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Ultraleicht Trekking

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  2. Hallo liebe Mitlesende, als einer meiner ersten Beiträge steige ich mal mit einem Tourbericht ein. Auch wenn es sich nicht um eine UL- Tour handelt, so hat sie uns doch inspiriert, mal unsere Packliste unter die Lupe zu nehmen und zumindest ein bisschen gewichtsoptimierter zu verbessern, daher hier eine Zusammenfassung unserer Packrafting- Tour durch Nordschweden. Gestartet sind wir mit unserem Bulli im Schwabenland mit dem Ziel, möglichst zügig das 2800km entferne Gällivare zu erreichen. Nach einem kurzen Stopp an der Bergstraße, um bei meinen Eltern ein e-Bike einzusammeln (dazu später mehr), sind wir dann gen Norden „gerauscht“. So richtig empfehlen kann ich das nicht, denn wenn man nach langer Fahrt mit der Fähre nach Schweden übersetzt und das Navi zeigt immer noch 1500km, dann kann das die Stimmung schon drücken. In der Vorbereitung hatte ich mich mal über die typischen Temperaturen im Juli in Abisko schlau gemacht und bei durchschnittlich 17 Grad entsprechend auch Mütze, Handschuhe und Daunenjacke eingepackt. Kurzfristig waren dann aber für den Tourstart 27 Grad in Abisko prognostiziert, die sich über die geplanten 10 Tage auf 16 Grad und Regen reduzieren sollten. Letztendlich haben wir also Mütze und Handschuhe ausgepackt und dafür ein kurzes Tshirt ein. Daunenjacke und Regenkleidung haben wir aber mitgenommen. Von Gällivare ging es mit dem Auto noch für einen "kurzen" Abstecher nach Kaitum, um das e-Bike abzustellen. Normalerweise fährt von Kaitum nach Gällivare ein Zug, aber im Sommer 2025 ausgerechnet nicht. Nach Deponie des Fahrrads sind wir dann für eine Nacht auf dem Campingplatz in Gällivare eingecheckt, haben unsere letzten frischen Lebensmittel verbraucht und unsere Rucksäcke fertig gepackt. Tag 1: Über den Kungsleden durch den Abisko Nationalpark Am nächsten Morgen ging es dann endlich los, und zwar zu Fuß zum Bahnhof. Das Auto kann man gegen kleines Geld auf dem Campingplatz stehen lassen. Mit dem Zug ging es dann in ca. 2,5h nach Abisko, wo man direkt am Eingang zum Nationalpark ausgespuckt wird. Hier war die Laune noch sehr gut, auch wenn sich der schwere Rucksack bemerkbar gemacht hat. Startgewicht mit Packraft und Verpflegung für 12 Tage waren knapp 28kg pro Person. So schwer waren unsere Rucksäcke ziemlich sicher noch nie, aber auch wenn hier noch Luft nach unten ist, wiegen WW-Packraft-Equipment und Verpflegung einfach viel. Im Abisko NP darf man nicht campen, deshalb muss dieser am ersten Tag komplett durchwandert werden. Mit knapp 16km ist das aber auch völlig okay. Nach der NP Grenze haben wir dann zusammen mit vielen anderen unser erstes Camp aufgeschlagen. Das Tarp, ursprünglich für potenzielle Regentage im Gepäck, hat sich hier als wertvoller Schattenspender erwiesen. Tag 2: zur Fjällstation Alesjaure Am zweiten Tag ging es weiter entlang des Kungsleden bis zur Fjällstation Alesjaure. Der Trail verläuft ziemlich flach, zum Teil entlang eines Sees. Schatten gibt es nicht viel, aber regelmäßig Bäche, um das Kopftuch abzukühlen. Unser Zelt haben wir dann knapp unterhalb der Fjällstation Alesjaure aufgebaut. Hier gibt es auch Toiletten. Völlig unterschätzt hatten wir die Kombi aus Hitze und Mücken. Ich hatte als lange Hosen nur eine Wanderleggings und eine Fleeceleggings dabei. Abgesehen davon, dass ich die bei 25 Grad und mehr nur ungern anziehen wollte, haben die Mücken auch einfach durchgestochen. Tag 3: Tschüss Kungsleden Tag 3 führte uns weg vom Kungsleden. Nach dem Fluss führt der Kungsleden weiter nach Süden. Wir sind stattdessen links abgebogen und sind dem Trail Richtung Vista-Tal gefolgt. Oben auf dem Sattel gibt es einen schönen Bergsee, ideal für eine Badepause. Vom See ging es dann abwärts ins Vistas-Tal, wo auch bald der Vistasälven in Sicht kommt. Aufgrund der warmen Temperaturen war wohl die Schneeschmelze ganz besonders stark und wir konnten schon ein ganzes Stück oberhalb der avisierten Stelle unsere Boote einsetzen. Los ging es auf einem wild bewachsenen Stück durch erste kleine Stromschnellen den Vistasälven runter. Eigentlich waren wir noch früh dran und hätten noch ein ordentliches Stück auf dem Fluss zurücklegen können, aber zwei Dänen, die uns früher am Tag auf dem Sattel begegnet sind, haben wir uns von der Sauna an der Vistasstugan erzählt. Also haben wir ausnahmsweise an einer kostenpflichtigen Hütte das Zelt aufgebaut. Der nette Besitzer hat uns dann erlaubt, zum Kochen eine der Hütten zu nutzen und anschließend die Sauna für uns aufgeheizt. Abkühlung gibt’s direkt daneben im Vistasälven. Und die Sauna fungiert auch gleichzeitig als Dusche, in dem man einfach einen Eimer Wasser zum Aufwärmen mit reinstellt. Obwohl wir erst drei Tage unterwegs waren, wollten wir uns das nicht entgehen lassen. Tag 4: Weiter entlang des Vistasälven Wer auf Flüssen unterwegs ist, weiß dass hier Gefahren lauern, insbesondere wenn Wildwasser im Spiel ist. Wir waren entsprechend gut ausgerüstet und vorbereitet. Nicht auf dem Schirm hatte ich aber die offensichtlich durchaus reale Gefahr eines Zusammenstoßes mit einem großen vierbeinigen Tier! Zum Glück wollte der Elch das genauso wenig und hat sein Bad verfrüht abgebrochen. Nicht die letzte, aber sicherlich die Beste Elch-begegnung auf dieser Tour! Weiter unten wird der Vistasälven schwieriger und wir mussten für eine erste Umtragung einer WW-V-Stelle aussteigen. Danach geht es mit WW II/III spaßig weiter, gefühlt aber nie gefährlich, sondern gut einsehbar und ohne Unterströmungen o.ä. Für die Mittagspause haben wir an der Lisasstugan Halt gemacht, einer kleinen Hütte für Jäger und andere. Mein Partner hat sich erfolgreich am Angeln versucht und so stand Äsche auf der Speisekarte. Leider hat sich zu diesem Zeitpunkt unser Benzinkocher verabschiedet und wollte partout keinen Mucks mehr tun. Bei gemütlichen 27 Grad haben wir also in der Lisasstugan ein Feuer im Ofen gemacht, um unseren Fisch auf dem Ofen zu garen. Im Anschluss haben wir gleich noch Wasser für unser Abendessen gekocht. Die Nacht haben wir dann etwas weiter flussabwärts in Gesellschaft von drei netten Schweden verbracht, die wir tagsüber am Fluss getroffen hatten. Unsere Hoffnung, am Morgen hier ein bisschen Kochergas für einen warmen Kaffee zu schnorren, hat sich vollauf erfüllt. Tag 5 und 6: Nikkaluokta Der letzte Abschnitt des Vistasälven schlängelt sich gemütlich bis nach Nikkaluokta. Hier gibt es kaum mehr Stromschnellen und besonders auf dem letzten Stück muss man tatsächlich auch mal paddeln, um vorwärtszukommen. In Nikkaluokta gibt es eine große Fjällstation, die außerdem mit dem Auto erreichbar ist. Ein Ersatzkocher war dort aber leider nicht zu bekommen. Also haben wir einen Pausentag eingelegt, mein Partner ist nach Kiruna getrampt und hat den einzigen verfügbaren Gaskocher (zum Aufschrauben 🫠 und dann auch noch der gleiche, der schon zuhause liegt) gekauft. So konnten wir unsere Tour aber zumindest fortsetzen. Tag 7: Von Nikkaluokta Richtung Kaitumälven Vom Campingplatz in Nikkaluokta sind wir Richtung Kaitumälven aufgebrochen, unser zweiter Rafting-Fluss. Auf halber Strecke etwa liegt ein Shelter, das wir uns für die Übernachtung ausgesucht hatten. Weil wir ganz allein waren, haben wir uns spontan entschieden das Zelt nicht auszupacken und im Shelter zu übernachten. Groooooßer Fehler! So ein Zelt hat den immensen Vorteil, dass man den kleinen Raum ganz ausgezeichnet von Mücken befreien kann, bevor man schlafen geht. Das ging im Shelter überhaupt nicht und ich war am nächsten Morgen komplett zerstochen. Tag 8: Ankunft am Kaitumälven Früher als erwartet, waren wir schon kurz nach Mittag am Kaitumälven und haben uns deshalb entschieden, direkt noch die ersten Kilometer zurückzulegen. Der Kaitumälven fließt wesentlich gemächlicher als der Vistasälven und lässt sich zumindest auf diesem Abschnitt eher als große Seen charakterisieren, die über kurze Stromschnellen miteinander verbunden sind. Als Zeltplatz haben wir eine gemütliche kleine Insel gefunden. Tag 9: Lange Umtragung Am nächsten Tag ging es weiter den Kaitumälven entlang. Schon kurz nach dem Start mussten wir uns entscheiden, ob wir die für uns schwierigste Stromschnelle fahren wollen oder nicht. Mein Partner war ein bisschen unsicher, wollte dann aber doch nicht alleine umtragen, also haben wir uns getraut. Die Stromschnelle entspricht der Schwierigkeit III und ist ordentlich wuchtig, für uns zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall noch eine mentale wie technische Herausforderung. Auf diesem Abschnitt kommt später außerdem eine WW-V und kurz darauf eine WW-IV-Stelle, die wir auf jeden Fall umtragen wollten. Anlässlich eines Tourberichts, den wir gelesen hatten, haben wir mit knapp 4km Umtragung gerechnet. Erstmal war es aber richtig schwer, überhaupt vom Fluss zum parallel verlaufenden Trail zu kommen. Die große schwarze Linie auf der Karte hat sich nämlich als Rentierzaun herausgestellt. Also haben wir es gemacht wie die Rentiere: so lange den Zaun entlang, bis ein ausreichend großes Loch kommt. Weil wir mit einer vergleichsweise kurzen Umtragung gerechnet haben, haben wir uns entschieden die Trockenanzüge anzubehalten. Aus Perspektive der Mückensituation sicherlich eine gute Entscheidung. Aufgrund der immer noch hohen Temperaturen aber auch eine ziemliche Tortur. Von den angesagten 16 Grad war überhaupt nichts zu merken. Wir hatten weiterhin den ganzen Tag Temperaturen in den hohen Zwanzigern und das aufgrund der langen Tag von sehr früh bis sehr spät. Die Umtragung war dann eher 6km lang und wir mussten uns ziemlich durch die Büsche schlagen. Ich sags mal so, nach Ankunft an unserem Wunsch-Camp war definitiv Klamottenwaschen und Trockis auslüften angesagt. Auf diesem Abschnitt war es tatsächlich gar nicht mehr so einfach einen passenden Campingspot zu finden, aber irgendwann waren wir dann doch erfolgreich. Tag 10: Ankunft in Kaitum Ursprünglich hatten wir mal angedacht, kurz vor Kaitum nochmal das Zelt aufzuschlagen. Aber die Hitze und die Mücken haben uns so langsam wirklich geschlaucht und entsprechend sind wir die letzten 17km bis Kaitum durchgepaddelt. Mein Partner hat das metaphorische Schnick-Schnack-Schnuck verloren und wurde von mir zusammen mit seiner Angel den Mücken zum Fraß vorgeworfen. Ich hab mich aufs e-Bike gesetzt und bin die 94km nach Gällivare geradelt. Dort bin ich dann umgehend ins Auto gestiegen und zurück nach Kaitum gefahren, um meinen Partner und das restliche Gepäck aufzusammeln. Zurück am Campingplatz haben wir es tatsächlich bis zum folgenden Mittag geschafft, sämltiches Equipment zu säubern und zu trocknen, bevor dann tatsächlich der angesagte Regen eingesetzt hat. - TOUR ENDE – Anbei noch unsere Packliste. Bitte zerreißt mich nicht, wir haben seitdem schon ordentlich nachgebessert und ich weiß auch nicht, warum wir Stirnlampen dabei hatten: Packliste Schweden
  3. Hallo zusammen, sorry, lange keine Rückmeldung von mir. Hatte wieder ein paar schlechtere Tage... Das ASTA Gear Windwisper 4persond Mid werde ich mir auch nochmal angucken - preislich natürlich sehr attraktiv. Wie winstabil ist das? Gedanklich bin ich aber bereits beim ZPacks Triplex und einem HMG Windrider 70. Geht auch schon in einem Monat los - muss also langsam mal was bestellen. Danke für die ganzen Tipps! Auch organisatorisch. @Roland von Bremen: Das ist glaube ich der richtige Ansatz, den ich auch verfolgen möchte.
  4. Heute
  5. Ja! Auf den Etiketten ist auch nichts in der Hinsicht vermerkt. Ich hab mich von der Frage in die Irre führen lassen 😅Es ist ein Schlafsack. Kein genderbezug vorhanden.
  6. Eine Seite reicht. In den warmen Tagen habe ich im Tarp so gut wie nie Kondenswasser, (es sei denn der Taupunkt will es so). Meine Tarps haben keine spezielle Toplüftung. Das wird häufig überbewertet. VG. -wilbo-
  7. Mein Zelt ist super leicht, für 2 Personen und doppelwandig. Aber dann sind es definitiv viele Erfahrungswerte, die mit reinspielen. Ich werde also einfach lernen Ich könnte auch beide Seiten vom Außenzelt auf machen. Dann wäre Durchzug. Aber irgendwie hab ich da Beklemmungen. Kann ja jeder reingucken 😅
  8. Also ist es die Standard-Version?
  9. Ich wurde per PN gefragt ob er für Frauen oder Männer ist 😅ich denke es ist egal
  10. Ich kenne dein Zelt zwar nicht, kenne solche Kondenswasserprobleme aber eigentlich fast nur von einwandigen Zelten. Seitdem ich das Portal habe, hatte ich nie wieder Probleme mit extremer Nässe. Das hängt natürlich auch immer davon ab, wo man es aufbaut, wie das Wetter ist und wie die Zeltlüftung konstruiert ist. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Belüftung einen riesigen Unterschied macht. Ich habe mal mit einem Kumpel draußen geschlafen: Ich in meinem einwandigen Rainbow, er in einem sauschweren, doppelwandigen Billigzelt von Amazon. Ich musste die ganze Nacht aufpassen, nicht an die Zeltwand zu kommen, und am Morgen war alles komplett durchfeuchtet. Bei ihm war hingegen fast gar nichts. Ich würde an deiner Stelle also mal schauen, ob du dein Zelt irgendwie besser belüftet bekommst. Aber wie geschrieben wurde, etwas Kondenswasser gibt es fast immer.
  11. Kondens gibt es fast immer, außer hoch oben im Gebirge oder an der Küste mit ausreichend Wind. Daran wirst du dich gewöhnen. Wenn man das Zelt am nächsten Camp rechtzeitig wieder aufstellt, ist es ganz schnell wieder trocken.
  12. Meine Erfahrung: Wiese und freier Himmel = nasses Zelt, egal welche Temperatur. Trocken bleibt es nur im Wald (unter Bäumen) oder bei kräftigem Wind.
  13. @Biker2Hiker Worst Case Szenario wäre dann Winter. Isomate fünf Zentimeter. Cumulus Comforter L700. @all: Mich würde interessieren mit welcher Körpergröße das HMG Ultra Mid2 benutz wird. Beispielsweise weiß man das bei Getwoodcape mit 185 cm für die allermeisten Leute schloss ist.
  14. Das weiß ich garnicht, ich habe ihn als Frau gekauft, deswegen habe ich Frau angegeben
  15. Wie dick ist die Matte? Wie voluminös der Schlafsack? Unruhiger Schläfer?
  16. Hallo, kann mir jemand sagen, bis zu welcher maximalen Körpergröße das HMG Hyperlite Mountain Gear UltaMid 2 für 2 Personen zum Übernachten geeignet ist? Dabei soll man gemütlich schlafen können, ohne mit dem Schlafsack an die Zelwand zu wischen.Mit und ohne Full Insert. Im Prinzip benötige ich nur eine Ansage empfohlen bis Körpergröße X cm. Viele Grüße
  17. Vielen Dank schon mal. Natürlich ist mir klar, dass Kondenswasser bei extremen Temperaturunterschieden immer ein Thema sein wird, aber bei Nachts 20 Grad?? Ich hätte nicht gedacht, dass es dann ein Thema wäre. Bei der zweiten Nacht mit dem Regen vorher und der Schwüle schon eher. Aber auch da war trotzdem sehr warm. Hätte nicht mit der Menge an Kondeswasser gerechnet
  18. Weiss nicht wie fitt Du in Physik bist, aber die Fähig von Luft Wasser dampfförmig aufzunehmen ist abhängig von der Temperatur. Je Wärmer es ist, desto mehr Feuchtigkeit kann Luft aufnehmen. Wenn es jetzt Nachts kälter wird verliert die Luft also diese Fähigkeit, und die relative Luftfeuchtigkeit steigt. Im Zelt selbst ist die Luft meist noch wärmer als drauße, da sie von der Körperwärme erwärmt wird. Das Delta kann erstaunlich groß werden. Und dein Schweiß verdampft. Wenn das auf die kalte Zeltbahn trifft, kondensiert das halt. Passiert das oft? Je nach Wetter. Wenn du zB im Frühjahr schon mal bei Sonne 22°C hast, fällt es Nachts auf 5°C, da kannst nach Sonnenuntergag zusehen wie der Nebel aus dem Boden aufsteigt und Dein Zelt wird pitschnass sein, egal was du tust. Im Sommer ist es weit besser. Bei Regen ist Dein Zelt eh nass. Was tun? Du kannst das Inner getrennt vom Outer transportieren und so immer in einem trockenen Innenzelt schlafen, egal wie nass Dein Fly ist. Das mach ich zB. Das ist einer der Gründe warum ein Doublewall Zelt überhaupt Sinn macht. Es gibt Leute die sagen, sie transportieren alles zusammen und trocknen es nach dem Aufstellen durch ihre Körperwärme. Habs nie probiert. Wischen hilft ggf, bin zu faul für. Das zweite ist die Wahl des Campspots. In a nutshell: Nicht bei Gewässern, nicht unten im Tal, Wind hilft bei der Entlüftung, und am besten unter Bäumen, aber da haben erfahrenere schon dazu geschrieben, zB hier: https://andrewskurka.com/tag/five-star-campsite-selection/ Wenn Du's lieber auf deutsch hast - @Robert Klink hat auf seinem Youtube Kanal auch einiges dazu - wenn Du die Werbung erträgst 😉
  19. Ach das ist eigentlich rel easy. Zum Einen hier im Forum unter Biete, wenn es mehrere Sachen sind bitte mehrere Sachen in iner Anzeige zusammenfassen... Bei Sachen, die hier nicht so recht reinpassen, oder vom Gewicht / Packmaß her, hier eher ein Grinsen hervorrufen würden, weürde ich die bekannten Anzeigenportale nutzen, kleiner Tip dazu, da es da unglaublich viel Fake Anzeigen gibt, bei denen logischerweise keine Abholung gegen Cash möglich ist, würde ich umgekehrt reinschreiben, daß Dir das am Liebsten wäre, ist ja auch das Einfachste, derjenige kann es vor dem Kauf begutachten, Cash rüber, fertig... Wir könnten aber unter Biete auch noch ne OT-Unterrubrik machen, dann würde ich das aber so einstellen, daß das nicht in neue Beiträge kommt und nur Sachen, wo schon ein klarer "Draussen unterwegs" Bezug ist, meine WZ-Vitrine und Motorräder möchte ich auch da nicht einstellen
  20. Zur Physik hat @khyal schon viel und fachlich korrekt geschrieben. Die geschilderten Bedingungen sind auch ziemlich kondensatträchtig. So ganz ohne wird es selten gehen. Ich bin den Weg gegangen von einem kleinen Einmenschzweiwandzelt ähnlich wie Du über ein Einwandzelt jetzt zu einem Rechtecktarp. Kondensat gibt es meistens. Und ein A-Frame ist nun wirklich gut belüftet. Ich schüttel morgens erstmal aus. Mein Rucksack hat eine große Außentasche aus Mesh. Da kommt Alles rein, was nass ist. Sobald die Umstände es zulassen, mache ich eine Trocken- und Frühstückspause. Trocken wischen hilft, aber etwas Feuchtigkeit bleibt immer.
  21. Ich habe mich vor einiger Zeit gegen das Hornet 1p entschieden, weil es so eine schlechte Lüftung ( nämlich keine) hat. Die einzige Lüftung erfolgt über das recht hochgezogene Außenzelt. Aber auch mit guter Lüftung (mein 2erZelt hat vier Lüfter) kommt es bei bestimmten Witterungen zu viel Kondenswasser, das lässt sich nicht verhindern. Ich schleudere das Außenzelt nach dem Abbau etwas vor dem Verpacken, ganz trocken wird es dann erst beim nächsten Sonnenschein oder zu Hause.
  22. Für die, die immer noch keine Digi-Waage haben, ab Do gibt es bei Lidl die übliche 5 kg Waage, aber diesmal für nur 4 €. Für die Packrafter gibt es ab Mo die Crivet-Gebläsepumpe mit 12 oder 220 V, klar nehme ich unterwegs zum Aufblasen meiner Packrafts Akkupumpen, also Coolado, Flextail Zero, teste gerade die Zero 2, aber um zuhause zum Reinigen die Packrafts aufzupusten, oder beim Treffen viele Packrafts fix mit Auto oder Powerstation aufzupusten, sind die Crivetteile ok und diesmal für nur 6 €
  23. Liebe waldhummel, vielen Dank für den umfangreichen Bericht! Ich möchte den Weg im Herbst 26 Frühjahr 27 an einem Stück wandern und dabei hauptsächlich in der freien Natur zelten. Kannst du mir sagen, ob ich da wegen Bären etwas zu befürchten habe bzw. Vorkehrungen treffen muss? Liebe Grüße, Michael
  24. Hallo zusammen, da ich in 4 Wochen meine erste Bikepackingreise starten will, habe ich dieses Wochenende das erst mal im Garten im Zelt Probegeschlafen. Ich habe mir das Nemo Hornet Osmo 2P zugelegt, weil es mir wärmstens empfohlen wurde. Vorgestern waren es nachts noch 20 Grad. Kann also nicht viel passieren würde ich sagen. Doch war ich von dem vielen Kondeswasser überrascht. Vor allem an der Innenseite des Überzelts. Aber auch ein ganz kleines bisschen im Innenzelt in Bodennähe. Ich hatte Innen und Außenzelt komplett zu. Mir wurde eigentlich gesagt, dass dieses Zelt eine gute Belüftung hat. Gestern habe ich noch mal drin geschlafen. Es hatte nachmittags sehr stark geredet. Von außen also nass. Und es war schwül heiß. Ich habe extra eine Seite des Außenzelts offen gelassen, damit die Luft besser zirkulieren kann. Diese Nacht war noch mehr Kondeswasser vorhanden. Auch innen. Ist das normal? Muss ich jetzt immer alles trocken wischen, bevor ich es verstaue? Wie sind eure Erfahrungen mit zelten? Viele Grüße
  25. Gestern
  26. Wie unterscheidet er sich von der Männerversion?
  27. Er ist für Frauen und 1,80
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