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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 21.07.2018 in allen Bereichen
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Heute gibt es mal ein paar Windjacken, die ich euch vorstellen möchte. Nachdem mir meine erste Windjacke nicht mehr ganz so gut gefiel, musste eine neue her. Irgendwie gefiel mir der Glanz von dem Stoff nicht so. Das sah gerade in Kombination mit der Farbe, irgendwie nach Müllsack aus. Außerdem wollte ich mehr Reserve für einen Fleece drunter haben. Aber seht erstmal selbst: Die Jacke hatte mir ansonsten aber gute Dienste beim Wandern und Radfahren geleistet. Vom Konzept und Schnitt war ich also überzeugt. Außerdem hatte ich bei der alten Variante die Stoffkanten nur über dem Spiritusbrenner abgeflammt und nicht ordentlich umgenäht. Das fängt an manchen Stellen mittlerweile an, sich aufzufranseln... Beim Abflammen habe ich dieses Mal nochmal gemerkt, dass man echt vorsichtig sein muss. Der Stoff ist doch sehr dünn und man erzeugt mit den großen Stoffteilen doch Windzüge, die gerade beim Wegziehen nochmal die Flamme Richtung Stoff ziehen. An zwei Stellen hatte ich dann leichte zusammenschmelzungen im Stoff. Zum Glück war die Nahtzugabe groß genug... Also diesmal Pertex Quantum bestellt und dieses Modell erstellt (sieht leider auf dem Foto etwas stark faltig aus – ist es aber eigentlich nicht!): Dazu habe ich das Schnittmuster zu einer 3XL vergrößert. Dabei habe ich feststellen müssen, dass größer kopieren nicht ausreicht und es am Ende nach dieser Methode gemacht. 3XL musste sein, da der Schnitt eigentlich für Baselayer in Stretch gedacht ist. Um es also zum drüberziehen nutzen zu können, habe ich es 2 Größen größer machen wollen. Und ich muss sagen das passt ganz gut. Dann noch überall 2cm Nahtzugabe ran (die ist im Schnittmuster nicht enthalten) und das Nähen konnte losgehen. Die 2cm Nahtzugabe brauchte ich für französische Nähte. Das hat sehr gut funktioniert. Zu sagen ist noch, dass man jeder Naht erst komplett fertig machen sollte (also beide Nähte sofort machen) bevor man an die nächste geht. An ein paar Stellen gab es bei mir beim zusammennähen Überstände von ca. 3cm die von Ungenauigkeiten vom Zuschnitt oder Schnittmustererstellung kommen. Aber da habe ich das einfach großzügig dranvorbei genäht und am Ende weggeschnitten und es passt problemlos. Die neue blaue Jacke wiegt 87g und ist wieder auf Apfelgröße zusammenknüllbar. Die zweite Jacke die ich gleich noch nähte, besteht auch aus PTX Quantum (rot) und diesem hier in schwarz. Das ganze bringt dann genau 100g auf die Waage. an der Seite habe ich einen 9cm breiten Streifen in rot eingenäht. Ich hoffe dass das die winddichtigkeit mit soviel „Ziernähten“ nicht stark beeinträchtigt. Ergebnis sind auf jeden Fall zwei Jacken, die wesentlich besser aussehen und alltagstauglich sind und dazu auch ordentlich verarbeiten sind. Da bin ich doch sehr zufrieden mit.6 Punkte
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Auszeit und wohin jetzt?
bansaim und 2 andere reagierte auf tschipsfrisch für Thema
Hallo, da sind ja schon einige Vorschläge gekommen :-). Vielen Dank dafür. Ich habe mich gestern tatsächlich für den Te Araroa in Neuseeland entschieden :-). Ich werde um den 1. Oktober SoBo starten. Ich habe mein Auszeit um 2 weitere Monate verlängert, so habe ich gemütlich Zeit für den gesamten Weg. Im Fordergrund steht aber nicht das Beenden des Te Araroas. Vielen Dank auch für eure Ratschläge Selbst wenn ich den Weg abbrechen und etwas ganz anderes machen sollte, stellt das kein Problem da. Jetzt freue ich mich schon sehr auf die akribische Planungs- und vorbereitungsphase. Gibt es hier jemanden der dieses Jahr den Te Araroa auch läuft?3 Punkte -
Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)
dermuthige und ein anderer reagierte auf mawi für Thema
Ach, hätte ja beinah vergessen, dass es auch ein Video gibt. Ist leider nicht gut geworden. Sehr statisch und die Schwenkszenen sind u.a. durch den Stabi rucklig. Da ich nur in HD aufgenommen hatte, ist es auch nicht mehr möglich da noch einen Schwenk in die statischen Szenen zu setzen Hatte auch nicht genug Material aufgenommen, deshalb sind einige Szenen etwas lang. Der Schnitt ist auch nicht immer perfekt usw.2 Punkte -
Da meine Regenjacke bei längerem Regen anfängt durchzusuppen und ich noch Reste des 50g 2 Lagen-Laminats hatte, habe ich mich einfach mal ans Werk gemacht. Viel kaputt gehen kann ja nicht. Musste nur noch einen Reißer und Tape zum abdichten kaufen. Schnitt habe ich einfach von der bestehenden Jacke abgenommen. Ziel war es eine Jacke mit getapten Nähte zu machen, da ja nicht nur der Stoff dicht sein soll. Das Tapen an dich ging ganz gut, nur im Axelbereich und in der Kapuze war schon ziemlich frickelig. Alle Abschlüsse habe ich mit elastischem Saumband abgenäht. Test steht noch aus, würde mich ja unter die dusche stellen aber wegs Rüsselpest verschiebe ich das erstmal. Gewicht fast sub 100g Mist. 103g sind es nun am Ende.1 Punkt
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Ich war mit einem Kumpel die letzten Tage in den Allgäuer Alpen unterwegs und muss sagen, dass mir dort extrem wenig bis überhaupt kein Müll aufgefallen ist. Wir waren u.a. beim Gaisalpsee, Nebelhorn und Umgebung, Freibergsee etc. also zum Teil auch Gegenden die einen ordentlichen Touri-Zulauf haben. Im Zuge dessen bin ich leider aber auch auf einen - wenn auch schon etwas älteren - Beitrag gestoßen, der einen nur den Kopf schütteln lässt.1 Punkt
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Zitrone und Natron wirken mWn komplett gleich, nur das Natron eben alkalisch ist und Zitrone sauer. Ich glaube den Gerüchen ist es ziemlich egal ob sie von einer Lauge oder von einer Säure gekillt werden. mfg der Ray1 Punkt
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Es ging letztendlich in den Pfälzer Wald und zwar auf den Weinsteig. Wir sind gelaufen von Schweigen nach Bad Dürkheim, also knapp vier Tage und knapp 150 km.Die Landschaft war herrlich, immer wieder Blicke ins weite, flache Land hinein und solch einen Wald kannte ich noch gar nicht, Sandstein und viele Kiefern gaben einen ganz eigenen Charme. Der Aufstieg auf Kalmit und das Eußerthal waren wirklich fantastisch!Anstrengend war die Tour da massig Höhenmeter aber keinen Regen!Ach auch die Dörfer waren wunderschön, tolle alte Hauser mit Fensterläden und teilweise auch im mediterranen Baustil. Danke für eure Vorschläge, die anderen Touren sind auch vorgemerkt und werden bei nächster Gelegenheit angegangen.1 Punkt
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Ausrüstungscheck: Soo, und als letztes gehe ich hier noch einmal kurz auf einige Ausrüstungsteile ein, wie gut sie sich bewährt haben und was ich das nächste mal ggf. ändern werde. Wenn ein Teil aus meiner Packliste hier nicht aufgeführt ist und ihr gern was dazu hören möchtet, dann einfach nachfragen. Genauso, wenn ihr zu bestimmten Sachen mehr Details wünscht oder Fragen habt. Wasserflaschen statt Thermosflasche: Hätte ich vorher nicht gedacht, dass das funktioniert. Selbst bei Temperaturen von unter -20°C. Selbst dass es reicht, wenn man die Flasche in eine Jacke oder Schlafsack einwickelt. Der OR-Parka kann das Wasser kaum länger warm halten. War aber in meinem Fall praktisch, da ich nicht genügend Kleidung im Rucksack hatte, um die 2. Flasche auch noch einzuwickeln. Aber klar, nach 6-8 Stunden hat man kein warmes Wasser mehr, aber das stört mich nicht. Meine Notiz zu diesem Punkt, die ich auf der Tour ins Tagebuch schrieb: „Geht echt super! Scheiß auf Thermoskanne!“ Nalgene Faltflaschen: An sich super. Die große Öffnung macht das Einfüllen von Wasser einfach. Nur dass mir eine kaputt gegangen ist, hinterlässt bei mir ein ungutes Gefühl. Hier werde ich noch schauen, ob es äquivalente Flaschen von anderen Herstellern gibt. Denn das Vertrauen in die Nalgene Flaschen ist weg und möchte damit nur ungern noch einmal losziehen. Aber wenn es keinen Ersatz gibt, werde ich wohl wieder drauf zurückgreifen. MSR Reactor: Über den MSR Reactor selbst braucht man glaub nicht viel schreiben, dazu findet man ja viele Sachen im Netz. Er startet selbst bei widrigen Bedingungen. Im Riesengebirge hatte ich eine Kartusche bei unter -20°C über Nacht draußen liegen lassen. Ich hatte ein paar Probleme, den Kocher zu starten, was aber auch daran lag, dass ein eisiger Wind wehte und die Flamme des Feuerzeugs immer wieder aus blies. Aber der Brenner zündete letztlich, brauchte aber eine Weile bis er auf Touren war. Aber es ging. Verbrauchte allerdings eine große Menge Gas. Leider ist er sehr schwer Mit anderen Gaskochern kann man viel leichter unterwegs sein. Trotzdem werde ich den Reactor bei der nächsten Tour wieder mitnehmen, da er so sagenhaft einfach zu handhaben ist. Einfach Kartusche aufdrehen, hinstellen, anzünden, Topf drauf, fertig. Kein steifer Schlauch, man benötigt keine Unterlage, man braucht keinen Windschutz, einfach hinstellen und fertig. Neben dem Gewicht finde ich noch nachteilig, dass ich draußen nicht höre, wenn das Wasser kurz vor dem Kochen ist (also so ca. 80°C). Manchmal hatte ich sogar nicht mitbekommen, dass es schon längst kocht/sprudelt. Das ist ärgerlich, da ich erstens nicht so viel heißes Wasser brauchte, gerade wenn man es zeitnah trinken möchte und es schlägt sich auf den Gasverbrauch nieder. Ich hatte noch einen Neoprenmantel für den Topf und die Kartusche und einen Wärmetauscher zum erhitzen der Gaskartusche. Bei beiden bin ich mir sehr unsicher, ob das was im Falle des Reactors bringt. Mein Gefühl sagt nein. Entweder brauche ich mehr Wärmetauscher oder einen größeren/breiteren. Das will ich vor der nächsten Tour auf jeden Fall noch einmal austesten. Zum Thema Geschwindigkeit, auf der Tour hatte ich keine Zeiten mehr gemessen aber gefühlt dauert es schon immer ziemlich lang (10min+ für 1,5l Wasser aus Schnee). Für zwei Personen würde ich zwei Kocher oder einen etwas größeren (vielleicht sogar auch einen Benzinkocher) mitnehmen. Im Netz liest man ja auch oft, dass sich die Zeit reduzieren ließe, wenn man den Schnee im Topf stark komprimiert. Meiner Erfahrung nach macht es keinen nennenswerten Unterschied, ob ich den Schnee stark komprimiere oder einfach lose in den Topf packe und immer wieder nachlege. Gas als Brennstoff: Entgegen den vielen Unkenrufen im Netz zum Thema Gas im Winter, funktionierte es tadellos! Insgesamt habe ich 17 Tage damit Schnee geschmolzen und hatte nicht einen Tag das Gefühl oder Zweifel, dass es nicht geht. Wie oben schon geschrieben, habe ich Zweifel, ob der Wärmetauscher (zumindest in dieser Form) etwas beim MSR Reactor bewirkt. Auf der Tour habe ich es so gehandhabt, dass ich die Gaskartusche kurz (für ein paar Sekunden) ins Wasser gestellt habe. Dadurch wurde das Gas wieder flüssig, was sich positiv auf den Verbrauch auswirkt. Das habe ich aber nur bei der initialen Zündung gemacht, danach, für die weiteren ein bis zwei Schmelzwassertöpfe, nicht mehr. Dazu braucht es nicht viel Wasser, vielleicht 100 – 150ml Restwasser vom Vortag. Deshalb musste ich mir auch keine Gedanken machen, wie ich die Kartuschen halbwegs warm halten kann und brauchte sie somit auch nicht mit in den Schlafsack nehmen. Ich war sehr verschwenderisch mit dem Gas, zum einen durch die häufigen Wärmflaschen und weil das Wasser fast immer unnötiger Weise gekocht hatte. So kam ich 12 Tage mit zwei 450g Kartuschen hin und musste für den letzten Abend die Dritte anreißen. Da ich den Verbrauch immer noch nicht so gut abschätzen kann, würde ich für die nächste 14-tägige Tour zwei 450g und eine 230g Kartusche (statt dreimal 450g) mitnehmen und noch einmal schauen, wie gut ich damit hinkomme und bei der Übernächsten ggf. noch weiter reduzieren. Ebenfalls entgegen der Unkenrufe zum Thema Gas im Winter, waren die beiden Kartuschen völlig leer. Vor der Entsorgung hatte ich zu Hause noch einmal versucht damit den Brenner zu starten, aber bei der einen kam gar nichts mehr raus und bei der anderen hatte der Brenner nur mal kurz geröchelt und dann war er wieder aus. Es ist aber zu beachten, dass sich diese Erfahrungen mit Gas ausschließlich auf die Verwendung mit einem MSR Reactor beruhen. Da dieser nach einem anderen dem Prinzip arbeitet, kann ich es nicht ausschließen, dass die Erfahrungen mit anderen Kochern abweichen. Bin mir aber ziemlich sicher, dass es mit einem anderen Brenner genauso gut geht. Verpflegung: Die Nusschipsfettpampenriegel (kurz NCFPR) haben sich hervorragend bewährt. Hab auch schon diverse Sommer und Frühlings/Herbst-Varianten entwickelt (mit weniger Fett und festere Konsistenz). Die einzigen Nachteile die mir spontan einfallen sind, dass sie ziemlich krümeln und man durch den hohen Fettgehalt viel Trinken muss, sonst gibt es Aufstoßen. Ich habe ja schon viel mit diversen Rezepten für Riegel (also Pemikan und Eiweiß- und Kalorienreiche Riegeln/Kuchen/undefinierbare Massen etc.) herum experimentiert und bei den meisten hatte ich immer Probleme mit der Verdauung, was sich in Form von lästigen Blähungen wieder gespiegelt hatte. Das Problem hatte ich bei den NCFPR nicht. Die kommen bei der nächsten Tour definitiv wieder mit. Ich weiß noch nicht, ob ich beim nächsten Mal nur NCFPR mitnehme oder auch wieder ein wenig Pemikan zur Abwechslung. Wenn, dann würde ich aber das Pemikan mit weniger Fett zubereiten. Ansonsten, auf jeden Fall weniger Essen mitnehmen, hatte locker rund 3kg davon wieder mit nach Hause genommen. Isomatte: Wie im Bericht schon geschrieben, die Kombination aus der gekürzten Exped Doublemat + 14mm Eva-Matte hat sich super bewährt. Auch wenn es deutlich kälter und unbequemer als eine aufblasbare Matte ist, werde ich die Kombination beibehalten. Allerdings werde ich die bereits gekürzte Doublemat noch weiter kürzen, da sie etwas zu breit war. EVA-Matten sind so einfach zu handhaben, einfach ausrollen und fertig. Im Winter würde ich deshalb keine aufblasbare Matte mehr mitnehmen. Schlafsack: Da hatte ich mich ja auch schon im Bericht ausgelassen, wie schlecht der ist. Den kann ich überhaupt nicht empfehlen Hauptkritikpunkte sind der viel zu kurze und tief sitzende Wärmekragen, die außen angebrachte Tasche und dass er einige Zeit braucht, um warm zu werden. Was er ganz gut weggesteckt hatte war Feuchtigkeit. Obwohl er am Ende richtig Nass war und damit tagsüber zu einer Eiskugel gefror, hatte ich in ihm nicht gefroren und empfand ihn auch nicht kälter als die Nächte davor (die Nächte waren da aber auch ein wenig wärmer als zuvor). Sicher ist, dass ich für die nächste Tour einen anderen Schlafsack kaufen werde. Würde Gewicht und Volumen keine Rolle spielen, dann würde ich den Ajungilak Denali nehmen. Aber der wiegt komplett fast 4kg und das Volumen ist gigantisch Der Ajungilak Tyin 5 season ist von den Specs her dem MH Bonfire sehr ähnlich. Allerdings fand ich, dass der Komfortbereich (ich würde sagen so um die -18°C) des Bonfire grenzwertig ist. Es ist nicht, dass ich gefroren hätte. In den Morgenstunden mit Temperaturen unter -20°C war es zwar durchaus okay, aber mollig ist was anderes. Anderseits könnte es auch daran gelegen haben, das oben warme Luft entwich. Deshalb schiele ich auch Richtung Daunenschlafsack, wie zum Beispiel den Cumulus Excuistic 1400. Der hätte genügend Wärmereserven und das Packmaß und das Gewicht wären geringer. Hach, anderseits hat sich Kunstfaser bei Nässe sehr gut bewährt und ich habe wegen der Daune schon ein schlechtes Gewissen. Aber in diesen Temperaturbereichen ist es schwierig mit Kunstfaser (bzgl Gewicht und Packmaß). Die Entscheidung wird mich jedenfalls noch ein Weilchen sehr beschäftigen. VBL-Sack: Das war das erste Mal, dass ich einen VBL-Sack nutzte und kam damit nicht gut zurecht. Wie im Bericht bzw. der Diskussion schon raus kam, war das Hauptproblem, dass ich den Sack oben nicht schließen konnte und so ein Luftaustausch stattfand und sich kein gutes Klima im Sack bilden konnte. Bei der nächsten Tour probiere ich es mit dem WM Hotsac. Die Rettungstüte, die ich hatte, hatte auch schon nach ein paar Tagen Löcher, so dass etwas robusteres eh nicht schlecht wäre. Schlafsachen: Bei der nächsten Tour probiere ich mal mit meinen Klamotten zu schlafen und nicht mehr in Schlafklamotten zu schlüpfen. Ich hoffe, dass ich so morgens besser aus dem Schlafsack komme, da das Umziehen entfällt (was ja eigentlich nie unangenehm war, nur die Barriere im Kopf). Zelt: Das DuoMID hat sich bestens bewährt. Kommt das nächste Mal auf jeden Fall wieder mit. Optimal wäre es, wenn es Schneelappen dran hätte. Das würde den Aufbau bzw. das Abdichten vereinfachen. Ich hatte ja im Vorfeld schon überlegt welche an mein DuoMID anzubringen. Die Frage ist aber wie (Klett oder Druckknöpfe)? Oder ich kaufe mir noch ein zweites als Winterzelt und lasse da welche annähen. Wegen der großen Grundfläche wirkt sich der Schneelappen wiederum auf das Gewicht aus. Oder ich nehme ein Solid-Inner mit. Hätte den Vorteil, dass es den Schlafsack vor Nässe schützen würde (da der Wind kein Eis mehr auf den Schlafsack spritzen kann). Das wäre gerade bei einem Daunenschlafsack von Vorteil. Außerdem macht es sich bei Pulverschnee besser, dann muss man den Schnee nicht so sehr verdichten, wie wenn man keinen Boden hat. Aber ein Inner wiegt halt auch wieder 300g+. Hmmmmm. Ja, die Entscheidung ist jedenfalls noch nicht getroffen, ob alles so bleibt, ich Schneelappen anbringe oder ein Solid-Inner mitnehme. Laubschreck: Ich hatte zwei Laubschreck, wie sie wilbo vorstellte, in verschieden Größen zum Testen mit. Ich stand denen sehr skeptisch gegenüber, bin jetzt aber voll begeistert davon. Das Packmaß ist zwar nicht so gut wie von Heringen, aber deutlich leichter und sitzen Bombenfest im Schnee. Das nächste Mal werde ich nur noch 2-4 Heringe mitnehmen und 3-5 Laubschreck. Schaufel: Die Arva Ultra hält was ihr Name verspricht. Sie ist gebaut um den Ultra-Rennreglen zu entsprechen, mehr eigentlich nicht. Wenn der Schnee nicht zu sehr mit Eisschichten durchzogen ist und man behutsam mit ihr umgeht, dann geht das schon. Ich bin jedoch in dieser Hinsicht einfach ein Grobmotoriker und werde mir deshalb eine etwas robustere zulegen. Aktuell liebäugele ich mit der MSR Responder, da sie auch einen Teleskopstiel hat. Schneesäge: Hatte ich zwar nicht dabei, aber @Heinrich hat mich auf den Trichter gebracht. Ist nicht unbedingt notwendig, aber wenn man eine Schneemauer oder Schneehöhle bauen muss, dann ist sie glaub sehr hilfreich und kann die Bauzeit enorm verkürzen. Wenn ich wieder in ein Gebiet mit ähnlichen Schneebedingungen (sehr hart und durchsetzt mit Eisschichten) fahre, dann nehme ich mal eine zum Testen mit. Rucksack vs. Pulka: Mit einer Pulka fährt es sich definitiv besser als mit 22kg auf dem Rücken, insbesondere bei Sturm. Anderseits würde ich damit nicht unbedingt auf die Berge hoch. Das müsste man dann als Tagestour machen. Stellenweise lagen auch viele Steine frei, da wäre es mit der Pulka sehr schwierig gewesen durchzukommen und man hätte einen Umweg fahren müssen. Auch die An- und Abreise ist mit einem Rucksack viel entspannter. Mit einer Pulka ist es viel zu anstrengend und wird auch mal nicht mitgenommen (zum Bsp. als Anhalter oder im Bus (beides ist uns letztes Jahr passiert)). Ein Rucksack ist schon praktischer, solange er nicht zu schwer wird. Eine Faltpulka wäre ein guter Kompromiss, ist aber mit rund 3kg viel zu schwer! @Heinrich regte eine kurze Toboggan aus Carbon an, auf die der Rucksack geschnallt wird (ähnlich zum Faltplukaprinzip). Allerdings schreckt mich der Bau(zeit)aufwand noch etwas ab. Ich habe mir fürs Packrafting einen alten Gestellrucksack gekauft und frage mich, ob man den nicht als Schlitten nutzen könnte. Man müsste halt eine Platte am Rücken anbringen, damit der Packsack nicht im Schnee schleift und damit bremst. Ski: Ich finde, dass ich mit den Ski letztes Jahr viel besser klar kam. Da schlugen sie sich bei jeder Schneeart gut. Weil sie so kurz sind, schlugen sie sich auch sehr gut im dichten Wald. Ich weiß nicht genau was diesmal das Problem war. Entweder greifen die Felle nicht mehr so gut (warum auch immer) oder, wahrscheinlicher, die Ski waren mit dem Gesamtgewicht überfordert. Letztes Jahr bin ich trotz Pulka im Schlepptau jeden Hang ohne große Mühen hoch, egal ob vereist oder lockerer Schnee. Vermutlich ist die Gewichtsobergrenze der Ski bei 80kg. Diesmal wog ich ja durch den Rucksack über 100kg. Das überforderte wohl die Ski. Ich hatte schon bei kleinsten Steigungen sehr große Problem hoch zu kommen. Was allerdings wiederum für ein Problem mit den Fellen sprechen könnte ist, dass auf den ebenen Strecken kaum druckvolles Abstoßen möglich war. Die Ski rutschen einfach durch. Was echt toll an den Ski ist, dass man beliebige Schuhe tragen kann. Das ist Top. Allerdings hat man das Problem, dass die Ski echt schwer zu kanten sind, was bei Abfahrten ein Problem ist, da man keinen Schneepflug machen kann. Es ist nicht ganz unmöglich und hängt auch stark von den verwendeten Schuhen ab. Um so steifer die Schuhe im Knöchelbereich sind, um so besser wird das Kanten gehen. Ich glaube, dass die Ski eher für Ausfahrten mit leichtem Gepäck und bei Abfahrten eher für Telemark als Schneepflug und Schwünge geeignet sind. Aber Telemark kann ich leider (noch) nicht. Für die nächste Tour werde ich mir mal die Fischer E99 mit Schuppen zulegen/ausleihen. Mal schauen, ob die besser gehen. Und je nach Tour werde ich auch lange Felle und/oder Grödel mitnehmen. Socken: Wegen dem Problem mit meinen kalten Zehen, werde ich euren Tipp mal ausprobieren und zwei Paar zusätzliche Wechselsocken mitnehmen. Ich frage mich, ob es helfen würde eine weitere Tüte über die Isosocken zu ziehen, damit sie nicht nass werden … Handschuhe: Das nächste Mal werde ich ein drittes Paar Handschuhe mitnehmen. Denn manchmal waren die Liner zu dünn und die Fäustlinge wiederum viel zu warm. Also noch ein Paar, dass von der Isolation her zw. den Linern und den Fäustlingen liegt. Dafür werde ich vielleicht die wasserfesten Überzieher zu Hause lassen. STS Mini-Karabiner: Ich hatte zwei Mini-Karabiner von STS dabei. Die sind so was von Kacke, dass ich sie zu Hause gleich weggeschmissen hatte. Die sind überhaupt nicht mit Handschuhen bedienbar und selbst ohne ein Krampf, da die Schnur immer in er Kerbe des Schnappers fest hing. Die Minikarabiner von Edelrid haben sich dagegen super geschlagen, auch mit Handschuhen.1 Punkt
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