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GirlOnTrail
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Cephalotus
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Regenhose, PFC-frei
Regenhose, PFC-frei
Fabian. und 3 andere reagierte auf Jan234 für Beitrag im Thema
4 PunkteOK @khyal, jedem sein Standpunkt. Will hier keine Diskussion über PFC anzetteln, falls Du das möchtest, können wir gerne einen neuen Thread starten. Ich stehe dazu eben deutlich anders und würde mich daher über sachdienliche Hinweise zu Regenhosen sehr freuen!4 Punkte -
Southwestcoastpath von Newquay bis The Lizard
Tag 12 von Porthleven nach Lizard Point (ich hatte mich bei der letzten Etappe verzählt...) Am letzten Tag meiner Wanderung hatte ich nochmal eine längere Etappe mit 24 km vor mir. Während der Wanderung hatte ich immer wieder rumüberlegt, welche Variante ich für den Heimweg nehmen sollte, dh wie komme ich von meinem Endpunkt zurück nach London. Letztendlich fiel die Entscheidung auf: Mit dem Bus zurück nach Marazion, dort übernachten und am nächsten Morgen zu Fuss nach Penzance und dort in den Schnellzug nach London. Damit steht auch noch einige Zeit in London zur Verfügung. Der Bus geht stündlich - bis auf eine Ausnahme: Um 17:00 fährt keiner. Es muss jeweils in Helfort umgestiegen werden. Und bei dem um 18:00 hätte man eine lange Umsteigezeit, so dass die Fahrt gut über 3h gedauert hätte. Also war mein Ziel den 16:00 Bus zu erreichen, denn dann fährt man "nur" 2:30 h. Deswegen bekam ich mein Frühstück schon um 7.00. Das war ein richtig schön hergerichteter Tisch, mit einem ganz liebevoll dekoriertem Obstteller. Etwas lustig war es dann beim Zahlen. So war die Nacht ziemlilch teuer, 110 Pfund hätten es sein sollen. Sie meinte dann aber, weil ich nicht so viel gegessen habe, bekomm ich es für 100 Pfund. Dann wollte ich mit Karte zahlen: Oh, i do not accept any cards. Dann hätten wir uns auf überweisen geeinigt. Wie ich dann aber ihre IBAN/Swift haben wollte, wusste sie erst gar nichts damit anzufangen. Ich hab ihr meine EC Karte gezeigt, wo die ja draufsteht aussieht. "Oh yes, i know what you want", zeigt sie mir ganz stolz ihre Mastercard mit der Nummer drauf..... Tja, das hat auch nicht funktioniert. Nächste Frage von der freundlichen alten Dame war, ob ich nicht doch ausreichend Bargeld hätte. Das Ergebnis war, dass ich dann 90 Pfund für die Nacht gezahlt habe, denn soviel habe ich noch zusammengekratzt. Ich bekam dann noch den Hinweis auf den nächsten Geldautomaten im Supermarkt am Ende vom Ort. Also hatte das ganze dann für mich ein erfreuliches Ende (denn auch 90 Pfund fand ich für ein einfaches B&B noch ganz schön viel, aber wenn man so kurzfristig bucht, nimmt man was man noch bekommt). Der Tag war ein perfekter Wandertag. Die Sonne schien, nur leichter Wind und die Temperaturen angenehm. Noch dazu war es wirklich einfach zum gehen. Die Höhenmeter zwar fast doppelt so viel wie am Vortag (460m), doch die Steigungen waren so, dass man sie quasi nicht gemerkt hat. Und dann immer diese Aussicht. Besser hätte der Abschluss nicht sein können. Kurz nach Porthleven kommt man am See "The Loe" vorbei. Er ist nur ca. 200 m vom Meer entfernt. Hier entlang reiten würde mir auch gefallen. Ein schönes Plätzchen zum Mittagessen. ca 2 km vor Ende sehe ich, dass auf einmal eine Frau mir zuwinkt und meinen Namen ruft. - Es war die Augsburgerin, die ich auf meiner 3. Nacht getroffen hatte. Sie hat gemeint, wie sie aus der Entfernung auf einmal so bunte Kleidung leuchten sah, meinte, dass ich das sein könnte und hat auf gut Glück gerufen. Sie hatte, nachdem ich sie getroffen habe, nur noch eine Tagesetappe gemacht und sich ab da Basecamps gesucht, von denen aus sie mit dem Bus zu den einzelnen Etappen gefahren ist - Ihr Rucksackgewicht mit 15 km war ihr , oh Wunder, auf Dauer doch zu schwer. Und nun war sie 3 Tage auf dem bekannten Campingplatz von The Lizard und hat sich gefreut, ein bekanntes Gesicht zu sehen. Schliesslich war ich schon gut vor 1500 in the Lizard. Da blieb noch genügend Zeit für eine Pause und Abschlussfotos. Zur Bushaltestelle selber muss man noch direkt in den Ort rein, dh ca 15 min laufen. Zwischendurch dachte ich schon mal, dass ich den Umstieg in Helston nicht schaffen werde, da wir schon Verspätung hatten. Aber der Busfahrer hupte dann dort den wartenden Bus an - ihr Zeichen, dass er Umsteigewillige dabei hat. So kam ich dann um halb sieben in Marazion an und verbrachte noch einen ruhigen Abend auf dem Campingplatz.3 Punkte
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(Falt)Schaummatten-Sammelthread
(Falt)Schaummatten-Sammelthread
BleiStift und ein anderer reagierte auf Cephalotus für Beitrag im Thema
2 PunkteDa ich nix gefunden hab, hab ich mir 2m² EVA50 mit 4mm Dicke bei Extremtextil gekauft: Die Idee ist, die Falze selber rein zu schmelzen. Heute hats geregnet, da hab ichs mal getan. Am Ende in der zu kleinen Küche mit einer Kombi aus Handschuh und Topflappen. Das Ergebnis ist nicht schön, aber selten... Schmelzversuche am Reststück. Teflonband hat nicht geklappt (Kleber löst sich), zweiseitig ist sinnlos, Abstandshalter sind sinnlos, Doppelfalz klappt nicht. Was für mich klappte war 3mm dickes Alu auf 275°C im Backofen (mehr kann er nicht) und damit reichlich Druck(!) einmal rein schmelzen und dann... das ist der Trick... noch mit der heißen Stange im Falz steckend bereits falten. Das handling ist mit Topflappen an den Händen und der heißen Stange und der großen Matte die noch teilweise gerollt ist auf zu wenig Platz natürlich ein super Spaß. Ergebnis. Erstmal 7 Stück knapp 29cm Semente bei 62cm Breite, macht 202cm auf 62cm. Das Stück von extremtextil war 203cm lang. Gewicht 223g. An einer Stelle hatte ich am Rand zu viel geschmolzen, da ist jetzt ein Stück Klebeband. Nachteil: Faltet sich schön, aber flach gelegt bleibts etwas ne Ziehharmonika und wird durchs Eigengewicht nicht ganz flach. (aber ich lieg die dann schon platt) Wie lange sie hält wird sich zeigen müssen. Ca 4mm Dicke und 7 Lagen: Im Ultraleichtrucksack von Liteway, auf den sind die Maße abgestimmt: Vergleich mit BW Faltmatte (über 500g) und Gossamer Gear Faltmatte (unter 100g, aber sehr dünner und nachgiebiger Schaumstoff). Mein Eigenbau ist deutlich breiter und länger. Das wars. Hab nen halben Tag dafür gebraucht und die Küche stinkt.2 Punkte -
3 Tage Habichtswaldsteig
3 Tage Habichtswaldsteig
mtb_squirrel reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema
1 Punkt1. Tag Anreise Samstag der 8.10.2022, 6.41Uhr mit dem Zug ab Oldenburg. Geplante Ankunft in Zierenberg, 10.00 Uhr. Ca 7.10 Uhr Delmenhorst, nix geht mehr bei der Bahn! Funkausfall, dank Sabotage, in ganz Nord Deutschland, alle Züge stehen! Wir behalten gute Laune, ist ja (kurz) Urlaub!!! Planänderung, der erste Wandertag fällt aus, wir steigen schon in Kassel aus, eigentlich das Ziel des ersten Wandertags und nächtigen bei meiner Quasi Schwester Mina und Freund Collin! Feuchtföhlicher Abend, trotzdem am nächsten Tag um 9 Uhr on the Road und gegen 10 Uhr Abmarsch beim Herkules… 2. Tag… Blick auf Kassel, vom Herkules aus… Es folgten ca 21 Km, vorwiegend durch Buchen- und Mischwälder, Berg rauf, Berg runter, teilweise wunderschönen Ausblicken, bis knapp außerhalb von Sand zum Trekkingplatz „Läuseküppel“. Ausblick von der Schaumburg und ein Affenkottlet… Oben das Logo des Habichtswaldsteigs, unten ein Zeichen, das auf muntere Aktivitäten des Soulboy, oder des Solboys Schergen schließen läßt. Hat uns die meiste Zeit begleitet. Ankommen, kochen, Wein trinken und Cowboy Camping. Habe das erste Mal mit dem Borah Gear Bivy geschlafen, bei 4 Grad Temperatur. Was soll ich sagen, im Bivy wars genau so feucht, wie außerhalb des Bivys!!! Zum Glück benutze ich einen 233er Apex Quilt von GramXpert, da war mir trotzdem richtig warm. Natürlich in Verbindung mit nem Polartec Alpha Pullover von Outliteside, der nagelneuen Patagonia Micropuff und ner Langen U-Hose von Liod. 3. Tag… Start in den Tag mit gutem ersten Frühstück am Platz… und zweitem Frühstück bei Edeka in Sand, ca 1,5km offtrail… Und wahrhaft UL tauglichem Rotwein Resuply… An diesem Tag ging es recht wenig durch Wald und Berge, als vielmehr um selbige herum und duch Feld und Flur… Erst kurz vor Ende der, wieder ca. 21Km langen Etappe, ging es mit einem recht knackigem Anstieg, rauf zur Seibelsburg… Von da war es nur noch einen Steinwurf, bis zum Trekkingplatz „Brederich“, ca 3-4 Km vor Naumburg. Mittagsrast mit Blick auf den einzigen See auf dieser Wanderung (kein Foto gemacht) und Quilt trocknen auf dem Geländer der Eisenbahn Brücke… Ausblick von der Weidelsburg… Der Trekking Platz war hervorragend, da auch ich mein Zelt aufstellen konnte… Es gab keine Holzplattform, sondern eine umzänte Wiese mit Bänken und Schutzhütte… Zu essen hatte ich das erste Mal ein selbstgebasteltes Travellunch dabei. Wocknudeln, Mandelsplitter, viel getr. Basilikum, gehackte schwarze, marokkanische Oliven, gehackte getr. Tomaten und eine kleine Hand voll geriebenen Parmesan. Die ersten 3 Zutaten in einem Plastigbeutel, Tomaten und Oliven in einem und den Parmesan in einem weiteren Beutel. Zum Zubereiten alles zusammen in den Topf gegeben und mit kochendem Wasser knapp bedeckt. 5 Minuten später ein total geiles Essen, ca 200g schwer. Ach ich habe noch den Teelöffel Harissapaste vergessen, den ich ebenfalls in einem Beutelchen mit hatte… Abends dann den obligatorischen Rotwein aus dem Platypusbeutel und… GROG! Aus, mit heißem Wasser aufgegossenem Fireball Whiskey-Zimtlikör! Schmeckt erstklassig und ist absolut UL, da der Likör bei Lidl zur Zeit, zu je vier Stück, in Plastikflachmännern verkauft wird. Die funktionieren übrigens auch hervorragend zum Abfüllen von flüssiger Seife oder Spiritus für den Overnighter, etc…etc…etc…. 4. Tag… Der Tag beginnt lausig kalt, das Kondenzwasser am Zelt ist gefroren, aber uns beiden macht weder das noch der nicht existente Brumschädel etwas zu schaffen, sondern nach einem weiteren erdten Müsli und Kaffee Frühstück geht es Munter auf den Weg… Apropos Kaffee… Mein Kumpel hatte peruanischen Kaffee von Blaek mit und ich hatte Kaffee von Mount Hagen dabei. Seine Beutelchen enthielten 3,8g und von den 2g Mount Hagen Beutelchen nehme ich sowieso immer zwei. Also hatten wir fast gleich viel Kaffee im Becher. Mir schmeckte der Mount Hagen wesentlich besser, wegen seiner deutlich herauszuschmeckenden Säure, die dem Blaek komplett fehlte. Aber das ist natürlich Geschmacksache… Der letzte Tag unserer Wanderung führte uns wieder mehr durch Wälder als der Tag zuvor, auch ging es wieder mehr rauf und runter…. Bis nach Waldeck am Edersee sind wir allerdings nicht gelaufen, da mein Freund am folgenden Tag sehr früh zur Arbeit mußte und somit nicht erst um 23 uhr zu Hause sein wollte. Wir sind so ca 10-12 Km gelaufen und sint dann vom Trail ca 1,5 Km südlich nach Böhne gelaufen. Von dort kann man ein Sammeltaxi anrufen, das einen, immer 25 Minuten nach der vollen Stunde, nach Bad Wildungen zum Bahnhof fährt. 4,70€ pro Person, war voll in Ordnung… Telefon: 05631/5062088 mindestens ne halbe Stunde vor gewünschter Abfahrt bestellen… Naumburg von Oben… FAZIT: Zu erst einmal, ist uns natürlich der erste Wandertag gestohlen worden… (wird nachgeholt) Die Etappe soll eigentlich die schönste sein und hat auch den größten Anteil an Bergen aufzuweisen. Nichts desto trotz ist diese Strecke die schönste Wanderung, durch ein deutsches Mittelgebirge, die ich in meiner, zugegebenermaßen recht kurzen Wanderkariere, bisher absolviert habe. Die Mischung macht es aus. Wald und Wiesen, Hügel und Berge, viele Kilometer an Waldrändern, was ich für meinen Teil ganz besonders schätze, an allen drei Tagen immer wieder schöne Ausblicke, und nicht mehr als zwei Ortschaften auf dem Weg. Praktischer Weise sogar so verteilt, das man den Tag immer mit ner 1 Liter Flasche Wasser übersteht und erst „kurz“ vor Ende 2-3 Liter Wasser bunkern kann, je nachdem, wie viel Wasser man so benötigt, fürs Biwak… 100 Punkte für den Habichtswaldsteig!! Zu guter letzt sei noch erwähnt, das es auf den ca. 85Km des Weges drei Trekkingplätze gibt, die praktischer Weise immer 21-23 Kilometer von einander entfernt sind. Zu buchen sind sie über folgende Internetseite… https://www.naturpark-habichtswald.de/erleben/wandern/habichtswaldsteig P.S. Ja, ich wandere mit zwei Hüten. Einer ist ein „Strohhut“, für trockenes sonniges Wetter… ca 120g Der andere ist ein Wollfilzhut. Für kaltes bis feuchtes Wetter… 82g Dafür nehme ich aber auch nur eine U-Hose mit…1 Punkt -
Ein paar Lehren aus einem Stück NST
In den Semesterferien bin ich ein Stück vom NST gegangen. Es ging von Bad Karlshafen bis nach Travemünde. Travemünde liegt zwar nicht genau auf dem NST, ist aber nur etwa 10km entfernt. Startdatum: 03.03.2024 Zieldatum: 25.03. 2024 Gelaufene Strecke: 760 km in 23 Tagen Durchschnittliche Tagesdistanz: 33 km Ausrüstung: https://lighterpack.com/r/v5zvn5 Ein paar unsortierte Lehren aus dieser Wanderung 1. Ein Tagebuch hilft nicht, mehr Erinnerungen halten. Eigentlich wollte ich schreiben, dass es wichtig ist, Tagebuch zu schreiben, wenn auch nur sehr kurz und knapp. Ich kann mich nicht an jede Nacht erinnern, aber ich denke, dass dies bei 23 Nächten unvermeidlich ist. Auf dem Albsteig habe ich Tagebuch geschrieben, aber kann mich genauso schlecht erinnern. 2. Friedhöfe sind zu dieser Jahreszeit keine verlässliche Wasserquelle. 3. Coldsoaking ist irgenwann nur noch ekelhaft. Angefangen habe ich beim Coldsoaken mit Couscous mit Tomatensuppe. Anfangs noch erträglich, dann nur noch widerlich. Daraufhin habe ich den Couscous durch Mie-Nudeln ersetzt. Das ging etwas länger gut, bis ich auch das scheußlich fand, woraufhin ich die Tomatensuppe durch Fix-Bolognese ersetzt habe.Ich glaubte, hier den heiligen Gral gefunden zu haben, bis ich auf dem NST feststellte, dass mir auch das mir nicht mehr schmeckte. Dann habe ich auf reines Junkfood gesetzt, und als mir dies auch nicht mehr gefiel, bin ich zu belegten Baguettes übergegangen. Ok, Baguette hat nicht so viel Kalorien/Gewicht, ist aber wahrscheinlich immer noch leichter und schmackhafter als Kocher und Co mitzunehmen. Mal sehen, wie lange ich es noch mit den Baguettes durchhalte. 4. MYOG ist geil! Vorab habe ich mir einen Rucksack aus einer IKEA-Tasche genäht, den grössten Teil tatsächlich von Hand. Nachdem ich Zugang zu einer Nähmaschine hatte, habe ich mir auch ein Tarp genäht. Beides konnte ich vorher nicht wirklich ausführlich testen, das Tarp habe ich erstmals am Vorabend aufgebaut, aber hat trotzdem sehr gut durchgehalten. Ich mache mir bereits gedanken zu meinem nächsten Rucksack. 5. Heringe lassen sich mit Glück improvisieren Es war nicht so schlimm, dass ich meine Heringe daheim vergaß. Die erste Nacht konnte ich dann halt nicht wie gewünscht mein Tarp neben der Schutzhütte aufbauen. Dann bin ich halt drinnen geschlafen. Nach 2km am nächsten morgen habe ich ein paar Reststücke Weidedraht gefunden, aus denen ich mir Heringe basteln konnte. Nächste Anlaufstelle wäre ein Asia-Restaurant gewesen. 6. Es muss nicht immer die beste, die teuerste Ausrüstung sein. Mein Rucksack war kostenlos. Der Stoff für mein Tarp hat halt Geld gekostet, aber die Gurtbänder an den Abspannpunkten waren recyclet aus IKEA-Taschen-Gurtband, die sehr praktischen Linelocks 3d-gedruckt. Die Heringe waren aus Weidedrahtresten, die ich ohne Werkzeug durtrennt und verbogen habe. Als Heringstasche diente nicht etwa eine DCF-Bag, sondern zwei Verpackungen von Zartbitterschokolade, die ichc ineinandergesteckt habe. Und so etwas wie Kochtopf und Brenner braucht man nicht, wenn man nicht kocht. Mein Kopfkissen bestand aus einem Stück Schaumstoff von dem Matratzentopper, den ich auf dem Sperrmüll gefunden habe. Meine Schuhe sind Laufschuhe von Decathlon für 35 Euro, und sind immernoch top in Schuss. 7. Meine Isomatte war nicht immer warm genung. Manchmal, wenn es nachts nur knapp über dem Gefrierpunkt warm war, und ich nicht auf weichem Laubboden sondern in einer Schutzhütte schlief, war meine Isomatte zu kalt. Meine aktuelle Isomatte ist eine halbierte, etwa 0.7cm dicke standard-schaumstoffmatte. Natürlich ließe sich dies dadurch beheben, einfach nur noch im Wald zu schlafen, aber ich habe auch nicht immer Lust, mich durchs Unterholz zu kämpfen, um nicht erwischt zu werden. Wenn es sich anbietet, schlaf ich lieber in einer Hütte, als 100m daneben im Wald. Als Lösung denke ich über die Schaumstoff-Matte von Decathlon nach, welche wie die TAR Zlite Noppen hat. 20 Euro wären mir für eine Isomatte aber zu teuer, erst recht da ich mir die eh halbieren würde. Interessant fände ich es auch, eine Rettungsdecke als Groundsheet zu verwenden, um den R-Wert zu steigern. 8. Nach etwa 12 Tagen steigt die Konditiion. Angefangen habe ich mit 23 km, und musste noch alle 2km eine Pause machen. Irgendwann war es mir möglich, 6 Stunden am Stück durchzulatschen, meine letzten drei Tage waren alle über 40km, und ich hatte keinen besonders starken Muskelkater. Ich könnte noch deutlicih mehr schreiben, stellt daher sehr gerne Fragen.1 Punkt
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„Barfuss“ durch den Harz
„Barfuss“ durch den Harz
Oska reagierte auf GirlOnTrail für Beitrag im Thema
1 Punkt… also, nicht buchstäblich barfuss, aber stets minimalistisch in Barfussschuhen. Ich geniesse das große Glück, direkt im Harz zu wohnen (war Absicht), und bin hier fast jedes Wochenende sowie in meinen Urlauben „on tour“. Aufgrund der Größe dieses schönen, rund 130km langen und sich auf drei Bundesländer erstreckenden Mittelgebirges und angesichts der Tatsache, dass ich gerne auch mal 10 Tage kreuz und quer „durchtrekke“, passt das vielleicht doch schon in „Reiseberichte“. Wenn Ihr mögt, nehme ich Euch gerne ab und zu mal mit in mein Märchenland, dem ich besonders verbunden bin. Da viele Harztouristen nur noch über Borkenkäfer und die wirklich frappierenden Veränderungen des „Gesichtes“ des Harzes sprechen, ist es mir ein besonderes Anliegen, den „Wald im Wandel“ zu zeigen - denn überall ist Leben, und es wächst schon an ganz, ganz vielen Orten Neues nach. Der Harz bekommt ein anderes Gesicht, als wir es durch die Fichtenmonokulturen gewohnt waren. Es wird ein vielfältiges, etwas wilderes, aber auch ein schönes Gesicht. Man kann über die (wirklich bedrückenden) Kahlschläge und umgestürzten Nadelbaumskelette klagen - oder man kann offen, interessiert und neugierig beobachten, wie sich die Natur dieses Mittelgebirge zurück erobert, und ihm eine robustere, duldsamere, geeignetere Haut überzieht. Heute gab es ein großes Ründchen im Selketal, mit ziemlich viel „Rauf- und Runter“. Der Ostharz ist geprägt von mehr Freiflächen, Wiesen und Weite, als man es im Westharz antrifft, sowie schon ursprünglich anderem Baumbestand. Auf den zum Teil sandigeren Böden wechseln sich Laubmischwald, aber auch kleine Birkenhaine sowie alte Eichen- und Kastanienbestände ab. Das Schöne am weitläufigen Selketal ist, dass man unweit der bekannteren „Attraktionen“ flugs auf kaum begangene Trampelpfade wechseln und, wenn man das mag, keine Menschenseele treffen kann. Wer ortskundig ist, kann sich dort verlustieren, wo sonst nur die Schweine laufen.1 Punkt -
Welche ultra leichte Windjacke?
1 PunktDie Langzeitstudie kenne ich auch gut , aber wenn ich meine alte Jacke mit der Aktuellen vergleiche bzw anziehe, sehe ich den Unterschied im Schnitt, ca 1/2 Groesse, der "Laeufermarkt" ist halt groesser als der der UL-Wanderer und deswegen gibt es immer wieder Klamotten-Hersteller, die umschwenken und da die meisten Laeufer eng geschnittene Klamotten wollen...1 Punkt
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Lahnhöhen Extratour - 2 Tage Genusswandern im Lahn-Dill-Bergland
Lahnhöhen Extratour - 2 Tage Genusswandern im Lahn-Dill-Bergland
FlowerHiker reagierte auf Jan234 für Beitrag im Thema
1 PunktDanke für diese Empfehlung! Bin beim Stöbern hier drüber gestolpert und hab die Runde dieses Wochenende gleich getestet, da bei mir um die Ecke. Freitag nach der Arbeit mit dem Zug nach Biedenkopf, von dort 3 km gelaufen und in der Schutzhütte am Wasserrad übernachtet. Eigentlich wollte ich noch eine zweite Nacht dranhängen aber letztlich bin ich die restlichen 35-38 km dann doch an einem Stück gewandert (sportlich, aber es war auch recht frisch). Schöne Runde, bin angenehm überrascht von der Gegend. Das meiste zwar auf Forst- und Feldwegen, aber ein paar urige Pfade sind auch dabei, und ansonsten ist es wirklich abwechslungsreich. Viel Wechsel zwischen Wald und offen, kaum Fichtenforst, dafür sehr schöne Buchen- und Eichenwälder. Wasser war um die Jahreszeit überhaupt kein Problem, bin ohne Vorrat gelaufen und hab nur an Quellen und in Orten getrunken.1 Punkt -
Therm-a-Rest NeoAir Xtherm NXT (VS.) Therm-a-Rest NeoAir XLite NXT
Therm-a-Rest NeoAir Xtherm NXT (VS.) Therm-a-Rest NeoAir XLite NXT
Schwarzwaldine reagierte auf GirlOnTrail für Beitrag im Thema
1 PunktGenau so nutze ich sie auch, und ich liiiiebe sie! Hätte allerdings nicht gewagt, hier den Begriff „Zeltteppich“ in den ultraleichten Raum zu jehovern! 😁 Das ist sooo angenehm für die Füße und gibt trotz der minimalen Dicke einfach ein ganz anderes „Raumgefühl“. Ich finde auch, dass sie erstaunlich isoliert für das bisschen Material. Bilde mir sogar etwas „phonetischen Einfluss“ ein bei (fast) komplett ausgelegtem Zelt. EVAs, da kann ich beitragen, ich bin quasi „Miss Unterlage“. Das ist mein persönliches Luxusitem. Neben der gerollten Doublemat habe ich oft zusätzlich 🫣 noch eines meiner thinlight folded pads dabei, das dient tagsüber als „Buttpad“ und im Zelt dann a) als Apsiden-Unterlage, bevor es b) unter mein Kopfkissen kommt: supergute Rutschhemmung auf der Isomatte plus etwas mehr Höhe. Auch als „Teller“ zum Broteschmieren geeignet, Windschutz, Moskitowedel… Anbei ein paar Impressionen aus meinem „Lager“. (Gibt‘s hier noch andere Verrückte, die ab und an auch Zuhause mal auf dem Unterwegs-Schlafsetup nächtigen, rein aus Sehnsucht oder Vorfreude?…) Wenn Du die Gewichte vergleichen willst, musst Du 2 folded pads für eine Doublemat rechnen. Ist immer noch leichter (und viel weniger sperrig!), aber: Die thinlight pads sind wirklich nochmal deutlich fragiler und zarter! Auch hat die Doublemat den Vorteil, dass ich den Meter Breite links und rechts wannenartig an meinem 81er Zelt hochbiegen kann, das funktioniert mit den Faltpads nicht. Die Doublemat finde ich auch noch etwas grobporiger, wodurch sie mehr Luft einschliesst, was der Isolierung zugute kommen sollte. Sie „fühlt“ sich auch einfach anders an - weniger glatt, „fußwärmer“. Und man kann sie natürlich frei nach Wunsch zurechtschneiden. Nachteil Doublemat: Sie ist wirklich extrem „bulky“ (Ich bekomme die nicht vernünftig gefaltet, habs aufgegeben und rolle die. Unter anderem (aber vor allem) wegen dieses Teils bin ich mit einem 60l-Rucksack unterwegs, da passt sie mit rein. Drunterschnallen mag ich nicht so.) Man kann leider auf den Bildern nicht richtig gut erkennen, dass die grauen pads doch nochmal deutlich zarter und dünner sind. Dafür ist eben auch das Packmaß supergut. Zwei thinlight folded pads finde ich immer noch besser zu packen als eine Doublemat. Aber vielleicht stellen andere sich da einfach geschickter mit an. Für frameless packs drängen die sich Faltpads natürlich geradezu auf. P.S.: Ich habe gerade „Backup-Nachschub“ bei S&P bestellt, siehe nagelneues Röllchen, und konnte sie dort problemlos erhalten.1 Punkt -
Verbesserung Effizienz Holzkocher
Verbesserung Effizienz Holzkocher
Kay reagierte auf Ein.Plattfüssler für Beitrag im Thema
1 PunktGuten Tag allen Bastlern ! 😀 Hier geht es um den Titan Wood Burning Stove in ‚s m a l l‘ (!) von Toaks. Nutze den Kocher mit einem 900 ml Titan Topf. Dessen Durchmesser beträgt 110 mm. Problem: Der Topf steht auf den oberen Rand des Kochers rundherum auf. So gelangen die Flammen des Holzfeuers vor allem im Inneren des Kochers an den Topfboden. Seitlich aus den oberen Schlitzen austretende Flammen erreichen den Topfboden kaum. Vermutung: Ein Abstand zwischen Kocherrand und Topfboden könnte die Effizienz des Kochvorgangs (Zeit bis eine bestimmte Menge Wasser bestimmter Temperatur zum Kochen kommt sowie Menge des dazu benötigtem Brennstoffs). Weil dann alle Flammen am Topfboden angreifen. Ergebnis: So ist es tatsächlich ... Unter heimischen recht optimalen Bedingungen (kein Wind, Lufttemperatur ca. 15 Grad Celsius) erreichte ich bei Nutzung von klein aufgespaltenem Fichtenholz eine Zeit von 4 min 30 sec bis zum sprudelnden aufwallendem Kochen von 500 ml Wasser (Temperatur etwa 15 Grad Celsius). Sonst ist die Zeitspanne deutlich länger, der Brennstoffbedarf höher ... Maßnahmen zur Lösung des Problems: Für die Kochergröße ‚small‘ gibt es seitens des Herstellers wohl kein Topfkreuz. Solches könnte zum Herstellen des Abstandes Kocherrand- Topfboden geeignet sein. Ggf. könnte man sich ein für ein anderen Kocher lieferbares Topfkreuz anpassen. Entsprechendes Material (Titan, Edelstahl, normales Alu geht nicht) zum selbst Herstellen eines Topfkreuzes hatte ich jedoch nicht. Eine andere Lösung mußte her. Fündig geworden bin ich dann beim Zubehör für das Einwecken. Die Edelstahl-Klemmen zur Fixierung des Deckels eines Ein-WECK-Glases eigen sich, um einen m.E. ausreichenden Abstand von ca. 1 bis 1,5 cm Topfboden - Kocherrand herzustellen. Ebenso eignen sich die Edelstahl-Klemmen von Bilderglasrahmen (siehe Bild ‚KlemmenArten‘). Bei ersteren habe ich das eine Ende etwas umgebogen. Das erhöht gefühlt die Standfestigkeit des Topfes auf den Klemmen. Bei den anderen Klemmen habe ich das obere Ende in einfacher Weise abgebrochen. Nun die gewählten drei bis vier Klemmen einer Art durch die oberen Schlitze des Kochers verteilt stecken (siehe Bild ‚KocherAbstandshalter‘). Mit Topf sieht es dann wie in Bild ‚KocherKlemmenTopf‘ aus. Fertig ! ... Am Originalzustand des Kochers selbst wird also keine (!) Veränderung vorgenommen. Nur Vorhandenes genutzt. Die Ergänzung des Kochers mit den Klemmen spart mir Brennmaterial und verkürzt mir die Zeit bis zum Kochen des Wassers (meist 500ml für Kaffee/ Tee, oder das Tüten-Schnellgericht) … Es versteht sich von selbst, beim Handtieren am Topf die Griffe desselben in einer Hand zu halten (mit oder ohne Klemmen), oder ? … Ebenso selbstverständlich die Nutzung des Kochers n u r auf nichtbrennbarer Untergrund (Stein, Schotter, Kies etc.) u n d auf einer nichtbrennbaren Unterlage (z.B. mehrfache dicke Alufolie). Windschutz nicht vergessen. Verhindert auch evtl. Funkenflug etc. in die Umgebung... Tipp: Für die kombinierte Nutzung eines Spiritusbrenners (bei mir auch von Toaks) mit dem Holzkocher folgenden Hinweis. Der untere Teils des Holzkochers ist trotz gelegentlich zu lesender Empfehlung nicht dazu geeignet. Der Topf steht auf dem gesamten Rand auf und erstickt nach kurzer Zeit die Spiritusflamme. Den oberen Teil des Kochers dagegen kann man als Topfstand nutzen. Um dabei den effizientesten Abstand Brennerflamme-Topfboden herzustellen, empfiehlt sich die Anfertigung eines Abstandshalters Spiritusbrenner - Kocherstellfläche. Die Aluhülse eines großen dickeren (!) Teelichtes eignet sich evtl. Sonst aus dünnen Alublech entsprechend der Höhe des Brenners selbst eine solche fertigen (siehe Bild ‚HöhenAdapterBrenner‘). Ich nutze selbstverständlich auch für den Spiritusbrenner immer eine nicht brennbare Unterlage aus mehrfach gefaltener dicken Alufolie auf nichtbrennbarem Untergrund sowie den Windschutz ! … Freude am Basteln und der (hoffentlich verbesserten) Nutzung … Auch hier gilt für mich: Probieren geht über Studieren ! Sonst: Alles auf eigene Gefahr versteht sich … 😇 Grüße vom auch mal bastelnden Ein.Plattfüssler1 Punkt -
Bezugsquellen für MYOG-Stoffe
Bezugsquellen für MYOG-Stoffe
Schwarzwaldine reagierte auf nivi für Beitrag im Thema
1 PunktEs gibt wieder das leichte 30d Silnylon bei extremtextil! 🙂 Guter Kompromiss aus Gewicht, Weiterreißfestigkeit und Dehnung bei Nässe, finde ich. Auch wenn die angegebenen Werte vergleichbar sind, war mein Gefühl, dass es nochmal schwieriger zu zerreißen ist als das 30d Silpoly.1 Punkt -
Southwestcoastpath von Newquay bis The Lizard
Tag 10 Marazion nach Porthleven Die Route war mit 18 km eine angenehme Länge, v.a. da sich auch die Höhenmeter mit ca 240 auf der niedrigen Seite zu finden waren. Da für den ganzen Tag und Nacht Regen vorhergesagt war hatte ich mir am Vortag noch spontan ein Bed and Breakfast gebucht, so dass ich zumindest wusste, dass ich am Abend trocken sein kann. Beim Zusammenpacken in der Früh war noch alles trocken, aber schon nach den ersten 500 m kam ein richtiger Sturzregenschauer. Da war ich noch direkt im Ort und konnte mich unterstellen - vor einer Bäckerei. Da diese dann um 9 aufmachen sollte, hab ich die Zeit einfach abgewartet. Und war dann doch ziemlich enttäuscht. Zum Aufmachen war noch so gut wie gar nichts im Laden, und dass was da war, waren pappsüsse Sachen. Also nur ein Muffin gekauft und weitermarschiert. Es war Ebbe und laut Führer gab es am Ende des Strandes auch eine Leiter nach oben. 3/4 des Weges liessen sich auch wirklich gut gehen. Durch den vorhergehenden Regen war der Sand schön fest. Aber das letzte Viertel .... Auf dem Foto kommt es nicht so gut raus, aber das letzte Stück musste man über diese ganzen Steine gehen. Und auf die allermeisten waren ganz dick mit Algen überzogen. Und die Stellen dazwischen erst recht. Diese standen unter Wasser, stanken und waren extrem rutschig. Man konnte ihnen einfach nicht ausweichen. Kein Spass. Und ohne Stöcke hätte es mich sicherlich geschmissen. War so schon einige Male kurz davor. Kaum war ich wieder oben auf den Klippen ging der Regen wieder los. Und blieb den ganzen Tag. Aber gottseidank mehr Geniesel als Giesskanne. Es ging die ganze Zeit leicht bergauf bergan, fast durchgehend direkt am Meer. Wie ich stehnbieb um dieses Bild zu machen kam mir ein Mann richtig schwer beladen entgegen. Vorne grosser Rucksack, hinten noch grösserer. Auf meine Frage, ob er den ganzen Pfad machte meinte er: "Ich hab jetzt meinen Job gekündigt, alles verkauft, nur ein paar Kisten bei einem Freund untergestellt und bin vor 3 Tagen losmarschiert und werde nun die nächsten 4 Jahre um die Küste Grossbritanniens laufen - 12.000 Meilen" (allerdings denke ich inwzischen, dass da auch Irland oder ein paar Inseln dabei sein müssen, denn der England Coastal Path der jetzt neu eingerichtet wurde hat, umfasst ca. 6.000 Meilen (England, Wales und Schottland). Sein Gepäck würde wohl um die 25 kg wiegen und er fände das nicht schlimm. Keine Ahnung, wie weit er damit gekommen ist, ob er es wirklich durchgehalten hat. Hier sieht man ihn noch etwas von hinten. Mittags wollte ich in PraaSands in ein Cafe einkehren, aber alle hatten entweder zu oder wurden umgebaut. Wenigstens gab es einen kleinen Laden der auch warme Pasties hatte - das beste daran war die Bank davor unterm Dach, so dass man geschützt vorm Regen war. Und dem mobilen Post Office konnte ich auch zuschauen. An der Strecke ist man an einigen Rosamunde Pilcher Häusern vorbeigekommen. Sehr herrschaftlich, direkt an den Klippen, nichts als Landschaft drumherum. Mein Bed and Breakfast war dann ein winzig kleines - es wurden zwei Zimmer vermietet und ich durfte es mir dann aussuchen. Hab dann das mit dem größeren Bad genommen, da konnte ich mein nasses Zelt besser trocknen und auch so alles gut durchwaschen. Gegen Abend hat es dann aufgeklart und ich bin etwas in Porthleven rumspaziert. Wenn man keinen Fisch mag, war es gar nicht so leicht was zum Essen zu finden, die allermeisten Restaurants waren Fischrestaurants. Hab dann noch einen klitzekleinen Laden gefunden, das The Corner Deli. Sie hatten genau zwei Sitzplätze im und zwei vorm Laden. Dafür gab es eine richtig leckere Pizza aus dem Holzofen. Hat wie in Italien geschmeckt. Das fand ich für England doch eher ungewöhnlich.1 Punkt
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Southwestcoastpath von Newquay bis The Lizard
Tag 9 von Lamorna nach Mousehole (und Marazion) Mein 9. Tag sollte wieder ein kürzerer Wandertag werden, denn ich wollte unbedingt den Mount St. Michaels in Marazion besuchen. Und ich hatte davor schon gehört, dass die Strecke von Penzance nach Marazion keine schöne ist – nur ein asphaltierter Weg zwischen Meer und Strasse bzw Bahngleis. Hier der Blick von Lamorna kommend aufs Meer. Deswegen ging es auch zu Fuss nur bis Mousehole. Das waren dann knappe 6 km. Hier die Route. Doch die hatten es in sich. Zumindest die ersten 4 km. Die waren richtig heftig. Es ging steil berg auf und bergab und vor allem muss man so grosse Schritte nach oben und unten machen, da es so viele Felsen waren. Für diese 4 km hab ich 2 Stunden gebraucht und war ganz schön fertig. Und für die letzten 2 km dann nur noch 20 min, da konnte man einfach dahinschreiten. Dabei der erste Blick auf den Mount St. Michael. In Mousehole bin ich erst mal zum Mittagessen eingekehrt, in einem kleinen Lokal „The Old Pilchard Press Cafe“ direkt am Hafen. Auch wenn man noch so gut Englisch spricht – einen gewissen Akzent hat man doch immer. Der Besitzer von dem Lokal hat eine Zeit in Deutschland gelebt und hat mich dann nach meinen ersten Worten gleich mit Deutsch angeredet. Dort gab es so richtig leckere Scones und auch ein sehr gutes Sandwich. Mousehole ist sehr gut ans Bussnetz angeschlossen. Alle 20 min fahren von dort Busse nach Penzance. Die Bushaltestelle befindet sich an der Nordseite des Hafens. Und in Penzance bin ich dann in den Bus Richtung Helston umgestiegen, der mich dann nach Marazion gebracht hat. Der fährt stündlich. In Marazion wurde dann der Dove Meadows Campingplatz mein Ziel. War mir vorher nicht ganz schlüssig, weil da zwei ziemlich nebeneinander waren. Aber nachdem das Hinweisschild mir zum Dove deutlicher den Weg wies wurde es dieser. Ist ca. 10 min von der Bushaltestelle entfernt. Was ich hier sehr gut fand: Man bekommt als Zeltler einen Stuhl den man sich mit zu seinem Zelt nehmen kann. Das ist einfach angenehmer als am Boden zu sitzen. Das Ehepaar das den Platz betreibt ist sehr freundlich – sie wohnen im Wohnwagen gegenüber der Rezeption und alles ist sehr sauber. Duschen muss man bezahlen, 50 Ct für 6 min. Das Übernachten ist mit 9 Pfund sehr günstig. Gleich nach dem das Zelt stand bin ich zum Mount St. Michaels aufgebrochen. Überall sind Hinweise, dass man online vorbuchen soll, da man sonst nicht auf die Insel käme. Also schnell das Handy gezückt und erledigt. Der Eintritt auf die Insel einschliesslich Besichtigung des Schlosses kostet 14 Pfund, die Gärten würden nochmal extra kosten. Das war es mir nicht wert. 2 bis 2,5 h vor und nach der Tiede kann man zu Fuss auf die Insel und spart sich die 2,50 Pfund einfach für das Boot. Es war bei mir noch nicht ganz so weit, dass der Pfad komplett frei war aber nachdem ich einige drüber hab laufen sehen, bin ich auch dalang. Man muss halt seine Schuhe ausziehen und ein Stück barfuss über glitschige Pflastersteine gehen. Uiuiui, war das kalt….. Was macht man nicht alles, um etwas Geld zu sparen. Am Eingang zur Insel werden dann gleich die Tickets kontrolliert. Und da habe ich festgestellt, dass man notfalls doch noch direkt dort welche kaufen kann – es wird nun nicht gerne gesehen. Für das Schloss bekommt man einen Infozettel, man könnte sich auch noch Audioguides kaufen. Ist ganz nett zum Anschaun, nach ca. 30 min, weil ich mir einige Zeit gelassen hatte, war ich wieder draussen. Am Rückweg war dann die Verbindungsstrecke komplett offen, da kam dann auch gleich das Müllauto. Kurz vor dem Losgehen habe ich noch was lustiges mitbekommen (auch wenn es für die zwei Frauen nicht direkt lustig war). Ihnen wurde der Zutriff auf die Insel verweigert, weil sie sich Tickets für den Mont St. Michel gekauft hatten ….. Das Gegenstück in Frankfreich und viel grösser. Das wäre mit 11 Euro Eintritt auch günstiger gewesen….. Abendessen gab es im The Cutty Sark Restaurant and Bar, nachdem ich gefragt hatte, ob ich mein Handy laden darf habe ich einen Platz direkt an einer Steckdose bekommen.1 Punkt
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Weste im "T-Shirt-Schnitt"?
Weste im "T-Shirt-Schnitt"?
andygogo reagierte auf ChristophW für Beitrag im Thema
1 PunktTja, so manch Mensch freut sich darüber und trinket darauf ein Bierchen, vielleicht sogar ein JEVER Happy Trails! Christoph1 Punkt