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  1. Neuerdings gibt es ja die Nitecore NB10000 in der Version 4, bis jetzt gibt es nur „Reviews“, die imho überwiegend nur ein Unpacking und Runterleiern der Features, die auf der Hersteller-Website stehen, sind, ausser mal kurz ein USB-Meter dran hängen, wobei noch das Wichtigste übersehen wurde, gab es zumindest zu meinem Zeitpunkt des Checken nix – naja wie halt 98% von YT sind... Ich beschränke mich hier auf die Facts und erspare auch beiden Seiten x Hersteller-Pics oder Aufnahmen aus allen Winkeln, die kann man sich auch bei den Händler-Angeboten bzw der Hersteller-Website anschauen, mir sind die meßtechnischen Facts wichtig... Da zu meiner Überraschung das Teil Fr schon bei Sack & Pack aufgeschlagen war, habe ich sie mitgenommen, um sie mal eben durch´s Meßlabor zu jagen. Fangen wir mit dem Äusserlichen an : Volumen In mancher Pseudo-Review wurde lobend geäussert, daß die 4er vom Volumen deutlich kleiner wäre, ich weiß nicht, mit was die gemessen haben, oder ob überhaupt und ob sie noch wußten, wie Multiplikation geht, aber ich komme nicht zum selben Ergebnis... V4 → 4,67 cm * 1,46 cm * 11,72 cm = 79,91 cm³ V2 → 5,94 cm *1,07 cm * 12,17 cm = 77,35 cm³ Fazit → nein die V4 ist nicht kleiner, sie hat annähernd dasselbe Volumen bzw wenn man korithenkakerisch sein will, hat sie 3,3% mehr Volumen, aber es gibt ja auch Messtoleranzen... Gewicht Da hat sich tatsächlich ein bisschen, vermutlich durch das Wechseln der Akku-Technologie getan : V2 154,66 g, V4 145,17 g, also ca 9,5 g bzw 6,1 % leichter Manche mögen das neue kurze Flachkabel mit den Magneten toll finden, sieht ja nett / ordentlich aus, ich habe lieber möglichst wenig Magneten an der Ausrüstung, mag auch damit zu tun haben, daß ich Sachen bei habe, die auf Magneten empfindlich reagieren, wie Kompaß oder Karten mit Datenstreifen, da hat jeder seine Vorlieben. Kommen wir dann mal zu den Meßergebnissen : angegeben ist sie mit 6,800mAh 5V (TYP 3A) 34 Wh 7,200mAh 5V (TYP 1A) 36 Wh USB-C (OUT1) / (OUT2): 5V⎓3A / 9V⎓2.22A / 12V⎓1.87A (22.5W MAX) Bei 3 A Entladen habe ich 35,074 Wh gemessen, also ca 3,2 % mehr, als angeben Bei 1 A Entladen habe ich 36,260 Wh gemessen, also ca 0,7 % mehr, als angeben Bei Nutzung von einem Ausgang habe ich eine max Entladung von 22,8 W gemessen, also 1,3 % mehr, als angegeben. Beim Nachladen waren es 44,878 Wh, also ein Wirkungsgrad von ca 80,8 %, was auch ein guter Wert ist, aber natürlich eh nur für User eine Rolle spielt, die via Panel und nicht Steckdose reloaden. Kommen wir zur Load through Funktion, mal vorab, übliche Solarpanels haben eh 2 Ausgänge und wenn man schnell an der Steckdose nachladen will, hat man eh ein USB-Netzteil mit 2 Ausgängen mit den zu ladenden Geräten angemessener Leistung, ich finde die Funktion also rel sinnbefreit, ausser vielleicht für „Zimmerschläfer“. Wie bei sehr vielen PBs, wenn man sich nicht auf die Hersteller-Angaben verläßt, sondern nachmisst, schwächelt auch hier die Funktion aus meiner Sicht als Elektroniker, sobald man während des Ladens der PB einen Verbraucher an den freien Ausgang der PB anschließt, wird die Ladeleistung der PB auf den Wert des angehängten Verbrauchers reduziert, auch wenn diese deutlich niedriger ist, als die 22,8 W Ladeleistung der PB d.h. Es wird der an die PB angehängte Verbraucher geladen, aber nicht gleichzeitig die PB. Dazu kommt, daß dabei auf dem Ladeausgang die Spannung rel stark einknickt bei 3 A auf ca 4,5 V Ladeleistung Ausgänge / Parallel Verbraucher laden über die beiden USB-C Ports : Das habe ich mir messtechnisch näher angeschaut, da die 2 USB-C Ausgänge bei der V4 in meinen Augen gegenüber der V2 (wo es noch ein USB-A & ein USB-C waren) das Kabel-Wirrwar auf reine USB-C-Kabel zu reduzieren. Bei Nutzung von nur einem Port funktioniert auch PD, ich konnte z.B. meine V2 an der V4 mit 9 V laden. Bei 3 A liefert sie bei USB noch 4,92 V, was mehr als ausreichend ist. Bei Nutzung von beiden Ausgängen ist logischerweise PD in der Praxis nicht mehr möglich, das ist auch bei anderen PBs so. Einen weiteren Unterschied (neben USB-C statt A auf dem 2. Ausgang) gibt es : Bei der V2 wurden die Ausgänge, wenn man sie in die Überlast gefahren hat (mit z.B. mehr als 3 A) abgeschaltet, bei der V4 wird dann die Spannung entsprechend runter gefahren, daß keine Leistungs-Überlast auftritt, erinnert mich an den Power Boost bei den Ecoflow PS was bleibt noch... Die imho unsinnige Knock-Funktion, die die meiste Zeit eh nicht funktioniert und zu Glück abschaltbar ist. Was daran so großartig sein soll, wenn jetzt kurzfristig bunt leuchtende Ringe um die Ports sind, kann ich auch nicht nachvollziehen, aber das geht ja fix von selber aus. Die Umschaltung auf 1 A Ladestrom für Verbraucher zugunsten einer höheren Ladeenergie bzw Kapazität habe ich nicht weitergetestet, da ja nach meinen Meßergebnissen bei 1 A statt 3 A nur 3,3 % mehr Wh möglich sind (da die Wh bei 3 A 3,2 % mehr sind, als vom Hersteller angegeben). Im Gegensatz zu den vorherigen Modellen ist ein 9 V Si-Carb-Akku verbaut, wie in manchen Smartphones. Fazit : Wer gerade eine neue Powerbank sucht, kann ich die V4 echt empfehlen, in fast sämtlichen Messdaten übertrifft sie die Herstellerangaben etwas, hat in beide Richtungen 20% mehr Ladeleistung, ist 9,5 g bzw gut 6 % leichter und daß jetzt 2 USB-C Ausgänge statt 1* USB-A & 1* USB-C zur Verfügung stehen. Mir wären die Vorteile nicht das Geld wert, um von der V2 zu wechseln, das mag natürlicher mancher Grammjäger anders sehen..
  2. Hilfe bei UL - Rucksack

    zip reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Done Danke auch an @Biker2Hiker der mich gerade via Meldung darauf aufmerksam gemacht hat...
  3. UL Windshell Schnittmuster von LearnMYOG

    dee_gee reagierte auf Capere für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Danke! Overlock ist eine günstige Gritzner 788. Material außen: Argon 49 in CB Material innen: Cloud 71 in CB Ja, das Stoffhandling ist etwas tricky, aber auch da hilft die Overlock, indem sie die Überschüsse ja direkt abtrennt und dann versäubert. Zudem muss man alles gut vorbereiten, damit es eben nicht zu sehr verzieht. Ein Quilt ist da aufgrund der großen Fläche aber natürlich auch anfälliger für.
  4. Welches Ultralight Messer?

    RaulDuke reagierte auf Shabeel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So eine hab ich auch noch 😀
  5. Welches Ultralight Messer?

    RaulDuke reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich feier' gerade den "Flaschenöffner" an dem oben verlinkten Teil, @gogisse 😂 Sowas ist in meinen Augen höchstens dazu geeignet, um es versteckt mit an Bord eines Flugzeuges zu kriegen, damit man das elende eingeschweißte Essen bei Langstreckenflügen auf bekommt. Neu isses auch nicht: Rechts in eine Pesetenmünze aus Spanien eingearbeitete Klinge, sogar noch eine Nagelfeile dabei! (Sinnvoller als Flaschenöffner 😄) Links die Vatikanversion, bei der Pabstaudienz sind Messer ja auch verboten. Praktischer für den von mir oben genannten Zweck sind modernere "hidden in plain sight"- Variationen, der swisskey z. B. (unten) Da alle Klingen unter 4 cm lang sind, kriegt man mit diesen "Anscheinsteilen" auch keine Probleme (in D!)
  6. Erschreckend fand ich im Zuge des Gerichtsverfahrens die Aussage der Ex-Freundin, die von ihm ebenfalls am Großglockner mitten in der Nacht zurückgelassen wurde. Das hat dann doch einen etwas seltsamen Beigeschmack...
  7. Wie lange leben eure Regenjacken?

    Eli Sabeth reagierte auf Stepston für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe ca. 2008 - noch beim orangenen Globetrotter - eine Berghaus Paclite Trek Hardshell gekauft (damals galt das glaube ich noch als UL...). Als Schüler für 250,- € damals für mich unverschämt teuer... aber der Schnitt war und ist so passend, das war das haupt Kaufargument. Die Jacke war mehrmals in den Vogesen, Norwegen, Schweden, in Schottland, Israel, Nepal, Japan... sogar auf Truppenübungsplätzen der Bundeswehr oder 2014 bei den Majdan-Protesten in der Ukraine. Ich kann nicht sagen, wie viele Kilometer die runter hat, aber es sind nicht wenige. Und oftmals war viel Gepäck auf dem Rücken. (Als Regenjacke) endgültig aussortiert habe ich die Jacke im letzten Dezember. Das Nahttape auf der Innenseite ging fast überall ab, die Jacke hat Löcher und war einfach nicht mehr regendicht. Ich weiß nicht, was mit dieser Jacke los war, aber sie hat fast 17 Jahre super funktioniert... und es ist nur eine 2,5-Lagen Jacke gewesen. Ich rede jetzt nicht von der DWR-Beschichtung oder der Atmungsaktivität, aber davon, dass die Jacke zuverlässig Regen abgehalten hat. Bei Bewegung ist man von Innen so oder so nass ist meine Erfahrung. Ich gehe stark davon aus, dass ich einfach nur Glück hatte mit der Jacke, wollte aber nochmal 'ne Lanze brechen für Hardshell-Jacken. Oft werden die als totaler Mist dargestellt o.ä.. Diese Jacke hier ist aber eines meiner absoluten Lieblingsstücke. Jetzt wird sie zum Regenüberwurf für den Hund umgenäht. Der Nachfolger ist jetzt eine ME Odyssey. Nicht UL, aber bisher wirkt sie zuverlässig und robust, aber ich glaube nicht dass sie wieder so lange halten wird.
  8. Nein, man kann als Außenstehender nicht nur spekulieren. Man kann als Außenstehender auch respektvoll jeden Kommentar und das unnötige Spekulieren unterlassen. Was soll das bringen? Manchmal kann ich bei meinen Mitmenschen nur noch mit dem Kopf schütteln.
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