Reputationsaktivitäten
-
Jens reagierte auf Brilo in Merino Preis-LeistungBei Dilling gibt es großartige Shirts aus Merinowolle zu vernünftigen Preisen. Gerade gibt’s 25% Rabatt auf alles.
-
Jens hat eine Reaktion von notenblog erhalten in Deutschlands bester Weitwanderweg?Danke! 👍 Dann fällt er schon mal aus meiner Planung raus. Mit Lärm habe ich das ganze Jahr genug zu tun..
-
Jens reagierte auf HelgaUnterwegs in Deutschlands bester Weitwanderweg?Nicht so genau nehmen. Es geht mir nur um Ideen.
-
Jens hat eine Reaktion von HelgaUnterwegs erhalten in Deutschlands bester Weitwanderweg?Danke! 👍 Dann fällt er schon mal aus meiner Planung raus. Mit Lärm habe ich das ganze Jahr genug zu tun..
-
Jens hat eine Reaktion von Timmy erhalten in Ich bin dann mal weg ...Ich finde es gut, wie Du selbst mit Deinen Ängsten umgehst. Mir ging es anfangs genauso, als ich alleine im Wald mein Zelt aufgestellt habe. Da hatte ich auch Muffensausen. Irgendwann kam mir mal, dass Angst-haben nichts schlimmes und sehr oft auf Ungewohntes zurückzuführen ist. Somit ist es ganz was natürliches, wenn solche Gefühle hochkommen. Sei froh, wenn einen solchen Schatz noch in Dir trägst - dann bist Du weit entfernt von dem Wettbewerb dieses Coolnes-Faktors, über allen Dingen zu stehen und macht Dich noch ein bisschen sympathischer.
So sieht's aus !!
-
Jens reagierte auf DerLandstreicher in Tyvek Bodenplane mit Eckösen versehen?Topsegelschotstek - das Leben kann so einfach sein 😀
-
Ich mache es fast wie @mtb_squirrel und bin damit am längsten 21 Tage unterwegs gewesen. Da ich Monatslinsen habe, würde ich auch den Monat damit durchziehen können und auch sonst denke ich, dass es keine Probleme geben sollte.
Welche Kontaktlinsen: Weiche Monatslinsen
Wo: Immer IM Zelt, wenn es keine (sauberen) Sanitäranlagen gibt, manchmal aber selbst dann im Zelt, weil ich auch faul bin.
Worauf: Gerade Unterlage, evt. Handtuch oder ähnliches. Rückseite vom Handy wird auch gern genommen. Wenn Karte dabei, die, egal. Was da gerade so in Reichweite im Zelt ist.
Ich mach's manchmal im Schneidersitz, manchmal schon im Liegen (auf dem Bauch).
1. Handreinigung 1: Unterschiedlich, je nach Trail. Wenn ich die Möglichkeit habe, Hände zu waschen tue ich das (Dr. Bronner's) oder ich nehme ein Wet-Wipe oder ein feuchtes dieser zu Pillen ultrakomprimierten kompostierbaren "Handtücher" (ein paar nehme ich immer mit, es muss auch nicht jedes Mal ein neues sein, ich nutze meins mehrere Tage, es geht nur um den hauptsächlichen Schmutz), um die Hände vorzureinigen.
2. Alles auf der Unterlage bereit legen.
3. Handreinigung 2: Alkoholbasiertes Hand-Desinfektionsmittel (z.B. auch von Dr. Bronner, hab's aber auch schon mit anderem, normalo Desinfektionsmittel gemacht), Hände damit gut feucht/nass machen, verreiben, etwas warten, bis der Alkohol verflogen ist, will man ja nicht im Auge haben. Nichts anderes anfassen.
4. Einsetzen/Herausnehmen: Kontaktlinse 1 rausnehmen (Behälter oder Auge), nochmal kurz mit dem Reinigungsmittel in der Handinnenfläche reinigen (mit Zeigefinger vorsichtig reiben), dann in den anderen Behälter (Plastik oder Mensch) einsetzen. Danach das gleiche mit K2, wie man es eben so macht. Einen Spiegel benötige ich dazu nicht, ansonsten hätte ich aber einen an der Mini-Haarbürste.
5. Reinigungsflüssigkeit aus der Hand und aus dem Behälter in die Apside oder auf das benutze Wipe tropfen lassen, was gerade zur Hand ist.
6. Zwischenreinigung: Wenn ich irgendwo bin, wo ich Lappen und Behälter mal richtig auswaschen kann, mache ich das.
Ich habe pro Woche 60ml Reinigung dabei, bin meistens zwei Wochen unterwegs, wenn ich weiß, dass es sehr staubig wird, nehme ich auch mal 60 + 100ml mit (Reisegrößen direkt vom Hersteller), damit ich evt. etwas mehr ab-/ausspülen kann.
Ich habe immer eine Ersatzlinse dabei, falls ich mal eine verliere oder schrotte, man weiß ja nie.
Solltet ihr Reisegrößen kaufen und die Sorte nicht kennen, probiert sie vorher längere Zeit aus. Ich hab mir mal ne Sorte gekauft, die nicht richtig gereinigt hat oder ich habe sie nicht vertragen, nach 4 Tagen hatte ich nur noch Fremdkörpergefühle im Auge.
@Jens @dermuthige
-
Jens reagierte auf grmbl in Schnäppchen-Thread 2.0OT: Die Geister die du riefst... vermutlich wird dir in Bälde ein gewisser Khyal in zwei kurzen, knappen halbseitigen Sätzen die Vorzüge dieses Teils erläutern
-
Jens reagierte auf bandit_bln in Nachttemperaturen recherchieren?Hier bekommst du für jeden Ort mit Wetterstation einen Rückblick für jeden Tag der letzten 10 Jahre.
https://www.wetterkontor.de/wetter-rueckblick/
Messstation, Datum, Ort und Zeitumfang einstellen, fertig. Nicht alle Messstation sind aber für Temperatur, sondern häufig für Niederschlag.
Wichtig ist noch, das Bodentemperatur etwas anderes ist, als gemessene Temperaturen.
Zum abschätzen, welche Temperaturen in welchem Monat an welchem Ort zu erwarten sind ideal, wenn man mal ein paar Jahre vergleicht. Ich habe angefangen mir zu merken, welche Nacht zu warm und zu kalt war und dann nachgeschaut, welche Temperaturen waren und kann so meine Schlafsäcke wirklich einschätzen.
-
Jens reagierte auf dee_gee in Nachttemperaturen recherchieren?Ich war vor ein paar Wochen im Sauerland unterwegs, und da wurde es nachts auch ziemlich frisch. In irgendeinem Web-Archiv habe ich dann was von Nacht-Tieftemperatur von 6°C gelesen. Ich hatte einen 133er Apex-Quilt dabei, konnte mit Alpha-Hoodie, Weste und Windjacke (sowie Liod-Hose) ganz gut kompensieren.
Für Deutschland gibt es z.B. hier Daten: https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/rueckblick.asp
Ich meine aber, ich hätte damals auf einer anderen Seite nachgeschaut.
Ggf. ist auch unter https://meteostat.net/ was für Frankreich/Spanien zu finden?
-
Jens reagierte auf doast in Darn Tough SocksOT: Die Frage ist ob man das so schamlos auch praktizieren will? Macht das jeder kann sich die Sache ja nie im Leben rechnen. Socken sind imho ein Verschleißgegenstand. Wer mit einem Produkt zufrieden ist/war kann das auch zum Ausdruck bringen indem er/sie entsprechend das dadurch würdigt auch mal neu zu kaufen. Ich bin nicht heiliger als der Papst aber wenn ich 1000+km aus einem Paar rausbekomme dann lass ichs gut sein und kaufe ein neues Paar. Tritt ein frühzeitiger Defekt o.ä. auf, dann nehme ich die Garantie natürlich in Anspruch. Denke alles nach Maß und Ziel.
-
Jens hat eine Reaktion von kai erhalten in Ich bin dann mal weg ...Ich finde es gut, wie Du selbst mit Deinen Ängsten umgehst. Mir ging es anfangs genauso, als ich alleine im Wald mein Zelt aufgestellt habe. Da hatte ich auch Muffensausen. Irgendwann kam mir mal, dass Angst-haben nichts schlimmes und sehr oft auf Ungewohntes zurückzuführen ist. Somit ist es ganz was natürliches, wenn solche Gefühle hochkommen. Sei froh, wenn einen solchen Schatz noch in Dir trägst - dann bist Du weit entfernt von dem Wettbewerb dieses Coolnes-Faktors, über allen Dingen zu stehen und macht Dich noch ein bisschen sympathischer.
So sieht's aus !!
-
Jens hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Ich bin dann mal weg ...Ich finde es gut, wie Du selbst mit Deinen Ängsten umgehst. Mir ging es anfangs genauso, als ich alleine im Wald mein Zelt aufgestellt habe. Da hatte ich auch Muffensausen. Irgendwann kam mir mal, dass Angst-haben nichts schlimmes und sehr oft auf Ungewohntes zurückzuführen ist. Somit ist es ganz was natürliches, wenn solche Gefühle hochkommen. Sei froh, wenn einen solchen Schatz noch in Dir trägst - dann bist Du weit entfernt von dem Wettbewerb dieses Coolnes-Faktors, über allen Dingen zu stehen und macht Dich noch ein bisschen sympathischer.
So sieht's aus !!
-
Jens hat eine Reaktion von FuchsVomWalde erhalten in Ich bin dann mal weg ...Ich finde es gut, wie Du selbst mit Deinen Ängsten umgehst. Mir ging es anfangs genauso, als ich alleine im Wald mein Zelt aufgestellt habe. Da hatte ich auch Muffensausen. Irgendwann kam mir mal, dass Angst-haben nichts schlimmes und sehr oft auf Ungewohntes zurückzuführen ist. Somit ist es ganz was natürliches, wenn solche Gefühle hochkommen. Sei froh, wenn einen solchen Schatz noch in Dir trägst - dann bist Du weit entfernt von dem Wettbewerb dieses Coolnes-Faktors, über allen Dingen zu stehen und macht Dich noch ein bisschen sympathischer.
So sieht's aus !!
-
Jens hat eine Reaktion von kra erhalten in PowerKondom - EINWEG-PowerbankOT: Ich bin gerade über diesenn Thread gestolpert und habe mal einfach so den Link angeklickt... Das Teil wird ja auch nach fast vier Jahren noch immer angeboten! Kann ja wohl nicht sein... Gibts denn heute immer noch jemanden, der solchen Umweltschrott kauft??
-
Jens hat eine Reaktion von Dingo erhalten in Shorts / Wanderhosen antibakteriell / geruchsminderndWenn Ihr Euch einig seid und beide Lust drauf habt, schlagt doch Euer Zelt abends einfach am Waldsee auf und springt nach der Fünf-Minuten-Terrine gemeinsam ins kühle Nass. Dann ist eine mögliche Geruchsbelästigung wie verflooogen...
Enjoy!
-
Jens hat eine Reaktion von EnjoyHike erhalten in Shorts / Wanderhosen antibakteriell / geruchsminderndWenn Ihr Euch einig seid und beide Lust drauf habt, schlagt doch Euer Zelt abends einfach am Waldsee auf und springt nach der Fünf-Minuten-Terrine gemeinsam ins kühle Nass. Dann ist eine mögliche Geruchsbelästigung wie verflooogen...
Enjoy!
-
Jens reagierte auf khyal in Nitecore PB NB10000 V2 Unterschiede zur V1...Da Nitecore ja die V2 Version der NB10.000 rausgebracht hat, lag es nahe, ihr mal mit Messgeraeten zuleibe zu ruecken
Das Wichtigste vorweg, gut wie die Alte, klare Empfehlung, aber keine so grossen Neuerungen / Verbesserungen, dass es sich lohnt, von V1 auf V2 zu wechseln.
Wenn man so ueber die tech.Angaben schaut, ist kaum ein Unterschied :
10000mAH (38,5Wh) / 6,4 Ah / 5V
Input: 5V-2,4A / 9V-2A
Output: USB-C: 5V-3A / 9V-2.22A (2 A) / 12V-1,68A (1,5 A) / USB-A: 5V-3A / 9V-2A / 12V 1,5A
Dual Ports: 5V-3A (MAX)
Also nurauf USB-C bei den hoeheren Spannungen ca 10% mehr Strom moeglich.
Nun zu den Messdaten im Vergleich zu den angegebenen Daten :
Angegeben sind 6,4 Ah auf dem USB-Ausgang bei 5 V, was einer Nutzung von gut 83% der Akku-Nenn-Kapazitaet entspricht, gemessen habe ich mit eingestelltem 1 A Stromfluss (klar koennte man noch ein bisschen mehr rausholen, wenn man mit einer sehr niedrigen Belastung misst, aber das ist imho nicht praxisgerecht), in den 2 Messlaeufen 6,76 bzw 6,86, gemittelt 6,81 Ah, was 6,4% mehr als angegeben sind bzw was einer Nutzung von gut 88,5 % der Akku-Nenn-Kapazitaet entspricht.
In manchen Details gibt es kleine Verbesserungen, der Schalter mit etwas unklarem Druckpunkt wurde gegen einen Besseren ausgetauscht, die 4 LED, die gemeinsam unter einer Sichtscheibe und rel schlecht (zumindest aus der Entfernung) ablesbar waren, wurden gegen 4 LED in jeweils einzelnen Bohrungen ausgetauscht.
Um die beiden USB-Buchsen wurde ein gelber Rand eingefuegt, eigentlich eine rein optische Sache, positiv liesse sich vielleicht anmerken, dass man durch etwas Lichtreflektion bei schlechten Lichtverhaeltnissen etwas besser sehen kann, wie rum der USB-A-Stecker rein muss.
Was das Gewicht betrifft, hat sie etwas zugelegt, von gemessenen 151 auf 154,7 g, was ca 2,5% entspricht, da es vorher einzelne User gab, die bemaengelt hatten, dass sich unter hohem Druck die Gehaeuseplatten etwas durchbogen, vermute ich, dass Nitecore darauf reagiert und die Hohlraeume ausgefuellt hat.
DerWirkungsgrad (also Verhaeltnis zwischen zum kompletten Laden noetiger Energie zu der auf dem USB Ausgang entnehmbarer Energie) ist schlechter als bei der NB5000, was aber bei einer grossen 10000er nicht so eine Rolle spielt, da die ja ueblicherweise eher fuer Steckdosenladung eingesetzt werden.
-
Jens hat eine Reaktion von ULgeher erhalten in Packmass Apex-Quilts und KompressionssäckeUnd wie wär‘s mit nem ganz normalen Müllsack? Das Packmaß kannst Du so doch auch etwas variieren. Obwohl, ich sehe es ähnlich wie @khyal und komprimiere meinen Schlafsack ebenfalls nicht bis ans äußerste. Beim Zusammenpacken relativ locker in einen solchen Müllsack (mit dem ich abends gleichzeitig die Isomatte aufpumpe) und ab in den Rucksack.
Hattest Du denn so schlechtes Wetter, dass Du so selten den Quilt trocknen konntest? Bei mir ging das bislang immer ratze-fatze.
-
Jens hat eine Reaktion von ChrisS erhalten in Packmass Apex-Quilts und KompressionssäckeUnd wie wär‘s mit nem ganz normalen Müllsack? Das Packmaß kannst Du so doch auch etwas variieren. Obwohl, ich sehe es ähnlich wie @khyal und komprimiere meinen Schlafsack ebenfalls nicht bis ans äußerste. Beim Zusammenpacken relativ locker in einen solchen Müllsack (mit dem ich abends gleichzeitig die Isomatte aufpumpe) und ab in den Rucksack.
Hattest Du denn so schlechtes Wetter, dass Du so selten den Quilt trocknen konntest? Bei mir ging das bislang immer ratze-fatze.
-
Jens reagierte auf LAUFBURSCHE in 1NITETENTHi Folks,
Das mehrheitlich auf belgischen Gebiet befindliche Pendent nennt sich: welcometomygarden
Gibt aber zunehmend auch Teilnehmer in DE.
2x genutzt. 2x tolle Erfahrungen gemacht.
Beste Grüße,
LaBu
-
-
Jens hat eine Reaktion von Mia im Zelt erhalten in Thruhike auf dem Arizona Trail Frühling 2022Einfach super, der Bericht. Und auch die Fotos sind genial. Wenn‘s nicht nur so weit weg wäre...
+ 1 (für Dich)
+1 (für Deinen Mann)
-
Jens reagierte auf Mia im Zelt in Thruhike auf dem Arizona Trail Frühling 2022Tag 15 (21km), Tag 16 (27km) & Tag 17 (23km)
Dieser Abschnitt bis Kearny war insgesamt ziemlich trocken. Da die ersten Wasserquellen nach Oracle ausschließlich aus Bear Boxes bestanden, die zweifelhaft befüllt waren, nahm ich anfangs 3,5 Liter mit. Blöderweise bekam ich dann von dem dadurch schwer gewordenen Rucksack immer stärkere Schulterschmerzen. Mein Mann nahm mir dankenswerterweise etwas Wasser ab.
Wir starteten relativ spät um die teure Ranch optimal auszunutzen. Der Trail führte auf einfachen Pfaden durch sanft gewellte trockene Landschaft, wo nur ein paar stachelige Büsche und noch stacheligere Kakteen wuchsen. Dieser und der nächste Tag versprach hohe 20 Grad heiß zu werden – die Aussicht auf Schatten war gering. Selbst an diesem Tag war es mir ein wenig zu warm, doch an den nächsten sollte es noch heißer werden. Keine tolle Aussicht.
Die Nacht auf dem Zeltplatz mitten im Nirgendwo war angenehm warm. Aufgrund der vorhergesagten Hitze versuchten wir früh zu starten. Anfangs ging es auch noch gut. Der Weg war einfach zu gehen und führte nur hin und wieder einen Hügel hinauf. Die Aussichten empfand ich als schön, aber nicht so überwältigend wie von den hohen Bergen. Als ich oben an einem Hügel ankam, bekam ich Hüftschmerzen, die nach und nach immer stärker wurden. Die blöden empfindlichen Schultern taten auch schon wieder weh. Außerdem war es mir selbst mit Schirm zu warm. Wir mussten einen Umweg zu einem XXL-Wassertank gehen, denn in dieser trockenen Landschaft sind diese rar. Dort angekommen legten wir aufgrund meiner Hüftschmerzen eine verfrühte zweistündige Zwangspause ein. Der schwere Rucksack war wohl zu viel für meine Hüften und auch für die Schultern. Zwar war das Baseweight mit rund 4,5kg leicht, aber die Lebensmittel und das Wasser brachten das Gesamtgewicht auf 10kg und mehr. Mein Mann kennt sich mit der Anatomie der Muskeln aus und massierte mich, doch das erwies sich an der Stelle als etwas schwierig. Das Wasser in dem Tank war herrlich klar und lecker – es schwammen übrigens Goldfische im Tank! Die Schmerzen an der Hüfte waren besser geworden, aber gefühlt war die Luft noch heißer geworden. Ich träumte von dem kühlen Wetter Skandinaviens und wünschte mir einen Regenschauer herbei.
Wenn wir schattige Stellen fanden, was in dieser stacheligen Vegetation nicht einfach war, nutzten wir sie für kleine Snackpausen. Erst eine Stunde bevor es dunkel wurde, sanken die Temperaturen auf ein angenehmes Niveau ab.
Auch an diesem Tag wurde es wieder viel zu schnell viel zu warm. Ich nahm mir vor, sollte ich es mal schaffen mir den Traum vom PCT zu erfüllen, an solch heißen Tagen auf Nighthiking mit einer Kopflampe umzusatteln. Der heutige Weg war fast ausschließlich flach. Schon bald entdeckten wir die Wohnmobil-Station der MTBler, die wir schon am Vortag beim Wassertank gesehen hatten, die gerade Trail Magic aufgebaut hatten. Für mich gab es eine Avocado und für meinen Mann ein Müslimix. Sehr nett! Wenige km weiter kamen wir an einem Parkplatz an einer Bear Box vorbei, in der wir neben Wasser auch gekühlte Getränke, Äpfel und einige Schokoriegel fanden. Wahnsinn – gleich 2x Trail Magic!
Diese Aufheiterung hatte ich bei der heutigen Hitze auch nötig – im Schatten war es auszuhalten, aber das Laufen ging nur mit Sonnenschirm. Am späten Nachmittag war ich trotz langer Mittagspause völlig erschöpft. Wir mussten neben unseren üblichen Kilometern noch einen zusätzlichen Umweg von 3km (hin- und zurück) zu einem Wildlife-Tank laufen, um dort unser Wasser aufzufüllen. Also gelaufen sind wir mehr als 27 km, davon nur nicht alle auf dem AZT. Am Abend sahen wir von unserem Zeltplatz aus einen grandiosen Sonnenuntergang, dessen Schönheit nur von Strommasten gestört wurde.
Diese Nacht war wie die zuvor wieder angenehm warm. Mein Mann muss nur irgendwie einen winzigen Stachel in seine TaR Xtherm bekommen haben, denn die verlor in der Nacht an Luft. Zwar nicht schnell und viel, aber doch merklich. In Kearny hieß es also neben Resupply erledigen nun auch Matte flicken.
Wir entschieden ohne längere Mittagspause die verbliebenen 23km bis zu einem großen Parkplatz weiterzugehen, um dort nach einem Hitch Ausschau zu halten. Im Nachhinein stellte es sich als ziemlich unklug heraus bei der Hitze keine Mittagspause zu machen. Insbesondere meine Konzentration hatte schon durch die Hitze vom Vortag gelitten und an diesem Tag litt sie noch mehr. Oben an einem Bergpass wehte ein böiger Wind, der eine Strebe vom Sonnenschirm meines Mannes zum zerbrechen brachte. Toll – nun müssen zwei Ausrüstungsgegenstände repariert werden. Am Parkplatz angekommen war ich so fertig, dass ich mich erst mal einige Zeit auf die im Schatten gelegene Bear Box setzten musste. Zu allem Überfluss fanden wir keine Mitfahrgelegenheit und hatten auch keinen Empfang um einen Trail Angel in Kearny zu kontaktieren. Die anwesenden auf dem Parkplatz hatten ebenfalls keinen Empfang. Also blieb uns nichts anderes übrig als weitere 3km bis zum nächsten Parkplatz zu laufen. Dort soll man Empfang haben. Diesen brauchten wir dann gar nicht, denn ein Spaziergänger aus Kearny bat und an, uns mitzunehmen. Vor Ort checkten wir gleich ins örtliche Motel ein.
Am nächsten Tag legten wir ungeplanten einen Ruhetag ein, da es so viel zu organisieren gab. Den Resupply hatten wir schnell erledigt. Doch dann kam das nächste Desaster: Vor dem Start auf dem AZT waren wir sieben Wochen in Costa Rica gewesen. Für diese Reise hatten wir ein paar Ausrüstungsgegenstände dabei, die wir zwar behalten wollten, aber auf dem AZT unnötig waren. Wir entschieden uns für einen Tipp aus einer Facebook-Gruppe und verschickten die Sachen in einer Bounce-Box ans Post-Office in Kearny um sie anschließend weiter zu bouncen. Auf dem PCT soll das eine gängige Methode sein. Ein Hauptgrund für diese Entscheidung war die Sorge vor dem deutschen Zoll, da wir kaum Unterlagen besaßen, die beweisen konnte, dass wir alles in Deutschland besorgt hatten. Tja und es stellte sich heraus, dass das Paket gar nicht im Postamt von Kearny war. Laut Tracking-Code war es auf dem Rückweg zum Absender – den es gar nicht wirklich gab, da wir mangels eigener Adresse die von der Airbnb-Wohnung genommen hatten. Ein gemeinsamer Anruf bei der amerikanischen Post brachte sowohl mich als auch meinen Mann schier zur Verzweiflung, denn es dauerte geschlagene 45min um eine echte Person ans Telefon zu kriegen, die uns weder weitere Infos noch Hilfestellung geben konnte. Der Besitzer der Airbnb-Wohnung sagte schlussendlich zu das Paket anzunehmen und uns zuzuschicken.
Da meine Bluse und Shorts schon viel zu viele Löcher bekommen hatten, kaufte ich spontan Ersatz im örtlichen Thrift-Store. Die Reparatur der Ausrüstung war zwar nervig, ging aber vergleichsweise unproblematisch von Statten.
-
Jens reagierte auf Mia im Zelt in Thruhike auf dem Arizona Trail Frühling 2022Tag 13 (22km) & Tag 14 (22km)
Diese Nacht war angenehm warm, ein richtiger Genuss nach den vielen frostigen Nächten zuvor. Diesmal sollte es erneut den ganzen Tag bergauf gehen, insgesamt rund 1600hm. Der Anstieg begann in sanften Kehren bis zum Romero Pass. Ab hier sollte der Trail laut Farout-App ruppiger werden. Das tat er auch, denn er bestand zunehmend aus großem Geröll und der Weg wurde nach dem steilen Anstieg immer schwerer zu erkennen. Es gab zwar Steinmännchen, doch die waren nicht immer überall vorhanden. Während wir bergauf liefen begegneten wir einem Paar, welches uns auf einen kommenden Sturm hinwies. Da wir seit Vail kein Internetempfang hatten, hatten wir nicht mehr an die Wettervorhersage gedacht. So ließen wir uns dazu animieren, selber einen Blick in die Vorhersage zu werfen. So weit oben hatten wir tatsächlich guten Empfang und konnten die Sturmvorhersage selber sehen.
Die Markierung in der „Wilderness of Rocks“ mit unzähligen Findlingen und kleinen Bächen war immer mal wieder dürftig, so dass wir uns in dieser Wilderness, die ihrem Namen vollkommen gerecht wird, verliefen. Wir schafften es knapp noch eine Pizza in der Mt. Lemmon Cookie Cabin abzugreifen. Rechtzeitig wollten wir uns auf den Weg machen, um noch ein windgeschütztes Plätzchen für unser Zelt zu finden. Inzwischen war es kalt geworden und der Wind hatte ordentlich aufgefrischt. Doch vorher versuchte mein Mann noch ein Zimmer in Oracle zu reservieren. Dies erwies sich als schwierig: Die einzige Übernachtungsmöglichkeit war eine Ranch mit Zimmerpreisen von 135$ plus Steuern übrig. Ein wahrlich saftiger Preis, aber wir willigten ein, denn den Pausentag brauchten wir nun dringend. Um einen Zeltplatz zu finden, liefen wir nicht bloß aus Summerhaven raus, sondern verließen sogar den AZT, da dieser ausgesetzt über einen Grat weitergehen würde. An einer verbreiterten Stelle am Rand einer Forststraße fanden wir nach 22km ein windgeschütztes Plätzchen. Weiter oben war der Wind inzwischen viel zu stark geworden. Kurz nachdem wir die Isomatten aufgepustet hatten, fing es an zu schneien.
Es schneite tatsächlich immer weiter, wenn auch nicht immer gleich stark. Irgendwann muss es aufgehört haben oder drauf geregnet haben, denn der Boden war am nächsten Tag zwar weiß, aber die Schneehöhe gering. Auch der Weg an dem Grat oben am Bergrücken war problemlos zu gehen und die Aussichten weitreichend. Der Abstieg in Richtung Oracle wurde richtig unangenehm für die Füße und die Knie, denn es ging auf einer steilen Forststraße bergab. Weiter unten ging der Weg wieder in einen angenehm zu gehenden Trail über. Von @berghutze bekamen wir den Tipp Trailangel Carole nach einem Fahrservice zu fragen. Dies taten wir auch, nachdem wir nach einer Wanderleistung von 22km den Treffpunkt erst mal nicht gefunden hatten. Sie bot uns nicht nur an uns für ein geringes Entgelt auch zurück zum Trail, sondern auch zu den Einkaufsmöglichkeiten zu fahren, da diese in Oracle weit voneinander entfernt sind. Die Ranch erwies sich als luxuriös ausgestattet. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Resupply-Einkäufen (v.a. im günstigen Dollar General) und dem Verzehr je eines Riesen-Burritos, den es bei einem örtlichen Mexikaner zu erwerben gab.