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Ultraleicht Trekking

mtp

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Alle erstellten Inhalte von mtp

  1. Denttabs gibt es auch beim OutdoorFoodShop: https://www.outdoorfoodshop.de/de/outdoorkueche/430-denttabs-zahnputztabletten-4260066813105.html (125 Stk. 5,95 € zzgl. Versandkosten) (Ich hab mir meine Denttabs voriges Jahr in einer Douglas Filiale bestellt und liefern lassen, in deren Online-Shop sind sie aber derzeit ausverkauft.)
  2. Die Ion aus dem Schnäppchen-Thread hat Rotlicht, habe sie mir selbst bei der letzten Schnäppchen-Aktion zugelegt. OT: Ich verwende aber trotzdem für Anforderungen, wie sie in diesem Thread beschrieben sind, die hier schon mehrfach empfohlene Thrunite Ti3, da leichter, nur 1xAAA als (Reserve-) Batterie notwendig, und einfacher zu bedienen (nur vorne drehen, geht immer im Low-Modus an; Batteriewechsel ist auch einfacher). Allerdings kein Rotlicht, deshalb OT. Die Ion bietet sich an, wenn sie als Stirnlampe auf dem Helm oder auf der Haube befestigt werden soll. Die Thrunite Ti3 läßt sich mit dem mitgelieferten, umgedreht montierten Clip auf dem Schirm einer Kappe befestigen.
  3. Multi-use at its best . Obwohl, irgendwie wird dann das Besondere alltäglich, wenn die wertvollen Ausrüstungsstücke im Alltag verwendet werden - aber wahrscheinlich ist es in jeder Hinsicht besser, die Sachen so oft wie möglich zu benutzen, als wenn sie im Schrank ein ungenutztes Dasein fristen.
  4. Hallo, der Thread gefällt mir - und hat mir eine schöne Beschäftigung verschafft. Denn er hat mich wieder einmal zum Stöbern in meiner Ausrüstung veranlasst (und auch ein klein wenig zum Aufräumen ). Irgendwie muss ich nämlich ehrlicherweise auch feststellen und zugeben, dass sich inzwischen einiges angesammelt hat (nun, immerhin ist es jetzt fast 30 Jahre her, dass ich mir mein erstes Zelt und den ersten Schlafsack gekauft habe, und habe beides sogar noch - das Northland Makalu, es ist dem Salewa Sierra Leone ähnlich, und den Northland Nordkapp mit 800g Daune, den ich diesen Winter bei meinem Tourenski-Biwak verwendet habe ). Erleichternderweise kann ich aber erwähnen, dass meine in den letzten beiden Jahren erworbene UL-Ausrüstung eher wenig Platz und Gewicht in der drei Jahrzehnte umfassenden Sammlung einnimmt... Also: Im wesentlichen befinden sich meine Sachen in zwei Kiefer-Wäscheschränken vom Dänischen Bettenlager (ungefähr solche, nur breiter) mit Hängefächern, Querfächern, und Schubladen (mit Schubladenorganizern von Ikea wie z.B. diesen). In einem ist die Ausrüstung (übrigens ist in diesem immer noch mein 20 Jahre alter Klettergurt, der Petzl Adrenaline C22 in neongelb-pink, was macht man mit sowas - soll man ja nach den vielen Jahren nicht mehr verwenden?!), Isomatten, Rucksäcke (darunter auch ein alter Kånken mit selbst verstärkten Schultergurten, den ich einst täglich verwendete, sowie ein 65l Rucksack - damals angeschafft, in der Meinung mehr Volumen zu benötigen - der jedoch, wie sich herausstellte, eine Fehlinvestition war, da ich ihn, wenn er voll war, fast nicht mehr tragen konnte), und Schlafsäcke der Saison - natürlich locker, im Aufbewahrungsbeutel. Im anderen ist meine Outdoor- und Sportbekleidung (Laufen, Radfahren, Skitouren, ...). In diesem hängt auch noch meine erste Salewa-Fleecejacke aus den späten 80ern (noch mit dem schönen bunten, regenbogenfarbenen Logo) in lila-schwarz, mit den Bergsteigermotiven in Nepal - vielleicht wird sie wieder einmal modern, wenn ich noch lang genug warte. So genug gestöbert, weiter gehts: Die Winterschlafsäcke sind im Sommer in einem großen Kleidersack mit Reißverschluss. Ein paar Sachen habe ich auch hier im Büro/Werkstatt/Hauswirtschaftsraum, wie z.B. Elektronik und Kleinkram in Schubladenkästchen aus Holz oder Karton. Schuhe, Jacken und Helme sind in der Garderobe (Winterjacken, -stiefel und Skischuhe sind im Sommer im Dachboden). Draußen in einer Hütte sind Fahrräder, Stöcke und Ski. Da wir auch gerne verreisen und dabei campieren, haben wir obendrein noch Campingausrüstung (z.B. die günstigen und robusten Quechua-Wurfzelte, und einfache Kufa-Schlafsäcke + Isomatten, welche ebenfalls vom Dänischen Bettenlager sind), aber das ist eine andere Geschichte...
  5. Zu den MSR Zelten kann ich leider nichts sagen, ich kenne sie nur von der Beschreibung im TLS. Sie sehen ganz solide aus, vielleicht hat ja jemand eins, der Dir dazu Auskunft geben kann. Ich bin halt von den Zelten generell abgekommen, nachdem ich 1.) gemerkt habe, dass ich mit dem Akto auch nicht das von mir gewünschte Gewicht und Packvolumen erreiche, und 2.) für meine Touren gar kein doppelwandiges Zelt mehr unbedingt benötige (aber das sind nur meine derzeitigen Anforderungen, und falls sich diese mal ändern sollten, kann ich ja bei Bedarf noch auf mein Akto zurückgreifen). Als sich die Gelegenheit mit dem Gatewood Cape inkl. NetTent hier im Forum ergab, habe ich zugeschlagen, und denke nun, alles vom Bivy übers Tarp bis zum quasi geschlossenen Zelt mit Netzinnenzelt zu haben, das meinen Anforderungen sowie meinen Gewichts- und Packvolumensvorstellungen entspricht.
  6. Hi @xarella, das kannst Du ja vielleicht trotzdem auch als Chance sehen, das Shelter-Konzept nochmal zu überdenken (obwohl das Zelt sehr geeignet fürs Gebirge wirkt und der Preis sensationell gewesen wäre). Mit einer anderen Lösung kannst Du das Zeltgewicht vielleicht nochmals halbieren . Ich war früher auch immer mit Zelt (das erste war ein Sierra Leone Klon - Northland Makalu, später ein Hilleberg Akto, beide fast dreimal bzw. doppelt so schwer wie das Marmot) bei uns in der Gegend unterwegs. Wegen dem Gewicht und auch der Zelt-Thematik hier bei uns habe ich mir dann in den letzten beiden Jahren zuerst das Helium Bivy, und nachher noch ein kleines Ponchtarp (Nigor) und ein GWC (hier im Forum) zugelegt. Das Helium Bivy kommt mir im Gebirge am geeignetsten vor, da ich damit sehr einfach einen Platz finde, es in kürzester Zeit auf- und abgebaut ist und auch schlechtem Wetter und Sturm standhalten sollte (leider konnte ich es noch nicht ausreichend bei Schlechtwetter testen...). Aber meine Anforderung an das Shelter (Bivy/Tarp/Mid/Zelt) ist wahrscheinlich anders als bei Dir, ich nutze es eigentlich nur zum Ausruhen bzw. Schlafen, ich koche nicht, wenn dann nur Tee und Fertiggericht. Kennst Du eigentlich diesen Artikel schon? https://www.bergwelten.com/a/9-der-schoensten-zeltplaetze-in-den-alpen Tipp Nr. 1 ist vielleicht ganz interessant zum Testen von Ausrüstung in alpiner Umgebung oder zum Einplanen in eine Tour. Viele Grüße, mtp PS: Hier im Forum wird doch gerade ein SMD Lunar Solo angeboten...
  7. mtp

    Post Trail Depression

    @qamavoq, würdest Du (sofern Du einverstanden bist) ein paar Tipps geben, wie Ihr die Umstellung umgesetzt habt und wie es sich bewährt? (Habt Ihr einen Tag komplett geschlossen, wechselt Ihr Euch ab oder arbeitet Ihr in Schichten usw.) Wir überlegen auch schon eine Weile, scheitern aber meistens am eigenen konsequenten Willen und an den Ideen, und kommen immer wieder in einen das ganze Jahr andauernden Alltagstrott und -zwang hinein. Zum Urlaub müssen wir uns dann fast "zwingen", und es wird vorher und nachher oft stressig. Dabei fände ich eine ausgeglichene Balance zwischen notwendiger Arbeit (die auch getan werden muss) und Projekten, die man aus eigenem Antrieb machen will, viel sinnvoller. Ich merke, dass ich in kürzerer Zeit mit entsprechender Motivation viel produktiver sein kann, als in längerer Zeit, wenn die Motivation mangels Ausgleich irgendwann nachlässt.
  8. mtp

    Vorstellungsthread

    Alles klar, danke. Die Bedeutung der Abkürzung war mir vorher auch nicht völlig klar, obwohl ich den Begriff bereits von den Oztent Zelten her kannte (das erklärt mir nun auch die Namensgebung dieser Zelte).
  9. Einige Eindrücke von meiner viertägigen Rundtour von 25.-28. April am Johannesweg im oberösterreichischen Mühlviertel (Infos zur Tourvorbereitung auch hier): Übernachtung auf der Burgruine Taverne zu Prandegg Deckel und Besteck älteren Fabrikats Holzstoß mit Aussicht Aussichtsplatz (mit wenig Aussicht zum Aufnahmezeitpunkt) Typische Felsformationen In der einsetzenden Dämmerung und bei leichtem Schneefall überquerte ich am dritten Tag den Kammererberg auf 980m, um mein Quartier zu erreichen. Dafür wurde ich am nächsten Morgen zum Abschluss mit einer kleinen Wanderung durch den frisch verschneiten "Winterwald" belohnt. Fazit: Eine schöne Rundtour (Einstieg ist überall möglich) in einer relativ ruhigen und weitläufigen Landschaft. Den Zeitpunkt bzw. das Wetter fand ich gut, weil der Weg kaum frequentiert war. Nächstesmal werde ich die Tour aber als Hüttentour gehen. Im südlichen Teil bieten sich die Schutzhütte Ruttenstein und die Taverne zu Prandegg als Übernachtungsmöglichkeiten an, im nördlichen Teil ist es etwas schwieriger, hier gibt es z.B. Gasthäuser und Biohöfe. Eine vorherige Anmeldung und Reservierung ist wichtig, da die Unterkünfte je nach Saison auch geschlossen oder bereits belegt sein können. Auch bei der Verpflegung für untertags sollte nicht zu sehr gespart werden, da es in den kleinen Ortschaften wenig Geschäfte gibt und diese oft über Mittag geschlossen haben. Was ich auch noch erwähnen sollte: Der Weg führt auch öfters entlang von asphaltierten Straßen, auf diesen ist aber meistens sehr wenig Verkehr (außer in der Nähe von größeren Ortschaften).
  10. Bin gestern zurückgekommen, war eine sehr schöne Tour in einer ruhigen, hügeligen und weitläufigen Landschaft. Was die Kleidungswahl betrifft, hat es für mich wirklich gut gepasst. Ich habe mich dabei auf den Wetterbericht verlassen, und der hat gehalten was er versprochen hat, von Sonne über Regen zu Schnee war alles dabei: 1. Tag 16°C und Sonnenschein, 2. Tag ab Mittag Abkühlung und Dauerregen, 3. Tag ab Mittag Dauerregen und 4°C, am frühen Abend einsetzender Schneefall, gestern am 4. Tag nur noch 2°C und ein paar Zentimeter Neuschnee. Das Tarp habe ich nur 1x benutzt, auf der Burgruine, war ein schöner Platz. Fürs Nächstemal überlege ich aber schon, die Tour als Hüttentour zu gehen. Den Zeitpunkt fand ich gut, weil der Weg kaum frequentiert war (mir ist nur ein einziger Wanderer am ersten Tag begegnet, und drei oder vier Wanderer waren kurz Abendessen auf der Schutzhütte - die Schlaflager waren in beiden Hütten unbelegt). Der Weg würde mich auch im Winter mal interessieren. Kurzes Review zur Ausrüstung: Fizan Compact -> Schlaufen und Teller runter Ponchotarp -> Poncho habe ich nie benutzt (immer nur Regenjacke und -hose) Wasser und Riegel hatte ich mehr mit (nur wenig Geschäfte und oft über Mittag geschlossen) Hier ein schönes Schneefoto von gestern in der Früh beim Weggehen :
  11. Ja, bei uns hats gestern morgens geschneit, und hier ists etwa genauso. Morgen ist es nochmals wärmer, dann kühlt es ab auf 5 Grad. Da brauch ich die Haube und Handschuhe ständig, vielleicht sogar die warme Jacke oftmals. Gesendet von meinem D5803 mit Tapatalk
  12. Der Termin hat sich etwas verschoben, aber jetzt gilts. Heute Nachmittag gehts für ein paar Tage rauf ins Mühlviertler Granithochland. Beim Base Weight bin ich schließlich bei 3kg gelandet (Packliste).
  13. mtp

    Vorstellungsthread

    Viele Grüße ins benachbarte Salzburger Land!
  14. Effizient zu produzieren, und die Kosten wenn möglich noch zu senken, macht ja Sinn. Aber es muss ja nicht immer gleich in Richtung Massenproduktion gehen, und die Kostensenkung soll auf keinen Fall zum Selbstzweck werden. Was mir dabei am wichtigsten ist: Wenn wir wollen, dass auch in Zukunft bei uns und von uns noch etwas produziert werden kann, müssen wir auch bereit sein, einen angemessenen Preis dafür zu bezahlen (es handelt sich ja trotz allem meistens um Luxusprodukte). Handwerk, kleine Geschäfte, und vor allem: Cottages - all das wird es sonst früher oder später bei uns nicht mehr geben. Ansonsten werden nur noch Diskontcenter übrigbleiben (dazu fällt mir dieser Artikel ein: http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1290672/Tarek-Leitner_Haesslichkeit-ist-objektivierbar).
  15. IMHO gilt das im Allgemeinen für Massenprodukte. Bei Produkten, die im Handwerk und für eine Nische gefertigt werden, sollte es (hoffentlich) auch noch anders gehen.
  16. Meine Leki Gummipuffer passen auf meine Fizan Stöcke, und umgekehrt. Die Leki sind scheinbar manchmal sogar günstiger erhältlich. Die Leki Gummipuffer sind härter und etwas schwerer (Fizan 11g/Stk., Leki 15g/Stk.). Vorteil der Leki: "Krallen" sich auf losem Untergrund (Gras, Schotter) besser fest, und halten auch noch, wenn die Fizan bereits wegrutschen (ab ca. 45° Neigung - das Wegrutschen der Fizan Gummipuffer auf Schotter fand ich kürzlich, als ich meine neuen Fizan Compact 2017 zum ersten Mal verwendete, etwas nervig). Links Fizan (Innendurchmesser 10mm), rechts Leki Gummipuffer (Innendurchmesser 11mm):
  17. Ist das hier (in Mitteleuropa) wirklich realistisch? Da würde mich die Kalkulation interessieren. Wie lange arbeitet man an einem Kilt? Wenn ich von einem Kilt pro Stunde und z.B. Lohnkosten von 13 Euro pro Stunde ausgehe (Bruttokosten für einen Arbeitgeber pro Arbeitnehmer, bzw. bei Lohnfertigung oder als Selbständiger muss mit wesentlich mehr kalkuliert werden), bleiben noch 2 Euro für das Material über. Wenn es wesentlich schneller geht, dann vielleicht... Aber läuft es hier nicht schon wieder auf das Auslagern der Produktionsstätte hinaus?
  18. Bzgl. Preis: Den finde ich schon ok, viel weiter würde ich nicht runtergehen, sonst bleibt nichts mehr über. Ich kann mir auch vorstellen, dass viele Trekker/Wanderer aus Deiner Zielgruppe gerne Produkte aus der Nähe kaufen, und deshalb auch demenstprechende (höhere) Preise gewöhnt sind. Internationaler Übersee-Versand ist doch irgendwie eine gewisse Hürde. Vielleicht folgt mal eine einfachere, puristische (leichtere) Variante für UL-Trekker, die etwas günstiger ist...
  19. Hi @ALF, der Punkt externes Dach vor dem Himmel dürfte auch ganz gut erklären, warum beim doppelwandigen Zelt das Innenzelt meistens trocken bleibt (Außenzelt = externes Dach vom Innenzelt). Und auch die Tatsache, dass das Innenzelt normalerweise sehr luftdurchlässig ist.
  20. mtp

    Post Trail Depression

    Was das Thema Heimweh betrifft, hatten wir das Glück, unsere bisherigen Reisen gemeinsam als Familie unternehmen und unsere Sehnsucht nach der Ferne bzw. unser Fernweh gemeinsam ausleben zu können. Wenn ich alleine wo unterwegs war, habe ich mich meistens auch nicht 100%ig wohl gefühlt. Inzwischen gehen die Kinder immer öfter ihre eigenen Wege, und man unternimmt dann gerne mal etwas nur zu zweit oder auch alleine (ohne Heimweh zu bekommen).
  21. mtp

    Post Trail Depression

    @FlorianHomeier, bei Deinem vorhergehenden Post wollte ich auch anknöpfen - manche Unternehmungen (wie z.B. Reisen bzw. der im Video genannte Thru-Hike), verändern die eigene bisherige Sichtweise. Ungewollt hat man dabei vielleicht "die Büchse der Pandora geöffnet", und muss anschließend damit leben, ob man will oder nicht (ist jetzt wahrscheinlich übertrieben, vielleicht genauso wie der Titel des Videos, aber die Grundaussage dürfte klar sein ). Die Beschreibungen aus dem Video sind mir nämlich durchaus in ähnlicher Form bekannt, zwar nicht als Thruhiker, aber von diversen Reisen. Ich bin ziemlich davon überzeugt, dass sie auf die meisten Leute zutreffen, die gerne individuell unterwegs sind, und sich unkonventionell abseits der touristisch ausgetretenen oder adaptierten Pfade bewegen, oder gerne in fremde Kulturen mit anderen gesellschaftlichen Normen eintauchen. Beides verändert meistens die Sicht auf die eigenen Denkgewohnheiten, Prioritäten, Erwartungshaltungen usw. Bei der Rückkehr hat man oftmals einen verbesserten Blick auf das Wesentliche und merkt vielleicht, dass man in der Vergangenheit so manchen nicht notwendigen Dingen oder Luxusproblemen zu viel Bedeutung zugemessen hat...
  22. Die Definition in Wikipedia stammt lt. dem dort angegebenen Einzelnachweis aus der Brockhaus Enzyklopädie (habe die Definition in meinem Brockhaus in ähnlicher Form gefunden). Messbare Daten werden in der Definition tatsächlich nicht verlangt - das war wohl mehr meine (technisch-naturwissenschaftlich geprägte) Meinung im konkreten Zusammenhang mit dem Thema dieses Fadens. Ich wollte darauf hinaus, dass, wenn man für Essensrationen und Kalorienverbrauch bzw. -bedarf Erfahrungswerte heranzieht (diese muss man aber irgendwie messen, oder?), das durchaus eine wissenschaftliche Vorgangsweise sein kann.
  23. Die Wissenschaft findet deshalb eine sehr hohe Beachtung, weil sie das einzige System ist, welches auf objektiven und verifizierbaren Grundlagen beruht. Sie ist keine Glaubensrichtung, sondern überprüfbares Wissen. Wissenschaft ist keinesfalls heilig - im Gegenteil, nirgendwo sonst werden ständig neue Erkenntnisse gewonnen, und die bisherigen angepasst und ergänzt. Wissenschaft hat auch kein Problem damit, Theorien wieder zu verwerfen, falls sie sich als falsch oder nicht haltbar herausstellen. Meiner Meinung nach hat die Wissenschaft in der heutigen Zeit noch immer zuwenig Bedeutung, und sollte einen noch höheren Stellenwert in der Gesellschaft haben. Übrigens zählen lt. der Definition in Wikipedia auch Erfahrungen zur Wissenschaft. Das heißt für mich, wer Erfahrungswerte entsprechend messbar sammelt, auswertet und wiederverwendet, macht nichts anderes, als wissenschaftlich vorzugehen.
  24. Hallo und danke schonmal, ja genau, der Rucksack sagt mir sehr zu wegen dem guten Tragesystem, und der Vielseitigkeit. Ich habe mir früher mal überlegt, den Nigor Moyo anzuschaffen, es ist aber dann der Virga 26 geworden. Vielleicht wäre der Moyo ja eine Alternative oder Ergänzung für die Zukunft? Wasserflasche (gibts Hella in Österreich?) - vielleicht reicht mir auch nur eine Flasche (falt oder fest). Kann ja unterwegs noch eine Wasserflasche kaufen, falls benötigt. Bei den Jacken habe ich das Problem, wenn ich nur eine Windjacke und eine wärmere Isojacke mitnehme, wirds mir beim Gehen mit der Windjacke zu kalt, und mit der wärmeren Jacke zu warm. Deshalb das Konzept mit zwei Jacken. Habe dazu schon viel rumprobiert, was besseres ist mir mit meinen derzeitigen Sachen nicht eingefallen. Letztendlich hängts aber auch vom Wetterbericht für die vier Tage ab, vielleicht ändert sich bei der Bekleidung noch was. Ohne Gürtel hält die Hose leider nicht, ich müßte dazu ein Gummiband einfädeln wie bei meiner Tourenhose oder so ähnlich. Ob das dann so gut funktioniert. Eine Lauftight wäre eine Alternative, das sagt mir aber bei dieser Tour mit Essen in Schutzhütte und Gasthaus nicht so zu. Müßte zudem bei einer dünnen Lauftight wahrscheinlich oft die Überhose anziehen, damit mir nicht zu kalt wird... und eine dicke Lauftight bringt gewichtstechnisch nicht mehr viel und wird mir dann wieder zu warm. Die Uhr ist meine alte Polar und nicht wirklich notwendig, aber ich bin sie halt so gewohnt... ich könnte aber stattdessen das Handyladekabel mitnehmen, ist sogar etwas leichter. Ob mir die Z-Lite reicht, würde ich ja wirklich vorher noch gern testen, weiß nur nicht ob ich noch dazukomme. Bei der getragenen Bekleidung habe ich mich selbst über das hohe Gewicht gewundert. Aber sobald ich irgendwas weglasse, friert mich so ab 10°C und drunter (und das könnte dann bei der Tour ständig sein). Vielleicht lasse ich noch ein Shirt weg. Die alten Trailrunner liegen natürlich schwer auf der Waage. Die Lampen habe ich beide bereits (BD Ion bei den Schnäppchen der Bergfreunde zugeschlagen). Da ich denke, nicht viel Licht zu benötigen, wäre die Petzl die leichtere Wahl. Obwohl ich persönlich auch mit der BD draussen ein besseres Gefühl habe. Ja, schwierig, viel Gewicht bringe ich momentan nicht mehr runter.
  25. Hallo in die Runde, ich bin gerade beim Planen meiner etwa 4-tägigen Tour auf dem Johannesweg in zwei Wochen. Der Weg passt mir ganz gut für ein paar Tage über Ostern, ich habe von dem Weg durch jemanden der ihn schon gegangen ist erfahren, als ich in der Gegend dort nach einer Wandermöglichkeit suchte. Bei der Tour möchte ich auch mein Setup testen und optimieren, gleichzeitig soll es eine sanfte Belastungsprobe und Regenerationstraining für meinen immer noch lädierten Rücken sein. Da unterwegs eine gute Versorgung gegeben ist, nehme ich nur ein paar Riegel und Jause mit, Frühstück und Hauptmahlzeit esse ich in einer Hütte oder in einem Gasthaus. Vielleicht habt Ihr kurz Zeit, meine vorläufige Packliste zu überfliegen, und mir Anregungen geben, was ich weglassen kann oder noch dazunehmen sollte, und wie ich kurzfristig, mit einfachen Mitteln und kleinem Budget noch Gewicht optimieren kann. Lt. Auskunft eines Unterkunftsbetreibers kann man bei den Hütten bzw. bei den Burgruinen problemlos campieren, also würde ich gerne mit Shelter und Schlafsack gehen. Das Nigor Ponchotarp ist derzeit mein leichtestes Tarp, zur Auswahl stünden auch noch ein GWC und mein Helium Bivy, sind aber beide schwerer. Falls es weiterhin so kalt bleibt, muss ich womöglich noch wärmere Kleidung mitnehmen. Optional kann ich die Tour auch als reine Hüttentour gehen, wenn alle Stricke reißen. Termin und Tourdaten: Ca. 10.-13.04.2017, 84km, 2010hm aufwärts und 1990hm abwärts, Höhe zwischen 493 und 981m, Temperatur 3-14°C, 15 Regentage im Monat. Ich überlege auch derzeit noch: TAR-Matte durch 6 Segmente Z-Lite ersetzen, aber wahrscheinlich ist die TAR doch besser für meinen Rücken. Evazote-Matte auf 80cm zuschneiden (reichen inkl. Überlappung für die Hüfte abwärts), oder z.B. auf 170cm lassen, als Iso und Schutz für die TAR-Matte. Leki Stöcke möchte ich noch gegen leichtere Fizan Compact oder Karrimor Carbon tauschen (eher Fizan, da leichter - robuste Stöcke habe ich ja mit den Leki bereits). Sommer-Trailrunner wären neue notwendig, obwohl mir auch die alten noch reichen. Meine La Sportiva Crossover wären mir doch etwas zu winterlastig für diese Tour. Schirm mitnehmen? Vielen Dank im Voraus und schönen Abend, mtp
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