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OT: Da muss man schon sehr weit laufen oder viel suchen, wirklich schön und beschildert wird es erst, wenn man bis Yps oder Melk läuft. Östlich davon liegt zwischen Alpen und Bayerischem Wald viel wandertechnische Diaspora, da läuft man sich die Füße wund wenn man nicht die meiste Zeit auf geteerten Radwegen unterwegs sein will. Der Rupertiweg ist vermutlich die beste bestehende Option und lässt nicht viele Schlenker zu. Eine Alternative könnte meiner Meinung nach südlich an Salzburg vorbei und dann am Irrsee hoch, leicht westlich an Mattighofen vorbei und nach einem kurzen Ost-Schwenker nach Brauau führen. Da wäre viel Wald dabei, aber das Finden der passenden Wege ist mühsames Stückwerk.
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BD Flex Tech Tips - Die Handgepäck Stockspitzen?
BitPoet antwortete auf questor's Thema in Ausrüstung
Wo es Holz gibt, da gibt es meistens auch Steine. Auch in der Steinzeit wurde ja schon Holz gespalten. Dass das u.U. umständlich ist darf aber nur jemand anmerken, der ein Messer dabei hat. Aber griffiger Stein + Schuhsohle sollte auch gehen. Ich werde das bei meinem Spaziergang morgen mal verifizieren, BD-Stöcke und verschiedene Spitzen habe ich in Griffweite. -
Ist das Resupply-Thema mit vernünftiger Planung wirklich problematisch? Ich denke, dass der CDT an sich noch mal eine andere Hausnummer als seine zwei Kollegen ist, wird jedem schon nach 5 Minuten Recherche klar. Die kritischen Parameter stellen sich für mich so dar: Navigation - ist halt kein so durchgängig beschilderter Trail, also sollte man wohl Erfahrung in weglosem Gelände haben (check) und auch bei schlechter / nicht vorhandener Sicht klarkommen (check) Wandern bei Hitze und Trockenheit, also an/um die 40°C und ggf. mehr als 12h Gehzeit zum nächsten Wasser (check) Alt- und Neuschnee im hochalpinen Bereich (check) Extreme Wetterkapriolen (Ausrüstung, aktueller Wetterbericht, Bail-Out-Planung) (check) Zumindest in Europa habe ich gut Erfahrungen damit gemacht und teilweise auch relativ spontan Alternativrouten damit am Smartphone geplant, die ich auch unterwegs (mit kleineren Unzulänglichkeiten) als Backup aufs Garmin oder die GPS-Uhr laden konnte. Internetempfang ist für die mobile Planung natürlich vorausgesetzt. Meine Wahrheit liegt dazwischen. Navigieren mit den Handy: ja, aber nur mit verlässlichem Fallback. In manchen Bergregionen oder bei bestimmten Wetterlagen ist das Smartphone-GPS nicht verlässlich genug. Da können in schwierigem Gelände schon mal 25m Genauigkeit darüber entscheiden, ob man für einen Abschnitt eine Stunde oder einen halben Tag braucht. Solche Abweichungen habe ich schon des öfteren beobachtet. Mein Garmin hat im Vergleich nur um ca. 2m hin oder her gezickt. Karten habe ich i.d.R. maximal in Form eines hochauflösenden Fotos dabei für den Fall dass die App streikt. Das Gewicht der Karten gleicht sich mit dem Extra-Gewicht der größeren Powerbank aus, aber ich mag die höhere Flexibilität gegenüber Kartenausschnitten, und das InReach will ich sobald es gebirgig oder einsam wird ohnehin dabei haben.
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BD Flex Tech Tips - Die Handgepäck Stockspitzen?
BitPoet antwortete auf questor's Thema in Ausrüstung
Du nimmst einen nicht ganz ausgetrockneten Ast mit ca. 2.5cm Durchmesser, spaltest ihn ein Stück, steckst die Spitze rein und drückst das offene Ende zusammen. Fertig ist die "UL-Zange". -
Viele der Zahlen aus China wurden/werden auch noch an den Kontrollmechanismen vorbei übermittelt. Es gibt deshalb auch nur ein selektives Vertrauen. Wieder zurück zum direkten Topic: ich habe gerade die Route für den Sonntagsspaziergang von outdooractive heruntergeladen. 30km und kaum Höhenmeter, also ganz gemütlich, und das arbeitslose Reserve-Paar Brooks Cascadia, das ich eigentlich nach Kennedy Meadows vorausschicken wollte, wird endlich fertig eingelaufen.
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Auch noch ein paar Links zu den Fallzahlen und Entwicklungen: Offizielle Zahlen nach Bundesländern vom RKI (hängt hinterher, da nur von den Ländern ans RKI gemeldete und dort verifizierte Zahlen erfasst sind, wird immer um 10:00 Uhr mit den Vortagszahlen bis Mitternacht aktualisiert): https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html Diagramm zur täglichen Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1102667/umfrage/erkrankungs-und-todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland/ Übersicht mit allen Corona-Diagrammen auf statista.com, nicht immer tagesaktuell (letzte Aktualisierung wird angezeigt): https://de.statista.com/themen/6018/corona/
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Und natürlich gibt es auch noch den Continental Divide Trail, der war und ist mein "Plan B" wenn es mit dem PCT nicht klappen sollte. Vielleicht wird er bis nächstes Jahr auch Plan A.
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Stellenweise - auch wenn die PCT Thru-Hiker nicht die Ursache sind - beginnt die Stimmung an manchen touristischen Hotspots entlang des PCT schon langsam (und nachvollziehbar) zu kippen: http://www.thundercling.com/2020/03/the-pandemic-comes-to-bishop-a-small-climbing-community-struggles-beneath-the-weight-of-covid-19/
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Einfach ein Posting weiter oben anklopfen, @Mars hatte das mal für heuer ins Auge gefasst. Ich habe schon Geschichten von sehr, sehr entgegenkommenden Beamten bei der Einreisekontrolle gehört, die mehr als 6 Monate Aufenthalt in den Pass stempeln. Ist wohl die absolute Ausnahme, aber einen Versuch wert. Dabei sollte man aber deutlich mehr Dokumente dabei haben, die die Reiseabsichten, finanzielle Absicherung und Rückreiseabsichten belegen als wenn man die üblichen 6 Monate haben möchte. In der Regel wird es aber etwas teuer, denn dann muss man (normalerweise früher als 45 Tage vor dem Ausreisedatum, aber da gibt es viel Spielraum) eine Visa Extension beantragen. Das kostet erst mal 370$ Pauschale für den Termin bei einem Application Support Center plus 85$ "Biometric Fee" für die Extension (I-94 Karte als Erweiterung für das eingeklebte Visum). Es gibt von den ASC mehrere in jedem US-Bundesstaat, so dass man ein nah gelegenes auswählen kann und wie beim Visa-Antrag selbst im Fall des Falles auch den Termin auf ein näher gelegenes ändern kann. Man sollte aber schon eine knappe Woche an Zeroes dafür einplanen. Was nach hinten losgehen kann ist zu versuchen, vor Ablauf der 6 Monate auszureisen (z.B. nach Kanada, Costa Rica oder Mexiko) und kurz darauf wieder einzureisen. Man liest das immer wieder als Tipp, aber im besten Fall darf man dann noch für 30 Tage rein und bekommt eine Verwarnung in die Akte.
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Hast du Links dazu? Ich finde nur die schon länger bestehende Sperrung in New Mexico, Veranstaltungsabsagen und die Schließung einzelner bei Tagestouristen beliebter Monumente. Ich glaube zwar auch, dass z.B. die Parks in den Northern Cascades oder Yosemite eher früher als später abgeriegelt werden, aber das ist eben nur meine persönliche Einschätzung und nichts, was ich mit Fakten belegen kann. Ich lese weniger von Brechstangen als von Hoffnungen, dass eine für die meisten im Leben ziemlich einmalige Unternehmung vielleicht doch noch irgendwie stattfinden kann. Ich selbst habe eine Ausbildung mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt inklusive Mikrobiologie und habe jahrelang im Bereich IT-Security gearbeitet. Das macht es leichter, Konzepte wie Verbreitungsmuster zu verstehen, Infektionsrisiken abzuschätzen und notwendige Eingriffe zu erkennen. Trotzdem hatte ich - irrationaler Weise - bis letzten Freitag noch einen Funken Hoffnung. Ich denke mal verunsichert und frustriert, und widerwillig, einen lebenslangen Traum einfach so aufzugeben. Ich glaube trotzdem, dass alle im Zweifelsfall die richtigen Entscheidungen treffen werden.
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Ich vermute mal, da Easton stark in der Bogensportwelt beheimatet ist, dass das GPI sind (grains per inch). 1 Grain = 0,0648g, das wären umgerechnet gute 16 Gramm pro Meter.
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Packliste Cape Wrath Trail mit Erklärung (leicht, nicht ultraleicht)
BitPoet antwortete auf phoeloepp's Thema in Ausrüstung
Ich stelle fest, ich beschäftige mich zu viel mit Infektionskrankheiten. Ich habe im Thread-Titel "Packliste Cape Wrath Trail mit Erkältung" gelesen. -
Ich habe mein Sabbatical auf nächstes Jahr verschoben, bin jetzt damit fertig geworden, alles für den PCT Thru-hike Anfang Mai gebuchte wieder zu stornieren und mache gerade eine Liste von Touren-Optionen für den Spätsommer um den Frust zu verdrängen. Das sind im Moment ganz grob GTA, WHW bzw. andere schottische Trails, Island und verschiedene inländische Wanderwege. Eventuell auch spontan ein Stück Appalachian Trail von New York aus. Die Zeit wird zeigen, was davon realistisch möglich ist, aber vor Ende Juni rechne ich nicht mit echter Planbarkeit. Auch Wochenendtouren werden denke ich in ein paar Tagen in D nicht mehr legal möglich sein, denn die bisherigen Maßnahmen sind alle mindestens um Tage zu spät gekommen und eine Eskalation der Einschränkungen auf italienisches Niveau deshalb wahrscheinlich. Wenn die Ausgangssperren kommen, dann werde ich halt immer zu Fuß die 7km zur Arbeit und die 6km zum Supermarkt gehen. Es kann mich vermutlich niemand zwingen, das Auto dafür zu benutzen @hhourglass gebe ich voll recht. Primär kümmert es mich, andere zu schützen.
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Je stärker fließend desto besser. UV-Licht und Sauerstoff sind der Feind von Bakterien und Viren, und im Zweifelsfall ist größere Verdünnung etwaiger Schadstoffe in einem Fluss besser als in einem gleich schnell fließenden Bach. Stehende Gewässer haben immer ein gewisses Risiko von nicht filterbaren Stoffen (z.B. Stoffwechselprodukte von Cyanobakterien oder Tierkadaver) in höherer und ggf. schädlicher Konzentration. Die Frage ist, wie weit sich dein "usw." erstreckt. Auch auf die Einbringung von Oberflächenverunreinigungen (Dünger, Gülle, Pestizide aber auch Laub) durch Regenfälle? Oft resultiert eines aus dem anderen, wie z.B. Cyanobakterien aus Phosphatdünger oder bestimmten Pflanzenresten. Das isoliert zu betrachten mach aus meiner Sicht aber wenig Sinn. Ich setze meinen Filter fast immer ein wenn ich nicht gerade eine "echte" Quelle zur Verfügung habe (auch wenn manchmal Durst über Konsequenz siegt). "Echt" in Anführungszeichen weil doch vieles was in den Bergen auf den ersten Blick wie eine Quelle aussieht in Wirklichkeit ein Rinnsal ist, das kurz zuvor schon mal überirdisch geflossen ist.
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PCT und Sabbatical sind auf nächstes Jahr verschoben (immerhin, mein Arbeitgeber hat das in 5 Minuten durchgewunken). Eine verdammt schwere Entscheidung. Am Wochenende wird fleissig storniert...
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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
BitPoet antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Die sind grade in Quarantäne. Nein, schlechte Scherze beiseite. Ich könnte mir vorstellen, dass es ein Problem mit der Email-Zustellung gibt. Hast du es schon über das Kontaktformular versucht? -
Schlangenöl. Das ist gar kein Filter. Maximal ein Geschmacksveränderer. Für Island-Touren könnte so ein Stück Grillkohle ganz interessant sein, aber die problematischen Inhaltsstoffe interessieren sich keinen Deut dafür. Also im wahrsten Sinne des Wortes "dead weight". Und ja, das ist richtig. Nicht nur feucht halten, sondern regelmäßig durchspülen.
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Das würde funktionieren. Die Regelung verbietet nur die Einreise von Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in Europa aufgehalten haben. Wie lange Kanada und UK die Grenzen noch offen lassen ist natürlich eine andere Frage.
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Ich drücke mal alle fest, deren Reise in das Zeitfenster fällt. Corona sucks. Vielleicht könnt ihr ja mit Umweg doch noch starten wenn es das Budget und die weitere Entwicklung es zulassen (>= 14 Tage Aufenthalt in einem nicht gesperrten Bereich wie Kanada, UK, Mittel- oder Südamerika vor der Einreise in die USA). Ich werde morgen mal vorsichtig vorfühlen, ob/wie lange ich ggf. mein Zeitguthaben mitnehmen kann um den Trail wenn es hart auf hart kommt nächstes Jahr zu laufen. Oder den CDT, falls der Permit-Stau zu groß wird. Oder evtl. im Winter den Te Araroa. Es wird Zeit für einen Plan B und C.
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Trump hat es tatsächlich getan Einreisesperre für Europäer ab Samstag 04:59 MESZ (Abreisezeit), gilt vorerst für 30 Tage.
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Arghh. Mifft. Jetzt kann ich nur noch auf schlechtes Wetter für den nächsten Stammtisch hoffen
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Hier wird es langsam auch greifbar Hab heute auch mein Visum approved bekommen. Ins Konsulat in München dürfte man zur Zeit übrigens auch das Telefon mitnehmen, Kleinzeug wie Autoschlüssel, Feuerzeug etc. verwahren die netten Herren an der Sicherheitsschleuse im Tausch gegen ein Abholkärtchen. Der Hinflug ist gebucht, schon mal ein Bett für zwei Nächte in Downtown San Diego reserviert und für die 2 Nächte bevor es losgeht bei Scout & Frodo eingetragen. Auslandskrankenversicherung ist erledigt. Die letzte noch fehlende Ausrüstung ist mittlerweile auch da und wartet, in die Packliste eingewogen zu werden. Jetzt muss ich nur noch 7 Wochen lang der Versuchung widerstehen, mich von den Lobeshymnen von @Stromfahrer auf die Flex Mat Plus verleiten zu lassen
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Der Neugier halber: ein seriöser, 3 Stunden dauernder H2-Atemtest oder eine Hausarzt-Diagnose? Wenn kein Fruktose-Zusatz angegeben ist, dann sollte sich der Anteil zumindest sehr in Grenzen halten. Allerdings musst du darauf achten, dass auch keine ähnliche Stoffe wie Sorbit auf der Liste stehen. Wenn du keine extreme Intoleranz hast, dann kannst du evtl. präventiv mit ein wenig Traubenzucker dagegen arbeiten und damit Probleme mit natürlich vorhandener Fruktose von Vorne herein umgehen. Bei meinen paar Travellunch-Hauptmahlzeiten ist kein Fruktose-Zusatz erkennbar. Die "Füllkalorien" sind da, wie auch bei Trek'n'Eat, mit Maltodextrin zugegeben, das bei Fruktose-Intoleranz unproblematisch ist. Allerdings musst du natürlich bei jedem Gericht individuell auf die Zutatenliste schauen, denn wo Früchte drin sind (vor allem asiatische Gerichte) ist natürlich auch Fruktose drin, und auch Gemüse enthält ein gewisses Maß an Fruktose, am meisten Karotten, Kürbis, Zwiebeln, Tomaten und Paprika. Eine komplett fruktosefreie Ernährung ist eigentlich gar nicht möglich. Die Hersteller haben denke ich alle (bei Trek'n'Eat und Travellunch definitiv) genaue Datenblätter mit Zutaten und Nährwertangaben auf der Homepage. Da lässt sich ganz gut einschätzen, wie hoch die "Fruktose-Gefahr" ist. Von einer Fruktose-Intoleranz spricht man ja, wenn man weniger als 25g pro Stunde davon verarbeiten kann. Viele mit Unverträglichkeit liegen irgendwo in der Mitte zwischen kompletter Unverträglichkeit und dieser Schwelle oder eher am oberen Ende, und komplette Unverträglichkeit gibt es fast nur bei erblicher Intoleranz (sehr selten und mit lebensbedrohlichen Symptomen verbunden). Bei z.B. 10g Gesamtzuckergehalt in den Trekkingmahlzeiten bei Maltodextrinzugabe sollte der Fruktoseanteil im Bereich von maximal ein paar Gramm sein und für die meisten kein Problem darstellen. Hier ist eine Liste von Zusatzstoffen, die im Zweifelsfall vermieden werden sollten (ohne Vollständigkeitsgarantie): Sorbit, Sorbitol (E420 , E432, E433, E434, E435, E436), Xylit (E967), Isomalt (E953), Xylit (E976), Mannit (E421), Invertzucker, Isoglucose, Maissirup, HFCS.
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Ja, das ist so. Einfach mal im Kreator den Schlafsack deiner Wahl aussuchen, Daunenregler nach rechts und unter "Zusätzliche Überfüllung" alles anklicken was geht, dann hast du den maximal möglichen Overfill. Am Gesamtgewicht siehst du auch gleich den Unterschied.
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Ich würde sagen normal, ist bei meinem Custom X-Lite 400 auch so.