiger die Bögen als Tuning-Massnahme getauscht, das Risiko im Starkwind Gestänge verbiegen, Bruch, oder Risse vom Elementende ist kleiner, Hnry hätter aber für netteres Packmaß kürzere Elemente aussuchen können, wie z.B. bei Slingfin. btw sind inzwischen auch keine Easton Nanos mehr bei, sondern die rel einfachen DAC V-Heringe.
  7. Könnte sein, daß daher der gegenüber meinen Praxiserfahrungen deutlich zu niedrige R-Wert kommt, das Plattenmessverfahren ist halt ähnlich dem EU-Messverfahren für Schlafsäcke nur begrenzt "praxisgerecht" (z.B. bei Matten für Seitenschläfer usw, bei Schlafsäcken schneiden billige, einfache KF-Schlafsäcke im Vergleich zu gut ab). Ich hatte allerdings subjektiv den Eindruck, daß die Matten auch auf Segeltörns mit Seideninlett & Outdoor-Daunendecke besser isolieren, als dem R-Wert entsprechen würde, aber das war nicht im Temp-Grenzbereich der Matte, sondern deutlich im > 0° Bereich, bei kälteren Temps habe ich bis jetzt die Matten nur mit Schlafsäcken benutzt. Aber das kann ich bei Gelegenheit ja mal testen, falls es wieder was kälter wird, wenn wir demnächst zum Paddeln unterwegs sind.
  8. My 2 Cents dazu... Ich fürchte so wird das nix, natürlich werden viele Materialien zuhause haben für MYOG-Projekte. Aber zum Einen ist überhaupt nicht klar, welche Art von Materialien Du suchst, um Dir etwas Inspiration zu verschaffen, was für Materialien von vielen Usern verwendet werden, schau doch mal bei Extremtextil.de rein. Dann wäre es sinnvoll, wenn Du schreibst, in welche Größe Du die für Dein Musterbuch brauchst z.B. 15 * 10 cm o.A. Naja dann muß ja bei einem Musterbuch auch klar sein, was es für ein Material ist, wo man es bekommt. Also wirst Du vermutlich wenig z.B. mit Materialien anfangen können, bei denen nicht klar ist, was für ein Material das genau ist, also wäre es sinnvoll, wenn Du in Deine Bitte einschließt, daß die entsprechenden User z.B. auf der Rückseite draufschreiben (oder mit Label) was es genau für ein Material ist oder z.B. die Extex-Artikel-Nr So etwas rauszusuchen, beschriften usw ist ja schon Arbeit, um das dann "niedrigschwellig" zu halten, wäre es evtl sinnvoll anzubieten, entsprechenden Usern via pdf eine Maxibrief-Marke zu PNen oder via PP zu erstatten. Ist natürlich Deine Baustelle, sind nur meine Gedanken dazu...
  9. Ich sehe angekündigte "great Updates" gerade bei Ami-Firmen häufig nicht so great, da nicht immer unbedingt das Ziel ist, das Produkt im Sinne der User besser zu machen, häufig ist z.B. auch Kostenersparnis der Grund (da gab es z.B. bei TT auch hinterher wieder zurückgenommene Änderungen, wie beim (Double) Rainbow die "Eck-D-Ringe" einzusparen. Bei MSR wurde damals die Hubba-Serie massiv verschlimmbessert usw usw oder z.B. die vor ein paar Monate durchgeführten Änderungen an div Modellen der HMG-Rahmenrucksäcken, mit großen "Great"-Worten angekündigt, kann ich da im Vergleich nicht soviel "großartige" Neuigkeiten entdecken - ok daß sie auch bei den "Taschenmodellen" die Kompressionsgurte auf den Stand bringen, der beim Porter schon seit Jahren ist und daß sie geringfügig leichter geworden sind, aber was bitte soll das mit den durchgesteppten Nähten im Rückenpolster ? Ob man da die neue Version besser findet, hängt stark davon ab, welchen Eigenschaften man eine höhere Wertung gibt. Oder mal an die Änderung beim Optimus Nova zum Plus erinnert, wo sie das leicht zu bedienende Ventil am Brenner durch die Regelung via Brennstoffschlauch ersetzt hatten, die nur noch funktionierte, wenn man die Flasche so gelegt hatte, daß der Schlauch sehr gerade lag und selbst dann drehte die Regulierung manchmal durch. Ich könnte noch "ewig" so weiter erzählen... Aber natürlich gabe es auch Modellpflege / Verbesserungen, die positiv waren z.B. den Nova durch Austausch des Bajonettverbinders gegen ein Lindalventil auch mit Gaskartuschen nutzbar zu machen (Polaris). Klar das Bajonettventil ermöglichjte auch bei Druck auf der Flasche eine "trockene" Verbindung im Gegensatz zur Schraubverbinduing beim Lindal, aber ich finde der Tropfen ist gegenüber dem Vorteil zu verschmerzen. Oder die Modellverbesserungen beim Duplex / Triplex... Meine Einstellung ist da inzwischen -> erzählt ihr mal eure great News und wenn ich die neue Version in die Finger kriegen kann, schau ich, ob es Vor oder Nachteile gegenüber der alte Version sind...
  10. Hmm das hiesse ja das IZ wird smaller, fände ich jetzt nicht so hipp...
  11. @Chloee und mal inzwischen gemacht ? Ich weiß, wie es damals bei meinen ersten Nähversuchen war, da war ich auch etwas verunsichert und hatte das deswegen rausgeschoben OT: und das war noch was deutlich Simpleres, nur ne Umhänge-Hülle für ein Kendoschwert, um das zum Uni-Sport auf dem Motorrad mitnehmen zu können. Falls es für Dich ne Unterstützung wäre, können wir auch gerne mal telefonieren und die Sache durchsprechen.
  12. Elektronikausfall ist mir keiner bekannt und 1 abgefallener Knopf auf ca 100 Pumpen. Ach ich finde das geht, hört sich an wie ein Mini Learjet aus der Entfernung Auch nicht lauter als viele andere Pumpen. So hört sich die Pumpe alleine an, mit einem empfindlichen Mikro aufgenommen, dadurch in der Aufnahme sehr laut nur_zero.MP3 Hier zum Vergleich mit einem daneben brennenden Kocher Omnilite Ti, da wird die Pumpe vom Kocher völlig übertönt, so laut ist sie halt dann doch nicht (ok ein Brennspiritus-Kocher ist leiser ) mit_kocher.MP3
  13. 50/80 cm an den Enden finde ich auc was heftig, wenn da ordentlich Wind drauf steht, aber niedriger hat sich schon bei manchen Zelten bewährt... Ich würde mir da z.B. mal die Kopf/Fußende-Konstruktion vom TT Scarp anschauen, das ist ein Starkwindbunker, habe beide schon gehabt, mit dem 2er schon in 9 BF gestanden. Oder halt nur jeweils einseitig an Kopf / Fußende, wie beim TT Mesospire bzw StratoSpire, mit dem StratoSpire 1 habe ich auch schon in ordentlich Wind z.B. im spanischen Gebirge gestanden und das MesoSpire hat bei einem Test in NL bei 6-7 BF auch nicht die "schlechteste Figur" gemacht. Grundsätzlich wären mir das beim Aufbau zu viele hohe Stäbe, da kommt auch ordentlich Zug auf die Heringe, mit entsprechenden Probs, wenn der Heringsgrund nicht perfekt ist, ich würde da auf 30/45 cm runter gehen, dann hat man auch eine gute Ausnutzung der kompletten Länge.
  14. Klar kann man vor dem Einhängen des IZ 2 Abspannleinen in Luv einhängen, die man zum Schluß, wenn man das AZ ca 1 - 1,5 min später drüber zieht, wierder entfernt. Aber es geht auch gut direkt mit den Abspannschlaufen des AZ, das ist die Methode, die ich benutze, wenn ich das Portal in starkem Wind aufbaue und auch eher als obige Methode empfehle : In Luv AZ vor das IZ legen, die 2 Bodeneckschlaufen des AZ in die Haken des IZ hängen, die beiden untersten Haken des IZ ins Gestänge haken, die jeweiligen Ringe / Knebel des AZ oberhalb ums Gestänge schliessen, das ist alles in ca 30 sec erledigt. Nun kann man die entsprechenden Abspannschlaufen / Leinen des AZ zum Abspannen gegen Luv nutzen, liest sich vielleicht kompliziert, aber ist easy.
  15. Hi all, wir hatten ja als Modteam vor etlichen Jahren die Umgangsweise mit dem Thema (daß es im Forum aus Sicherheitsgründen nicht erwünscht ist) von den vorherigen Mods sozusagen geerbt und solange es nur die nicht geprüften / zertiifizierten Teile aus CN gab, fanden wir das auch gerechtfertigt. Inzwischen hat sich aber die Situation etwas geändert, die Outdoorläden in D verkaufen dafür geprüfte bzw zertifizierte Items. Andererseits gibt es auch beim Umfüllen Einiges zu beachten, damit es nicht gefährlich wird. Dieser Thread soll nun dazu dienen, das zu sammeln, damit man jeweils via Link auf diesen Thread hinweisen kann, wenn entsprechende geprüfte bzw zertifizierte Adapter die bei Outdoorhändlern in D oder woanders in der EU angeboten werden, erwähnt werden. Ich habe das aus anderen Threads zusammen gezogen, in denen etliche User auf Ursachen bzw den sicheren Umgang hingewiesen haben...vielen Dank an diese User (das ist eine ganz schön lange Liste, deswegen pinge ich sie hier nicht einzeln an) Lagerung Gas(kartuschen) Sollte so gelagert werden, daß bei Undichtigkeiten das Gas "abfließen", sich mit der Umgebungsluft verdünnen kann und nicht als Blase zu einem zündfähigen Gemisch sammeln kann, Keller ist da eher ungünstig und gibt aus dem Grund auch immer wieder Explosionen oder Brände auf Booten oder in WW. Das Ventil sauber halten Bei jeder Schraubgas-Kartusche ist eine Abdeckkappe dabei, um bei "Nichtbenutzung" das Ventil abzudecken, damit nicht Fremdkörper wie Sandkörner o.A. in das Ventil eindringen können, was zu Undichtigkeiten und entsprechend ausströmenden Gas führen kann. Die Kappe sollte, sobald nichts Anderes mehr auf das Ventil aufgesetzt ist, aus dem Grund aufgesetzt werden. Wem die Kappe als ULer zu schwer ist, kann natürlich auch eine andere leichtere Ventilabdeckung verwenden. Vorsichtiges Ausblasen kann auch nicht schaden. Wie bekommt man möglichst viel Gas aus der zu entlerenden Kartusche in die zu Füllende Letztendlich verbinden entsprechende Adapter nur die beiden Gaskartuschen, wenn nun beide Kartuschen dieselbe Temperatur haben, erfolgt (nur) ein "Druckausgleich" wenn man nun z.B. eine halbvolle 450 g Kartusche mit einer leeren 90 g Kartuche verbindet, haben wir 225 g Gas, die sich gleichmäßig in die beiden Kartuschen verteilen d.h. anschliessend sind in der 90 g Kartusche 225 g / (450+90) * 90 = 37,5 g Gas. Wenn man lieber mehr Gas in die zu Füllende bekommen möchte, kann man das über ein Temperaturgefälle erreichen, also die zu Füllende abkühlen, die "Gasgeber-Kartusche" in Maßen aufwärmen z.B. zuhause kann man Kühlschrank & warmes Wasserbad verwenden, unterwegs kalten Bach, Körperwärme, aber bitte nicht Lagerfeuer, stundenlang in strahlender Sonne stehen lassen. Wie verhindert man, die Kartuschen zu überfüllen Zuhause mit Waage ist das rel easy, man sollte das Leergewicht der zu füllendenden Kartusche kennen bzw wiegen und während des Füllvorgangs das Gewicht inkl Gas überprüfen und darauf achten, daß man max 90% der ursprünglichen Gas-Füllmenge einfüllt z.B. 100 g Gaskartusche, die leer 98 g wiegt, sollte max dabei auf 188 g Gesamtgewicht gefüllt werden. Unterwegs kann man das mit einer "Wasserskala" überprüfen, die sollte man eh verwenden, wenn man unterwegs z.B. überprüfen will, wieviel Gas man noch in seinen Kartuschen hat, wie man die herstellt, habe ich ja schon häufiger im Forum beschrieben, bei manchen US-Kartuschen ist die auch aufgedruckt. Das Risiko, daß das Ventil, was nicht auf Dauernutzung ausgelegt ist, durch Verschleiß undicht wird Die Schraubkartuschen haben im Gegensatz zu z.B. den großen Campinggastflaschen kein auf Dauernutzung ausgelegtes Kugelventil, sondern ein wesentlich einfacher aufgebautes Ventil, daß eben darauf ausgelegt ist, sicher während der Nutzung der "Gas org Füllung" zu schliessen. Wenn wir nun mal bei einer 450 g Kartusche (meiner Meinung nach sind beim jeweiligen Hersteller die Ventile bei den verschiedenen Kartuschengrößen gleich, aber ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren) ausgehen und daß im Schnitt pro Nutzung 12 g Gas verbraucht werden (3/4 l Wasser kochen), wären das 38 Öffnungs / Schließvorgänge, da ja da noch bestimmt eine Sicherheitstoleranz einkalkuliert ist, ist meine Vermutung, daß auch die doppelte Anzahl an Vorgängen noch sicher wäre. Danach ergäbe sich, daß man bei einmaliger Auffüllung einer 450er Kartusche, 2-3 maligen Aufüllen einer 220 g Katusche noch im "sicheren" Bereich wäre, aber das beruht halt alles auf meiner Vermutung, daß in den kleineren Kartuschen das Ventil baugleich zu den Größeren ist. Natürlich wird es da mit Sicherheit auch nochmal Unterschiede zwischen geprüften, zertifizierten Marken-Kartuschen wie MSR,. Optimus, Primus usw einerseits und nicht geprüften, nicht zertifizierten Kartuschen, die auf anderen Wegen in die EU kommen, geben, die ich jetzt nicht so empfehlen würde. nicht maßhaltige Kocher hat nur indirekt mit dem Thema zu tun, aber hat auch Einfluß darauf, inwieweit durch Benutzung evtl das Ventil geschädigt / undicht wird. Bei imho "guten" Kochern wird beim kocherseitige Aufschraubventil das Gewinde mit CNC usw "aus dem Vollen" gefräst, was für eine hohe Masshaltigkeit sorgt, bei vielen CN-Kochern (auch für den EU Markt Umgelabelten) ist das wesentlich einfacher produziert, es wird ein Stück abgeschnittene Gewindehülse in das Ventil eingeschlagen/gepresst, da gibt es nun verschiedene Fehlerursachen (Länge Gewindehülse, wie tief sie eingeschlagen / eingepresst wird) die entweder dazu führen können, daß das Kartuschenventil nicht komplett oder nicht geöffnet wird (gerade wenn nicht maßhaltiges Kocherventil auf nicht maßhaltige Kartusche trifft) oder eben umgekehrt, der "Öffnungsstift" im Kocherventil das Kartuschenventil zu tief eindrückt, das kann u.U. zum Verkanten des Kartuschenvbentils oder Undichtigkeiten führen. Ich empfehle daher nur Kocher, bei denen das Gewinde gefräst ist, aber auch darüber kann man natürlich verschiedener Meinung sein. Gasgemisch Die üblichen Schraubkartuschen haben meist neben div Butan einen Anteil von "nur" 20-25% Propan, keinesfalls sollte man auf die Idee kommen, Schraubgaskartuschen mit "wilden" Adapter-Konstruktionen z.B. aus großen grauen Propan-Flaschen zu befüllen, da reines Prpan deutlich druckstabilere Kartuschen bzw Flaschen braucht. So jetzt seid Ihr dran, ich habe bestimmt Sachen vergessen, unklar dargestellt o.A., oder Ihr seid anderer Meinung, daß ich bei Punkten Bullshit erzähle o.A..... Her damit Ich habe aber eine klare Bitte, bitte bleibt beim Thema, damit es übersichtlich bleibt, z.B. keine Kocher oder Umfüll-Adapter-Diskussionen, die auf einzelne Modelle o.A. bezogen sind usw
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