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Ultraleicht Trekking

Kay

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Alle erstellten Inhalte von Kay

  1. Kay

    PCT 2019

    Ich wünsche dir, und allen Nachfolgenden natürlich auch, viele wunderschöne Wandertage.
  2. Das Bild wurde heute am südlichen Ortsrand von Miesbach aufgenommen. Blickrichtung Jägerkamp und Brecherspitz, beide um die 1700m (+-50m) Falls du für Schnee vorbereitet bist, kannst sicherlich ein paar klasse Touren unternehmen. Sonnencreme und LVS-Ausrüstung nicht vergessen!
  3. In Bayrischzell hat es noch 30 cm im Tal und 2m auf 1500m Höhe, gestern gab es 10 cm Neuschnee. Von meiner Wohnung schaue ich auf die Gindelalmschneid, da läuft der Maximiliansweg drüber, die ist weiterhin komplett eingeschneit, da apert noch nichts aus, selbst am exponierten Südhang. Ohne alpine Erfahrung, Lawinenschutz Ausrüstung und Kenntnisse und Schneeschuhe oder Tourenski wirst du aktuell und in den nächsten Wochen wenig Freud in den Voralpen haben. Vielleicht lieber in den Spessart oder Steigerwald? Nur so als Idee, was ich jetzt machen würde wenn ich Zeit zum Wandern hätte.
  4. Unabhängig von der Ein- oder Mehrtagesdiskussion würde ich dir empfehlen, die von dir genannten Schuhe & Rucksack als letztes zu optimieren. Erst eine Route aussuchen, die deinem Geschmack und Fähigkeiten entsprechen. Basierend auf Route und Wanderzeitpunkt das Gepäck minimieren und dann kommt dir dein bequemer alter Rucksack vielleicht gar nicht mehr so attraktiv vor. Ging mir zumindest so. Warum 2kg Rucksack für 1kg Inhalt? Und wenn du dann nur noch 1,5 kg auf dem Buckel hast, dann möchtest du vielleicht auch gar nicht mehr mit schweren Wanderstiefeln losziehen. Meine erste Optimierung als Tageswanderer war 900g Erste Hilfe Set auf 100g im Ziplock Beutel zu reduzieren. Und den Bodensatz aus Regenschutz für mich und Rucksack nicht bei stabiler Schönwetter Lage für jede Tour dabeizuhaben. Den hatte ich eh sehr selten an, weil bei Sommerregen werde ich lieber von aussen nass als unter Regensachen schwitzig. Salopp gesagt, war der erste Schritt das loslassen von Gewohnheiten. Und so kann auch der Tageswanderer vom UL Gedanken profitieren.
  5. Kay

    Hemd gesucht

    Kannst du ein Fazit ziehen was die Trocknungsfähigkeit des Hanf Shirts angeht, z.B. gegenüber rein Merino oder reine Kunstfaser? Ich habe aktuell eines aus Baumwolle und Polyester Mix im Einsatz. Erst war ich skeptisch wegen dem Baumwolle Anteil. Aber ich konnte noch keinen Nachteil entdecken. Trocknet meiner Meinung nach genau so schnell und es wirkt an kalten Tagen auch nicht auskühlend. Wie sieht das deiner Meinung nach bei dem Hanf Polyester Mix aus?
  6. Ich stimme @German Tourist zu, die die Darstellung des "weiblichen" in diesem Thread zurecht moniert. Denn es einfach sau nervig, wenn immer wieder und wieder und wieder Menschen, die sich als Frau bezeichnen, als die schwächere Variante des Mannes dargestellt werden. Meine Augenbrauen gingen bei Formulierungen wie "Weibchen" und "eigen nennen" oder den diversen Äusserungen zu den (vielleicht vermeintlichen?) Befindlichkeiten des weiblichen Partners ganz schön in die Höhe. Nun ist nicht davon auszugehen, dass mein Partnerschaftsverständnis der Weisheit letzter Schluss ist. Jeder Jeck ist anders und wenn alle Beteiligten in einer Beziehung zufrieden sind (was keiner aus der Ferne oder Nähe beurteilen kann), dann ist es ja auch gut. Aber wollt ihr wirklich euren Partner und eure Beziehung so darstellen? Ihr steckt die ja ganz schön in eine Schublade. Meint ihr, die fühlen sich damit wohl? Es spricht nichts gegen die Vorliebe eines warmen, trockenen, sauberen Schlafplatz in der individuellen Wohlfühlfarbe. Das man als Wanderpartner hilfsbereit, gut gelaunt und wohl vorbereitet Bonuspunkte sammelt, hat auch nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern steht allen Menschen gut an. Man kann die Eigenarten des Partners doch auch respektvoll kommunizieren und auch wahrnehmen. Dieser Respekt fängt auch bei der Wortwahl an, den man in der Öffentlichkeit nutzt um sein Beziehungsverhältnis zu schreiben. Um den Spirit des Posts von @martinfarrent aufzugreifen und leicht & seicht zu ergänzen: Was meint ihr wie viele Diskussionen bei uns schon geführt wurden bezüglich der Sinnhaftigkeit von 15kg Fotoequipment auf einer herausfordernden Bergtour und wieviel Touren deswegen schon verkürzt wurden aufgrund nicht ausreichenden Fitnessstands. Und wie oft ich von dieser Eigenart meines (Wander-)Partners genervt war. Daher fand ich den Anfang des Threads sehr amüsant und habe mich glatt wiedererkannt. Denn was habe ich mich gefreut, als mein (damals noch nicht) Partner mich das erste Mal um Rucksack-Tipps fragte, "falls er mal ohne das ganze Fotoequipment losziehen möchte". Und vermutlich hat er sich ebenso gefreut, als ich ihm um Rat gebeten habe, meine Knipse zu einer "richtigen" Kamera upzugraden. Inzwischen haben wir uns eingespielt und klären vorher, ob es eine Fototour oder Wandertour werden soll. Und nicht allzu selten muss er inzwischen auf mich warten, weil ich noch mit der Kamera an diesem Sonnenhang mit den Schmetterlingen festhänge.
  7. Da bin ich dabei! Da kann ich mich auch bei kleinem Budget beteiligen.
  8. Ach ja, je nach Rucksack und Anatomie, funktioniert manchmal auch der Brustgurt als untere Halterung. Und wenn frau einen Sport-BH oder ähnliches trägt, kann man mittels dem Unterbrustband auch rucksackfrei & handsfree wohlbeschattet rumsitzen und beispielsweise brotzeiten.
  9. @cafeconleche ich bin zwar nicht der Bieber, aber gehe auch handsfree mit Schirm. Nach dieser Methode habe ich mir etwas aus einem alten Yogamattenband und vorhandenen Tankaband gebastelt. https://ladyonarock.com/2015/04/19/hands-free-hiking-with-umbrella/
  10. https://www.outnorth.de/outdoor-research/revel-shell-mitts Wurden allerdings noch nicht unter UL-Aspekten ausgesucht. Wiegen 98g (L; das Paar) wenn man das Haltegebimsel für Jacke/Arm entfernt. Bei Bedarf kann man da eine leichtere Schnur einziehen. Die mitgelieferte war so steif und platzeinehmend, dass schon mein UH-ich sich genötigt sah, diese zu entfernt (sind auch nicht festvernäht, sondern in vorhandene Schlaufen eingeschlauft gewesen). Mit heutigen Kenntnisstand meine ich, dass man locker noch mehr einsparen kann, was z.B. den Riemen zur Weiteregulierung oder dem Handgelenksabschluss angeht, wenn man auf Grammjagd gehen möchte. Was mir gut gefällt: auch nach Stunden im Regen beim Gehen mit Trekkingstock bleibt es innen trocken hält auch Kraxeln im Hang mit super feuchten Nass-Schnee aus (war keine schöne Situation, aber die Finger blieben trocken und die Hände warm) wenn man ausreichend groß kauft, passt sowohl dünner Liner als auch fluffiger Fleece-Liner rein. ohne Liner ein guter Windschutz (z.B. am Gipfel oder zugige Pässe) sehr robuste Handinnenseiten (keine Schäden auch wenn man sich durch einen frischen Windschlag durchkämpft; Harz liess sich problemlos entfernen) sitzt nicht so eng und schwitzig wie ein Putzhandschuh (ist auch deutlich robuster) Negatives: Packe ich eher bewusst ein für Schlechtwettertour, bzw. sind nur von Okt-Mai immer dabei. Ein Paar Latex-/Tankstellenhandschuhe sind sicherlich eine leichtere Not-Reserve für Sommerrregen (aber leider meistens auch ganz schnell Plastikmüll).
  11. Von 707 g auf 484 g. Das Nähteauftrennen hat sich schon mal gelohnt. Bei gleichbleibenden Volumen konnten 223 g eingespart werden. In 1-2 Wochen habe ich vielleicht etwas Zeit für die Volumenvergrößerung. Außerdem bin ich größenwahnsinnig geworden, denn ich werde gleichzeitig den Rücken verlängern (wenn ich schon mal am basteln bin...). Mal schaun, wie das klappt ... Am Ende habe ich dann doch einen komplett neuen Rucksack. Ich sehs schon kommen.
  12. Vielleicht wären ja Snowplaks etwas für dich? Schneeschuhe, die mit Steigeisen kombiniert werden. So kann man flexibel zwischen Schneeschuh und Steigeisen wechseln. 720g das Paar (ohne Steigeisen). Ich habe leider keine Erfahrungen, liebäugel nur sehr. Denn leider ist mein Partner nicht für Touren zu haben, bei denen Steigeisen zum Einsatz kommen (und alleine mache ich keine Wintertouren in den Bergen). https://www.snowplak.com/ (französisch) OT: Google übersetzt den Slogan mit "Snowplak. Der alpine Schläger" https://www.snowplak.com/wp-content/uploads/2018/11/Flyer-A6.pdf (englisch, aber relativ informationsarm) https://www.deuxpasverslautre.com/gear-winter (Anwendungsbeispiel bei einer UL-ultralang-4 Jahreszeiten-Tour)
  13. @Lightlix ein Bild von dem was du so schön beschreibst wäre toll! Ich kann mir das immer so schlecht vorstellen, wenn ich so Beschreibungen lese
  14. Ein Traum von einem Rucksack. So gut möchte ich das später auch Mal hinbekommen. Falls du noch etwas Zeit übrig hast, und ein Foto des geöffneten Rucksacks von vorne Posten kannst, würde mich das sehr freuen.
  15. Ich bin nicht so der Brüller, ich fokussiere mich auf den Atem und meinen Körper, um die Gedanken aus der Angst- oder gar Panikspirale rauszuholen und mich wieder fokussieren zu können. Langsam einatmen, tief in den Bauch. Und ebenso langsam ausatmen. Bis sich der Puls so weit beruhigt hat, dass ich problemlos langsam bis 5 zählen kann je Ein- und Ausatmer. Falls ich die Hände frei habe, lege ich eine Hand auf den oberen Brustkorb und eine unterhalb der Rippen auf den Bauch. Die Hand auf den Rippen sollte sich nicht bewegen beim einatmen, die Hand auf dem Bauch sehr wohl. Was man auch in fast jeder Situation machen kann, in der man alle vier Extremitäten zur Eigensicherung braucht, ist sich in der Umgebung umzuschauen oder sich ein Gedankenbild zur Hilfe nehmen und überlegen: 5 Dinge, die man sieht. 4 Dinge, die man berühren kann, 3 Dinge, die man hören kann, 2 Dinge die man riechen kann und ein Ding, dass man schmecken kann. Die Kombination der 5-4-3-2-1 Regel mit den Sinneswahrnehmung kann beliebig variiert werden. Hauptsache man erinnert sich an 5-4-3-2-1. Ich finde es auch hilfreich mit dem Daumen die Finger der Reihe nach anzutippen. Also Fingerkuppe an Fingerkuppe kurz berühren. Vom Zeigefinger zum kleinen Finger und wieder zurück. Das geht auch mit einer Hand wenn man gerade nur eine Hand frei hat. Wer hierzu mehr lesen möchte, kann Mal nach stimming und Autismus googlen. Stimming hilft bei der Reizregulierung und ich finde man kann da auch nützliches lernen, wenn man im Alltag weniger mit Reizüberflutung zu tun hat, sondern eher in seltenen mentalen Ausnahmesituationen. Falls man sich aus der Situation zurück ziehen kann in eine ungefährlichere Situation, kann man sich auch gut wieder erden mit progressiver Muskelanspannung. Dabei wird isoliert ein Muskel bzw. die Muskeln einer Körpertherapie für mehrere Sekunden maximal angespannt, und dann radikal locker gelassen. Das kann man zum Beispiel mit den Fingern machen. Dann mit der Faust, dann mit dem Unterarm, dann den Oberarm, anschließend der ganze Arm. Mit klaren Kopf dann die Situation neu beurteilen und somit hoffentlich eine bessere Entscheidung treffen können oder sich wieder ruhig und sicher fortbewegen können. OT: Beim Brüllen im Gebirge und insbesondere im Winter hätte ich Bedenken dass die Schallwellen Gesteinsschlag oder Lawinen auslösen. Vermutlich reine Paranoia, aber ich lass das trotzdem sein mit dem Brüllen. Kann mir aber gut vorstellen, dass das auch sehr erdet.
  16. Ich kombinierte bisher Angora Bettsocken mit Down Booties. Da ich im UL Modus zukünftig wohl näher an der Zeltwand sein werde als in den bisherigen Anwendungsfällen, plane ich auch bei den Schuhen zu Apex wechseln. Beim Schnitt wollte ich bei dem meiner Bettsocken bleiben, aber ich habe keine Ahnung ob Apex das mitmacht und bis zu welcher Stärke das geht. Ich wollte da die Ankunft meines Quilts abwarten um erstmal ein Gefühl für das Material zu bekommen. https://www.waescheshoppy.de/Sie-Ihn-Angora-Bettsocken-8050165.html Ich friere allerdings auch schon bei 10 Grad an den Zehen. Aber ansonsten ähnlich wie bei dir, oben warm und an den Füsse schmerzhafte Eiszapfen-Zehen. Hattest du schon Mal Erfrierungen an den Zehen? Ich hatte das bisher als Ursache für die Schmerzen bei Kälte gehalten, aber vielleicht ist es auch nur Kreislauf oder Pech bei der Genlotterie. Falls ich schon mit kalten Füßen in den Schlafsack gehen muß, lege ich mir je einen dieser Einmal-Handschuhwärmer zwischen die beiden Socken oder eine Flasche mit heißem Wasser in den Schlafsack. Oftmals schwitze ich dann an eiskalten Füßen, also so wirklich eine Lösung die immer funktioniert habe ich noch nicht gefunden.
  17. OT: Da ist es ja schon richtig grün! So frühlingshaft! Und danke für die GWC Lager-Bilder! Ich hoffe auch bald eins zu haben und auf einen Kurztrip ausführen zu können.
  18. Vielleicht kannst du den einen oder anderen Tipp in @German Tourist Blog finden. http://christine-on-big-trip.blogspot.com/search/label/Western Europe Dieser Trip geht auch von DE über FR zu einem der spanischen Caminos. Ich kann mich erinnern, dass sie auch über das Schuh Nachschub Thema und Decathlon Besuche in FR schreibt.
  19. @fettewalze @backpackersimon Ich verstehe schon. Kaufen wäre einfacher, Komplett-MYOG effektiver und den Rucksack als letztes zu eruieren macht absolut Sinn. Aber ich mach das einfach aus Spaß, weil ich jetzt gerade etwas zum werkeln gesucht habe. Ich empfinde das Projekt nicht als Aufwand sondern quasi eine KISS-Variante um mehr über den Aufbau von Rucksäcken und den Nähen von Funktionstoffen zu lernen. Denn am einfachsten geht das für mich, wenn ich es selber ausprobiere. Dann klappt das auch mit dem Komplett-MYOG später besser. Die Packliste kommt, sobald ich a) mein Winterzeug verräume und das Sommerzeug hervorhole (wir haben aktuell noch knapp einen Meter Schnee vor der Tür hier...) und b) ich weiß, wann ich überhaupt Zeit für meine Tour habe (das wiederum von einem Jobwechsel abhängt, der eigentlich für November geplant war, aber möglicherweise schon im Mai stattfindet - bitte feste Daumen drücken ) Ich weiß ja noch nicht mal, ob es in die Alpen geht (bei aktueller Schneelage ist mir April zu heikel) oder ich in die Mittelgebirge ausweiche. Und wenn dann der Projekt-Rucksack nicht taugt, dann schleppe ich halt meinen 38l Osprey (1,5kg) oder gebe Geld für einen UL-Rucksack aus. Ach, das ist alles so vage in der Zukunft, dass ihr vielleicht versteht, dass ich momentan ganz zufrieden mit Nahtauftrennen beim gucken von Statistik-Videos bin.
  20. Ich überlege den orangenen Stoff ganz auszutauschen. Der graue ist unbeschichtet und aus einem festeren Material, der sieht auf beiden Seiten top aus. Die Stellen sind noch recht klein und ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich durch Beanspruchung gelöst hat, da der Rucksack ja ein Kellerkind war und vielleicht 2-3 mal verwendet wurde. Ich vermute Ablösung durch Materialalter. Aber wenn die Beschichtung an einer Stelle anfängt sich abzulösen, dann schuppt bald das ganze Innere. So meine (einmalige) Erfahrung. Und das wäre ja doof, an dem Ende zu sparen, wenn ich dann möglicherweise die doppelte Näharbeit in Kürze habe.
  21. @AlphaRay und alle weitere Stoffkundigen: Falls ich auch den orangenen Stoff des Korpus ersetzen möchte, wäre dann dieses Ripstop-Polyester geeignet? Ich habe da nämlich auf der Innenseite eine kleine Stelle entdeckt, an der sich die Beschichtung löst. https://www.extremtextil.de/ripstop-polyester-pu-beschichtet-70g-qm.html?number=70278.ORA
  22. @Puffin Danke für die Bilder. Sehr hilfreich!
  23. Gut zu wissen, dass dein Vorschlag dafür ausgelegt ist. Mir geht es ähnlich. Ich versuche sorgsam mit meinen Dingen umzugehen, aber ich laufe nun mal nicht nur auf gut gepflegten Wanderwegen oder mache ausschliesslich Rast wo Bänke stehen. Außerdem bin ich eher ein Tolpatsch...
  24. Aye caramba, verlinkte Stoffvorschläge! Vielen lieben Dank @AlphaRay Und ich wollte doch bis auf das Netz keinen neuen Stoff kaufen für dieses Projekt! Und jetzt sehe ich diesen herrlich leichten, grandios orangenen Stoff, was soll ich nur tun!? Meine aktuelle Stoffoption wäre dunkelblaues, beschichtetes Nylon, welches aus einer robusten Rucksack-Transporthülle von Tatonka stammt (aus den späten 90ger Jahren). Entsprechend wiegt der Stoff rund 140g/qm. Ich habe das mal an einem möglichen Stoffbedarf durchkalkuliert und käme auf eine Einsparung von rund 35g. Eigentlich bleibt mir ja gar nichts anderes übrig als 100% UL zu gehen und etwas tiefer im geldbeutel zu kramen, oder? Der Rucksack hat sogar drei Reisser! Zwei im Deckel und den an der Seite (dessen Zweck sich mir bei einem 20l Pack auch zu UH-Zeiten nicht erschlossen hat). Und drei Gurte zum Schliessen des Rucksacks von oben. Insbesondere der mittlere Gurt ist im Fabrik-Set-up eher seltsam. Aber gut, so habe ich gleich Schnallen für den Rolltop. Und Potential für beeindruckende Gewichtsersparnisse! Dieses Stretchmaterial ist goldrichtig! Genauso etwas meinte ich laienhaft mit "Netz". Etwas ähnliches hat auch mein Osprey vorne dran und ich bin damit sehr zufrieden. Ich muss zugeben, ich bin beim Stöbern auf extremtextil immer sehr schnell überfordert und verlasse fluchtartig die Seite aufgrund von information overload. Daher habe ich bisher auch noch keine Materialplanung gemacht.
  25. @VersuchMachtKluch Danke für deinen Input! Hast du Erfahrung mit der Löcherproblematik? Ich bin da echt skeptisch bezüglich meinem Projekt, weil ich dann ja zwei O-Ringe an Löchern an der Front hätte. Dort wo ja auch einiges an Belastung draufkommen kann. Ich habe leider nur Näherfahrung mit Naturstoffen, da würde ich ohne Bedenken so vorgehen. Aber hier bin ich mir unsicher. Hüftgold habe ich schon zugelegt, dadurch dass die letzten Jahre fast alle Freizeit in meine Weiterbildung investiert wurde. Ich hoffe, es wird erst mal weniger! Aber der Hüftgurt passt noch. Bin aber froh, dass ich vor 10 Jahren noch keine UL-Ambitionen hatte und nicht den Hüftgurt gekürzt habe. Deinen Vorschlag bezüglich Entfernen des grauen Teils gefällt mir. Ich mache den Teil eh ab um den orangenen Teil zerlegen zu können. Dann kann ich auch gleich einen einheitlichen Stoff wieder dranmachen. Spare ich mir zumindest das Gewicht einer Naht und der Rucksack sieht etwas weniger clowing aus (sofern das bei der Farbe möglich ist). Warum empfiehlst du keinen trichterförmigen Zuwachs für den Rolltop? Aud die Idee bin ich erst durch Bilder von UL-Rucksäcken gekommen und da wirken die Einfüllöffnungen oft trichterförmig. Das mag natürlich täuschen auf den Fotos. Hast du Erfahrung welche Gewichte denn solche angenähten Taschen aushalten? Vermutlich werde ich max. je eine 1 Liter Wasserflasche darin transportieren.
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