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zwiebacksäge

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  1. Witzig!
    zwiebacksäge hat eine Reaktion von kai erhalten in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    wenn Du ein neues, leichtes Ausrüstungsteil erstanden oder gebaut hast und es am ersten Tag mindestens 10mal auf die Waage legst und Dich jedesmal wieder aufs Neue freust.
     
    Mir würd sowas natürlich nie passieren, hab nur davon gehört... 
  2. Gefällt mir!
    zwiebacksäge hat eine Reaktion von Firehawk erhalten in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    wenn Du ein neues, leichtes Ausrüstungsteil erstanden oder gebaut hast und es am ersten Tag mindestens 10mal auf die Waage legst und Dich jedesmal wieder aufs Neue freust.
     
    Mir würd sowas natürlich nie passieren, hab nur davon gehört... 
  3. Gefällt mir!
    zwiebacksäge hat eine Reaktion von Kay erhalten in Ein paar Tage in den Alpen   
    Für die Pfingswoche wollte ich eine kleine Tour durch die Alpen machen. Dachte zunächst auch an eine Überquerung per E5, da ich aber nicht mit Bus oder Gondel fahren wollte schien mir die Zeit ein bischen knapp und ich hab eine 110km Runde geplant, die südlich von Obersdorf verläuft.
     
    Die Temperaturen waren ja schon recht sportlich, dachte aber, das es in etwas größerer Höhe dann doch recht angenehm sein sollte.
     
    Tag 1: 
    11:30 Ankunft mit dem Zug in Oberstdorf dann zum Dietersberg, zum Älpelesattel und weiter zum Seichereck, Eissee, Höllhörner, Jochspitze, Karlespitzle, Kanzelberghochfläche, Bretterhof
     
    Es gab noch einige kleine Schneeflecken, die überquert werden mussten. In eimem bin ich hüftief eingebrochen, da wohl der Schnee von Schmelzwasser unterspült und hohl war. Bin nur desshalb nicht weiter eingesunken, weil mein zweites Bein noch auf dem Schnee war. Am Eissee sah ich wie mehrfach noch Lawienen abgingen, von denen es einige Schneebrocken bis zum See schaften.
    Aufgrund der Hitze hatte ich nicht wirklich Hunger und hab dummerweise dann auch bis auf ein Brötchen nichts gegessen. Irgendwann gings mir dann nicht mehr so gut. Dummerweise hab ich mein Trinkwasser auch noch mit Schnee von der Jochspitze aufgestockt und, obwohl noch eiskalt, davon eine Schluck genommen. Das hat mein Magen garnicht gemocht und krampfte sich zusammen. Wie auch immer, die Landschaft war wunderschön und die Aussicht atemberaubend.
     
    Von der Jochspitze bin ich über die Kanzelberghochfläche gegange. Ein genialer Platz zum Übernachten. Durch kleinere Mulden und Überhänge findet man sogar einige windgeschützte Stellen. Schon vor einiges vor Erreichen der Hochfläche musste ich jedoch dem zuwenigen Essen und den Bauchschmerzen Tribut zahlen und es ging nur noch sehr Mühsam vorran. An einem Anstieg bin ich auf allen vieren rauf, weil ich so fertig war. Auf dem Abstieg vom Kanzelberg hab ich nur noch gewinselt bald anzukommen. Wollte unbedingt duschen und in einem Bett schlafen. Nach dem Duschen kahm dann auch mein Magen wieder in Gang und es ging besser.
     

     

     

     

     

     

     
     
     
    Tag 2:
    Geplant war zur Bretterspitze auf dem Grant lang zum Luxaner Sattel, Rotwand runter nach Elbigenalp und Seeleiten zu gehen, was offenbar etwas blauäugig war. Es kahm dann anders. Zunächst ging es wie geplant morgens Richtung Bretterspitze zum Kaufbeurener Haus. Auf gut 1500m Weg gewinnt man 1000m Höhe. Kurz vor der Hütte kühlte es ab und Wind kahm auf. Obwohl ich wir gerademal 200-300m tiefer die Seele aus dem leib geschwitzt hatte stülpte ich mir jetzt mein Windy über. Zu meiner Überraschung war die Hütte geöffnet aber außer dem Wirt war ich der einzige vor Ort. Nachdem ich mich gesetzt hatte und mir die Zip-on Hose verlängerte traf mich ein dicker Tropfen. Ich konnte es kaum glauben, der Himmel war blau mit nur ein paar kleineren Wolken. Kaum eine Minute später fing es heftig an zu Hageln. Die ca 1-2cm Körner trommelten auf das Blechdach der Hütte und der Wirt kahm mit offenem Mund, ungläubig aus der Hütte geschossen. Wir haben dann schnell die österrechische Fahne eingeholt und uns unter das Dach zurückgezogen und uns ein wenig unterhalten. Der Hagen dauerte ca 20min und um die Hütte herum gabs schon eine dünne Eisschicht. Der Wirt, etwas älter und offenbar ein erfahrener Bergsteiger, erzählte mir von dem eigenen Klima in diesem Tal, das das Wetter zwischen Kanzelbelg, Hochvogel und Bretterspitze einschließt und sehr speziell gestalten kann. So wars dann auch und mitlerweile hatte sich eine der kleinen Wolken möchtig ausgebreitet und wurde ständig größer. Ich fragte nach den Wetter- und Schneeverhältnissen weiter oben und der Wirt sagte, das tags zuvor eine 6er gruppe von ihnen oben war, eine Spur gäbe es also, aber es wär ziemlich heikel, das Neuschnee gefallen war, der nicht auf dem alten haftet. An einer Stelle fürt der Weg über einen Grat der nur 1-2m breit sei, wobei es auf einer Seite 200m senkrecht berab ginge. Wärend des Aufstiegs kahm mir eine Gruppe von der Hütte entgegen, die mir auch schon sagte, das noch sehr viel weicher Schnee liegt, hüfthoch. Wärend wir uns so unterhielten, sahen wir ein paar kleine Punkte, die sich vorsichtig den Berg hinter bewegten. Diese gruppe traf wenig später an der Hütte ein. Offenbar alles Einheimische, die den Wirt zur Begrüßung umarmten. Einer legte sogleich los und sagte sie hatten ein "interessantes" Gipfelerlebnis. Sie waren gerade oben, als zunächst nur einer dann alle ein Surren hörte und sich darauf allen die Haare aufstellten. Er habe dann nur noch "weg hier!" gerufen und sie sein so schnell wie nur möglich vom Gifel runter abgestiegen. Die elektrische Ladung des aufziehenden Hagels/unwetters war zu spüren. Sodenn, mir war das alles Warnung genug und wollte mich nicht mit meiner begrenzten Erfahrung auf Trailrunnern in offensichtlich schwieriges alpines Gelände begeben, da ich ja sogar noch weiter wollte als "nur" zum Gipfel. Tags zuvor musste ich scon einige kleinere Schneefelder queren und gerade wenn diese steil quer zur Wegrichtung verlaufen war das ziemlich mühsam, da es mir schwer fiehl, mit meinen schlabberigen Tretern Tritte in den Schee zu hauen. Bei der Gelegenheit wurde mir auch, als absoluter Trekkinstockverweigerer, die Nützlichkeit dieser Teile klar. Ich erwäge sogar tatsächlich zumindest einen dieser Dinger für solche Gelegenheiten mit zu führen.
    Ohne große Reue musste ich einsehen, das ich die geplante Tour nicht durchführen konnte, da mich auch die weiteren Abschnitte immer über die 2000m Marke leiteten. Bin also wieder runter und hab die Bergkette durchs Lechtal umgangen, der einzige Weg. Wie richtig die Entscheidung war, wurde im Tal angekommen bestätigt. Die einst kleine Wolke war zum Gewitter angeschwollen und es donnerte häufig und die Sonne war für den rest des Tages weg. Rast war in Elmen.
     

     

     
     
     
    Tag 3:
    Musste nun umdisponieren und dachte mir, das wenn ich nicht mehr in die Höhe, ich doch zumindest noch Strecke machen könnte. So bin ich dann von Elmen nach Holzgau (Richtung E5)  aufgebrochen und über die Keptener Hütte zurück nach Oberstdorf, knapp 50km.
    Der Weg durchs Lechtal nach Holzgau ist stellenweise fast kitschig schön und ich kahm mir vor wie in einem Heimatfilm der 50er. Es war in Talhöhe auch wieder knackig warm in den frisch gemähten Wiesen. Den Weg zur Keptener hütte kennen ja sowieso die meisten und da ich sowieso schon viel länger geschrieben hab als ich dachte halt ich das kurz.
    Statt der geplanten 110km sind es nun nur knap 90 geworden, aber natürlich in weit einfacherem Gelände und einige Tage kürzer. Hatt trotzdem superviel Spaß gemacht.
     
     

     

     
     

     

     

     

     
     
  4. Gefällt mir!
    zwiebacksäge hat eine Reaktion von Takanama erhalten in Ein paar Dinge zu Spirituskochern   
    Wärend der letzten 2 Monate hab ich ein bischen mit Spirituskochern experimentier, nicht das ich der erste wäre. Dabei hab ich knap einen Liter Spiritus in 6ml Tests verbrannt. Wollte Nur mal kurz ein paar Sachen auflisten, die ich dabei herausgefunden habe:
    -Brennerabstand zum Topfboden: Bei den Versuchen am besten waren immer Abstände bei denen so gerade kein gelb mehr in der Flamme zu sehen war. Also einfach den Topf über dem Brenner auf und ab bewegen und die Falammenfarbe beobachenten, geht in einer Minute.
    -Brennergröße: Die Falmme sollte genau den Topfboden benetzen, tendenziell sind kleinere Flammen ökonomischer als größere. Brauchen dann aber natürlich länger zum Erhitzen.
    -Leichte Töpfe verkürzen die Kochzeit und sparen Sprit- weilja der Topf selbst auch aufgehitzt werden muss.
    =>Ausnahme: Titantöpfe. Verglichen mit Alu- oder Stahlblechdose, die ja meist leichter sind als die Titantöpfe gleicher Größe. Ich denk das liegt in erster Linie an der schlechten Wärmeleitung von Titan, die ja oft als Nachteil gesehen wird. Meiner Erfahrung nach wird bei richtiger Flammengröße nur sehr wenig Wärme über die Topfseitewand übertragen und natürlich besonders bei hohen sehr Töpfen geht darüber warscheinlich eher Wärme verloren. Die 1l Heinecken Dose hatte absolut keine Chance auch nur in die Nähe der Ti Töpfe zu kommen. Die Bodenform ist da sicherlich auch nicht hilfreich.
    -Daraus folgt auch meine eher gespaltene Meinung zu ultradünnen Aludeckel. Wieviel Isolationswirkung kann man schon von einer ein paar hunderstel Alufolie erwarten, einem Material das der zweitbeste Wärmeleiter ist. Allenfalls die warme Luftschit unterhalb des Deckels leistet einen minimalen Beitrag. Konnte ich jodoch micht messen. Ich hab beobachtet das Wasserdampf an der Folie kondensiert und daduch direkt an der Deckel alle Wärme abgibt.
    -Windschutz: Erstaunlicherweise braucht der Windschutz keine unteren Belüftungsöffnungen wenn man einen zylindrischen Windschutz mit ca 1cm Abstand zur Topfwand baut. dadurch wir die Windempfindlichkeit gesenkt und mehr Wärme bleibt innerhalb des Windschutzes.
    - Als Material für den Windschutz funktioniert auch Karton. Wieder Erwarten wurde bei obigem Windschutz noch nicht einmal die Innewand verfärbt oder gar angekokelt.
    -Zwei Ti Töpfe hab ich probiert. Der MSR war deutlich besser als der Primus. Den Primus fand ich sehr wertig.
    Gewichte:
    MSR 850ml (Deckel 35, Topf 77.9, Griffe 10.1)
    Primus Titech 600ml (Deckel 19.5, Topf 72.7, Griffe 19.25gr)
    Man beachte das Gewicht der Griffe, besonders beim Primus
    Vieleicht fällt mir später noch was mehr ein.
  5. Gefällt mir!
    zwiebacksäge hat eine Reaktion von xarella erhalten in Ein paar Tage in den Alpen   
    Für die Pfingswoche wollte ich eine kleine Tour durch die Alpen machen. Dachte zunächst auch an eine Überquerung per E5, da ich aber nicht mit Bus oder Gondel fahren wollte schien mir die Zeit ein bischen knapp und ich hab eine 110km Runde geplant, die südlich von Obersdorf verläuft.
     
    Die Temperaturen waren ja schon recht sportlich, dachte aber, das es in etwas größerer Höhe dann doch recht angenehm sein sollte.
     
    Tag 1: 
    11:30 Ankunft mit dem Zug in Oberstdorf dann zum Dietersberg, zum Älpelesattel und weiter zum Seichereck, Eissee, Höllhörner, Jochspitze, Karlespitzle, Kanzelberghochfläche, Bretterhof
     
    Es gab noch einige kleine Schneeflecken, die überquert werden mussten. In eimem bin ich hüftief eingebrochen, da wohl der Schnee von Schmelzwasser unterspült und hohl war. Bin nur desshalb nicht weiter eingesunken, weil mein zweites Bein noch auf dem Schnee war. Am Eissee sah ich wie mehrfach noch Lawienen abgingen, von denen es einige Schneebrocken bis zum See schaften.
    Aufgrund der Hitze hatte ich nicht wirklich Hunger und hab dummerweise dann auch bis auf ein Brötchen nichts gegessen. Irgendwann gings mir dann nicht mehr so gut. Dummerweise hab ich mein Trinkwasser auch noch mit Schnee von der Jochspitze aufgestockt und, obwohl noch eiskalt, davon eine Schluck genommen. Das hat mein Magen garnicht gemocht und krampfte sich zusammen. Wie auch immer, die Landschaft war wunderschön und die Aussicht atemberaubend.
     
    Von der Jochspitze bin ich über die Kanzelberghochfläche gegange. Ein genialer Platz zum Übernachten. Durch kleinere Mulden und Überhänge findet man sogar einige windgeschützte Stellen. Schon vor einiges vor Erreichen der Hochfläche musste ich jedoch dem zuwenigen Essen und den Bauchschmerzen Tribut zahlen und es ging nur noch sehr Mühsam vorran. An einem Anstieg bin ich auf allen vieren rauf, weil ich so fertig war. Auf dem Abstieg vom Kanzelberg hab ich nur noch gewinselt bald anzukommen. Wollte unbedingt duschen und in einem Bett schlafen. Nach dem Duschen kahm dann auch mein Magen wieder in Gang und es ging besser.
     

     

     

     

     

     

     
     
     
    Tag 2:
    Geplant war zur Bretterspitze auf dem Grant lang zum Luxaner Sattel, Rotwand runter nach Elbigenalp und Seeleiten zu gehen, was offenbar etwas blauäugig war. Es kahm dann anders. Zunächst ging es wie geplant morgens Richtung Bretterspitze zum Kaufbeurener Haus. Auf gut 1500m Weg gewinnt man 1000m Höhe. Kurz vor der Hütte kühlte es ab und Wind kahm auf. Obwohl ich wir gerademal 200-300m tiefer die Seele aus dem leib geschwitzt hatte stülpte ich mir jetzt mein Windy über. Zu meiner Überraschung war die Hütte geöffnet aber außer dem Wirt war ich der einzige vor Ort. Nachdem ich mich gesetzt hatte und mir die Zip-on Hose verlängerte traf mich ein dicker Tropfen. Ich konnte es kaum glauben, der Himmel war blau mit nur ein paar kleineren Wolken. Kaum eine Minute später fing es heftig an zu Hageln. Die ca 1-2cm Körner trommelten auf das Blechdach der Hütte und der Wirt kahm mit offenem Mund, ungläubig aus der Hütte geschossen. Wir haben dann schnell die österrechische Fahne eingeholt und uns unter das Dach zurückgezogen und uns ein wenig unterhalten. Der Hagen dauerte ca 20min und um die Hütte herum gabs schon eine dünne Eisschicht. Der Wirt, etwas älter und offenbar ein erfahrener Bergsteiger, erzählte mir von dem eigenen Klima in diesem Tal, das das Wetter zwischen Kanzelbelg, Hochvogel und Bretterspitze einschließt und sehr speziell gestalten kann. So wars dann auch und mitlerweile hatte sich eine der kleinen Wolken möchtig ausgebreitet und wurde ständig größer. Ich fragte nach den Wetter- und Schneeverhältnissen weiter oben und der Wirt sagte, das tags zuvor eine 6er gruppe von ihnen oben war, eine Spur gäbe es also, aber es wär ziemlich heikel, das Neuschnee gefallen war, der nicht auf dem alten haftet. An einer Stelle fürt der Weg über einen Grat der nur 1-2m breit sei, wobei es auf einer Seite 200m senkrecht berab ginge. Wärend des Aufstiegs kahm mir eine Gruppe von der Hütte entgegen, die mir auch schon sagte, das noch sehr viel weicher Schnee liegt, hüfthoch. Wärend wir uns so unterhielten, sahen wir ein paar kleine Punkte, die sich vorsichtig den Berg hinter bewegten. Diese gruppe traf wenig später an der Hütte ein. Offenbar alles Einheimische, die den Wirt zur Begrüßung umarmten. Einer legte sogleich los und sagte sie hatten ein "interessantes" Gipfelerlebnis. Sie waren gerade oben, als zunächst nur einer dann alle ein Surren hörte und sich darauf allen die Haare aufstellten. Er habe dann nur noch "weg hier!" gerufen und sie sein so schnell wie nur möglich vom Gifel runter abgestiegen. Die elektrische Ladung des aufziehenden Hagels/unwetters war zu spüren. Sodenn, mir war das alles Warnung genug und wollte mich nicht mit meiner begrenzten Erfahrung auf Trailrunnern in offensichtlich schwieriges alpines Gelände begeben, da ich ja sogar noch weiter wollte als "nur" zum Gipfel. Tags zuvor musste ich scon einige kleinere Schneefelder queren und gerade wenn diese steil quer zur Wegrichtung verlaufen war das ziemlich mühsam, da es mir schwer fiehl, mit meinen schlabberigen Tretern Tritte in den Schee zu hauen. Bei der Gelegenheit wurde mir auch, als absoluter Trekkinstockverweigerer, die Nützlichkeit dieser Teile klar. Ich erwäge sogar tatsächlich zumindest einen dieser Dinger für solche Gelegenheiten mit zu führen.
    Ohne große Reue musste ich einsehen, das ich die geplante Tour nicht durchführen konnte, da mich auch die weiteren Abschnitte immer über die 2000m Marke leiteten. Bin also wieder runter und hab die Bergkette durchs Lechtal umgangen, der einzige Weg. Wie richtig die Entscheidung war, wurde im Tal angekommen bestätigt. Die einst kleine Wolke war zum Gewitter angeschwollen und es donnerte häufig und die Sonne war für den rest des Tages weg. Rast war in Elmen.
     

     

     
     
     
    Tag 3:
    Musste nun umdisponieren und dachte mir, das wenn ich nicht mehr in die Höhe, ich doch zumindest noch Strecke machen könnte. So bin ich dann von Elmen nach Holzgau (Richtung E5)  aufgebrochen und über die Keptener Hütte zurück nach Oberstdorf, knapp 50km.
    Der Weg durchs Lechtal nach Holzgau ist stellenweise fast kitschig schön und ich kahm mir vor wie in einem Heimatfilm der 50er. Es war in Talhöhe auch wieder knackig warm in den frisch gemähten Wiesen. Den Weg zur Keptener hütte kennen ja sowieso die meisten und da ich sowieso schon viel länger geschrieben hab als ich dachte halt ich das kurz.
    Statt der geplanten 110km sind es nun nur knap 90 geworden, aber natürlich in weit einfacherem Gelände und einige Tage kürzer. Hatt trotzdem superviel Spaß gemacht.
     
     

     

     
     

     

     

     

     
     
  6. Gefällt mir!
    zwiebacksäge hat eine Reaktion von Bastian97 erhalten in Gasbrenner   
    in einem anderen thread hab ich ja schon angedeutet, das ich gerade ein bischen mit möglichen leichten Gasbrennern experimentiere. Zentral ist die Verwendung von Freuerzeuggaskartuschen. Ziel der ganzen Nummer ist es einen sehr leichten Gasbrenner für kürzeren Trips zu basteln. Mit dem projekt bin ich keinesfalls schon am Ende und es wird auch sicher nicht das richtige für alle sein aber vieleicht habt ihr ja ein paar Ideen oder Anregungen dazu.
    Zuerst mal ein paar Gewichte:
    Gaskartusche, voll:

    Kartusche leer:

    Mein kleiner Flaschenadapter mit Regelventil:

    Brenner mit Schlauch:

    Brenner 1 alleine:

    Die ganze Aparatur in Aktion mit Kartusche auf der Waage um den Verbrauch zu ermitteln:


    Gewichtsmäßig ist das schonmal überschaubar. So wie abgebildet benötigt der Brenner etwas über 5gr Gas um 0.5l Wasser zum Sieden zu bringen. Nachteil der bisherigen Ausführung ist jedoch ein recht hoher Rußanteil durch die schlechte Durchmischung mit der Luft.
    Die zweite Version ergibt ein Flammenbild wie man es von gewöhnlichen Brennern erwarten würde, war jedoch im Foto nicht wirklich erkennbar (sehr helles blau). Der Mischkopf des Brenners ist ein simpler Bialettifilter bei dem ich den überstehenden Rand abgeschitten habe.

    Als Injektordüse für das Gas stand erstmal nur ein zusammengequteschtes Messingröhrchen bereit. Ich werd jedoch auf eine kleine Spritzennadel umsteigen wenn ich mal an einer Apoteke vorbei kommen. Das ganze muss dann noch zu einem handhabbarem Ganzen zusammengebaut werden, worin ich aber absolut kein Problem oder deutliches Mehrgewicht sehe, eher im Gegenteil. Hab schon eine Idee wie ich den Bialettibrennerkopf noch erheblich leichter (und besser) gestalten kann. Das Regelventil kann ich auch noch aus Alu oder mit einer kunststoffschraube erleichtern. Alles in allem bin ich recht zuversichtlich, das am Ende der Brenner mit Brennstoff um ca 6l Wasser zum Sieden zu bringen um/unter 100gr wiegt. Der Brenner mit schlauch und Ventil liegt jetzt schon unter 13gr und ist somit vergleichbar mit den normalen DIY Spiritusbrennern.
  7. Gefällt mir!
    zwiebacksäge hat eine Reaktion von Dr.Matchbox erhalten in Gasbrenner   
    in einem anderen thread hab ich ja schon angedeutet, das ich gerade ein bischen mit möglichen leichten Gasbrennern experimentiere. Zentral ist die Verwendung von Freuerzeuggaskartuschen. Ziel der ganzen Nummer ist es einen sehr leichten Gasbrenner für kürzeren Trips zu basteln. Mit dem projekt bin ich keinesfalls schon am Ende und es wird auch sicher nicht das richtige für alle sein aber vieleicht habt ihr ja ein paar Ideen oder Anregungen dazu.
    Zuerst mal ein paar Gewichte:
    Gaskartusche, voll:

    Kartusche leer:

    Mein kleiner Flaschenadapter mit Regelventil:

    Brenner mit Schlauch:

    Brenner 1 alleine:

    Die ganze Aparatur in Aktion mit Kartusche auf der Waage um den Verbrauch zu ermitteln:


    Gewichtsmäßig ist das schonmal überschaubar. So wie abgebildet benötigt der Brenner etwas über 5gr Gas um 0.5l Wasser zum Sieden zu bringen. Nachteil der bisherigen Ausführung ist jedoch ein recht hoher Rußanteil durch die schlechte Durchmischung mit der Luft.
    Die zweite Version ergibt ein Flammenbild wie man es von gewöhnlichen Brennern erwarten würde, war jedoch im Foto nicht wirklich erkennbar (sehr helles blau). Der Mischkopf des Brenners ist ein simpler Bialettifilter bei dem ich den überstehenden Rand abgeschitten habe.

    Als Injektordüse für das Gas stand erstmal nur ein zusammengequteschtes Messingröhrchen bereit. Ich werd jedoch auf eine kleine Spritzennadel umsteigen wenn ich mal an einer Apoteke vorbei kommen. Das ganze muss dann noch zu einem handhabbarem Ganzen zusammengebaut werden, worin ich aber absolut kein Problem oder deutliches Mehrgewicht sehe, eher im Gegenteil. Hab schon eine Idee wie ich den Bialettibrennerkopf noch erheblich leichter (und besser) gestalten kann. Das Regelventil kann ich auch noch aus Alu oder mit einer kunststoffschraube erleichtern. Alles in allem bin ich recht zuversichtlich, das am Ende der Brenner mit Brennstoff um ca 6l Wasser zum Sieden zu bringen um/unter 100gr wiegt. Der Brenner mit schlauch und Ventil liegt jetzt schon unter 13gr und ist somit vergleichbar mit den normalen DIY Spiritusbrennern.
  8. Gefällt mir!
    zwiebacksäge hat eine Reaktion von Janobert erhalten in Rucksack: ein muss oder gehts auch irgendwie anders?   
    Ich seh die Sache ganz pragmatisch, man sucht sich das best geeignetste Mittel um sein Gepäck zu transportieren. Das muss nicht immer ein Rucksack sein. Taschen bieten den Vorteil das der Rücken frei bleibt. Hier mal zwei links in denen es um solche konstruktionen geht:
    Hersteller von Rucksäcken und Packtaschentragen (UL). Da kann man recht interesantes finden wenn man auf der Seite rumstöbert
    http://www.zimmerbuilt.com/custom-backpacks.html
    Ein paar videos über Hüfttaschen im Einsatz, UL Philosophie, teils etwas langatmig aber echt gut. Im Video gibts links mit mehr Info zu dem Zeug:

  9. Gefällt mir!
    zwiebacksäge hat eine Reaktion von kImperator erhalten in Vorstellung und erste MYOG Sachen   
    Hallo zusammen. Ich habe schon einige Zeit hier im Forum verfolgt was und wie Ihr Euer eigenes Equipment bastelt. Bei Mir hat alles vor ca. einem halben Jahr ganz unerwartet angefangen.
    Weil ich mich für die eigentlich geplanten Etappen mit dem Rennrad durch die Alpen aus Zeitmangel nicht wirklich ganz fit fühlte, dachte ich einfach mal in den Alpen zu wandern. Das hat mich wie eine Sucht befallen obwohl ich Laufen oder gar Wandern bisher völlig uninteressant fand. Um gut gerüstet zu sein und meiner Technikverliebtheit nachzugehen hab ich mir dann einige Sachen gebaut und auch getestet. Gewichtsparen stand im Vordergrund.
    Auf Empfehlungen im Forum hab ich mir eine alte Pfaff Tretmaschine für satte 1€ im Netz ersteigert. Maschine kahm im fast neu Zustand mit allem Zubehör das es dafür gab. Einige Bestellungen bei Extremtextil un des ging los:
    Mein erster Sack aus Nysil, 77gr, bis 7kg getestet, ca 15L:

    Nachdem ich ein paar verschiedene Verbindungsmethoden getestet hatte ging es dann mit 20gr Cuben an den nächsten. Wieder ca 15L Volumen mit einem Zusatzfach, wiegt mit noch zu schwerer Zugkordel 49gr und hat mich auf einer einwöchigen Tour als Tagesrucksack mit bis zu 4.5kg begleitet (vorwiegend Wasser) und war Trailrunning fest, wo's ja ein bischen mehr ruckelt:


    Wenn der Rucksack nicht gebraucht wurde, hab ich ihn in meinem "Hauptrucksack" als Packsack genutzt, ist ja fast wasserdicht. All mein Zeugs ist dann hier drin (ca 35L und viel zu groß), 110er X-Pac, wiegt ohne Z-lite 298gr und ist festigkeitsmäßig totaler Overkill aber am Anfang, ohne nötige Erfahrung tendiert man ja zu etwas mehr Sicherheit:





    Auch sehr gut bewährt haben sich die Regen/Windjacke mit 36gr, auch aus 20er Cuben und weit genug geschnitten um darunter noch eine Softshell Jacke zu tragen:

    Kleinkram, Gürtel oben alt, aus 20mm Gurtmaterial, unten neu, 13.5gr ca 1 Meter aus 30mm Kantenband. Kantenband werd ich in Zukunft nur noch benutzen. Das reicht Festigkeitsmäßig weit aus und wiegt nur die Hälfte der normalen Gurte und rutscht auch nit durch die Schnallen die ich benutze:

    Mein Geldbeutel. Hab ich nicht gewogen, schätz ich mal mit ca 5-7gr leer:


    Handyhülle aus Cuben (1.5gr mit Zug) und optionaler Sperrholzschutz mit Mikrofasertuch gegen Druckbelastung. Handy läßt sich durch die Cobenhülle bedienen, Anzeige ist noch recht gut lesbar, hab keinen passenden Zip-Lock Beutel gefunden, was warscheinlich die bessere Wahl wäre:


    Das wird mein Neuester, im wesentlichen aus 55gr Ripstop mit 90er Zeltboden als Boden. Die Schulterpolster sind aus einer Isomatte geschitten und herausnehmbar (je 4.7gr) und lassen sich somit als Topfhandschuhe nutzen. Der Hüftgurt ist ungepolstert und offen. Da kann ich Socken oder direkt auch Hanschuhe reinstecken falls das sein muss. Im Rückenteil gibts Einschübe für Zeltstangen, die ich am Rucksack optional auch als Tragegestell nutzen kann. Auf die Z-lite am Rücken werde ich nach meinen bisherigen Erfahrungen verzichten, da ich das gegenüber gar keinem Rückenpolster eher als negativ empfand. Das Gewicht des Rucksacks ist damit weiter vom Rücken entfernt:



    Hat etwas gedauert bis ich mich schießlich dazu aufraffen konnte das zu posten aber ich lese gerne über Eure Projekte im Netz und lerne davon da sollte ich auch mal eine Beitrag leisten. Die Näharbeiten sind als solche kaum zu bezeichnen aber ich lerne dazu und es klappt von mal zu mal besser und bis jetzt hat glücklicherweise alles gehalten. Ich hab noch ein Ponchotarp gebastet das aber noch zuviele Mängel aufweist um das hier zu posten.
  10. Gefällt mir!
    zwiebacksäge hat eine Reaktion von mtp erhalten in Rucksackalternative: Hüfttasche   
    Inspiriert von diesem Video (http://www.youtube.com/watch?v=uiBRIuP73Ew) und von den höheren Temperaturen am Wochenende angestiftet, wollte ich so eine Hüfttasche auch mal probieren. Mir gefiehl die minimalistische Herangehensweise und auch der freie, nicht vom Rucksack verdeckte, Rücken. Die Tasche war recht schnell gebastelt mit einem Hauptfach von 26cm X 10cm X 20cm, BTH).
    Am Samstag gabs den ersten Einsatz. Mit Wasserflaschen 0.7 und 0.5l sowie einigen Snacks und zur Füllung der Tasche eine Pullie, Wind-, und Regenjacke. In die Haupttasche geht noch mehr rein aber so war sie zumindest schonmal ein bischen gefüllt. So sah das ganze dann aus:
     

     

     

     

     
    Ich wollte die Tasche nicht nur zum Trekking sondern auch zum Laufen verwenden, daher war ein guter Sitz wichtig. Der erste Eindruck war das sehr angenehme Tragegefühl. Wenn es mal durchs Dickicht oder querfeldein geht, merkt man sofort die bessere Beweglichkeit, die man sich gegenüber einem Rucksack erhält. Im Laufe der ca 15km Testrunde hab ich jedoch feststellen müssen, das die Tasche sich beim Laufen um die Hüfte dreht, besonders wenn die Lastenungleichmäßig verteilt sind z.B. wenn sich eine der Trinkflaschen langsam leert.
     
    Am Sonntag bekahm die Tasche draufhin zwei Schultergurte angenäht (40mm breites Nahtschutzband). Das war eine erhebliche Verbesserung und die Tasche ließ sich noch besser tragen und saß jetzt auch beim Laufen sicher am Körper.
    Mit ein bischen mehr Zeit werd ich die Schultergurte zu einer Art Koppeltragegestell erweitern an den ich dann auch noch weiteres Zeugs anhängen kann um die Transportkapazität zu erweitern.
     
    Kann Euch nach dieser Erfahrung nur empfehlen sowas auch mal zu probieren.
  11. Gefällt mir!
    zwiebacksäge hat eine Reaktion von fettewalze erhalten in Vorstellung und erste MYOG Sachen   
    Hallo zusammen. Ich habe schon einige Zeit hier im Forum verfolgt was und wie Ihr Euer eigenes Equipment bastelt. Bei Mir hat alles vor ca. einem halben Jahr ganz unerwartet angefangen.
    Weil ich mich für die eigentlich geplanten Etappen mit dem Rennrad durch die Alpen aus Zeitmangel nicht wirklich ganz fit fühlte, dachte ich einfach mal in den Alpen zu wandern. Das hat mich wie eine Sucht befallen obwohl ich Laufen oder gar Wandern bisher völlig uninteressant fand. Um gut gerüstet zu sein und meiner Technikverliebtheit nachzugehen hab ich mir dann einige Sachen gebaut und auch getestet. Gewichtsparen stand im Vordergrund.
    Auf Empfehlungen im Forum hab ich mir eine alte Pfaff Tretmaschine für satte 1€ im Netz ersteigert. Maschine kahm im fast neu Zustand mit allem Zubehör das es dafür gab. Einige Bestellungen bei Extremtextil un des ging los:
    Mein erster Sack aus Nysil, 77gr, bis 7kg getestet, ca 15L:

    Nachdem ich ein paar verschiedene Verbindungsmethoden getestet hatte ging es dann mit 20gr Cuben an den nächsten. Wieder ca 15L Volumen mit einem Zusatzfach, wiegt mit noch zu schwerer Zugkordel 49gr und hat mich auf einer einwöchigen Tour als Tagesrucksack mit bis zu 4.5kg begleitet (vorwiegend Wasser) und war Trailrunning fest, wo's ja ein bischen mehr ruckelt:


    Wenn der Rucksack nicht gebraucht wurde, hab ich ihn in meinem "Hauptrucksack" als Packsack genutzt, ist ja fast wasserdicht. All mein Zeugs ist dann hier drin (ca 35L und viel zu groß), 110er X-Pac, wiegt ohne Z-lite 298gr und ist festigkeitsmäßig totaler Overkill aber am Anfang, ohne nötige Erfahrung tendiert man ja zu etwas mehr Sicherheit:





    Auch sehr gut bewährt haben sich die Regen/Windjacke mit 36gr, auch aus 20er Cuben und weit genug geschnitten um darunter noch eine Softshell Jacke zu tragen:

    Kleinkram, Gürtel oben alt, aus 20mm Gurtmaterial, unten neu, 13.5gr ca 1 Meter aus 30mm Kantenband. Kantenband werd ich in Zukunft nur noch benutzen. Das reicht Festigkeitsmäßig weit aus und wiegt nur die Hälfte der normalen Gurte und rutscht auch nit durch die Schnallen die ich benutze:

    Mein Geldbeutel. Hab ich nicht gewogen, schätz ich mal mit ca 5-7gr leer:


    Handyhülle aus Cuben (1.5gr mit Zug) und optionaler Sperrholzschutz mit Mikrofasertuch gegen Druckbelastung. Handy läßt sich durch die Cobenhülle bedienen, Anzeige ist noch recht gut lesbar, hab keinen passenden Zip-Lock Beutel gefunden, was warscheinlich die bessere Wahl wäre:


    Das wird mein Neuester, im wesentlichen aus 55gr Ripstop mit 90er Zeltboden als Boden. Die Schulterpolster sind aus einer Isomatte geschitten und herausnehmbar (je 4.7gr) und lassen sich somit als Topfhandschuhe nutzen. Der Hüftgurt ist ungepolstert und offen. Da kann ich Socken oder direkt auch Hanschuhe reinstecken falls das sein muss. Im Rückenteil gibts Einschübe für Zeltstangen, die ich am Rucksack optional auch als Tragegestell nutzen kann. Auf die Z-lite am Rücken werde ich nach meinen bisherigen Erfahrungen verzichten, da ich das gegenüber gar keinem Rückenpolster eher als negativ empfand. Das Gewicht des Rucksacks ist damit weiter vom Rücken entfernt:



    Hat etwas gedauert bis ich mich schießlich dazu aufraffen konnte das zu posten aber ich lese gerne über Eure Projekte im Netz und lerne davon da sollte ich auch mal eine Beitrag leisten. Die Näharbeiten sind als solche kaum zu bezeichnen aber ich lerne dazu und es klappt von mal zu mal besser und bis jetzt hat glücklicherweise alles gehalten. Ich hab noch ein Ponchotarp gebastet das aber noch zuviele Mängel aufweist um das hier zu posten.
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    zwiebacksäge hat eine Reaktion von Glücksritter erhalten in MYOG sub100 Cuben Tarp   
    Den Typen mit seiner Websiete kennt ihr schon oder? Die Projekte sind schon Jahre alt und daher umso bemerkenswerter:
     
    http://ultraliteskunkworks.blogspot.de/2005/09/cuben-connection.html
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    zwiebacksäge hat eine Reaktion von Freierfall erhalten in MYOG sub100 Cuben Tarp   
    Den Typen mit seiner Websiete kennt ihr schon oder? Die Projekte sind schon Jahre alt und daher umso bemerkenswerter:
     
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    zwiebacksäge hat eine Reaktion von micha90 erhalten in MYOG sub100 Cuben Tarp   
    Den Typen mit seiner Websiete kennt ihr schon oder? Die Projekte sind schon Jahre alt und daher umso bemerkenswerter:
     
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    zwiebacksäge hat eine Reaktion von Felix3000 erhalten in MYOG sub100 Cuben Tarp   
    Den Typen mit seiner Websiete kennt ihr schon oder? Die Projekte sind schon Jahre alt und daher umso bemerkenswerter:
     
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    zwiebacksäge reagierte auf Andreas K. in Ein Rucksack mit Rollverschluss   
    Teil 2 - Bauanleitung
     
    Einleitung
     
    Diese Anleitung setzt grundlegende Nähkenntnisse voraus und beschreibt die wesentlichen Arbeitsschritte zur Herstellung des Rucksacks.
    Basiswissen, wie z.B. die Herstellung französischer Nähte, vermitteln diverse Nähforen und -wikis im Internet.
     
    Die gewählten Materialien sind natürlich als Vorschlag zu verstehen. Änderungen hierbei wirken sich natürlich nicht nur auf die Stoffeigenschaften, sondern auch aufs Gewicht aus.
     
    Die Teile des Schnittmusters beinhalten, sofern nicht explizit gekennzeichnet, eine Nahtzugabe von 2 cm.
     
    Alle im Schnittmuster angegebenen Maße sind in cm.
     
     
    Materialliste:
    1,3 lfm Stoff für Hauptfach, Taschen usw. (z.B. Chikara) 0,4 lfm Stoff für Rücken-/Bodenteil und Decklage an Trageriemen (z.B. Nylon Zeltbodenstoff) 0,3 lfm 3D-Netz, 3 mm, für Trageriemen 2,5 m Gurtband, 15 mm, für Trageriemen und Verschlusssystem 1,0 m Gurtband, 25 mm, für Hüftgurt 0,8 m Gummiband, 7-8 mm, starker Zug, für Taschen 0,7 m Polyesterkordel, 3 mm, für Brustgurt 0,2 m Ripsband, 12mm, für Brustgurt 1 x 12x500 mm PE-HD Streifen, für Rollverschluss 1 x Steckschließe zum beidseitigen Fädeln, für Hüftgurt 2 x Steckschließe zum einseitigen Fädeln, Rollverschluss 2 x Leiterschnalle, 15 mm, für Trageriemen 2 x D-Ring, 12 mm, für Brustgurt 2 x Handschuhhaken, für Brustgurt 1 x Tanka, 3 mm, für Brustgurt  
     
    Zuschnitt - Maße und Anordnung auf Stoffbahn
     
    Alle Teile nach Zeichnung, inklusive aller Markierungen, auf Stoff übertragen. Anschließend Teile aus- bzw. einschneiden.
     
    (gestrichelte Linie = Falzkante; Strichzweipunktlinie = Markierung Taschenansatz; Pfeil = Schnittmarke)
     

     

     

     

     
     
    Eigentliche Herstellung - Vorbereitungen und Zusammenfügen der Teile
     
    Trageriemen:
    3D-Netz und Decklage Rechts auf Rechts aufeinander legen, fixieren und entlang dreier Kanten, unter Berücksichtigung der Nahtzugabe von 1 cm mittels eines Geradstichs miteinander verbinden. (Die obere Kante bleibt offen zum Wenden)
    Anschließend die unteren Ecken beschneiden und die Trageriemen auf die rechte Seite nach außen wenden.
    Nun die Trageriemen entlang der geschlossenen Seiten kantennah absteppen.
    Danach einen Geradstich über die gedachte Mittellinie zwischen den zwei Außenkanten nähen.
    Nun pro Trageriemen ein Gurtband, in 10 cm Länge, durch eine Leiterschnalle fädeln, dem Riemen zugewandt G-förmig falten (siehe Skizze), darauf fixieren und mit einem in Form eines Oben und Unten geschlossenen X verlaufenden Geradstich aufnähen.
     

     
     
    Rückenteil:
    Träger am unteren Teil der Rucksackhinterseite ansetzen, fixieren und mit einem Geradstich daran festnähen.
    Träger inklusive Nahtzugabe nach innen umklappen und fixieren.
    Am Oberteil des Rückens Nahtzugabe in Richtung außen umklappen und fixieren.
    Oberteil der Rucksackhinterseite auf das Unterteil auflegen und fixieren. Die umgeschlagene Kante des Oberteils muss hierbei mit der Markierungslinie am Unterteil abschließen.
    Nun die zwei Teile mittels Geradstichs miteinander verbinden.
    Die Nähte befinden sich kantennah am unteren Abschluss des Oberteils und kantennah am oberen Abschluss des Unterteils und zusätzlich 5 mm parallel davon versetzt.
     

     

     

     
     
    Verbindungsstücke Gurtbänder:
    Schnittteile entlang der Markierungen falten. Dabei beachten, dass die umgeklappte Nahtzugabe nach Innen zeigt.
    Dann Gurtband einlegen und fixieren.
    Anschließend offene Seiten, die dem Rucksack abgewandten, kantennah absteppen.
    Danach Gurtband und Schnittteil entlang der Markierung, in Form eines nach oben, unten und zu den Seiten hin geschlossenen X absteppen.
    Abschließend überstehenden Stoff abschneiden.
    (Siehe Skizze)
     
    Verbindungsstücke Gurtband zu Rollverschluss bzw. Trageriemen:
     

     

     

     

     
     
    Verbindungsstücke zu Hüftgurt:
     

     

     

     

     

     
     
    Taschen:
    Oberen Abschluss entlang der Falzlinien umschlagen (2 x), fixieren und mit knappem Abstand der inneren Kante entlang absteppen.
    Gummiband (seitlich 22 cm, vorne 28 cm lang) durch den entstanden Saum fädeln und beidseitig fixieren.
    Taschen am unteren Rand entlang der Markierungen in Falten legen und fixieren. (siehe Skizze)
     

     
    Nun Taschen auf den Seitenteilen bzw. dem Vorderteil positionieren und fixieren.
     
     
    Hauptnäharbeiten:
    Seitenteile mit Taschen und Rückenteil links auf links legen und fixieren (stecken oder kleben).
    Riemen für Rollverschluss und Schultergurte an den Markierungen auf Seitenteilen positionieren und fixieren.
    Hüftgurt an den Markierungen des Rückenteils positionieren und fixieren.
    Anschließend Teile mit französischer Naht zusammenfügen.
    Stoffüberstand zum Rückenteil hin umklappen und kantennah darauf feststeppen.
     

     
    Seitenteile mit Taschen und Vorderteil links auf links legen, abstecken und mittels französischer Nähte miteinander verbinden.
     
    Vorderteil mit Tasche und Bodenteil an langer Seite fixieren und mit französischer Naht verbinden.
     
    Nun auch die Teile entlang der breiten Seite am Boden abstecken und mit französischen Nähten verbinden.
     
    Saum der Rucksacköffnung entlang der Falzmarkierungen nach innen umschlagen (2 x).
    Dann den Saum an der inneren Kante kantennah feststeppen.
    Nun den Saum auf der Rückseite mittig von Kante zu Naht aufschlitzen (Nur eine Stofflage!), dann PE HD Streifen einschieben und hinten mittig positionieren.
    Weibliche Teile der zwei kleinen Steckschließen auf Gurtband (ca. 60 cm) fädeln und die Gurtbandenden auf einer Länge von ca. 3 cm ein Mal falten. Die Steckschließen sitzen an den Faltkanten.
    Gurtband mittig auf Saum mit PE HD Streifen positionieren, gefaltete Gurtbandenden zeigen zum Saum hin, fixieren und dann den zwei Längsseiten entlang festnähen. Dann noch über die Gurtbandenden in Form eines oben und unten geschlossenen X nähen.
     
     
    Abschließende Arbeiten:
    Alle losen Gurtbänder auf Steckschließen fädeln, ggf. kürzen, dann die Enden zwei Mal einschlagen und darüber nähen.
     
    Zum Schluss den Rucksack probepacken und im getragen Zustand die Position des Brustgurtes auf Schulterträgern markieren.
    Nun D-Ringe auf Ripsbänder (ca. 6 cm lang) fädeln, Bänder G-förmig falten (s.o.) und mit Zick-zack-Stich auf Schulterträger nähen.
    Jetzt muss nur noch ein Tanka auf die Polyesterkordel gefädelt und die Handschuhhaken angeknotet werden, dann kann der Brustgurt einseitig eingehängt und das lose Ende durch denselben Ring gefädelt werden, dann ist der Rucksack fertig.
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    zwiebacksäge hat eine Reaktion von dani erhalten in Hydration vest/S-LAB Sense Ultra Set Nachbau   
    hier noch ein paar Bilder von meiner veste, wie versprochen. Vorne zwei Netztaschen für Flasks und im hinteren Fach nochmal zwei Netztaschen für Flasks oder anderes. Die rote Streachtasche ist für Ausrüstung oder auch alternative für eine 1L Blase. Um die Hüfte ist die Veste mit Netzt gedoppelt und bietet dort zusätzlichen Stauraum. Die Frontverschlüsse sind aus Klett. Die Veste Wiebt 85 gr.



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    zwiebacksäge hat eine Reaktion von Trekkerling erhalten in Hydration vest/S-LAB Sense Ultra Set Nachbau   
    hier noch ein paar Bilder von meiner veste, wie versprochen. Vorne zwei Netztaschen für Flasks und im hinteren Fach nochmal zwei Netztaschen für Flasks oder anderes. Die rote Streachtasche ist für Ausrüstung oder auch alternative für eine 1L Blase. Um die Hüfte ist die Veste mit Netzt gedoppelt und bietet dort zusätzlichen Stauraum. Die Frontverschlüsse sind aus Klett. Die Veste Wiebt 85 gr.



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    zwiebacksäge hat eine Reaktion von llurk erhalten in Hydration vest/S-LAB Sense Ultra Set Nachbau   
    Wackel kann erst einmal alles und je nach Vests tut es das auch:
    -Flaschen in den Taschen (re-li, auf-ab)
    -Riemen and denen die Falschen befestig sind
    -Flüssigkeit in den Falschen oder Flasks
    -Vesten am Körper
    ...
     
    Letztendlich ist alles in Bewegung was elastisch befestigt ist, daher die Empfehlung möglichst starr zu sein.
    Dabei ist u.U nicht nur die Bewegung alleine störend, sondern da Du eine Veste ja nur dann einsetzt, wenn es über lange Strecken geht, wird eine mögliches Scheuern der Vests zusätzlich für Unbequemlichkeiten sorgen falls sich zuviel bewegt.
     
    Alle Hersteller setzen um ihre Produkte für möglichst viele Kunden passend zu machen viel auf Elastizität und das funktioniert meiner Erfahrung nach nur recht begrenzt.
     
    Ein weiterer Punkt ist, das rein mechanisch die Positionen für Flaschen, die bequem erreichbar sein sollen recht ungünstig sind =>Trinköffnung nahe am Mund =>hohe Flaschenposition. Dadurch ist der Schwerpunkt der Flaschen vorn und oben, was erhöhte Kräfte in den Schulterriemen hervorruft.
     
    Mit Trinkbeuteln ist die Sache für die angebotenen Modelle meist noch ungünstiger, da die Tasche für den Beutel meist sehr schmal ist und auch hoch auf dem ücken getragen wird. Zusätzlich zu dem für Flaschen aufgeführten Punkt kommt dann nach das der Schulterriemen durch die hohe Taschnposition dann recht knapp unter den Achseln verläuft, was ich sehr unbequem find. Stellt man den Rucksack mit längeren Riemen ein wackelt wieder alles, das schlecht fixiert.
     
    Ich kann nur empfehlen eine möglichst passgenaue, starre Veste zu machen mit lechter Elastizität and den (verstellbaren) Verschlüssen.
     
    Die Motivation mir selbst eine Veste zu machen ging davon aus weniger Stauraum vorzusehen und leichter zu werden als die 12l S-lab Veste. Die Flaschen sollten zudem etwas höher befestigt sein als be Salomon (die kann ich nur wärmstens empfehlen).
    Bilder kann ich mal machen wenn ich wieder imlande bin. Meine fertige Veste wiegt knapp 100gr und passt mir gut.
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    zwiebacksäge hat eine Reaktion von llurk erhalten in Hydration vest/S-LAB Sense Ultra Set Nachbau   
    hab sowas vor kurzem selbst gebastelt. Im Vergleich zu einem normalen Rucksack fand ich das jedoch weitaus schieriger. Die eigentliche Verarbeitung ist nicht der schierigste Teil aber das Design und vor allem auch die Materialauswahl sind das A und O, meine Erfahrung.
    Das S-Lab Set kann ich Dir nicht unbedingt empfeheln es ist zwar leicht aber einfach zu elastisch. Schon mit zwei softflasks find ich ist das Limit überschritten- zuviel Rumgewackel.
    Die normalen 5L und 12L S-lab Versionen sind erhablich besser und man kann mit denen auch wirklich kompfortabel den Plunder transportieren, den man in den Sack reinbekommt.
    Ich kann nur empfehlen die Veste recht starr auszuführen und sehr genau auf die Passform zu achten. Den Frontverschluss dann mit einem nur leicht elastischen Band vorsehen, auch möglichst starr, das es mit der Atmung noch gut klappt.
    Der Grund für die starre Ausfürung liegt einfach darin, das alles was elastisch ist anfängt zu Wackeln. Mit elastischen Materialien werden Verschlüsse nur mehr un mehr angezogen and das Teil sitzt am ende nur noch unbequem weil eben IMMER spannung auf der Veste ist.
    Für meinen Teil kann ich nur sagen, das eine gut funktionierende Veste zu much wirklich schierig ist und sehr viel Erfahrung erfordert.
    Dennoch, probiers einfach aus. Das hilft auch Dir darüber klar zu werden was funktioniert. Befor Du anfängst unbeding soviele komerzielle Modell wie nur möglich selbst ausprobieren!!!
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    zwiebacksäge hat eine Reaktion von Freierfall erhalten in Wasserdichtigkeitstest und andere Tests 5 verschiedener Materialien   
    mir gehen auch gerade Gedanken zu Bivimaterialien durch den Kopf. Meine Erfahrungen mit Tyvek Softstruktur sind allerdings auch in Richtung "nicht wasserabweisend" geschweige denn "dicht" ausgefallen. Habe mich nur im Bivi auf dem Balkon in den LEICHTEN Regen gelegt und die Regentropfen gingen sehr schnell durch.
     
    In Sachen Kondens glaube ich geht das nicht so einfach zu testen wie Du beschrieben hast. Damit was kondensiert, muss es einen Temperaturunterschied zwischen innen und außen geben und da Du das Testmaterial ja ausschließlich innerhalb den Schlafsacks getestet hast wird sicherlich im Schlafsack der größte Temperaturunterschied aufgefangen (Körpertemp-Außentemp). Die Sache wür sicherlich anders ausfallen, wenn Du Dich ohne Schlafsack drumrum, also nur dicht ins Testmaterial gewickelt schlafen gelegt hättest.
    Einen Test wie Deinen hab ich gerade vor ein paar Tagen mit Silnylon und auch einer Rettungsdecke gemacht (eher in Richtung VBL). Will mir ein Cuben Bivi baun und schonmal vorab sehen wie das wohl funktioniert.
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    zwiebacksäge hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in 97g Esbitküche   
    Ach ja, den Windschutz kannst Du doch auch gleich als Ständer verwenden. Gerade bei Espit ist ja die Bauhöhe des "Brenners" eigentlich nur die Höhe der Tablette und daduch kann auch die Höhe des Windschutz/Ständers gering ausfallen. Ich leg die Tablette einfach auf ein Stückchen Alufolie. Den Windschutz hab ich auch aus Alufolie oder auch aus sehr dünner Stahfolie von Getränkedosen gemacht, ist dann allerdings nicht rostfrei.
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    zwiebacksäge hat eine Reaktion von mathiasc erhalten in 97g Esbitküche   
    na super, endlich mal einer, der auch die Titanschüssel von Snow Peak verwendet! Mich wundert es, das es so wenig über das Teil in UL Foren gibt. Für mich in Sachen Preis/Leistung der absolute Oberhammer und zudem noch wirklich leicht. Hoher Wirkungsgrad beim Kochen durch großen Bodendurchmesser. Kann ich wirklich auch nur allerwärmstens empfehmen!
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    zwiebacksäge hat eine Reaktion von mathiasc erhalten in 97g Esbitküche   
    Ach ja, den Windschutz kannst Du doch auch gleich als Ständer verwenden. Gerade bei Espit ist ja die Bauhöhe des "Brenners" eigentlich nur die Höhe der Tablette und daduch kann auch die Höhe des Windschutz/Ständers gering ausfallen. Ich leg die Tablette einfach auf ein Stückchen Alufolie. Den Windschutz hab ich auch aus Alufolie oder auch aus sehr dünner Stahfolie von Getränkedosen gemacht, ist dann allerdings nicht rostfrei.
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    zwiebacksäge reagierte auf mathiasc in 97g Esbitküche   
    Hallo,
     
    ich möchte euch meine Esbitküche vorstellen, 97g schwer und vollständig bis auf Brennstoff im Zipper und etwas Universalseife.
    Basis ist die Snowpeak Titanschüssel (max. 500ml, optimal 400ml). Griff des Deckels und des Topfes ist mit Silikonschlauch versehen, wurde einmal zu heiß. Zusätzlich nehme ich Streichhölzer mit und zum Reinigen ein Babybelnetz, die Knubbel reinigen besser. Absoluter Geheimtipp ist der Löffel von Wonderpods einem Laden für Frozenjogurt, fühlt sich extrem angenehm an, für Kunststoff wachsartig und ist fast für lau, man muss nur Frozenjogurt mögen.
     
    Verbrauch ist momentan 2 Tabletten (~8g)  400ml Wasser von 21°C auf 93°C in 9 min 20 sec und wird demnächst weiter untersucht und verbessert. Mal schauen wie viel Potential im System noch steckt.
     

     

     

     

     

     

     
    Beim vorletzten Bild kann man das Flammenbild von einer Tablette sehen, der Abstand zum Topf ist zu groß, beim letzten Bild das Flammenbild von zwei Tabletten, dann optimal. Ich werde auch noch mit anderen Esbit-Kochern experimentieren z.B. wenn beide Tabletten nebeneinander liegen und vor allem den Abstand zum Topf ändern.
     
    Viele Grüße
    Mathias

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