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Ultraleicht Trekking

backpackersimon

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  1. Hängt auch davon ab, ob die Rohrdurchmesser passen (kann man mit einem Messchieber o.ä. überprüfen) Zum Ablösen: paar min in den Wasserkocher und dann abdrehen/ziehen. Allerdings keine Garantie darauf. Hab das Procedere bislang nur mit Fizan Griffen erfolgreich gestaltet.
  2. Ich persönlich kaufe nur noch wenige Produkte von der Stange - meist Kleidung oder Schuhwerk. Equipment habe ich fast alles was ich will und das leichter als die Cottages es bieten und das ohne Cuben (von dem ich kein Fan bin). Prinzipiell sehe ich das Problem nicht, dass hochpreisige Ausrüstung sich jetzt auch im UL Bereich einbürgert. In anderen Bereichen ist das nicht anders. Es steht jedem frei das zu kaufen was er für richtig hält. Welche meinst du speziell? Zpacks? EE? Die werden halt wegen der US-Trails etwas gehyped aber einen Szeneweiten Trend würde ich daraus noch nicht ableiten wollen. Bei manchen Neuheiten drängt sich mir auch hin und wieder der Eindruck auf, aber das ist jetzet nicht unbedingt etwas UL spezifisches. Tja wer den UL Gedanke verstanden hat, weiß, dass es kein Cuben, Carbon oder Daune braucht um 2,5kg Baseweiht zu "erreichen". Wer das nicht hat, der kann wohl auch 2000€ und mehr ausgeben und trotzdem nicht "UL" unterwegs sein. Das ist sehr subjektiv. Cuben sieht vielleicht noch im Neuzustand "edel" aus. OT: Was an sich schon strange ist, das Teil wiegt fast 600g für zwei - meinetwegen aber alleine ist das doch overkill.
  3. OT: Nun das ist eine Frage der Konstruktion. ich als Rechtshänder nähe sie mir so, dass sie nur an der rechten Seite offen ist. Damit gab es noch keine Probleme. Theoretisch könnte man auch noch Kam-Snaps/Magnete, Klett o.ä. anbringen. Praktisch ist das nicht nötig. Aber du hast recht. wenn man sich nicht wirklich wohl fühlt mit einer Lösung, dann fährt man anders vielleicht besser und den Rucksack absetzen ist ja auch kein Hexenwerk...
  4. OT: Das ist nur dann ein Problem wenn das Material sehr elastisch ist oder ausgeleiert ist. Davon Abgesehen packt man da sinnvollerweise auch nur Essen für den Tag und maximal ne Windhose rein. Die Idee ist ja das Teil dafür zu nutzen den Rucksack nicht absetzen zu müssen. Btw.: Schicker Pack
  5. OT: Ich wage zu bezweifeln, dass das mit SilNylon genauso funktioniert. Meines Wissens nach ist für SilNylon höchstens Elastosil als Kleber brauchbar und auch das nur eingeschränkt. Abdichten mit SilNet geht, ist aber bei weitem nicht so schön wie die Tapelösung.
  6. OT: Vor dem Hintergrund würde ich folgendes empfehlen: erst den Rest der Ausrüstung umstellen - ggf. eine Packliste hier im Forum zum zerpflücken posten. Den Rucksack als letztes Teil optimieren. Entweder nur den Deckel abnehmen, Riemen abschneiden und den Pack als CinchTop nutzen oder verkaufen und was komplett neues nähen wäre mein Ansatz. Der Aufwand, Nähte auzutrennen, Stoffteile auszutauschen usw. wäre mir zu groß außer du möchtest den Pack als Schnittmuster für was eigenes verwenden...
  7. Das ist im Prinzip der Cuben Poncho von MLD nur mit nem dünneren Cuben. Den hatte ich mal - war mir aber zu kurz als Shelter. Prinzipiell sollte das schon umsetzbar sein. MLD verwendet Kamsnaps an den Abspannpunkten. Die Kapuze ist dabei ein rundes Loch, das ist etwas versetzt in Längsrichtung. Um das Kopfloch zu verschließen wird dort via Kordelzug das Kopfloch verschlossen. Evtl könnte man auch eine Lösung wie beim ProPoncho von MLD verbauen, d.h. eine einrollbare Kapuze.
  8. OT: Nur macht es wenig Sinn für ein paar Gramm Ersparnis teures Cuben zu verwenden, wenn man später aus Angst es könnte durchgerieben werden noch ne Lage TyvekFolie darunter packt Zur Sache: Die namhaften Cottages verwenden soweit ich weiß auch 0.75oz DCF für Bivys... also sollte 1oz auch für einen Zeltboden funktionieren. Ausreißen wird da bei den auftretenden Belastungen wohl nichts. Ich würde aber auch dazu tendieren den Reißer etwas höher ins Mesh einzunähen und nicht direkt an das DCF - das müsste einfacher und sauberer zu nähen sein. OT: alternatives Material: 55g/qm SilNylon - mit allen Vor und Nachteilen...
  9. Mir fallen der HMG Ice Pack und ein Custom Pack von KS-Ultralight ein. Ansonsten - MYOG ? Ganz generell würde ich aber den Bisherigen behalten, wenn er soweit passt und seinen Zweck erfüllt. If it ain't broke don't fix it...
  10. Sofern keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen sollten ~20L ausreichen. Vor allen Dingen wenn in Herbergen übernachtet wird. So ein Rucksack kann zwischen 150 und 300g wiegen. Beispiele Der Zpacks pack wäre mir zu schwer für die Tour Edit: Eine Auflistung jedes noch so kleinen Gegenstands ist eine hilfreiche Methode Einsparpotentiale zu erkennen. Hilfreich ist eventuell auch der Rote Faden
  11. Abgesehen von einer Express Lieferung, bei der DHL die Zollabwicklung im vorhinein übernommen hat - wollte bislang niemand irgend etwas von mir - MLD/Zpacks/Dutchware/Rockywoods und co. ist bislang immer durchgerutscht und war auch super schnell da. Es bleibt ein wenig ein Glücksspiel - aber bei der Bestellung sollte man nicht damit rechnen.
  12. Hüttenwandern in den Allgäuer Alpen schon in Betracht gezogen? https://www.oberstdorf.de/alpininfo/huetten/allgaeu-durchquerung/ Anreise sollte vertretbar sein und das Busnetz ist auch recht gut ausgebaut. Die Hütteninfrastruktur ist sehr gut ausgebaut. Inwiefern deine Begleiter den alpinen Herausforderungen gewachsen sind kann ich schlecht beurteilen. Die Tour kann modular aufgebaut und ggf. in die eine oder andere Richtung erweitert oder abgekürzt werden. Einfach mal ein bisschen recherchieren. Ich persönlich fand die Gegend immer lohnend - allerdings hat sich das seit geraumer Zeit rumgesprochen. Wer die Einsamkeit sucht wird dort nicht fündig. Im Juli würde ich insbesondere auf dem Heilbronner Höhenweg und der Kemptner Hütte mit mächtig Betrieb rechnen. Am besten die Tour so legen, dass man am Dienstag/Mittwoch/Donnerstag auf Rappensee und Kemptner Hütte ankommt.
  13. "Cottage" - da schwingt für mich immer der Charme einer Hinterhofwerkstatt mit, die mit kleinen Teams an ihren (innovativen) Spezialprodukten tüfteln. Für mich fängt mit dem Auslagern der Produktion der Wandel zum klassischen Unternehmen an. Gleiches gilt, wenn die eigene Produktion eine Größenordnung erreicht, die nicht mehr in die Hinterhofwerkstatt passt und man in immer größere Produktionsräumlichkeiten umziehen muss (ich sag mal ab ~30 Leuten). "Glaubwürdiger" sind "Cottages" im Falle des UL-Trekkings insofern, als dass viele ihre (ursprünglichen) Produkte speziell auf bzw. für die bekannten Long Distance Trails entwickelt haben. Zpacks wird in meinen Augen immer mehr zum klassischen Anbieter von (leichter) Ausrüstung, was ich nicht zuletzt daran festmache, dass (S)UL Klassiker wie der "Zero"mit 100g Eigengewicht oder das Hexamid sukzessive (ersatzlos) aus dem Portfolio verschwinden. Sie scheinen einen ähnlichen Weg zu nehmen wie Gossamer Gear. Gründe bei "Cottages" einzukaufen sind aus meiner Sicht in erster Linie deren Spezial Produkte, die es bei den Großen nicht gibt. Custom Anfertigungen fallen auch in diese Rubrik. Die Qualität sehe ich weniger problematisch - es gibt auch dort Hersteller mit hohen Qualitätsstandards. Edit: Ein weiterer Grund wäre die Unterstützung der Innovatoren und nicht der Kopierer aus Fernost - wobei natürlich auch fernöstliche Innovationen unterstützenswert sind.
  14. Ich nehme für alle Projekte bislang das 80er Alterfil Garn von ExTex. Damit bin ich sehr zufrieden.
  15. Exakt die roten Gurthaken von ExTex sind es. Die gibt es aber auch in anderen Farben. Man muss aber beachten, dass nicht jedes Gurtband passt (das normale rutscht durch) das starke Polyestergurtband sitzt für meinen Geschmack gerade richtig. Nicht zu fest, aber mit angenehmem Widerstand das starke Polyamidgurtband lässt sich dagegen kaum verstellen. Die Kosten kann ich nicht genau beziffern, da das Material teils noch vorhanden war, teils wurde etwas mehr bestellt und liegt noch hier herum... Manche Stoffe gibts aktuell bei ExTex nicht (z.B. das Diamond Ripstop der Außentaschen oder elastisches Mesh) man kann dafür auch andere günstigere (z.B. Zeltbodennylon) oder teurere (z.B. Cuben Hybrid) Materialien nehmen. Pack die Komponenten, die du verwenden möchtest doch einfach mal in den Warenkorb bei Extex und schau was sie dir in Rechnung stellen würden. An einem Rucksack saß ich inclusive Zuschnitt schätzungsweise 10 h +X so genau habe ich nicht auf die Uhr geschaut - Es sind viele kleine Arbeitsschritte, die sich aufsummieren. Wenns dein erster Pack ist, wird das länger dauern. Ein Wochenende kann für sowas schonmal draufgehen.
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