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Ultraleicht Trekking

Boris

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  1. Boris

    Offline Karten - welche verwendet ihr?

    Danke für deine Antwort, das klingt nachvollziehbar und hilft mir weiter!
  2. Boris

    Offline Karten - welche verwendet ihr?

    Das will ich nicht... Die Karten bei Viewranger sind ja aber andere Topokarten, keine OSM. Sind die nun besser, oder nur teurer?
  3. Boris

    Offline Karten - welche verwendet ihr?

    Darf ich mich an diesen Faden mal mit einer Frage anhängen.... Kann jemand etwas zur Qualität der Karten bei Maps.Me, komoot und Viewfinder sagen? So weit ich das verstehe, arbeitet Maps.Me doch auch mit OpenStreetMaps, ebenso wie Komoot. Da sollte doch eigentlich kein Unterschied bestehen, oder? Und (das ist jetzt dann die eigentliche Frage... ) lohnen sich die teuren Viewrangerkarten Eurer Meinung nach in Bezug auf Aktualität, Auflösung und Informationsgehalt, oder können die beiden anderen da mithalten? Wo ist den der Mehrwert für den doch ziemlich hohen Preis?
  4. Greg ist ein Veteran der Szene, der seit Langem fliegt. In seiner Heimat Südafrika ist er fast schon eine Legende, er hat dort viele Fluggebiete erschlossen und etliche Rekorde erflogen. Seine Videos finde ich auch superklasse, seine versuchte Querung der Pyrenäen hat mich veranlasst, das selbst mal zu probieren (Er hat mir auch dann persönlich viele gute Tipps gegeben). Zu Deiner Frage: um wirklich längere Zeit und über weitere Strecken zu fliegen, braucht es schon einiges an Erfahrung. Insbesondere die Wahl der geeigneten Startplätze ist nicht einfach. Wenn man eine Ausbildung zum Gleitschirmpiloten abgeschlossen hat, muss man ja aber nicht gleich in die Vollen gehen. Eine schöne Spielart ist, nachmittags auf einen Berg zu steigen, zu biwakieren, und am nächsten Morgen ins Tal zu gleiten. Man bleibt dann in einer Gegend, die man kennt, das macht es leichter.
  5. Ja, das ist richtig! Solche Ausrüstung ist aber nicht (oder nur sehr, sehr bedingt) für's Streckenfliegen geeignet. Für mich persönlich steht im Vordergrund, mich fortzubewegen, und dabei nehme ich in Bezug auf Schirm und Gurtzeug (sowie bei der nötigen Sicherheitsausrüstung) höheres Gewicht in Kauf.
  6. Boris

    Erfahrung / Tarp / Tiere / Alpen

    Die einzigen Tiere, über die man sich in den Alpen meiner Meinung nach Gedanken machen kann, sind Schlangen und Zecken. Schlangen habe ich bisher erst zweimal gesehen. Und beides gibt es doch auch nicht auf der Höhe, die Du erwähnt hast.
  7. Interessant finde ich, dass hier im Forum noch andere Gleitschirmflieger unterwegs sind. Wer fliegt denn noch alles? Macht ihr auch Biwaktouren mit dem Schirm?
  8. Genau das ist das Szenario. Zum Glück (vielleicht liegt's auch an der Übung) habe ich den Leatherman bisher nie gebraucht. Trotzdem ist er immer dabei, ebenso wie ein paar Ersatzleinen, Flicken und eine Spleißnadel.
  9. Das Bild ist was älter (hab'kein aktuelleres zur Hand), und dicke Ding ist zwischenzeitlich gegen eine leichtere Version (Juice CS4) getauscht. Ich brauche die Zange für den Fall, dass ich die Leinenschlösser (Schraubschäkel zwischen den Leinen und den Aufhängegurten des Gleitschirms) öffnen muss. Ich nehme natürlich kein weiteres Messer mit (und der Korkenzieher kam auch schon zum Einsatz... )
  10. Ich folge einmal der Aufforderung von @Stromfahrer im Vorstellungsthread und schreibe etwas über meine Leidenschaft, das Biwakfliegen. Biwakfliegen ist eine Spielart des Gleitschirmfliegens. Ein Gleitschirm, für alle die's nicht wissen aber wissen wollen, ist ein Stück Stoff mit Schnüren dran , also ähnlich wie ein Fallschirm. Im Gegensatz zu den Fallschirmspringern bewegt man sich mit dem Gleitschirm aber nicht nur nach unten, sondern auch nach vorne, und kann weite Strecken zurücklegen. Wir fallen auch nicht aus dem Flugzeug, sondern starten in der Regel von einem Berg. Nach dem Start versucht der Gleitschirmpilot, eine Thermik (warme, aufsteigende Luft) zu finden und wie ein Vogel in dieser aufzusteigen. Wenn man oben angelangt ist, fliegt man weg und sucht die nächste Thermik. Wenn das Wetter passt, kann man so Strecken von vielen Kilometern fliegend zurücklegen. Ich selbst habe schon über 100km geschafft, der Weltrekord liegt weit jenseits der 400km-Marke. In der Regel besteht eine Gleitschirmausrüstung aus Schirm, Gurtzeug (der "Sitz"), einem Notfallschirm, Helm und warmen Klamotten. Alles zusammen wiegt eine normale Ausrüstung heute zwischen 15 und 20kg. Eigentlich hat sich das Gleitschirmfliegen aus dem Klettersport entwickelt, und zwar als Abstiegshilfe. Heute fahren aber die allermeisten Gleitschirmpiloten mit der Bahn auf den Berg. Ich mache das auch oft so, aber meine echte Leidenschaft ist das Biwakfliegen. Dabei kombiniere ich einfach das Gleitschirmfliegen als Transportmittel mit dem Übernachten in der freien Natur. Manchmal mache ich Wochenendtouren mit 2 oder 3 Übernachtungen, meine längste Tour bisher aber dauerte knapp 14 Tage. Bei diesen Touren möchte ich in der Regel völlig auf andere Transportmittel verzichten und trage meine Ausrüstung selbst auf den Berg, und wenn es sein muss (weil das Wetter nicht zum Fliegen geeignet ist), auch "auf Strecke". Dazu gibt es auch im Gleitschirmbereich spezielle Leichtausrüstung. Meine leichteste Flugausrüstung wiegt 9kg (es geht noch leichter, man kann bis auf ca 4,5kg runter). Abhängig von der gewählten Tour nehme ich zusätzlich ein Biwaksack oder ein Zelt, Schlafsack, Kocher und natürlich Essen und Wasser mit. Alles zusammen komme ich dabei in der Regel auf ca. 14kg im leichtesten, 18kg im schwersten Fall (Base Weight). Das klingt für einige hier sicher viel, aber ich versuche natürlich, wo es geht zu optimieren. Daher auch das Interesse am Ultralight-Trekking. Wichtig ist mir dabei übrigens auch nicht nur ein geringes Gewicht bei der Ausrüstung, sondern insbesondere auch das Packmaß - in ein Gleitschirmgurtzeug geht nicht wirklich viel rein. Deshalb benutze ich zum Beispiel keinen Rucksack aus dem Trekkingbereich, der vielleicht leichter wäre, sondern einen leichten Gleitschirmrucksack. Der hat kein Tragesystem und lässt sich sehr klein zusammenrollen und verstauen. Meine bisher weiteste Tour war vor zwei Jahren, da habe ich mit einem Freund die Pyrenäen von Bilbao nach Barcelona durchquert (allerdings mussten wir wegen schlechtem Wetter und einem festen Zeitrahmen von 10 Tagen auch auf Bus und Anhalter zurückgreifen). Als nächste größere Tour plante ich aktuell von Nizza nach Genf in einer Woche im Mai. Ich hänge mal ein paar Bilder an, damit ihr euch das besser vorstellen könnt. Viele Grüße! Boris
  11. Boris

    Vorstellungsthread

    Hallo zusammen, ich bin der Neue... Ich lese schon eine ganze Weile anonym hier im Forum mit und habe schon den ein oder anderen guten Tipp dadurch gefunden. Nun dachte ich, kann ich mich auch mal anmelden (und vorstellen). Eigentlich geht es mir in der Freizeit auch nicht primär ums Trekking. Meine Leidenschaft ist das Gleitschirmfliegen (noch jemand hier?), und dabei ganz besonders eine Spielart namens Vol Bivouac, das Biwakfliegens. Dabei versuche ich, per Gleitschirm und zu Fuß möglichst weite Strecken in den Bergen zurück zu legen. Wenn das Wetter passt: fliegen, wenn nicht: wandern. So eine Gleitschirmausrüstung wiegt irgendwo zwischen 7 und 10kg, also ist mein Base Weight ein anderes als sonst hier üblich. Aber gerade deshalb versuche ich, die restliche Ausrüstung für mehrtägige oder -wöchige Touren so weit es geht zu optimieren, da ich größtenteils autark unterwegs sein möchte. Es freut mich, hier zu sein! VG Boris
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