khyal Geschrieben Sonntag um 11:43 Geschrieben Sonntag um 11:43 Neuerdings gibt es ja die Nitecore NB10000 in der Version 4, bis jetzt gibt es nur „Reviews“, die imho überwiegend nur ein Unpacking und Runterleiern der Features, die auf der Hersteller-Website stehen, sind, ausser mal kurz ein USB-Meter dran hängen, wobei noch das Wichtigste übersehen wurde, gab es zumindest zu meinem Zeitpunkt des Checken nix – naja wie halt 98% von YT sind... Ich beschränke mich hier auf die Facts und erspare auch beiden Seiten x Hersteller-Pics oder Aufnahmen aus allen Winkeln, die kann man sich auch bei den Händler-Angeboten bzw der Hersteller-Website anschauen, mir sind die meßtechnischen Facts wichtig... Da zu meiner Überraschung das Teil Fr schon bei Sack & Pack aufgeschlagen war, habe ich sie mitgenommen, um sie mal eben durch´s Meßlabor zu jagen. Fangen wir mit dem Äusserlichen an : Volumen In mancher Pseudo-Review wurde lobend geäussert, daß die 4er vom Volumen deutlich kleiner wäre, ich weiß nicht, mit was die gemessen haben, oder ob überhaupt und ob sie noch wußten, wie Multiplikation geht, aber ich komme nicht zum selben Ergebnis... V4 → 4,67 cm * 1,46 cm * 11,72 cm = 79,91 cm³ V2 → 5,94 cm *1,07 cm * 12,17 cm = 77,35 cm³ Fazit → nein die V4 ist nicht kleiner, sie hat annähernd dasselbe Volumen bzw wenn man korithenkakerisch sein will, hat sie 3,3% mehr Volumen, aber es gibt ja auch Messtoleranzen... Gewicht Da hat sich tatsächlich ein bisschen, vermutlich durch das Wechseln der Akku-Technologie getan : V2 154,66 g, V4 145,17 g, also ca 9,5 g bzw 6,1 % leichter Manche mögen das neue kurze Flachkabel mit den Magneten toll finden, sieht ja nett / ordentlich aus, ich habe lieber möglichst wenig Magneten an der Ausrüstung, mag auch damit zu tun haben, daß ich Sachen bei habe, die auf Magneten empfindlich reagieren, wie Kompaß oder Karten mit Datenstreifen, da hat jeder seine Vorlieben. Kommen wir dann mal zu den Meßergebnissen : angegeben ist sie mit 6,800mAh 5V (TYP 3A) 34 Wh 7,200mAh 5V (TYP 1A) 36 Wh USB-C (OUT1) / (OUT2): 5V⎓3A / 9V⎓2.22A / 12V⎓1.87A (22.5W MAX) Bei 3 A Entladen habe ich 35,074 Wh gemessen, also ca 3,2 % mehr, als angeben Bei 1 A Entladen habe ich 36,260 Wh gemessen, also ca 0,7 % mehr, als angeben Bei Nutzung von einem Ausgang habe ich eine max Entladung von 22,8 W gemessen, also 1,3 % mehr, als angegeben. Beim Nachladen waren es 44,878 Wh, also ein Wirkungsgrad von ca 80,8 %, was auch ein guter Wert ist, aber natürlich eh nur für User eine Rolle spielt, die via Panel und nicht Steckdose reloaden. Kommen wir zur Load through Funktion, mal vorab, übliche Solarpanels haben eh 2 Ausgänge und wenn man schnell an der Steckdose nachladen will, hat man eh ein USB-Netzteil mit 2 Ausgängen mit den zu ladenden Geräten angemessener Leistung, ich finde die Funktion also rel sinnbefreit, ausser vielleicht für „Zimmerschläfer“. Wie bei sehr vielen PBs, wenn man sich nicht auf die Hersteller-Angaben verläßt, sondern nachmisst, schwächelt auch hier die Funktion aus meiner Sicht als Elektroniker, sobald man während des Ladens der PB einen Verbraucher an den freien Ausgang der PB anschließt, wird die Ladeleistung der PB auf den Wert des angehängten Verbrauchers reduziert, auch wenn diese deutlich niedriger ist, als die 22,8 W Ladeleistung der PB d.h. Es wird der an die PB angehängte Verbraucher geladen, aber nicht gleichzeitig die PB. Dazu kommt, daß dabei auf dem Ladeausgang die Spannung rel stark einknickt bei 3 A auf ca 4,5 V Ladeleistung Ausgänge / Parallel Verbraucher laden über die beiden USB-C Ports : Das habe ich mir messtechnisch näher angeschaut, da die 2 USB-C Ausgänge bei der V4 in meinen Augen gegenüber der V2 (wo es noch ein USB-A & ein USB-C waren) das Kabel-Wirrwar auf reine USB-C-Kabel zu reduzieren. Bei Nutzung von nur einem Port funktioniert auch PD, ich konnte z.B. meine V2 an der V4 mit 9 V laden. Bei 3 A liefert sie bei USB noch 4,92 V, was mehr als ausreichend ist. Bei Nutzung von beiden Ausgängen ist logischerweise PD in der Praxis nicht mehr möglich, das ist auch bei anderen PBs so. Einen weiteren Unterschied (neben USB-C statt A auf dem 2. Ausgang) gibt es : Bei der V2 wurden die Ausgänge, wenn man sie in die Überlast gefahren hat (mit z.B. mehr als 3 A) abgeschaltet, bei der V4 wird dann die Spannung entsprechend runter gefahren, daß keine Leistungs-Überlast auftritt, erinnert mich an den Power Boost bei den Ecoflow PS was bleibt noch... Die imho unsinnige Knock-Funktion, die die meiste Zeit eh nicht funktioniert und zu Glück abschaltbar ist. Was daran so großartig sein soll, wenn jetzt kurzfristig bunt leuchtende Ringe um die Ports sind, kann ich auch nicht nachvollziehen, aber das geht ja fix von selber aus. Die Umschaltung auf 1 A Ladestrom für Verbraucher zugunsten einer höheren Ladeenergie bzw Kapazität habe ich nicht weitergetestet, da ja nach meinen Meßergebnissen bei 1 A statt 3 A nur 3,3 % mehr Wh möglich sind (da die Wh bei 3 A 3,2 % mehr sind, als vom Hersteller angegeben). Im Gegensatz zu den vorherigen Modellen ist ein 9 V Si-Carb-Akku verbaut, wie in manchen Smartphones. Fazit : Wer gerade eine neue Powerbank sucht, kann ich die V4 echt empfehlen, in fast sämtlichen Messdaten übertrifft sie die Herstellerangaben etwas, hat in beide Richtungen 20% mehr Ladeleistung, ist 9,5 g bzw gut 6 % leichter und daß jetzt 2 USB-C Ausgänge statt 1* USB-A & 1* USB-C zur Verfügung stehen. Mir wären die Vorteile nicht das Geld wert, um von der V2 zu wechseln, das mag natürlicher mancher Grammjäger anders sehen.. Blickpunkt, waldradler, kra und 7 Weitere reagierten darauf 5 5 Terranonna.de
kra Geschrieben Sonntag um 20:16 Geschrieben Sonntag um 20:16 Danke für den Test. Eine Frage habe ich aber noch. Du schreibst vor 8 Stunden schrieb khyal: Bei Nutzung von beiden Ausgängen ist logischerweise PD in der Praxis nicht mehr möglich, das ist auch bei anderen PBs so. - der Grund ist mir nicht klar. Einzig wenn die PB nur mit EINER (Ent-)Ladeelektronik ausgerüstet ist und beide USB-C Ausgänge so weitgehend parallel geschaltet sind kann ich das nachvollziehen. Da aber bei den USB-C Ports mindestens einer Strom abgeben kann, wenn über den anderen geladen wird macht es für mich wenig Sinn, das nicht ein Port mit PD und der Andere unabhängig davon mit oder ohne betrieben werden kann. Oder habe ich da etwas übersehen? Wenn's wahlweise an Logik, gesundem Menschenverstand oder elementarer Menschlichkeit hapert geht es mit Meinungen weiter und zu schlechterletzt verfällt man auf Ideologien. Gesunder Menschenverstand / Redewendung / - Eine seltene Form von Intelligenz. Heutzutage seltener zu finden als ein Rudel Einhörner.
khyal Geschrieben Dienstag um 10:25 Autor Geschrieben Dienstag um 10:25 Am 22.2.2026 um 21:16 schrieb kra: - der Grund ist mir nicht klar. Einzig wenn die PB nur mit EINER (Ent-)Ladeelektronik ausgerüstet ist und beide USB-C Ausgänge so weitgehend parallel geschaltet sind kann ich das nachvollziehen. Da aber bei den USB-C Ports mindestens einer Strom abgeben kann, wenn über den anderen geladen wird macht es für mich wenig Sinn, das nicht ein Port mit PD und der Andere unabhängig davon mit oder ohne betrieben werden kann. Oder habe ich da etwas übersehen? hi @kra also ich bewege mich da auf dem dünnen Eis von Vermutungen Laden und Entladen sind ja unterschiedliche Baustellen, wofür unterschiedliche Elektronik inkl der Handshake-Kom für PD nötig ist. Auf die V4 bezogen, hängt halt am linken USB-C Port die Elektronik für Laden und an beiden die Elektronik für Entladen und da scheint es so zu sein, daß der Standard-Kom-Chip (den bauen ja die PB-Hersteller nicht selber, sondern kaufen ihn ein) und die entsprechende Ladeelektronik halt sozusagen nur einen PD-Kanal hat. Wird also auf einem Ausgang ein PD-Gerät solo angehängt, geht es hoch auf PD-Spannungen, wird auf dem anderen Kanal etwas angerhängt, wird PD "abgeschaltet" und wird mit USB = 5 V geladen. Typisches Beispiel : Ich lade mein Ultrabook via USB-C mit nem Anker 521 oder 523, dann geht die Spannung brav auf 20 V, das Ultrabook wird geladen, hänge ich auf dem 2. Port an das Netzteil etwas an, geht die Spannung auf 5 V runter und das Notebook wird nicht mehr geladen. Das ist jetzt natürlich ein sehr spezieller Fall, die Meisten werden nur Geräte bei haben, die auch mit USB = 5 V geladen werden können. Kommen wir nochmal auf die PBs zurück, da kenne eigentlich nur 2 Szenarien : Aufladen der PB am Tag, entweder via Panel oder eben bei Zwischenaufhalten in Orten an der Steckdose Aufladen der eigene Geräte / Akkus nachts im Zelt, da ist ja nun der Zeitfaktor ziemlich Wurscht oder eben, wenn im Dauergebrauch der Akku des Smartphone leer wird (z.B. bei Dauergesprächen ) die flache PB hinter das Gerät klemmen, mit kurzem Kabel verbinden und beides mit einer Hand easy fassen. Meine Fazit-Gedanken : Ich kann da zumindest für mich keine ernsthaften Nachteile erkennen, wenn von der PB mit USB = 5 V geladen wird, in fast allen Fällen ist der Zeitfaktor eh Wurscht und wenn nicht, naja bei den neueren Geräten, die auch PD können, üblichen 3 A bei USB sind das 15 W, da hat man z.B. auch innerhalb von min genugend Energie im Gerät, um mehrere std damit arbeiten zu können, wenn denn wirklich mal ein Nachladen tagsüber nötig sein sollte. Aber das kann natürlich für jemand anders in einem speziellen Setting anders sein. Aber dann sind meist wieder höhere PB-Kapazitäten nötig und da 2 V4 leichter bzw mal grob gesehen gleich leicht wie ne NB20000 o.A. sind, besseren Überblick über die Energiereserven bieten und dazu noch Redundanz bieten, wird man wohl eher diee dann bei haben, dann kann man 2 Geräte mit PD mit jeweils max 22,8 W laden Terranonna.de
khyal Geschrieben Gestern um 16:24 Autor Geschrieben Gestern um 16:24 Am 22.2.2026 um 12:43 schrieb khyal: Bei Nutzung von nur einem Port funktioniert auch PD, ich konnte z.B. meine V2 an der V4 mit 9 V laden. Bei 3 A liefert sie bei USB noch 4,92 V, was mehr als ausreichend ist. Bei Nutzung von beiden Ausgängen ist logischerweise PD in der Praxis nicht mehr möglich, das ist auch bei anderen PBs so. die Nachfrage von @kra hat mir weiterhin keine Ruhe gelassen, ich habe mir jetzt nochmal div Steckernetzteile und PBs kurz testtechnisch vorgenommen, um das PD-Verhalten bei mehreren angehängten Verbrauchern zu checken... Mehrere Netzteile div Marken Sobald auf einem 2.Port ein Verbraucher angehängt wurde, ging an beiden Ausgängen die Spanung auf USB = 5 V zurück Bei den beiden Netzteilen Anker 521/523 sieht es etwas anders aus Wenn ich auf einem Port mein Ultrabook angehängt habe, lädt das brav mit 20 V PD Hänge ich nun einen 2. Verbraucher an, wird die PD Spannung auf 9 V runtergerschaltet und logischerweise das Ultrabook nicht mehr geladen Beim 2. Verbraucher ist es egal ob PD (dann wird dieser auch mit 9 V geladen) oder USB = 5 V Es spielt auch keine Rolle, ob zuerst Ultrabook (20 V PD) oder der USB = 5 V bzw 9 V PD an das Netzteil gehängt werden Bei div Powerbanks war es einheitlich so, daß wenn zum 1. Verbraucher (9 bzw 12 V PD) ein 2. angehängt wurde, beide Ausgänge auf USB = 5 V runtergeschaltet wurden. Mal sehen, daß ich demnächst mal eine Powerbank für Ultrabooks in die Finger kriege, die sind evtl anders aufgebaut, aber natürlich größere Kapazität / ohne Gewicht. Terranonna.de
sbeigl Geschrieben vor 5 Stunden Geschrieben vor 5 Stunden Schade dass die so einen prohibitiven Preis hat. Wollte mir die Flextail holen, aber die haben bei der Paypal-Bezahlung den 20%-Diskont-Code vom Warenkorb wieder raufgerechnet - super unseriös. Könnte es also doch die Nitecore werden.
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