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Ultraleicht Trekking

JanF

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    JanF hat eine Reaktion von Wanderfalter erhalten in (U)L auf Kultur- & Geschäftsreisen ohne feste Unterkunft   
    Was ist so falsch daran, sich eben kein Bett in nem Schlafsaal zu mieten? Und keinen Unbekannten zu fragen, ob man bei ihm auf dem Sofa schlafen darf? Mit UL hat das dann was zu tun, wenn man eben ultraleicht unterwegs ist. Das ist keine moralische Kategorie.
  2. Gefällt mir!
    JanF reagierte auf Sakima in Ultraleicht im Winter   
    Es wäre halt schön, wenn hier ein allgemeines Sammelsurium von Erfahrungen zu Wintertouren bei höheren Minusgraden entsteht. Das können einfache Tipps und Tricks, MYOG Projekte, bewährte Ausrüstungsgegenstände, Systeme, Strategien oder das Essen, sein. Ob das die Alpen/Skandinavien oberhalb der Baumgrenze oder z.B. auf dem Brocken im Harz ist, sollte dann egal sein, die Überschrift habe ich entsprechend geändert.
     
    Könnte mir vorstellen, dass ein solcher Faden für mehrere interessant wäre, oder liege ich da falsch?
     
     
  3. Gefällt mir!
    JanF reagierte auf LAUFBURSCHE in Impressionen von Touren   
    Servus Folks!
    so, seit einigen Tagen sind wir wieder in Kölle und was soll ich sagen...
    HRP war mal wieder genial!!!
    Es ist so ein schönes Gefühl einfach ohne Sorgen und Druck laufen zu können, das Ende liegt weit in der Ferne und soviel Leben noch dazwischen.
    Und plötzlich steht man mit den Füssen im Mittelmeer und dennoch rauscht einem der Atlantik noch in den Ohren. Es geht doch nichts über einen Thru-Hike. Wir können den Nächsten gar nicht abwarten. Wird wohl wieder nach NZ gehen
    Liebe Grüße, LaBu





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    JanF reagierte auf dani in Interdentalbürsten   
    das mit der hygiene wir komplett übertrieben.
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    JanF reagierte auf TappsiTörtel in Impressionen von Touren   
    Bin gerade 15 Tage durch die Mittel- und Hochvogesen gelaufen von Wangenbourg bis Thann.
    Großrichtung GR5, GR52 ... aber auch Abstecher und Schlenker, muss eh sein wegen der Wassersuche.
    Hatte für die Zeit alles Futter im Rucksack, also autark ohne einkaufen (außer am vorletzten Tag auf dem Grand Ballon wo ich mir ein kleines Geburtstagsessen gegönnt habe).
     
    Die Vogesen sind Landschaftlich nur super.
    Panoramen, Weitblicke, Aussichten quasi von jedem Hügel aus, teilweise 360 Grad. Vor allem der Blick über das Rheintal bis zum Schwarzwald faszinierte mich immer wieder ... aber das BESTE VON ALLEM: egal auf welchem Berg ich stand, es war nirgendwo auch nur eine einzige Windkraftanlage zu sehen !!
     
     






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    JanF reagierte auf Sakima in Børgefjell 9/2015 - meine erste gewichtsorientierte Tour - viele Bilder!   
    Hallo liebe Forumsgemeinde,
     
    bin gerade frisch zurück von Norwegen und möchte Euch an Hand von einigen Bildern und Kommentaren an meiner Tour teilhaben lassen.
     
    Anfangen muss ich 10 Tage vor der Abreise, denn da hatte ich plötzlich Schmerzen im linken Zeh, und machte mir schon Sorgen um den kurz bevorstehenden Urlaub. Entgegen meiner Art, bin ich sofort zum Arzt gegangen um es untersuchen zu lassen, die Diagnose war, Flüssigkeit im linken Zeh. Auslöser ist eine Fehlstellung meiner Füße, was bei Überlastung zu der Flüssigkeit führt. Er verschrieb mir orthopädische Einlagen, die aber unbedingt eingelaufen werden müssen, am besten man fängt stundenweise damit an. Einen Tag vor Abfahrt habe ich die Einlagen dann bekommen, die Schmerzen waren zum Glück nur noch gering vorhanden, so das ich wie geplant, dann mit zwei Paar Einlagen, meinen Urlaub angetreten bin.
     
    Da der Wetterbericht sehr viel Regen vorhersagte, habe ich mich noch dazu entschlossen, das Visor gegen einen Regenhut von Bergans auszutauschen. Auf Tour war ich dann auch recht froh das ich ihn hatte, denn es regnete in der Tat recht viel. Finde einen Hut angenehmer, weil er nicht so schwitzig ist und es an den Ohren nicht permanent raschelt.
     
    Es war eine ca. 210 Kilometer lange Rundtour die ich in 11 Tagen (1 Ruhetag) gegangen bin. Geplant waren mit Abstecher ca. 250 Kilometer, da das Wetter aber nur bedingt mitgespielt hat, habe ich die Tour gekürzt. Das Børgefjell ist ein sehr einsamer, ursprünglicher und wilder Nationalpark, es gibt keine Hütten, Brücken oder markierte Wege. In den 11 Tagen bin ich keiner einzigen Menschenseele begegnet, nur Elchen und Rentieren. Die Täler liegen zwischen 600-900 Meter, die Gipfel zum Teil vergletschert reichen bis 1699 Meter, es hat sehr viele Seen, Bäche und Flüsse, die Landschaft reicht von moorig/sumpfig, steinig, "Buckelwiesen", knöchel- bzw, kniehohes Gestrüpp und Birkenwälder, also für das Auge sehr abwechslungsreich.
     
    Die Gehleistung pro Tag war 7-12 Stunden was ca. 14-28 Kilometer entspricht. Das Gelände empfand ich als sehr unwegsam, man musste sich permanent darauf konzentrieren wo man hintritt, was über den ganzen Tage gesehen sehr anstrengend war.
     
    Ich fand die Tour super, dass Gefühl in so einer wilden und einsamen Landschaft unterwegs zu sein ist einfach grandios! Der Kontrast zu den doch sehr stark frequentierten, mit Wegen und Hütten übersäten Alpen, könnte nicht größer sein!
     
    Eigentlich war ich in der Hoffnung herbstliche Bedingungen/Farben vorzufinden, leider stellte sich aber heraus, dass die Natur noch nicht soweit war, was man auch an den zahlreichen Mücken merkte!
     
    Anbei noch eine kleine Auswahl von Bilder, wer sie alle sehen möchte ist herzlichst dazu eingeladen meine Homepage zu besuchen!  
  7. Gefällt mir!
    JanF reagierte auf DasBaum in Impressionen von Touren   
    War die letzten drei Wochen auf dem Nördlichen Kungsleden.
    Reisebericht folgt.




  8. Gefällt mir!
    JanF hat eine Reaktion von Chris9 erhalten in kleine Fizan-Modifikation für Mid-Nutzer   
    Hier dann noch mal detailliert:
    Relevant ist nur, dass ein Griff abgenommen werden kann. Der Stock mit dem abnehmbaren Griff bleibt ansonsten von den Segmenten so, wie man auch mit ihm wandert. In das Loch, das der Griff sonst verdeckt, führt man dann das Mittelsegment des anderen Stocks ein.
     


     
    In dieses Mittelsegment kann nun man entweder das andere Spitzensegment eindrehen, oder, wie hier auf dem Bild, das andere Griffsegment draufstecken.
     


     
     
    Nun kann man den Stock in der Höhe beliebig verändern. Ich achte darauf, dass das benutzte Spitzensegment möglichst kurz ist.
     
    Ich hoffe, es ist klar.
  9. Gefällt mir!
    JanF hat eine Reaktion von Magic erhalten in kleine Fizan-Modifikation für Mid-Nutzer   
    Hier dann noch mal detailliert:
    Relevant ist nur, dass ein Griff abgenommen werden kann. Der Stock mit dem abnehmbaren Griff bleibt ansonsten von den Segmenten so, wie man auch mit ihm wandert. In das Loch, das der Griff sonst verdeckt, führt man dann das Mittelsegment des anderen Stocks ein.
     


     
    In dieses Mittelsegment kann nun man entweder das andere Spitzensegment eindrehen, oder, wie hier auf dem Bild, das andere Griffsegment draufstecken.
     


     
     
    Nun kann man den Stock in der Höhe beliebig verändern. Ich achte darauf, dass das benutzte Spitzensegment möglichst kurz ist.
     
    Ich hoffe, es ist klar.
  10. Gefällt mir!
    JanF reagierte auf hbfire in Impressionen von Touren   
    Bergtour auf den Gr. Schafkopf 2998m, Wölfeleskopf 2894m und Mataunkopf 2893m in den Ötztaler Alpen
     

    Aufstiegsweg durch das Knappenkar

    Tscheytal

    Blick vom Gipfel zur Weisskugel und Falbanairspitze

    Blick vom Gipfel zum Ortler, Königsspitze und Cevedale

    Weiterweg zum Wölfeleskopf und Mataunkopf
     
     
     
  11. Gefällt mir!
    JanF hat eine Reaktion von Magic erhalten in leichtes Visor   
    Na, dann zeig ich meins doch auch mal her:
     
    4 mm EVA, vorne ca. 11 cm breit, an den abgeflachten Ecken mit Panzerbandstreifen verstärkt, Löcher reingemacht, Schnur mit Palstek durch die Lächer, Schnur aufschneiden, Tanka dran, fertig. Zugegeben, der Schirm könnte etwas gleichmäßiger ausgeschnitten werden.
     
    Wiegt 6 g und ich hab es eigentlich immer auf, seit ich es habe. Spart mir auf allen Nichtschneetouren die Sonnebrille, ist für Brillenträger im Regen Gold wert und fixiert mein Handtuch als Schutz vor starker Sonne oder Mücken auf dem Kopf.
    Macht auch Knicken/Falten sehr gut mit und ist damit prima verstaubar.
     
     

  12. Gefällt mir!
    JanF reagierte auf Andreas K. in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Das 10 Den Nylon flicke ich mit cubentape und einem Stück Nylon
  13. Gefällt mir!
    JanF hat eine Reaktion von Freierfall erhalten in Ich bin dann mal weg ...   
    Bei mir gehts heute auch los. Um 17:30 geht der Flieger, morgen um dieselbe Zeit starte ich dann von Kvikkjokk aus für 16 Tage in den Sarek. Baseweight von 3910 g, knapp 9 kg Consumables.
    Der Rucksack ist gepackt, die Nervosität hat sich gelegt und gerade freu ich mich einfach nur noch riesig!
  14. Gefällt mir!
    JanF hat eine Reaktion von DasBaum erhalten in Ich bin dann mal weg ...   
    Bei mir gehts heute auch los. Um 17:30 geht der Flieger, morgen um dieselbe Zeit starte ich dann von Kvikkjokk aus für 16 Tage in den Sarek. Baseweight von 3910 g, knapp 9 kg Consumables.
    Der Rucksack ist gepackt, die Nervosität hat sich gelegt und gerade freu ich mich einfach nur noch riesig!
  15. Gefällt mir!
    JanF hat eine Reaktion von Jan erhalten in Ich bin dann mal weg ...   
    Bei mir gehts heute auch los. Um 17:30 geht der Flieger, morgen um dieselbe Zeit starte ich dann von Kvikkjokk aus für 16 Tage in den Sarek. Baseweight von 3910 g, knapp 9 kg Consumables.
    Der Rucksack ist gepackt, die Nervosität hat sich gelegt und gerade freu ich mich einfach nur noch riesig!
  16. Gefällt mir!
    JanF reagierte auf micha90 in Quick & Dirty: Tarp   
    Nachdem meine Nähmaschine in der Werkstatt überholt wurde, so dass ich geschlagene 10 Tage ohne auskommen musste, war der Tatendrang groß. Hier lagen noch einige Laufmeter Gleitschirmnylon herum und durch längere Unterhaltungen mit Chris9 lag es für mich nahe mal fix ein 3x1,5m Tarp zu schneidern. Angeregt durch Andis Rucksackvorstellung möchte ich euch auch dazu anhalten, es nachzumachen! (Wenn auch nicht ganz so toll dokumentiert)
     
     
    Materialien:
    3lfm Gleitschirmnylon, 37g/m², schwarz ein paar Reste Zeltbodenstoff, 90g/m² ca 60-80cm 3mm Polyesterkordel ~8m Dyneemakordel 1,5mm 1x Clamcleat Lineloc 1x Minitanka  
    Zuschnitt:
    So was einfaches hatte ich bisher tatsächlich noch nicht! 3m abmessen, schneiden fertig! Ich glaube das war das erste mal, dass ich tatsächlich mehr Zeit mit nähen als anzeichnen/ zuschneiden beschäftigt war.
     
    Herstellung:
    Ebenso Pipifax:
    Verstärkungen aus einem Rest Zeltbodenstoff ausgeschnitten (Müslischüssel eignen sich gut als Schablone) und mit Zickzackstich auf die Ecken und je mittig der Seiten aufgenäht. Das sind je vier Viertelkreise für die Ecken, drei kleinere Halbkreise und ein größerer Halbkreis für die Seiten. Danach einmal rings herum umsäumen um ausfransen zu verhindern und das Material etwas zu stärken. Als Abspannschlaufen hatte ich gerade nichts bessere herumliegen, also wurde die Polyesterkordel in 7 kurze und ein etwas längeres Stück aufgeteilt, entkernt (ohne Kern kann man die schön Flach aufnähen) und jeweils auf einen verstärkten Punkt genäht. Mit dem Geradstich ein paar mal hin und her, dann hält das wunderbar. Schmales Gurtband, Ripsband oder ähnliches funktionieren hier natürlich genauso gut. Hierbei daraustabiler ist. Die etwas größere Schlaufe kommt mittig auf eine der langen Seiten um später die Trekkingstockspitze aufnehmen zu können. an dieser Stelle ist auch die größere Verstärkung angebracht. Abspannleinen zurecht schneiden: Ecken je 50cm, die drei Seiten je 100cm und die Seite mit der langen Schlaufe sogar 250cm und den Lineloc. Zum anbinden an das Tarp und als Schlaufe für die Heringe eignet sich zB ein Palstek sehr gut! Schnell einen passenden Beutel dazu und aus einem Rest Dyneema und dem Minitanka den Verschluss machen. Kleiner Bonus: das abdichten der Nähte kann man sich schöner Weise bei diesem Tarp auch komplett sparen, da diese nur um den Rand verlaufen und nicht dicht sein müssen!
     
     
    Eckdaten:
    Maße. 155x300cm (dank der 158cm Stoffbreite des Gleitschirmnylons) Gewicht: 212,3g für Tarp incl Leinen und einem Lineloc +4,6g für den Beutel Packmaß: ca 6,5x16cm (Hosentaschentarp! ) gesamte Kosten: ca 20-22€ Arbeitsaufwand ca 1-2 Stunden  

    Das Tarp ist eigentlich nur dazu gedacht als Halbpyramide aufgestellt zu werden, wobei natürlich alle anderen Varianten mit etwas mehr Leinen auch funktionieren.
     

    Die Verstärkung an dem Abspannpunkt mit der Stockaufnahme ist minimal größer, als die anderen
     

    Durch die 3m Tarplänge ist es wirklich geräumig. Der Fußraum ist groß genug und ich kann nach oben hin die Arme fast komplett ausstrecken, bis ich ans Ende gelange (ich bin ca 1,90m)
     

    Im Profil ist das Tarp dennoch flach und windschnittig, lässt sich aber sowohl noch ein gutes Stück höher/luftiger aufbauen als auch bis an den Boden ziehen um ggf schlechtes Wetter draußen zu halten.
     

    Extra noch die 1L Nalgene Flasche aus dem hintersten Eck im Küchenregal gesucht und abgestaubt. Das graue ist mein 1,8x2,7m Cuben Tarp als Größenvergleich.
     
     
    Fazit:
     
    Dieses Projekt ist eine tolle Möglichkeit als Einsteiger in die MYOG Welt vorzudringen, oder als alter ULer sein Rucksackvolumen noch ein bisschen zu verkleinern. Es macht viel Spaß, ist enorm einfach selbst zu machen und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen: es braucht sich nicht vor teuren, kommerziellen Sheltern zu verstecken. Im Gegenteil: selbst gemacht ist doch immernoch am besten!
    In Kombination mit einem Schirm, oder an einem Baum (statt Trekkingstock) aufgestellt, traue ich diesem kleinen Tarp einiges an schlechtem Wetter zu!
     
     
    schöne Grüße & viel Spaß beim nachmachen
     
    Micha
     
  17. Gefällt mir!
    JanF reagierte auf Andreas K. in Ein Rucksack mit Rollverschluss   
    Teil 1 - Rucksack Präsentation
     
    Lange habe ich an einem sinnvollen Schnitt für einen Rucksack getüftelt. Nach einem Prototypen kann ich nun den ausgereiften Rucksack vorzeigen.
     
    Aber erst einmal die Details:
    Der Rucksack zeichnet sich durch ein minimalistisches Design, also eine cleane Optik aus und ist auf wesentliche Merkmale und Funktionen reduziert. Mit einer Rückenlänge von 55 cm ist ein guter Kompromiss gefunden, so dass der Rucksack von mittel- bis hochgewachsenen Personen bequem getragen werden kann. Die Grundfläche des Rucksacks beträgt 28x22 cm. Mittels Rollverschluss lässt sich die Höhe zwischen 55 und 65 cm variieren. Dadurch kann auch das Volumen des Hauptfaches von 38 auf 44 l erweitert werden. Zwei seitliche Außentaschen zu je 4 l und eine auf der Vorderseite befindliche Tasche mit 8 l bieten zusätzlichen Stauraum. Die mit 3mm 3D-Netzt gepolsterten, ergonomisch geschnittenen Trageriemen schmiegen sich perfekt den Körperrundungen des Trägers an. Der einfach gehaltene Brustgurt und der ebenfalls einfache Hüftgurt verhindern effektiv das Hin- und Herwackeln des Rucksacks bei schneller Fortbewegung. Mit Chikara und Nylon Zeltbodenstoff besteht der Rucksack aus einem Mix aus leichten und widerstandsfähigen Materialien. Der Rucksack ist mit Rasant Corespun Garn genäht. Dennoch ist der Rucksack nicht komplett wasserdicht, sondern nur stark wasserabweisend. Das ist den Französischen Nähten geschuldet, mit denen der Hauptsack genäht ist. Das Gesamtgewicht des Rucksacks beträgt 210 g. Und hier ein paar Bilder:
     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     
     
    Nachdem ich definitiv nicht vor habe Rucksäcke professionell zu fertigen und ich außerdem der Forengemeinschaft etwas für die vielen Anregungen zurückgeben möchte, stelle ich die Bauanleitung für diesen Rucksack in Teil 2 der Öffentlichkeit zur Verfügung.
  18. Gefällt mir!
    JanF hat eine Reaktion von Trekkerling erhalten in Suche kurze leichte Laufhose   
    Hab gerade meine kurze Hose aus dem ExTex-7den-Nylon von der Schneiderin abgeholt, 23 g.
  19. Gefällt mir!
    JanF hat eine Reaktion von Glücksritter erhalten in Suche kurze leichte Laufhose   
    Hab gerade meine kurze Hose aus dem ExTex-7den-Nylon von der Schneiderin abgeholt, 23 g.
  20. Gefällt mir!
    JanF hat eine Reaktion von Andreas K. erhalten in Suche kurze leichte Laufhose   
    Hab gerade meine kurze Hose aus dem ExTex-7den-Nylon von der Schneiderin abgeholt, 23 g.
  21. Gefällt mir!
    JanF hat eine Reaktion von nats erhalten in Flexible Schneidunterlagen bei Aldi Süd   
    Ist mir zu schwer.
  22. Gefällt mir!
    JanF reagierte auf derYeti in Hüttentour durch die Schobergruppe   
    So, bin zurück und kann von der Schobergruppe berichten.

    Südlich des Großglockners gelegen, scheint sie auch in dessen Schatten zu stehen - und das ist gut so. Der Prestige-trächtige Großglockner bedient den Massentourismus - in der Schobergruppe habe ich definitiv mehr Huftiere als Menschen getroffen.

    Los ging's in St. Johann im Walde. Dort das Auto vor der Volksschule geparkt (hatte ich vorher angefragt) und in den Bus zum Lucknerhaus (1920m) gestiegen. Von da an ging's stetig zur Glorer Hütte (ca. 2600m) rauf.


    Aufstieg und omnipräsenter Glockner

    Auf der Glorer Hütte waren wir drei Gäste. Generell ist hier alles im Vergleich zum Stubaier Höhenweg alles zwei drei Nummern kleiner.


    Glorerhütte

    Am nächsten Tag die längste Etappe zur Elberfelder Hütte am Gernot-Röhr-Biwak vorbei


    Gernot-Röhr-Biwak

    Die Elberfelder war dann schon richtig bevölkert mit ungefähr 30 Leuten. Man erklärte mir, dass man normalerweise von Süd nach Nord geht - mir kamen also alle entgegen.


    Elberfelder Hütte und roter Knopf

    Von der Elberfelder Hütte zur Noßberger Hütte wurde es für mich das erste mal herausfordernd. ich habe schon ordentlich Höhenangst. Die Hornscharte ist da nicht so ohne. es geht steil rauf und steiler runter. Der dafür mitgenommene Hüftgurt samt zwei Bandschlingen und Karabinern war das richtige Beruhigungsmittel.


    Hornscharte rauf


    Hornscharte oben


    Hornscharte runter

    Wo ich bei der Hornscharte total konzentriert war, hab ich beim Schneefeld weiter unten getrieft und bin ein paar Meter abgerutscht - die Landung im Geröll ging glimpflich ab; nur kleine Schnittwunden an Hand und Schienbein.


    Wer abrutscht darf noch mal!

    An der Noßberger Hütte gab's dann schönes Licht und danach das erste Gewitter hinter den Bergen.


    Abendrot und Seetürkis

    Obwohl ich ein Lager ganz für mich hatte, habe ich wieder schlecht geschlafen (keine Ahnung; ist auf jeder Hütte so gewesen) - für Sonnenaufgangbilder ist es gut.


    fast wie im Himalaya

    Auf der Noßberger Hütte waren wir wieder zu dritt - zwei Wiener waren auch noch da. "Ich hab meiner Frau versprochen, kein Bier auf der Tour zu trinken" (er trank dafür doppelt so viele Radler ). Dazu gab's noch sehr leckeren Chilischnaps. Die beiden sind dann über die anspruchsvollere Klammerscharte:


    Wer findet die zwei Wanderer?

    Ich bin weiter über die niedere Gradenscharte (sie ist 15m niedriger als die Hohe). Der Aufstieg dort hin war Kontrastprogramm zu den sonst von Block- und Geröllschutt-dominierten Wegen - hier ging es über glazial rundgelutschte Felsen.


    Downhill am Keeskopf

    Generell gab es viele kleine und große Seen - dieser hier auf knapp 2800m


    Schmelzwassersee an der niederen Gradenscharte

    Auf dem Weg zur Wangenitzseehütte dann wieder ein versichertes Stück - im Vergleich zur Hornscharte aber harmlos


    Versichert

    Im Vergleich zu den sonst scheuen Tieren dort, war jenes recht neugierig.


    Bate-Schaf

    In der Wangenitzseehütte stand die Zeit still - ich schätze 70er Jahre. Dort war sogar mal wieder viel los. Am Wochenende kommen da viel um den Petzeck zu besteigen.


    Kreuzsee und Wangenitzsee

    Der Aufstieg zum Petzeck ist wohl vergleichsweise leicht. Gleich am Anfang kommt ein versichertes Stück auf einem Band in einer steilen Wand - für geübte überhaupt kein Problem. Zwischendurch ein steileres Schneefeld bei dem ich gemerkt hab, dass mein Respekt vor Schneefeldern gewachsen ist. Der Bereich zwischen 2700m und 3000m war die ungemütlichste - nichts ist schlimmer als steile Aufstiege in einer Mischung von Erde und feinem Schotter.


    Weg zum Gipfel

    Auf ungefähr 3100m muss man noch mal über ein langes flaches Schneefeld (das Foto ist vom Rückweg).


    Schneefeld

    Mit 3284m ist der Petzeck der höchste Berg der Gruppe. Wo man hingesehen hat ein Gipfel am anderen - es war echt überwältigend.


    Petzeck (3284m)

    Am nächsten Tag dann "Abstieg" zur Lienzer Hütte. Das ging so fix, dass ich gleich zur Hochschober Hütte weiter bin (hab ordnungsgemäß storniert und die Nacht bezahlt - die Wirtin war leicht angenervt). Der Hochschober ist der "schneebedeckte" Gipfel links im Bild. Der Glödis - das Matterhorn der Schobergruppe ist die Pyramide rechts im Hintergrund.


    Zwischenabstieg (Hochschober und Glödis im Hintergrund)

    Auf der Hochschober Hütte bin ich zum Abschluss drei Tage geblieben. Am zweiten Tag bin ich nur zum nächsten See und war kurz baden bei gefühlt 6°C. Angesichts fehlender Duschen in ziemlich jeder Hütte sind Seen und Bäche aber angenehme Abwechslungen zum Waschraum.


    Badesee

    Ein typischer Wanderweg aus Blockschutt und rotweißen Markierungen


    Öster-reich

    Am nächsten Tag sollte es noch mal auf einen der höchsten Gipfel gehen. Zwischendurch etwas Kletterei (angenehm). Danach wieder Erde-Schotter-Gemisch (unagenehm) bis zur Staniska-Scharte. Bis auf 3000m bin ich dann noch weitergegangen, aber a) zogen sich die Wolken zu und man hat auf der Scharte schon kaum was gesehen und war ich schon ziemlich schlapp von den Tagen davor. Der Hochschober ist also vertagt.


    kurze Kletterei

    Die Hochschoberhütte war auch wieder sehr gemütlich. Wie die meisten anderen Hütten. Es gab viele Gelegenheiten mit den Wirt(inn)en ins Gespräch zu kommen - es war ja fast nie was los. Auf der Hütte habe ich noch drei Geologen getroffen (eine Forschergruppe scheint für mich Pflicht zu sein), die mir vieles erklärt haben - die Füllwörter zwischen den Fachwörtern habe ich verstanden. Außerdem noch zwei mindestens 75jährige aus Heidelberg und Marburg die auch gut drauf waren (und im Gegensatz zu mir den Hochschober über die schwierigere Seite überschritten haben).


    Hochschoberhütte und Hochschober

    Noch das passende Bild zum Schluss aus dem Lager:


    Ende
     
    Noch ein paar mehr Bilder gibt's im Flickr: https://www.flickr.com/photos/29057556@N05/sets/72157656180677056
    ne Nachlese aus den hunderten Bildern gibt's bestimmt auch noch mal.
  23. Gefällt mir!
    JanF hat eine Reaktion von Andreas K. erhalten in Frage: Welche Behältnisse nehmt ihr für Spiritus?   
    OT: Hast du einen Beleg für die "schwersten Verbrennungen in der Kehle"?
    Die wenigsten hier nutzen die gleiche Flasche für Spiritus und Wasser, und selbst wenn man sich nachts mal vergreifen würde und das nicht sofort am Geruch merkt, seh ich da nicht so das Problem. Schmeckt halt nicht.
    Kinder können auch mit Heringen und Trekkingstöcken, mit nem Messer etc spielen und sich damit verletzen. Und unbeaufsichtigt in den Bergen kann denen auch einiges passieren. Ich plädiere da für die Aufsichtspflicht der Eltern.
    Meine Flaschen bleiben jedenfalls nach wie vor unmarkiert.

  24. Gefällt mir!
    JanF reagierte auf roli in Impressionen von Touren   
    130km Kanutour in Schweden 
     





  25. Gefällt mir!
    JanF reagierte auf Sakima in Impressionen von Touren   
    Bilder von drei Tagestouren in den Dolomiten.
     
    iPhone6
     

     

     

     

     

     

     

     

     
     
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