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Ultraleicht Trekking

Norweger

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Alle erstellten Inhalte von Norweger

  1. Zum Thema (Turn-) Schuhe und Gebirge hatte ich mal was geschrieben: viewtopic.php?f=3&t=1162&start=20 (Runterscrollen) Ich finde die Themen Sohlenprofil und vor allem GTX völlig(!) überbewertet. Den Jakobsweg bin ich in 36,- € Turnschuhen gelaufen. Wichtig für mich ist, dass die Schuhe mindestens eine Nummer zu groß sind.
  2. Norweger

    Rucksack geklaut ?

    +1
  3. So ein Ärger! Jetzt hat's mir den Berichtsentwurf nach dem dritten Wandertag abgeraucht! Drei Stunden Tipperei für'n A****!
  4. Golite Breeze auch bei mir, seit 2007 (der Pack ist älter). Außerdem mein erster MYOG-Kocher aus 2006. Noch länger dabei ist nur mein Opinel Nr. 5. Für Sommertouren ist mir der Breeze mittlerweile etwas groß. Das Opinel ist bei FBC unnötig, und den Kocher hat ein SuperCat abgelöst (der braucht keinen Topfstand). Trotzdem kommen alle drei hin und wieder mal mit, ist meist eine emotionale Entscheidung. Das Gewicht ist mir zunehmend egal, so wenig Zeug wie ich noch dabei habe.
  5. Ich weiß es dauert bereits, aber ich bin dran.
  6. Sabi, Alles gute für den letzten (!) Teil des Traum-Trails! Wir sind in unseren Gedanken bei Dir . Komm' gesund und glücklich zurück!
  7. OT: Wegen des MYOG-Kochers schau' mal bei http://jwbasecamp.com/Articles/SuperCat/index.html nach. Einen einfacheren und leichteren Kocher wirst Du nur schwer finden.
  8. Norweger

    Rucksackwechsel

    OT: Es ist ein altes Dilemma: Einerseits wird immer wieder angeführt, den Rucksack als Teil der "großen drei" mit zuerst zu tauschen, andererseits weiß man am Anfang der Gewichtsreduktion meist nicht, wieviel Volumen man am Ende wirklich braucht. Mein Tipp zu Deiner Rucksackfrage daher: Denke evtl. darüber nach im Einsteigerbereich des Forums mal Deine Packliste checken zu lassen. Bei einer ersten groben Durchsicht fielen mir da einige Punkte auf, die nur durch weglassen mehr, und kostengünstigeres, Einsparpotential aufzeigen als ein neuer Pack. Für Schwaben doch sicherlich eine Option, oder ? Vielleicht brauchst Du am Ende ja nur z.B. 40l Volumen, und ärgerst Dich dann über das Geld für den dann zu großen Pack. Nur so meine Gedanken.
  9. +1 für alle untigen Punkte. Für drei Tage reicht m.E. eine 100er Kartusche, wenn die jetzige leer ist. Ich vermisse etwas zum Wasser aufbereiten (z.B. Aqua Mira). Auch Mütze und Handschuhe können unterm Tarp hilfreich sein (in Summe etwa 100g). Noch ein Wort zu den Ersatzsocken und -Unterhosen: Jeweils nur eins einpacken! (Bei den E-Socken besser ein Paar !) Statt des Seideninletts könntest Du fürs in etwa gleiche Gewicht ein Bivy einpacken (MYOG-Kosten <30,-€) und dafür das (ohnehin viel zu schwere) Groundsheet zu Hause lassen. Ein Bivy steigert, wie ein Seideninlett auch, etwas die Leistung des Schlafsacks. Abhängig vom Material und Fassungsvermögen Deiner Tasse, entweder Topf ODER Tasse (wenn die Tasse aus Metall und groß genug ist). Das klappt i.d.R. nur, wenn Du nur Wasser kochen möchtest, und Du dein Essen im Beutel zubereitest. Edit: zu langsam
  10. 12 Tage Marokko, Hoher Atlas: -5 Kilo. Jakobsweg: >eine Hosengröße.
  11. Ich bin jobtechnisch Land unter. Deshalb werde ich nicht dabei sein. Wünsche euch viel Spaß und freue mich schon auf Brex.
  12. Zum Thema 300,- € Budget gibt's bei ausgeruestet.com ein paar sehr gute Artikel: http://www.ausgeruestet.com/2011/01/ultraleicht-trekking-ausrustung-unter.html Ingesamt m.M.n. eine sehr gut gemachte und informative Seite. Lies Dich dort mal ein, dann weißt Du mehr .
  13. Das ist das "Anti-Gipfelfoto" Leider musste ich die Besteigung des 4068m hohen Gipfels des M'goun abbrechen. Gründe: - Schwindelgefühle, - Euphorie, - plötzliche Übelkeit, - Atemnot Klingt wie Höhenkrankheit, und so etwas wie eine Bergwacht gibt's dort nicht. Bei ca. 3400m war für mich Schluss. Da rief der Gipfel auf seine Art zu mir runter "Leider habe ich kein Foto für Dich!" - Daher das "Anti-Gipfelfoto".
  14. Danke für die Blumen . Die Bäche sind ganzjährig, verkommen aber im Sommer hier und da zu Rinnsalen. Dieses Jahr hat es im März recht viel geregnet.
  15. So, hier der Link zu den Bildern: https://picasaweb.google.com/110935321961809939126/TrekkingMGounMai2013?authuser=0&authkey=Gv1sRgCMyGo_6Y3veUPw&feat=directlink Reisebericht kommt, versprochen!
  16. Ich will versuchen Karten zu "organisieren". Vielleicht klappt's. Spontan-Treffen finde ich gut.
  17. Hi Roman, danke für die Info. Ich hab's im Bericht bereits geändert. OT: BTW: Nunatak bietet auch Matten an: http://nunatakusa.com/site07/accessories/lunapad.htm
  18. Tach Gemeinde, am vergangenen Donnerstag bin ich von einer 12-tägigen Tour durch den hohen Atlas in Marokko zurück gekommen. Für den Reisebericht brauche ich noch etwas Zeit, weil ich die ganzen Eindrücke erstmal selbst verarbeiten muss . Für die ungeduldigen gibts hier jetzt schonmal ein kurzes Ausrüstungsreview. Packen Das Laufbursche Huckepäckchen (in einer Custom-Ausführung) hatte im Vorfeld der Tour lange mit dem Golite Breeze und dem Gossamer G6 Whisper um den Platz in der Packliste gerungen. Am Ende ist der Breeze dann aufgrund des zu großen Volumens, und der G6 wegen der wohl zu geringen Stabilität rausgeflogen. Das HPc wurde ja schon verschiedentlich in der Blogosphäre diskutiert. Mein Urteil: bequem, robust, praktisch. Ob als Kopfkissen oder mit 4 x 1,5l Wasser in den Außentaschen - alles kein Thema. Die Laufbursche Hüfttasche(in der Custom-Silnylon-Variante) in Größe S hat sich als perfekter Begleiter herausgestellt. Während der Anreise solo als Hüft- oder Umhängetasche getragen, hat sie auf Tour als Hüfttasche am Hüftgurt des HPc zuverlässig die Digicam beheimatet. Nach geschätzten 500x auf- und zumachen funktioniert sie trotz wiedriger Umstände noch wie am ersten Tag. Top Teil! Verschiedene Laufbursche Cuben-Packsäcke waren auch dabei. Als Beutel für Kleidung (dieser leider mit Loch), als Aufbewahrung für Klopapier, Desinfekt und Feuerzeug, als Kulturbeutel. Zum Teil hatte ich die Säcke vor der Tour mit einem Standboden versehen. Alle haben ihren Dienst unauffällig verrichtet. Ob's an dieser Stelle wirklich Cuben sein muss wage ich mal zu bezweifeln. Silnylon-Säcke oder Ziplock-Beutel tun's ganz sicher auch. Auf jedem Fall werden die Cuben Säcke irgendwann einmal sicher nicht ersetzt. Der Packliner (Müllsack) hatte zwar nach der Tour ein paar Löcher, die aber mit Duct-Tape schnell und einfach repariert werden konnten. Schlafen Das Schlafsystem bestand aus einer Therm-A-Rest NeoAir S, einer Nightlight von Gossamer Gear, einem Kopfkissen Ayungilak Air Pute, dem Ptarmigan Bivy und einem Yeti V.I.B. 250 in Größe L. Kurz gesagt: Perfekt! Die NeoAir hat sich als deutlich robuster erwiesen als gedacht. Ich hatte im Vorfeld Zweifel an der Haltbarkeit (wegen der Steine und des omnipräsenten Stechginsters ), weswegen ich die Labu-Isomatte gegen die Nightlight von Roman ausgetauscht hatte. Im Falle eines "Plattfußes" der NeoAir sollte die Eierkarton-Struktur der Nightlight einen gewissen Restkomfort sicherstellen. Bequemer fand ich die NeoAir UNTER der Nightlight, da die 6cm Dicke der NeoAir AUF der EVA-Matte eine nicht immer angenehme "Stufe" darstellten. Natürlich schützt die EVA-Matte auf der NeoAir nicht mehr vor Durchstichen. Dennoch hat sich die "kleine gelbe" als erstaunlich robust erwiesen! Die Nightlight ist zwar sehr warm und auch solo bequem genug, dennoch hat sie auch Nachteile. Das Material rutscht schlecht gegeneinander, weswegen sich die Matte nur schlecht im Ruckack als "Burrito" verwenden lässt. Außerdem bleiben im HPc nur noch ca. 15cm im Durchmesser übrig. Zwar Platz genug für die tägliche Ausrüstung, aber die Quetscherei wollte ich den Daunen dann doch nicht zumuten. Das nächste Mal wieder mit Labu-Matte, die ist genauso warm und braucht weniger Platz. Für die Komfort sorgt dann wieder die NeoAir. Geschlafen habe ich, bis auf eine Nacht, immer im Bivy. Egal ob im Contrail, oder in verschiedenen Zelten des Veranstalters. Erstens konnte ich so den Schlasa sauberhalten, zweitens habe ich trotz des recht sommerlichen Temperaturratings des V.I.B. auch bei Sturm und/oder Frost warm geschlafen. Dabei hatte ich immer eine lange Kufa-U-Hose an, in kälteren Nächten noch die Trekking-Hose. Obenrum immer das Merino Longsleeve und ggf. die Uniqlo-Daunenjacke. Zu den Klamotten aber später mehr. Beim Kopfkissen folgte ich der alten Regel "Never change a winning team!", d.h. das Air-Pute ist zwar mit 131g nicht wirklich leicht, dafür aber hinreichend robust - und vor allem bequem! Im Flugzeug, im Bus, im Bivy - das Kopfkissen mausert sich so langsam zu einem meiner Lieblingsteile. Appropos Lieblingsteile: Dazu gehört ganz sicher auch das Ptarmigan Bivy! 163g leicht und selbst für mich erstaunlich geräumig. Den Yeti habe ich im Bivy immer auf links gedreht und als Quilt verwendet. Das war selbst bis knapp über Null noch warm genug. Kondens im Sack gab's nie. Tagsüber habe ich ihn als Packsack für den Schlasa "missbraucht". Unterkunft Während des Maitreffens hatte ich ja noch davon geträumt unter einem LiteMountainGear Cuben-Minitarp (118g) zu schlafen. Das hatte sich in Köln aber bereits als zu klein erwiesen. Es hat zwar auf der Tour nur wenig geregnet, aber die enormen Fallwinde nach Sonnenuntergang und ein paar Stürme (auch mit Gewitter) hätten unterm Tarp keinen Spaß gemacht. Die Wahl des Schlafplatzes wäre allerdings ein paarmal einfacher gewesen als mit einem Zelt. Mitgenommen habe ich das Tarptent Contrail, mit dem hier bereits vorgestellten "Tuning". Die Y-Profil-Heringe haben sich im steinigen Boden des hohen Atlas als vollkommen unbrauchbar erwiesen. Zum Glück hatte ich mich im Rahmen des Maitreffens bei Mateusz noch mit Titanheringen ausgerüstet. Die waren echt super! Meistens habe ich sie mit Steinen beschwert: Einen habe ich leider nicht mehr wiedergefunden, naja, ein bißchen Verlust ist ja immer . Oft wird dem Contrail ja vorgeworfen, es sei nicht ausreichend windstabil. Dieses Lied singe ich mit! Wobei "ausreichend" sicherlich Grundlage für lange Diskussionen sein dürfte. Auf der Tour hat es bisweilen dermaßen gestürmt, dass ich, um mein eigenes Material nicht zu gefährden, auf ein Zelt des Veranstalters zurück gegriffen habe. Den "Vaude-4-Jahreszeiten-Bunker" des Veranstalters habe ich dann noch zusätzlich mit einer ca. 40cm hohen Steinmauer versehen, und etwa fussballgroße Steine auf die 25cm Baustahl-Heringe gelegt! Geschlafen habe ich dann mit Ohrenstöpseln. Soviel zum Thema Wind . Langer Rede kurzer Sinn: Wo ich ausreichend Deckung finden konnte, und wenn nicht gerade Gewitter oder Sturm war, habe ich gerne und gut im Contrail geschlafen. Die "getunten" Abspannmöglichkeiten habe ich i.d.R. alle genutzt. Damit steht das Contrail bisweilen besser im Wind als so manches Zelt des Veranstalters. Allerdings habe ich auch ein paar Dinge an den Zelten des Veranstalters schätzen gelernt: Ein geschlossenes Innenzelt bietet deutlich mehr Windschutz als ein niedrig abgespanntes Contrail. Außerdem ist die abgeschlossene Atmosphäre eines Zeltes bei Reisen in einer Gruppe recht angenehm, denn das Zelt bietet die einzige Form vom "Privatsphäre". Diese Punkte sind mir für diese Tour aufgefallen. Da ich normalerweise aber allein in den deutschen Mittelgebirgen unterwegs bin, relativieren sich diese Kritikpunkte etwas. Dennoch wollte ich sie nicht unerwähnt lassen, da das Contrail ja schon verschiedentlich im Bezug auf andere Touren diskutiert wurde. Vielleicht ist ein Moment oder ein Rainbow eher das Tarptent der Wahl, mal sehen was die Zukunft (oder der Weihnachtsmann )bringt. Hygiene Ein nicht allzu oft beachteter Punkt. Ein Tübchen Ajona Zahncreme, eine klappbare Reisezahnbürste und etwas Dr. Bronners. Ergänzt durch einen Waschlappen und einen Kamm - das wars. Mehr habe ich nicht gebraucht. Blöd ist allerdings, wenn man den Waschlappen draußen auf der Spannleine vergisst und es nachts friert: Gegen Körpergeruch hilft Merino Bekleidung Meine Frau hatte mich vor der Tour für vollkommen bescheuert erklärt (jaja, einige von euch haben das schon lange gewußt ), weil ich so wenig Klamotten dabei hatte. Am Körper trug ich (von unten nach oben und von innen nach außen): - dünne, kurze Laufsocken - Asics Turnschuhe - Quechua Merino U-Hose - Moorhead Trekkinghose (Zip) - Quechua Merino Longsleeve Zip - Northland Windshirt - Tschibo Crincle Schal - Hut Ergänzt habe ich das gaze durch - Uniqlo Daunenjacke - Black-Rock-Gear Daunenmütze - Regatta Handschuhe - Quechua Regen-Smock - Regatta Regenhose - Ersatzsocken, je 1 Paar Kufa kurz und 1 Paar Merino Für die Trekkinghose gilt: "Ich habe leider kein Foto für Dich." Will heißen, ich habe sie 2x unterwegs nähen müssen und habe sie nur deswegen wieder mit nach Hause gebracht, weil ich meinen Müll nicht dort lassen wollte. Hier zu Hause ist sie direkt in die Tonne gewandert. Ansonsten hat sie ihren Job unauffällig getan, die Zip-Funktion war während der letzten drei Tage beim laufenden furten sehr praktisch. War damals beim Karstadt recht günstig und hat ihr Geld verdient. RIP. Das ganze Merino Zeugs von Decathlon hat sich auch prima bewährt! Das Longsleeve hatte ich nach 8 Tagen 1x augezogen um es kurz durch den Bach zu ziehen. Zwei Stunden später war's wieder trocken und "am Mann". Von Geruch keine Spur. Gleiches gilt für die U-Hose. Die hatte ich allerdings insgesamt 3x gewaschen Der "Crincle-Schal" hat überrschend gut "performt". Zuverlässiger Wind- und Sonnenschutz für Nacken und Ohren. In Verbindung mit dem Hut eine ziemlich starke Kombi. Den Hut hatte ich vor Jahren schon auf dem Jakobsweg dabei. Überhaupt hat der Hut den Sonnenschirm weitestgehend in den Pack verbannt. Auf diese Weise hatte ich die Hände zum fotografieren frei. Das soll kein Statement pro/contra Hut/Schirm sein, es hat auf dieser Tour eben gut fuktioniert. Ebenso gut hat die Uniqlo Daunenjacke funktioniert. Ein überragendes Teil! Warm, winddicht, leicht - was will man mehr? Bei Pausen schnell hineingeschlüpft, oder abends wenn's wieder mal zügig frisch wurde, oder nachts im Schlafsack. Das Teil war laufend irgendwie in Benutzung, ein Fleece habe ich nie vermisst! Note: 1! Die Daunenmütze von Black-Rock-Gear war mir im Schlasa zu warm, und tagsüber trug ich den Hut. Habe sie insgesamt selten benutzt. Überraschung der Tour waren die Asics Turnschuhe. Basti hatte mir vor der Tour geraten "keine Experimente mit den Schuhen" zu machen. Diesem Rat bin ich gerne gefolgt, und habe es keine Minute bereut! Egal ob beim steigen, absteigen, queren, auf Sand, Schotter, Staub, Fels, beim furten oder sonstwas, trocken oder nass - die Schuhe waren Top! Wo meine Mitwanderer Tevas und Lowas trugen war ich immer nur mit einen Paar Schuhe unterwegs. Wenn andere nach einer Flussdurchquerung von Tevas in Lowas gewechselt sind, habe ich kurz den Sand rausgeklopft und in trockene Socken gewechselt. Nach 'ner Stunde waren die Schuhe wieder trocken. Nie wieder was anderes als Turnschuhe. Fairerweise muss aber auch erwähnt werden, dass der Verschleiß an den Schuhen brutal war. Nach ca. 15.000Hm und geschätzten 150-180Km Strecke sind die Schuhe total am Ende. Teile der Sohle haben sich unterwegs abgelöst und sind abgefallen, andere Sohlenteile sind kurz vor dem abfallen. Heute taugen sie nicht einmal mehr für Gartenarbeit o.ä.. Das meine ich nicht als Kritik, denn für eine solche Beanspruchung wurden die Asics seinerzeit sicherlich nicht konstruiert. Sie haben einen guten Job gemacht und folgen der Trekkinghose auf ihrem Weg in den Recycling-Kreislauf. Meine Frau bestand vor der Tour darauf, dass ich meine Lowa-Trekkingstiefel mitnehme. Also gut, gemacht. Schließlich hatte ich ja auch gute Gründe sie anzuschaffen. Ich hatte sie sogar für 4 Stunden an - bis ich sie dann wegen 2 Blasen wieder ausgezogen habe! In Turnschuhen hatte ich noch nie Blasen! Die Lowas habe ich dann an einen der Maultiertreiber verschenkt. Bevor die teuren Teile hier im Keller vergammeln können sie dort einem neuen Herrn dienen. Sonstiges Den Erste-Hilfe-Kit hatte ich für diese Tour (hauptsächlich auf drängen meiner Frau) massiv aufgestockt. Für mich gebraucht habe ich lediglich zwei Blasenpflaster. Allerdings habe ich unterwegs beim Begleitteam mehrfach Schürfwunden, fiese Sonnenbrände, aufgesprungene Füße und Lippen usw. behandelt. Am Ende der Tour habe ich dann fast alles da gelassen und an die Maultiertreiber verteilt. Speziell Hirschtalgcreme und Bepanthen-Creme waren sehr gefragt, direkt gefolgt von Ibuprophen und Pflastern. Bei den nächsten Tour würde ich wahrscheinlich jeweils ein paar Tuben mehr mitnehmen um sie dort zu lassen. Die Werkstatt war sehr kompakt und bestand aus Superkleber, Nähzeug, 2m Duct-Tape, einem Knopf und ein paar Sicherheitsnadeln. Außer dem Kleber habe ich alles gebraucht, vermisst habe ich nichts. Außerdem sind noch erwähnenswert: McKinley Trekkingstöcke. Anfangs nur getragen, später gerne einen davon benutzt und einen verliehen. Petzl Tikka². Dachte erst sie sei zu schwer, hatte dann aber die einzige funktionierende Stirmlampe! Kommt wieder mit. Victorinox Swisscard. Das erste Mal ohne "echtes" Messer. Allerdings war das Teil echt perfekt. Vor allem die Nadel hat sich beim rauspulen der Stechginster sehr bewährt . Pfefferminzöl in einem Mini-Dropper. Ich liebe das Zeug weil es so vielseitig ist. Leider ist der Mini-Dropper nicht geruchsdicht, weswegen jetzt so ziemlich die gesamte Ausrüstung einen leichten Pfefferminzgeruch verströmt . Umfüllen!!! So, ich denke das wars. Ist vielleicht etwas ungewöhnlich, dass die Ausrüstungskritik vor dem Reisebericht gepostet wird, aber der dauert aufgrund der vielen Eindrücke noch ein, zwei Wochen. Die Bilder gibt's bestimmt schon vorher
  19. Südlich von Mainz. Anschauen ist kein Problem.
  20. Wenn Du sowieso schon mit einem Contrail liebäugelst, dann schau' doch nach einem gebrauchten. Ich habe selbst eins, weil ich, hauptsächlich wegen des Mückenschutzproblems, mit Tarps nicht endgültig warm geworden bin. Das Contrail erfüllt alle meine Anforderungen bei einem erfreulich niedrigem Gewicht. Das Footprint ist, gerade im Vergleich zum Trailstar, erfreulich klein, und der Aufbau ist mit vier Heringen in etwa einer Minute erledigt. Über verschiedene Aufbauvarianten habe ich in einem separaten Faden etwas dazu geschrieben: http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/viewtopic.php?f=9&t=933&p=13111&hilit=tune+your+own+gear#p13111 Allein die Windbeständigkeit oberhalb der Baumgrenze habe ich noch nicht testen können, kommt aber nächste Woche . Bisher ist das Contrail für mich das perfekte 3-Jahreszeiten-Zelt, auch wenn ich hin und wieder Versuche mit verschiedenen Tarps (Monologe, Tanzpalast Prototyp, Lite-Mountain-Gear Cuben tarp, Jardine-Kit, usw.) unternehme . Ich komme immer wieder zum Contrail zurück - notfalls auch mitten in der Nacht . Zusammengefasst möchte ich sagen: + Verfügbarkeit in D + Preis-Leistung + Platzangebot + Feeling wie unter'm Tarp (naja, fast ) + Mückenschutz und Bodenwanne + flexibel im Aufbau + Wetterschutz (polare Winterstürme mal außen vor ) - nicht freistehend - braucht 4 stabile (!) Heringe - kein Winterzelt Für Umsteiger meine Empfehlung!
  21. Bevor Du einen Haufen Geld ausgiebst, schau dir die Kandidaten doch zunächst mal auf dem Herbsttreffen an. Sicher lässt Dich mal jemand probeliegen.
  22. Viel Spaß!
  23. Die gleiche Maschine hab' ich auch Was Deine Frage angeht, in Ray's Anleitung bleiben keine (!) Fragen offen . Ray setzt die Schlaufen der Firstlinie unter die First-Kappnaht. Dazu näht er die Beaks zunächst nicht komplett an, sondern lässt zum First hin etwas offen. Wenn Du auf eine Schlaufe unter dem Tarp verzichten kannst, spricht m.M.n. nichts dagegen, die Schlaufe auf die Firstnaht draufzusetzen. Ist optisch nur nicht der Hammer . Ich grüble derzeit auf einer anderen Schlaufenbefestigung herum, soll das Tarp noch universeller beim aufbauen machen. Mal sehen was die Nähcracks in Köln von der Idee halten. Ach und mein Multi-Sheet muss ich bis Köln auch noch fertigmachen. #nadelglüh Ob das noch was wird
  24. Dann also [erledigt]?
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