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Ultraleicht Trekking

ULgäuer

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Alle erstellten Inhalte von ULgäuer

  1. Ist Tyvek nicht atmungsaktiv? Ansonsten muss ich mich den Kritikern hier anschließen. Grundprinzip der Bewegung ist es, Schweiß zu vermeiden. Wenn man bei Anstrengung schwitzt, dann Jacke ausziehen. VBL zur Isolation in der Bewegung betreibt man normal um sich die Isolationschicht zu sparen, nicht um sie zu komplementieren. Wenn dann nur bei extremer Kälte vielleicht.
  2. Schau nach Entfaltung und sonstigen tatsächlich vergleichbaren Größen! 1x oder 2x oder gar Getriebeschaltung lässt sich sehr wohl und markenübergreifend vergleichen. Cannondale ist auch nicht unbedingt als Preis/Leistungs-Sieger bekannt. Aber wie schon gesagt wurde, an einem quasi Rennrad muss nicht "viel" dran sein. Eher im Gegenteil.
  3. Ich habe ein Micropuff Jacket, also ohne Kapuze, und teile die bislang gemachten Einschätzungen. Für mich ist die Jacke ein ultraleichtes Äquivalent zu einem Winterpullover/dicke Fleecejacke + Windbreaker. Bei nur geringer Bewegung sollte es schon Plusgrade haben, oder man hat halt zusätzliche Schichten.
  4. Genau deswegen hält sich das ja in dem Setting. Es funktioniert gut genug für die meisten Leute/Applikationen. Die meisten Anwender haben also nie einen Grund die Marketing-Claims zu hinterfragen.
  5. Die Logik "teurer = besser, also gleich teuer kaufen dann glücklich" ist fehlerhaft. Teurer = teurer, aber nicht trockener. Auch spielt die Höhe der Wassersäule ab mehr als 5000mm eigentlich keine Rolle mehr und auch sonstige Nenngrößen sind effektiv ziemlich irrelevant. Der Trick des Marketings ist, dass man den Leuten weiß gemacht hat, das sei anders. Und jetzt ist das quasi akzeptierter Standard, den kaum einer noch hinterfragt...außer paar UL-Nerds. GoreTex und ähnliche Membranen müssen sauber gehalten werden, also regelmäßig so alle 14 Gebrauchstage waschen. Dann muss die DWR-Beschichtung regelmäßig erneuert werden, was aufwändig, nicht günstig und dazu noch umweltschädlich ist. Für Weitwanderer, die länger als 14 Tage am Stück unterwegs sind, ungünstig. Teuer, wartungsintensiv und man bleibt genauso wenig trocken wir mit allem anderen auch. Die Rechnung ist eigentlich ziemlich eindeutig.
  6. Das tun viele, denn da hat das jahrzehntelange Marketing ganze Arbeit geleistet. Diese Art der Jacken ist aber meist ziemlich teuer und für die gebotene Leistung eigentlich deutlich zu teuer. Dazu pflegeintensiv und gleichzeitig nur für zeitlich limitierte Eskapaden geeignet...und am Ende wird man trotzdem nicht wirklich trocken bleiben, denn wenn Mutter Natur einen nass haben will, dann schafft sie das idR auch.
  7. ...in Zeiten von schlecht selbstfahrenden Autos...
  8. 3-Lagen Ceplex Pro-Membran laut Vaude-Seite. Meine Vaude-Jacke ist angeblich auch Ceplex.
  9. @momperIch benutze jetzt halt meine Columbia Outdry auch für's Radfahren. Funktioniert top. Die Kapuze stecke ich bei Bedarf einfach in den Kragen und gut. Die hab ich seinerzeit für so 130,- rum erstanden, wenn ich mich recht erinnere.
  10. Ich habe eine Vaude Regenjacke speziell für's Radfahren. Die ist sehr minimal, also keine extra Belüftungsmöglichkeiten und auch keine Kapuze. Die Jacke ist untauglich, weil nach 20 Minuten radeln kondensiert der Schweiß innen und man wird von dort nass. Die Jacke war in der Preisklasse um 100,- Euro. Ich weiß jetzt nicht, ob man die mit Deiner vergleichen kann, aber für mich ist Vaude in Sachen Regenschutz nicht mehr relevant.
  11. Durchblick will ich nicht vortäuschen, aber Outdry Featherweight ist die leichteste Variante dieser Membran. Wiegt so 200g, hat aber meines Wissen keine Taschen oder Belüftungszipper oder ähnliches. Ich habe ein älteres Modell mit vollwertiger Ausstattung, also dickes Material, Unterarmöffnungen und dazu noch Mesh hinterlegte geräumige Taschen. Wiegt 350g, aber ist robust, dauerhaft wasserdicht ohne extra imprägniert werden zu müssen und sehr gut belüftbar. Für mich das optimale Gerät, will oder muss man die tatsächlich dauerhaft benutzen. Ich kann die uneingeschränkt weiterempfehlen. Für Touren im Flachland, bei denen Regen eher die Ausnahme sein wird, hab ich einen leichten Poncho. Der ist was Gewicht und Packmaß angeht schwer zu schlagen für sowas, aber eben für Gebirge oder sonstige rauere Umgebungen greife ich zur Columbia.
  12. Kann schon so langen, es läuft einem halt dann das Wasser auf die Oberschenkel und man muss noch eine Maßnahme treffen wie eine Regenhose oder -rock. Wenn das zum Plan gehört, dann ist die länge mehr als ausreichend. Wenn der Plan ist nur mit dem Kittel auszukommen, wäre bis zum Knie besser. Aber es wird sich ja zeigen, wie es Dir taugt.
  13. Ziemlich cool. Mir fällt als erstes ein das noch bis zum Knie zu verlängern und gleichzeitig einen 2fach Reißverschluss zu verbauen, so dass man von unten her öffnen kann bei Bedarf. Alternativ Reißverschluss nur bis zum Schritt. Man muss ja auch noch laufen können.
  14. Das ist ein Rennradterminus. Rennradler leben in ihrer eigenen Welt. Wenn Du eine tatsächliche Bergschaltung willst, dann musste in den Bereich Mountainbike gehen. Damit kann man dann tatsächlich mit Gewicht abseits befestigter Wege bergauf treten. Aber da muss jeder selber erstmal sein Streckenprofil ermitteln.
  15. Dann bist Du fitter als ich oder wir verstehen was anderes unter "länger steil". Ich will für Bikepacking oder auch nur normale Touren im Gebirge oder ähnlichem Terrain mindestens(!) eine leichte Untersetzung. Das hat mich eine Ausfahrt im Allgäu im Sommer gelehrt. Das große Blatt allein zu tauschen hilft da leider genau gar nicht. Das mag anders sein, bleibt man nur auf normalen Straßen oder offiziellen Radwegen, da die eine gewisse Steigung nicht überschreiten, aber abseits davon trennt sich die Spreu vom Weizen.
  16. Ihr, mit Ausnahme von @hans im glueck, vergesst den wichtigsten Punkt zur Zeit: es gibt kaum etwas zu kaufen. Der Markt wurde dank Corona leergefegt. Sogar die Gebrauchtpreise sind aberwitzig deswegen. Das wird sich frühestens mit der nächsten Saison, also in 8 bis 12 Monaten etwa, wieder einpendeln. Also vielleicht erstmal erkundigen, was OP überhaupt bekommen kann und dann bewerten. Wichtiger als die Art der Bremsen ist meiner Meinung nach die Übersetzung. Ne Shimano 105 z.B. hat vorne 50/34 bei hinten bis maximal 32 Zähne. Leichtester Gang ist also immer noch übersetzt. Will man damit länger steil bergauf fahren spuckt man Blut. Nachträgliches Umrüsten, z.B. der Kurbel vorne, ist übermäßig teuer. Besser also gleich das Passende kaufen.
  17. ULgäuer

    Wanderjacke

    Shakedry weckt bei mir kein guten Gefühle da nicht rucksacktauglich. Ich halte nichts von so empfindlichen Zeugs. Wie schon erwähnt habe ich eine Columbia Outdry Regenjacke und die ist top. Robust, pflegeleicht (weil braucht fast keine), dauerhaft wasserdicht, gute Belüfungsmöglichkeiten. Ich will nichts anderes. Ich frage mich gerade, wie wir jetzt bei Hardshells anglangt sind, weil was Du eigentlich brauchst ist halt einfach irgendwas winddichtes über das Fleece. Ne Hardshell ist da die berüchtigte Spatzenkanone. Jede winddicht gewebte Jacke würde die Funktion erfüllen und sowas hast Du garantiert schon im Schrank hängen.
  18. ULgäuer

    Wanderjacke

    Standard GoreTex Hardshell. Gibt's nicht viel dazu zu sagen und regt in mir auch keine Gefühle.
  19. ULgäuer

    Wanderjacke

    Eine windundurchlässige Schicht ist ein Muss. In welcher Variante auch immer.
  20. ULgäuer

    Regenrock

    Taugen nur im Sommer imo. Das Wasser läuft einem über die Knöchel, was bei kalten Temperaturen echt nicht schön ist. Da bräuchte man noch Gamaschen dazu, was die Komplexität dann soweit erhöht, dass der Griff zur Regenhose simpler erscheint.
  21. ULgäuer

    Wanderjacke

    Es gibt viele unterschiedliche Modelle. Outdry ist die Bezeichnung der Membrane, also in etwa wie "Gore Tex". Meine Outdry wiegt 350g (selbst gewogen), hat Pit Zips und Mesh-hinterlegte Taschen mit langen Reißverschlüssen. Es gibt also leichtere Modelle.
  22. ULgäuer

    Wanderjacke

    Benötigte Isolation hängt extrem von der Intensität der körperlichen Aktivität ab. Joggen bei -2° langt bei mir dünnes Merino-Shirt plus dünne Pluma-Fleece-Jacke mit winddichter Nylonschicht. Für gemütlich um einen See spazieren bräuchte ich da noch mindestens eine anständige Daunenjacke oder ähnliches dazu. Was wird dann noch dazu getragen? Mütze, Schal, Handschuhe, Hose? Spielt alles eine Rolle, gerade Mütze und Schal können das Wärmeempfinden entscheiden beeinflussen. Oder alternativ eine Jacke mit gut isolierender Kapuze. Kopf und Nacken sind wichtig! Ein Kleidungsstück fest einer Temperatur zuzuteilen ist also...naiv.
  23. Ich hab ein Set mit Unterhemd und langer Unterhose in Naturfarbe. Der Stoff ist relativ rau im Vergleich zu anderen Merino-Shirts in meinem Besitz und hat auch relativ schnell Löcher bekommen, obwohl nur wenig getragen. Passform ist eher nordisch lang, also Ärmel, Torso und Beine sind im Verhältnis länger als bei nicht-skandinavischen Herstellern. Ich bin wenig versucht erneut dort zu bestellen.
  24. Ich würde für sowas nicht das gute Zeug vollrauchen und Funken aussetzen. Militärisches Thermozeugs inklusive Hosen gibt es teils für 20,- Euro pro Teil. Hab z.B. ne alte schwedische Thermohose für den Preis geschossen. Bundeswehr Unterziehhose gibt es für 10,- Euro. Reichlich Platz für drunter zu schichten. Macht viel aus. Obenrum alten weit geschnittenen Parka oder ähnliches als Außenschicht. Hauptsache kein reiner dünner Kunststoff. Wichtigst ist aber ordentliche Kopfbedeckung, Schal, Handschuhe, Socken, Einlegsohlen und Stiefel, weil die Extremitäten werden als erstes kalt. Wenn das nicht langt, alte Wolldecke dazu.
  25. Geht nicht zusammen. Wenn es nass wird, kann man was drüber ziehen. Btw, meiner Erfahrung nach ist Regenzeug 95% der Zeit im Rucksack, außer man legt es darauf an. Sehr breites Spektrum. Besser wäre, Du teilst in Temperaturbereiche ein anstatt nach Jahreszeiten. Frühjahr und Herbst allein kann schon von 0° bis 20° sein. In welcher Art von Gegend bewegst Du Dich denn wie? Weil im Flachland gemütlich spazieren ist was anderes wie einen alpinen Steig begehen. Bei letzterem frage ich mich schon bei 10° warum ich nicht doch die kurze Hose genommen habe, weil selbst die großzügigen seitlichen Belüftungsschlitze der schwedischen Outdoorhose nicht ausreichen.
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