Reputationsaktivitäten
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hikedev hat eine Reaktion von Fabian. erhalten in Anfibio Packrafts QualitätHi,
Ich kann mich da skullmonkey anschließen Anfibio hat eine "solide" -Preis/-Gewichts/-Qualitäts Kombi was die Trockenanzüge, Paddel und Packrafts angeht. Ich habe selber ein Alligator S2 Pro und bin bei dem Niedrigwasser dieses Jahr auf der Soča und Isar genug auf Steine herumgekratzt. Ich hatte auch die Gelegenheit Alpackas aufzubauen und probe zu fahren. Allgemein würde ich sagen machen die Alpackas schon einen robusteren Eindruck Ventile etc... Wenn du dein Anfibio pflegst und nicht im ständigen Dauer Einsatz hast reicht dies völlig. Von einem Packrafting Vermieter hatte ich eher den Eindruck das die Alpackas deutlich besser halten im Dauereinsatz mit Leuten die nicht so schonungsvoll mit dem Boot umgehen.
Wenn du das extra Geld hast würde ich dies nehmen:
Paddel: wernerpaddles.com/paddles/packraft/pack-tour-m
Trockenanzug: packrafting-store.de/Clothing/Anfibio-PackSuit::378.html
Pack Raft: alpackaraft.com/rafting/product/gnarwhal/
Gruss HikeDev
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hikedev hat eine Reaktion von doast erhalten in Spanien: The Great Málaga Path - Gran Senda de Málaga (GR-249) Februar 2018Im letzten Winter bin ich in Portugal die Via Algarviana gewandert, dieses Jahr war ich auf der suche nach einer ähnlichen Winterflucht und habe mich entschieden nach der Forum Empfehlung von German Tourist den kompletten GR249 zu laufen.
Track Information:
Typ: Rundwanderweg
Länge: 650 Km
Höhenmeter: 23068 m
Etappen: 35
Markierungen: Neuwertig 2015 fertiggestellt, Route wird weiterhin verbessert.
Offizieller Ratgeber: http://www.gransendademalaga.es/en/4992/topoghraphical-guide-great-malaga-path
Hinweise:
Essen: Täglich Möglichkeiten, in den meisten kleinen Dörfern ist der Supermarkt über die Mittagszeit geschlossen und öffnet um 17 Uhr wieder. Im Hinterland servieren die Restaurants meist erst ab 20/21 Uhr Abendessen, Tapas gibt es auch vorher. Ich habe die meiste Zeit nur Wurst, Käse, Brot und Donuts gegessen.
Koordination: GPS empfohlen, da die Städte oft keinerlei Markierungen oder Hinweise auf den Streckenverlauf bieten. Im Oliven Wald kann man sich auch mal verlaufen, vor allem wenn die Farmer neue Weggablungen anlegen und bestehende Markierungen verschwinden. Von Ojen nach Mijas wurde die Route geändert, diese verläuft nun über Coin. In dem offiziellen Ratgeber und der veralteten gpx Datei die ich hatte bin ich dadurch die alte Route gelaufen was nicht wirklich zu empfehlen ist da diese über eine Motocross Strecke führt.
Unterkunft: Wild Zelten ist zu 60 % ausgezeichnet möglich, es gibt aber in dieser Region sehr viel privat Land gekennzeichnet mit einem schwarz/weißen Schild. Am Strand ist es ebenfalls verboten aber man kann sich auf einer der vielen Bänke legen, wenn es nicht regnet, dort gibt es auch Toiletten und Duschen. In den Olivenfeldern war es schwer für mich was zu finden da sehr viele Farmer und Traktoren zu dieser Zeit unterwegs waren, von so einem Traktor will ich nicht versehentlich im Zelt überrollt werden. Unterkünfte sind zu dieser Jahreszeit sehr billig 25-70€, oftmals bekommt man auch ein ganzes Apartment mit Waschmaschine. Der GR7 kreuzt in einigen Dörfern den GR249 und es gab dort günstige Herbergen. Meine NeoAir Lite ohne Thermo Isolierung hat total versagt bei Bodenfrost, ich hätte meine andere Matte mit Isolierung mitnehmen sollen.
Bericht:
Angereist bin ich in Malaga am 3 Februar der Flug kostet um diese Jahreszeit zwischen 25-60€. Es ist möglich den Trail direkt vom Flughafen zu starten oder mit dem Bus für ca. 3 € am eigentlichen Startpunkt an der Strand Promenade zu beginnen. Leider ist zu Beginn meiner Wanderung eine Kältewelle über Europa weggerollt und es war nachts in Spanien sehr sehr sehr kalt(Bodenfrost). Tagsüber konnte ich mit Shirt und kurzer Hose bei 15-18 Grad laufen. Landschaftlich ist der Weg sehr dramatisch und eingeteilt in Küsten-, Berg- und Agrarkultur. Besonders hervorheben kann ich die Abschnitte von Nerja nach Alcaucin, Campillos nach Ronda, Mijas nach Ahaurin de la Torre, dieses sind auch für Wochen oder Tagestouren sehenswert. Der Weg ist größtenteils gut begehbar mit Trailrunning Schuhe. Es gibt genug Möglichkeiten bei Bedarf Schuhe und Socken in einem Geschäft mal auszutauschen. In manchen Abschnitten habe ich die Kopfhörer mit Musik reingemacht da die bellenden Hunde und vielen Traktoren mir den Seelenfrieden geraubt haben. Wer den Caminito del Rey(Höhenweg) laufen möchte und den GR249 nach El Chorro verkürzen will, ist für den ist dieses am Staudamm beschildert. Wenn man nach rechts geht kommt man in einen kleinen Ort, im Hotel ist es möglich für 11€ oder im Internet 10€ eine Lizenz zu kaufen damit man den Weg wandern darf. Der Caminito del Rey hat eine tägliche maximale Begrenzung an Touristen. In den letzten 2 Wochen meiner Reise hatte ich fast durchgehend Regen und aus ehemals kleinen Flüssen wurden Hindernisse. Meistens waren meine Schuhe schon so Nass das ich einfach durchgelaufen bin. Das Stück von Estepona nach Marbella war ziemlich nerven aufreibend da ich ständig vom Strand in die Innenstadt oder auf die Schnellstraße ausweichen musste da am Strand das Wasser von den Bergen in unüberwindbare Zuflüsse endete. Ich habe während meiner Zeit in Spanien keine anderen langstrecken Wanderer auf dem Gr249 getroffen. Auf zwei bis drei Etappen sieht man auch mal ein paar Tagestouristen. Bei Etappe 34-35 hatte ich nochmal einen belohnenden Blick auf so ziemlich alle Berge die ich überwunden hatte. Abgereist bin ich letztendlich am 10 März 2018.
Fazit:
Tolle Winterflucht mit abwechslungsreicher Landschaft, schneller Anreise, gutem Essen und bezahlbare Unterkünfte. Ich denke der GR249 wird noch einiges an Popularität über die nächsten Jahre gewinnen. Meine Empfehlung hat er.
Mehr Bilder gibt es hier: Bilder
Grüße HikeDev
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hikedev hat eine Reaktion von notenblog erhalten in Spanien: The Great Málaga Path - Gran Senda de Málaga (GR-249) Februar 2018Im letzten Winter bin ich in Portugal die Via Algarviana gewandert, dieses Jahr war ich auf der suche nach einer ähnlichen Winterflucht und habe mich entschieden nach der Forum Empfehlung von German Tourist den kompletten GR249 zu laufen.
Track Information:
Typ: Rundwanderweg
Länge: 650 Km
Höhenmeter: 23068 m
Etappen: 35
Markierungen: Neuwertig 2015 fertiggestellt, Route wird weiterhin verbessert.
Offizieller Ratgeber: http://www.gransendademalaga.es/en/4992/topoghraphical-guide-great-malaga-path
Hinweise:
Essen: Täglich Möglichkeiten, in den meisten kleinen Dörfern ist der Supermarkt über die Mittagszeit geschlossen und öffnet um 17 Uhr wieder. Im Hinterland servieren die Restaurants meist erst ab 20/21 Uhr Abendessen, Tapas gibt es auch vorher. Ich habe die meiste Zeit nur Wurst, Käse, Brot und Donuts gegessen.
Koordination: GPS empfohlen, da die Städte oft keinerlei Markierungen oder Hinweise auf den Streckenverlauf bieten. Im Oliven Wald kann man sich auch mal verlaufen, vor allem wenn die Farmer neue Weggablungen anlegen und bestehende Markierungen verschwinden. Von Ojen nach Mijas wurde die Route geändert, diese verläuft nun über Coin. In dem offiziellen Ratgeber und der veralteten gpx Datei die ich hatte bin ich dadurch die alte Route gelaufen was nicht wirklich zu empfehlen ist da diese über eine Motocross Strecke führt.
Unterkunft: Wild Zelten ist zu 60 % ausgezeichnet möglich, es gibt aber in dieser Region sehr viel privat Land gekennzeichnet mit einem schwarz/weißen Schild. Am Strand ist es ebenfalls verboten aber man kann sich auf einer der vielen Bänke legen, wenn es nicht regnet, dort gibt es auch Toiletten und Duschen. In den Olivenfeldern war es schwer für mich was zu finden da sehr viele Farmer und Traktoren zu dieser Zeit unterwegs waren, von so einem Traktor will ich nicht versehentlich im Zelt überrollt werden. Unterkünfte sind zu dieser Jahreszeit sehr billig 25-70€, oftmals bekommt man auch ein ganzes Apartment mit Waschmaschine. Der GR7 kreuzt in einigen Dörfern den GR249 und es gab dort günstige Herbergen. Meine NeoAir Lite ohne Thermo Isolierung hat total versagt bei Bodenfrost, ich hätte meine andere Matte mit Isolierung mitnehmen sollen.
Bericht:
Angereist bin ich in Malaga am 3 Februar der Flug kostet um diese Jahreszeit zwischen 25-60€. Es ist möglich den Trail direkt vom Flughafen zu starten oder mit dem Bus für ca. 3 € am eigentlichen Startpunkt an der Strand Promenade zu beginnen. Leider ist zu Beginn meiner Wanderung eine Kältewelle über Europa weggerollt und es war nachts in Spanien sehr sehr sehr kalt(Bodenfrost). Tagsüber konnte ich mit Shirt und kurzer Hose bei 15-18 Grad laufen. Landschaftlich ist der Weg sehr dramatisch und eingeteilt in Küsten-, Berg- und Agrarkultur. Besonders hervorheben kann ich die Abschnitte von Nerja nach Alcaucin, Campillos nach Ronda, Mijas nach Ahaurin de la Torre, dieses sind auch für Wochen oder Tagestouren sehenswert. Der Weg ist größtenteils gut begehbar mit Trailrunning Schuhe. Es gibt genug Möglichkeiten bei Bedarf Schuhe und Socken in einem Geschäft mal auszutauschen. In manchen Abschnitten habe ich die Kopfhörer mit Musik reingemacht da die bellenden Hunde und vielen Traktoren mir den Seelenfrieden geraubt haben. Wer den Caminito del Rey(Höhenweg) laufen möchte und den GR249 nach El Chorro verkürzen will, ist für den ist dieses am Staudamm beschildert. Wenn man nach rechts geht kommt man in einen kleinen Ort, im Hotel ist es möglich für 11€ oder im Internet 10€ eine Lizenz zu kaufen damit man den Weg wandern darf. Der Caminito del Rey hat eine tägliche maximale Begrenzung an Touristen. In den letzten 2 Wochen meiner Reise hatte ich fast durchgehend Regen und aus ehemals kleinen Flüssen wurden Hindernisse. Meistens waren meine Schuhe schon so Nass das ich einfach durchgelaufen bin. Das Stück von Estepona nach Marbella war ziemlich nerven aufreibend da ich ständig vom Strand in die Innenstadt oder auf die Schnellstraße ausweichen musste da am Strand das Wasser von den Bergen in unüberwindbare Zuflüsse endete. Ich habe während meiner Zeit in Spanien keine anderen langstrecken Wanderer auf dem Gr249 getroffen. Auf zwei bis drei Etappen sieht man auch mal ein paar Tagestouristen. Bei Etappe 34-35 hatte ich nochmal einen belohnenden Blick auf so ziemlich alle Berge die ich überwunden hatte. Abgereist bin ich letztendlich am 10 März 2018.
Fazit:
Tolle Winterflucht mit abwechslungsreicher Landschaft, schneller Anreise, gutem Essen und bezahlbare Unterkünfte. Ich denke der GR249 wird noch einiges an Popularität über die nächsten Jahre gewinnen. Meine Empfehlung hat er.
Mehr Bilder gibt es hier: Bilder
Grüße HikeDev
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hikedev hat eine Reaktion von TaeveSupertramp erhalten in Auf Madeira durch die WolkenIch habe mit einem Kollege für Januar die Plätze gebucht die Eingangsbestätigung war sofort da, und der endgültige Schrieb 2 Tage später.
Danke auch an TaeveSupertramp dein Reisebericht ist eine tolle Hilfe für die Planung.
Gruss HikeDev
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hikedev hat eine Reaktion von ChristianB erhalten in Auf Madeira durch die WolkenIch habe mit einem Kollege für Januar die Plätze gebucht die Eingangsbestätigung war sofort da, und der endgültige Schrieb 2 Tage später.
Danke auch an TaeveSupertramp dein Reisebericht ist eine tolle Hilfe für die Planung.
Gruss HikeDev
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hikedev reagierte auf TaeveSupertramp in Auf Madeira durch die Wolkenhmm. m.e. kam nur diese bestätigung, was aber 1 Woche dauern kann.
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hikedev reagierte auf ChristianB in Auf Madeira durch die WolkenDanke, für die Antwort. Ich meinte aber, ob eine Mail kommt, die bestätigt, dass die Buchung eingegangen ist oder kommt direkt diese schreiben nach ein paar Tagen?
Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob ich dort alles korrekt durchgeführt haben.
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hikedev reagierte auf German Tourist in Ich bin dann mal weg ...Für mich geht es jetzt für drei Monate auf den Greater Patagonian Trail. Wer "live" mit dabei sein möchte: ich werde versuchen, wieder täglich von unterwegs auf Facebook zu posten.
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hikedev reagierte auf khyal in Packraft - Paddel gesucht & Diskussion über PackraftsKlar dann geht es unter, aber das kann Dir dann bei dem Globi-Teil genauso passieren, da die beiden Teile identisch sind.
Was das aber mal wieder zeigt, ist, dass man sich besser auf nix verlassen und alles nachkontrollieren sollte.
OT: (haette ich das schon viel frueher getan, waere ich z.B. nicht mal beinahe auf der AB ueber den Jordan gegangen, weil eine Marken-Werkstatt richtig dicken Mist an der Bremsanlage gebaut hatte)
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hikedev reagierte auf Barbarix in Feuerland und Patagonien 2017 Teil 1Isla del Navarino, nachts Regen, morgens bewölkt, ab 11:00 Sonne pur! Mo 27.2.17
Heute lasse ich mir wieder Zeit. Nachts hat es geregnet und das Zelt ist noch nass. Habe auch deutlich Kondens, weil ich sehr windgeschützt gecampt habe. Erst einmal einen Kaffee und kurz vor 10:00 geht es los. Es ist ein herrlicher Tag, leider gibt es lange Passagen über Geröll (kopfgroße Steine). Das ist mit Halbschuhen weniger angenehm zu gehen und ich muss bei jedem Schritt aufpassen. Trotzdem bin ich froh, dass ich auf dieser Tour bzw. überhaupt zum ersten Mal Halbschuhe trage. Das ist deutlich angenehmer und ich habe auch keine Reizung der Achillessehne, wie ich es sonst immer hatte. Dafür komme ich nicht ganz so schnell voran, aber ich habe ja genügend Zeit...
Um 14:30 gibt es ein Mittagesse und eine längere Pause, weil mein Unterschenkel aufgrund der Kniebandage sehr stark angeschwollen ist. Ab da gehe ich ohne Bandage weiter. Kurz vor 17:00 Uhr erreiche ich, eigentlich etwas zu früh, eine perfekte Stelle zum Übernachten. Die Stelle ist zwar winzig aber eben, trocken und gut windgeschützt. 5m daneben gibt es einen kleinen Bach. Was will man mehr? Ich nutze die Zeit und den geschützten Platz um endlich meinen Evernew Titanhobo zu testen. Der Hobo brennt erstaunlich gut! Aber es qualmt, sobald man den Topf aufsetzt. Die Abzugslöcher sind dann wohl doch zu klein. 1cm Abstand zwischen Hobo und Topf wären optimal. Mal sehen, ob ich mit Paperclips zu Hause etwas basteln kann. Der Hobo glüht im Vergleich zum Bushbuddy relativ lange nach. So jetzt fängt es richtig an zu regnen und ich verkrümle mich ins Zelt. Das Thermometer zeigt 7°C.
Isla del Navarino, vormittags 5°C, 8/8 bewölkt, windig und ab 14:00 Regen. Di 28.2.17
Habe mir auch heute Zeit gelassen und richtig ausgeschlafen. Nach einem Kaffee packe ich und um 10:00 geht es los. Nach einer halben Stunde treffe ich eine kleine Gruppe: Ein chilenisches Pärchen, Favian auch Chilene und Toni einen Australier. Die 4 haben sich im Hostel kennengelernt und zusammengetan, weil ihnen eine Solotour nicht ganz geheuer war. Naja, für deutsche Verhältnisse sind sie lausig vorbereitet: Favian hat keine Isomatte, weil er die zu Hause nicht gefunden hat. Außerdem hat er ein Leih-GPS, das er nicht bedienen kann. Das heißt er kann es nicht einmal einschalten! Toni ist mit einem 30€ Decathlon Zelt unterwegs – sicherlich nicht schlecht wäre aber nicht meine erste Wahl;-)
Da die anderen recht langsam sind wandern Toni und ich plaudernd bis zum Pass. Dort warten wir auf die anderen. Allerdings regnet es und es wird windig. Dafür bin ich nicht angezogen und ich kühle ziemlich aus. Also beschließe ich abzusteigen. Der Abstieg ist sehr steil aber trotz Regen gut machbar. Eine Stunde später bin ich auch schon am Ziel meiner Tagesetappe. Kurz nachdem ich das Zelt aufgebaut habe, kommen die 4 anderen nach.
Mit der Feuchtigkeit habe ich inzwischen etwas zu kämpfen: Die Kombination aus Silnylon-Boden (nicht 100% wasserdicht) und den gestückelten Isomattenteilen nervt. In der Mongolei hatte ich eine Isomatte in voller Länge, das war deutlich besser!
Heute gibt es die 2. Hälfte der Alnatura Hirsepfanne mit Getreideflocken und Milchpulver. Das schmeckt deutlich besser als die pure Hirsepfanne.
Isla del Navarino, nachts Regen, ab 5:00 Sturm, 3°C um 7:00 Uhr Mi 1.3.17
Gut, dass ich mir ein schönes Plätzchen im Wald gesucht habe. Der Sturm ab 5:00 Uhr war echt heftig. Um 8:00 kommen Anne und Max vorbei. Sie haben mich eingeholt, obwohl sie noch eine Nacht in der Windhound Bay verbracht haben. Naja, kein Wunder, wenn man erst um 10:00 loswandert. Ihr Zelt wurde in dieser Nacht von dem Sturm komplett zerlegt. Die Stangen sind gebrochen, der Stangenkanal ist aufgeschlitzt und das Zelt hat noch weitere Beschädigungen. Sie konnten das Zelt nur noch mit Mühe abbauen. Totalschaden - erstaunlich für ein 3 Personen Tunnelzelt (Kaitum?) von Hilleberg!
Ich breche wieder um kurz vor 10:00 auf. Der Abstieg heute ist nicht so der Hit, was aber auch am Wetter liegt. Ab und zu hat man einen schönen Blick auf den Beagel Kanal. 2 Mal gibt es einen Graupelschauer und später regnet es ununterbrochen. Um 12:00 bin ich an der Straße angekommen und beschließe die restlichen 7km auch noch zu wandern. Dann habe ich wirklich den Circuito vollendet! Die Strecke an der Straße ist gar nicht hässlich! Um 13:00 komme ich an und werde von Anne und Max begrüßt. Wir beschließen heute Abend Empanadas essen zu gehen. Max schenkt mir noch seine alte undichte Rucksackhülle. Damit kann ich den Rucksack für den Flug verpacken – genial! Weil es den ganzen Nachmittag regnet ist relaxen angesagt.
Puerto Williams, Regen, Regen, Regen Do 2.3.17
Auch heute: Relaxen! Cecilia wäscht meine Klamotten, ich kaufe Proviant für die nächste Tour ein, plaudere, trinke Kaffee, plaudere und mache Siesta. Außerdem besuche ich das sehr interessante Museum, das für ein 2000 Seelen Dorf riesig ist. Leider sind alle Beschreibungen auf Spanisch.
Am Abend trifft sich das ganze Hostel, wir kochen gemeinsam, trinken Wein und unterhalten uns über Gott und die Welt. Es wird ein toller, lustiger Abend.
Puerto Williams / Ushuaia, Regen Sa. 4.3.17
Am nächsten Tag wache ich schon um 7:00 auf, packe und wir sind pünktlich um 9:00 beim Bus. Erst einmal geht es 1,5h mit dem Bus nach Puerto Navarino und von dort in 30min über den Beagle Kanal nach Ushuaia. Nach den Zollformalitäten gehe ich in das gebuchte Zimmer (Luxus: Blick über ganz Ushuaia). Am Nachmittag schlendere ich ein wenig durch die Stadt, die erstaunlich wenig zu bieten hat. Als es zu Regnen anfängt gehe ich zurück ins Zimmer und trockne mein Boot und mein Zelt.
Ushuaia, bewölkt aber trocken Sa. 4.3.17
Da mir mein Knie immer noch Probleme macht, lasse ich es auch heute ruhig angehen und sehen mir die Stadt und 2 Museen an. Die Museen sind ganz OK. Außerdem viel gelesen, Emails gecheckt, TULF gecheckt.
Am Abend geht es in die Estancia und ich gönne mir das volle Programm: Lamm, Rind und Beilagen bis zum Abwinken.
Ushuaia, bewölkt aber trocken So. 5.3.17
Habe alles in Ruhe gepackt, habe noch Postkarten gekauft (Porto nach D: 4,5€ !!!) und bei Tante Sara Kaffee getrunken. Um 12:30 nehme ich ein Taxi zum Flughafen, alles klappt wie am Schnürchen!
Noch ein paar Worte zu Ushuaia: Die Stadt war vor 30 oder 40 Jahren bestimmt ein Abenteuer. Viel zu sehen gibt es nicht. Es gibt eine Hauptstraße bzw. Touri-Einkaufsmeile, 3 mäßig interessante Museen und ansonsten eigentlich nix. Außer natürlich der wirklich beeindruckenden Landschaft um Ushuaia. Aber die Stadt ist voll mit Touristen, von denen einige bestimmt viel Geld bezahlt haben um hierher zu kommen. Sie wirken etwas enttäuscht. Die Stadt zehrt halt doch noch sehr von dem (längst vergangenen) Mythos des Abenteuers und der Polarexpeditionen. Fahrten in die Antarktis sind übrigens ab 4500 US$ zu haben.
Bin jetzt in El Calafate angekommen und es regnet leider. Im Bus nach El Chalten schlafe ich ein wenig und die 3h Fahrt vergehen recht schnell. Ich übernachte auf dem Campingplatz El Relincho – sehr einfach aber netter Aufenthaltsraum und nette Leute.
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hikedev hat eine Reaktion von Linnaeus erhalten in Anfibio Packrafts QualitätHi,
Ich kann mich da skullmonkey anschließen Anfibio hat eine "solide" -Preis/-Gewichts/-Qualitäts Kombi was die Trockenanzüge, Paddel und Packrafts angeht. Ich habe selber ein Alligator S2 Pro und bin bei dem Niedrigwasser dieses Jahr auf der Soča und Isar genug auf Steine herumgekratzt. Ich hatte auch die Gelegenheit Alpackas aufzubauen und probe zu fahren. Allgemein würde ich sagen machen die Alpackas schon einen robusteren Eindruck Ventile etc... Wenn du dein Anfibio pflegst und nicht im ständigen Dauer Einsatz hast reicht dies völlig. Von einem Packrafting Vermieter hatte ich eher den Eindruck das die Alpackas deutlich besser halten im Dauereinsatz mit Leuten die nicht so schonungsvoll mit dem Boot umgehen.
Wenn du das extra Geld hast würde ich dies nehmen:
Paddel: wernerpaddles.com/paddles/packraft/pack-tour-m
Trockenanzug: packrafting-store.de/Clothing/Anfibio-PackSuit::378.html
Pack Raft: alpackaraft.com/rafting/product/gnarwhal/
Gruss HikeDev
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hikedev reagierte auf Roiber in Anfibio Packrafts QualitätNachdem wir in einem anderen Thread gerade ohnehin beim Thema Packraft sind (hier zum Thema Paddel) will ich meine Frage gleich mal mit in den Raum werfen:
Mein Alpacka Scout macht das, was es bei mir machen soll zwar gut, aber der Innenraum ist eben doch schon sehr knapp bemessen. Ich liebäugle daher mit dem Anfibio Alpha XC, das mehr Platz bietet und noch dazu 300 g leichter ist. Kennt jemand beide Modelle und kann sie vergleichen?
Vor allen Dingen aber: Kann jemand prinzipiell aus Erfahrung über die Qualität der Anfibio-Packrafts berichten - die negative Stimme zum Anfibio-Paddel im anderen Thread hat mich etwas stutzig gemacht?
Merci!
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hikedev reagierte auf skullmonkey in Anfibio Packrafts QualitätIch hatte ein Alpha XC ausgeliehen [Kostenlos, ohne Bezahlung, aber ich arbeite ab & an mit dem Packrafting Store zusammen] und zwar nicht zum paddeln benutzt, aber das rumgeschlittere auf dem Eis hat es ohne Probleme verkraftet. Ich konnte es viel kleiner verpacken wie mein Alpacka Yukon (das ist auch kein Vergleich, trotzdem erwähnenswert!). Das Anfibio Paddel hatte ich ja auch dabei wie man unten sieht, und das hat einen sehr soliden Eindruck auf mich gemacht. Allem in allem finde ich es eine solide Kombi, die fürs Gewicht, Packmass und sicher auch im Gebrauch sehr gut funktioniert - und dazu günstiger ist wie die Sachen aus den USA.
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hikedev hat eine Reaktion von Roiber erhalten in Anfibio Packrafts QualitätHi,
Ich kann mich da skullmonkey anschließen Anfibio hat eine "solide" -Preis/-Gewichts/-Qualitäts Kombi was die Trockenanzüge, Paddel und Packrafts angeht. Ich habe selber ein Alligator S2 Pro und bin bei dem Niedrigwasser dieses Jahr auf der Soča und Isar genug auf Steine herumgekratzt. Ich hatte auch die Gelegenheit Alpackas aufzubauen und probe zu fahren. Allgemein würde ich sagen machen die Alpackas schon einen robusteren Eindruck Ventile etc... Wenn du dein Anfibio pflegst und nicht im ständigen Dauer Einsatz hast reicht dies völlig. Von einem Packrafting Vermieter hatte ich eher den Eindruck das die Alpackas deutlich besser halten im Dauereinsatz mit Leuten die nicht so schonungsvoll mit dem Boot umgehen.
Wenn du das extra Geld hast würde ich dies nehmen:
Paddel: wernerpaddles.com/paddles/packraft/pack-tour-m
Trockenanzug: packrafting-store.de/Clothing/Anfibio-PackSuit::378.html
Pack Raft: alpackaraft.com/rafting/product/gnarwhal/
Gruss HikeDev
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hikedev hat eine Reaktion von Stue007 erhalten in Spanien: The Great Málaga Path - Gran Senda de Málaga (GR-249) Februar 2018Im letzten Winter bin ich in Portugal die Via Algarviana gewandert, dieses Jahr war ich auf der suche nach einer ähnlichen Winterflucht und habe mich entschieden nach der Forum Empfehlung von German Tourist den kompletten GR249 zu laufen.
Track Information:
Typ: Rundwanderweg
Länge: 650 Km
Höhenmeter: 23068 m
Etappen: 35
Markierungen: Neuwertig 2015 fertiggestellt, Route wird weiterhin verbessert.
Offizieller Ratgeber: http://www.gransendademalaga.es/en/4992/topoghraphical-guide-great-malaga-path
Hinweise:
Essen: Täglich Möglichkeiten, in den meisten kleinen Dörfern ist der Supermarkt über die Mittagszeit geschlossen und öffnet um 17 Uhr wieder. Im Hinterland servieren die Restaurants meist erst ab 20/21 Uhr Abendessen, Tapas gibt es auch vorher. Ich habe die meiste Zeit nur Wurst, Käse, Brot und Donuts gegessen.
Koordination: GPS empfohlen, da die Städte oft keinerlei Markierungen oder Hinweise auf den Streckenverlauf bieten. Im Oliven Wald kann man sich auch mal verlaufen, vor allem wenn die Farmer neue Weggablungen anlegen und bestehende Markierungen verschwinden. Von Ojen nach Mijas wurde die Route geändert, diese verläuft nun über Coin. In dem offiziellen Ratgeber und der veralteten gpx Datei die ich hatte bin ich dadurch die alte Route gelaufen was nicht wirklich zu empfehlen ist da diese über eine Motocross Strecke führt.
Unterkunft: Wild Zelten ist zu 60 % ausgezeichnet möglich, es gibt aber in dieser Region sehr viel privat Land gekennzeichnet mit einem schwarz/weißen Schild. Am Strand ist es ebenfalls verboten aber man kann sich auf einer der vielen Bänke legen, wenn es nicht regnet, dort gibt es auch Toiletten und Duschen. In den Olivenfeldern war es schwer für mich was zu finden da sehr viele Farmer und Traktoren zu dieser Zeit unterwegs waren, von so einem Traktor will ich nicht versehentlich im Zelt überrollt werden. Unterkünfte sind zu dieser Jahreszeit sehr billig 25-70€, oftmals bekommt man auch ein ganzes Apartment mit Waschmaschine. Der GR7 kreuzt in einigen Dörfern den GR249 und es gab dort günstige Herbergen. Meine NeoAir Lite ohne Thermo Isolierung hat total versagt bei Bodenfrost, ich hätte meine andere Matte mit Isolierung mitnehmen sollen.
Bericht:
Angereist bin ich in Malaga am 3 Februar der Flug kostet um diese Jahreszeit zwischen 25-60€. Es ist möglich den Trail direkt vom Flughafen zu starten oder mit dem Bus für ca. 3 € am eigentlichen Startpunkt an der Strand Promenade zu beginnen. Leider ist zu Beginn meiner Wanderung eine Kältewelle über Europa weggerollt und es war nachts in Spanien sehr sehr sehr kalt(Bodenfrost). Tagsüber konnte ich mit Shirt und kurzer Hose bei 15-18 Grad laufen. Landschaftlich ist der Weg sehr dramatisch und eingeteilt in Küsten-, Berg- und Agrarkultur. Besonders hervorheben kann ich die Abschnitte von Nerja nach Alcaucin, Campillos nach Ronda, Mijas nach Ahaurin de la Torre, dieses sind auch für Wochen oder Tagestouren sehenswert. Der Weg ist größtenteils gut begehbar mit Trailrunning Schuhe. Es gibt genug Möglichkeiten bei Bedarf Schuhe und Socken in einem Geschäft mal auszutauschen. In manchen Abschnitten habe ich die Kopfhörer mit Musik reingemacht da die bellenden Hunde und vielen Traktoren mir den Seelenfrieden geraubt haben. Wer den Caminito del Rey(Höhenweg) laufen möchte und den GR249 nach El Chorro verkürzen will, ist für den ist dieses am Staudamm beschildert. Wenn man nach rechts geht kommt man in einen kleinen Ort, im Hotel ist es möglich für 11€ oder im Internet 10€ eine Lizenz zu kaufen damit man den Weg wandern darf. Der Caminito del Rey hat eine tägliche maximale Begrenzung an Touristen. In den letzten 2 Wochen meiner Reise hatte ich fast durchgehend Regen und aus ehemals kleinen Flüssen wurden Hindernisse. Meistens waren meine Schuhe schon so Nass das ich einfach durchgelaufen bin. Das Stück von Estepona nach Marbella war ziemlich nerven aufreibend da ich ständig vom Strand in die Innenstadt oder auf die Schnellstraße ausweichen musste da am Strand das Wasser von den Bergen in unüberwindbare Zuflüsse endete. Ich habe während meiner Zeit in Spanien keine anderen langstrecken Wanderer auf dem Gr249 getroffen. Auf zwei bis drei Etappen sieht man auch mal ein paar Tagestouristen. Bei Etappe 34-35 hatte ich nochmal einen belohnenden Blick auf so ziemlich alle Berge die ich überwunden hatte. Abgereist bin ich letztendlich am 10 März 2018.
Fazit:
Tolle Winterflucht mit abwechslungsreicher Landschaft, schneller Anreise, gutem Essen und bezahlbare Unterkünfte. Ich denke der GR249 wird noch einiges an Popularität über die nächsten Jahre gewinnen. Meine Empfehlung hat er.
Mehr Bilder gibt es hier: Bilder
Grüße HikeDev
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hikedev reagierte auf magoon in TrekkingradHallo liebe ULis,
da ich gerade keine Lust mehr aufs wandern habe, würde ich gerne als nächstes Hobby mit dem Rad fahren. Als Ziel für nächstes Jahr habe ich mir eine knapp 3000 km lange Route rausgesucht. Hauptsächlich Straßen und ein paar Schotterwege.
Leider habe ich absolut kein Plan von Rädern und weiß nicht auf was ich achten muss. Kann mir jemand ein Trekkingrad empfehlen mit einer guten Preis/Leistung?
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hikedev reagierte auf mawi in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)8. Etappe: Scheißtag!!!
Ich wache auf und es scheint, als würde irgendwie die Sonne scheinen. Aber draußen ist tristes Wetter. Das liebe ich an diesem Zelt, egal wie mies es draußen ist, wirkt es immer hell und freundlich. Während des Abbaus zieht zunehmend Wind auf und ich muss ganz schön aufpassen, dass nichts davon weht. Außerdem ist es irgendwie außergewöhnlich warm.
Die Weitsicht ist ganz gut, aber das Licht ist sehr diffus. Man kann überhaupt nicht erkennen, ob es bergauf oder hinunter geht. Und das schlimmste ist, dass man die vereisten Schneewehen ebenfalls nicht sieht. So gestaltet sich das Laufen zum Horror. Ich stakse schon wieder wie ein Hund auf Glatteis durch die Gegend. Plötzlich rutsche ich nach rechts, erst langsam dann immer schneller, obwohl ich eigentlich in der Ebene geradeaus laufe. *Plautz* Es haut mich hin. Erst jetzt bemerke ich, dass ich im Hang bin und es ziemlich steil ist. Ich ziehe die Ski wieder aus, so komme ich deutlich leichter voran. Aber auch zu Fuß geht es wacklig zu.
Das Ruohtesvágge ist durchzogen mit Spuren, was mich wieder in die Realität zurück holt, dass ich hier nicht alleine unterwegs bin. Außerdem bin ich froh ins Guhkesvágge zu gehen, da ist meist weniger los. Huch?! Wo kommt denn die Queen von England plötzlich her? Das linke Bein rutscht nach rechts und das rechte Bein nach links, so das ich einen Knicks wie am königlichen Hofe mache
Ich halte Kurs auf den Niják und überlege ihn noch schnell zu besteigen, da der Gipfel noch frei liegt und die Weitsicht eigentlich ganz gut ist. Aber das Wetter scheint schlechter zu werden und somit lasse ich es lieber. Ich will den Niják ziemlich dicht und hoch umrunden, da ich keine Lust habe in die kleine Schlucht zu laufen und dann wieder zum Gássaláhko hinaufzusteigen. Plötzlich ist die Laune im Keller. In der Ferne sehe ich eine Gruppe von 9 Leuten
(Wer sie sieht, darf sie gern behalten )
Der Wind wird zunehmend stärker, jetzt teilweise auch böig. Der Hang wird immer steiler und ist eine einzige Eisplatte und der Wind dazu, das macht mir zunehmend zu schaffen. Ich mache nur noch Tapsi-Schrittchen. Innerhalb von ein paar Minuten ist aus dem Wind ein Sturm geworden mit teilweise heftigen Böen. Der Sturm kommt von hinten. Ich komme nur noch zentimeterweise voran. Ich muss meinen Oberkörper gegen beide Skistöcke pressen, damit ich nicht nach vorn umgeworfen werde. Zudem zieht und zerrt der Wind am Rucksack, hier ist der Rucksack einer Pulka klar im Nachteil. Zudem habe ich auch noch die Ski dran, die dem Wind zusätzliche Angriffsfläche geben. Einige Male haut es mich sogar nach vorn um, als ich die Stöcke nicht richtig in die Brust presste. Aufstehen ist kaum möglich, da der Wind einen immer wieder runter drückt. OH SCHEIßE!!! Ich stehe mitten im vereisten Hang, die Brust tut mir von den Stöcken schon weh, die Sicht ist bescheiden, ich komme kaum vorwärts – Puuuuhh! Ich hätte heute einfach im Zelt bleiben sollen. Noch ne Schneemauer aufgebaut und fertig! Was nun?! Ich lade mir die Wettervorhersage runter. Okay, 13km/h Wind??!?!? Alter!! Das ist doch voll für den Arsch! Aber 3°C, das kann gut hinkommen, Plusgrade waren auch mein Tipp. Und nun? Zurück ins Ruohtesvágge? Keine Chance. Ich muss irgendwie von dem Hang weg. Runter rutschen ist keine Option, da auch immer wieder frei liegende Steine im Hang sind und durch die schlechte Sicht ich nicht einschätzen kann, wie weit und steil es runter geht. Also gehe ich in Micro-Mini-Tapsi-Tipsi-Schrittchen leicht den Hang hinab. Okay, aber was wenn ich unten bin? Ich habe zweifel, ob ich bei dem Wind überhaupt das Zelt aufgestellt bekomme und überhaupt eine ebene Fläche bei den Lichtverhältnissen zu finden. Also entscheide ich mich ins Gássaláhko durchzuschlagen und da hinter einem großen Stein Schutz zu suchen und am besten einzugraben. Außerdem hoffe ich, dass hinter dem Njiák etwas Windschatten ist.
(Njiák, zumindest was davon noch sichtbar ist.)
Irgendwann bin ich aus dem steilsten Stück raus und sehe ein paar große Steine voraus. Der Sturm bläst indes unerbittlich. Ich halte Kurs auf die Steine, in der Hoffnung, dass ich da etwas Windschutz finde und mich vielleicht etwas eingraben kann. Ich habe mich schon mental voll auf das Eingraben eingestellt und wenn es bei den Steinen nicht klappt, werde ich runter zum Flusslauf des Suottasjjahka steigen. Er formt da eine kleine Schlucht und ich verspreche mir da ausreichend Schnee zum eingraben.
Die Steine entpuppen sich als große Felsbrocken, an denen sich große Schneeverwehungen gebildet haben. Ich zögere nicht lange und packe die Schaufel aus. Ich mache ein paar Stiche. Okay, geht ganz gut. Aber wie zur Hölle gräbt man eine Schneehöhle?! Ich habe ein konkretes Bild im Kopf wie sie aussehen soll, aber wie gräbt man das am besten? Puh! Ich habe keinen wirklich Plan, grabe aber einfach drauf los. Habe ja nicht viele Optionen. Beim Graben muss ich an die beiden Belgier denken, die ich bei der Anreise traf und ein Iglu mit bloßen Händen graben wollten ...
Nach ca. 3 Stunden bin ich fertig, nur noch den Eingang verschließen. Die Höhle hätte durchaus noch einen Tick komfortabler sein können, aber ich bin einmal völlig durchnässt (Bäh! ) und anderseits ist die Schaufel total am Ende. Sie ist total verbogen, hängt nur noch an einem kleinem Stück am Schaft und das Blatt wackelt schon locker flockig hin und her. Es ist ganz offensichtlich, dass sie nicht mehr bis zum Ende der Tour durchhalten wird. Dennoch bin ich sehr überrascht, dass sie so gut durchgehalten hat. Dabei musste sie sich durch mehrere zentimeterdicke Eisschichten durchkämpfen. Ich ging aber, soweit es möglich war, auch sehr sorgfältig mit ihr um.
Na ja, für meine erste Schneehöhle ist es jedenfalls ganz gut geworden, finde ich. Ich mache mich bereit zum Schlafen und stehe vor der Frage, was ich mit den nassen Sachen machen soll. Hmm, ich checke den Wetterbericht. Für morgen sind -10°C angesagt. Hmm, das ist glaub nicht so cool bei -10 mit nassen bzw gefrorenen Klamotten loszuziehen. Anderseits, wenn ich die nassen Sachen mit in den Schlafsack nehme, dann ist der Schlafsack nass *grummel * Einen Tod muss ich sterben und entscheide mich für den nassen Schlafsack. Nur die Jacke muss draußen bleiben, die ist nicht mehr zu retten. OT: Heute würde ich es vermutlich anders machen.
Während ich im Schlafsack liege, frage ich mich, was heute hätte besser laufen können. Als erstes ärgere ich mich, dass ich die Wetterzeichen nicht für voll genommen habe. Gestern waren noch unter 20° und heute morgen plötzlich Plusgrade. Da hätten die Alarmglocken läuten müssen. Aber was hätte ich dann gemacht? Die Stelle war ziemlich exponiert, da hätte es schon eine fette Schneemauer gebraucht. Ich hätte Richtung Skarja gehen können … Keine Ahnung ob es da gerade besser ist. Ich blicke zum Eingang, sehe wie der Wind an einer winzigen Öffnung Schnee hinein bläst, schließe die Augen – Totenstille! In dem Moment bin ich mir sehr sicher, dass es eigentlich nicht viel besser hätte laufen können. Die Schneehöhle ist geräumig, ich kann sitzen, stehen, sogar etwas hin und her laufen, es ist gar nicht mal so dunkel und man bekommt überhaupt nichts von dem miesen Wetter draußen mit. Um nichts in der Welt würde ich jetzt draußen im Zelt sitzen wollen, wo der Wind gegen die Zeltwände hämmert ...
In der Nacht wache ich auf und muss feststellen, dass der ganze Oberkörper eingeschneit ist. Die Liegehöhle ist leider nicht tief genug, da am Fußende wieder eine Eisschicht kommt und die Schaufel am Ende war um weiter zu graben. Es hat Unmengen an Schnee in die Höhle geweht, ich kann gar nicht mehr aufrecht stehen. Am Eingang ist ein Block verrutscht, so dass eine kleine Öffnung von vielleicht 5cm Durchmesser ist. Durch dieses Löchchen kommt der Schnee wie durch eine Schneekanone in die Höhle hineingeblasen. Das Loch ist schnell gestopft, der Schlafsack von Schnee befreit und schlafe selig wieder ein.
OT: Bilder der Höhle gibt es am Folgetag.
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hikedev reagierte auf Dean in Slowenien - Triglav Besteigung und 5(7)-Seen TourHallöchen,
mein erster richtiger Wandertrip ging in die Slowenischen Alpen, genauer gesagt den Triglav hoch und dann abwärts die 7-Seen Tour gemacht.
Meine Ausrüstung war leider eher lückenhaft Ultraleicht, da wir ein Zelt einer bekannten genommen hatten welcher alleine knapp 3 kg hatte. Mein LighterPack findet sich hier: https://lighterpack.com/r/8h197z (Nicht in dem Lighterpack genannt ist ein Klettersteigset)
Ganz klare Verbesserungen beim Gewicht würde sich beim Rucksack und Zelt machen lassen, beim ersteren würde Ich vielleicht sogar die MYOG Variante gehen, wobei Ich sehr viel schwitze und dadurch dieses "Luftpolster" beim Exos ziemlich grandios finde. Die Klamottenwahl war eigentlich durchgehend passend, das Fleece von Decathlon war vielleicht schwerer als nötig, aber hat seinen Zweck gut erfüllt.
Zum Trip selbst. Wir haben im 1A Hostel übernachtet und von dort aus am nächsten Tag ein Taxi nach Rudno Polje genommen und sind dann auf Richtung der Hütte Dom Planika, welche leider eher durch Kundenunfreundlichkeit geglänzt hat als alles andere. So gab es leider kein fließendes Wasser und trotz Reservierung, war unser Zimmer vergeben worden was das alles leider komplizierter gemacht hat, da wir einen Hund dabei hatten. Zum glück konnten wir uns dann mit Franzosen ein Zimmer teilen, sieben Menschen in einem Zimmer für sechs und Hund dazu. Aber es hat gut geklappt und zum Glück hat keiner geschnarcht (außer dem Hund und der Freundin). Am nächsten morgen sollte es dann also los gehen Richtung Triglav, inkl. Gepäck und dann der Abstieg Richtung Koca no Dolicu, leider hatte mich die Freundin aber wohl angesteckt mit irgendwas, weswegen Ich mit Übelkeit aufgewacht bin und das Frühstück leider auch wieder ausgekotzt wurde. Den Triglav so zu besteigen mit den ganzen Gewicht auf den Rücken und Hund dazu war also leider nicht mehr drin, statt dessen sind wir Richtung Koca no Dolicu gegangen, also praktisch um den Berg herum. Für diese geplante 1.5 Stunden Route, haben wir aufgrund meiner Kondition leider knapp 3 Stunden gebraucht und Ich habe andauernd pausieren müssen und unterwegs nochmal schön kotzen müssen. Angekommen sind wir dann um knapp 12:00 Mittags, die Freundin hatte die sehr netten Mädels in der Hütte gefragt ob Ich direkt ein Zimmer haben könnte und das ging zum Glück, hab mich dann hingelegt und knapp 18 stunden geschlafen, außer einer 30 Minuten Pause um mühsam ein bisschen Brühe zu trinken damit mein Körper nicht komplett abkackt.
Am nächsten Morgen ging es mir dann zum Glück wesentlich besser, hatte zwar trotzdem nur 3 Spiegeleier im Magen in den letzten knapp 48 Stunden, aber den Triglav haben wir dann von der anderen Seite bestiegen. Das ging zum Glück, auch mit Hund (welcher ein extra Klettergeschirr hatte und abgesichert war). Wir haben übrigens das Gepäck inkl. Klettergeschirr an der Hütte gelassen, da die Mitarbeiter an der Hütte uns versicherten das es sich kaum lohnt (was stimmt). Wir hatten das Glück das wir sogar die einzigen an der Spitze waren, manchmal hört man ja leider davon das der Triglav so beliebt ist, das man anstehen muss um überhaupt auf die Spitze zu kommen.
Der Abstieg lief auch gut und ohne Probleme, war zwar leicht schwieriger mit dem Hund, da wir Ihn teilweise über bestimmte Stellen tragen mussten, aber das ging dank seinem extrem guten Klettergeschirr echt gut.
Wir hatten uns entschieden noch eine Nacht in der Koca no Dolicu zu verbringen und am nächsten Tag den Abstieg Richtung Koea pri Triglavskih jezerih also der Berghütte am Bergsee. Der Weg lief über ziemlich nerviges Geröll und war am Anfang leider ziemlich steil, windig und nicht all zu einfach, da man einige Schneefelder übersteigen musste. Aber mit viel Vorsicht ging das dann auch.
Die Route ging dann theoretisch über die 7-Seen Tour, da wir aber keine Lust auf einen Umweg hatten, sind wir nur 5-Seen entlang gegangen. Diese sind wirklich Bildhübsch und jedem zu empfehlen.
Die Berghütte war durchweg sympathisch mit fließenden Wasser und guten Essen, kann Ich wirklich jeden Empfehlen dort einen Stop zu machen.
Dann sind wir abgestiegen, dabei haben wir den direkten, schnellsten Abstieg gewählt welcher praktisch senkrecht runter geht. Das war für uns alle, gerade den Hund sehr anstrengend. Der hat sich teilweise hingelegt und wollte einfach nicht mehr weiter.
Die restlichen Tage haben wir dann auf einen Camping Platz verbracht (Ukanc war leider voll) und haben Tagestouren nach Ljubljana und Bled gemacht. In Ljubljana kann man sich schon ziemlich gut die Zeit vertreiben, hier haben wir lustigerweise sogar Leute getroffen die den Hund erkannt haben von der Wanderung (kleine Welt).
Bled ist leider komplett überlaufen von Touristen und Schülern die wohl auf Abschlussfahrt waren. Gefühlt war es da eher die Ausnahme nicht Leute englisch oder deutsch sprechen zu hören - schade! Sehr empfehlenswert ist in Bled die Confectionery Zima, dort gibt es extrem guten Kaffee und Kuchen.
Fazit: Gute erste Wanderung, Ich würde aber def. empfehlen das man sich einen Wasserfilter alá Sawyer mitnimmt und vielleicht sogar einen sehr kleinen Campingkocher + Gaskartusch um Schnee zu schmelzen, ansonsten muss man leider 4.4 € für 1.5 Liter Wasser bezahlen (und für jemand wie mich, der gut und gerne mal 4-6 Liter pro Tag trinkt, ein teurer Spaß). Am Equipment kann noch viel gemacht werden, aber grundsätzlich bin Ich zufrieden.
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hikedev reagierte auf yoggoyo in Tourensammlung PackraftingHat ein Freund von mir dieses Jahr schon gemacht. Steht bei mir auch auf der Liste.
Auf der Brenz bei Heidenheim habe ich eine nette Halbtagestour ausgekundschaftet. Kann ich dir zukommen lassen. Lohnt sich aber nur falls die Anfahrt nicht zu weit ist.
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hikedev hat eine Reaktion von Omorotschka erhalten in Tourensammlung PackraftingHab mir Anfang des Jahres auch ein Packraft zugelegt komme ebenfalls aus BaWü und dachte auch das ich mehr fündig werde nach guten Touren.
Spontan kann ich dir Taubergießen empfehlen ist in der nähe vom EuropaPark schöne Landschaft ruhig gelegen mit ein wenig Action.
Die Murg im Schwarzwald nähe Forbach habe ich immer mal im Blick aber das ist eher mal was wieder im März wenn der Pegelstand steigt.
Eigentlich wollte ich nächste Woche an die Isar(Süd-Bayern) und später an die Soca(Slowenien) aber derzeit ist wegen der hitze dort auch wenig Fahrwasser. Mal schauen...
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hikedev reagierte auf yoggoyo in Tourensammlung PackraftingHallo zusammen,
Ich steige gerade ins Packraften ein und musste festgestellen, dass man im Netz recht wenige Touren findet.
Was haltet ihr von einer Tourensammlung ? Gibt es überhaupt genug aktive Mitglieder ?
Mein Vorschlag wäre, dass der Autor GPS-Daten breit stellt, und etwas zu Dauer und Anspruch der Tour schreibt. Ich bin eher an 2-3-Tagestouren im süddeutschen Raum interessiert, was nicht heißen soll, dass nicht auch längere/kürzere Touren und andere Regionen erwünscht sind. Je nachdem ob und wie sich das hier entwickelt.
Falls jemand Quellen zu Touren gefunden hat, könnten die hier natürlich verlinkt werden.
Was meint Ihr?
Grüße Konrad
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hikedev reagierte auf Barbarix in Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017Birethanti – Nayapul – Kathmandu Do 16.11.17
Wir haben in aller Ruhe gefrühstückt und sind danach noch ein wenig Souvenirs einkaufen gegangen. Danach geht es das kurze Stück zu Fuß nach Nayapul, wo auch gleich Santos, unserer Fahrer eintrifft. Wir benötigen 9h nach Kathmandu, wobei wir für die letzten 5km mind. 1h brauchen. Kompletter Verkehrskollaps! So etwas wie diesen Moloch Kathmandu habe ich noch nicht erlebt. In der Millionenstadt gibt es so gut wie keine geteerten Straßen, sondern nur staubige Schotterpisten. Kein Wunder, dass die halbe Stadt dauernd hustet. Na ja irgendwann um 18:00 kommen wir im Blue Horizon an und bekommen wieder ein ordentliches Zimmer. Danach geht es zum Abendessen (sehr ausgiebig)!
Kathmandu Fr 17.11.17
Nachdem wir gemütlich ausschlafen essen wir Kuchen zum Frühstück. Das Java Café kann ich echt empfehlen – leckerer Kuchen, toller Kaffee insgesamt so ein nepalesischer Starbucksverschnitt. Heute ist Sight Seeing angesagt und wir werfen uns ins Gewühl. Auf dem Weg zum Durbar Square sehen wir viele Läden, staubige Straßen und erleben ein lebendiges Gewusel. Die Tempel am Durbar Square sind von dem Erdbeben 2015 leider fast alle stark beschädigt. Da bezahlen wir gerne das Eintrittsgeld, das für den Wiederaufbau verwendet wird. Wir haben Glück und können sogar einen Blick auf Kumari werfen. Ein Kind, das die Reinkarnation des Gottes Taleju ist und nicht fotografiert werden darf. Zum Mittagessen suchen wir uns einen ruhigen Innenhof um dem Gedränge und Gehupe zu entfliehen. Souvenir-Shopping, ein Café Latte im Java und ein reichliches Abendessen runden den Tag ab
Kathmandu, Sonne pur und klare Luft! Sa 18.11.17
Heute ist es gar nicht staubig! Wahrscheinlich, weil weniger Autos unterwegs sind. Den Tag beginnen wir mit einem Kaffee im Java und bestellen dann im Hotel ein Frühstück, das wir im schönen Hotelgarten essen. Frisch gestärkt geht es wieder auf Shopping Tour. Wir besuchen noch den Kaiserlichen Palast mit dem schön renovierten Garten und schauen immer mal zwischendurch im Java vorbei. Wir kaufen noch etwas Proviant für den Rückflug ein und um 22:30 startet unser Rückflug über Dubai nach Hamburg. In Dubai machen wir es uns einige Stunden auf unseren Iso-Matten bequem und dösen ein wenig.
Am Sonntag um 12:55 landen wir pünktlich in Hamburg.
Einige Anmerkungen zur Annapurna-Runde:
Das Essen ist fast ausnahmslos sehr lecker und immer frisch!
Zimmerpreise zwischen 2€ und 6€ für ein Doppelzimmer pro Nacht, wenn man auch in der Herberge isst.
Safe Drinking Water Stations nutzen oder das Wasser selbst behandeln. Touristen verursachen mit den unzähligen Plastikflaschen ein Müllproblem.
Auf den Toiletten (Stehklos) gibt es in der Regel kein Papier
Oft gibt es keine warme Dusche, also jede Gelegenheit nutzen!
Viel trinken gegen die Höhenkrankheit!
Permit in Kathmandu nicht vergessen, man wird auf dem Trail an den Checkpoints kontrolliert.
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hikedev hat eine Reaktion von J_P erhalten in Spanien: The Great Málaga Path - Gran Senda de Málaga (GR-249) Februar 2018Im letzten Winter bin ich in Portugal die Via Algarviana gewandert, dieses Jahr war ich auf der suche nach einer ähnlichen Winterflucht und habe mich entschieden nach der Forum Empfehlung von German Tourist den kompletten GR249 zu laufen.
Track Information:
Typ: Rundwanderweg
Länge: 650 Km
Höhenmeter: 23068 m
Etappen: 35
Markierungen: Neuwertig 2015 fertiggestellt, Route wird weiterhin verbessert.
Offizieller Ratgeber: http://www.gransendademalaga.es/en/4992/topoghraphical-guide-great-malaga-path
Hinweise:
Essen: Täglich Möglichkeiten, in den meisten kleinen Dörfern ist der Supermarkt über die Mittagszeit geschlossen und öffnet um 17 Uhr wieder. Im Hinterland servieren die Restaurants meist erst ab 20/21 Uhr Abendessen, Tapas gibt es auch vorher. Ich habe die meiste Zeit nur Wurst, Käse, Brot und Donuts gegessen.
Koordination: GPS empfohlen, da die Städte oft keinerlei Markierungen oder Hinweise auf den Streckenverlauf bieten. Im Oliven Wald kann man sich auch mal verlaufen, vor allem wenn die Farmer neue Weggablungen anlegen und bestehende Markierungen verschwinden. Von Ojen nach Mijas wurde die Route geändert, diese verläuft nun über Coin. In dem offiziellen Ratgeber und der veralteten gpx Datei die ich hatte bin ich dadurch die alte Route gelaufen was nicht wirklich zu empfehlen ist da diese über eine Motocross Strecke führt.
Unterkunft: Wild Zelten ist zu 60 % ausgezeichnet möglich, es gibt aber in dieser Region sehr viel privat Land gekennzeichnet mit einem schwarz/weißen Schild. Am Strand ist es ebenfalls verboten aber man kann sich auf einer der vielen Bänke legen, wenn es nicht regnet, dort gibt es auch Toiletten und Duschen. In den Olivenfeldern war es schwer für mich was zu finden da sehr viele Farmer und Traktoren zu dieser Zeit unterwegs waren, von so einem Traktor will ich nicht versehentlich im Zelt überrollt werden. Unterkünfte sind zu dieser Jahreszeit sehr billig 25-70€, oftmals bekommt man auch ein ganzes Apartment mit Waschmaschine. Der GR7 kreuzt in einigen Dörfern den GR249 und es gab dort günstige Herbergen. Meine NeoAir Lite ohne Thermo Isolierung hat total versagt bei Bodenfrost, ich hätte meine andere Matte mit Isolierung mitnehmen sollen.
Bericht:
Angereist bin ich in Malaga am 3 Februar der Flug kostet um diese Jahreszeit zwischen 25-60€. Es ist möglich den Trail direkt vom Flughafen zu starten oder mit dem Bus für ca. 3 € am eigentlichen Startpunkt an der Strand Promenade zu beginnen. Leider ist zu Beginn meiner Wanderung eine Kältewelle über Europa weggerollt und es war nachts in Spanien sehr sehr sehr kalt(Bodenfrost). Tagsüber konnte ich mit Shirt und kurzer Hose bei 15-18 Grad laufen. Landschaftlich ist der Weg sehr dramatisch und eingeteilt in Küsten-, Berg- und Agrarkultur. Besonders hervorheben kann ich die Abschnitte von Nerja nach Alcaucin, Campillos nach Ronda, Mijas nach Ahaurin de la Torre, dieses sind auch für Wochen oder Tagestouren sehenswert. Der Weg ist größtenteils gut begehbar mit Trailrunning Schuhe. Es gibt genug Möglichkeiten bei Bedarf Schuhe und Socken in einem Geschäft mal auszutauschen. In manchen Abschnitten habe ich die Kopfhörer mit Musik reingemacht da die bellenden Hunde und vielen Traktoren mir den Seelenfrieden geraubt haben. Wer den Caminito del Rey(Höhenweg) laufen möchte und den GR249 nach El Chorro verkürzen will, ist für den ist dieses am Staudamm beschildert. Wenn man nach rechts geht kommt man in einen kleinen Ort, im Hotel ist es möglich für 11€ oder im Internet 10€ eine Lizenz zu kaufen damit man den Weg wandern darf. Der Caminito del Rey hat eine tägliche maximale Begrenzung an Touristen. In den letzten 2 Wochen meiner Reise hatte ich fast durchgehend Regen und aus ehemals kleinen Flüssen wurden Hindernisse. Meistens waren meine Schuhe schon so Nass das ich einfach durchgelaufen bin. Das Stück von Estepona nach Marbella war ziemlich nerven aufreibend da ich ständig vom Strand in die Innenstadt oder auf die Schnellstraße ausweichen musste da am Strand das Wasser von den Bergen in unüberwindbare Zuflüsse endete. Ich habe während meiner Zeit in Spanien keine anderen langstrecken Wanderer auf dem Gr249 getroffen. Auf zwei bis drei Etappen sieht man auch mal ein paar Tagestouristen. Bei Etappe 34-35 hatte ich nochmal einen belohnenden Blick auf so ziemlich alle Berge die ich überwunden hatte. Abgereist bin ich letztendlich am 10 März 2018.
Fazit:
Tolle Winterflucht mit abwechslungsreicher Landschaft, schneller Anreise, gutem Essen und bezahlbare Unterkünfte. Ich denke der GR249 wird noch einiges an Popularität über die nächsten Jahre gewinnen. Meine Empfehlung hat er.
Mehr Bilder gibt es hier: Bilder
Grüße HikeDev
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hikedev reagierte auf zweirad in Beratung Quilt mit geschlossener FußboxHat sonst noch wer Erfahrungen mit den neuen Quilts von WM? Ich habe ursprünglich mit einem Cumulus geliebäugelt, aber seit ich von den WM gehört habe, will ich so einen, da ich mit meinem Summerlite dermassen zufrieden bin. Zum Glück habe ich das Quilt Projekt im letzten Jahr verpennt
Dachte eigentlich an die Kombi WM Nanolite mit meiner NeoAir Xlite und wenns kalt wird zusätzlich meine Daunenjacke. Dies weil der Nanolite und der Summerlite denselben Temperaturbereich haben.
Der Bericht von @hikedev hat mich jetzt aber ein bisschen verunsichert. Meine Erfahrungen bezüglich der Temperaturangaben von WM sind eher positiv und ich traue den Dingern viel zu. Aber bei Quilts ist das offenbar wieder etwas anderes. Einsatzbereich ist Übrigens 3-Jahreszeiten in den Schweizer Bergen, wobei effektiv eher Sommer und Herbst.
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hikedev hat eine Reaktion von zweirad erhalten in Beratung Quilt mit geschlossener FußboxIch habe das WM Astralite Quilt in Verbindung mit der ThermaRest Xtherm Matte Anfang April (0°-4°) als es noch kälter war auf dem E1 von Flensburg nach Hamburg getestet. Gewicht nachgewogen mit Packsack ist 460 Gramm. Quilt ist gut verarbeitet und verrutscht nachts nicht egal wie oft man sich wendet, ebenfalls ist der Kragen sehr angenehm. 0° Grad ist aber dann denke ich schon die Grenze und nur in Verbindung mit der Xtherm und Thermo Unterwäsche. Einziger Nachteil ist das Außen Material ist ziemlich hell und wird leicht dreckig. Die ThermaRest Xtherm macht es möglich das man einen leichteren Schlafsack wählen kann, die Neolite versagt total bei kalten Nächten.