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Ultraleicht Trekking

BitPoet

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Alle erstellten Inhalte von BitPoet

  1. Hallo und willkommen im Forum! Zum italienischen Teil kann ich leider nichts sagen, nur dass ich Teer so ungern habe, dass ich vermutlich Piacenza in meiner Planung komplett ignorieren und entweder südlich (an Camino di Sant Anontio + E1 orientiert) oder nördlich (Sentiero Italia bis Lago di Como und E1) laufen würde. Im slowenischen Teil würde ich um die Zeit noch nicht zu fest mit dem Triglav planen. Im April ist die Skitourensaison im Triglav in manchen Jahren noch voll im Gang. Letztes Jahr ging die Wandersaison in den höheren Lagen (Triglav, Razor etc.) erst Mitte Juni wirklich los, da wie bei uns später Schneefall kam und dann kaum/kein Regen da war um den Altschnee wegzuspülen. Im Mai war über 1500m noch keine Menschenseele unterwegs. Hier sind ein paar Fotos vom 2. Juli letzten Jahres, da sieht man gut wie viel Altschnee auch nach 2 Wochen Hitzewelle noch auf 2000m um den Triglav herum lag:
  2. @German Tourist, ich weiß nicht ob du das schon gefunden hattest, aber die drei von https://vasentiero.org haben wohl letztes Jahr den nördlichen Teil bis runter zur Höhe von Sardinien gemacht und hatten den südlichen Teil für dieses Jahr geplant.
  3. Dabei ist besonders darauf zu achten (zu ignorieren) dass dort natürlich manche das genaue Gegenteil von UL vertreten. Wenn man drüben ab einer bestimmten Höhe ohne Bergstiefel stirbt und DCF-Rucksäcke ab T2-Gelände zur tödlichen Gefahr werden, einfach wieder kurz rüber kommen und Luft holen Aber was ich eigentlich schreiben wollte: die Anmeldeseite bei ODS funktioniert leider immer noch nicht, aber eine Anleitung wie es trotzdem ganz umkompliziert geht gips hier.
  4. Die M2 die ich finde haben eine 7°C höhere Comfort-Temperatur und keine Kapuze. Da ist schon ein ziemlicher Unterschied.
  5. Wurde es laut DPA-Meldung. Es kann sein, dass es regional ein paar Tage länger dauert falls andere Bundesländer auch noch ihr persönliches Niedersachsen-Urteil brauchen. Empfehlenswert ist ab sofort die Ein- und Ausreise per Schulbus, denn die werden gar nicht mehr kontrolliert - zumindest für die kleineren unter uns eine Option
  6. Mit Betonung auf "noch". Selbst das erzkonservative bayerische Verwaltungsgericht hat in der Corona-Thematik schon gezeigt, dass Grundrechtseingriffe ganz, ganz genau abgewogen werden müssen und In Dubio Kontra Söder gilt. Die Begründung des OVG halte ich für kaum anzurütteln und 1:1 auf alle Bundesländer übertragbar. Wenn die Regelungen jetzt nicht rapide einkassiert und durch zielgerichtete Beschränkungen nach harten Kriterien ersetzt werden, dann werden sich sicherlich in jedem Bundesland Anwälte mit Ferienhäusern im Ausland finden. Also gebe ich den Beschränkungen maximal noch 10 bis allerhöchstens 12 Tage, denn alles darüber würde dazu führen, dass die Verwaltungsgerichte eine Eilbedürftigkeit anerkennen und die Regelungen noch schneller kippen. Zu Pfingsten werden die Grenzen überwiegend offen sein. Da hat er voll und ganz recht. Als der Söder und seine Chefin in der PK herum gealbert haben musste ich mir echt an den Kopf fassen. Ausländermaut reloaded.
  7. Da habe ich nur die Angst, dass das ganze dann in typisch deutschem Mikroföderalismus endet und intransparente und dysfunktionale kommunale Regelungen ein generelles Verbot noch teurer und wirkungsvoller ersetzen. Alles was unterhalb von Länderebene angesetzt ist wird in D immer ein wilder Flickenteppich. Es gibt Landräte und Bürgermeister die ich leider persönlich kenne und die in solchen Fragen garantiert das genaue Gegenteil dessen machen würden was zielführend ist. Es ist noch nicht so lange her dass unserem Bogenverein (und der Allgemeinheit, inkl. dem Waldeigentümer mit der Ausnahme der Waldpflege) von der Unteren Naturschutzbehörde der Zutritt zum Parcour im privaten Nutzwald untersagt werden sollte. Mit der Begründung, dass in der Wuchszeit "von Mai bis Oktober Pilze zertreten" werden könnten. Gewöhnliche Waldpilze, die nach mehr als 10 Jahren Bogensport immer noch aus dem Boden schießen wie... naja, Pilze eben. Wir bräuchten also Landesregelungen. Der Bund hat leider nur beschränkte Weisungskompetenz, und eine entsprechende Gesetzesänderung käme nicht durch den Bundesrat. Meine größte Frage ist: welche ausreichend große Interessengruppe könnte so ein Anliegen gezielt einsteuern?
  8. BitPoet

    PCT 2020

    Ich komme eigentlich (meistens) auch ganz gut klar, auch wenn ich gerade - auch noch aus anderen Gründen - etwas melancholisch bin. Emotional anstrengend war der Abend, an dem ich mich entschieden habe, das ganze abzublasen. Dass ich danach phasenweise etwas in der Luft gehangen bin ist wohl ein Zeichen dafür, dass ich vor lauter Fokus auf den Trail das Hier und Jetzt in manchen Bereichen etwas aus den Augen verloren habe und das beim nächsten Mal anders machen sollte.
  9. Ich denke, eine - kostenlose oder zumindest sehr günstige - Permit-Lösung könnte ein sinnvoller Ansatz sein um die Nächtigungsrechte erweitern zu können ohne dass gleich eine riesige Outdoorparty daraus wird. Ähnlich den Campfire Permits in den USA. Allein schon, dass ein paar Pflichtvideos angesehen werden müssen und ein kurzer Test bestanden, könnte viele "Spontantäter" abschrecken, und die Tatsache, dass der eigene Name irgendwo registriert, ist wirkt bei vielen eh tausendmal mehr als Verbotsschilder alle paar Meter.
  10. BitPoet

    PCT 2020

    Footsteps in your sand breath whistling up steep inclines days of thrilling magic views desert bloom in the moonshine Rolling grassy lands contrasting jagged mountain teeth liquid beauty served in snowcups too many wonders to even breathe A decade worth of dreams shattered by the tiniest of foes nobody to put blame on I sit alone and sing my woes But even as my tears stream down the calling never ends it slowly tears my heart apart and leaves a scar that never mends I promise one day I'm gonna be there and live the dream that slipped my hand I will breathe your scent of freedom and place my footsteps in your sand (Gedicht von mir, von heute, zur freien Verwendung gestellt unter CC0)
  11. Eigentlich ja. Wenn ich 1000 cuin lese, dann ist das aber mehr als fraglich, vor allem, wenn der Preis deutlich unterhalb von 1000€ liegt anstatt massiv darüber. Schon die 1000 cuin nach US-Methode erreicht man meines Wissens nur mit 100% per Hand aufwändig nachsortierter polarer Eiderentendaune. Wenn ich dann bei der Handvoll Anbieter, die 1000 cuin bewerben (RAB, TNF) Polar-Schneegans lese, dann erscheinen einige Fragezeichen. Mit dem "Verzicht" auf ein halbwegs vergleichbares Temperatur-Rating hat das Angebot für mich einen deutlichen Geruch. Etwa wie die Daunendecken von Black Forest, die für 699€ angeblich 450g 1000cuin-Daune enthalten. Ich kann mich natürlich irren, für wahrscheinlich halte ich es aber nicht.
  12. Ich würde mal sagen: bei technisch identischer Daune (die "1000er" ist nach europäischem Maß eine gebräuchliche 900er, in den USA eine 950er) wie bei Cumulus und absolut vergleichbarem Gewebe gibt es keinen Grund, warum ein PHD-Schlafsack so viel besser isolieren sollte. Die 2°C Komfort vom vergleichbaren X-Lite 300 sind für viele schon unten auf Kante genäht, die -3°C Angabe von PHD sehe ich deshalb als Entsprechung zur Limit-Angabe bei Cumulus. Für den PCT haben mir fast alle etwas deutlich wärmeres empfohlen. Ich würde mit dem PHD vermutlich nicht losziehen wenn ich mehrere Nächte unter 5°C zu erwarten hätte. Als Komforttemperatur aber nur für einen durchschnittlichen, vollgefressenen, ausgeruhten Mann.
  13. Weil die Leute dort alle große Gärten haben
  14. Ja, ich bin mir sicher. Ich habe aber auch ganz bewusst geschrieben "wenn es blöd läuft". Die allermeisten Viren werden am Nasensekret kleben bleiben und entweder in einem Taschentuch landen oder verdaut werden, andere landen an einem Zelltyp, mit dem sie nix anfangen können, brechen sich dabei ihre Zuckerketten-Zellwand-Bohrer und verenden sang- und klanglos. Aber wenn so ein Partikel das unglaubliche Glück hat, direkt eine wunde Stelle mit einem empfänglichen Zelltyp zu treffen, dann ist es halt blöd gelaufen und ein Wirt ist gefunden. Die Empfehlungen von Virologen und Medizinern folgen wegen dieser möglichen "Restviren" Best Practices, die nicht auf Sars-CoV-2 und unsere jetzige Situation angepasst sind - letzteres wollte ich eigentlich sinngemäß in meinem Beitrag geschrieben haben, allein, beim ganzen Herumeditieren ist des Pudels Kern im digitalen Nirvana gelandet. Aber genug der Einzelvirendiskussion, ich glaube wir sind uns in Wirklichkeit eh alle einig. Was mich im Moment beschäftigt ist, wie ich an flexible Streifen komme, denn das Knoten machen nervt ein wenig. Ob sich das ganze Hosengummi oder sonstwie schimpft ist erst mal peripher. Ich habe jetzt alles vernäht und verbastelt, was halbwegs dehnbar und temperaturfest ist, aber das war leider nicht viel. Mein einziger praktikabler Gedanke im Moment ist, morgen mal zu KiK & Co. zu gehen und einen Packen Unterhosen zu kaufen (die billigen mit dem Gummi im Saum), denn vorsichtige Voranfragen bei den ab morgen wieder geöffneten Näh- und Bastelläden haben sofort zu einem aussagekräftigen Seufzen geführt, das man sogar per Email hören konnte. Oder gibt es noch bessere versteckte Gummi-Quellen? (Irgendwie ist das zwar wie Krapfen(1) auspressen um Marmelade zu gewinnen, aber wir leben halt in seltsamen Zeiten). (1) Für Berliner: Pfannkuchen; für Kölner: Berliner
  15. Ohne die hohen Temperaturen können noch kleine Restmengen an Viren in den Fasern bleiben. Naturfasern haben ja gegenüber der menschlichen Haut viel mehr kleine Poren und Löcher, in denen sich Feuchtigkeit und Viren ablagern können. Beim Eintauchen ins Wasser quellen die Fasern Außen auf und verschließen manche dieser Öffnungen, so dass die darin gefangenen Erreger vom Waschmittel geschützt sind. Natürlich spricht man da von einem sehr kleinen Anteil, aber er ist nachweisbar, deshalb ist eine Wäsche bei Temperaturen unter 60°C nicht zu 100% verlässlich. So zumindest haben wir es im Mikrobiologie-Unterricht Anfang der 90er Jahre gelernt. Wenn es blöd läuft, dann reicht natürlich schon ein einziges eingeatmetes Viruspartikel. Wenn Virologen irgendwo von einer zur Infektion notwendigen "Menge" an Viren schreiben, dann deshalb, weil bei der Reproduktion in der Zelle ein bestimmter Teil der Virus-Nachkommen nicht funktionsfähig ist und ein Teil der Viren ggf. schon vom Immunsystem oder Umwelteinflüssen beschädigt wurde, und es deshalb statistische Mittelwerte gibt, wie viele Viren man durchschnittlich in einer Probe haben muss, um ziemlich sicher einen aktiven dabei zu haben. Für uns ist dieser Mittelwert eher nicht relevant.
  16. Rechts oben (SVENSKA / SEK / INKL. MOMS). Bei Sprachwechsel gibts auch den Euro-Preis.
  17. Danke für den Tipp, so etwas ist mir doch glatt heute unter der Bezeichnung "Abtropfschalen" im den Einkaufswagen gesprungen. Jetzt muss ich meinen antiken Schnellhefter-Blechbügel nicht mehr dauernd umstecken und entgehe einem sich ankündigenden Ermüdungsbruch desselben. Wenn ich jetzt nur noch die 6m Hosengummi finden würde, die ich definitiv vor etwa 6 Jahren gekauft und irgendwo aufgeräumt habe...
  18. Nein, denn durch Kapillareffekte wird Feuchtigkeit (mit den ggf. enthaltenen Viren) in den Fasern festgehalten.
  19. Das war auch mein Gedanke. In D und AT ist das Zelten in den Bergen ja grundsätzlich verboten, und in den ganzen Nationalparks und Schutzgebieten besonders nachdrücklich. Hütten dürfen es hier eigentlich auch gar nicht erlauben, dass man das Zelt aufstellt, und was bisher geduldete Einzelfälle sind, könnte schnell zum Stein des Anstoßes werden. Dazu kommt auch die Überlegung, dass die Hüttenwirte dort wo Tagesausflügler nicht den großen Teil des Umsatzes ausmachen im Zweifelsfall ohne Einkommen dastehen. Viele sind aus Idealismus Hüttenwirt und kämpfen dank moderner Hygiene- und Brandschutzauflagen schon in Jahren mit größeren Wetterkapriolen darum, den Kopf über Wasser zu halten.
  20. Mein "Plan D" für dieses Jahr ist, 3 Wochen im deutschsprachigen Alpenraum herum zu tollen. Die Grenzen sollten bis dahin (Mitte August), falls nicht Welle 2 oder 3 einen Strich durch die Rechnung machen, wieder offen sein, allerdings sehe ich schwarz, was Hüttenübernachtungen betrifft - Bettenlager ist kaum vorstellbar, und in Zimmern wären vermutlich auch nur Familien zugelassen. Ich habe deshalb dem Hütten und Wege Team des DAV die Bitte geschickt, zu prüfen, ob für dieses Jahr ein "Model Korsika" vorstellbar wäre mit Zelten an der Hütte und ggf. vereinfachter Speisekarte / Essensausgabe an der Hütte. Ich denke das könnte den Hüttenwirten die Saison halbwegs retten und dem/der ein oder anderen hier eine zusätzliche Option für eine legale Tour mit Zelt und leichtem Gepäck geben.
  21. OT: Gibt es mittlerweile Brillen, die gegen zitternde Wurstfinger helfen? Wo krieg ich die her?
  22. Ich kann der Carina Professional eine vorsichtige Empfehlung geben - habe leider noch keine Langzeiterfahrungen, da sie erst vor einer Woche hier eingetrudelt ist, aber nach diversen Nähexperimenten mit allen möglichen Stoffen und Stärken bin ich (als überwiegender Laie) begeistert. Die ersten 300m Garn sind schon durch. Vier Lagen festes Gurtband näht sie perfekt sauber und ohne Murren (Standard-Nadel, Oberfadenspannung noch nicht mal auf Maximum) in den verschiedenen Stichvarianten, das hab ich gerade getestet, auch mit höherer Geschwindigkeit. Für 270€ waren das übliche Zubehör und der Vergrößerungstisch dabei. Aber Schnickschnack finde ich super. Vor allem die Einfädel-Mechanik! Die allein halbiert die Zeit für manches kleine Nähprojekt, nachdem ich es immer schaffe die Draht-Einfädler zwischenzeitlich entweder zu ruinieren oder zu verlieren.
  23. Nein. Einzelne örtliche Gesundheitsbehörden mögen das so anordnen, aber in den bayerischen Verordnungen (hier und hier) stand und steht nichts davon. Unser KönigMinisterpräsident hat das auch im Rundfunk-Interview erst kürzlich bestätigt.
  24. Eigentlich sollte IMHO der Widerstand niedriger werden wenn du aufs Pedal drückst. Aber mein Elektrik-Latein ist auch sehr begrenzt, drum würde ich empfehlen mal im Nähmaschinentechnik-Forum zu fragen (Merritt müsste eine unter Lizenz gebaute Singer sein, da gibt es echte Experten dafür).
  25. Ohm ist schon richtig. Das Herumspringen kommt von dem Folienkondensator, aber das sagt zumindest, dass er noch in Ordnung zu sein scheint und nicht voll durchlässt (ganz sicher lässt es sich ohne echte Last aber nicht sagen). Kannst du den mal abschrauben und dann noch mal messen? Dann sollte die Anzeige nicht mehr springen und du weißt, ober es der Poti ist oder nicht.
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