Boris
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Boris hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Sicherheit bei SpirituskochernOT: Du könntest den überzähligen Löffel weglassen... Gewichtsersparnis 15g!?
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Boris hat eine Reaktion von Carsten K. erhalten in Suche alpinen Weg/Region für Trekking/Wildcampen / ~100kmIch hab hier im Forum mal bei ähnlicher Fragestellung die Empfehlung "Tour de la Vanoise" bekommen. Da kann mal neben den Hütten bzw. in der Nähe zelten. War schwer begeistert von der Gegend.
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Boris hat eine Reaktion von Nero_161 erhalten in Suche alpinen Weg/Region für Trekking/Wildcampen / ~100kmIch hab hier im Forum mal bei ähnlicher Fragestellung die Empfehlung "Tour de la Vanoise" bekommen. Da kann mal neben den Hütten bzw. in der Nähe zelten. War schwer begeistert von der Gegend.
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Boris reagierte auf khyal in Hilfe: Bußgeld erwischt beim WildcampenDu wusstest doch, dass das Wildzelten verboten ist und bist das Risiko eingegangen, je nach dem, wo es in Sachsen war, OT: z.B. in den Boofen im Elbsandsteingebirge bzw dem Naturschutzgelaende da, hast Du den Kletterern, die da eigentlich ein altes "Gewohnheitsrecht" drauf hatten, was aber evtl immer mehr eingeschraenkt wird, was noch extra versaut...
Ich verhalte mich auch nicht immer gesetzeskonform, aber wenn ich z.B. im Strassenverkehr mal nen Anhoerungsbogen kriege, weil ich z.B. den Tacho etwas abgerundet habe, mache ich nicht lange rum, ich wusste ja, was erlaubt bzw nicht ist, spare mir die Energie, zu versuchen, mich irgendwie rauswinden zu wollen, zahle meine Teilnahme-Gebuehr an die Rennleitung und gut ist...
Und sollte ich mal bei einer Outdoor-Aktion in der Grauzone erwischt werden, wuerde ich es genauso halten...
Deswegen bin ich auch nicht motiviert, Tips zu geben, wie Du Dich da evtl irgendwie rauswinden koenntest...
Schreib halt rein, dass das bloed von Dir war, Du das zum Anlass genommen hast, Dich noch mehr ueber Natuerschutz, Wild-Rueckzugsraeume usw mehr zu informieren, Einsicht wird immer gerne gesehen...
Wenn du kein Feuer gemacht bzw Hobokocher im Wald benutzt, keine Aeste abgebrochen o.A., keine Party mit Gettoblaster o.A. gemacht hast, auch nicht so daemlich warst, das in Social Media mit Ansage zu posten und Dich auch nicht mit dem Foerster, Ranger oder wer Dich sonst erwischt hat, angelegt hast und es kein Naturschutz-Gebiet war, wird es wohl nicht soo schlimm werden...
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Boris hat eine Reaktion von Kay erhalten in Neuseeland MehrtageswanderungenIch war vor 4 Jahren für 3 Monate zum Wandern in Neuseeland. Meine Highlights waren:
- der schon genannte Tongariro Circuit:
- Der Routeburn Track, den wir über den Caples Track verlängert und zum Rundkurs gemacht haben:
- Die 2-Tagestour zur Angelus Hut im Nelson Lakes NP:
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Boris hat eine Reaktion von kai erhalten in Neuseeland MehrtageswanderungenIch war vor 4 Jahren für 3 Monate zum Wandern in Neuseeland. Meine Highlights waren:
- der schon genannte Tongariro Circuit:
- Der Routeburn Track, den wir über den Caples Track verlängert und zum Rundkurs gemacht haben:
- Die 2-Tagestour zur Angelus Hut im Nelson Lakes NP:
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Boris reagierte auf Jever in Die Wander-T-Skala und ich.....Eine komplett andere T5. Nicht schwierig, aber man ist im steilen Bergwald unterwegs und der Pfad ist aufgegeben. Das ist eine reine Orientierungs-T5
Und das ein Wegkennzeichen. Man beachte die Farbreste an der unteren rechten Ecke. Das ist alles, was noch übrig ist.
T6
schwieriges Alpinwandern Meist weglos. Kletterstellen bis II. Häufig sehr exponiert. Heikles Schrofengelände. Apere Gletscher mit erhöhter Ausrutschgefahr.
Meist nicht markiert. Ausgezeichnetes Orientierungsvermögen. Ausgereifte Alpinerfahrung und Vertrautheit im Umgang mit alpintechischen Hilfsmitteln. T6 ist wie T5, nur noch etwas bröseliger, exponierter.
Sowas in der Art - das Resultat eines Bergsturzes, wo die gesamte Route mit Untergrund den Hang runter gefallen ist. Kein Wegzeichen, keine Tipps, hier muss man sich eben duchwühlen und drauf hoffen, nicht runter zu fallen. Auch hier: Kletterschwierigkeit nicht existent und messbar, eventuell ne I
Hier einfach immer am Grat haltend hoch auf den Gipfel. Im unteren Bereich T4, oben T6 (schmale Bänder im Steilgelände), und wie immer nicht sicherbar.
Auch der VAV (Verzascahöhenweg) hat T6-Bereiche drin, so wie diese Rinne, die man runter muss. Das läuft unter Wanderweg wohlgemerkt ("Die Via Alta della Verzasca oder Via Alta Verzaschese ist eine mehrtägige anspruchsvolle Bergwanderung entlang der Gipfel, die das Verzascatal von der Leventina und der Riviera trennt." (wiki))
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Boris reagierte auf Jever in Die Wander-T-Skala und ich.....T5
anspruchsvolles Alpinwandern Oft weglos. Einzelne einfache Kletterstellen. Exponiert, anspruchsvolles Gelände, steile Schrofen. Apere Gletscher und Firnfelder mit Ausrutschgefahr.
Falls markiert: weiss-blau-weiss. Bergschuhe. Sichere Geländebeurteilung und sehr gutes Orientierungsvermögen. Gute Alpinerfahrung im hochalpinen Gelände. Elementare Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Seil. Bei T5 geht der Spass los, ich erkenne T5 zuverlässig immer daran, dass ich dann die Stöcke an den Rucksack packe, um die Hände frei zu haben. Ab dem Gelände können auch gestandene Kletterer arge psychische Probleme bekommen, weil der Untergrund selten anhand der technischen Felsschwierigkeit die T5 erhält, sondern weil es schlichtweg lebendiges und exponiertes Gelände ist, in dem man nicht sichern kann.
Schuttrinne von unten
und von oben. Fels hat es da nicht wirklich, dafür rutscht halt alles.
Das ist ein Weg (es hat sogar ein Wegzeichen am Fels)
...inklusive 3m hoher Absätze mitten drin, wo man über nassen Fels runter rutschen darf
Mies sicherbare Bruchrinne ohne technische Schwierigkeit - typisch T5
Typische T5-Stelle am Via Alta della Verzasca (eine "Hiking-Route"). Griffig, fester Fels aber ordentlich Frischluft drunter und nicht sicherbar, weil man ansonsten die Etappen zeitlich nicht packt.
Der Bänderweg am Bifertenstock, auch klassisch T5. es geht horizontal durch den Kessel durch. Keine Kletterschwierigkeit, nicht sicherbar...
... vorne sieht der noch ganz ok aus
... aber hinten rird es übel. Der Pfad läuft an der hellgrauen Kante entlang und ist tw. nur 20-30cm breit und ohne Sicherungsmittel.
... und hinten (Bandende, die Kuppe in der Bildmitte) wird es dann noch etwas übler.
Und der hier zum Schluss (Hüttenzustieg zur Puntegliashütte über Val Frisal) hat die T5 nur dank durchgehender Fixseilsicherung
... weil man unterwegs auch mal einen Hangelquergang hat, wo man 5m die senkrechte Wand raus muss, bevor man an einer Fixkette wieder in den Rinnenboden runter kommt.
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Boris reagierte auf Jever in Die Wander-T-Skala und ich.....T4
Alpinwandern Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen.
Falls nach SWW-Normen markiert: weiss-blau-weiss. Hinweis: Ältere Wege mit dem Schwierigkeitsgrad T4 sind heute noch oft mit Rot-Weiss-Rot markiert.
Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden. T4 kann ein exponierter, schmaler und steiler Pfad sein, oder auch mal eine Schotterpiste, in der die Orientierung nicht mehr ganz trivial ist, aber man bei einem Abflug nicht gleich grundlos ins Nichts segelt.
Sollte man nicht glauben, aber der Kamm im Hintergrund ist eine T4, und zwar im Bereich der bewaldeten Kuppe im rechten Bilddrittel. Die könnte der eine oder andere kennen - da wurde die Schulklasse mit den 100 Kindern rausgeflogen.
Typisch T4 - die Hände braucht es schon mal, absichern geht hier nicht oder nur ganz aufwendig.
Hier ist die gesamte T4 Route in der Übersicht, die Aufnahme darüber stammt vom unteren gelben Kreis (wo man über ein Band weglos runter muss).
Steilere Rinne, mit Pfad - aufgrund der Absturzgefahr oberhalb von T3 angesiedelt.
Noch eine Schuttrinne, aber mit gröberem und lockerem Gelotter drin, deswegen auch T4 und nicht T3
Ausgesetzter Wanderpfad, der hier breiter erscheint als er ist
Weglose Querung, loser Untergrund, kein Pfad aber noch halbwegs logische Wegführung - T4
Der Pfad geht tatsächlich mitten durch dir senkrechte Wand, ist schmal, exponiert aber durchgehend mit Seil, daher T4
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Boris reagierte auf Jever in Die Wander-T-Skala und ich.....Nachdem ich jetzt einmal mehr jemandem per PN die offizielle Wander(!)-Schwierigkeitsskala des SAC erklären muss, und nach k.A. Anläufen immer noch versucht wird Unterkategorien dieser Wanderskala plötzlich zur Kletterskala zu erklären, klopfe ich jetzt einfach mal ein wildes Sortiment an Bilder zusammen...
Oder als Text gleich vorne weg: der wesentliche Unterschied zwischen der Kletterskala und der Wanderskala ist, dass die Kletterskala dann greift, wenn man in stabilem Fels und am Seil gesichert klettert. Hier kann man basierend auf Anzahl und Grösse der Griffe und Tritte eine technisch orientierte Schwierigkeitsskala erstellen.
Solch ein Ansatz versagt bei Wanderungen, wo man an schwierigeren Stellen und Passagen entweder gar nicht oder nur zeitaufwendigst mit einem Seil gesichert werden kann, und die Schwierigkeit beruht nicht wie beim Klettern auf eine rein technische Messlatte, sondern beinhaltet weitere Komponenten wie Exponiertheit, Absturzgefahr, Orientierung....
T1:
Grad Weg/Gelände Anforderungen T1
Wandern Weg gut gebahnt. Falls vorhanden, sind exponierte Stellen sehr gut gesichert. Absturzgefahr kann bei normalem Verhalten weitgehend ausgeschlossen werden.
Falls nach SWW-Normen markiert: gelb. Keine, auch mit Turnschuhen geeignet. Orientierung problemlos, in der Regel auch ohne Karte möglich. Typischerweiwe breiter Weg, keine Absturzgefahr, teilweise so breit und flach, dass auch mit einem Kinderwagen "befahren" werden kann
T2
Bergwandern Weg mit durchgehendem Trassee. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen.
Falls nach SWW-Normen markiert: weiss-rot-weiss. Etwas Trittsicherheit. Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen. T2 ist ähnlich anspruchslos, lediglich wird der Pfad schmaler und man muss hin und wieder mal nachsehen, dass man nicht ganz falsch abgebogen ist.
T3
anspruchsvolles Bergwandern Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände fürs Gleichgewicht. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen, weglose Schrofen.
Falls nach SWW-Normen markiert: weiss-rot-weiss. Gute Trittsicherheit. Gute Trekkingschuhe. Durchschnittliches Orientierungsvermögen. Elementare alpine Erfahrung. Bei T3 wird es langsam interessanter. T3 kann ein etwas ausgesetzter und schmalerer Pfad sein, der auch schon mal eine Kette drin hat, aber auch ein fettes Geröllfeld ohne Weg, wo jedoch aufgrund der Geländeform eindeutig ist, wo man entlang muss (kein Orientierungsproblem). Auch einfache, tw. weglose Gipfelaufstiege fallen darunter.
Ausgesetzter Weg aber gesichert. Ohne die Kette wäre es eher T3+, eventuell T4-
Typischer Hüttenzustieg - nicht immer deutlich erkennbarer Pfad, etwas Orientierung notwendig (weswegen T3 und nicht T2)
Typische Schotter-T3. Orientierung problemlos weil durch den Talboden vorgegeben, keine Absturzgefahr aber auch keine Wegspuren.
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Boris reagierte auf Linkshaenderin in Israel National Trail (Shvil Israel) September - November 2022Hallo! Vorgestern habe ich meinen Thru-hike des INT (in Israel nur Shvil (= Weg) genannt) in Eilat beendet und möchte, da mir das Forum eine so große Hilfe bei der Vorbereitung und auch während des Wanderns war, einen Tourbericht geben. Der folgt ausführlich und mit Fotos erst, wenn ich wieder daheim bin, davor gibt es erst einmal ein paar Zahlen und Fakten sowie Gear Review. Disclaimer: Es war meine erste Fernwanderung und auch mein erster Versuch, UL-Ideen umzusetzen.
Zeitraum: 23.09.-16.11.2022
Laufrichtung: Nord - Süd (Kfar Giladi/Tel Hai - Eilat
Distanz: 1016km, die ich gewandert bin. Der Trail selbst ist etwas länger, aber ich habe aus unterschiedlichen Gründen ein paar Kilometer übersprungen. Dazu mehr im ausführlichen Bericht.
Höhenmeter: Laut FarOut 27.000, aber die dort hinterlegte Route ist in Teilen nicht aktuell.
Navigation: Anfangs FarOut, schnell hauptsächlich die App Israel Trail benutzt, weil nur dort die ganzen Wasserquellen mit aktuellen Infos verzeichnet sind. Hervorragende Ressource, allerdings nicht geeignet, um eigene Touren zu planen oder custom points zu setzen. Die Israelis nutzen auch viel Amud Anan, darin sind die Höhenlinien fantastisch zu erkennen und alle anderen Wanderwege sind verzeichnet, es ist aber alles in hebräischen Buchstaben.
Wetter: Die ersten zwei Wochen heiß, täglich ca. 33 Grad, an Spitzentagen auch 37°, sobald ich in die Nähe des Mittelmeeres gelangte nur noch 26-29°, in der Wüste ab Arad 24-26° Tagestemperatur. Nachts in wenigen Nächten auf schätzungsweise 14°, ansonsten eher 18°.
Wandererfahrung vor dem Trail: Maximal einwöchige Wanderungen im deutschen Flachland.
Wandertage und Nächte: 54 Tage auf dem Shvil, davon 6 zero-days, 3 nero-days + ein paar halbe Tage.
16 Nächte bei trail angels (drinnen oder draußen), 3 Nächte in Hostels o.Ä., 34 Nächte wildgecampt oder in Nightcamps übernachtet.
Erfahrung in drei Sätzen zusammengefasst: Der Trail war auch im Norden anspruchsvoller als erwartet, allerdings hatte ich keinerlei Motivationsprobleme und habe schnell gespürt, wie mein Körper sich anpasst und leistungsfähig wird. Wenn man SoBo geht, hat man genug Zeit, Anfängerfehler zu machen, Wasser- und resupply-Management zu lernen und fit zu werden für die Wüste. Insgesamt: Wunderschön, atemberaubend, sicher nicht mein letzter Fernwanderweg.
Gear Review
Gestartet bin ich mit dieser Ausrüstung: Klick
Nicht benötigt:
Sonnenbrille (weggegeben, breitkrempiger Hut hat mir gereicht)
Wasserfilter (am Anfang benutzt, dann gemerkt, dass es unnötig ist und ihn dann die ganze Tour unnütz herumgetragen)
Handschuhe
Dazugekauft:
Armlinge
Zweites Paar Injinji-Zehensocken
Wasserblase (Ich hab meine gewissermaßen daheim vergessen, bzw dachte, ich brauche sie nicht)
Ausgetauscht auf Tour:
Einlegesohlen, weil die Dämpfung der Altras nach der Hälfte runter war (siehe unten)
Isomatte (siehe unten) - aus den Resten der Alten habe ich ein Sitzkissen ausgeschnitten, das ich vermisst habe
Schlafsack - Ich habe vor der Tour mit mir gehadert, ob ich nicht doch einen neuen kaufe, weil der Deuter viel zu schwer und viel zu voluminös ist, hab es aber aus Budgetgründen nicht gemacht. Hier auf der Tour war ich aber derart unzufrieden, dass ich mir in Jerusalem einen Big Agnes Schlafsack gekauft habe. Hätte ich in Deutschland sehr viel günstiger bekommen, aber was Besseres war nicht drin in der Reisekasse und jetzt habe ich zwei schwere Kufa-Schlafsäcke, aber immerhin hat der Big Agnes mich warmgehalten.
Campschuhe - Bin mit DIY Huaraches gestartet, aber war genervt von dem ständigen Schnüren und hab sie mit simplen Flipflops ersetzt
Was ich das nächste Mal zusätzlich mitnehme:
Nagelknipser - Schere des Victorinox führte nahezu zu Verstümmelungen, hab mir dann wo ich konnte einen Nagelknipser ausgeliehen
Stoffbeutel - Bei den Zero-days in Städten bin ich dann immer mit Plastiktüte herumgelaufen, weil ich nichts anderes hatte. Sehr nervig.
Größeres Salzgefäß
Repariert:
Schlauchschal (Löchlein genäht)
Net-Inner (Zwei Löcher im Bath-tub und drei Löcher in Netz genäht nach nächtlichem Stachelschwein-Angriff auf mein Essen)
Gaiters (Loch erfolglos zu nähen versucht, ist weiter gerissen und jetzt wahrscheinlich zu groß zum Nähen. Ich schaue daheim mal, ob ich einen Flicken draufnähen kann.)
Schuhe (Löcher hinten an der Ferse, habe Schaumstoff-Lappen mit Panzertape draufgeklebt)
Bewertung einzelner Items
Gatewood Cape mit den Modifikationen von Stromfahrer + Net-inner von 3F UL Gear: Alles in all sehr zufrieden, allerdings habe ich nach wenigen Nächten auf dem Trail aufgehört, das Tarp mit aufzubauen und hab nur noch im Netzzelt geschlafen, außer in einer Regennacht und drei sehr windigen Nächten. Abwettern würde ich darin wirklich nicht wollen, da selbst mir zu klein, aber für den thru-hike war es ideal für mich. Ich glaube allerdings nicht, dass sich das Cape bei mir als Regenschutz zum Wandern eignet, da ich mit 1,60m darunter wie ein Schlossgespenst aussehe. Da ich keine Regentage hatte, konnte ich es allerdings nicht testen.
Exped Airmat HL M in Kombination mit Friluft Canisp Faltmatte: Exped-Matte großartig, gerade in Kombination mit dem Schnozzel Pumpsack genial. D Friluft war nicht mehr dir Neuste zu Beginn der Tour und war bei der Hälfte so platt und voller Löcher, dass ich sie ausgetauscht habe gegen eine neue Falt-Eierkarton-Matte.
Sierra Designs Flex Capacitor 40-60l: Sehr gute Entscheidung! Das Gewicht war in der Wüste konstant hoch (BW ca. 6,5kg + 4-6l Wasser + Essen für bis zu 6 Tagen), sodass ich über den für hohe Lasten ausgelegten Rucksack mehr als froh war. Ich mag die Robustheit, sodass ich auch bei Dornen und unsanftem Fallenlassen auf die Erde nicht besorgt sein musste, dass es ihm weh tut. Für mich trägt sich der Rucksack wunderbar, ab einem gewissen Gewicht (schätzungsweise 13-14kg) zwar nicht mehr ernsthaft bequem, aber das liegt eher an meiner körperlichen Konstitution als am Rucksack. Bei meinem geringen Körpergewicht kann ich mit keinem Rucksack der Welt so viel (aka knapp 30% des Körpergewichts) bequem tragen. Bei allem darunter habe ich den Flex nie unangenehm gemerkt, er drückt nicht, ich hatte nie Schmerzen irgendwo, also für mich der ideale Rucksack.
Altra Lone Peak 6: Ich bin zwiegespalten. Es war meine erste Erfahrung mit Trailrunnern. Einerseits hatte ich die ersten 400km keinerlei Beschwerden und lief wie auf Wolken (von meinen Achillessehnenbeschwerden abgesehen). Dann habe ich gemerkt, wie die Dämpfung deutlich nachgelassen hat und meine Füße schnell müde wurden. Da ich aber keine neuen Schuhe kaufen wollte, habe ich in Jerusalem neue Einlegesohlen gekauft, damit habe ich mir aber schlimme Blasen an den Fersen gelaufen. Nach ein paar Tagen habe ich wieder die alten Sohlen eingelegt und wieder mit müden Füßen gekämpft. Nach insgesamt einer Woche (in der nächsten größeren Stadt) habe ich nochmal neue Einlegesohlen gekauft, die mir diesmal gut gepasst haben. Es hat aber nochmal eine Woche gedauert, bis die Blasen endlich aufgingen und ich keine Schmerzen mehr beim Gehen hatte. Diese zwei Wochen waren wirklich schlimm, aber dafür können die Altras nichts, die haben mir die Blasen nicht zugefügt. Dennoch finde ich 400km bis zum Erliegen der Dämpfung deutlich zu wenig. Ich bin mit den neuen Sohlen dann noch bis zum Ende des Trails gegangen, jetzt ist auch das Profil runter und die Schuhe dürfen ins Nirvana ziehen. Mir ist bewusst, dass Trailrunner nicht für die Ewigkeit konzipiert sind, aber ich hatte mir mehr Kilometer versprochen. Ich bin auch nicht sicher, ob ich beim nächsten Mal wieder zu Altras greife. Zwar mochte ich das Laufgefühl und auf den Platz an den Zehen möchte ich nicht mehr verzichten, aber wenn mein nächster Thru-hike wieder ähnlich viel Gepäck erfordert wie der Shvil, werde ich wohl nicht nochmal zu zero-drop Schuhen greifen. Ich gehe zwar seit mehr als 10 Jahren den Großteil des Jahres barfuß (und damit meine ich nicht Minimalschuhe sondern richtig barfuß), aber bei so hoher Last haben meine Achillessehnen einfach zu kämpfen und ich habe gemerkt, wie der Drop von ein paar Millimetern einen großen Entlastungsunterschied gemacht hat. Für Touren mit weniger Last (weil mehr resupply möglich) fände ich Zero drop genial, aber die geringe Haltbarkeit hat mich jetzt schon etwas von Altras abgeschreckt. Andererseits würde eine geringere Traglast sicherlich auch die Haltbarkeit der Dämpfung erhöhen...
Friluft Lindis Windjacke: Wird hier zurecht immer wieder als Budget-Tip empfohlen. Geniales Teil!
Funkier Armlinge: Ich bin nur mit T-Shirt gestartet und habe in den ersten Wochen gemerkt, wie ich trotz Sonnencreme verbrenne und wie nervig Sonnencreme ist. Daher habe ich mir in einem Radsportgeschäft Armlinge für die Wüste gekauft und bin begeistert! UV-Schutz mit kühlendem Effekt. Ich finde sie sehr angenehm zu tragen, leider rutscht selbst XS ein kleines bisschen, sodass ich sie alle paar Kilometer hochziehen muss, aber das ist verkraftbar. Ich würde Armlinge auch jederzeit einem langärmligen UV-Shirt vorziehen, da ich T-Shirt + Armlinge vielfältiger einsetzbar finde.
Socken: Mangels Ausprobierzeit bin ich mit zwei unterschiedlichen Varianten gestartet: Wrightsocks sowie Injinji-Zehensocken + Darn tough socks. Sehr schnell hat sich gezeigt, dass ich ohne Liner-Zehensocken Blasen bekomme, daher sind die Wright Socks meine Schlafsocken geworden und ich habe mir ein zweites Paar Zehensocken zum Wechseln gekauft.
Sunnybag Leaf Mini: Da mir Zeit, Geduld und technisches Verständnis für eine DIY-Lösung wie im legendären Solarladegerät-Iterationsthread fehlen und die dortigen Links zu Produktempfehlungen allesamt ins Nichts führten, ist es bei mir das genannte Solarpanel geworden und ich war damit zufrieden. Es hat meine Powerbank in der Mittagspause weit genug aufgeladen, um mein Smartphone damit laden zu können. Da ich eine 10k Powerbank dabei hatte, hatte ich auch immer Reserven, wenn die Mittagspause mal kurz ausfiel. Auf dem Rucksack befestigen hat sich als sehr ineffektiv herausgestellt.
Küche: Der Toaks 650 war manchmal grenzwertig klein, hat aber alles in allem für mich allein gereicht und ich konnte alles (außer die Kartusche) darin verstauen. Der Fire Maple 300T hat seinen Job getan, ich habe aber nicht genug Vergleichsmöglichkeiten, um etwas über Effizienz oder Lautstärke sagen zu können. Alufolie als Windschutz hat sich für mich nicht bewährt, da nicht haltbar genug und werde ich durch etwas anderes ersetzen auf der nächsten Tour. Ich brauchte deutlich mehr Salz als gedacht und habe regelmäßig bei Trail Angels aufgefüllt, da werde ich für längere Touren ein größeres Gefäß benötigen.
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Boris hat eine Reaktion von Wolfwalkerin erhalten in outdoor kücheZum Thema Pyrenäen: bitte denke daran, dass Windschutz nicht nur bedeutet, dass Du weniger Gas verbrauchst. Windschutz heisst auch Schutz vor Flammen- und Funkenflug. Die Gegend dort (war vor drei Wochen da) ist staubtrocken und es brennt eh schon überall. Wenn ich jetzt nochmal hinfahren würde, würde ich es folgendermaßen machen: eine kleine Schaufel mitnehmen (z. B. Deuce of Spades) oder alternativ einen breiteren Hering, um den Boden vorm Kochen weiträumig von trockenem Gras zu befreien. Dann würde ich meinen niedriger bauenden Gaskocher mit Schlauch (https://eoe-europe.com/de/kocher/8-palladium.html) mitnehmen, der ist weniger windanfällig. Und darüber hinaus würde ich mir aus ein, zwei Lagen Alufolie einen kleinen Windschutz bauen, um drumherum zu stellen.
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Boris hat eine Reaktion von Lambo23 erhalten in outdoor kücheZum Thema Pyrenäen: bitte denke daran, dass Windschutz nicht nur bedeutet, dass Du weniger Gas verbrauchst. Windschutz heisst auch Schutz vor Flammen- und Funkenflug. Die Gegend dort (war vor drei Wochen da) ist staubtrocken und es brennt eh schon überall. Wenn ich jetzt nochmal hinfahren würde, würde ich es folgendermaßen machen: eine kleine Schaufel mitnehmen (z. B. Deuce of Spades) oder alternativ einen breiteren Hering, um den Boden vorm Kochen weiträumig von trockenem Gras zu befreien. Dann würde ich meinen niedriger bauenden Gaskocher mit Schlauch (https://eoe-europe.com/de/kocher/8-palladium.html) mitnehmen, der ist weniger windanfällig. Und darüber hinaus würde ich mir aus ein, zwei Lagen Alufolie einen kleinen Windschutz bauen, um drumherum zu stellen.
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Boris reagierte auf mochilero in Sicherheit bei SpirituskochernOT: erzähl das mal der Dame des Hauses... ich vermute mal das gibt Ärger - beim Essen hört doch wirklich der UL Spaß auf! Im Sinne des Zelt-Friedens gut angelegte 15g...
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Boris reagierte auf khyal in Hochwertiger Kaffee auch unterwegsOT:
Ok, kriegst 2
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Boris reagierte auf khyal in Verbrauch Evernew Titanium StoveDann fang doch beim neuen Test mal an zu messen, also Wassertemp messen, bei 96 oder 98° stoppen, dann Kocher direkt loeschen und Restmenge messen, Zwischen den beiden Messungen natuerlich Topf und Brenner komplett auskuehlen lassen (das Aufheizen "frisst" ja), auch mit Topfkreuz den Vorheizvorgang richtig ausfuehren, wenn Du Kreuz & Topf zu frueh aufsetzt, entziehst Du Waerme, dann dauert der Vorheiz-Vorgang deutlich laenger und waehrenddessen saeuft ein derartiger Brenner.
Vernuenftig eng gestellter Windschutz, um die Hitze seitwaerts hochzuleiten usw usw
Auf jeden Fall fand ich das einen interessanten Gedanken von Dir, mal zu schauen, was passiert, wenn man das Teil sozusagen im "White Box Stove Betrieb" laufen laesst...testen / messen ist ja immer besser, als nur irgendwas theoretisch annehmen...
Ja klar und ja klar, Dichte 0,83 also g / 0.83 um auf die ml zu kommen, was ja fuer die Meisten, um Mitnahmemengen zu kaufen / aufzufuellen, deutlich interessanter ist...
Finde ich zumindest ueberhaupt nicht schwierig, hat jeder von uns mal in der Schule gelehrnt und wird immer wieder in der "TV bzw Youtube-Uni" erwaehnt...was braucht eine Verbrennung ?
Brennstoff & Sauerstoff...da es in so einem Fall schwierig waere, dem Brenner den Spiritus zu entziehen , entzieht man ihm halt den Sauerstoff...am Einfachsten geht das, indem man einfach eine umgedrehte Tasse drueber stuelpt...(Topfkreuz vorher runterwerfen und Tasse vor dem naechsten Kaffee gut spuelen)
Das Noergeln bezog sich ueberhaupt nicht auf Dich, ich fand Deine Frage bzw Vorschlag voellig richtig und habe das Gleiche gedacht, das bezog sich darauf, dass ich ja im 1. Abschnitt meines Textes darauf hingewiesen habe, was man halt aendern bzw ergaenzen muesste, um richtige Messergebnisse zu erhalten, das war ja schon sehr noergelich und ich finde, Rumnoergeln ist leicht, aber wenn, dann eben auch gleich besser machen...
Naja der Toaks hat halt eine Ecke weniger Leistung als der Evernew (und erst recht als der Windmaster) und im Gebirge hat man ja haeufiger abends recht schattige Temps, Schlechtwetterfronten, staerkeren Wind, wo zumindest ich nicht ewig mit nem Kocher rumhantieren will...
Ich wuerde da eher weiter den Windmaster mitnehmen (oder zumindest, wenn Du ubedingt mit Spiritus willst, auf den Evernew umsteigen, aber bei > 2.5 kHm wuerde ich auch nicht meinen Evernew mitnehmen, sondern klar den Omnilite Titan)
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Boris hat eine Reaktion von Mittagsfrost erhalten in Hobby zum Beruf - habt Ihr es geschafft?Interessantes Thema. Ich war mal 2 Jahre hauptberuflich als Tauchlehrer tätig. Seither tauche ich nicht mehr... Meine 4 Jahre als Reiseleiter haben nicht so schlimm reingehauen, ich reise immer noch gerne. Meide aber Gruppenreisen und Tourizentren wie der Teufel das Weihwasser....
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Boris hat eine Reaktion von Ausgebuffte_Hund erhalten in Verbrauch Evernew Titanium StoveHallo Leute,
ich habe mich vor meiner letzten Tour in Unkosten geschmissen und mir einen Evernew Tiranium Stove (siehe Foto) gegönnt. Im Kaufrausch habe ich gleich diesen kreuzförmigen Topfaufsatz mit bestellt, ohne zu wissen, ob das was taugt oder nicht. Ich war neugierig und habe deshalb eine kleine Versuchsreihe gemacht, um den Unterschied mit/ohne herauszufinden.
Ich habe zweimal genau einen halben Liter Wasser zum kochen gebracht. Gefüllt habe ich den Kocher beide male mit exakt 30,8gr Spiritus. Nachdem das Wasser gekocht hat, habe ich den Brenner ohne Topf ausbrennen lassen.
Das Ergebnis:
-mit Kreuz kocht das Wasser nach 5:04 Minuten, der Brenner erlischt nach 10:02 Minuten.
- ohne Kreuz kocht das Wasser nach 10:45 Minuten, der Brenner erlischt nach 16:55 Minuten.
Als Fazit: wenn es darauf ankommt, Wasser schnell zu erhitzen, sollte das Kreuz benutzt werden. Wenn es aber auf Energieeffizienz und geringen Spiritusverbrauch ankommt, dann ohne Kreuz (der Kocher brennt eine Minute länger nach, ist also für eine Minute mehr Sprit übrig)! In realen (nicht Küchen-) Bedingungen könnte die Differenz noch etwas größer ausfallen, da mit dem Kreuz der Topf höher sitzt und Wind die Flamme mehr stören kann.
Das alles nur, falls es jemanden interessiert...
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Boris reagierte auf Socke in Mein erster Rucksack -
Boris hat eine Reaktion von einar46 erhalten in Verbrauch Evernew Titanium StoveHallo Leute,
ich habe mich vor meiner letzten Tour in Unkosten geschmissen und mir einen Evernew Tiranium Stove (siehe Foto) gegönnt. Im Kaufrausch habe ich gleich diesen kreuzförmigen Topfaufsatz mit bestellt, ohne zu wissen, ob das was taugt oder nicht. Ich war neugierig und habe deshalb eine kleine Versuchsreihe gemacht, um den Unterschied mit/ohne herauszufinden.
Ich habe zweimal genau einen halben Liter Wasser zum kochen gebracht. Gefüllt habe ich den Kocher beide male mit exakt 30,8gr Spiritus. Nachdem das Wasser gekocht hat, habe ich den Brenner ohne Topf ausbrennen lassen.
Das Ergebnis:
-mit Kreuz kocht das Wasser nach 5:04 Minuten, der Brenner erlischt nach 10:02 Minuten.
- ohne Kreuz kocht das Wasser nach 10:45 Minuten, der Brenner erlischt nach 16:55 Minuten.
Als Fazit: wenn es darauf ankommt, Wasser schnell zu erhitzen, sollte das Kreuz benutzt werden. Wenn es aber auf Energieeffizienz und geringen Spiritusverbrauch ankommt, dann ohne Kreuz (der Kocher brennt eine Minute länger nach, ist also für eine Minute mehr Sprit übrig)! In realen (nicht Küchen-) Bedingungen könnte die Differenz noch etwas größer ausfallen, da mit dem Kreuz der Topf höher sitzt und Wind die Flamme mehr stören kann.
Das alles nur, falls es jemanden interessiert...
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Boris hat eine Reaktion von ChrisS erhalten in Verbrauch Evernew Titanium StoveHallo Leute,
ich habe mich vor meiner letzten Tour in Unkosten geschmissen und mir einen Evernew Tiranium Stove (siehe Foto) gegönnt. Im Kaufrausch habe ich gleich diesen kreuzförmigen Topfaufsatz mit bestellt, ohne zu wissen, ob das was taugt oder nicht. Ich war neugierig und habe deshalb eine kleine Versuchsreihe gemacht, um den Unterschied mit/ohne herauszufinden.
Ich habe zweimal genau einen halben Liter Wasser zum kochen gebracht. Gefüllt habe ich den Kocher beide male mit exakt 30,8gr Spiritus. Nachdem das Wasser gekocht hat, habe ich den Brenner ohne Topf ausbrennen lassen.
Das Ergebnis:
-mit Kreuz kocht das Wasser nach 5:04 Minuten, der Brenner erlischt nach 10:02 Minuten.
- ohne Kreuz kocht das Wasser nach 10:45 Minuten, der Brenner erlischt nach 16:55 Minuten.
Als Fazit: wenn es darauf ankommt, Wasser schnell zu erhitzen, sollte das Kreuz benutzt werden. Wenn es aber auf Energieeffizienz und geringen Spiritusverbrauch ankommt, dann ohne Kreuz (der Kocher brennt eine Minute länger nach, ist also für eine Minute mehr Sprit übrig)! In realen (nicht Küchen-) Bedingungen könnte die Differenz noch etwas größer ausfallen, da mit dem Kreuz der Topf höher sitzt und Wind die Flamme mehr stören kann.
Das alles nur, falls es jemanden interessiert...
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Boris hat eine Reaktion von Steintanz erhalten in Verbrauch Evernew Titanium StoveHallo Leute,
ich habe mich vor meiner letzten Tour in Unkosten geschmissen und mir einen Evernew Tiranium Stove (siehe Foto) gegönnt. Im Kaufrausch habe ich gleich diesen kreuzförmigen Topfaufsatz mit bestellt, ohne zu wissen, ob das was taugt oder nicht. Ich war neugierig und habe deshalb eine kleine Versuchsreihe gemacht, um den Unterschied mit/ohne herauszufinden.
Ich habe zweimal genau einen halben Liter Wasser zum kochen gebracht. Gefüllt habe ich den Kocher beide male mit exakt 30,8gr Spiritus. Nachdem das Wasser gekocht hat, habe ich den Brenner ohne Topf ausbrennen lassen.
Das Ergebnis:
-mit Kreuz kocht das Wasser nach 5:04 Minuten, der Brenner erlischt nach 10:02 Minuten.
- ohne Kreuz kocht das Wasser nach 10:45 Minuten, der Brenner erlischt nach 16:55 Minuten.
Als Fazit: wenn es darauf ankommt, Wasser schnell zu erhitzen, sollte das Kreuz benutzt werden. Wenn es aber auf Energieeffizienz und geringen Spiritusverbrauch ankommt, dann ohne Kreuz (der Kocher brennt eine Minute länger nach, ist also für eine Minute mehr Sprit übrig)! In realen (nicht Küchen-) Bedingungen könnte die Differenz noch etwas größer ausfallen, da mit dem Kreuz der Topf höher sitzt und Wind die Flamme mehr stören kann.
Das alles nur, falls es jemanden interessiert...
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Boris hat eine Reaktion von moyashi erhalten in Kuscheliger Quilt gesuchtDanke Dir @moyashi, ich werde mir den Vesper mal anschauen (bzw. probekuscheln... ).
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Boris hat eine Reaktion von FuchsVomWalde erhalten in Hobby zum Beruf - habt Ihr es geschafft?Interessantes Thema. Ich war mal 2 Jahre hauptberuflich als Tauchlehrer tätig. Seither tauche ich nicht mehr... Meine 4 Jahre als Reiseleiter haben nicht so schlimm reingehauen, ich reise immer noch gerne. Meide aber Gruppenreisen und Tourizentren wie der Teufel das Weihwasser....
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Boris hat eine Reaktion von lampenschirm erhalten in Wandern bei HitzeDa nach allgemeinen Tipps zum Thema Hitze gefragt ist, und ich gerade einschlägige Erfahrung in den pyrenäen gesammelt habe: Obacht in der Küche! Ich hatte einen Spirituskocher mit und an einigen Abenden bewusst auf eine warme Mahlzeit verzichtet, da die ganze Vegetation knochentrocken war und über mir schon ständig die Löschhubschrauber zu den Waldbränden geflogen sind. Ein Tröpfchen Spiritus daneben, und die ganze Gegend stünde in Flammen. Nächstes mal würde ich in solche heißen Gegenden eher Gas mitnehmen, oder ganz auf kalte Küche umsteigen.