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Ultraleicht Trekking

Genuss

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  1. Witzig!
    Genuss reagierte auf fatrat in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Klick!  
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    Genuss hat eine Reaktion von r.lochi erhalten in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    ….wenn in der Lighterpack Liste mehr „Nicht-dabei-Gegenstände“ aufgelistet sind, als „Dabei-Gegenstände“.
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    Genuss hat eine Reaktion von fatrat erhalten in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    ….wenn in der Lighterpack Liste mehr „Nicht-dabei-Gegenstände“ aufgelistet sind, als „Dabei-Gegenstände“.
  4. Witzig!
    Genuss reagierte auf Krokodilalli in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    ... wenn du mehr Zeit hier im Forum verbringst, als auf den eigentlichen Wanderwegen
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    Genuss hat eine Reaktion von Mittagsfrost erhalten in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    ….wenn in der Lighterpack Liste mehr „Nicht-dabei-Gegenstände“ aufgelistet sind, als „Dabei-Gegenstände“.
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    Genuss hat eine Reaktion von Omorotschka erhalten in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    ….wenn in der Lighterpack Liste mehr „Nicht-dabei-Gegenstände“ aufgelistet sind, als „Dabei-Gegenstände“.
  7. Danke!
    Genuss reagierte auf Konradsky in Quilt + Isomatte   
    Schraubzwinge oder Schraubstock kann man auch zum Pressen mit den Cam Snap Teilen ohne Zange nehmen.
    Gruss Konrad
  8. Danke!
    Genuss reagierte auf Stromfahrer in Quilt + Isomatte   
    Die Matte wird mit breiten Gummis nicht einreißen, wenn diese nicht gerade in der Faltstelle liegen. Mit Shock-cord würde das an dieser Stelle aber relativ bald passieren.
    Zu diesem Befestigungsproblem findest du in meinem Blog einen anderen Vorschlag von mir.
    Falls du nichts lesen willst, guckst du halt nur das Video an:
    Diese Lösung erreicht aber bei weitem nicht den Komfort und die Dichtigkeit des Knopflochgummis auf einer NeoAir. Aber sie ist kompatibel mit derselben. D.h., das ganze zielt darauf ab, einen Quilt, der für meine Knopflochgummimethode eingerichtet wurde, wahlweise auch auf der modifizierten Faltmatte zu verwenden.
    Falls du nicht planst, jemals auf eine Luftmatratze umzusteigen, so kannst du die KAMsnaps Quilt-seitig auch direkt an den Quilt-Laschen aufquetschen. Ein Knopflochgummi als Zugentlastung ist auf einer Faltmatte nicht erforderlich, weil die Matte selbst elastisch ist und der KAMsnap sich unter stärkerem Zug ohnehin öffnet.
    Nebeneffekt der KAMsnaps: Wenn man eh schon KAMsnaps auf die Matte quetscht, dann kann man diese auch teilen und mit den KAMsnaps wiederverbindbar modifizieren (im Video nicht erwähnt, aber zu sehen). Das erhöht die Vielseitigkeit, wenn man einen abgeschnittenen Teil der Matte als Rückenpolster verwendet, der dann beim Schlafsetup nicht mehr lose herumfliegt und nicht verrutschen kann.
  9. Danke!
    Genuss reagierte auf JoSt in Quilt + Isomatte   
    Ich zitiere mal aus einer PN von Stromfahrer:
     
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    Genuss reagierte auf Eohippus in Mein Tarp - oder - die Rache der Götter   
    Da ich vor ca. zwei Jahren viele Fragen zu den verschiedenen Materialien stellen konnte, möchte ich nun endlich mein Tarp vorstellen. Ich habe mich dabei an das Schnittmuster von @micha90 gehalten.
    Erst wollte ich mein Tarp aus Dyneema herstellen. Doch dann erinnerte ich mich an den alten Spruch; «das erste Pferd landet in der Wurst». Darum hielt ich mich fürs Erste an das günstigere Ripstop-Nylon 36g/qm.
    Auch habe ich mich an den vielen Materiallisten hier im Forum orientiert, musste dann aber schnell erkennen, dass einige wichtige Zutaten überall fehlten.
    Das Normale:
    - Stoff Ripstop Nylon, silikonbesch., 20den, 36g/qm (von extrem-textil)
    - Garn Rasant 75 (von extrem-textil)
    - Dyneema Polyester Kordel, 32 fach, 1.25mm in leuchtgelb (von extrem-textil)

    Meine Zugaben:
    - Geduld
    - Alkohol
    - Schimpfwörter
    So habe ich mich eines Abends hochmotiviert an die Nähmaschine gesetzt und… Leute, es war ein richtiger Scheiss! Ich kann nähen, ich nähe viel und gerne, bin mir aber gewohnt, dass der Stoff etwas aushält, dass ich heften kann und auch muss, dass ich den Nähfuss kaum senken kann, weil die Stofflagen so dick sind… kurz; ich war mit diesem rutschigen sch* Stöffchen total überfordert.
     

    Geduld, viel Geduld.
    Die Klebebänder, welche ein bisschen hätten fixieren sollten, haben nicht auf der Oberfläche geklebt. Es verrutschte immer alles. Grrrrrrrrr!!! Mein Alkoholvorrat war bald erschöpft und mein Fundus an Fluchwörtern reichten bei weitem nicht aus.

    Die Abspannpunkte annähen war schon eher mein Ding!
     
    Ich war überzeugt, dass dieses leichte «Etwas» nicht mal einen Floh-Pups aushalten würde...
    Darum war ich auch sehr erstaunt, als das Tarp dann wirklich vor mir stand:

     
    Der erste Trip
    Der Tag auf einem Abschnitt des Nidwalder Höhenweges in der Schweiz war wunderschön, die Sonne brannte vom Himmel, das Tarp stand, das Abendessen war gegessen…und dann, kam die Rache der Götter:





     

    War ja klar, wer beim Nähen alle Heiligen vom Himmel flucht, der kriegt dann die Quittung dafür. Es blieb nur noch die Flucht ins Tarp. Das Gewitter zog genau über uns hinweg und liess sich dabei sehr viel Zeit.
    Aber! Mein Tarp hielt und es war dicht. Juhuuuu

    Mein sandfarbenes Sünneli-Tarp . Mit meinem geliebten Cumulus-Custom-Schlafsack
     

    Trotz der Sandfarbe «verschwindet» das Tarp erstaunlich gut.
    Ich danke der Forumsgemeinde für das Beantworten von meinen vielen Fragen und vielen Dank an Micha90 für das Schnittmuster. Mein Tarp macht mir viel Freude und begleitete mich schon einige Male. Mittlerweile habe ich mich auch soweit erholt, dass ich mir vorstellen könnte wieder sowas zu nähen. Nun weiss ich ja wieviel Nerven das kostet
     
    Gruss Eohippus
  11. Danke!
    Genuss reagierte auf Christian Wagner in Prototyp einer breiten 2er- Pyramide   
    Grummel... da kann ich dann ja doch gleich noch eine Webseite draus basteln. Wollt ich eigentlich vermeiden.....
    Hier sind sie:
    Im ersten Bild ist sind Seiten- und Rückwand ein Teil und haben keine Naht. Es bleiben die beiden dunkelgrünen Dreiecke als Verschnitt über (ca  60 cm). Dafür hat das ganze Dach nur drei Nähte. An den Schrägen vorne an den Türen stoßen Stoffe mit unterschiedlichem Fadenverlauf aneinander. Das ist doof zu nähen, steht aber IMHO erstaunlich gut.

     
    S= Seitenteil
    R= Rückwand
    T= Tür
    Bei dem zweiten Bild ist es so aufgezeichnet wie ich es beim Prototypen zugeschnitten habe. Die Rückwand ist mittig geteilt, die beiden resultierenden Teile werden an der Schräge (= Bodensaum der Seitenteile) zusammengelegt.

    Hier gibt es praktisch keinen Verschnitt. Spannend ist, wie wenig Unterschied im Stoffbedarf zum Deneck ist, obwohl das Zelt 10 cm breiter, dafür aber auch minimal niedriger ist.
    Interessant könnte diese Art des Schnittes für die DCFler sein. bei 1,37m Stoffbahnbreite würde das resultierende Zelt ca. 1,5m (!) breit und, bei bodennahem Aufbau, ca. 1,17m hoch sein.
    Ein Deneck aus 1,37m breitem Stoff wäre rechnerisch 1,18 cm hoch und eben max 1,37m breit.
    Mein Piton ist ebenfalls ca 1,2m hoch jedoch mit 1,2m deutlich schmäler. Wahrlich kein Palast, jedoch absolut benutzbar.
    Das sind aber alles nur errechnete Zahlen, Nahtzugabe ist da noch nicht dabei.
    Neu ist das alles nicht wirklich. Wie oben geschrieben habe ich die Idee von @Barbarix, ich habe seine Art des Zuschnitts lediglich auf eine symmetrische Rechteckpyramide angewendet.
    LG, Christian
  12. Gefällt mir!
    Genuss reagierte auf Christian Wagner in Prototyp einer breiten 2er- Pyramide   
    Den ersten Versuch meiner Rechteckpyramiden habe ich glaube ich noch nicht vorgestellt:
    Inspiration war damals das Pyramidentarp von @Barbarix. Ziel war, bei minimalem Verschnitt, eine möglichst breite Zweierpyramide herzustellen. Es wurde ein 1,6 m breiter Stoff verwendet. Bei einem klassischen Zuschnitt mit den Zeltunterkanten parallel zur Webkante kann daraus ein maximal 1,6m (minus die Nahtzugabe) breites Zelt entstehen. Dieses Zelt ist 1,7m breit (!), ca. 1,45m hoch und 2,7m lang. Die komplette Rückseite und die Seiten können aus einem Stoffstück zugeschnitten werden. Man spart sich so, im Vergleich zum klassischen Mid etliche Meter Nähte. Ich habe die Rückwand aber geteilt um weniger Verschnitt zu haben (Prototyp!). Der Fadenverlauf an der Unterseite der Schmalseiten ist schräg. Daher kommen die 10 cm mehr Zeltbreite. Als Nachteil ist anzuführen das diese Unterkante nicht der gespannteste Stoffteil ist. Die Tür selbst besteht aus zwei Dreiecken und stammt noch aus der Zeit als ich keine Wasserdichten Reißverschlüsse verwendet habe. Trotz des unorthodoxen Fadenverlaufs steht das Zelt aber IMHO eigentlich gar nicht so schlecht.




    Letztendlich hab ich diese Art Zelte zu bauen nicht weiterverfolgt. Es hat deshalb auch keinen Lüfter etc. bekommen.
    Das Deneck ist größenmäßig für für mich für zwei Personen mehr als ausreichend und steht dann doch noch etwas besser. Vielleicht können aber Leute die gerne schmale Stoffbahnen verarbeiten (DCF?) etwas mit diesem Schnitt anfangen.
    Happy trails,
    Christian
  13. Gefällt mir!
    Genuss reagierte auf Biker2Hiker in Ausrüstungs-Vorfreude-Thread   
    Dynomighty Mighty Wallet mini
    (Tyvek-Geldbörse, diverse Designs - 7g)
    Ich freue mich schon auf den Einsatz im Alltag 




  14. Danke!
    Genuss hat eine Reaktion von Biker2Hiker erhalten in Evadict Trailrunner (Decathlon)   
    Sind meinen ersten Trailrunner, im Winter auch zum Joggen benutzt. Allgemein habe ich mit Trailrunner keine Erfahrungen.
    Habe eher einen breiten Vorderfuss und bin im Alltag (Mt2 Trail 8mm Drop..hard ground und Kelenji Kiprun trail) mit ihnen unterwegs. Ich bin zufrieden damit, kann aber leider nicht mehr meine Schuhgröße mitteilen, weil ich den Innenzettel entfernt habe. Ich habe auf jeden Fall alle "meine" Größen vor Ort durchprobiert, um die richtige Größe zu finden.
    Leichte Bedenken habe ich hinten an der Ferse (harter Schaft), auch bei den Salomon Mesh Schuhe (vor 5 Jahren, so etwas Salomon XA Pro 3D) kam relativ schnell das Hartplastik zum Vorschein.
     
    Trotzdem seit einem halben Jahr im Dauereinsatz und bis jetzt noch keine Verschleisserscheinung und keine Blasen.
  15. Danke!
    Genuss reagierte auf hwq in Gewicht Leere Gaskartuschen   
    Die 227g-MSF1a-Kartuschen wiegen leer inklusive Abdeckkappe 98g.
  16. Danke!
    Genuss reagierte auf Sever in Fortsetzung der Diskussion " Preisgestaltung von Rucksäcken in D"   
    @schrenz Ich stelle mein Projekt gern vor.
    Die Herangehensweise ist genau so wie du es beschreibst. Ich versuche es mal bestmöglich zu skizzieren:
    In meinem Wohnzimmer habe ich die Entwicklung gemacht. Seit etwa einem Jahr läuft das ganze. Entstanden ist das an einer 60 Jahre alten Pfaff 230. Quasi wie bei jedem von euch der zuhause näht. Der Entschluss oder auch die Idee die Produktion abzugeben kam durch meine frühere Selbstständigkeit in der Augenoptik.
    Exkurs Augenoptik: Normalerweise hat jeder AO (Augenoptiker) seine eigene Werkstatt bei sich im Keller. Also Schleifautomat, Formtracer, Aufblockgeräte etc. Die Maschinen kosten ein Schweinegeld. Ordentlich Fertigungsstraßen so ab 50.000€ Aufwärts. Dazu kommt noch die Entsorgung des Wassers. Brillengläser = plastik. 98% der AO kippen das Wasser ins Klo oder eben in den Ausguss. Pures Gift.
    Durch das Internet kam dann die Möglichkeit der Fernrandung. AO tastet die Form der Fassung ab und sendet die Daten zum Glaslieferanten und der schleift alles direkt in Form. Dort werden auch die Abwässer perfekt gefiltert und entsorgt.
    Dieses Modell wollte ich jetzt auf die Rucksäcke übertragen. Eine Näherei für ein solches Projekt zu finden ist eine Mammut Aufgabe gewesen. Ich habe so ziemlich jede Näherei in Deutschland angeschrieben. Genau zwei haben ein Interesse bekundet bzw. Sind nach den ersten Gesprächen auch interessiert geblieben.
    Durch die Einzelanfertigung ist das Konzept für die meisten einfach unlukrativ. Meine jetzige Näherei findet das Projekt einfach Mega spannend und hat Lust so etwas auszuprobieren. Also bin ich (und werde ich immer wieder) regelmäßig für die ersten Prototypen hingefahren und habe den Näher:innen vor Ort “beigebracht“ einen solchen Rucksack zu nähen. Ist ziemlich das gleiche was @HUCKEPACKS über das anlernen von Mitarbeitern schreibt.
    Durch dieses Konzept reduziere ich entsprechend meine Kosten im Wohnzimmer. Keine teuren Maschinen, Wartung, Raumkosten etc. Auf der anderen Seite ist die Abrechnung bei der Näherei pro Stunde. Nehmt mal die Zeit die @HUCKEPACKS genannt hat als Maßstab.
    Durch die Einzelfertigung und die starke Individualisierung sind meine Materialkosten, trotz des etwas günstigeren Materials, höher und liegen bei ca. 75€ pro Pack. Je nach Features, Größe etc. Wenn ein Pack Mehrfarbig ist wird die Erstanschaffung vom Material nicht gerade günstig. Bis zu 8 verschiedene Farben sind möglich.
    Rechnet es euch aus.
    Und bevor jetzt wieder gefragt wird: Wieso tust du es, wenn kaum bis nichts übrig bleibt.
    Weil ich diese Art der Herausforderung einfach liebe. Dafür stehe ich gerne morgens auf. Mit der Zeit hoffe ich, das meine Rucksäcke sich am Markt etablieren und über eine gewisse Menge dann auch was hängenbleibt. Mit der Zeit möchte ich auch weitere Produkte herstellen (lassen) Zelte, Traps, Quilts. Der Produkt Mix erschafft dann irgendwann reale Gewinne. Plane ich jedenfalls. Außerdem möchte ich gern, jedem Hiker die Möglichkeit geben sich auch komplett im Deutschland auszurüsten zu können. Ohne Importwaren nehmen zu müssen (ist generell ja schon möglich, ich weiß).
    Ich habe damals als AO Fassungen von fast überall auf der Welt importiert. Auch Gläser haben wir testweise mal aus Fernost bestellt. Lange bevor Mister Spex und Brillende das Konzept ausprobiert haben. Natürlich habe ich mich informiert die Rucksäcke ausserhalb Deutschlands zu produzieren. Sowohl als Serienfertigung als auch Einzelproduktion, wie es bei Maßanzügen auch möglich ist, wären die Produktionspreise um 60-80% geringer. Wieso also hier in Deutschland produzieren? Weil es einfach besser ist. Ich habe deutlich leichteren und größeren Einfluss auf die Produktion. Kann Änderungen viel effektiver und schneller umsetzten. Die Ausschussquote ist viel geringer. Jedes fehlerhafte Produkt wird in der Regel einfach weggeschmissen. Ich kenne die Mitarbeiter in der Nährei persönlich und weiß genau um Ihre Situationen. Die Maschinen sind immer bestens gewartet und es wird für maximalen Arbeitsschutz vor Ort gesorgt. Die Wege sind einfach kürzer und viel besser nachzuvollziehen.
    Mich hat es einfach interessiert was es ausserhalb kosten würde und habe mich entsprechend informiert. Doch es stand von Anfang an außer Frage hier in Deutschland zu fertigen.
  17. Danke!
    Genuss reagierte auf HUCKEPACKS in Fortsetzung der Diskussion " Preisgestaltung von Rucksäcken in D"   
    Werte Community,
    ich habe mir mal die Mühe gemacht, euch exemplarisch darzulegen, welche Gewinne meiner Meinung nach in einer inhabergeführten Manufaktur wie der Meinen erwirtschaftet werden müssen, damit sich der Laden betriebswirtschaftlich trägt und der Inhaber einen imho bescheidenen Lohn für sein Engagement erhält.
    Die Berechnungen beruhen im Grundsätzlichen auf der Situation meiner Cottage: Inhabergeführt, Produktion in eigenen Werkstätten in DE, Direktvertrieb, mittlerweile leider wieder ohne Mitarbeiter.
    (denn ich kann zwar keine Luxuslöhne zahlen, aber ich weigere mich, Arbeitnehmer zum Mindestlohn zu beschäftigen! Aber selbst die fleißigsten und schnellsten Mitarbeiter haben in den besten Monaten lediglich ihre eigenen Personalkosten erwirtschaftet und das trägt sich natürlich nicht auf Dauer. Leider wirft die Produktion und der Verkauf von UL-Gear nicht genug für halbwegs gute Löhne ab.)
    In der Berechnung gehe ich davon aus, dass der Gewinn ausschließlich mit selbstproduzierter Gear erwirtschaftet wird und das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag aller Produkte halbwegs identisch ist. Deswegen ziehe ich für die Berechnung als Beispiel einen Phoenix Lite in der Größe L heran.
    Also, Butter bei die Fische! Was muss rumkommen, damit so ein HuPa halbwegs von seiner Arbeit leben kann?
    Damit sich die ganze Chose trägt, bedarf es einen Nettoumsatz von 90.000,-€/Jahr = 7.500,-€/Monat und ein Phoenix Lite müsste 774,79€ (Brutto) kosten. Bäm!
    (Meine aktuell durchschnittlichen) Aufwendungen pro Monat betragen 2.500,- (30.000,-Jahr) (Miete, Nebenkosten, Kammer-, Genossenschaftsbeiträge, Buchhaltung, Steuer,-Rechtsberatung, Software, Literatur, Kommunikation, Kfz, Wartung, Verpackungsmaterial, Zentek, Betriebsmittel …)
    Benötigter Gewinn pro Monat 5.000,- (60.000,-Jahr, Gewinngrenze für Bilanzierung!)
    5.000,- klingt erstmals nach viel. Aber Ihr werdet sehen, dass da nicht so viel übrigbleibt.
     
      60.000,- Nettogewinn/Jahr
    - 11.087,58 (GKV + PV + Zusatzbeitrag als freiwillig gesetzlich Versicherter)
    - 11.160,- GRV
    - 5.901,88 GewSt
    - 3.450,50 ESt (da Verrechnung mit 3,8-fachem GewSt-Messbetrag)
    = 28.400,04 Gewinn nach Steuern und obligatorischen Versicherungen
     
    = 28.400,04 / 12= 2.366,67 Gewinn pro Monat
    (die steuerlichen Berechnungen, Freibeträge, ansetzbare Anteile etc. habe ich zwecks Übersichtlichkeit vereinfacht dargestellt)
     
      2.366,67 Gewinn pro Monat
    - 500,- Betriebliche Rücklagen (Eigentlich zu gering bemessen)
    - 500,- Investitionsrücklagen (Eigentlich zu gering bemessen)
    = 1.366,67 Nettolohn Inhaber (= 1.366,71 /153,33 Std/Monat= 8,91€ pro Std.)
     
    (So, jetzt mal Hand hoch! Wer von Euch hat ein höheres Nettogehalt? Oder wer sagt, dass das zu viel ist?)
    Und in Verbindung mit diesem Gehalt, stehen auch alle Herausforderungen, benötigte Kompetenzen in vielen Bereichen, Risiken und Hürden einer Selbständigkeit, welche wahrlich kein behütetes Arbeitnehmerverhältnis ist.
    Und vor allem ohne eventuelle Zusatzleistungen wie Weihnachtgeld, Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen, geldwerte Vorteile, Betriebliche Altersvorsorge, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Bildungsurlaub, Dienstwagen oder Dienstrad, Jobtickets usw. die manch AN erhält.
    Aber… dieses Nettogehalt käme nur bei einem fiktiven Packpreis von unglaublichen 774,79€ zusammen.
    Also, schauen wir mal, wie dieser wahnwitzige Preis zustande kommt.
    Gehen wir mal davon aus, dass der Inhaber nur 40 Std. in der Woche arbeitet und sich 30 Werktage Urlaub im Jahr gönnt, aber natürlich an allen Feiertagen on stage ist.
    52 – 6 = 46 * 40 = 1.840 Std. / 12 = 153,33 Std. pro Monat
    Da meiner Erfahrung nach leider nur ca. 50% der Zeit für die Produktion zur Verfügung stehen, kommen wir auf 76,67 Std. für das eigentliche Kerngeschäft, dem Generieren von Gewinnen durch Herstellung feinster UL-Gear.
    Wie bereits erwähnt, beläuft sich die Produktionszeit eines Phoenix Lite inklusive Vorarbeiten, Zuschnitt, Verpackung auf absurde 318min/netto. (Ja, so ein Pack besteht aus 161! Einzelteilen, die mit Sorgfalt und Geschick zusammenfügt werden wollen) Mit Richtzeiten kann man getrost 360min, also 6 Std. rechnen.
    76,67 /6 = 12,78 Stk. pro Monat
    Und mit dieser lächerlich geringen Stückzahl muss ein Nettoertrag von 7.500,-  erwirtschaftet werden.
    7.500,- / 12,78 Stk. = 587,31 Rohertrag pro Pack + 63,77 Rohstoffeinsatz + 123,71 USt = 774,79€! Huch!
    Also, erscheint zwar der von Cedric aufgerufene Preis von 450,-€ pro Pack immer noch als sehr sportlich, ist aber eigentlich immer noch zu gering.
    Kann sein, dass die eine oder andere Summe nicht 100% korrekt ist, aber im Groben sollte das so stimmen. Bin halt kein Betriebswirt, sondern nur ein einfacher Architekt. (Und wenn Ihr meine Berechnungen auseinanderpflückt, bleibt bitte nett, denn wer schreibt macht sich ja auch angreifbar, Thanks)
    Und versteht mich nicht falsch. Ich will damit wirklich nicht ausdrücken, dass so ein Pack 774,-€ wert ist, sondern das wäre der Preis, dem man aus (meinen) betriebswirtschaftlichen Erwägungen heraus fordern müsste. Ich für meinen Teil könnte und wollte diesen Preis jedenfalls nicht für einen DCF Turnbeutel abdrücken.
    Nun kann sich auch jeder zusammenreimen, dass auch wenn man in so einer Manufaktur wöchentlich weit! mehr als 40Std arbeitet, keinen Urlaub hat, geschweige denn eine RV oder dem Schaffen von Rücklagen …, bei einem aktuellen Pack-B2C-Preis von rund 330,-€ am Ende des Tages nicht viel bis nichts liegen bleibt.
    Es ist mir ein Rätsel, wie andere Manufakturen es schaffen, betriebswirtschaftlich deckend zu arbeiten. Gerade die Preise von Alex (Weitläufer) überraschen mich immer wieder. Aber z.B. Eva (Dyborg) verlangt für ein DCF Fanny Pack zwischen 119,-€ und 145,-€. Das erscheint erstmal sehr viel, aber wenn Ihr mal meine Berechnungen betrachtet, relativieren sich imho die Preise drastisch.
    Um am Ende etwas zu verdienen, kann man imho nur (muss man vielleicht sogar) in Niedriglohnländern die Teile für‘n Appel und ‘n Ei zusammenkloppen lassen, den Gewinn über die Masse generieren und auf sein Gewissen scheißen. Aber das benötigt viel Vorlaufzeit, einiges an Investitionskapital und gute Scheuklappen. Und einem abgehalfterten Krüppel wie mir gibt eh keine Bank einen Kredit. Zudem mach ich den Laden lieber dicht, bevor ich in Asien oder Osteuropa produzieren müsste.
    Liebe Grüße, HuPa
    OT: (p.s. Gerne würde ich mich öfter und mehr im Forum engagieren, aber die gute alte Zeit …)
  18. Witzig!
    Genuss hat eine Reaktion von Morgood erhalten in kleiner T-Stopper für Kordel gesucht   
    OT: Meine Mama hat immer gesagt: „Der WILLi ist ned da!“
    „Das heißt, ich möchte.“ Gott sei Dank, musste ich auf dem Standesamt nicht,„Ja, ich will“, sagen. Da hat das einfache „Ja“ gereicht. 
     
  19. Witzig!
    Genuss reagierte auf tib in kleiner T-Stopper für Kordel gesucht   
    Ich will aber einen, der keine Band- sondern eine Schnuraufnahme hat. Also zwei Löcher...
  20. Witzig!
    Genuss hat eine Reaktion von tib erhalten in kleiner T-Stopper für Kordel gesucht   
    OT: Meine Mama hat immer gesagt: „Der WILLi ist ned da!“
    „Das heißt, ich möchte.“ Gott sei Dank, musste ich auf dem Standesamt nicht,„Ja, ich will“, sagen. Da hat das einfache „Ja“ gereicht. 
     
  21. Gefällt mir!
    Genuss reagierte auf HUCKEPACKS in Fortsetzung der Diskussion " Preisgestaltung von Rucksäcken in D"   
    Nur mal so ein Zahlenbeispiel als Appetizer vorab. Die ausführliche Darstellung der Berechnungen, falls gewünscht, folgt die Tage, sobald ich Zeit habe, um diese verständlich aufzuarbeiten.
    Ausgehend von einer arbeitnehmerähnlichen Arbeitsleistung von 40 Stunden/Woche und 30 Tagen Urlaub im Jahr (Feiertage lassen wir mal Außen vor) und meinen aktuellen betrieblichen Möglichkeiten (da mir keine asiatische Turbonäherei zur Verfügung steht, um hohe Stückzahlen zu generieren und das wird auch so bleiben. ) müsste ich für ein Phoenix Lite rund 770,-€ (Brutto) verlangen, um auf einen Stundenlohn (Netto) von 22,- € zu kommen.  So, lasst das erstmal sacken. 
    So long, euer Labu (der jetzt mit seiner Gattin ins Grüne fährt)
  22. Danke!
    Genuss reagierte auf einar46 in DCF nähen oder kleben?   
    Ich habe mal in der Schnelle aufgezeichnet, wie ich DCF verklebe (Bild 1). Hoffe, dass das einigermaßen zu erkennen ist, was ich da treibe...

    Die Verklebung a) ist eine einfache Verklebung mit Transferklebeband. Diese Variante verwende ich sehr selten.
    Bei der Verklebung b) knicke ich die zu verklebenden Teile in der Breite des Transferklebebandes um. Das Teil, wo ich den Transferkleber aufbringe, lege ich vollkommen um. So lässt sich der Transferkleber besser aufbringen. Dann lege ich die verklebten Teile nach einer beliebigen Seite um und bringe das Transferklebeband auf. Dann wird einfach nochmal verklebt. Diese Variante benötigt die doppelte Menge an Transferklebeband. Wird von mir selten benutzt.
    Auch bei der Verklebung c) knicke ich die zu verklebenden Teile um und verklebe sie erstmal mit Transferklebeband (c1). Dann lege ich die verklebten Teile in eine Richtung ganz um und überklebe die verklebten Stellen mit DCF-Reparaturklebeband (c2). Das DCF-Reparaturklebeband sorgt für eine Zugentlastung. Trotz großer Kraftanstrengung ist es mir nicht gelungen eine solche Verbindung zu lösen. Das ist meine bevorzugte Klebevariante für zugbelastete Verklebungen.
    @wilbohat natürlich vollkommen recht. Man muss erstmal ein bisschen üben, bis man "den Bogen raus" hat. Deshalb habe ich mit einfachen Beuteln angefangen, die noch nach Jahren uneingeschränkt ihren Dienst tun. Dann steigerte sich die Kompliziertheit von MYOG-Projekt zu MYOG-Projekt.
    Gerade Strecken klebe ich immer in kleinen Teilstrecken.
    Bei Kurven (siehe Punkt d) im Bild 1) schneide ich kleine Dreicke (d1) aus der umgelegten Kante heraus. Beim Verkleben sollten die so eingeschnittenen Kanten wieder gerade aneinanderliegen, wenn ich den Radius der Kurve bei den Einschnitten richtig beachtete (, was mir meistens nicht gelingt). Je enger ein Kurve ist, umso mehr und enger beieinanderliegende Einschnitte mache ich. Wenn ich dann noch den Eindruck habe, dass durch die Einschnitte die Stabilität leiden könnte, überklebe ich die Stellen noch mit DCF-Reparaturklebeband. Bei einem CatCut an der Unterkante eines Tarps würde ich das immer machen, weil da ja ordentlich Zug drauf ist.
    Man kann in Kurven auch nur einfache Einschnitte machen (siehe Punkt d2). Beim Verkleben überlappen sich dann die umgelegten Kanten etwas.
    Wenn ich da so beim Schreiben über CatCut nachdenke, kommt mir noch eine ganz andere Idee für das Kleben in den Sinn. Man schneidet den CatCut einfach aus und faltet ihn nicht und schneidet ihn auch nicht ein. Lediglich das DCF-Reparaturklebeband könnte wie ein Einfassband außen und innen um den CatCut gelegt werden. Das DCF-Reparaturklebeband erhält dann die zuvor beschriebenen Einschnitte und lässt sich so besser um die Unterkante des Tarps legen. Das DCF-Reparaturklebeband ist dann eine Art Kantenschutz und das DCF des Tarps muss nicht eingeschnitten werden.
    Das 2.Bild zeigt, wie ich mir einen Abspannpunkt in der Klebevariante vorstellen könnte.

    Eines der abgebildeten Klebeteile wird einfach wie im Bild angezeigt auf eine Ecke des Tarps geklebt. An den rot gestrichelten Stellen wird das aufgeklebte Teil vorsichtig bis zur Ecke des Tarps eingeschnitten. Dann werden die eingeschnittenen Teile um die Kante des Tarps gelegt und verklebt. Wer darauf achtet, dass durch die Einschnitte das Mittelteil nicht einfach rausfällt und noch hängenbleibt (blaue gestrichelte Linie, ca. 3-4 mm?), kann das Mittelteil des Klebeteils auch noch nach hinten unter das Tarp umlegen. Das Mittelteil überlappt dann die beiden anderen umgelegten Teile und sorgt für zusätzliche Stabilität.
    Vielleicht muss ich doch mal ein MYOG-Tarp-Projekt in der Klebevariante in Angriff nehmen. Einfach um zu zeigen, dass das funktioniert...
     
     
  23. Gefällt mir!
    Genuss reagierte auf ChristianS in Solar-Panel selbst gemacht   
    Endlich hatte ich wieder genug Zeit das Laminieren des Panels in Angriff zu nehmen. Dabei bin ich doch wieder beim Handlaminierverfahren mit anschließender Pressung geblieben, weil ich für Vakuumierung keine zuverlässige Ausstattung und Erfahrung habe. 
    Und so sieht das aktuelle Ergebnis aus:

    Ein paar wenige Lufteinschlüsse gab es auch diesmal, was aber nur noch eher die Ästhetik als die Funktion beeinträchtigt. 

    Auf der Rückseite habe ich einen Rand und ein Verstärkungskreuz aus 3mm Styrodur einlaminiert, um die Steifigkeit zu erhöhen. 
    Vom Laminierprozess habe ich eine Zeitrafferaufnahme gemacht, in der man den Laminataufbau ganz gut sehen kann, aber das kommt später 

    Grob zugeschnitten bringt das Panel nun 190 Gramm auf die Waage. Etwas mehr als zuerst erhofft, aber die Verstärkung der ursprünglich kalkulierten Konstruktion wiegt natürlich. Wenn man jedoch als Benchmark das käufliche Solbian Energyflyer mit seinen 360g heran zieht, ist es immer noch sehr leicht. 
    Nun müssen noch die Feinarbeiten folgen und ich bin gespannt, was es elektrisch kann...
  24. Gefällt mir!
    Genuss reagierte auf Jones in Fernwander-Spendenlauf für Sea-Eye   
    Hello! 
    Hab mich bisher sehr gedeckt gehalten damit, aber in nich mehr als 2 Tagen gehts für mich aufm Nord-Süd-Trail los. Unten, Richtung Österreich, hab ich die Route etwas abgewandelt und laufe auf "Min Weag" weiter Richtung Lechtaler Höhenweg...wenn denn alles so hinaut. An dieser Stelle wollt ich mich auch nochmal bei @Soulboyfür seine ganze Mühe bedanken. Geile Sache, ich freu mich sau drauf!
    Ich hab mir gedacht, dass ich mein Gelaufe auch mit ner Spende koppeln kann, daher auch nun der Spendenlauf. Würd mich natürlich freuen, wenn die/der ein/e oder andere etwas beisteuert! Hier der betterplace.org Link: 
    https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/37884-2000-kilometer-spendenlauf-fuer-sea-eye?utm_campaign=user_share&utm_medium=fepp_sticky&utm_source=Link Ansonsten überlass' ich ab jetzt alles meiner Intuition und dem Zufall - natürlich nich die Nahrungsaufnahme. Vielleicht treffen wir uns ja auch irgendwann & irgendwo Bin grad echt hippelig vor Vorfreude!!!
  25. Gefällt mir!
    Genuss reagierte auf mawi in Projekt "West"   
    Inspiriert von @effwee seinem E1/E5-Bericht wurde mir bewusst, dass ich den Westen unserer Republik wandertechnisch überhaupt nicht gut kenne. Genau genommen bin ich bisher glaub noch nie, außer ein wenig an der Nordsee und Donau, im westlichen Teil wandern/Radfahren gewesen. Schnell war ich Feuer und Flamme und mein nächstes Wanderprojekt war geboren. Also ging es sofort an die Planung. Es gab sehr viele Ideen, teilweise auch über Deutschlands Grenzen hinaus. Letztlich, unter Beachtung aller Faktoren (Zeit, Länge, Wunschabschnitte, Laune, etc.) bin ich bei dieser Westrunde gelandet, die sich weitestgehend an die Weitwanderwege E1, E4 und E6 (und ein wenig E10) hält:

    Hier ist der Track dazu, da ist schon der optionale Abschnitt bis Pirna dabei: https://de.mapy.cz/s/jalahorura. Laut Planungstool sind es rund 2700km. Mit einem Aufschlag von 20% für Ungenauigkeiten, Verlaufen, Supermarktabstechern, Stadtbesichtigungen, etc. rechne ich mit bis zu 3300km. Falls ich sehr schnell unterwegs sein sollte (eher unwahrscheinlich), dann habe ich auch noch die Planung entlang des E3 bis nach Dresden und weiter bis nach Hause.
    Da ich die letzten Monate sehr viel gearbeitet hatte, vornehmlich nur saß und zudem Januar bis in den März hinein Fußprobleme hatte, bin ich sehr untrainiert und fett geworden. Meine Freundin musste mir sogar eine neue Windjacke schneidern, weil ich in die alte nicht mehr hineinpasse  Auch die Wanderhose passt nicht mehr. Deshalb wird eine große Herausforderung sein, dass ich die ersten Wochen es sehr langsam angehe und im Schnitt nur bis zu 25 km mache (und nicht am Anfang zu viel laufe). Eine weitere sehr große Herausforderung wird für mich das Unterwegssein in der Zivilisation sein. Es begann schon bei der Planung (siehe z.B. den Steckdosen-Thread). Ich frage mich auch immer noch, wie ich mich am besten aus Supermärkten ernähre. Mein üblicher Gang im Bioladen führt mich vom Obst- und Gemüsestand direkt zur Kasse (okay, ist etwas überspitzt dargestellt, aber der Anteil an verarbeiteten Produkten ist überschaubar). Puh, das wird noch ein Abenteuer
    Hier ist meine Packliste: https://lighterpack.com/r/1e5xei eReader müsste nicht sein, den brauch ich aber, da ich unterwegs einige Sachen für Altprojektlasten und neue Projekte lesen muss. Bei den Heringen gehe ich auf Nummer sicher und nehme die langen. Beide Posten zusammen machen rund 300g aus die ich sparen könnte. Na ja, ich denke bei über 12kg Übergewicht ist das mein geringstes Problem 
    Hier noch einmal, bis auf das Smartphone, alles bildlich dargestellt:

    Und hier alles im Packl (nur mal für das Foto kurz alles rin gestopft):

    Auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht, es ist oben noch ausreichend Platz für locker 5 Tage Futter.
    Dienstag (also morgen) geht es los. Ich hoffe, dass der Körper, insbesondere die Knie, Rücken und Sehnen, mitmachen und ich nicht vorzeitig abbrechen muss. Es kann auch gut sein, dass ich zwischendurch eins, zweimal für die ein oder andere Altlast nach Hause muss. Is nich schön, habe ich mich aber schon damit abgefunden.
    Je nach Lust, Laune, Internet und Stromversorgung poste ich hier von unterwegs ein paar Bilder und Eindrücke.
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