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Ultraleicht Trekking

mafioso

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  1. Gefällt mir!
    mafioso reagierte auf P4uL0 in was ist das für 1 Forum?   
    I bims ein ultraleicht Wanderer so vong Gewicht her. 
  2. Gefällt mir!
    mafioso reagierte auf wilbo in quadromid flat tarp   
    ausgehend von den faden "Ein Beak für alle Fälle" möchte ich meinem quadromid tarp gerne einen eigenen faden gönnen.
    ich habe jetzt den zweiten prototyp aus silnylon genäht, die flächen aber geklebt.
    das material stammt rsbtr. https://ripstopbytheroll.com/collections/waterproof-nylon-fabric/products/1-1-oz-silnylon?variant=11168937729 und wurde mit elastosil bearbeitet.
    die klebung hält sehr viel zug aus. ich bekomme die teile nicht auseinandergerissen. wenn ich allerdings gezielt die klebung lösen möchte, kann ich die kante mit dem fingernagel anknibbeln und die flächen auseinanderziehen.
    für eine dauerhafte verbindung würde ich das vernähen bevorzugen. mit einer zusätzlichen naht wäre ja der vorteil des klebens dahin.
    ein voller erfolg sind aber meine "neuen" abspannungen.
    den zug der gurtbäder möchte ich möglichst auf den saum geben und nicht auf die fläche. cordlocks verdrehen sich dabei an den ecken ungünstig, und so habe ich nach einer anderen lösung gesucht.
    die "mutter aller ladderlocks" funktioniert einwandfrei. einzig bei der haltbarkeit der kunststoffringe bin ich mir unsicher. das nächste werde ich es einmal mit aluringen versuchen.
    findet ihr, dass der catcut am hinteren saum schon zu luftig ist? man könnte es noch etwas niedriger aufbauen aber eine lücke bleibt ja immer.
    (ach ja, 380 g mit allem gebimmel.)
    vg. -wilbo-

     

     

     

     

     

     
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    mafioso reagierte auf P4uL0 in KuFa Comforter.   
    Habe wegen des Kondens Dilemmas jetzt nochmal einen KuFa Comforter genäht. 
    Ich hatte eigentlich einen Quilt mit 200er Füllung aber wegen nicht nutzens habe ich den an den Mann gebracht, jetzt hätte ich ihn wieder gewollt...................naja!
    Ich habe den Comforter genauso wie oben gemacht nur mit der 167er Füllung und etwas üppigeren Maßen.
    Die Länge liegt bei 225cm, Breite oben: 135cm, Fußbox hat unten 100cm und geht auf einer Länge von 80cm auf die 135cm auf.
    Das ist eine richtige Lümmeltüte. Ich kann mir den über den Kopf ziehen wenn es sein muss, aber der Grund der Länge war das Ich mir den samt Arme und Hände unter den Kopf kuscheln kann. Bei meinen anderen Quilt geht das nicht, da muss der Arm immer raus und wird irgendwann kalt.
    Fußbox ist auch bewusst breit gehalten damit ich einen Fuß etwas anwinkeln kann ohne das gleich die Isolation komprimiert wird.
    Nachteil des üppigen Größe ist sicher das Plus an Gewicht und das es etwas länger braucht bis die Luft drin erwärmt wird.
    Gewicht: 640g
     
    Heute eine Testnacht gehabt bei vorerst richtigen Bedingungen, wollte nicht gleich bei 0° testen.
    Es war die ganze Nacht regnerisch bei 4°
    Mir wurde nur an den Füßen irgendwann kalt, habe denn meinen Pack unter die 5mm EVA gelegt dann wars besser.
    Obenrum hatte ich eine TAR ridgerest.
    Kleidung: 2 Paar normale Socken, dünne Leggins und Windhose, t-shirt, sehr dünnes Fleece langarm und Windjacke und Mütze.
    War gut zu pennen. Jetzt muss ich nur noch austüfteln wie viel Kleidung ich minimal brauch um bei 0° angenehm schlafen zu können.
    Mit der Sestral Pant (173g) und der Climate Jacke von Cumulus (340g) ginge das sicher locker, aber evt. reicht es ja wenn ich die dünne Leggins mit ner dickeren (137g) tausche und nochmal das selbe Fleece Oberteil dazu nehme (167g)
    LG




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    mafioso reagierte auf Janobert in Ich bin dann mal weg ...   
    Hello!
     
    @micha90 hat es ja schon ausgeplaudert, wir machen uns auf die Socken Richtung Staaten.
    Diesmal soll es der AZT (Arizona Trail) gefolgt vom AT (Appalachian Trail) sein.
    Die Vorfreude ist riesig, nach knappen 6 Monaten Deutschland zieht es mich wieder in die Natur!

    Leider hatte ich für die kurze Stippvisite in Deutschland (so muss man es ja fast nennen) nichtmal einen Internetvertrag abgeschlossen und war hier dem entsprechend nicht so aktiv.
    Dafür hatte ich Zeit Fertigkeiten an der Nähmaschine zu entwickeln und freue mich diesmal u.A. mit einem selbstgenähten Rucksack zu starten.
    Großes Danke an dieser Stelle nochmal an Micha, der mich bei den ersten Gehversuchen an der Nähmaschine unwahrscheinlich unterstützt hat und an @Andreas K., der mich mit seinen zahlreichen Rucksackvorstellungen inspiriert hat.
     
    Das ist ein tolles Forum, bis bald!
     
    lg Jan
     
    P.S.
    Gewichtstechnisch kann ich mit Micha natürlich nicht mithalten. Dennoch bin ich sehr zufrieden.
    Wen es interessiert, hier ist die Liste.
    @nats Wenn ich mich nicht täusche sind es die Leadville Pacer.
     
     
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    mafioso reagierte auf micha90 in Ich bin dann mal weg ...   
    Auch wenn ich die letzte Zeit weniger aktiv im Forum war, möchte ich mich doch ganz brav abmelden, wie es sich so gehört. Morgen früh haue ich ab, Mittwoch fliege ich mit @Janobert in die USA, dort warten erst der AZT und anschließend der AT auf uns. Voraussichtlich sollte ich irgendwann im August wieder zurück sein.

    Heringe, Tarpstange und Schirm sind nicht abgebildet, die warten schon in den USA bei einem Freund auf mich. Dadurch spar ich mit die Gepäckaufgabe und kann entspannt mit Handgepäck los. Für den AZT nutze ich statt MYOG Apex Quilt meinen dicken Cumulus (der danach ebenfalls bei einem Freund eingelagert werden kann). Die Packliste gibt's hier zu sehen.

    Schöne Grüße und bis bald!
    Micha
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    mafioso reagierte auf Norweger in Impressionen von Touren   
    Ich war heute mal mit der Familiengruppe des Pfälzer Wald Vereins unterwegs. Gemütliche 7km vom Bastenhaus zum Adlerbogen oberhalb von Dannenfels. Das Wetter war heute echt perfekt.
    Nach acht Tagen im Bett endlich mal wieder raus.




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    mafioso reagierte auf Norweger in Impressionen von Touren   
    Am Sonntag zog es mich mit der sog. Weitwandergruppe des Pfälzerwald-Vereins auf die Nordschleife des Hinkelsteinwegs. Ideale Bedingungen um auf 23km meine ersten Barfuss-Schuhe quasi “on Trail“ zu testen.
    Ergebnis? Etwas Muskelkater in den großen Zehen, sonst das perfekte Schuhwerk. Dass ich sowas nicht schon früher ausprobiert habe...
    Daneben hat die frische Luft gutgetan, hab interessante Leute kennen gelernt und konnte mein diesjähriges SUL-Setup mal probetragen. 
    Es wird langsam Frühling, es wird auch Zeit.

    Noch keine Seele unterwegs.

    Kaiserwetter.

    Frühlingsfestplatz nahe Otterberg.

    Immer noch niemand unterwegs...
     
    Nachtrag: Wirklich sehenwert waren die Gesichter der Mitwanderer als ich zum Mittagessen den 26g Gaskocher rausholte um mir mein FBC zuzubereiten. O-Ton: “Ich hab noch nie einen Wanderer gesehen, der sowas dabei hat.“
    Ich für meinen Teil habe im Gegenzug über Brotlaibe (!), Wasser in Glasflaschen, Käse-Schneidbretter und Riesling (natürlich in Glasflaschen) gestaunt. Zugegeben, etwas neidisch war ich schon, aber nur etwas.
    Interessant waren auch die Gesichter derer, die zunächst die Frösche beim Liebesspiel, und ein paar Meter weiter mich beim Wasser schöpfen aus demselben Teich beobachteten. Mit dem Stichwort “Hohlfaser-Membranfilter“ konnte leider niemand etwas anfangen. Man nehme lieber “genug“ Wasser von zu Hause mit, so etwa zwischen zwei und vier Litern. Wein und Schnaps werden natürlich nicht gerechnet
    War auch für mich eine spannende Erfahrung.
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    mafioso reagierte auf Maximilian in Fragen und Packlistenoptimierung GR221 im März   
    Ich komme gerade zurück. Da ja dieses Jahr wieder viele gehen möchten hier ein Kurzbericht mit hoffentlich aktuellen Informationen. Werd wohl noch etwas umfangreicheres schreiben bei Gelegenheit.
    Ich bin die erste Nacht in Palma geblieben. Habe mir die Stadt angeschaut und bin im Hostel abgestiegen. Morgens direkt vorm Palma Port Hostel in den ersten Bus nach Andratx gestiegen. Wer erst spät ankommt in Palma, dem kann ich das Hostel nur empfehlen. Kost 18€ und man kann sich morgens frühst rausschleichen. Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe.
    1. Tag: Andratx - St. Elm - Trapa - Ses Fontanelles - Mola de s'Esclop.
    Weg nach Sant Elm ist gut zu finden wenn man nicht zu weit vom breiten Weg abweicht. Der Aufstieg nach La Trapa war  sehr schön. Ab dort hatte ich viel Nebel und kaum Sicht. Vor Ses Fontanelles triste Strasse. Aufstieg auf den Berg aber wieder sehr schön. Geschlafen hab ich vor Estellencs in der Nähe des Picknickplatzes. Der Platz selber war mir viel zu windig. Die Schutzhütte zu verraucht.
    2. Tag Estellencs - Esporles - Valldemossa.
    Banyalbufar hab ich links liegen lassen. Wegfindung bis da sehr speziell. Schilder einfach prinzipiell ignorieren. Geschlafen im Wald hinter Valldemossa im Aufstieg Richtung Mirador de ses Basses. Der 'neue' GR geht ja am östlichen Ende von Valldemossa weiter. Eine aktuelle Karte ist hier viel wert. Diesen Weg bin ich nicht gegangen sondern oberhalb des gesperrten Tales. War sehr schön, tät ich wieder machen. Wobei ich natürlich die Alternativen nicht kenne. Valldemossa ansonsten sehenswert. Esporles auch toll.
    3. Tag Nach Deia - Piratenweg - Port de Soller - Soller - Cuber Stausee
    Bin ja wie gesagt weder die neue noch die alte Strecke gelaufen sondern dazwischen. Am Abzweig nach Deia hab ich dann noch einen Blick auf den Cami de S'Arxiduc geworfen und bin diesem ein paar hundert Meter zurück gegangen. Den Abstieg nach Deia hab ich dann gut gefunden. Habe da andere Berichte gelesen. Aber anhand der Stoamandl ist er gut auszumachen, der Einstieg in den Abstieg ist auch farblich markiert. Deia für einen Touriort sehr nett. Der Piratenweg ist sehr schön, das erste Stück sehr voll aber das letzte Stück Richtung Port de Soller stark von Erdrutschen geprägt. Irgendwie hab ich mich nur durch Gebüsch gekämpft. Also da vielleicht rechtzeitig wieder auf den GR zurück kehren und nicht die komplette Küste ablaufen. Port de Soller muss man nicht gesehen haben. Hab die obligatorische Bahnfahrt gemacht. Aufstieg zum Stausee von Biniaraix super. Hab dann hinter dem See kurz nach der Gabelung mein Nachtlager aufgeschlagen.
    Wie man evtl sieht war das eine lange Etappe. Nicht zur Nachahmung empfohlen.
    4. Tag süd-westlich um den Tossals Verds - Massanella - Rifugi Son Amer
    Der Weg nach Tossals Verds in der Morgensonne war traumhaft. Der Aufstieg auf den Massanella ist nicht ohne aber lohnenswert. Das Kloster war am späten Nachmittag wie ausgestorben und die Geschäfte und Restaurants weitestgehend geschlossen. Bin den Abend ins Rifugio.
    5. Tag Puig Tomir - Pollenca
    Morgens auf dem Tomir null Sicht gehabt. Dann verläuft die Strecke relativ lange sehr sonnig an der Straße entlang. Da evtl trampen. Karte ist bei mir auch da nicht aktuell gewesen. Der Strassenanteil ist deutlich höher. Pollenca selbst ist aber toll. Bin dort noch 2 Tage geblieben. Dort ist der Weg weiter bis Port de Pollenca ausgeschildert. Verläuft aber komplett an der Straße entlang. Das hab ich mir nicht angetan. Wer in Pollenca noch Zeit und Lust hat muss unbedingt durch die Torrent de Mortitx zur Cova de les Bruixes. Hat mir ein Guide vor Ort empfohlen. Orientierung sehr schwer, fast komplett weglos. Man geht durch eine Schlucht, kommt an einer verfallenen Finca vorbei und steht völlig einsam an der total beeindruckenden Küste. Ausser ein paar wilder Ziegen ist dort sonst niemand unterwegs. Startort ist das Weingut Mortitx. Muss man hintrampen. Klappt aber ganz gut.
    Resupply:
    Wasser hab ich immer versucht 2x1,5L dabei zu haben. Hat gelangt. Platypus war ein Blödsinn. Man kauft das Wasser eh immer. Das Leitungswasser ist kaum geniessbar.
    Sant Elm gibts eine Strandbar für einen Snack sowie einen Kaffee Ses Fontanelles standen 2L Flaschen für je 1€ draußen. Kaffee und kühle Getränke gibts auch Estellencs hat 2 Hotels und eine Bar. Diese war bei mir aber geschlossen. Hier nichts. Esporles hat diverse Bars und einen Spar Markt für den Großeinkauf. Valldemossa hat auch einiges. Hab ich aber nicht genutzt. Deia hat einen Supermarkt und diverse Restaurants und Bars Port de Soller gibt's auch alles Soller sowieso. Auf dem Weg nach Biniaraix gibts Zapfstellen für Wasser Biniaraix hat auch eine Bar Rifugi Tossals Verds gibt im zweiten Fenster einen Hahn (Chlor!). Ansonsten belegte Brote und Kaffee. Lluc war bei mir wie gesagt fast alles dicht. Einen richtigen Supermarkt gibt's dort eh nicht. Pollenca hat alles. Als Basis hatte ich 1kg Müsli.
    Ausrüstung:
    Zum LAufen trug ich Merinounterhose, -oberteil  und -socken. Ausserdem eine kurze Laufhose. Morgens und Abends gegebnfalls eine Primaloftweste wenn es frisch wurde.
    Nachts brauchte ich zusätzlich noch eine lange Unterhose und einen Vliespullover. Es war ziemlich kühl.
    Unverzichtbar war die Windjacke. Es war fast jeden Tag extrem stürmisch. Ohne hätte ich einpacken können.
    Regenbekleidung hatte ich keine, nur einen Schirm den ich aber Gott sei Dank nicht brauchte.
    Dünne Mütze und Handschuhe jedoch schon.
    Ansonsten:
    Geldbörse hab ich ein Scheckkarten großes Etui aus Ripstopnylon genäht. Kleiner Ziplock tut es aber auch. Den nehm ich auch für das erste Hilfe Set. Da können dann auch die Blasenpflaster mit rein... Sonnencreme brauch man. Ansonsten bekommt man ordentlich Farbe. Mehrere Hosen auf keinen Fall. Deo hab ich erst für den Rückflug gekauft. Hab aber auch im Bach gebadet und war komplett in MErino gekleidet. Hilft aber auf Dauer auch nur bedingt. Taschentücher hat ich keine. Und wie gesagt: Meine Version der MAp Solutions Karte war alles andere als aktuell. Für den Flug einfach alle Gurte um den Rucksack schnallen und Beutel drüber. Griff aber draußen lassen. Heringe hatte ich 8 dabei. In der ersten Nacht aber 2 verloren. Somit reichten auch 6. Ich hatte den ersten Tag Nebel und Sturm. Den zweiten Tag Sonne und Sturm. Und der Sturm kam immer wieder. Tarp aufbauen war ein Graus. Ich brauchte immer irgendeinen Windschutz, somit konnt ich die Köhlerplätze nie in Anspruch nehmen. Also unbedingt die Windjacke und etwas für den Kopf einpacken. Achtung Prozessionsspinnerraupen unterwegs: https://de.wikipedia.org/wiki/Prozessionsspinner
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    mafioso reagierte auf waldradler in UL Fahrradtaschen   
    Moin,
    das Material klebt auch auf der Rückseite, wenn man es etwas länger erhitzt. Du kannst ja mal bei Extex fragen, ob das offiziell so ist - vielleicht hat es dann nicht mehr dieselbe Klebestärke. Ansonsten kannst Du es ja auch so realisieren wie ich es hier gezeigt habe. Das ist ja der Grund, warum ich die Vorder- und Rückseite mit TPU nach außen, das Seitenteil dagegen mit TPU nach innen gewählt habe. Hätte ich vielleicht noch klarer beschreiben können.
    Bei den Kurven besteht der Trick darin, diese nicht zu eng zu machen. Das Seitenteil habe ich dann in der Tat leicht geknüddelt. Es wirft dann zwar Falten, doch wenn man diese vorsichtig erwärmt, wird das Material ein bisschen dehnbar. Wenn man sich dann sehr geschickt anstellt (das war ich allerdings auch nicht), kann man es in warmem Zustand um die Kurve biegen, sodass es faltenfrei wird.
    Hier die Kurve hinten - auch die Befestigung am Rad ist noch mal besser zu sehen:

    Vorne habe ich wie gesagt noch ein Stück aufgedoppelt, das auch über die Kurven geht:

    Das sieht schöner aus und ist nochmal stabiler.
    Was den Winkel am Lötkolben betrifft: Ich habe versucht, die Temperatur zu messen, irgendwas zwischen 200 und 300 Grad. Ist aber auch egal, da der Winkel unterschiedlich heiß wird: direkt am Lötkolben ist er natürlich heißer als an seinem Ende. Daher muss man langsam über den Stoff fahren oder den Lötkolben zwischendurch drehen, damit jede Stelle gleichmäßig erhitzt wird. Ich bin über jede Stelle mehrfach gegangen, bis alles fest verklebt war.
     
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    mafioso reagierte auf waldradler in UL Fahrradtaschen   
    Liebe MYOG-Freunde,
    ich stelle hier mal mein neuestes Projekt vor. Kein Trekking, sondern Bikepacking, es hat aber trotzdem seinen Platz im MYOG-Forum. Es geht um eine besonders leichte und kleine Fahrradtasche.
    Ich bin absolut kein Freund vom Rucksacktragen auf dem Fahrrad - wenn ich mit Rad unterwegs bin, dann soll der Drahtesel das Gepäck tragen, nicht ich selbst. Daher habe ich einen Gepäckträger am Rad. Sucht man nun nach ultraleichten, wasserdichten Taschen, so ist das Angebot sehr klein. Als ULer nehme ich ja nicht viel mit, daher sind die meisten Taschen viel zu groß. Doch selbst die kleinen Vorderradtaschen von Ortlieb (die man ja auch hinten befestigen kann) haben 720g pro Stück. Das Rad wird also mit 1,44 kg belastet, ohne dass man etwas eingepackt hätte.
    Das Gewicht von Fahrradtaschen kommt einerseits durch das robuste Material zustande. Daran wollte ich aber nichts ändern, weil die Taschen ja durchaus Belastungen ausgesetzt werden: Das Rad kippt um und fällt auf die Tasche, das Rad wird mit der Tasche an eine kratzige Hauswand angelehnt, im Wald kratzen Zweige und Dornen an der Tasche entlang, usw. Daher habe ich ein 370g/m2 TPU-Nylon von Extremtextil verwendet, was wohl auch Ortlieb für einige Taschen verarbeitet. Durch Wärme lässt sich das gut kleben/verschweißen, sodass wasserdichte Nähte entstehen (siehe unten).
    Das hohe Gewicht herkömmlicher Taschen kommt aber auch dadurch zustande, dass die Taschen ein versteiftes Rückenteil brauchen, damit sie nicht in die Speichen geraten können, sowie Haken zum Aufhängen. Diese Plastikteile wollte ich daher durch etwas leichteres ersetzen und habe mir ein Befestigungssystem überlegt, das mit sieben Bändern auskommt, die die Taschenrückseite am Gepäckträger befestigen und gleichzeitig auf Spannung bringen, sodass sie nicht in die Speichen geraten kann:
     
    Die Bänder bestehen aus dem gleichen TPU-Nylon wie die Tasche und werden einfach auf die Rückseite aufgeschweißt. Zur Befestigung legt man die Bänder dann jeweils um die entsprechende Strebe des Gepäckträgers, führt sie zurück durch den Ovalring und befestigt sie auf sich selbst mit Klettverschluss (der ist hier auf dem Foto noch nicht zu sehen, er wird einfach auf die Bänder aufgenäht, Klett und Flausch direkt nebeneinander).
    Dieses Befestigungssystem hat zugegebenermaßen einige Nachteile: Es dauert etwas länger, das am Rad zu befestigen. Die Tasche ist also nicht dafür geeignet, häufig an- und abgemacht zu werden. Mir ist das egal, da ich sie auf einer Tour die ganze Zeit über am Rad lasse. Außerdem passt die Tasche nur für einen konkreten Gepäckträger, taugt also nicht zur Serienproduktion. Das ist bei einem MYOG-Projekt natürlich erst recht egal. Die Konstruktion geht dann wie folgt weiter: 
    An das Rückenteil wird ringsum ein Seitenteil geklebt (Breite des Seitenteils oben 12 cm, unten 9 cm, plus Nahtzugabe):

     
    An die andere Längskante des Seitenteils habe ich sodann ein zum Rückenteil spiegelverkehrtes Vorderteil geklebt:

    Die Ecken sind etwas schwierig zu formen, einen Schönheitspreis bekomme ich dafür nicht  Aber Hauptsache, sie sind wasserdicht...
    An der Oberkante habe ich sodann mit starkem Gurtband (20 mm x 1,8 mm) und Steckschließe einen Rollverschluss angenäht:

     
    An das Seitenteil kommt hinten noch ein Stück rotes Reflexionsklebeband, auf das Vorderteil ein Stück gelbes. Unter dem gelben Klebeband habe ich bis zum Boden noch ein Stück Stoff aufgesetzt, also das Vorderteil in diesem Bereich gedoppelt. Das hatte ästhetische Gründe, macht die Tasche hier aber auch noch ein Stück robuster (wenn etwas an der Tasche kratzt, dann meist in diesem Bereich):

    Mit Blitzlicht sieht das dann so aus

    Das Gewicht pro Tasche lag schließlich bei 238g. Im Vergleich mit den Ortlieb-Vordertaschen ist das also nur ein Drittel! Das Kilo, welches ich auf diese Weise gespart habe, kann ich damit mehr an Ausrüstung mitnehmen (oder weniger auf die Berge hoch schleppen). Man könnte noch mal 18g sparen, wenn man die Aufdoppelung weglässt. Das hätte ich auch getan, wenn ich vorher gewusst hätte, dass man nicht nur TPU auf TPU kleben kann (wie es auf der Webseite von Extex steht), sondern auch TPU auf die nicht beschichtete Seite des Stoffes kleben kann.
    Falls Ihr Euch für die Verarbeitung interessiert: Auf der Webseite von Extex gibt es eine ganz gute Anleitung (mit dem erwähnten Fehler). Zum Kleben/Schweißen habe ich kein Bügeleisen benutzt, weil das viel zu groß ist, sondern etwas anderes konstruiert:

    Bei meinem 60W-Lötkolben habe ich die Lötspitze entfernt und stattdessen einen 15mm-Stuhlwinkel aus dem Baumarkt angeschraubt. Dieser hat genau die richtige Breite für meine Nähte. Damit muss man so ca. 10 Sekunden über die Stelle fahren, dann wird sie heiß genug und das TPU schmilzt. Anschließend habe ich die Stelle mit dem Kopf eines Hammers gedrückt, damit sie unter Druck auskühlt. Natürlich muss man das vorher ein paar Mal mit den Abfallstücken üben, bis man die richtige Dauer raus hat.
    Vielleicht ist das Projekt ja für den einen oder anderen von Nutzen. Ähnlich könnte man sich auch einen Rucksack herstellen, wobei ich hier zu einem leichteren Material tendieren würde.
    Fröhliches Basteln
    wünscht
    Waldradler
     
     
     
  11. Gefällt mir!
    mafioso reagierte auf DasBaum in Impressionen von Touren   
    Eine Woche Teneriffa, kälter und schöner als erwartet








  12. Gefällt mir!
    mafioso reagierte auf Norweger in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    Du gerade deine Packliste für die erste Frühlingstour gepackt hast und auf der Waage feststellst, dass es keine drei Kilo mehr sind! Wie geil ist das denn?!
  13. Gefällt mir!
    mafioso reagierte auf Dennis in UL Kritik   
    Ich habe folgenden Warnhinweis an den Beginn des Threads gestellt:
    Dennis hat diesen Beitrag moderiert: Hinweis: Dieser Thread wandelt sich recht schnell zu einer Kritik am Ultraleicht Trekking Forum und hat im späteren Verlauf wenig mit einer Kritik am Ultraleicht Trekking als Sache zu tun.
  14. Gefällt mir!
    mafioso reagierte auf schrenz in UL Kritik   
    Schade, konstruktive UL Kritik, d.h. wirklich zum Thema Outdoor, hätte mich interessiert, eine kostenlose Jura Laienberatung eher weniger.......
  15. Gefällt mir!
    mafioso reagierte auf Freierfall in Und noch ein GR221 Bericht! Mallorca im Mai   
    Zur Ausrüstung:
    Es gab diesmal wenig Experimente. 
    Matte: Ganz neu dabei war das GG ThinLite Pad in Kombination mit einer 4mm Eva in Körperlänge. Hab darauf gut geschlafen, war robust und bequem zwischendurch mal für 'ne Kurze Pause außen am Rucksack angebracht. 
    Shelter: Das 6'*9' Cuben-Tarp war das perfekte Shelter für den GR221. Über jedes andere Shelter hätte ich mich noch viel mehr geärgert. Ich habs insgesamt nur 1x richtig aufgebaut, die anderen Male hatte ich 1x in einer historischen Mühle, 1x auf einer Überdachten Terrasse eines Refugis, 2x in Refugis und 1x in einem Hotel übernachtet. Geregnet hat es in der ganzen Zeit nie, also war auch das eine Mal zu viel. Es war gut es dabei zu haben, um unabhängig zu sein. Dennoch gilt auf dem GR221: So leichter Shelter wie möglich! Und gerade ein Tarp war Ideal, das konnte man nahezu überall aufbauen und war flexibel. Wovon ich abraten würde, sind "normale" Leichtzelte, da es oft sehr schwer war, heringe in den Boden zu bekommen. Und was freistehendes wäre *völlig overkill* gewesen, selbst für nicht-besonders-leicht wanderer.
    Was hat gefehlt: 
    habe in letzter Sekunde das Mückennetz (MLD Bugbivy) ausgepackt. Die eine Nacht des Terrors in Tossals Verds hätte ich mir gerne erspart. Kann ich empfehlen, auch wenn es das leichteste sein sollte, was man finden kann, also bsp. das STS Nano dings. Hüttenschlafsack! Theoretisch haben die Refugis Bettwäsche, praktisch gabs aber in Pollenca keine mehr, war ungemütlich auf dem Quilt statt Bettbezug zu schlafen und auch zu warm....  Küche: Wog bei mir zwar nur ca. 100g, aber da kam ja noch Brennstoff und mitgetragenes Futter dazu.. habe ich nur 4x oder so benutzt. Würde ich das nächste Mal zuhause lassen und "no-cook" gehen. Überall gibts Bocadillas, leckere Hartwurst, Hartkäse und frisches Obst. Ist etwas schwerer, aber simpler. Und am Ende habe ich mich eh zu 70% davon ernährt... dafür: Ein "richtiges" Messer lohnt sich. Hatte ein kleines Opinell, war perfekt.
    Kleidung: Regensachen hab ich nicht gebraucht, waren aber schon so leicht-wies-geht für "vollschutz", und hatte einfach Glück. Sonst war der Buff die Rettung. Hab mich aber auch so im Nacken verbrannt. Langarm war gold-wert! Nur die Fleece-Mütze war überflüssig.
    Sonstiges:
    Regenschirm: Ich kann nicht zählen, wie oft ich für den Swing Liteflex beneidet wurde! Hat mir auf einigen Ettappen, insb. den sich ziehenden Straßen kurz vor- und nach Ortschaften die Laune gerettet. Klasse teil, kommt jetzt noch mehr als vorher "überall" hin mit wo Sonne oder Regen droht.
    Karten:  Die Map.Solutions Karten sind klasse, kann ich jedem Empfehlen! Gut, präzise, mit vielen Alternativrouten etc. - so sollen Wanderkarten sein.
    Powerbank: War super, zwar schwer, hat aber viel Stress erspart. Aber gebraucht hab ich sie wegen der vielen Übernachtungen in Refugis nicht. Eine kleinere (leichtere) + Ladestecker hätte es auch getan.
    Nutzlosestes Item: eBook-Reader. Habe ich nur auf den An- und Abfahrten sowie am Strand in Port d' Pollenca benutzt. Hatte ich aus Angst vor Einsamkeit & Langeweile in letzter Minute noch in den Rucksack gesteckt. War quatsch.
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    mafioso reagierte auf Freierfall in Und noch ein GR221 Bericht! Mallorca im Mai   
    7. Letzter Wandertag: Lluc - Port d' Pollenca und 8. Abschlusstag
    Der Wanderweg führt nochmal durch sehr schöne (oder ist es nur die Melancholie dass es jetzt Zuende geht?) Steineichenwälder. Diese hatten jedenfalls nochmal eine "besondere" Lichtstimmung für mich, und genoss es richtig darin dahin zu wandern.

    Irgendwann kann man entweder dem GR221 folgen, der entlang von breiten Pisten und viel Straße verläuft oder eine wohl sehr Empfehlenswerte Bergetappe über den Puig Tomir zu machen: https://www.outdooractive.com/de/bergtour/mallorca/von-lluc-nach-pollenca-mit-ueberschreitung-puig-tomir/101780421/ - und ich hatte auch vor, diese zu machen, habe dann aber einem Geröllfeld an dem man mal wieder recht steil nach oben musste, über rutischiges, sandiges Gelände kurz bevor man oben war Angst bekommen und habe umgedreht.


    Hier gings rechts hoch, ziemlich abschüssig und rutschig...
    Wollte es nicht am letzten Tag riskieren oder so :/ Das habe ich zwar nicht richtig bereut, weil ich da richtig Angst hatte, aber doch ein bisschen, die offizielle Route ist hier nämlich eher langweilig im vergleich zu den letzten Tagen.




    Dabei muss ich relativieren: Meine Mitwanderer aus Lluc (irgendwann auf diese gestoßen, war auf dem Anstieg zum Puig Tomir alleine, sonst wäre ich vielleicht ja hoch... ) haben richtig über die Ettappe geflucht, ich fand sie "nett" und nach den Bergen vom Vortag gut zum "auslaufen" und entspannen, konnte da einen guten Trott finden und hatte einen guten Wanderflow. Vielleicht aber auch nur, weil ich unter'm Swing-Liteflex die ganze Zeit im schatten lief, und nicht von der Sonne gebacken wurde.

    Jedenfalls kommt man dann irgendwann in Pollenca am Refugi an, trinkt ein Bier, und weiß dann nicht wie weiter. Abflug in 2 Tagen, Energie nicht mehr wirklich da. Keine Unterkunft in Pollenca. Also ab zum Strand! Ich wollte  nach Port de Pollenca, der Weg dahin führte aber die ganze Zeit an einer Straße entlang, also habe ich noch etwas in Pollenca gebummelt und dann den Bus in den Hafenort genommen. Vorher über das Wlan des Refugi ein günstiges Hotel gebucht (und da @ getroffen und nicht erkannt!) und den Abend am Strand verbracht, am nächsten Tag dann noch zurück nach Pollenca und den "inoffiziellen Abschluss" des GR221 zuende gebracht, den Weg zum Kloster "Puig de Santuari" wo man übrigens auch übernachten kann (soll schön sein, und da das Refugi in Pollenca nicht besonders schön gelegen ist, empfehle ich eher das Kloster ohne dort geschlafen zu haben.)

    Oben zu sehen: Das Kloster
    Am Kloster hat man nochmal einen Traumhaften Blick über die zurückliegende Serra de Tramuntana, und kann mental Abschied nehmen, bevor man erneut von Pollenca in den Bus zurück nach Palma steigt.
    Abschlussbilder, gemacht am Kloster

    Und das wars, meine Wanderung auf dem GR221. Ich würde jederzeit Wiederkommen.
     
     
    Ich schreibe nochmal nen Abschnitt über Gear & Tipps für den Trail, wenn Bedarf besteht und ich Zeit habe...



     
  17. Gefällt mir!
    mafioso reagierte auf Andreas K. in Adventskalender   
    Yeah, yeah,yeah! Ich habe gewonnen. Das erste Mal in meinem Leben! Danke Hendrik, danke Outdoorline.sk und danke Darn Toughs. Besonderer Dank auch von meiner Familie: Mit den Merinosocken sollte mein Stinkefußproblem deutlich reduziert werden
  18. Gefällt mir!
    mafioso reagierte auf LAUFBURSCHE in Laufbursche - Genesungswünsche   
    So, ich konnte ja erst vor gut einer Woche überhaupt mit dem Prothesentraining anfangen, da zum einen die Narbe noch nicht soweit war und die Nekrosen am rechten Fuß mir leider immer noch Sorgen machen. Aber nach einer Woche intensivem Training laufe ich jetzt schon ohne Krücken mit der Prothese. Zwar sieht das alles noch recht komisch aus und das rechte Bein und der Stumpf reglementieren das Laufen auf sehr kurze Strecken aber die Durchblutung im Rechten werde ich auch noch reinprügeln! Mal schauen wie das Ende Januar aussehen wird

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    mafioso reagierte auf AnnK in GR221 Mallorca - wer hat Tipps?   
    SO.
    ICH HAB DIE FLÜGE FÜR MÄRZ GEBUCHT!
    Die Überzeugung, dass ich den GR-221 definitiv machen will, war gerade so übermächtig und kam wie von selbst "aus dem Bauch heraus" - und natürlich letztendlich auch durch den Austausch hier mit Euch.
    @Lightlix wow. Danke für die Info. @Shabanna Das wußte ich nicht. Bin dann wohl schon unterwegs. Aber ich werde Anfang Februar Buch und Karte von map.solutions kaufen. Und definitiv die gps tracks auf dem Handy haben. Woher kriegt man die nun wieder? Oder sind sie mir bei meinen Recherchen nicht schon 100 Mal begegnet? Bin schon verwirrt...... aber freue mich jetzt total auf das kleine Abenteuer
    LG AnnK
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    mafioso reagierte auf LAUFBURSCHE in Laufbursche - Genesungswünsche   
    Servus Folks,
    ich wollte Euch nicht in die Ruhe der anstehenden Feiertage eintauchen lassen ohne Euch meine besten Wünsche zu senden! Mein letzes Lebenszeichen war leider wenig niederschmetternd aber so erging mir damals auch. Mittlerweile gibt es von schulmedizinischer Seite gute Nachrichten. Offiziell gelte ich jetzt als "krebsfrei". Zwar wurde dies mit harten Konsequenzen erkauft aber damit ist die härteste Baustelle nun erstmal erledigt. Und sollte jemals ein Rezidiv entstehen, so weiß ich, dass ich alles getan habe, um mir keine Vorwürfe machen zu müssen. Die Nachwehen der letzten OP zogen sich lange hin und ich hatte arg damit zu kämpfen. Naja, war ja auch keine Blinddarm-OP. Da ich mich wieder halbwegs bewegen kann, ist auch das Training mit der Interimsprothese möglich. Zwar passt diese noch lange nicht und 9 Monate ohne Laufen haben ihre Spuren hinterlassen aber das wird schon werden. Insgeheim hoffe ich, dass ich in 10 Monaten trotz aller Umstände den TA vielleicht doch noch in Angriff nehmen kann. Denn nach den Schlägen in diesem Jahr gibt es erst recht keine Gründe mehr Irgendetwas zu verschieben! Und wenn das Training in geregelten Bahnen verläuft, werde ich auch langsam den Shop wieder anlaufen lassen. 
    Ich Danke Euch allen für die Unterstützung in diesem schwierigen Jahr, die in so vielen Fällen ungemein großzügig, regelmäßig und selbstlos erfolgte! Ich hoffe, dass ich das in irgendeiner Weise zurück geben kann!
    Ich wünsche Euch allen gesegnete Feiertage, einen guten Rutsch und ein fantastisches nächstes Jahr. Carpe diem!
    Liebe Grüße, Mateusz
    p.s. Bitte entschuldigt, dass ich nicht alle Mails und Anfragen beantworteten konnte. Nicht immer war ich im Stande diese zu beantworten. Aber ich werde nach und nach allen Antworten!

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    mafioso hat eine Reaktion von Dr.Matchbox erhalten in Bug Bivy   
    Moin,
     
    nachdem mich auf dem Wintertreffen mein Tyvek-Bivy mal wieder kräftig enttäuscht hatte musste etwas neues her.
    Folgende Anforderungen sollte das neue Bivy erfüllen:
    - Schutz vor Spray unterm Tarp und Mückenschutz
    - Es sollte so groß sein, dass ich darin noch lesen kann und auch weiterhin meinen Quilt als Decke nutzen kann
    - Es sollte einen Bathubefloor haben
    -und schlussendlich nicht mehr als 250g wiegen
     
    Nach einigem Suchen im Netz bin ich auf das MLD Bug-Bivy und auf das Muster für das SMD Meteor Bivy gestoßen. Von den Abmessungen her ist das MLD Bivy optimal, da ich allerdings auch Schutz vor Wasser will habe ich das Moskitonetz auf 1,5m Länge durch Innenzeltstoff ersetzt.
     
    Dabei raus gekommen ist dieses Bivy:
     

    Draufsicht ohne Abspannung
     


    Aufbau ohne hintere Abspannung
     



    Aufbau mit voller Abspannung
     
     
     
    Das Bivy hat eine Länge von 2,1m, ist 75cm Breit und hat vorne eine Höhe von 80cm. 
    Als Materialien habe ich für den Boden das Gleitschirmnylon, für das Netzt dieses und als Zeltinnenstoff diesen genommen. Im First ist ein 1,5m langer 3c RV eingenäht, so dass man mithilfe der LineLocs das Bivy auf den Boden ablassen kann und dann bequem ein und aussteigen kann. An die Enden der Abspannschnüre habe ich Knebel geknotet, so dass ich die Schüre unterm Tarp dann einfach in eine Abspannschlaufe einhängen kann.
    Alles in allem war das Nähen relativ simpel, einzig der Zeltinnenstoff hat gar keine Freude gemacht, da der Stoff franst wie bekloppt.
     
    Mit den Abspannschnüren und den LineLocs kommt das Bivy auf ein Gewicht von 235g.
     
    Zu guter Letzt nochmal vielen Dank an Andi und Fabi für die Hilfe. Ohne euch würde ich wahrscheinlich immer noch an meiner Kappnaht frickeln.
     
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    mafioso reagierte auf micha90 in CDT Gear-Review   
    Ein leichtes Hallo alle zusammen!
    Seit einiger Zeit bin ich wieder im nasskalten Deutschland gelandet und habe mich schon halbwegs wieder akklimatisiert. Da das beim letzten Mal den Eindruck machte, dass es doch recht viele von euch interessiert, kommt hiermit wieder ein kleiner Überblick darüber, was ich so dabei hatte, was sich bewährt hat und was nicht.
    Die Rahmenbedingungen: Der CDT verläuft durch verschiedene Klimazonen, von nasskalt bis heiß und trocken, von etwa 1200m bis 4300mNN. Ich hatte kein Thermometer dabei, kann also keine akkuraten Angaben über Temperaturen machen, nur schätzen. Ich startete am 21.06.16 an der kanadischen Grenze (Chief Mtn. Trailhead) und kam nach etwa 4500km/ 2800mi am 19.10.16 an der mexikanischen Grenze am Crazy Cook Monument an.

     
    Shelter:
    Tarp: Da ich vor meiner Abfahrt aus Deutschland sehr viel Stress hatte, kam ich leider nicht mehr dazu an irgendwelchen Prototypen zu feilen oder gar ein komplettes Shelter zu nähen, weshalb ich kurzer Hand einfach mit meinem sub100 Tarp losgezogen bin. Genauer genommen dem Nachfolger des vorgestellten Tarps, mit identischen Abmaßen, aber leider ein paar Gramm mehr (Materialschwankungen..  ). Das Tarp ist nicht gerade riesig und man muss doch aufpassen wo und wie man es aufstellt, aber ansonsten war es eine gute Wahl! Ein zusätzlicher Beak wäre schön gewesen, aber so ist das eben. Ich hatte einige Nächte mit ziemlich ungemütlichem Wetter, aber nur zwei in denen ich mir ein etwas geschlosseneres Tarp gewünscht hätte. Bei miesem Wetter kam der Schirm vor die offene Seite um das gröbste abzublocken.
    Das beste an dem Tarp, abgesehen vom winzigen Packmaß und angenehmen Gewicht, war, dass man es in etwa 30-60 Sekunden aufbauen kann. Es benötigt eigentich nur 5 Heringe um stehen zu können, 8Stk wenn es straff sein soll. Ganz anders als auf dem PCT schlief ich die Mehrzahl der Nächte unter meinem Shelter, da es nachts gerne mal kurz nieselte, trotz klarem Himmel am Abend plötzlich zuzog und schüttete und das Wetter schlicht nicht so berechenbar war.
    Würde ich wieder nehmen (wenn auch mit Beak oÄ)!
    Aufstellstange: Die meiste Zeit habe ich tatsächlich einen Trekkingstock mit mir herum getragen. Meine Easton Alu Aufstellstange war viel zu flexibel um das Tarp bei Wind in Form zu halten. Alternativ wäre eine Carbon Stange von MLD eine gute Wahl gewesen (die hatte ich bestellt, dann aber doch nicht genutzt, da ich für den Gila-River den Trekkingstock behalten wollte und es mir zu doof war für die Paar Tage noch meine Ausrüstung zu ändern)
    Heringe: Für den Hauptabspannpunkt nutzte ich einen Easton Nano (der kurze mit ca 15cm). Die Easton Heringe sind deutlich stabiler als die klassischen V-Profile (daovn habe ich schon meherere verboben) und wiegen auch noch weniger. Für die anderen Punkte waren es 8 Titanheringe (3mm dick, ca 15cm lang) wovon einer als Backup gedacht war und bei Wind dazu diente meinen Schirm ebenfalls zu fixieren. In den ersten Wochen habe ich tatsächlich zwei oder drei verloren, so dass ich guten Gewissens den einen Extrahering mit herum trug.
    Würde ich genau so wieder nehmen.
    Unterlage: Klassisches Polycro. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht ganz genau erinnern ob ich zwei oder drei durchgelegen habe. Etwa zwei Wochen vor Schluss musste ich nochmal ein frisches aus der Bouncebox holen, da jemand mein (noch gutes) Poloycro für Müll gehalten und entsorgt hatte...
    Würde ich wieder nehmen, außer in New Mexico (hier wäre Tyvek oder sowas praktischer)
    Mückenschutz: Eigentlich nur ein riesiges Kopfnetz, dass sich auch über den Regenschirm spannen lässt. mit ca 100g durchaus tragbar, wurde nur für Montana genutzt. Die Mücken waren eigentlich echt moderat, bis auf einen Abschnitt (Leadore -> Lima) wo wir zwei oder drei Tage von beißenden Fliegen heimgesucht wurden. Das war der einzige Abschnitt, in dem das Mückennetz auch beim laufen genutzt wurde (und mich definitiv vor dem Wahnsinn gerettet hat!). Das Gute Stück wurde nach kurzer Zeit "BugDome" getauft.

    links: überraschender Schneesturm über Nacht; rechts: der BugDome im Einsatz
    Schlafen:
    Quilt: Custom Cumulus auf Basis des 450. Extralang und mit 30g Overfill in der Beingegend wiegt das Teil geschlagene 720g, wobei ich aber kein Gramm Daune missen wollte (Insgesamt sind es ca 510g Daune!). Die Nächte waren deutlich öfter kalt und definitiv auch kälter als auf dem PCT. In Colorado hatte ich einige Nächte in denen es ganz schön frisch war und ich trotz voller Bekleidung ein wenig frieren musste. Genaue Temperaturen kann ich nicht nennen, geschätzt aber minimal -10°C.
    Isomatte: Das leidige Thema für mich, denn ein Optimum habe ich noch nicht gefunden. Losgezogen bin ich mit einer 5mm EVA (120cm lang, 124g) die an sich OK ist, aber von der Isolationsleistung einfach bald an ihre Grenzen stößt. Nach einiger Zeit wurde diese gegen eine Nunataak Schaummatte ausgetauscht, die zumindest von den Daten & Optik identisch mit der GG Nightlight zu sein scheint, aber im Gegensatz dazu in voller Länge zu kaufen war (die GG ist mir mit 78cm zu kurz, ich bin 1,88cm groß). Gekürzt auf ca 90cm war sie ausreichend lang, musste allerdings als Burrito gepackt werden. Leider ist der Schaum wesentlich schlechter als der von GG, so dass die Matte im Laufe der Tour sehr stark komprimierte. Ab Pie Town hatte ich dann wieder meine 5mm EVA.
    Die EVA würde ich wieder nehmen und nur für Colorado was wärmeres (zB eine Ridgerest). Hier habe ich noch keine Optimallösung gefunden..
    Kissen: meine 11g Kissenhülle erfüllte Ihren Zweck und hielt tagsüber meine Sachen als Packbeutel-Ersatz zusammen.
    Würde beim nächsten mal zu Hause bleiben (siehe Bekleidung).

    Rucksack: Natürlich ein MYOG Pack! Seit Anfang 2016 auch bei mir mit Rolltop, was sich sehr bewährt hat. Ursprünglich hatte ich insgesamt drei Rucksäcke dabei (zwei in der Bouncebox) um zu testen, wie das Materialmäßig hin haut: Der erste aus billigem 50g/m² TPU Nylon und 90g/m² Zeltboden machte eigentlich einen recht fragilen Eindruck, besonders das TPU Nylon hatte ich noch nicht zuvor getestet und habe nicht viel davon erwartet. Die anderen beiden waren einmal komplett DxG bzw X-Pac. Zu meiner eigenen Überraschung hielt der Nylon Pack jedoch den kompletten Trail ohne irgendwelche Defekte durch (Ok zwei Tage vorm Schluss bin ich an einem Stacheldrahtzaun hängen geblieben und riss mir eine 5x5mm Dreiangel in den Boden..). Das TPU Nylon delaminierte sichtbar am Rollverschluss, aber die Beschichtung ist noch nicht abgebröselt.
    Gefunden! Das Geweih konnte ich nicht einfach liegen lassen.. sau schwer aber ziemlich cool
    Küche:
    Ansich nicht vorhanden, ich war den kompletten Weg "no cook" Unterwegs (sprich kein Kocher oder Gefäß zum rehydrieren/ "cold-soaking"). Das ging wunderbar und wurde nur am aller ersten Abend vermisst, danach lief es super!
    Würde ich definitiv wieder so machen!
    Wasser: Die meiste Zeit hatte ich zwei ganz billige 0,5L Plastikflaschen, für New Mexico dann eine 0,7L und eine 0,6L Flasche für mehr Volumen. Zudem eine 2L Platypus (in die eigentlich eher 2,3L passen..). Maximales Volumen waren somit etwas ca 3,6L, was nur wenige Male komplett genutzt wurde.
    Beutel für Essen: einfacher Beutel mit Zugschnur aus Gleitschirmnylon. Tat seinen Zweck, ist noch gut in Schuss. (Der ZPacks Cubenbeutel meines Mitwanderers fiel am Ende dagegen völlig auseinander..)
    Löffel: Titanlöffel von Toaks. Alu versuche ich zu vermeiden und mit einem Plastiklöffel ist es echt kein Spaß sich durch Eiscreme zu arbeiten. Super Teil, ich bin nach wie vor zufrieden damit.
    Am Körper getragenes:
    Schuhe: Los ging es mit meinen geliebten Merrell Trail Gloves. Gute Schuhe, halten ca 900-1000mi/ 1500-1600km bei mir. In Breckenridge hatte ich noch ein Paar Saucony Peregrine liegen, die bei mir allerdings für ziemlich üble Fußschmerzen gesorgt haben! Da es sowieso in Richtung New Mexico ging wurden kurzerhand ein Paar Luna "Leadville Pacer" bestellt, in denen ich zufrieden die letzten 850mi/ 1370km zurück gelegt habe. Für Touren in wärmeren Gefilden werde ich absolut wieder in Lunas gehen, ansonsten bleibe ich den Trail Gloves treu. Lediglich bei Matsch sind die Luna Sandalen nervig.
    Trekkingstock: Fizan Compakt, mit GG Griff. Beim Wechsel der Griffe sollte man die neuen definitiv ankleben, da diese ansonsten langsam runter Rutschen und das Rohr irgendwann oben durchsticht. Als das bei mir passierte zog ich den Griff komplett ab um ihn mit Sekundenkleber wieder anzubringen: Leider wurde der Kleber fest, bevor ich den Griff komplett drauf stecken konnte, so dass ich das überstehende Stück kurzerhand abgeschnitten hatte. Der Griff war weiterhin super ergonomisch und machte keine Mucken mehr! Tatsächlich gelaufen bin ich nicht all zu viel mit dem Stock, bei sehr steilen Passagen war er praktisch, und im Gila River absolut Gold wert. Ansonsten auch öfter mal im Rucksack gelandet.
    Für Colorado und den Gila gut, ansonsten eben nur als Tarpstange.
    Hemd: Kurzarm Synthetikhemd zum Knöpfen. Ich war super zufrieden damit! Solange kein Elasthan im Materialmix ist stinken auch Synthetiksachen nicht so schlimm (aus irgendeinem Grund scheint flexibler/ stretchiger Stoff Gestank zu binden). Das Material trocknet wesentlich schneller als meine Merinoshirts und hielt den kompletten Thruhike durch! Einziger Defekt sind ein paar kleine Löcher (2-3mm) die sich am Rücken gebildet haben, wo der Rucksack über der Hüfte aufsetzt.
    Werde ich auf jeden Fall weiter nutzen!
    Shorts: Klassische kurze Laufshorts, Liner entfernt. Gibt es nichts dran auszusetzen, nach 1,5 Thruhikes sind die langsam durchgescheuert, aber das ist auch ok (Das sind immerhin ca 6000km)
    Socken: Darn Tough sind wie üblich super, ich habe ab und zu zwischen DT und Injinji Run gewechselt, einfach um den Füßen mal was anderes zu gönnen. Die Injinji bekommen relativ schnell löcher, aber sind ansonten auch ganz gut. Später dann Barfuß in den Sandalen und die Injinji waren nur als Backup für besonders kalte morgende noch dabei.
    45Meilen/  72km für einen Milchshake
    Zusätzliche Bekleidung:
    Warme Schicht: Los ging es mit einem Cumulus Climalite Pullover, der allerdings an der ersten Station in die Bouncebox wanderte. Ohne Kapuze und Taschen ist das Teil für mich wertlos, das sind die einzigen beiden Features, die ich Abends im Camp haben möchte! Zum Laufen sind Puffy Jacken mMn ungeeignet, da man zu schnell anfängt zu schwitzen, die Jacke ausziehen muss und dann doch wieder friert.. Zwischenlösung war für mich dann die Kombination aus einem Patagonia Cap4 Hoody und einer Decathlon Daunenweste. Das funktionierte eigentlich ganz gut so, die Weste hat Taschen, in dem Fleeceteil kann man laufen ohne sofort zu überhitzen. In Wyoming hatte ich nur das Patagonia Teil, es war nicht all zu kalt.
    Als ich dann jedoch durch Leadville, CO kam, konnte ich nicht widerstehen und kaufte mir ein Melanzana Microgrid Hoodie, welcher von da an meine einzige Isoschicht war. Insgesamt natürlich nicht ganz so warm wie eine Puffy, aber wesentlich flexibler. Ich kann darin noch laufen ohne zu überhitzen, in Kombination mit meiner Windjacke war die Temperatur super zu regulieren. Außerdem ist das Ding einfach tausendmal kuscheliger und gemütlicher als eine Puffy. Bonusfeature: in den Nächten, in denen es nicht all zu kalt ist, ist die Fleecejacke das beste Kissen überhaupt!
    Nächstesmal von Anfang an den Fleecepullover, evtl für Colorado noch die Daunenweste zusätzlich. Außerdem den Fleecepulli ein wenig anpassen und nochmal 30g sparen (ist vom Werk relativ weit..)
    Regenjacke: Driducks! Die billigste Variante, die bisher am besten für mich funktioniert hat. In allen Membranjacken ist es irgendwie schwitzig und der Plastikartige Stoff klebt an der Haut.. Für nur 20$ kann die Driducks da mehr! Innnenseite ist fleeceartig, scheint unglaublich atmungsaktiv zu sein und wiegt sehr wenig. Einzige Nachteile: Passform (extrem kurz und weit geschnitten) die sich aber leicht ändern lässt. Ich hatte eine XXL gekauft und einfach schmaler genäht. Außerdem sind die Jacken nicht all zu robust, so dass man in Gestrüpp etc aufpassen muss; lassen sich aber super mit Duct Tape flicken. Und ganz ehrlich: Welche Jacke sieht nach einem kompletten Thruhike noch gut aus?
    Windjacke: Ebenfalls aus Zeitmangel (wie beim Shelter) wurde eine eigentlich nicht dafür angedachte Jacke eingepackt, aus dem ExTex 27g/m² Stöffchen (ursprünglich wollte ich noch eine aus 35g/m² Pertex machen). Die Jacke hielt aber erstaunlich gut und hat trotz intensiver Nutzung kein einziges Loch und sieht noch fast aus wie neu! Kein Kleidungsteil habe ich so oft tagsüber an- und ausgezogen, die Wärmeregulierung damit ist einfach zu praktisch und man kann sie aufgrund des Packmaßes (ca so groß wie eine Mandarine) immer griffbereit in der Außentasche haben. Auf dem CDT, der häufig sehr ausgesetzt über der Baumgrenze verläuft würde ich das Teil nicht missen wollen!
    Windhose: Ich bin ebenfalls sehr zufrieden damit. Die Wärmeleistung ist erstaunlich gut, dabei ist aber das Packmaß und Gewicht wesentlich besser als eine ähnlich warme lange Unterhose. Gerade an frostigen Morgen war es doch ganz nett die erste halbe Stunde noch was an den Beinen zu haben... Kommt auf Touren mit kühleren Temperaturen auf jeden Fall wieder mit.
    Buff: Tolles Multifunktionsteil, wärmt den Hals, den Kopf und bedeckt Nase und Mund beim Schlafen, wenn es zu kalt wird nachts. Gelegentlich auch um die Hände gewickelt wenn ich meinen Schirm gehalten habe.
    Fleecemütze: mag für manch einen redundant scheinen, aber ich hatte genügend Nächte in denen ich Buff, Fleecemütze und Kapuze an hatte und nichts davon missen wollen würde. Die Fleecemütze war aus dem Fahrradbereich (eigentlich für unter den Helm) aus winddichtem Material auf dem Kopf, aber nicht an den Ohren (so dass man noch gut hört). Sieht bescheuert aus, aber funktionierte prima.
     
    Verschiedenes:
    Schirm: Das war mein erster langer Trail mit Schirm und ich muss sagen, er ist jedes Gramm für mich wert. Bei Regen hat man den Kopf frei, der ganze Oberkörper und der größte Teil des Rucksacks bleibt trocken, bei Hitze läuft man die ganze Zeit im Schatten (so dass sich das Gewicht des Schirms innerhalb weniger Kilometer durch das zu tragende Wasser amortisiert).
    Lampe: Thrunite TI3. Tolle Lampe, ich bin absolut zufrieden damit. Lediglich für das südlichste Stück des CDTs wäre irgend ein dicker Scheinwerfer praktischer gewesen, da es um 18:00 bereits dunkel wurde und kein Trail vorhanden war, ansonsten war die TI3 perfekt.
    Taschentuch: Eigentlich nur ein Stück eines alten Seideninletts, ca 15x15cm, 4g. Ich hatte öfters mal Nasenbluten und finde es ganz angenehm die Nase mal schnäuzen zu können. Reiner Luxusartikel, aber bei dem Gewicht durchaus tragbar.
    Handy: LG G4. Sehr gutes Handy! Die GPS Ortung geht schnell, das Display ist gut lesbar und die Kamera ordentlich. Super praktisch war der auswechselbare Akku, wodurch man sich die Powerbank (und den damit einhergehenden Verlust) spart. Der Akkuwechsel dauert vielleicht eine Minute und man hat wieder volle 100%. Nächstes mal nehme ich nur das Handy mit und lasse die Kamera ganz zu Hause. Für den CDT wollte ich aber auf jeden Fall Fotos von einer richtigen Kamera und habe es auch nicht bereut (Sony RX100, machte geniale Bilder)
     
    Das wars schon! Im Anhang ist noch die komplette Liste (vom Ende) mit Gewichten etc. Falls noch Fragen aufkommen, immer her damit.
    Schöne Grüße
    Micha

    Gearliste CDT 16.pdf
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    mafioso reagierte auf schwyzi in LaBu-Hilfe - Sachspenden erwünscht!!!   
    Hallo, liebe Leichtgewichtler,
    ich muss leider, leider erstmal einabsolutes STOPP rufen bezügl. Sachspenden...
    Im bushcraft-Forum geht es z. Zt. drunter und drüber; der Admin hat sich verstärkt ins tagesgeschäft eingemischt, "Um aufzuräumen", nicht gerade mit glücklichem Händchen - Resultat: Sämtliche Mods haben hingeschmissen, ein Teil der user ist ausgetreten, der Charity-Bereich dort wurde vom Admin komplett gelöscht...
    Zur Zeit wird fieberhaft an der Erstellung einer neuseeländischen Domain gearbeitet(da gibt es welche kostenlos),
    um eine Plattform für die Labu-Unterstützungsverlosungen zu erstellen...das dauert aber noch. Es gibt zwar schon ein neues Bushcraft-Forum, dort sind auch schon über 100 User tätig (in den ersten 4Tagen!), aber dort ist noch nicht das Potential für große Verlosungen gegeben...Sehr traurig; wir finden aber einen Weg, die Unterstützungsaktionen fortzuführen!!
    Jetzt erst mal bitte keine Spenden mehr!
    Meine Stube sieht schon aus wie ein outdoor-Lager, mehr kann ich nicht unterbringen.
    Aber die Sachen werden für Laufbursche verlost, das ist versprochen!!
    Ich hoffe, dass ich - wenn es denn wieder läuft - nochmal diesen Faden aktivieren darf (?)
    Bis dahin nochmal ganz dick DANKE
    euer schwyzi
  24. Gefällt mir!
    mafioso reagierte auf SirWesley in Dwarf Bunker Tarp 1.0   
    Fast 100 gr mehr als das Sil Tarp 1. Dafür ist meins aber auch ein Stück länger. 
     
    So hier nun die Bilder vom heutigen Testaufbau.

     

     
    Hier frage ich mich ob, es besser gewesen wäre das Tieout nicht mit in den Saum einzunähen. Ggf. nähe ich die noch einmal neu ein.

     
    Tieouts hinten wären hier wahrscheinlich hilfreich gewesen. Der Wind war teils schon recht ordentlich.


     

     

     
    Der Dosenkocher hat super funktioniert. Knapp 5 min bis zum Kochen des Wassers. Beeindruckend für ein bisschen Bastelaufwand.

     
    Heute Abend auf dem Rasen erneut aufgebaut. Leider irgendwie sehr faltig und nicht wirklich schön. Was ist das falsch? 


     
    Hier geht es wieder.

     

     
    Ich hoffe es gefällt euch. Kritiken sind erwünscht. 
     
    Michael
     
     
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    mafioso reagierte auf Norweger in Ein Kuppelzelt   
    Andi Du Viech 😃, sieht wie immer Hammer 🔨 aus! Die fünf Jahre scheinen sich gelohnt zu haben.
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