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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 16.11.2025 in allen Bereichen

  1. Maalinluk

    Cnoc Thru Bottle

    Ich finde die Flasche vom Format her (schmalen und lang) ansprechend. Bisher nutze ich für Wanderungen überwiegend Mehrweg PET Flaschen, und habe als Wärmflasche eine 500ml Nalgene dabei. Im Grunde finde ich es aber erstrebenswert, eine leichte Kunststofflasche zur Langzeitnutzung zu haben, die evtl. auch weniger Mikroplastik abgibt. Wäre dann vielleicht auch was für den Alltag, denn da schleppe ich auch immer fleißig Leitungswasser für mich und den Hund mit mir rum (arbeite als Gärtnerin, habe aber kein Trinkwasser am Arbeitsplatz, was es dann vor allem im Sommer nötig macht, genug Trinkwasser mit zu nehmen). Für den Zweck fände ich einigermaßen leichte Flaschen auch ganz schön.
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  2. Maalinluk

    Cnoc Thru Bottle

    Cnoc hat mit der "Thru Bottle" kürzlich eine Flasche herausgebracht, die sich sehr stark am Design der Smartwater Flaschen orientiert, aber für Langzeitnutzung gedacht ist. Was haltet ihr von diesem Produkt? Ich frage mich, ob sich hier vielleicht genug Interessierte für eine Sammelbestellung finden (bisher nur bei Garage Grown Gear in den USA gefunden). Wobei ich selbst noch nicht sicher bin, ob das (für mich) ein sinnvolles Produkt ist, oder nicht so wirklich...
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  3. Liebes Forum, ich lese hier schon eine Weile still mit und starte nun nach etlichen kleineren MYOG Projekten mein erstes Zelt MYOG-Projekt. Mein Ziel ist ein geräumiges 2-Personen-Zelt, das auch bei Wind nicht gleich kollabiert – ein Problem, das ich mit 185cm Körpergröße bei vielen "Duplex-Style"-Zelten habe, wo mir das Außenzelt auf den Kopf oder den Schlafsack gedrückt wird. Als sportliche Herausforderung peile ich ein Gesamtgewicht von ca. 600g an. Ich habe ein Konzept für ein einwandiges DCF-Zelt entwickelt und würde mich riesig über euer Feedback zu meinem Plan und meinen spezifischen Fragen freuen. Das Konzept (siehe Skizzen) Typ: Einwandiges 2P-Zelt Fly: 0.51 DCF (im Plan hellgrün) Boden: 0.7 DCF (Bodenwanne mit 220 cm Länge, 145 cm Breite) Auszug aus Reddit: RBTR hat CT1E.08/K.18 laminat im Angebot. Ich werde mal bei ExTex anfragen ob ihr 0.75 DCF diese Spezifikation hat. Mesh: NS50 Noseeum Struktur: 2x Trekkingstöcke (auf 125 cm) als Hauptstützen. 4x CFK-Stäbe (8x7mm) an den Ecken der Bodenwanne (je 500 mm). 2x CFK-Stäbe (8x7mm) mittig an Kopf- und Fußende (je 800 mm). Design-Idee: Durch die vielen Stützen erhoffe ich mir relativ kurze Kanten der Zelt Paneele, die im Wind stabiler stehen, weniger "flattern" als große Flächen und auch geringer Kräfte dadurch abbekommen. Zusätzlich sollten die Stützen extrem großzügige Kopf und Fuß Freiheit erlauben. Geplante Umsetzung & Details Verarbeitung: Das Zelt soll komplett geklebt (nicht genäht) werden. Klebeband: Ich tendiere zu 20mm Transferklebeband welches durch Druck aktiviert wird – 3M 9482PC (~1g/m) oder 3M 9457 (~0.5g/m) statt des schweren 9485PC(~2.6 g/m). Meine Recherche ergab, dass die Scherkräfte mindestens gleich hoch sind, nur die Schälkräfte geringer. Cat-Cuts: Die Linien (in der Skizze rot) denke ich werde ich wohl als Catenary Cuts ausführen müssen, um alles straff zu bekommen. Ich plane ein Mockup aus Malerfolie. Mesh-Befestigung: Das NS50-Mesh würde ich an einen schmalen Streifen 0.51 DCF nähen und diesen Streifen dann an Bodenwanne und Fly kleben. Belüftung: Das Fly endet rundherum 10 cm über dem Boden, um Kondensation hoffentlich in Schach zu halten. Türen/Apside: Zwei Türen mit 70 cm tiefen Apsiden, verschlossen mit je 1m YKK AQUAGUARD 3C. Mesh-Türen: YKK 2.5C Reißverschluss. Abspannleinen: Ich dachte an 1.5mm oder sogar 1mm Dyneema. Die 90kg Bruchlast von 1mm Leinen klingen für mich nach mehr, als die Heringe oder Abspannpunkte je halten werden. Meine Hauptfragen & Unsicherheiten Hier bin ich am unsichersten und hoffe auf eure Expertise: Klebeband: Habt ihr Erfahrung mit den leichteren 3M-Tapes (9482PC / 9457)? Ist die geringere Schälkraft in der Praxis ein Problem, oder reicht die (gute) Scherkraft für die Zeltnähte aus? Abspannleinen: Ist 1mm Dyneema ausreichend oder "spart man hier am falschen Ende"? Geht eher der Hering, die Leine oder der Abspannpunkt am Zelt kaputt? Mesh-Bezugsquelle: Kennt jemand eine Alternative zu Ripstop By The Roll (RBTR) für NS50 Noseeum, idealerweise innerhalb der EU? Verstärkungen (Stöcke & 80cm Stäbe): Das ist mein größtes Fragezeichen. Die 80cm Stäbe sollen innen liegen (wie beim Zpacks Pivot Duo). Meine Skizze zeigt, wie ich mir die Verstärkung für die Trekkingstock-Spitzen und die 80cm-Stäbe vorstelle (mit Patches auf Innen- & Außenseite). Ist das sinnvoll? Loop-Technik: Ist es besser, einen Loop (Gurtband/DCF) außen auf den Patch aufzunähen ODER (wie bei MontMolar gesehen) einen DCF-Loop zwischen Patch und Zelt-Fly einzukleben? Verstärkungen (Abspannpunkte): Was ist "best practice" und am leichtesten? Zpacks schreibt in der Artikelbeschreibung für ihre Patches: für "light duty" nur einen 7cm-Patch auf einer Seite, für "heavy duty" immer einen Patch auf beide Seiten kleben und den Loop dann durch alles (Patch-Fly-Patch) durchnähen. Befestigung der 50cm Eck-Stäbe: Hier bin ich komplett unsicher. Ich habe beim Decathlon MT900 (Tarptent-Design) gesehen, dass die Stangen in kleine Taschen/Aufnahmen am Gurtband der Abspannung gesteckt werden. Ist das eine gute Methode? Wie würdet ihr diese Ecken konstruieren? Ich bin für jeden Tipp, jede Warnung vor typischen Fehlern und alle "Lessons Learned" dankbar! Vielen Dank schon mal!
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  4. Blickpunkt

    Cnoc Thru Bottle

    Passend zum Thema kam just heute dieser Vergleich raus. https://youtu.be/wezuCqo-vNc
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  5. sevenfifty

    Cnoc Thru Bottle

    Aus Erfahrung vergangener Bestellungen, ist es leider manchmal tatsächlich so, dass erst dann bestellt wird bzw. (noch) nicht auf Lager.
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  6. Old School

    Cnoc Thru Bottle

    98g Ist relativ dickwandig und problemlos als Wärmflasche geeignet. Allerdings ohne Standardgewinde, passt also nicht für Sawyer Filter, dafür Weithals.
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  7. Old School

    Cnoc Thru Bottle

    Am Flaschenboden gibt es eine Prägung zum Material, z.B. PE, PP, ... Hier eine Liste der Materialtypen (bisschen runter scrollen) https://fashionhub-de.decorexpro.com/posuda/markirovka-plastikovoj/
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  8. Wanheda

    Cnoc Thru Bottle

    Wenn dich solche Flaschen interessieren, kannst du dir auch noch die Mazama M!GO anschauen. Ich habe mit beiden Flaschen keine Erfahrung, sehe nur bei der M!GO erst mal noch den Vorteil, dass sie auch eine große Öffnung hat, um sie gescheit sauber zu machen.
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  9. GeteiltesLight

    Andere Wanderer

    Hatte mal Urlaub unter der Woche. Dienstag. Taunus. Niemand. Keiner. Ich find's gut in Einsamkeit meine eigenen Gedanken zu hören... an dem Tag war die Wettervorhersage (und meine Weitsicht) allerdings so daneben, dass ich umkehren musste auf 790 Höhenmeter. Denkwürdiger Tag. Taunus Altkönig Abbruch. Zu kalt! Eiskalte Finger! #hiking #mountains #adventure #taunus #abbruch (1920p_60fps_H264-128kbit_AAC).mp4
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  10. Hallo, danke für den Input! Freut mich, dass es zumindest auch anderen etwas hilft. Werde im Juni eine Hüttentour mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden machen, da schau ich mal was ich einbauen kann. Kann dauern... Programmieren ist nicht mein Fokus aktuell Grüße Oliver
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  11. Blickpunkt

    Regenschirm - Und dann?

    Kann ich gut nachvollziehen den Punkt. Ich simuliere das (mit dem nicht zusammenschiebbaren Schirm) indem ich den Montbell eigentlich nur in dem ausgeklappten Modus in eine der Rucksackaußentasche schiebe. So ist er auch schnell einsetzbar und mit ca. 40 cm Länge immer noch sehr kompakt. Außerhalb vom Wandern dann aber gerne auch zusammengeklappt, da er dann meist in einer Tasche verschwindet.
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  12. Wenn man sie von der Seite drüber hakt, geht es, aber ok die Neuen, wovon ich Testexemplare bekommen habe, sind etwas weicher bzw flexibler, da geht das noch ein bisschen easier, der Grund war aber lt Tom, daß sich so der Fertigungsprozeß etwas optimieren lässt. Ich hatte mit Tom im Vorfeld geklärt, daß ich die Adapter auch im Forum zum Test weiter geben darf... Hätte dann nur gerne das Porto, daß es für mich kostenneutral ist, können wir via PN klären. Nett wärte, wenn Du dann anschliessen hier Deine Erfahrungen mit der Pumpe & Adaptern berichtest.
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  13. Dankeschön für den Hinweis - ich hoffe durch die Malerfolie Prototypen das Schnittmuster und Catcuts dann genau hinzubekommen. Meine erste Gewichtsabschätzung ist hier: Es ist kein Extra Gewicht für Taschen für die Carbonstangen enthalten. Ich hoffe sie von innen gegen das Fly drücken zu können und dies über die "Reinforcements for Hiking&CFK Poles" lösen zu können. Und am unteren Ende nur einen Abspannpunkt zu nutzen und die CFK Stäbe unten in/auf den Gurt des Abspannpunktes zu setzen - ähnlich zur Decathlon Lösung.
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  14. Der Rechner von @GeteiltesLight ist wirklich grandios. Vielen Dank für die Mühe. Davon abgesehen kann ich der Diskussion allerdings nicht ganz folgen und frage mich, welchen konkreten Nutzen man insbesondere aus den Erkenntnissen bzw. Überlegungen zur relativen Belastung hinsichtlich des Rucksackgewichts ziehen kann (ausser theoretischen Erkenntnissen). Soweit ich es - hoffentlich richtig - herausgelesen habe, geht es @Gams um eine „gerechte“ Art der Aufteilung gemeinsam genutzter Ausrüstung bei Gruppentouren oder wenn man mit Partnerin/Partner wandert? Habe ich das richtig verstanden? Braucht man für so eine Art Aufteilung eine mathematische Herleitung? Ist es nicht vielmehr so, dass, wenn z.B. zwei Menschen gemeinsam wandern gehen, man sich in die Augen schaut und dann die Dinge anschaut, die man teilen kann und daher nicht doppelt mitnehmen muss (m.E. fallen da z.B. Zelt, Kochgeschirr, Brennstoff, Powerbank, ggf. auch Essensrationen darunter) und dann sagt, ok, du nimmst den Spiritus, die Powerbank und das Zeltgestänge, dafür trage ich das Zelt und ein paar Essensrationen? Oder rechnet das jemand wirklich so dezidiert aus wie in der Diskussion in dem Faden besprochen und wenn ja, mit welchem Ziel? Vielleicht sehe ich das wirklich zu einfach, aber wenn ich ein Hobby ausübe und z.B. nicht fit genug bin, die dafür notwendige Ausrüstung selbst zu tragen, kann ich doch nicht von einem ggf. größeren, stärkeren Wanderkumpan oder Wanderkumpanin erwarten, Teile meiner Ausrüstung, die mir zu schwer sind, in seinen Rucksack zu packen, nur, weil sein rechnerisch relatives Optimalgewicht noch nicht erreicht ist, ich selbst aber schon über mein relatives Limit (gem. der Herleitung in diesem Faden) gekommen bin. Dann wäre meine Konsequenz: Dann kann ich das Hobby eben nicht ausüben oder muss fitter werden, um mehr tragen zu können. Aber ich würde nicht sagen: Du musst aber mehr als ich tragen, weil du relativ mehr tragen kannst als ich. Oder geht es um was ganz anderes?
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  15. OT: hier noch ein paar Vorschläge zum Tool: Zum Rucksackrechner: (für mehrere Personen) zusätzlich zur Analyse der relativen Belastung der Personen, wäre eine Analyse zur Aufteilung des BW zwischen den Personen interessant, sodass alle die gleiche relative Belastung haben (auch für die integrierte Analyse relevant). Zwei Anmerkungen zur Wanderzeitberechnung: 1. Wanderungen mit mehreren Schwierigkeitsabschnitten ermöglichen, also die Berechnung mehrmals dazu fügen. Z. B. Eine Überschreitung bestehend aus: leichtem Zustieg, viel Kletterei zum Gipfel, exponierte Überschreitung, schottriger Abstieg, leichter Abstieg. 2. Als weitere Option die DAV Berechnung anbieten. Ich weiß aus meiner Erfahrung wieviel hm/h ich im Aufstieg bzw Abstieg schaffe. 3. Anstelle von Starthöhe und Zielhöhe: Aufstieg in hm und Abstieg in hm abfragen.
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  16. Liebe UL-Mitfreunde, ich möchte mich gerne mit anderen MehrtageswandererInnen treffen, die auch gerne wild Zelten und ohne 4-Beiner unterwegs sind. Ich bin selber erst 50 Jahre alt aber habe von berufswegen mit allen Altersgruppen zu tun. Ich kann mir vorstellen, dass es am Einfachsten ist, wenn wir uns in einer Gaststätte oder einem Wanderheim in der Nähe treffen. Gibt es Interesse? Vielleicht beginnen wir ja dann in 2026 zusammen z.B den Hexatrek. Es ist ein schöner Gedanke zu wissen, dass noch andere Einzelgänger mit dem selben Ziel auf dem gleichen Weg sind. Das gibt's ja sonst nur in Amerika
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  17. Ameisenigel

    Andere Wanderer

    Die übergroße Mehrheit will sich nicht anstrengen. Die meisten machen Spaziergänge in der Nähe der Hotspots. Die echten Wanderer verteilen sich dann auf viele Kilometer, denn in Europa gibt es eben auch viele Wanderwege. In den USA gibt es weniger Wanderwege, weil sie sich auf das öffentliche Land beschränken. Die sind dann auch voller.
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  18. Danke auch für diesen Teil! Mir geht es bezüglich des Übernachtens in Schutzhütten ähnlich: Die Erwartungshaltung, ob noch jemand kommt, habe ich nie ablegen können, auch im Schlafen bleibt eine gewisse "Habachtstellung", je geschlossener die Hütte, desto stärker. In den norwegischen DNT-Hütten war ich da wesentlich entspannter.
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  19. Lang hat es gedauert – aber mit dem Osterwochenende habe ich nun endlich genügend freie Tage am Stück gehabt, um die letzten 90km zu gehen. Mein Vorhaben „abzuspecken“ habe ich umgesetzt, und bin mit nahezu halb so schwerem Pack aufgebrochen wie noch im Dezember: https://lighterpack.com/r/9hkgm4 Neuer Rucksack, Gatewood-Cape statt Notch Li, X-Boil statt Gaskocher, dünnerer Quilt und dünnere Kleidung, keine Dauerregen-Ausrüstung, weniger Essen. Obwohl ich immer noch die letzte Tüte Trockenfraß von meiner Dezember-Tour mit mir herumgeschleppt habe (wegwerfen kann ich das dann auch nicht), spekuliere ich darauf einmal am Tag irgendwo Nahrung käuflich zu erwerben; wenn's mal nicht klappt, ist aber überhaupt nicht schlimm. Dass ich unterwegs außer zum Frühstück nicht koche, habe ich inzwischen akzeptiert bzw. sehe als meine persönliche Super Power. Macht mich viel freier. Erkenntnis: Ein Kanten Emmentaler und eine Tüte Cracker sind für mich die perfekte Wandermahlzeit. Auch vier Tage am Stück. An- und Abreise liefen wieder problemfrei mit der Bahn; ab Ulm sind es nach Titisee knapp vier Stunden, von Basel zurück auch nur viereinhalb. Der Bahnhofs-Bäcker in Titisee hat übrigens saubere Toiletten (günstiger als das Kurgästehaus bzw. gratis wenn man dort was kauft) und leckere belegte Brötchen. Lange hatte ich gehadert, ob ich wirklich bis Basel durchlaufen sollte, da immer wieder der Hinweis kam, dass das letzte Stück nicht lohnenswert sei. Andererseits lohnen sich für zwei Tage die gut vier Stunden Fahrtzeit auch nicht wirklich. Ich bin sehr froh, dass ich mich entschlossen habe, bis Basel zu gehen; auch wenn die letzten Kilometer natürlich nicht in der Einsamkeit des Schwarzwalds, sondern der Idylle der Rheinebene legen, fand ich doch die Wegführung überraschend schön; immer durch „Hinter-Gässchen“, Weinberge, sogar das allerletzte Stück nach Basel hinein zwar unspektakulär am Fluss Wiese entlang, dafür aber immerhin nicht auf Asphalt. Karfreitag bin ich also gegen Mittag ab Titisee losgestiefelt Richtung Feldberg. Traurig: bereits auf den ersten fünf Kilometern habe ich noch mal 39g eingespart, als ich irgendwo meinen schönen currygelben Merino-Buff verloren habe. Den hatte ich an den Hüftgurt meines nagelneuen Atom+ gehängt, und weil der Rucksack so schön leicht war, habe ich natürlich bald den Gurt aufgemacht und bin fröhlich frei durch den Wald gesprungen. Naja, war zunächst eh warm genug, strahlender Sonnenschein, T-Shirt-Wetter. Ich habe sogar ein kleines Fleckchen Schnee fotografiert, weil ich dachte, das ist der letzte Schnee, den ich dieses Jahr sehe. Muhaha. Oben auf dem Feldberg: Der Feldberg selbst war jetzt nicht der schönste Berg, den ich jemals gesehen habe; diesig und zugig war’s da oben, also habe ich mich schnell in die nächste Wirtschaft verdrückt und einen Berg Semmelknödel verschlungen, um dann gemütlich Richtung Schlafplatz weiterzuwandern. Bis hier war der Weg zwar ok, aber weit weg von meiner persönlichen Vorstellung von „schönster Teil des Westwegs“. Die Hochebene bei Todtnau hingegen war dann schon eher nach meinem Geschmack. Zwei Hütten hatte ich mir vorab ausgeguckt; da ich gut unterwegs war habe ich mich für die Schweinebühl-Hütte etwas abseits vom Westweg entschieden. Zwei Radfahrer waren schon dort und wollten eigentlich übernachten; als ich mein Gatewood-Cape hinter der Hütte aufgebaut hatte, sind sie aber doch weiter. Angeblich weil keine gerade Fläche zum Zelt aufstellen; ein bisschen befürchte ich aber, wegen mir. Dass die Hütte dann leerstand, kam mir komisch vor; also abgebaut und im Innenraum übernachtet. Das war ziemlich klug; in der Nacht wurde ich von einem heftigen Sturm geweckt. Das neue Gatewood-Cape ist zwar genial was Gewicht und Flexibilität angeht (Poncho mag ich auch viel lieber als Regenjacke, zumal da auch der Rucksack trocken bleibt); aber ich war schockiert wieviel windanfälliger es ist als das Notch Li. Da ich es nur mit Bodenplane verwende, zieht’s auch wie Hechtsuppe darunter wenn ordentlich Sturm geht, und die Seitenwände werden auf mich gedrückt. Es bietet wohl mehr Windangriffsfläche; zumindest hat es mir beim Gatewood Cape schon zweimal einen Hering aus dem Boden gezogen, beim Notch Li dagegen noch nie (außer, wenn mal ein Hirsch drüber stolpert). Und ich habe jetzt erst realisiert, wieviel Platz es beim Aufbau einnimmt – hatte es zunächst an die Hüttenwand quetschen wollen, wie ich das sonst mit dem Notch machen würde, und musste dann noch mal ein gutes Stück wegrücken. Trotzdem hat schlagartig, als ich da draußen ein bisschen frierend unter meinem Cape lag, diese kühle, ruhige Glückseligkeit eingesetzt, die mich überfällt, wenn ich im Wald übernachte. Viele Nächte in Tschechien hatte ich ein bis jetzt unidentifizierbares Tier gehört, das flink und leichtfüßig mit einem „gronk-gronk“ an meinem Zelt vorbeilief. Genau das habe ich jetzt auch wieder gehört. So langsam glaube ich, es ist doch nur in meinem Kopf. Wie dem auch sei – in dem kleinen windgeschützten Separée der Schweinebühl-Hütte schlief es sich zumindest warm und trocken. Sowieso ein wunderschöner Platz, mit toller Aussicht zum Frühstück; auch wenn es leider diesig war. Der Belchen dann – ein echtes Highlight, schon der Weg hoch war schön, (oben leider Nebel, trotzdem tolle tundraartige Hochebene), aber der Abstieg! Schönster Schwarzwald-Gloom, knorrige Bäume, rauher Gneis, diesige Sonne, aber weiter Blick. Im unteren Teil dann lichtdurchfluteter Wald, frühlingshaft mild. Der schönste Tag für mich. Ein bisschen Bedenken hatte ich ob des Schlafplatzes für die Nacht – nach dem Sturm der letzten Nacht wollte ich zumindest wieder in die Nähe einer Schutzhütte; hatte mir die Stühlehütte ausgesucht. Allerdings wäre mir bei dem engen, geschlossene Raum Gesellschaft sehr unrecht gewesen, und so wirklich wusste ich noch nicht was tun, wenn dort schon jemand anderes wäre. War aber nicht, also wieder viel zu viele Gedanken um nichts gemacht, ich hatte die Hütte für mich alleine und habe deshalb drinnen übernachtet. Da ich schon um fünf ankam, habe ich mir endlich die blöde Tüte Kartoffeleintopf gekocht, die ich seit Dezember mit mir herumschleppe. Hat sogar akzeptabel geschmeckt, auch wenn ich lieber an meinem Stück Käse rumgeknabbert hätte. Nix zu tun, kein Netz und keine Lust ein Feuer anzumachen, also habe ich mich um sieben schlafen gelegt und bin am nächsten Tag um acht aufgestanden (seltsames Gefühl in der Stühlehütte – die Hütte ist komplett abschließbar, also ist es richtig dunkel darin). Der Rücken hat auch nur ein bisschen wehgetan von dreizehn Stunden Schlaf auf der Isomatte 😃 Tag drei – Ostersonntag – hatte dann als „Tagesberg“ den Blauen im Programm. Von oben die schönste Aussicht; da es nachts geregnet hatte, lag der typische Schwarzwald-Nebel wie eine flauschige Decke auf dem Dunkel des Waldes beim Blick zurück Norden. Nach Süden, Richtung Basel, dann sogar Alpensicht. Trotzdem blieb es bis in den späten Vormittag hinein bedeckt. Eine nette Burgruine lag noch auf dem Weg; danach – plötzlich – war Schluss mit Schwarzwald, es ging nach Kandern, und hier dann strahlender Sonnenschein und happy little Streuobstwiesen. Kandern selbst war wie erwartet kein Highlight; eine Dönerbude am Weg sorgte für frische Kohlenhydrate in Form eines riesigen Berges Pommes und vollen Akkustand im Handy, mehr hatte ich von dem Ort auch nicht erwartet. Oh, und das erste Eis des Jahres. Danach ging es durch Mischwald und später über Streuobstwiesen und Weinberge Richtung Lörrach, ein ganz anderer Charakter – und durch den strahlenden Sonnenschein angenehm frühsommerlich. So sehr, dass mich ordentlicher Bierdurst überkam, und ich nach kurzer Konsultation meines Navis zwei Gänge zugelegt habe, um noch vor 18 Uhr die Burg Rötteln und den dort gelegenen Biergarten zu erreichen. Success. Die Burg ist eigentlich ganz nett. Eigentlich hatte ich als letzte Hütte die Daurhütte angepeilt; war aber wieder mal besorgt, nicht alleine zu sein – zumal gerade diese Hütte als sehr frequentiert beschrieben ist, und ich schon auf dem Weg am Rebhüsli „Baselblick“, der alternativen Übernachtungsmöglichkeit, gefühlt fünf Gruppen beim Partymachen beobachten durfte. Weil ich nicht wusste, ob ich so nah an der Zivilisation eine Ausweichmöglichkeit haben würde, habe ich spontan in Rötteln ein Zimmer genommen; und daher entspannt noch die Burg zur blauen Stunde erkundet. Nachts hat es wie aus Kübeln geschüttet, so dass ich mich am nächsten Morgen bereits im Pensionszimmer erwartungsvoll in meinen Poncho gehüllt habe – um dann festzustellen, dass es gerade zu regnen aufgehört hatte, und auch nicht wieder anfing bis ich in Basel am Bahnhof war. Ich bin somit kein einziges Mal (!) auf diesem zweiten Teil des Westwegs im Regen gelaufen. Erstaunliches Glück. Aufbruch morgens in Rötteln bei Lörrach - so früh stehe ich nie auf wenn ich zelte Viele Brunnen waren liebevoll dekoriert. Vor Kandern allerdings waren die meisten noch abgestellt. Gegen acht Uhr morgens bin ich dann an der Daurhütte vorbeigekommen – natürlich war sie leer, also habe ich zumindest dort noch mal einen Kaffee getrunken. Dass ich in der Pension übernachtet habe, bereue ich aber nicht. So konnte ich zumindest geduscht zurück in die Zivilisation. Wie schon in @Dune s Bericht geschrieben: Das Ende des Westwegs finde ich lohnenswert, auch wenn der Schwarzwald vor Kandern aufhört. Den Übergang der Landschaft fand ich spannend, die Wegführung auch in der Kulturlandschaft ist sorgfältig gewählt. Und ja, das letzte Stück am Fluss Wiese entlang bis zum Bahnhof in Basel ist nicht aufregend, aber gibt einem dafür genug Zeit, den Weg auch im Kopf abzuschließen. Auch wenn mir nicht wichtig war, den Westweg komplett zu laufen (ich habe Pforzheim und Hausach auch ausgelassen), fand ich es trotzdem schön, ihn in Basel abzuschließen. Dass das Stück ab Titisee das schönste ist, finde ich aber nicht. Bei dem Versuch, mein persönliches Highlight des Weges zu finden, scheitere ich aber genauso – ich denke, die Abwechslung ist es, was den Westweg so schön macht. Und – für mich zumindest – die Einsamkeit (zwischen den Hotspots) und zumindest der Hauch von Wildnis, das Rauhe, fast Abenteuerliche wenn man ihn im Winter geht. Die Vielzahl an Schutzhütten hat mich wirklich überrascht. Ich bin wohl jeden Tag an mindestens drei schönen Hütten vorbeigekommen; teilweise sogar mit extra Schlafboden oder -abteil. Ich hätte nicht gedacht, dass es in Deutschland so einfach sein kann, geduldet draußen zu übernachten. Da ich aber lieber für mich alleine bin, stresst mich das Anpeilen der Hütten doch schon ziemlich; und auch, wenn beim drinnen Schlafen alles schön trocken bleibt, bin ich lieber unter freiem Himmel. Da freue ich mich auf die nächste Tour in Frankreich, wo ich hoffentlich einfach mein kleines Zelt einfach genau da im Wald aufbauen kann, wo ich gerade möchte. Chillen auf der "längsten Bankliege der Welt" - danke an @Kay für die tollen Schuhe, auch wenn sie jetzt nicht mehr ganz so gepflegt aussehen...
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  20. Oder man nimmt einen X Boil ultralight. Geht bis 1 l Titantopf; Windschutz, Topfauflagen und Brenner = 47g. "Made in Heimat", d.h. Österreich und Deutschland (Brennerdosen kommen meines Wissens aus Österreich)
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