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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 21.06.2025 in allen Bereichen

  1. Bin ich zu alt, zu intolerant?

    Oska und 2 andere reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Also ich finde es ganz einfach. Wenn man seine Ruhe haben will, dann geht man schnell weiter, oder man fährt/läuft gleich da hin, wo „kein“ anderer Mensch hinfährt. Ich habe kein Problem, zwischendurch auch mal in Menschenmengen einzutauchen, sofern ich weiß, das ich da auch wieder raus komme, wenn ich die Schnauze voll habe!
  2. Bin ich zu alt, zu intolerant?

    Mützelchen und ein anderer reagierte auf MarcG für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Immer wenn ich irgendwo bin, wo mich andere "stören" - dann werde ich mir zuerst bewusst, dass ich auch Teil des Problems bin. Ich nämlich genauso Tourist wie viele der anderen.
  3. 2 Punkte
    Ganz vielen Dank für den tollen Reisebericht! Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung. Meine Freundin und ich waren Anfang Juni auf der Via Apsyrtides unterwegs, und zwar von der Stadt Cres bis zur Stadt Mali Lošinj. Insgesamt waren wir sehr begeistert von der Tour! Wobei es teilweise schon sehr heiss war und es bei manchen Etappen fast gar keinen Schatten gibt (Geröllhalden, Macchia). Das Wasser muss immer mitgetragen werden. Abgesehen von den Ortschaften, die man durchquert, haben wir nur eine einzige brauchbare Wasserquelle unterwegs gefunden. Das war ein Hydrant, an dem ein Wasserhahn angeschlossen war. Von Ende Juni bis August würde ich persönlich diese Tour nicht machen wollen. Auf eine Sache wollen wir jedoch besonders hinweisen (bitte entschuldigt, wenn das ein Spoiler ist, aber wir wollen andere warnen): Etappe 9 von Ćunski nach Mali Lošinj ist unglaublich extrem und eine ziemliche Zumutung. Von Ćunski geht es zunächst auf einem sehr bequemen Weg runter zur Küste. Von dort sind es vielleicht gerade mal so 5-6 km bis zum Campingplatz kurz vor Mali Lošinj. Obwohl unsere Vorräte nahezu aufgebraucht waren, und unser Gepäck dementsprechend leicht war, ist unsere Laufgeschwindigkeit ab der Küste auf 1 bis 1,5 km/h gesunken. Denn es gibt zwar viele Wegmarkierungen, ein Weg im eigentlichen Sinne ist aber nicht existent und die ganze Küste ist unglaublich schroff. Es gibt Abschnitte mit messerscharfen, senkrecht stehenden Felsplatten. Hier zwei Fotos vom "Weg" (auf beiden Fotos sieht man die Wegmarkierung): Hier noch ein Foto das einem Gesamteindruck vermittelt: Der ganze Karst ist total verwittert. Das ist eine unglaubliche Belastung für Muskeln und Gelenke. Zwar ist der Fels schön griffig, aber eben auch sehr scharfkantig. Falls man hier stürzen sollte, erwarte ich schlimme Verletzungen. Ich gehe sehr gerne abseits der Wege in sehr unwegsamen Gelände und bin auch öfters in den Alpen unterwegs. Auch auf dieser Tour haben wir übrigens stellenweise von dem Wanderweg abgewichen und sind querfeldein oder an der Küste entlang, was super funktioniert hat. Aber diese Etappe 9 hat mir persönlich gar keinen Spaß gemacht und ich habe es als sehr ermüdend empfunden. Hinzu kommt noch, dass noch nicht einmal die Büsche und Sträucher entlang des "Weges" zurückgeschnitten sind. An einer Stelle musste ich auf allen vieren weiter kriechen. Meine Evazote-Isomatte, die ich oben auf den Rucksack gebunden hatte, wurde auf dieser Etappe ziemlich zerfetzt. Auf den ganzen anderen Etappen war das nicht der Fall. Wir haben dann in der Bucht vor dem Berg Tovar uns entschieden abzubrechen und uns auf die andere Seite der Halbinsel zur Straße durchzuschlagen. Dabei gab es eine weitere Überraschung: der Berg Tovar ist durch Hinweisschilder als vermint und mit Lebensgefahr gekennzeichnet! Der zugehörige Zaun war nur stellenweise zu sehen und wir haben einfach auf unsere Intuition vertraut, dass wir uns ausserhalb des Minengebiets befinden. Es war die absolut richtige Entscheidung, den Rest der Etappe entlang der viel befahrenen Straße zu laufen. Hier ein Foto von dem Ort direkt an der Küste, wo wir den Wanderweg verlassen haben: Ich würde jedem empfehlen, Etappe 9 komplett entlang der Straße zu laufen. Eine andere Möglichkeit gibt es leider nicht. Ich bin sehr gespannt, was scissorsmountain noch dazu schreiben wird. Von dieser einen Etappe abgesehen waren wir aber wie gesagt von der Via Apsyrtides hellauf begeistert!
  4. Bin ich zu alt, zu intolerant?

    ULgäuer reagierte auf Cuherdir für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Vielleicht sollte man noch eine Unterscheidung erwähnen: einfache Anwesenheit, das macht jeder hier. Solange das eben jeder für sich macht und andere genießen lässt. Mir gehen jedenfalls störende Emissionen ganz gehörig gegen den Strich, auf dem Bild zum Beispiel das Rauchen, ansonsten natürlich Leute, die laut Musik hören. Da hört eben die Rücksicht auf und ich finde entsprechend negative Gefühle mehr als verständlich.
  5. physischer Schutz vor Zecken

    wilbo reagierte auf badenser für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich bin seit Jahren mit leichten Kletterhosen unterwegs, sehr luftig, leicht, elastisch, früher habe ich die Schuhe und Hosen (bis zum Gesäß) eingesprüht, da mein Geruch die Viecher anzieht. Wenn es heißer wird und der Weg ohne Gestrüpp ist, dann kannst die Hosenbeine der Kletterhose hochziehen, je nach Modell, hast dann eine 3/4 Hose. Da ich auch Sonnencreme vermeide, ist die lange Kletterhose der best UV Schutz für die Beine. Blöd ist, wenn das Gebüsch bis zu Kopf geht, da habe die schon an Händen, Armen und Hals gehabt. Nach Tagestouren suche ich mich Abends ab, für die Körperrückseite nehme ich einen Kosmetikspiegel (mit Vergrößerung), so sieht man die Viecher leichter, wenn sie sich z.b. am Oberschenkel hinten festbeissen.
  6. Bin ich zu alt, zu intolerant?

    RaulDuke reagierte auf badenser für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Vermutlich bist du beides, zu alt und zu intolerant (Scherz), denn auf dem Bild sehe ich jetzt nichts besonderes, im Gegenteil, da scheint ein Einheimischer etwas Geld verdienen zu wollen, und hat einen Paletten-Sessel hingestellt, verkauft womöglich Getränke, eisgekühlt, oder heißen Kaffee, vielleicht eine Bratwurst, die Nachfrage ist da und warum auch nicht, wenn auch die Alpenvereine ihre Schutzhütten in komfortable Wellnesshotels (Warmwasser, mehrere Gerichte, große Getränkekarte,..) umwandeln, um den Wünschen der Kundschaft und Pächter zu entsprechen. Mit etwas Alibi Maßnahmen dann halt ökologisch, ..... das ist so wie der Anspruch auf einsame Sandstrände am Mittelmeer...oder keine, von Touristen (wie mich) überlaufenen Innenstädte in Italien...
  7. 1 Punkt
    @Blickpunkt Hab ihn nicht mehr (für meinen Einsatzzweck waren 20F + geschlossene Fußbox zu warm), aber wide passt aus meiner Sicht (184,78,aktiver Schläfer). Und: edit: am Bild einfügen gescheitert, jetzt aber…
  8. Bin ich zu alt, zu intolerant?

    Oslo reagierte auf ULgäuer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das wäre jetzt Whataboutism auf Neudeutsch. Und es geht auch nicht um Stadt vs. Land. Auf dem Land gibt es sicher auch genug komische Leut. Es geht um Zivilisationsmenschen vs. solcher, die sich auch in der Natur zu bewegen und benehmen wissen. Du machst jetzt hier einige Annahmen aufgrund meines Benutzernamens hier. Ich bin schon lange aus dem Allgäu raus und nur noch zum Urlaub bzw. Verwandtenbesuch da. Das Problem sind immer Ballungen unreflektierter Zivilisationsmenschen. So Menschen, die eine Kreuzfahrt buchen, oder auf Berge nur mit der Seilbahn können, oder die sich mit Bussen an die Sehenswürdigkeiten karren lassen, um ja keinen Schritt zu viel gehen zu müssen usw. usw. völlig egal wo auf der Welt, und die sich dann überall genau so verhalten, als wären sie hier zuhause und sonst niemand. Ich suche nicht nach Bösewichtern und auch nicht nach Superhelden. Die Menschen, die sich unreflektiert mühelos in Gebiete bringen lassen wollen, an die sie sonst nie kämen, mag ich eher nicht so und würde die durchaus schuldig sprechen. Die Leute, die Profit aus deren bequemer Abenteuerlust ziehen, mag ich auch nicht überdurchschnittlich. Wie Du siehst, mag ich nur wenige. Macht mir aber nix. Kann das überwiegend ganz gut verbergen und ich weiche aus, wo ich kann. Ja. Und dann verhält man sich so, dass man eben nicht genauso Tourist ist, wie viele andere, sondern besser! Da fehlt es allerdings noch bei vielen an der entsprechenden Erkenntnis und der Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse entsprechend runterzustufen.
  9. Bin ich zu alt, zu intolerant?

    zip reagierte auf ULgäuer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Danke, aber mich muss man nicht in Schutz nehmen. So wie ich austeile, kann ich auch einstecken. Das können andere weitaus schlechter als ich, wie ich immer wieder feststellen muss. Ganz genau das! Absolut! Toleranz bedeutet nicht, alles gut finden zu müssen, sondern etwas zu ertragen, das man eben nicht gut findet. "Tolerant ist, wer einen Menschen grüßt, obwohl es sein Nachbar ist." (Gerhard Polt)
  10. Im Rucksack sammelt sich Wasser

    Wanderwurst reagierte auf Latscherin für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So, die Löcher sind drin: unten im "Doppelboden" eine rostfreie Öse, in den Hüftgurttaschen jeweils ein kleine Loch mit Lötkolben. Hat alles gut geklappt. Falls ich mal negative Erfahrungen damit habe, berichte ich. (Hoffentlich nie!) Herzlichen Dank!
  11. Bin ich zu alt, zu intolerant?

    eric reagierte auf ooslo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die Kritik daran, Orte als „besonders“ oder „heilig“ zu empfinden, verstehe ich theoretisch – praktisch halte ich es aber für menschlich. Wenn alle Orte gleich sind, sind sie im Zweifel für viele auch gleichgültig. Ich glaube daraus ensteht eher Beliebigkeit. Gleichzeitig glaube ich, dass es Orte gibt, an denen sich Geschichte, Natur und Atmosphäre in einer Weise verdichten, die eine andere Haltung einlädt – nicht vorschreibt, aber eben einlädt. Wenn das in der heutigen Reisekultur oft untergeht, darf man das doch auch bedauern, ohne sich gleich für etwas Besseres zu halten. Mir ging es nicht darum, andere zu belehren, sondern ein Unbehagen zu formulieren – über eine Entwicklung, die mir weh tut. Dass das als „Selbstüberhöhung“ gelesen wird, überrascht mich, aber vielleicht zeigt es auch, wie sensibel solche Fragen geworden sind. Das Risiko besteht, dass sich eigene Maßstäbe in Überheblichkeit verkehren können – bei uns allen.
  12. Bin ich zu alt, zu intolerant?

    waldradler reagierte auf paff für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich sehe auf dem Bild nichts Verwerfliches. Zwei Menschen, die auf ihre Weise Zeit in der Natur verbringen. An einem Ort, an dem sogar eine Sitzmöglichkeit mit Polsterung eingerichtet ist, also offenbar nicht abseits der Massen. Versteh mich nicht falsch: Ich empfinde es auch so, dass es vielen nicht mehr erstrangig darum geht, den Moment zu genießen und untergeordnet darum, diese Erinnerung auch auf Bild oder Video festzuhalten. Die Medienlandschaft hat sicherlich dazu geführt, dass letzterers für immer mehr Menschen in den Vordergrund gerät. Am Ende des Tages ist die Schönheit der Natur aber nicht einzelnen vorbehalten. Jeder kann daran teilhaben und sie so genießen, wie er oder sie das möchte – sofern die Regeln des Anstands und Gesetze beachtet werden. Was Khyal beschreibt, steht nochmal auf einem anderen Blatt. Nimm dir doch den ersten Satz deiner Aussage zu Herzen und vergiss das aber:
  13. Im Rucksack sammelt sich Wasser

    Latscherin reagierte auf HerrBert für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe mir bei manchen Rucksäcken an besagten Stellen Löcher mit dem Lötkolben gemacht, damit Wasser ablaufen kann. Dann franst nix aus, weil die Ränder verschmolzen sind.
  14. Im Rucksack sammelt sich Wasser

    Latscherin reagierte auf Wanderwurst für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Lochnieten wären auch eine gute Option, da so ein Ausfransen des Stoffes vermieden wird.
  15. Im Rucksack sammelt sich Wasser

    Latscherin reagierte auf oly für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bei meinem Liteway dcf sind unten schon Löcher für den Wasserablauf drin! Die haben aber nicht gelocht oder reingestochen, sondern die Naht nicht ganz zugenäht. Also Naht etwas auftrennen. Ist auch wenn es sich nicht bewährt vollständig rückrüstbar. Gruß Oly
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