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Jo...und weil es immer mindestens einen gibt, der etwas falsch verstehen will oder dessen Gefühle durch irgendwas verletzt werden, sagt bald niemand mehr öffentlich was er/sie denkt. Das macht öffentliche Diskussion ja so viel anregender und fortschrittlicher... Ehrlichgesagt...ja...ich bin da so schlecht sozialisiert, dass ich mir tatsächlich noch so etwas altmodisches wie Ehrlichkeit leiste...halt ich diese zur Schau getragene Gutheit für scheinheilig. Wenn wir da raus gehen in die Welt und andere Leute sehen, denkt sich jeder, aber auch jeder, oft genug irgend etwas von "wie stellt sich der Trottel denn an" bis zu "was ein Depp(*sonstige Betitelung)". Man sagt es denen halt nicht ins Gesicht. Man redet mit anderen darüber. Und wer jetzt hier behauptet, das nie nicht zu tun, der möge zurück in sein Glashaus gehen und sich in seinem moralischen Glanze sonnen!
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Glaube ich nicht. Es fehlt einfach schon frühkindliches Koordinationstraining. Damit meine ich raus auf den Spielplatz und in die Natur. Dinge angrabbeln, über Steine und Baumstämme springen und balancieren und lauter so Kram. Hab mal ne Doku gesehen, wo die Kinder in der Stadt heutzutage zwar super über ein Tablet bzw. Smartphone wischen können, aber grundlegende Koordinationsfähigkeiten vermissen lassen. Das lässt sich schwer nachholen, aber ist erstmal nicht genetisch bedingt...sieht man mal von Intelligenz und Bildung der Eltern ab... Wenn die Leute sich so viele Gedanken beim Lesen und Interpretieren machen würden, wie ich beim Schreiben...
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Ich habe keine Kontrolle über Deine Gedanken. Ich sehe da draußen halt oft genug Leute, die wirklich furchtbar laufen. Also nicht etwas imperfekt, sondern zum Himmel schreiend falsch bzw. einfach erbärmlich wirkend. Dabei vergleiche ich die nicht mit professionellen Athleten.
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Der Andere läuft zwar ein wenig unrund, aber er ist noch ganz weit entfernt von dem, was ich als "unwürdig über den Asphalt schleppen" bezeichnen würde. Beim ersten Ansehen dachte ich einfach, der sei etwas lädiert vom bisherigen Geschehen. Läuft der immer so?
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Ich finde der Typ sieht komisch aus, nicht aber sein Laufstil.
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Wie viele km pro Tag / Aufbau der Streckenlängen / was machen gegen Blasen
ULgäuer antwortete auf Buzz Lightgear's Thema in Einsteiger
Lass mal die Innensocken weg und dann weißte es. -
Wie viele km pro Tag / Aufbau der Streckenlängen / was machen gegen Blasen
ULgäuer antwortete auf Buzz Lightgear's Thema in Einsteiger
Altras haben 0-Sprengung. Will man tatsächlich damit Laufen muss man die Technik anpassen und sich daran gewöhnen. Für Wandern kaum. Wenn Läufer mit Barfußlaufen Probleme haben, dann haben sie es zu wild getrieben. Man kann es sich dann natürlich einfach machen und "geht für mich einfach nicht" postulieren, oder man macht sich die Mühe der Umstellung. Das muss jeder für sich selbst ausmachen. -
Wie viele km pro Tag / Aufbau der Streckenlängen / was machen gegen Blasen
ULgäuer antwortete auf Buzz Lightgear's Thema in Einsteiger
Gibt ja unterschiedliche Modelle, aber eine gewisse Dicke puffert halt besser als dünnerer Stoff. Und Blasen entstehen durch Reibung der Haut an anderen Dingen. Bleibt die Reibung in der Socke, tut es der Haut nix. Deswegen funktionieren Liner-Socken ja so gut. Da bleibt die Reibung dann zwischen den Socken. -
Wie viele km pro Tag / Aufbau der Streckenlängen / was machen gegen Blasen
ULgäuer antwortete auf Buzz Lightgear's Thema in Einsteiger
Rutschen ist natürlich absolut zu unterbinden...im wahrsten Sinne des Wortes. Also gute Schnürung um den Rist. Aber zu groß sollten die Schuhe auch nicht sein, sonst wird das schwierig und man muss zu dicke Socken als Ausgleich tragen. -
Wie viele km pro Tag / Aufbau der Streckenlängen / was machen gegen Blasen
ULgäuer antwortete auf Buzz Lightgear's Thema in Einsteiger
Blasen kenne ich nicht mehr. Passende Altras, einigermaßen dicke gute Wandersocken (ich habe Danish Endurance und finde die super), ordentlich Schnürung um den Fußrist und gut. Mit der weiten Zehenbox brauche ich keine Zehensocken als Liner. Hirschtalg halte ich für einen Mythos. Das ist einfach eine Fettcreme. Schadet nicht, bringt aber auch nicht mehr als jede beliebige andere Creme. -
Ein guter(!) Laufshop hat Leute vom Fach. Man muss halt auch einen guten finden. Das ist aber überall so, sucht man nun einen Laufshop, einen Facharzt oder einen Bikeshop.
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Da bin ich anderer Ansicht. Als Aktivlagen sehe ich ein dünnes Shirt (Merino longsleeve bevorzugt), dünne Fleecejacke und dazu noch einen Windbreaker als optimale Bausteine. Regenjacken sind mir zu dicht um sie ohne Not zu tragen. Hier den Windbreaker rauszukürzen ginge vielleicht bei grundsätzlich kühlen Temperaturen, nasser Spätherbst z.B., aber nicht im Sommer.
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Mal beide ohne Isomatte bzw. Bodenabdeckung testen und dann wieder beide mit. Wie sieht der "Luftraum" über den Tarps aus? Identisch oder ist eines mehr unter Zweigen/Blättern?
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Links ist doch das Mid mit der "Nase". Da sollte aufsteigende Luft eher gefangen werden. Dazu kommt noch die Isomatte, die ja eher das rechte Tarp begünstigen sollte. Die Luftpolster-These macht für mich da noch am ehesten Sinn.
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Neuling versucht Gewicht zu reduzieren, bitte um Tipps :)
ULgäuer antwortete auf EnjoyHike's Thema in Einsteiger
Man kann die Schaumstoffmatten auch leicht außen an den Sack machen. Sind ja unempfindlich und leicht. Schneidet man sie nicht auf Torsolänge, kann man die doppelt falten und so Dämpfung sowie Isolation quasi verdoppeln. Kopf braucht keine Matte, wenn man ein Kissen hat. Die Füße können auf den Rucksack gelegt werden. -
Neuling versucht Gewicht zu reduzieren, bitte um Tipps :)
ULgäuer antwortete auf EnjoyHike's Thema in Einsteiger
Dr.Bronners ist da die Allzweckwaffe des UL-Hikers. Und wie ich kürzlich lernen durfte, Desinfektionsmittel unter die Achseln wirkt auch. Haste Schaumstoffmatte denn tatsächlich schon mal probiert? Die wären jedenfalls ziemlich unfehlbar. Auf Torsolänge gekürzt auch wieder relativ leicht und Sitzpolster als Zweitfunktion. Ansonsten die Aufblas-Iso als Rückenpolster falten, wie schon erwähnt wurde. Der Rucksack muss dann auch nicht immer prall gefüllt sein. Nur einigermaßen. Einer mit Rolltop variiert ja in der Höhe, je nach Zuladung. Quilt/Schlafsack kann auch ohne Packsack reingestopft werden und erzeugt so Volumen bei Bedarf. -
Technik kann den Unterschied machen zwischen Schmerzen und keinen Schmerzen. Auch bei leichten Tätigkeiten. Auch beim simplen Gehen. Selbst beim Sitzen am Büroarbeitsplatz. Zumindest weißt Du, wo die Schuld zu suchen ist. Hast Du Dich schon mal mit "Barfußlaufen" auseinandergesetzt? Deine Erwähnung von Knieschmerzen lässt mich vermuten, dass Dir das etwas bringen könnte.
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Jedem das Seine. Ich finde Merino als Baselayer super und finde, es trocknet ausreichend schnell. Vor allem deutlich schneller als Baumwolle. Dass es überhaupt nicht riecht, hat keiner behauptet.
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@T-Travel Filtern ist nicht einfach, ja, aber wie bei vielen anderen Dingen muss man sich da was rauspicken und ausprobieren, sich selbst genau beobachten und dann reflektieren. Kann man das nicht, geht man zu Leuten, die sich damit auskennen. Örtliches Fachgeschäft mit Laufanalyse z.B. oder sich mal ne Stunde einen Coach mieten. Das geht auch mit Corona. Ich kann Dir auch kein Online-Coaching bieten, nur paar Hinweise. Aufrechte Körperhaltung. Kopf hoch und nach vorne schauen und nicht nur in den Boden vor einem stieren! Brust öffnen. Das heißt Arme zur Seite nehmen so dass man voll atmen kann anstatt sich einzurollen. Nicht mit der Ferse einstechen! Eher vorne bzw. mit der ganzen Fußfläche "nach dem Boden greifen". Auf Knicken des Fußes achten und möglichst vermeiden. Viele Menschen neigen zum Abknicken nach innen. Insgesamt möglichst flach laufen, also möglichst wenig Auf und Ab. Kein Hüpfen. Eher entlang des Bodens gleiten. Lieber kurze Schritte als lange. Lieber mehr kurze Schritte als längere für mehr Geschwindigkeit. Hat den Zweck nicht zu weit vor zu greifen mit dem Fuß. Bewusst atmen. Nase ein, Mund aus. Rhythmus einnehmen. Langsam laufen! Man neigt zum schneller laufen als gut ist. Geht einem die Luft aus, ist man zu schnell. Der Rest ist in seinen Körper horchen und dessen Signale nicht zu ignorieren. Gibt auch spezielle Trainingspläne für Laufanfänger. Das und entsprechende Apps. Ne Freundin von mir hat vor 2 Monaten oder so damit angefangen und läuft jetzt schon über 18 km am Stück. Ziel Halbmarathon im nächsten Jahr. Die hat aber auch unnormalen Ehrgeiz. Muss man jetzt nicht nachahmen.
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Das ist Dyneema. Das Zeug hat extreme Zugfestigkeiten. https://de.wikipedia.org/wiki/Dyneema
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Regenjacke als Aktivschicht will ich nur tragen, wenn tatsächlich Wasser vom Himmel fällt. Bei Flachlandtouren habe ich aber eher einen Poncho dabei. Den will man nicht als Windjacke missbrauchen. Außerdem ist ein Windbreaker idR sehr atmungsaktiv. In meinem System gibt es da also keine Redundanz. Der Windbreaker ist für mich quasi ein dünnes Hemd.
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Ich bin jedenfalls arrogant genug, dass mir das relativ egal ist. Die Leute bewegen sich einfach furchtbar und man sieht, dass sie weder sportlich talentiert sind noch sich überhaupt mal mit der Thematik wirklich befasst haben. Einfach so "Ich muss was tun!" und los. Im Zeitalter des Internets, wo man sich so leicht Informationen holen kann wie noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte. Nächster Stopp beim Orthopäden, weil alles zwickt, wenn man da nicht eh schon her kommt, weil was man heutzutage alles an Fehlstellungen beobachten kann bei einem Gang durch die Fußgängerzone ist horrend. Mein gutestgemeinter Ratschlag an alle hier sei demnach, mal genauest auf die eigenen Bewegungsmodi zu achten. Biomechanik und daraus resultierende gute Technik können gerade bei so Ausdauergeschichten wahnsinnig viel ausmachen. Auch beim Wandern und erst recht bei allem mit höherer Intensität.
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Dann ist ja gut, dass wir die Semantik jetzt geklärt haben.
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Laufen, nicht gehen, also so richtig sportlichen Dauerlauf, ist hervorragendes Basistraining für so ziemlich alles. Man muss das halt richtig angehen, also Lauftechnik, Trainingsprogramm, Überbelastung vermeiden...was man halt bei Sport alles beachten sollte. Dann kann man das gut in den Alltag einbauen, weil man halt auch mal ne halbe oder ganze Stunde so laufen kann und trotzdem die Muskeln sowie das Herz-Kreislaufsystem auf Touren bringt. Wie auch schon erwähnt wurde, jede Treppe ist ein Trainingsgerät. Was ich für wichtig erachte, aber viele Menschen laut meiner Beobachtung offenbar nicht von alleine können, ist sich richtig zu bewegen. Also saubere effiziente Laufbewegung. Nicht trampeln. Treppe runter zwei Stufen nehmen, aber bewusst und gezielt das Gewicht mit dem Fuß aufnehmen, so dass Muskeln und Sehnen auf die Bergab-Belastung getrimmt werden. Solche Sachen. Achtsamkeit der Bewegung auch im Kleinen. Man sieht so viele Kalorienjogger, die sich einfach nur unwürdig über den Asphalt schleifen...
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Schon. Nur wenn das unterhalb von 20 Höhenmetern über Grund stattfindet, ist das Wort Regen vielleicht nicht mehr ganz passend.