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Echotrialer

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Alle erstellten Inhalte von Echotrialer

  1. Also ich halte definitiv Abstand von Big Sky. Ich habe dort ein Zelt bestellt und noch ein paar Ersatzteile. Erste Mail war das sich die Lieferung verschiebt. Auf Rückfragen haben sie dann nicht geantwortet. Dann kam nach 6 Wochen die zweite Mail das sich die Lieferung um einen weiteren Monat verschiebt und 5 Minuten später die dritte Mail das meine Bestellung abgebrochen wurde. Auf Rückfragen warum sie das gemacht haben, habe ich bisher noch keine Antwort erhalten. Auf mein Geld warte ich auch noch. Und das war nicht gerade wenig.
  2. Schon interessant. Wieviele Tage am Stück würdest du denn so unterwegs sein wollen? Oder ist das wirklich nur für 1-2 Nächte gedacht?
  3. Wenn du von vornherein bedenken hast oder sogar schon Angst davor hast auf welche zu treffen dann solltest du dich generell nur in der Nähe von Städten platzieren, die Wahrscheinlichkeit ist dort auf jeden Fall um ein Vielfaches geringer. Mitunter findest du aber auch nette Farmer wo man eventuell auf dem Gelände kampieren kann. Slowenien hat auf das Gebiet gesehen eine der höchsten Bärenpopulationen soweit ich gehört habe. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß das man mal einem über den Weg läuft. Vorkehrungen wie auch schon von anderen erwähnt sollte man dort auf jeden Fall treffen. Getrennte Koch und Lager stelle und nochmal eine anderer Platz wo du deine Lebensmittel verstaust. Mit einem Spray tagsüber machst du nichts verkehrt. Nachts hilft nur das gute alte Feuer was alle Waldbewohner von einem fern hält. ich persönlich finde es immer gut wenn man weiß das Bären vorhanden sind und man sich vorab darauf einstellt und nicht leichtsinnig in etwas hinein läuft. Vor zwei Jahren hatte ich zwei Bärenbegegnungen in den Pyrenäen. Mir war bewusst das es dort welche gibt, allerdings nicht viele und aufgrund dessen war ich sehr leichtsinnig. In einer Nacht ist einer 2m vor meinem Zelt vorbei gesprintet. Ich war gerade mit dem Essen fertig und es fing an in Strömen zu regnen. Zwei Tage darauf hatte sich einer meinem Zelt genährt und ist ein paar mal drum herum gelaufen. Lebensmittel waren natürlich alle im Zelt, weil ich mir dachte wie groß kann die Wahrscheinlichkeit schon sein das es nochmal passiert. Das war auf jeden Fall der Schreck meines Lebens, was mir den Respekt zu den Bewohnern unserer Natur wieder eingebläut hat. Ich hatte einfach nur Glück das nichts weiter passiert ist. ich habe die darauffolgenden Tage nur noch in der Nähe von Ortschaften genächtigt, sehr nah …^^. Nach einer Woche ging es dann wieder :) Deshalb generell mein Rat, egal wie gering die Population von einem Tier (berglöwen,Bären,Pumas,…) welches euch gefährlich werden kann ist, haltet einfach bestimmte Regeln ein. Mit Wölfen habe ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Wer in solchen Gebieten unterwegs ist sollte um sein Zelt drum herum ein paar mal Wasser lassen, das gefällt ihnen nicht sonderlich. Lärm machen hilft auch. Und wer nachts mal raus muss sollte eine Flasche parat haben falls sich um euer Zelt ein Rudel versammelt hat. Für gewöhnlich legen sie sich aber nur kurz daneben und ziehen irgendwann weiter. Ich hatte 3 Tage infolge mal einen Wolf der mir scheinbar über 90km gefolgt ist, was eigentlich sehr untypisch ist. Nachts war er immer neben meinem Zelt für ein bis zwei Stunden. Aber genug mit den Geschichten. Viel Spaß in Slowenien nur immer den Kopf eingeschaltet lassen ^^
  4. Größe 175cm (75kg) Schlafgewohnheiten variieren. Meist Rücken oder Seite. Bei Schmerzen in den Beinen von zu vielen km, auf dem Bauch ^^ TAR NeoAir xtherm - 510g TAR Ridgerest 410g Outdoor Aluminium Matte 110g Alle drei zusammen benutze ich wirklich nur in sehr kalten Regionen, ansonsten schlafe ich nur auf der ridgerest und der Rest kann zu Hause bleiben.
  5. Mit dem Carinthia Tropenschlafsack und einem merino-inlet (Marke weiß ich leider nicht mehr), kann ich gut bis -8 grad draußen nächtigen. Im Zelt mit richtiger Unterlage geht sicher auch noch weit darunter. Die meisten merino-inlets die ich bisher gesehen habe bringen etwa +5 Grad. Andere synthetische Varianten um die +3 Grad. Generell schützt das inlet immer den Schlafsack, aber man kann sich in Berghütten oder hostels auch sparen den Schlafsack auszupacken. Dafür reicht dann zum Beispiel auch genauso gut ein inlet welches viel einfacher zusammenzulegen ist und schneller auslüftet.
  6. Also ich habe ursprünglich mal mit einem schönen Militärrucksack angefangen dem wisport raccoon. Der Rucksack allein wiegt schon 4kg und voll equipt mit genügend Wasser und essen für mehrere Tage kam ich auf stolze 30kg, damit war ich 6 Monate am Stück unterwegs. Ich habe die Inneren laschen am Haltesystem des Rückens durchschneiden müssen um den Hüftgürtel auf der richtigen Position zu haben. Danach dann wieder mit Klettverschlüssen vernäht um die Position nach Belieben wieder zu ändern falls nötig. Warum dort unbedingt feste laschen sein müssen ist mir bis heute ein Rätsel, das hätte man anders lösen können. Aber ich verstehe definitiv dein Problem. Optimaler Weise sitzt der Hüftgürtel auf der Hüfte um das Gewicht zu tragen und nicht drum herum. ich bin mit meinem hyperlite southwest 4400 sehr zu Frieden. Er sitzt fast schon etwas zu hoch, aber liegt eigentlich perfekt auf der Hüfte. Und man kann ihn zur Not auch ordentlich beladen was bei den meisten ultraleicht Rucksäcken nicht der Fall ist, da liegt das Limit meist bei 10-12kg bevor es auf lange Sicht Probleme mit Gurten,Clips oder Nähten gibt. Ich bin mittlerweile nur noch mit 12-15kg unterwegs. Würde ich nur kürzere Touren machen dann würde sich das sicherlich auch noch um 6kg reduzieren lassen. Aber so habe ich im Prinzip immer alles dabei was ich brauche, auch über Monate hinweg.

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