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Ultraleicht Trekking

MYOG sub100 Cuben Tarp


micha90

Empfohlene Beiträge

Ein leichtes Hallo!

 

nachdem ich neulich meinen Prototypen aus Gleitschirmnylon vorgestellt hatte, war ich davon so begeistert, dass ich nicht länger warten wollte und fix drei Laufmeter Cuben von ExTex hab kommen lassen :)

 

Das war das erste mal, dass ich mit Cuben gearbeitet habe, fand es aber ehrlich gesagt, garnicht so schlimm. Das Kleben der Verstärkungen ist nur ziemlich Zeitaufwändig, aber von der Handhabung her nichts übermäßig kompliziertes.

 

Materialien:

  • Cuben 19g/m²: 3,2lfm (oliv)
  • Cuben Transferklebeband 2,5cm: 4m
  • Polyamid Gurtband 10mm: ca 60cm
  • Polyamid Gurtband 15mm: ca 10cm
  • Dyneema Leine 1,25mm: 7,5m
  • 1x Clamcleat Lineloc
  • gesamte Kosten: etwas über 100€ für das Material

Herstellung:

 

Die Verarbeitung ist wie beim vorherigen Tarp recht simpel, da es nahezu keines Zuschnittes bedarf.

  • Das Material habe ich begradigt (Meterware kommt leider selten mit ner geraden Schnittkante..) und die 3m abgemessen.
  • Mit der (normalen Haushalts-)Schere lässt sich Cuben schwer schneiden, mit einem scharfen Cuttermesser geht es besser. Aus den überschüssigen 20cm Material habe ich dann 15x15cm große Quadrate ausgeschnitten um daraus die Verstärkungen herzustellen.
  • Die 4 Quadrate jeweils mit dem Transferklebeband bekleben, so dass die gesamte Fläche damit bedeckt ist. Danach wurden die Quadrate noch einmal diagonal geteilt, so dass 8 Dreiecke entstanden.
  • Danach die Schutzschicht des Klebebandes entfernen, aber nur einen Streifen nach dem anderen, so dass die Verstärkungen Stück für Stück aufgeklebt werden können (und man nich einen großen Klebrigen Flicken hat, den man schlecht Handhaben kann)
  • Jeweils in jede Ecke und mittig an jeder Seite eine Verstärkung aufkleben
  • An der Verstärkung, die später die Stockaufnahme bekommt, habe ich zusätzlich noch einen kleinen Flicken extra aufgeklebt um etwas mehr Material zu haben
  • Rings herum umsäumen
  • an jede Verstärkung ein Stückchen Gurtband nähen, das etwas breitere, größere Stück wieder an die Verstärkung mit der Stockaufnahme
  • Leinen dran
  • Fertig!

Der ganze Prozess hat insgesamt etwa 4 Stunden beansprucht. Geklebt habe ich alles an einem Abend und am nächsten Morgen die Näharbeiten erledigt.

 

Das Ergebnis:

  • Kompaktes Ein Personen Tarp
  • Maße: 136x298cm (aufgrund der 138cm Materialbreite des Cubens)
  • Gewicht: incl Abspannleinen 96,4g (nackt 87,7g) und somit endlich unter 100g!

 

Dazu passend musste ich auch die Heringe abspecken, die sonst unverhältnismäßig schwer wirkten. Mein Setup besteht für dieses Tarp jetzt aus

  • 4 LaBu Titannägeln(15x0,3cm, je 5,5g)
  • 1 GG Titannagel(19x0,3cm, 7,2g)
  • 3 Terranova Titannägeln (13x0,2cm, je 2,2g)

Das sind insg noch 38g incl Packbeutelchen.

 

post-1404-0-86867800-1440411849_thumb.jp

Als Größenvergleich: der Cumulus Quilt ist extralang (eine Kammer mehr als Standard)

Ich habe mit meinen knapp 1,90m keine Platzprobleme!

 

post-1404-0-96834600-1440411863_thumb.jp

Ansicht von der Seite: das Profil ist flach und windschnittig

 

post-1404-0-74323100-1440411878_thumb.jp

Die mittlere Leine hebt das Tarp an und zieht es ein wenig nach außen, so dass gute Ventilation und ein Stück mehr Raum entstehen.

 

post-1404-0-54066000-1440411804_thumb.jp

Fußraum: genügend!

 

post-1404-0-21963300-1440411836_thumb.jp

Kopfraum: ein wenig flach, aber ausreichend.

 

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geklebte Verstärkung

 

post-1404-0-37600900-1440411902_thumb.jp

natürlich 100% wasserdicht ;)

 

 

 

Ich hoffe euch gefällts!

 

Schöne Grüße

Micha

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Der nächste Schritt wäre jetzt nur noch das Teil kleiner zu machen, oder tatsächlich auf 11g Cuben umzusteigen (was es zur Zeit nicht bei ExTex gibt) von daher ist das Ding schon an den Grenzen des Möglichen, bevor es einfach auf Grund von zu geringen Abmaßen an Nutzen verliert.

Das Tarp ist ja so konzipiert, dass es eigentlich ausschließlich als Halbpyramide aufgestellt wird, wodurch an dem Punkt, an dem es mittig nach oben gezogen wird die meiste Beanspruchung anliegt. Deshalb habe ich hier vorsichtshalber breiteres und längeres Band vernäht um mehr Auflagefläche zu haben. Die eigentliche Aufnahme für die Trekkingstockspitze ist lediglich eine vergrößerte Schlaufe der Abspannleine, in die diese reinpasst. Nachher kann ich gern mal noch Detailaufnahmen posten.

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So hier die Detailaufnahmen:

 

post-1404-0-11895600-1440431203_thumb.jp

von rechts nach links: Eckverstärkung, mittlere Verstärkung (mit großer Schlaufe für den Stock), andere mittlere Verstärkung

 

post-1404-0-72091300-1440431323_thumb.jp

So kommt der Stock dran

 

post-1404-0-62773400-1440431353_thumb.jp

Bei schlechtem Wetter kann man sich mit dem Schirm übrigens ein super Vordach zaubern :mrgreen:

 

schöne Grüße

Micha

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Stark, Micha!

 

Sag mal, haben die Verstärkungen/Abspannschlaufen noch einen "Gegenhalter" - also ein Stück Gurtband o.ä. - auf der anderen Seite oder halten sie "nur" über die Nähte im Cuben?

 

Könntest du das Kleben der Verstärkungen noch ein wenig mehr präzisieren?

 

 

Danke schon mal :- )

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Stark, Micha!

 

Sag mal, haben die Verstärkungen/Abspannschlaufen noch einen "Gegenhalter" - also ein Stück Gurtband o.ä. - auf der anderen Seite oder halten sie "nur" über die Nähte im Cuben?

 

Könntest du das Kleben der Verstärkungen noch ein wenig mehr präzisieren?

 

 

Danke schon mal :- )

 

Bei meinem (gekauften) ZPacks Tarp haben die Abspannschlaufen tatsächlich keinen Gegenhalter, wobei ich vermute, dass dort die Verstärkungen aus etwas festerem Cuben sind.

Ich habe das potentielle Problem des ausreißens damit gelöst, dass ich die Abspannschlaufen einfach um das Material gelegt habe, so dass ein Sandwich entsteht (Gurtband - Cuben - Gurtband).

 

Das Kleben ist ziemlich simpel:

Das Transferklebeband ist nur eine dünne Schicht reiner Cubenkleber ohne Material, das auf beiden Seiten je mit Trägermaterial geliefert wird (wie normales, doppelseitiges Klebeband  - nur eben ohne das Band).

Auf die ausgeschnittenen Quadrate für die Verstärkungen habe ich Streifen für Streifen Klebeband parallel zueinander, auf Stoß aufgeklebt. Somit ist die gesamte Fläche mit dem doppelseitigen Klebeband bedeckt. Nachdem die Quadrate diagonal geteilt wurden (kann man vorher machen, aber es ist einfacher und sparsamer das Tape auf Rechtecke aufzukleben und dann Cuben + Tape auf einmal zu zerschneiden) kann man Streifen für Streifen von dem Klebeband-Trägermaterial abziehen und dann die Verstärkungen auf das Tarp aufkleben.

Ich glaube manche Leute nutzen auch Flüssigkleber, aber das lohnt sich glaube ich nicht in so geringem Umfang, muss länger trocknen und gibt mehr Sauerei.

 

Ich hätte Bilder machen sollen, aber war zu sehr vertieft um daran zu denken.. man findet hierzu sicherlich Videos oder andere bebilderte Anleitungen. Es ist aber wirklich nichts kompliziertes!

 

schöne Grüße

Micha

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Stimmt, die Sandwich-Variante ist wirklich simpel und haltbar.

 

Mit dem Verstärungen-kleben-Tutorial wird's klarer. Prima!

 

Danke für's erklären!

 

 

Und noch ne Frage zum Schluß:  Hast du die Ränder zu einer einfachen Kappnaht geklebt und dann noch mal gesäumt?

 

PS:

 

Frage mich gerade, warum die Sandwich-Variante nicht generell, also auch bei Silnylon oder Chikara Tarps angewendet wird? Dort sind die Abspannschlaufen meist von "nur" von oben aufgenäht...

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Stimmt, die Sandwich-Variante ist wirklich simpel und haltbar.

 

Mit dem Verstärungen-kleben-Tutorial wird's klarer. Prima!

 

Danke für's erklären!

 

 

Und noch ne Frage zum Schluß:  Hast du die Ränder zu einer einfachen Kappnaht geklebt und dann noch mal gesäumt?

 

Gut, ich hatte schon das Gefühl, dass es ohne Bilder tatsächlich zu schlecht erkärt ist..

 

Die Ränder sind einfach nur einmal mit der der Maschine umgesäumt. Da ist nichts geklebt. Der Saum muss ja nichts halten, sondern ist vor allem dafür da, dass das Material am Rand nicht ausfranst.

Kappnähte oder Kleben brauchst man nur, wenn man zwei Stoffteile miteinander verbindet, was hier ja nicht der Fall ist.

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Sehr schön Micha,

 

Hast Du es mit einer normalen Nähmaschine , oder mit einer Industienähmaschine genäht?

Was für ein Garn verwendest Du? Wie hoch war es vorn (1,15m) aufgebaut?

 

Gruß Thomas

 

Danke :)

Meine Nähmaschine ist eine ganz gewöhnliche Singer Haushaltsmaschine (40€ gebraucht von eBay). Das Garn ist 80nM Alterfil Polyester, was aber ganz ehrlich keine Rolle spielt, da die Nähte ja wie gesagt nichts halten müssen.

Ich hatte auch lange "Angst" davor Cuben zu verarbeiten, aber das ist nicht wirklich anders, als andere Materialien. Die größte Hemmschwelle ist natürlich das Geld, das man verbrät, falls es nichts wird. Aus genau diesem Grund hatte ich ja vorher den Prototyp aus Gleitschirmnylon gemacht.

 

Die Aufstellstange auf den Bildern ist 114cm hoch, also war das Tarp auf ca 100cm am höchsten Punkt. Es reicht gerade um darunter zu sitzen, den Kopf muss ich nur minimal einziehen.

 

schöne Grüße

Micha

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Absolut simpel & klasse!

 

Macht wirklich Lust auf ein eigenes MYOG-Projekt...auch wenn ich Cuben wg. der (Zu Recht vermuteten???) lauten Geräuschkulisse bei Regen bislang nicht favorisier(t)e. Wie sind denn da Deine / Eure Erfahrungen bei Regen?

 

Gereon

 

Cuben ist tatsächlich erstmal lauter bei Wind und Regen, als man es von Nylon gewohnt ist! Ansich empfinde ich das aber nicht als störend, man muss sich lediglich daran gewöhnen, welche Geräusche als normal einzustufen sind..

Bei meinem ersten Cuben Tarp, bin ich nachts aufgeschreckt, weil ich dachte, dass mir gleich alles um die Ohren fliegt und das Tarp in Stücke reißt, weil ich natürlich nur das leisere/raschelfreie Nylon kannte. Die Lautstärke ansich ist hierbei nicht das Problem, sondern die Assoziation von Geräuschpegel zu Unwetter/ Stabilität des Tarps. Ich bin also nicht aufgeschreckt weil es zu laut und nervig war, sondern weil ich dachte, dass alles gleich den Bach runter geht! Sobald man lernt die neuen Geräusche einzuschätzen und ins Verhältnis zu setzen ist alles wieder gut und man schläft noch besser als unter Nylon ;)

Das Cuben wird über die Zeit allerdings auch ein bisschen weicher und matter, so dass ich glaube, dass damit auch die Lautstärke wieder etwas zurückgeht.

 

Trau dich, du wirst es nicht bereuen!!

 

 

schöne Grüße

Micha

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Auch sehr schön geworden.

Ich bin ja auch nicht klein und schmächtig, aber mit meinem 213g leichten 1,5 x 3m Tarp komme ich gut klar - sogar ohne Bivy.

Interessant zu sehen wie wenig man braucht und wie günstig das sein kann (von CF mal abgesehen).

Sehr inspirierend...

 

Wer hier wen inspiriert hat ist die Frage :mrgreen: Das erste mal kam ich durch deinen Post darauf, dass sowas überhaupt funktionieren kann!

 

Schöne Grüße

Micha

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Hallo Micha,

ja, ich meinte dieses jenige welche Tarp.

Wie hoch über dem Boden fängt dein Tarp an, und wieviel Abstand zu einem wie großen Schlafsetup hast du zu den Rändern?

 

Du hast geschrieben deine Aufstellstange wäre 114 cm hoch, aber das Tarp am höchsten Punkt 100cm? Bedingt durch den Ring über den du es hängst?

 

LG Ronja

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Hi Ronja,

 

ich muss zugeben, das Tarp nicht exakt vermessen zu haben, weshalb folgende Werte mal frei geschätzt sind:

 

So wie auf den Bildern zu sehen ist, ist die Höhe des Tarps überm Boden ca 10-20cm (die Ecken sind weiter unten, die mittigen Abspannpunkte etwas höher). Die Höhe lässt sich natürlich variieren, abhängig vom Wetter und Ebenheit des Bodens.

Als Größenvergleich ist das Polycro-Groundsheet wohl am ehesten geeignet: das ist 230cm lang und wie man auf den Bildern sieht ist da immernoch reichlich Platz in beide Richtungen. Vom Groundsheet zur Tarpkante sind es also je Seite etwa 35cm, von meinem Körper aus jeweils ca 50cm vom Kopf bzw Füßen bis zur Tarpkante.

 

Das Tarp mittig auf 115cm hoch zu setzen würde es unnötig Steil machen, die offene Seite noch exponierter als ohnehin schon machen und außerdem dafür sorgen, dass das Tarp schmaler und kürzer wird (bedingt durch die spitzeren Winkel). Aus diesem Grund habe ich die Aufstellstange einige cm vom Tarp wegbewegt, sodass diese nicht direkt am Tarp steht, sondern ca 20cm davor. Hierdurch läuft die Abspannleine erst mal nach oben zur Stange und danach erst runter zum Hering im Boden.

Die Höhe kann natürlich genauso variiert werden, wie der Rest in dem man (falls möglich) die Länge der Stange, oder die Distanz derer zum Tarp verändert.

 

Ich hoffe, die Erklärung ist halbwegs verständlich, da ich gerade keine Zeit hab Bilder davon zu posten (kann ich evtl am kommenden Wochenende nachholen..)

 

schöne Grüße

Micha

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Nachdem ich ziemlich schnell die Anfrage bekommen hatte, ob das gute Stück verkäuflich sei, dachte ich mir: was solls, mach dir einfach ein Neues! :mrgreen:

 

Beim zweiten Versuch habe ich dann tatsächlich daran gedacht, den Herstellungsprozess zu bebildern. Deshalb hier ein kleiner Einblick:

 

 

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Als erstes muss das Material begradigt werden. Da leider selten Material mit gerader Schnittkante geliefert wird, ist das immer wieder notwendig. Hier hilft eine lange Aluschiene (Baumarkt, Abdeckleiste ca 7€). Man muss aufpassen, dass die Kante auch nicht nur gerade wird, sondern auch wirklich rechtwinklig zu den Seiten!

 

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Aus dem Überschuss werden die Verstärkungen gefertigt. Die Quadrate sind je 15x15cm groß. Alle nebeneinander zu machen, ist einfacher, als die Verstärkungen erst auszuschneiden und danach den Kleber aufzubringen.

 

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Das Cuben-Transferband wird auf die richtige Länge gebracht. Bei insg 15cm breite brauche ich genau 6 Streifen um alles flächig zu bekleben.

 

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Das Aufbringen des Tapes ist ziemlich fummelig und anstrengend; das ist der (gefühlt) langwierigste und anstrengendste Teil!

 

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Danach entlang der angezeichneten Linien ausschneiden, so dass man 8 Dreiecke bekommt.

 

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Viel Mühe muss man sich auch beim aufkleben machen, die Verstärkungen sollen ja später auch was aushalten!

 

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Sobald der erste Streifen klebt, gibt es kein zurück mehr. Streifen für Streifen abziehen und sorgfältig ankleben.

 

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Was einem keiner vorher sagt: Cuben hat auch einen Materialrand. Wo bei beschichtetem Nylon etc das unbeschichtete Material ist, ist bei Cuben nur Beschichtung (Polyesterlaminat) ohne Material (Dyneemafäden). Das Zeug ist hauchdünn, lässt sich nicht mit einer Schere schneiden und lädt sich statisch auf. Es klebt überall, ähnlich wie Daunen, da hilft nur noch der Staubsauger.

 

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Am Schluss noch einmal die Naht rings herum nähen: hierbei hilft es enorm das Cuben vorher zu falten. Das Material lässt sich leicht falten und behält die Form. Danach nur noch die Abspannpunkte anbringen und fertig!

 

 

Tatsächlich habe ich mich glaube ich bei der Zeitschätzung im ersten Post verschätzt, oder war dieses Mal langsamer (was mich wundern würde, da ich die Kniffe vom ersten Mal nicht komplett neu lernen musste). Es ging eigentlich fast der gesamte Mittag hierfür drauf.

 

Ich hoffe dem ein oder anderen helfen die Bilder!

 

schöne Grüße

Micha

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Bringt mich nicht auf dumme Gedanken :mrgreen: Die Idee spinnt schon in meinem Kopf herum, seit ich vor Jahren das erste Mal das Video mit dem Cuben-Quilt gesehen hatte..

 

Leider versteh ich nix von französisch und kann dem Faden nicht wirklich irgendwas abgewinnen :cry:

google translate französisch -> englisch funktioniert recht gut, lese damit öfters auf randonneur-leger...

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      Fertigungstechnische Informationen
      Nähmaschine: Gritzner Tipmatic 1035 Nadel: 90er Jeansnadel, beim RS-Nylon teilweise 75er Stretchnadel Faden: hauptsächlich 60er Serafil von Amann Verwendete Materialien
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      Als erstes wurden die Pfeilschäfte auf die Längen 3x15cm und 3x12cm geschnitten. Die Innenwände der Schäftenden mit einer kleinen Drahtbürste aufrauhen und mit Spiritus reinigen. Jetzt die Inserts einkleben. Aushärten lassen. Danach die Pfeilspitzen einschrauben. Die Starlockkappen habe ich mit ein paar Tropfen Sekundenkleber an das andere Schaftende befestigen. Fertig!
      Bauteile:
      - Carbonpfeileschäfte und Pfeilspitzen aus dem Bogensport Skylon (Edge Innendurchmesser 6,2mm, Tophat Apex 3D Combo und Aluminium Insert)
      - Starlock Sicherungsscheiben mit Edelstahlkappe d=8mm
      - UHU Alleskleber Stark&Sicher
      Ergebnis: 
      Zelthering Länge 16,5cm mit einem Gewicht von 6,5g
      Zeltheringe Länge 13,5cm mit einem Gewicht von 5,8g
      Produktionsbilder:


       
    • Von StephanV
      Frage an die Leute, die Erfahrung mit DCF haben, insb. für Tarps oder Zelte: reicht kleben oder muss man nähen, bzw. wo reicht kleben, wo sollte man nähen?  Hängt dies von der Materialdicke ab?
      Ich spiele mit dem Gedanken, mich an einem Tarptent mit 18g/m^2 DCF zu wagen, meine Nähmaschinenerfahrung ist jedoch extrem beschränkt, würde also gerne soweit wie möglich den Einsatz der Nähmaschine minimieren.
      Bin auch für sonstige Hinweise und Ratschläge bzgl Verarbeitung von DCF dankbar.
    • Von einar46
      Bei einer Übernachtung im Tarp im Sommer bin ich mitten in der Nacht munter geworden. Mein Kopfkissen fühlte sich feucht an, meine Wange war nass. Zuerst dachte ich an Kondensfeuchtigkeit, aber wo soll die im Sommer herkommen. Erst die Taschenlampe brachte die Erleuchtung. Eine Nacktschnecke hatte es sich auf meinem Kopfkissen gemütlich gemacht. Zwei weitere Nacktschnecken klebten an der Innenwand des Tarps. Das passiert eben im Tarp, wenn man ohne BugNet unterwegs ist. Noch heute ist der Abdruck der Nacktschnecke auf dem Kopfkissen zu sehen.
      Das Erlebnis hat mich daran erinnert, dass ich da aktiv werden musste. Zuerst probierte ich verschiedene käuflich zu erwerbende BugNets aus. Aber die haben mich nicht restlos überzeugt. Bei zpacks auf der Internetseite habe ich dann ein Zelt gesehen (Hexamid Solo Tent).
      Sofort hatte ich eine Idee. Was wäre, wenn man ein Netz nur am Rand eines Tarps herunterhängen lässt? So eine Art Netzvorhang. Das würde ja als BugNet vollkommen ausreichen.
      In den folgenden Bildern erkläre ich, wie ich den Netzvorhang am Tarp von zpacks (Hexamid Pocket Tarp with Doors) als MYOG-Projekt realisierte.
      Wenn ich das Tarp mit meinem Trekkingstock (115 cm) aufbaue, hat die Unterkante des Tarps ca. 10 cm Bodenfreiheit. An den beiden Türen ist die Bodenfreiheit maximal 30 cm. Bei einer Breite des Netzvorhangs von 40 cm würden 10 cm in der Luft hängen und 30 cm auf dem Boden (ja im Dreck!) liegen.

      Zuerst besorgte ich mir Netzmaterial von extremtextil und schnitt Streifen von 40 cm Breite.

      Befestigen wollte ich den Netzvorhang mit Kam-Snaps an der Unterkante des Tarps. Dadurch könnte ich im Notfall den Netzvorhang austauschen, wenn das Netz kaputt gehen sollte.

      Das Bild zeigt die Position (positioniert frei "Schnauze") der Kam-Snaps an einer Seite des Tarps.

      Am Netz verstärkte ich die Position des Kam-Snaps mit einem Stück DCF-Reparaturklebeband von extremtextil, das ich einfach um die Netzkante legte.
      Zuerst wollte ich die Netzkante umnähen bzw. mit Einfassband verstärken. Aber bei einer Zerreißprobe stellte ich fest, dass das Netz sehr stabil ist und nicht ohne Kraftanstrengung zerrissen werden kann. Das Netz hängt nur an der Unterkante des Tarps, welche besonderen Kräfte sollen da wirken?

      Das Bild zeigt eine fertige Kante mit dem nach innen gelegten Netzvorhang.

      Das habe ich nun ringsherum um das Tarp gemacht, wo die Bodenfreiheit 10 cm betragen hat. Dafür musste ich nur Netzstreifen von 40 cm Breite zuschneiden. Bei den beiden Türen war es etwas komplizierter, weil der Netzvorhang an diesen Stellen eine Trapezform haben musste (Bodenfreiheit von 10 cm bis 30 cm). Aber das war auch kein Problem.

      Das Bild zeigt den nach außen gelegten Netzvorhang an einer Tür des Tarps.
      Wegen der Zuschnittoptimierung des Netzmaterials besteht der Netzvorhang aus insgesamt 4 Teilstücken. Die Teilstücke verband ich ebenfalls mit Kam-Snaps, so dass der eigentliche Netzvorhang aus einem Stück besteht, der jederzeit abgenommen und wieder in Einzelteile zerlegt werden kann. Aber den Netzvorhang werde ich wohl nie abnehmen.
      Die Breite des Netzvorhangs von 40 cm wählte ich, weil ich auch die Sturmsicherheit nicht außen vorlassen wollte. Im Tarp liegt eine Bodenwanne von zpacks, die sich an die Hexamid-Grundfläche des Tarps anpasst. Dadurch liegt die Bodenwanne zu großen Teilen auf dem Netzvorhang. Mit Schlaf-Setup und anderer Ausrüstung wird so der Netzvorhang beschwert und so richtig in den Dreck gedrückt.
      Im Eingangsbereich sieht das etwas anders aus. Dort liegt der Netzvorhang frei herum. Aber dort steht mein Rucksack und dort stehen auch meine Schuhe, so dass es auch da eine Sturmsicherung gibt.
      Leider konnte ich keine Innenfotos machen, weil meine Handy-Knipse das feine Netz nicht erfassen konnte. Die Handyfotos waren einfach unbrauchbar. Da war nicht zu erkennen, wo da ein Netz sein sollte.
      Interessant ist noch die Gewichtsübersicht:
      Tarp (148 g, zpacks Hexamid Pocket Tarp with Doors) Bodenwannde (114 g, zpacks Solo-Plus Bathtub Groundsheet) Heringe (85 g) Netzvorhang (151 g, MYOG) 1 Trekkingstock (190 g, Leki Micro Stick Carbon, 115 cm) Insgesamt sind das 688 g.
      Zum Vergleich, mein Lieblingszelt (Zelt, 2 Trekkingstöcke, Heringe), das Tarptent ProTrail (DCF-Version), wiegt insgesamt 961 g, also 273 g mehr.
      Bei meiner nächsten Wandertour werde ich das neue Tarp-Setup testen. Ich bin gespannt, wie das ausgeht...
       
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