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Ultraleicht Trekking

backpackersimon

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  1. Ich bin gerade auf dem PCT unterwegs (inzwischen etwas über die Hälfte) und hatte Gelegenheit die eine oder andere Trail Verletzung zu beobachten... Gerade am Anfang: - falsches Schuhwerk d.h. entweder zu schwer oder zu klein führt zu Blasen - Zero Drop ist nicht für jeden. Nach ca 300 Meilen sind reihenweise Altra Träger auf der Strecke geblieben da die Füße gestreikt haben. - zu schnell zu viel gewollt sprich klassische Überlastung - trotz Schmerzen weiter auf Ibuprofen Eine kleine Auswahl der Verletzungen: Bandscheibenvorfall (Ursache vermutlich starke Gewichtsverlagerung nach einer Knieverletzung - Da wären ein paar Zeros vermutlich sinnvoll gewesen statt weiter zu laufen), Shin Splints, Blasen, alle Arten von Sehnenscheidenentzündungen, Ermüdungsbruch und ein paar nicht näher zu ergründende Fußverletzungen die aufgrund fehlender Krankenversicherung nicht vom Arzt untersucht wurden. Generell wäre meine Empfehlung: Schuhwerk passend zur Tour und den eigenen körperlichen Voraussetzungen zu wählen. Auf die „Marke“ pfeifen. Im Laden anprobieren. Anschwellen der Füße berücksichtigen. Flexibel bleiben - irgendwann braucht man ein neues Paar Schuhe, nicht immer ist alles verfügbar. Es langsam angehen lassen! Zeros nehmen bevor man das Gefühl hat einen zu brauchen. On Trail Zeros einplanen für lohnende Locations. Leichte Dehnübungen in den Wanderalltag einbauen. Tagsüber gelegentlich Pausieren. In der Mittagspause die Schuhe und Socken ausziehen. Stöcke - ich nutze welche bin aber kein uneingeschränkter Fan. Bergab ganz gut für die Gelenke. Sonst verleiten sie gerne dazu schneller zu gehen als manchmal gut wäre. Beeinträchtigen außerdem den Gleichgewichtssinn. Ich hab meist beide in einer Hand und erwäge einen heim zu schicken... Ich lauf ein paar Meilen pro Tag in meinen Sandalen (hätte nie gedacht dass ich ein zweites Paar Schuhe mal mit mir schleppen würde)
  2. Viel Spaß auf dem Trail. Vielleicht sieht man sich ja unterwegs. Ich hab die Ersten PCT Hiker im Flieger getroffen ist schon witzig wie das manchmal hinhaut.
  3. Ja ist die Nitecore TIP SE. Die Thrunite Ti3 hatte ich auch mal. USB-C war mir wichtig und die Leistung der TIP SE ist einfach genial.
  4. Ich bin gerade auf dem PCT unterwegs (aktuell Zero in Lake Tahoe) und ich hab das dabei: Nahrung: Riegel vorzugsweise mit hohem Proteingehalt Medikamente: Ibu und Immodium (noch nie benutzt) Vorsorge/Nachsorge/Ausrüstung: Leukotape, Gorillatape 100% Deet 1xMullbinde, 1xWundkompresse, paar kleine Pflaster Zeckenhaken Schere Rasierklinge Sekundenkleber (1g) Mini Bic Nadel Zahnseide Sawyer Squeeze Thrunite TIP SE
  5. Panzertape. Und wenn Panzertape nicht hilft, hilft nur noch eines: Mehr Panzertape.
  6. Ich bin jetzt in San Diego angekommen und starte morgen auf den PCT. Vorher 2 Wochen Mexiko, dann weiter in die USA. keinerlei Probleme. Reiseroute war: Frankfurt-Cancun-Dallas-San Diego B2 Visum hatte ich noch aus 2019 Bei Fragen gerne melden - kann aber etwas dauern bis ich antworte.
  7. Schuhwerk hängt ab von Deiner Fitness und von den Anforderungen der Tour. Sobald Du mit echten Steigeisen unterwegs bist, verbieten sich die allermeisten Trailrunner. Wenn es nur über einen kurzen Abschnitt Gletscher geht, können Trailrunner ausreichend sein. Bei den Hosen sieht das ähnlich aus. Da würde ich es abhängig von den Bedingungen machen.
  8. Hol dir das Nylon von ExTex, da hast Du mehr Freude dran. Für ein einfaches Tarp würde ich 2,8 bis 3m Länge nehmen.
  9. Schau mal bei Arcteryx. Oberes Preissegment aber wie ich finde schaun die noch recht zivil aus. Gewicht ist auch i.O. Farben einfach alles in Schwarz und fertig. Trailrunner gibts auch in komplett schwarz z.B. von ON Running oder adidas Terrex. Gegen das Knittern: Kleidung auf einem Bügel in die Dusche Hängen, Dusche auf maximale Temperatur aufdrehen und Kleidung mittels Wasserdampf glätten. Dann leicht feucht anziehen - bügelt sich am Körper. Waschen und Frisör kriegste auch auf längeren Touren immer wieder hin. Einen dünnen Wollpullover als schickes Extra kann man auch noch mitnehmen. Alternativ eine BounceBox mit Ausgehklamotten vorausschicken
  10. Absolut verständlich. Quilt/Schlafsack ist einer der teuersten Ausrüstungsgegenstände. Ich habe mich auch deshalb für MYOG entschieden und inzwischen 3 APEX Quilts und einen Daunenquilt genäht. Apex geht wirklich relativ einfach. Daune ist erheblich mehr Aufwand vom Kammerdesign und Nähen her. Als Material für die Hülle bieten sich ExTex 10D Nylon, 10D Nylon von RSBTR oder das Argon 67 von Dutchwaregear.com an. Materialkosten (Endverbraucherpreise) für einen APEX Quilt liegen je nach Stärke und Größe so bei 100-120€ Da ist die Differenz zum fertigen Produkt je nach Anbieter mal größer oder kleiner. Preis-Leistungstechnisch finde ich AsTucas da schon recht teuer . Früher waren die deutlich günstiger. Die Verarbeitung ist aber super und sie verwenden Schoeller Fabric, was sich wie ich finde schon anders anfasst als das Zeug von ExTex. Leider kommt man als Privatmensch nicht so leicht an die Schoeller Stöffchen ran. Bei den Daunenprodukten sind EE oder Cumulus nicht teuer. Da steckt jede Menge Arbeit und Entwicklung drin. Fazit: Apex: Eher Selbermachen, wenn man kann und will. Daune: eher kaufen, da der Aufwand erheblich ist.
  11. sehr schick Da hat wohl das Nähfieber zugeschlagen. Mich würde bei dem Monofil Stöffchen die (Weiter-)Reißfestigkeit bzw. allgemein Langzeiterfahrungen interessieren .
  12. Genau so hab ich meinen Quilt auch konstruiert. Daune lässt sich mit etwas schütteln und streichen gut verteilen. Für einen Sommerquilt kann man sicher aber auch Durchsteppen.
  13. Stimmt MYOG ist nur dann interessant wenn man schon Nähmaschine und rudimentäre Nähskills hat. Bei limitiertem Budget langfristig aber echt ne Alternative. Offene Konzepte wie Tarps finde ich auch für unbedarfte Anfänger absolut tauglich. Genau so wurde ich als unbedarfter Trekkingneuling an das Thema "herangeführt" und genau so hab ich auch meinen Bruder auf seiner ersten Tour auf dem GR221 ins kalte Wasser geworfen. Tarp war in dem Fall ein 2,8x1,5m Mini Tarp aus meiner eigenen Nähmaschine. (20-25€ Materialkosten) Gibt es aber auch recht preiswert im Internet zu finden. Rucksack - Decathlon oder was man bereits hat (0€) 20€ Schlafsack/Quilt - z.B. GramXpert oder Liteway Sleeper 100-200€ APEX 133-167 sollte für den Sommer reichen. Hier lohnt sich gebraucht kaufen u.U. Tarp/Shelter - entweder ohne (Schutzhütten) oder was einfaches z.B. GramXpert Solo für 65€ noch billiger wäre eine Plane aus dem Baumarkt. Isomatte: EVA Plattenware von Extremtextil je nach Belieben auch auf Torsolänge gekürzt oder die Trek100 Isomatte vom Decathlon Regenjacke - RainCut / FroggToggs 10€
  14. z.B. Im Suche/Biete Bereich hier im Forum nach gebrauchter Ausrüstung schauen. So mancher hat ja doch mehr Equipment als er/sie braucht. Ich sach mal so - das ist immer relativ. Wenn man sich mit günstigem Zeugs ausrüstet, das dann nach einer Saison ersetzt werden muss oder dass man nach einer Saison ersetzten möchte hat man nichts gewonnen. Weder finanziell noch ökologisch. Ein paar preiswerte Empfehlungen wie FroggToggs, GridFleece vom Decathlon oder EVAzote Schaumstoff Isomatte nutze ich selber auch. Für Tagestouren brauchts m.E. kaum spezielle Ausrüstung. Einfach raus und los. Für wenige Overnighter oder kurze Touren lohnt sich leihen vllt eher als kaufen. Wenn man sich trotzdem was zulegen will - Vernünftigen Quilt (Qualität!) + Tarp. Rucksack kannst du auf nem Overnighter wirklich jeden nehmen. 20l reihen da. Minimalistische Herangehensweise und günstige Materialien sparen ebenfalls kräftig. SilNylon Tarp statt Zelt. Schaumstoff Isomatte statt aufblasbar, APEX Quilt statt Daune... usw. Quilt würde ich 167er oder 200er APEX wählen z.B. GramXpert, AsTucas. Tarp sowas wie das MLD Monk Tarp wahlweise auch andere minimalistische Tarps von anderen Herstellern gerne gebraucht. MYOG bietet sich auch an - wenn man mit einer Nähmaschine umgehen kann. Klamotten - brauchts nichts spezielles. evtl. Regenjacke/Regenhose Küche - weglassen kostet nichts. Nur ein kleines Taschenmesser reicht zum Brote schmieren etc. Hygiene, Elektrokrams, Sonstiges. Weglassen was geht. Liegt vermutlich auch daran, dass Qualität und Langlebigkeit der Ausrüstungsgegenstände auch ein wenig mit dem Preis korrelliert und langfristig, in der Anschaffung teurere Ausrüstung, billiger ist.
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