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Stoker

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Stoker hat eine Reaktion von Linkshaenderin erhalten in Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho   
    Da ich niemals mit Treckingstöcken unterwegs sein werde, niemals!, hatte ich das Problem, eine passende Tarpstange zu finden. 
    1. Versuch, ich besorgte mir eine Easton Carbon Stange, 56g, 124cm Länge. Diese war aber für einen hohen Aufbau des Gatewood Cape nicht nur zu kurz, sondern auch zu labil, stärkere Durchbiegung. 
    2. Versuch, ich besorgte mir bei Extemtextil DAC Pressfit Alu Segmente 9mm, da ich dachte, die biegen sich etwas, brechen im Zweifel nicht so schnell und wirken wie eine Feder. Alugestänge mit größeren Durchmessern kamen für mich aus Gewichtsgründen nicht in Frage. Hier konnte ich durch Kürzen die Länge genau auf 130cm anpassen. Leider schien mir auch diese Lösung zu labil und ich suchte weiter. 
    3. Versuch, ich bestellte 10mm und 8mm Karbonrohre bei Ebay (hier gibt es mehrere Anbieter die offenbar alle sehr ähnliche Rohre verkaufen), bidirektional gewickelt und glänzend. Daraus baute ich mir eine sehr stabile Stange mit 3 Segmenten, je 43cm. Die Stange ist so stabil, dass ich mich fast mit meinem vollen Gewicht abstürzen kann (75Kg), ohne dass sie sich groß verbiegt. Das sollte auch bei starkem Wind mehr als ausreichend sein. Die 8mm Verbindungsstücke habe ich mit Epox eingeklebt, eine Endkappe und 6mm Karbonrohr für die Spitze (passt durch die Öse des Gatewood Cape) hatte ich noch. Materialkosten in etwa 44€. Gewicht 77g. Yeah. 
     
  2. Gefällt mir!
    Stoker hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Packraft - XUL-Packrafts und ihre Paddel - Boote bis 1,2 kg kg, Paddel bis 3/4 kg   
    Ich befestige den Drysack immer an den 3 Punkten am Bug, wobei der Rollvereschluss mit der Bodenschlaufe mittels Karabiner verbunden wird. Oben benutze ich ein Gummiband, das hält auch einer Kenterung stand, zumindest kann ich das Boot umdrehen und seitlich tragen, mit dem Sack (gekentert bin ich mit dem Nano noch nicht).
    Weiterhin dient die Schlaufe für die Paddelsicherung. Hier nutze ich den Packriemen vom Boot, den ich modifiziert habe (ein schmaler STS Gurt, an den ich mit Stormsure eine Schlaufe geklebt habe und den ich mit einer zweiten Schnalle ergänzt habe.)
    Wenn ich mehr Gepäck habe, dann kommt noch ein Faltrucksack (Decathon) in den Fußraum, hier transportiere ich dann Essen, Snacks und mein Teekocher (sehr wichtig).
    Weiterhin trage ich das Boot mit Gepäck, indem ich an den drei Schlaufen vorne einfache Träger (ebenfalls STS Gurt schmal) befestige. Das Boot lässt sich dann mit Drysack wie ein Rucksack tragen (nur für kurze Strecken!)
    LG
  3. Gefällt mir!
    Stoker reagierte auf Omorotschka in Packraft - Bekleidung   
    Neulich habe ich mich von meinen Gummistiefeln getrennt... Die waren super, aber schwer und das dünne Leder innen nicht trocken zu bekommen. 
    Um nicht so viel Zeug anzuhäufen, wäge ich ab was gehen muss, wenn ich den Gegenstand durch anderes leichteres oder platzsparenderes ersetzen kann... In diesem Fall waren es die französischen Gummistiefel versus die Zölzer Rollsocken, welche ich bestimmt schon seit 15 Jahren habe. 
    Ein Kompromiss, aber leichter... Gewicht weiss ich nicht, kompakter, wendbar, nehmen kein Wasser auf, multiuse als Packsack, vbl, sie passen knapp über meine Barfußschuhe. 
    Eine Handbreit höher könnten sie sein um über der Wade abzuschließen und aus Dcf wäre fein. 
    Heute hatte ich sie mal wieder an und dachte ich schreibe das mal

     

    Grüße, Martin 
  4. Gefällt mir!
    Stoker reagierte auf zopiclon in Ultraleichte Tools für Fahrradreisen?   
    mir ist da gerade noch etwas eingefallen, denn Volumen ist wichtiger als ein paar Gramm, zumindest am Rad:
    https://www.wolftoothcomponents.com/collections/tools/products/encase-system-bar-kit-one
    https://www.wolftoothcomponents.com/collections/accessories/products/pack-pliers
     
    Gruss
  5. Gefällt mir!
    Stoker reagierte auf kickflip in Hemd gesucht   
    Das Mammut Lenni langarm ist eine weitere leichte Hemd - Variante. Das Modell für Männer wiegt in Größe M 148gr. Den Schnitt empfinde ich (174/75) als luftig aber nicht sackig.
    https://www.mammut.com/de/de/p/1015-00290-0051/lenni-longsleeve-shirt-men/
    Es war immer wieder für um die 50€ zu bekommen, inzwischen scheint es weitgehend ausverkauft zu sein. Ich hab´s in grau und find´s garnicht mal so hässlich...
    Zu den Trageeigenschaften die über den Schnitt hinaus gehen kann ich noch nichts sagen.
  6. Gefällt mir!
    Stoker hat eine Reaktion von Omorotschka erhalten in Packraft - Bekleidung   
    Ich habe mir letzte Woche in Tschechien in einem Hiko Store diese "UL faltbaren Gummistiefel" gekauft. Hiko Lars, siehe auch hier
    https://www.arts-outdoors.de/hiko-socky-lars-neopren-kniestrumpfe-paddel-socken-schwarz?bt_product_attribute=64135&gclid=Cj0KCQiA-4nuBRCnARIsAHwyuPoPcY0mcrM8IztBWdBwxAma2rvav5lOocj726bfETopfvKfA0q8A7YaAgusEALw_wcB#/1386-schuhgrosse-eu_36_38/641-farbe-schwarz
    Sie reichen bis bis zum Knie, sind absolut wasserdicht, aber aus recht empfindlichem Material, so dass sich Neopren-Socken etc zum drüberziehen empfehlen oder Crogs. Sie besitzen keine Laufsohle. 
    Ich finde es sehr praktisch, beim Ein und Aussteigen im kalten Wasser, wenn man keinen Trockenanzug mitschleppen möchte oder keinen besitzt. Die Dinger machen einen sehr guten Eindruck, top Verarbeitung. Ich habe sie allerdings noch nicht auf einer richtigen Tour getestet. 
  7. Danke!
    Stoker reagierte auf hmpf in MYOG Nähkoffer - nützliches Zubehör und Werkzeug   
    Je besser die Werkzeuge, desto besser das Ergebnis, daher soll hier eine kleine Sammlung von Hilfsmitteln für MYOG Projekte an der Nähmaschine entstehen.
    1           Planung
    1.1         Software zum Erstellen eigener Schnittmuster
    Zwar habe ich 13 Jahre lang Mathe-Unterricht genossen aber dennoch gehören Algebra und Geometrie nicht zu meinen Stärken. Deswegen bin ich auch Geisteswissenschaftler :D. Zum Glück gibt es Software, mit der man dieses Defizit ausgleichen kann.
    Leider kann ich für die Erstellung von Schnittmustern nur kostenpflichtige Software empfehlen, weil ich mit anderen Programmen keine Erfahrung habe und diese auf den Rechner im Digilab der Bibliothek verfügbar sind.
    Zunächst ist da SketchUp von Google. Dieses Programm ist übersichtlich und bietet sich für den Einstieg an. Es lassen sich einfache geometrische Formen einfügen, Längen und Winkel bestimmen. Es ist für MYOG Projekte mit geraden Linien vollkommen ausreichend und die erstellten Modelle lassen sich auch maßstabsgetreu ausdrucken.
    Wesentlich komplexer und daher auch mit mehr Möglichkeiten ausgestattet ist Rhino 3D. Auf dieses Programm hat mich @Andreas K. gebracht und bin ich nachhaltig beeindruckt. Es erfordert m.E. eine intensivere Einarbeitung, dafür lassen sich aber auf professionelle Ergebnisse erzielen.
    1.2         Software zum Skalieren von Vorlagen
    Für viele Projekte liegen Anleitungen mitsamt Schnittmuster vor, die man getrost übernehmen kann. Der große Vorteil hierbei ist, dass bereits alles durchdacht ist und Denkfehler und Schwierigkeiten dokumentiert sind. Weiterhin hat man mit Glück jemanden zum Ansprechen bei Problemen mit der Umsetzung.
    Gerade bei Kleidung und Schlafsystemen gibt es unterschiedliche Größen und es lohnt sich die Vorlage zu vergrößern oder zu verkleinern. Ein hilfreiches kostenfreies Programm dazu ist Poste Razor Link zu Chip. Hiermit lassen sich Bilder in beliebiger Größe ausdrucken und eine Vorlage auf mehrere Blätter verteilen, die im Anschluss nur noch zusammengeklebt und beschnitten werden müssen.
    1.3         Papiermodelle und Schnittvorlagen
    Nicht immer gelingt es, von einem Bild auf dem platten Bildschirm auf das fertige Projekt in 3D zu schließen. Gerade, wenn nur ein Schnittmuster vorliegt lohnt es sich Papiermodelle im Maßstab von 1:10 anzufertigen. Auf die Idee bin ich durch den Blog von @HAL23562 (Link zu plünnenkreuzer) gekommen.
    Ist der Schnitt dann optimiert bietet es sich an, eine Schablone herzustellen. Zum einen lässt sich schwieriges Material wie dünnes, silikonisiertes Nylon wesentlich besser schneiden und zum anderen geht die Herstellung eines zweiten Modells schneller.
    Wenn die Projekte etwas größer sind, wird dementsprechend mehr Pappe benötigt (falls man nicht wie @Southern Flyer alte Seekarten oder wie @wilbo 150 x 5000 cm Backpapier am Start hat). Anfangs habe ich aus runtergerockten Umzugskartons eine Patch-Work Pappe zusammengebastelt. Inzwischen gehe ich aber zum Fahrradladen um die Ecke, der hat immer riesige Versand Kartons parat und ist froh, wenn er nicht immer die Altpapiertonne stopfen muss. Alternativ war ich auch schon mal beim Möbel-Laden an den Containern und hatte ebenfalls eine riesige Auswahl.
    2           Abmessung und Anzeichnen
    2.1         Gerade Linien
    Damit die Linien auch wirklich gerade werden lohnt sich ein Besuch im Baumarkt, um folgendes zu kaufen:
    Trapez-Kartätsche: wird eigentlich zum Verputzen benutzt und hat eine abgeflache Kante, an der man wunderbar den Stift, den Rollschneider und den Heißschneider entlangführen kann. Ich selbst habe eine 2m lange aus Alu von Obi für 25€ und würde beim nächsten mal auch 2,50m kaufen, da gerade die Schnittkanten bei Tarps so lang sein können.
    Kreuzlinien-Laser: Am Anfang ein Strich und am Ende, dann den Laser angelegt und die Linie nachgezeichnet, das wars. Super praktisch. Kostenpunkt sind 10-25 €. Gibt es manchmal auch beim Discounter.
    Winkel: Alternativ zum Laser gibt es im Baumarkt auch zahlreiche Winkel, in verschiedenen Größen und Materialien, von denen sollte auch einer in den Einkaufswagen
    Neben dem unerlässlichen Zollstock komnmen weitere Messwerkzeuge hinzu: Messschieber (nützlich, um die Nähbreite abzumessen), Geo-Dreieck, 360Grad Winkelmaß (hab ich eigentlich noch nie gebraucht) , extra breiter Messschieber (damit lässt sich gut die Nahtzugabe einzeichen). 
    2.2         Kurven
    Erneut gebührt der Dank @HAL23562 der eine einfache Methode zur Anfertigung von catenary cuts veröffentlicht hat (Link zu plünnenkreuzer). Voraussetzung dafür ist eine vorhandene originalgetreue Schablone. Dazu werden noch Bleischnur, eine Wasserwaage und ein paar Pinnwand – Nadeln benötigt.
    2.3         Anzeichnen
    Für das Anzeichnen selbst sind auch verschiedene Hilfsmittel nötig, da nicht überall die Universal Schneiderkreide (Stichwort für den Onlineshop: Schneiderkreidestift oder Kreidestift, Kosten: 3- 5 €) deutlich zu sehen ist. Gerade bei beschichteten Stoffen muss man nur einmal darüberwischen(wie es bspw. @doman bei der Anfertigung seines Kältebrücken freien Schlafsacks passiert ist) und schon ist nichts mehr zu sehen.
    Für kurze Linien hat sich beim mir ein Stück Seife bewährt, was mit dem Messer angespitzt auch sehr fein malt. Leider ist der Abrieb sehr hoch und die Seife wird schnell unpräzise.
    Wenn die Striche hinterher eh in der Naht verborgen sind, geht auch ein schmaler Edding, der hat bisher auf jeder Beschichtung gehalten.
    Für unbeschichtete Stoffe habe ich in verschiedenen Farben Magic Marker (Kosten: 2 -5 € pro Stück), dessen Füllung an der Luft oxidiert und damit nach einiger Zeit verschwindet. Daher sind diese nicht dafür geeignet, wenn auf die Anzeichnung nicht unmittelbar der Zuschnitt folgt. 
    Für meinen letzten Rucksack habe ich Cordura und Nylon mit PU Beschichtung verwendet, hierbei haben sich Buntstifte aus dem Grundschul-Etui absolut bewährt. 

    Damit der Stoff beim Anzeichen nicht verrutscht, sollte er beschwert werden. Dazu eignet sich alles Mögliche: Reissäcke, Dosen, Kissen, Einmachgläser, Unterlegscheiben M6 (Tipp von @ThomasK), 10 Kg Gewichte vom Flohmarkt (wie @wilbo sie verwendet).
    3           Zuschnitt
    Eine der nervigsten Eigenschafften von dünnem Nylon ist das Ausfransen der Ränder (Hier sieht man, was bei unversiegelten Nähten passieren kann). Gerade, wenn der Stoff noch mehrfach verschoben oder nach dem Zuschnitt noch gelagert wird, lösen sich die Ränder auf und die Schnittkante ist nicht mehr einheitlich gerade. Der Versuch mit dem Feuerzeug, die Kanten zu versiegeln ist bei mir stets gescheitert. Wesentlich besser lässt sich mit einem einfachen Lötkolben arbeiten (gibt es auch oft im Discounter oder massenhaft auf Ebaykleinanzeigen: 10-15 €). Einfach an der Trapezkartätsche entlanggeführt ist die Kante gerade und versiegelt.

     
    Präziser und professioneller aber auch teurer ist ein Heißschneider (70-90 €) mit spezieller  (20 - 30 €) Schneidespitze. Damit lässt sich auch Gurtband sehr gut versiegeln. Damit die Spitze nicht wegen der Unterlage abstumpft und die Hitze verlustfreier übertragen wird, empfiehlt sich ein spezieller Schneidefuß, der entweder für 30 Euro erworben oder mit einem U-Profil aus dem Baumarkt für 5 Euro nachgebaut werden kann (Der Dank geht für dieses Idee geht an @doman von crosshammock.com).

     
    Sofern ohne Schneidefuß gearbeitet wird, sollte eine möglichst flache Ebene untergelegt werden. Bei mir sind es einfach zwei Laminatteile vom Sperrmüll. Von @kra kam aber auch noch der Tipp Linoleum-Bodenbelag vom Bodenleger aus dem Restelager zu besorgen.
    Eine weitere Alternative, die @khyal im Nähkoffer hat (aber hauptsächlich Seile damit schneidet), ist eine Lötpistole mit entsprechender Seilschneidespitze. Dieses Set liegt im Preisbereich von 20-30€ und bietet gegenüber dem einfachen Lötkolben den Vorteil, Hitze auf Knopfdruck zu liefern und ergonomisch besser in der Hand zu liegen. (Ein klassischer Brennpeter wird quasi wie ein Stift geführt)
    Für alle anderen Stoffe lohnt sich die Anschaffung einer ordentlichen Schneider-Schere  (> 20€) und eines Rollschneiders (15 -25 €)Gerade mit dem Rollschneider lassen sich Rundungen besser schneiden. Das ist zumindest mein Empfinden. Was besser geeignet ist, hängt eigentlich nur von den Skills und den Vorlieben ab. Damit die Rollschneider-Klinge scharf und das Parkett makellos bleibt, bietet sich eine Schneidematte an (ab 20 €), sonst macht das Schneiden keinen Spaß. Es sollte eine Matte mit mehrere Schichten sein, diese schont die Klinge und die Nerven.

    4           Nähen
    4.1         Fixierung
    Nachdem nun alle Teile natürlich fein säuberlich zugeschnitten sind, kommt die nächste Herausforderung: das eigentliche Nähen. Doch bevor die Nadel den Stoff durchlöchern darf müssen die einzelnen Teile aufeinander fixiert werden.
    Stecknadeln und Wonder Clips: Über lange Zeit haben sich Stecknadeln zum Abstecken bewährt. Sie sind günstig und universal und wenn sie exakt im 90 Grad Winkel zur Naht stecken,  lässt sich auch direkt darüber nähen (auch wenn ich das nicht empfehle, da die Nähmaschine Nadel dadurch Schaden nimmt). Ein gewichtiger Nachteil ist, dass die Nadeln weitere Löcher verursachen und den Stoff unnötig schwächen, deshalb gibt es als Alternative sogenannte Wonder Clips. Mit ihnen lässt sich alles, was am Rand liegt mühelos fixieren ohne den Stoff zu beschädigt. Stecknadeln und Clips sollten in ausreichender Stückzahl vorhanden sein, für einen Quilt habe ich bspw. 50 Clips (15 €) benötigt, damit auch ja nichts verrutscht.

    Klebe– Stift, wenn’s mal rutschig wird: Bei glatten, rutschigen Stoffen hilft es sie vor oder beim Abstecken zusätzlich mit einem Klebestift zu fixieren. Dadurch können beide Stofflagen nicht so einfach gegeneinander verrutschen und die Maschine hat es leichter mit dem Transport. Etwas aufwendiger, dafür genauer hat auch @ULgeher einen Tramplite Klon angefertigt und eine bebilderte Anleitung geliefert.
    Vielfach wird bei der Buffle-Herstellung eines Daunenquilts Maler-Klebeband verwendet, um die Moskitonetz Streifen auf Position zu halten. Beispiele dazu:
    03.2016 Karo Step von @Raeuberin, 02.2018 Querkammern von @bergziege, 01.2018 Karo Step von @Southern Flyer,  06.2019 Karo Step @Jonathan,  11.2019 Schlafsack mit Querkammern von @doman Deshalb sollte auch Maler Klebeband in keinem MYOG-Nähkoffer fehlen.
    4.2         Maschine
    Nadel und Garn: Die richtige Kombination von Nadel, Faden, Stoff und Maschine ist essentiell und eine Wissenschaft für sich. Daher soll an dieser Stelle kein Ratgeber für die richtige Auswahl stehen, sondern nur auf die in diesem Forum geläufigsten Garne eingegangen werden. Als Nadeln wird stets die Microtex Variante (ab 4€ für ein 5er Paket)empfohlen (wie hier von @micha90 in seiner grandiosen Anleitung für einen Kunstfaser Quilt), da diese mit ihrer dünnen Spitze dem Stoff am wenigstens schaden.

     
    Und als Garn gibt es die Wahl zwischen einem Polyester Garn von Alterfil  (4€) und einem Polyester Garn mit Baumwollkern, beim Hersteller Rasant bekannt unter dem Namen Corespun. Dieses empfiehlt der Profi Waldschneider @Andreas K. in seinen zahlrreichen, detaillierten Anleitungen zur Rucksackherstellung, weil bei Nässe der Kern aufquillt und die Nahtlöcher abdichtet.
    Die Anleitungen von @Andreas K. in chronologischer Reihenfolge: 
    08.15 Ein Rucksack mit Rollverschluss,  12.2015 Ein robuster Rucksack für Wintertouren, 07.2016 und noch ein Rucksack, 07.2016 Und noch ein Rucksack... UPDATE, 09.2016 Ein Rucksack mit Frontöffnung, 01.2018 Ein robuster großvolumiger Rucksack für Wintertouren, 01.2018 Ein Rucksack mit Frontöffnung - Finale Version Wenn man mehrere Garne zur Auswahl hat und diese sortieren will, kann man einfach wie @ThomasK (Link zum Beitrag) und @ALF (Link zum Beitrag) Nägel auf ein Brett schlagen und die Spulen daraufstecken. @doman empfiehlt, das Garn nicht offen zu lagern, um Verschmutzungen, die die Funktion einschränken zu vermeiden. 
    Einfädler und Fadenschere: um den Faden durch das Nadelöhr zu führen braucht es eine ruhige Hand oder eine Einfädel-Hilfe. Einige Maschinen haben solch ein Teil integriert, ansonsten gibt es Nadeleinfädler, die man im Multiuse auch zum Zeckenentfernen nutzen kann, falls man mal eine Nähmaschine samt Zubehör mit auf Tour nimmt :D.
    Eine scharfe Fadenschere macht richtig Spaß, am Anfang habe ich entweder den integrierten Faden Abschneider oder eine Nagelschere benutzt. Seitdem ich eine Fadenschere habe, freue ich mich auf jedes Nahtende. Wichtig ist dabei, entweder eine mit ab montierbaren Klingen zum Schärfen zu kaufen oder mehrere parat zu haben. Eine stumpfe Schere macht weder beim Stoff, noch beim Faden Spaß. (Die weiße Schere war schnell stumpf und quietscht, die schwarze hält schon länger und lässt sich schleifen) 

    Nahtauftrenner: Ebenfalls unerlässlich ist ein Nahtauftrenner, am besten gleich mehrere, denn ein stumpfer Trenner richtet mehr Schaden an, als er behebt.

    Nähfüße: Grundsätzlich lässt sich alles mit dem Universalfuß der Nähmaschine bewerkstelligen. Welcher Fuß eine sinnvolle Ergänzung ist und arbeitserleichternd wirkt ist abhängig von der Maschine und vom Fuß selber. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Kapper für meine Pfaff 90 gemacht (Hier ein Video zur Funktion von Bernina). Immer wieder kommt die die Frage auf (wie jüngst in diesem Thread) ob ein Obertransportfuß sinnvoll ist. Dies ist eine gute Lösung, wenn kein Geld für eine teurere Maschine mit nativen Obertransport ausgegeben werden soll. Allerdings ist es auch umständlicher damit zu arbeiten, weil er laut rattert, das Sichtfeld auf die fertige Naht versperrt und nur vorwärts nähen kann.

    Stichplatte: Für richtig dünne Stoffe (10D abwärts) kann sich auch eine Geradstichplatte für die Nähmaschine lohnen. Das Loch in der Platte ist genau auf den Geradstich angepasst und der Stoff wird nicht mehr in das Unterfadengehäuße hineingezogen. Leider gibt es diese nicht für jedes Modell, deswegen verweise ich erneut auf die Quilt Anleitung von @micha90, wo jene Platte empfohlen wird.
    Anschiebetisch: Bei langen Nähten, wie sie beim Tarp-, Rucksack- und Quiltbau des Öfteren vorkommen sollen, ist Anschiebetisch sehr nervenschonend. Hierzu benötigt es eigentlich nur eine Stichsäge und ein rechteckiges, ebenes Stück Holz vom Sperrmüll und irgendwas als Füße.


    Weiteres Zubehör für die Maschine: Wenn die Naht exakt werden soll kann man auch einen Seitenanschlag zur Hilfe nehmen, an dem die Stoffkante gleichmäßig entlanggeführt wird. Bei meiner Maschine ist ein Anschlag zum anschrauben mit dabei, es gibt aber auch magnetische Hilfen, die sich auf mechanischen (keine computergesteuerten) Maschinen befestigen lassen.
     
    Reinigung und Wartung: Mit der Zeit sammeln sich allerhand Flusen und Fadenreste an und verstopfen die Mechanik der Maschine, daher sollte sie regelmäßig mit einem Pinsel gereinigt werden. Dazu schraube ich mit einem passenden Schraubendreher oder einer passenden Geldmünze die Stichplatte ab und pinsele alles weg, wo ich rankomme, danach puste ich mit einem Blasebalg, der früher der Objektivreinigung diente hinterher (das mit der Druckluft ist allerdings ein umstrittenes Thema und wird oft abgeraten).
    Bei mechanischen Maschinen darf alle paar Nähstunden ein Tropfen Nähmaschinen Öl nicht fehlen.

    Einige Stoffe lassen sich auch komplett Kleben, dazu wird dann noch ein Tapetenroller oder eine Andrückrolle, sowie ein Spatel zum Verteilen des Klebers benötigt. Tipps zum Kleben von silikonisierten Stoffen finden sich hier im Forum und bei Plünnenkreuzer, für Dyneema gibt es hier im Forum auch einen Thread.
    Welche der gezeigten Helferlein findet ihr überflüssig und was fehlt noch in meinem Nähkoffer? 
  8. Gefällt mir!
    Stoker hat eine Reaktion von irispompiris erhalten in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Kein Problem, ich meinte damit, dass die Solarindustrie (in der ich arbeite) deutlich bessere Module produziert, besser bezieht sich hier auf mehr Leistung, die verwendeten Zelltechnologien und die Verarbeitungsqualität. Ich suche nach wie vor vergeblich nach dem, was bei großen Modulen bereits Standard ist, wie PERC-Mono, Bifacial, geschindelte Module oder eben HTJ-Zellen (oben von Dieter _Z genannt, der wohl auch aus der Solarbranche kommt?) . Das es sowas nicht gibt, liegt daran, dass die großen Tier 1 Hersteller wie Jinko, CSI, Longi, Hanwha QC, um nur einige zu nennen, keine leichten Minimodule mit USB Laderegler herstellen und das, was es auf dem Markt an Modulen für unser UL Hobby gilt, meist aus minderwertigen "Ausschusszellen" und ohne Automation per Hand zussmmengelötet wird, da es für so kleine Mode auch kaum Produktionsequipment gibt. Das nur als Hintergrund. 
    Daher teste ich privat nun die Module durch, die mir noch am fortschrittlichsten erscheinen (momentan rückkontaktierte, zerschnittene, Monozellen) , viel gib es da leider nicht und die Qualität der Module, die ich bislang hatte, war unterirdisch. 
    Konkret war das Sunnybag Leaf Pro, das ich mir gekauft hatte, sehr deutlich über der Gewichtsangabe des Herstellers, die Zellmatrix war schief einlaminiert und es hatte einen elektrischen Defekt (durchbrochende Isolierung). Mag sein, dass ich hier ein Montagsmodul erwischt habe. Egal, ich werde mich ab jetzt hier zurückhalten. Euch viel Erfolg beim Optimieren Eurer Solar Charger! 
     
  9. Danke!
    Stoker hat eine Reaktion von kra erhalten in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Kein Problem, ich meinte damit, dass die Solarindustrie (in der ich arbeite) deutlich bessere Module produziert, besser bezieht sich hier auf mehr Leistung, die verwendeten Zelltechnologien und die Verarbeitungsqualität. Ich suche nach wie vor vergeblich nach dem, was bei großen Modulen bereits Standard ist, wie PERC-Mono, Bifacial, geschindelte Module oder eben HTJ-Zellen (oben von Dieter _Z genannt, der wohl auch aus der Solarbranche kommt?) . Das es sowas nicht gibt, liegt daran, dass die großen Tier 1 Hersteller wie Jinko, CSI, Longi, Hanwha QC, um nur einige zu nennen, keine leichten Minimodule mit USB Laderegler herstellen und das, was es auf dem Markt an Modulen für unser UL Hobby gilt, meist aus minderwertigen "Ausschusszellen" und ohne Automation per Hand zussmmengelötet wird, da es für so kleine Mode auch kaum Produktionsequipment gibt. Das nur als Hintergrund. 
    Daher teste ich privat nun die Module durch, die mir noch am fortschrittlichsten erscheinen (momentan rückkontaktierte, zerschnittene, Monozellen) , viel gib es da leider nicht und die Qualität der Module, die ich bislang hatte, war unterirdisch. 
    Konkret war das Sunnybag Leaf Pro, das ich mir gekauft hatte, sehr deutlich über der Gewichtsangabe des Herstellers, die Zellmatrix war schief einlaminiert und es hatte einen elektrischen Defekt (durchbrochende Isolierung). Mag sein, dass ich hier ein Montagsmodul erwischt habe. Egal, ich werde mich ab jetzt hier zurückhalten. Euch viel Erfolg beim Optimieren Eurer Solar Charger! 
     
  10. Gefällt mir!
    Stoker hat eine Reaktion von einar46 erhalten in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Kein Problem, ich meinte damit, dass die Solarindustrie (in der ich arbeite) deutlich bessere Module produziert, besser bezieht sich hier auf mehr Leistung, die verwendeten Zelltechnologien und die Verarbeitungsqualität. Ich suche nach wie vor vergeblich nach dem, was bei großen Modulen bereits Standard ist, wie PERC-Mono, Bifacial, geschindelte Module oder eben HTJ-Zellen (oben von Dieter _Z genannt, der wohl auch aus der Solarbranche kommt?) . Das es sowas nicht gibt, liegt daran, dass die großen Tier 1 Hersteller wie Jinko, CSI, Longi, Hanwha QC, um nur einige zu nennen, keine leichten Minimodule mit USB Laderegler herstellen und das, was es auf dem Markt an Modulen für unser UL Hobby gilt, meist aus minderwertigen "Ausschusszellen" und ohne Automation per Hand zussmmengelötet wird, da es für so kleine Mode auch kaum Produktionsequipment gibt. Das nur als Hintergrund. 
    Daher teste ich privat nun die Module durch, die mir noch am fortschrittlichsten erscheinen (momentan rückkontaktierte, zerschnittene, Monozellen) , viel gib es da leider nicht und die Qualität der Module, die ich bislang hatte, war unterirdisch. 
    Konkret war das Sunnybag Leaf Pro, das ich mir gekauft hatte, sehr deutlich über der Gewichtsangabe des Herstellers, die Zellmatrix war schief einlaminiert und es hatte einen elektrischen Defekt (durchbrochende Isolierung). Mag sein, dass ich hier ein Montagsmodul erwischt habe. Egal, ich werde mich ab jetzt hier zurückhalten. Euch viel Erfolg beim Optimieren Eurer Solar Charger! 
     
  11. Gefällt mir!
    Stoker reagierte auf danicom in Leichtes USB-Ladegerät für Smartphone gesucht!   
    Hi zusammen, 
    kennt ihr schon den den kleinen Bruder des Anker PD-1?
    "Anker PowerPort III Nano USB-C Ladegerät 18W PIQ 3.0, USB-C Netzteil"
    Leistet 18W über USB-C und PD bei nachgewogen 37g. 
    Die Abmaße sind auch winzig. In der US Variante wiegt er sogar nur 30g. In Verbindung mit der passenden PD Powerbank, bspw. der Anker PowerCore 10000 PD Redux (190g) ein potentes Duo. 
    Die Maximalaufnahme bei allen mir bekannten PD Powerbanken in der 10.000mAh Klasse lassen ohnehin nicht mehr als 18W (9V/2A) Ladeleistung zu. Der Anker PD-1 bspw. würde diese Powerbank sogar langsamer laden, da die PB eben 9V/2A erwartet um auf die 18W zu kommen. Der PD-1 liefert laut Spezifikation jedoch "nur" 9V/3A (~27W), was jedoch nicht kompatibel wäre. Die PB läd dann max. mit 5V/2,4A (~12W), also langsamer als mit dem leichteren Nano Charger. 
  12. Gefällt mir!
    Stoker hat eine Reaktion von questor erhalten in Leichtes USB-Ladegerät für Smartphone gesucht!   
    Naja, das 30W RAVPower wiegt 58g, damit 8g mehr als das original Samsung, das beim Note 10 dabei ist und fast dieselbe Leistung hat, nämlich 25W. Auch ist das RAVPower deutlich größer als das von Samsung. Ich sehe hier keine Vorteile. 

  13. Gefällt mir!
    Stoker hat eine Reaktion von sambucus erhalten in Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho   
    Da ich niemals mit Treckingstöcken unterwegs sein werde, niemals!, hatte ich das Problem, eine passende Tarpstange zu finden. 
    1. Versuch, ich besorgte mir eine Easton Carbon Stange, 56g, 124cm Länge. Diese war aber für einen hohen Aufbau des Gatewood Cape nicht nur zu kurz, sondern auch zu labil, stärkere Durchbiegung. 
    2. Versuch, ich besorgte mir bei Extemtextil DAC Pressfit Alu Segmente 9mm, da ich dachte, die biegen sich etwas, brechen im Zweifel nicht so schnell und wirken wie eine Feder. Alugestänge mit größeren Durchmessern kamen für mich aus Gewichtsgründen nicht in Frage. Hier konnte ich durch Kürzen die Länge genau auf 130cm anpassen. Leider schien mir auch diese Lösung zu labil und ich suchte weiter. 
    3. Versuch, ich bestellte 10mm und 8mm Karbonrohre bei Ebay (hier gibt es mehrere Anbieter die offenbar alle sehr ähnliche Rohre verkaufen), bidirektional gewickelt und glänzend. Daraus baute ich mir eine sehr stabile Stange mit 3 Segmenten, je 43cm. Die Stange ist so stabil, dass ich mich fast mit meinem vollen Gewicht abstürzen kann (75Kg), ohne dass sie sich groß verbiegt. Das sollte auch bei starkem Wind mehr als ausreichend sein. Die 8mm Verbindungsstücke habe ich mit Epox eingeklebt, eine Endkappe und 6mm Karbonrohr für die Spitze (passt durch die Öse des Gatewood Cape) hatte ich noch. Materialkosten in etwa 44€. Gewicht 77g. Yeah. 
     
  14. Danke!
    Stoker hat eine Reaktion von Christian Wagner erhalten in Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho   
    Da ich niemals mit Treckingstöcken unterwegs sein werde, niemals!, hatte ich das Problem, eine passende Tarpstange zu finden. 
    1. Versuch, ich besorgte mir eine Easton Carbon Stange, 56g, 124cm Länge. Diese war aber für einen hohen Aufbau des Gatewood Cape nicht nur zu kurz, sondern auch zu labil, stärkere Durchbiegung. 
    2. Versuch, ich besorgte mir bei Extemtextil DAC Pressfit Alu Segmente 9mm, da ich dachte, die biegen sich etwas, brechen im Zweifel nicht so schnell und wirken wie eine Feder. Alugestänge mit größeren Durchmessern kamen für mich aus Gewichtsgründen nicht in Frage. Hier konnte ich durch Kürzen die Länge genau auf 130cm anpassen. Leider schien mir auch diese Lösung zu labil und ich suchte weiter. 
    3. Versuch, ich bestellte 10mm und 8mm Karbonrohre bei Ebay (hier gibt es mehrere Anbieter die offenbar alle sehr ähnliche Rohre verkaufen), bidirektional gewickelt und glänzend. Daraus baute ich mir eine sehr stabile Stange mit 3 Segmenten, je 43cm. Die Stange ist so stabil, dass ich mich fast mit meinem vollen Gewicht abstürzen kann (75Kg), ohne dass sie sich groß verbiegt. Das sollte auch bei starkem Wind mehr als ausreichend sein. Die 8mm Verbindungsstücke habe ich mit Epox eingeklebt, eine Endkappe und 6mm Karbonrohr für die Spitze (passt durch die Öse des Gatewood Cape) hatte ich noch. Materialkosten in etwa 44€. Gewicht 77g. Yeah. 
     
  15. Gefällt mir!
    Stoker hat eine Reaktion von zeank erhalten in Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho   
    Da ich niemals mit Treckingstöcken unterwegs sein werde, niemals!, hatte ich das Problem, eine passende Tarpstange zu finden. 
    1. Versuch, ich besorgte mir eine Easton Carbon Stange, 56g, 124cm Länge. Diese war aber für einen hohen Aufbau des Gatewood Cape nicht nur zu kurz, sondern auch zu labil, stärkere Durchbiegung. 
    2. Versuch, ich besorgte mir bei Extemtextil DAC Pressfit Alu Segmente 9mm, da ich dachte, die biegen sich etwas, brechen im Zweifel nicht so schnell und wirken wie eine Feder. Alugestänge mit größeren Durchmessern kamen für mich aus Gewichtsgründen nicht in Frage. Hier konnte ich durch Kürzen die Länge genau auf 130cm anpassen. Leider schien mir auch diese Lösung zu labil und ich suchte weiter. 
    3. Versuch, ich bestellte 10mm und 8mm Karbonrohre bei Ebay (hier gibt es mehrere Anbieter die offenbar alle sehr ähnliche Rohre verkaufen), bidirektional gewickelt und glänzend. Daraus baute ich mir eine sehr stabile Stange mit 3 Segmenten, je 43cm. Die Stange ist so stabil, dass ich mich fast mit meinem vollen Gewicht abstürzen kann (75Kg), ohne dass sie sich groß verbiegt. Das sollte auch bei starkem Wind mehr als ausreichend sein. Die 8mm Verbindungsstücke habe ich mit Epox eingeklebt, eine Endkappe und 6mm Karbonrohr für die Spitze (passt durch die Öse des Gatewood Cape) hatte ich noch. Materialkosten in etwa 44€. Gewicht 77g. Yeah. 
     
  16. Betrübt
    Stoker hat eine Reaktion von kra erhalten in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Ich habe mir ein Sunnybag Leaf Pro gekauft, leider ist es sowohl von der Verarbeitung her als auch vom Gewicht eine Enttäuschiung: Statt der beworbenen "unter 300g" wiegt meines leider 365g.

    Was die Verarbeitungsqualität angeht, bin ich auf den ersten Blick auch nicht wirklich happy, die Zellmatrix ist teilweise schief einlaminiert, was man vielleicht unter Schönheitsfehler verbuchen kann. Was mich aber stutzig macht sind zwei Ribbons, die auf der Vorderseite durch die prismierte Frontfolie durchragen.

    Kann man etwas schwer auf dem Bild erkennen.
    Die Kanten sind ebenfalls schief getrimmt. Vielleicht habe ich ja ein Montagsmodul bekommen - vorallem das Gewicht ist für mich der Dealbreaker. Die Leistung des Moduls habe ich noch nicht getestet.
  17. Betrübt
    Stoker hat eine Reaktion von questor erhalten in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Ich habe mir ein Sunnybag Leaf Pro gekauft, leider ist es sowohl von der Verarbeitung her als auch vom Gewicht eine Enttäuschiung: Statt der beworbenen "unter 300g" wiegt meines leider 365g.

    Was die Verarbeitungsqualität angeht, bin ich auf den ersten Blick auch nicht wirklich happy, die Zellmatrix ist teilweise schief einlaminiert, was man vielleicht unter Schönheitsfehler verbuchen kann. Was mich aber stutzig macht sind zwei Ribbons, die auf der Vorderseite durch die prismierte Frontfolie durchragen.

    Kann man etwas schwer auf dem Bild erkennen.
    Die Kanten sind ebenfalls schief getrimmt. Vielleicht habe ich ja ein Montagsmodul bekommen - vorallem das Gewicht ist für mich der Dealbreaker. Die Leistung des Moduls habe ich noch nicht getestet.
  18. Danke!
    Stoker hat eine Reaktion von kra erhalten in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Viele kleinere, zerschnittene Zellen sind prinzipiell besser geeignet für ein outdoor Panel, da diese nicht so leicht brechen und wenn doch, dann ist die im Zweifel isolierte Fläche, also die Zellfläche, die von den Busbars isoliert ist, kleiner. Somit auch der Leistungsverlust, der durch Brüche (Verinselung, Brüche an den Zellrändern außerhalb von Busbars / Rückkontaktierung) entsteht. Es kommt aber auch darauf an, wie die Zellen kontaktiert sind, je mehr Kontaktpunkte /Busbars desto besser. (Die Solbian Zellen sind rückkontaktierte Zellen, daher sind keine Busbars zu sehen.) Gerade für unsere Anwendung im Outdoorbereich ist Zellbruch ein großes Thema, wenn man die Panels in den Rucksack stopft. Ein weiterer Vorteil von kleineren Zellen ist der geringere Innenwiderstand, das ist auch der Grund, warum man heute bei großen Panels oft Halb- oder Viertel-Zellen verwendet. Gibt 2-3% mehr Leistung in der Praxis. 
    blockquote Steuerelement
  19. Betrübt
    Stoker hat eine Reaktion von Zippi erhalten in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Ich habe mir ein Sunnybag Leaf Pro gekauft, leider ist es sowohl von der Verarbeitung her als auch vom Gewicht eine Enttäuschiung: Statt der beworbenen "unter 300g" wiegt meines leider 365g.

    Was die Verarbeitungsqualität angeht, bin ich auf den ersten Blick auch nicht wirklich happy, die Zellmatrix ist teilweise schief einlaminiert, was man vielleicht unter Schönheitsfehler verbuchen kann. Was mich aber stutzig macht sind zwei Ribbons, die auf der Vorderseite durch die prismierte Frontfolie durchragen.

    Kann man etwas schwer auf dem Bild erkennen.
    Die Kanten sind ebenfalls schief getrimmt. Vielleicht habe ich ja ein Montagsmodul bekommen - vorallem das Gewicht ist für mich der Dealbreaker. Die Leistung des Moduls habe ich noch nicht getestet.
  20. Gefällt mir!
    Stoker reagierte auf Martin in Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho   
    Ich habe 3 Monate auf dem PCT die 120er Piranhas mit meinem GWC genutzt. Haben super gehalten und durchgehalten. Falls ich Probleme hatte, war es nie die lange Leine, zuerst sind die Heringe der hinteren Ecken rausgeflogen.
  21. Gefällt mir!
    Stoker reagierte auf Stromfahrer in Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho   
    Ich habe von beiden Größen einen kompletten Satz, nehme inzwischen aber gar keine 90er mehr mit, weil beim Gatewood jeder der 6 Heringe wichtig ist. Meine typische Konfiguration sind 3 Stück 120er Prianhas (6 g), 2 Stück DAC V-Pegs (11 g) und 1 über 30 Jahre alter, aufgebogener Schaufel-V-Peg von Fjäll Räven (16 g).
  22. Danke!
    Stoker reagierte auf Stromfahrer in Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho   
    Schöne einfache Umrüstung, für jederman ohne Nähen nachvollziehbar.
    Hast du die Hauptleine verlängert oder ist die beim neuen Modell bereits deutlich länger (was z.B. die höhere Aufstellung begünstigt)?
    Tipp: Nimm Dir für die Hauptleine einen größeren 120er Swiss mit. Die kleinen sind da vorn schnell etwas überfordert.
  23. Gefällt mir!
    Stoker hat eine Reaktion von Stromfahrer erhalten in Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho   
    Ich bin nun dank diesem Forum unter die Gatewood Caper gegangen, meines wiegt ohne Veränderungen 298g, laut Label 310g - gibt es hier eine 2019er Version? 
    Zu meinen Modifikationen: Ich habe mich für diese LineLocks entschieden, da diese auch bei Wind ohne zusätzlichen Halben Schlag halten und sich die Schnüre nicht loserütteln. Als Leinen habe ich ummantelte 1,2mm Dyneema Kordeln genommen.
    Anstelle des Stopperknoten an der langen Front-Abspannleine habe ich einen federlosen Tanka verwendet, in den die Haken, welche ich an den beiden Schlaufen der Eingänge befestigten habe, eingeklinkt werden. Das bietet eine sehr feste Höhenverstellung entlang der Abspannleine.
    Und heute ist dann auch mein T-Zip-Inner aus China angekommen, hat genau 2 Wochen gedauert - perfekt. Es wiegt 328g ohne den 14g schweren Packsack und macht einen sehr gut verarbeiteten Eindruck. Mit etwas Gestopfe passt es mit in die Tasche vom Gatwewood-Cape, ich bin mir aber noch nicht sicher, ob das nicht zu eng ist in der Praxis. Als Heringe benutze ich übrigens die Swiss Piranha https://www.amazon.de/dp/B07HCH61PZ/ref=cm_sw_r_other_apa_i_UoV3DbSGBQW36
    Die sind stabil, leicht (5,5g pro Hering) und vor allem Handgepäcktauglich da aus Kunststoff und nicht spitz.
     
     
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    Stoker hat eine Reaktion von eric erhalten in Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho   
    Ich bin nun dank diesem Forum unter die Gatewood Caper gegangen, meines wiegt ohne Veränderungen 298g, laut Label 310g - gibt es hier eine 2019er Version? 
    Zu meinen Modifikationen: Ich habe mich für diese LineLocks entschieden, da diese auch bei Wind ohne zusätzlichen Halben Schlag halten und sich die Schnüre nicht loserütteln. Als Leinen habe ich ummantelte 1,2mm Dyneema Kordeln genommen.
    Anstelle des Stopperknoten an der langen Front-Abspannleine habe ich einen federlosen Tanka verwendet, in den die Haken, welche ich an den beiden Schlaufen der Eingänge befestigten habe, eingeklinkt werden. Das bietet eine sehr feste Höhenverstellung entlang der Abspannleine.
    Und heute ist dann auch mein T-Zip-Inner aus China angekommen, hat genau 2 Wochen gedauert - perfekt. Es wiegt 328g ohne den 14g schweren Packsack und macht einen sehr gut verarbeiteten Eindruck. Mit etwas Gestopfe passt es mit in die Tasche vom Gatwewood-Cape, ich bin mir aber noch nicht sicher, ob das nicht zu eng ist in der Praxis. Als Heringe benutze ich übrigens die Swiss Piranha https://www.amazon.de/dp/B07HCH61PZ/ref=cm_sw_r_other_apa_i_UoV3DbSGBQW36
    Die sind stabil, leicht (5,5g pro Hering) und vor allem Handgepäcktauglich da aus Kunststoff und nicht spitz.
     
     
  25. Gefällt mir!
    Stoker hat eine Reaktion von Mittagsfrost erhalten in Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho   
    Ich bin nun dank diesem Forum unter die Gatewood Caper gegangen, meines wiegt ohne Veränderungen 298g, laut Label 310g - gibt es hier eine 2019er Version? 
    Zu meinen Modifikationen: Ich habe mich für diese LineLocks entschieden, da diese auch bei Wind ohne zusätzlichen Halben Schlag halten und sich die Schnüre nicht loserütteln. Als Leinen habe ich ummantelte 1,2mm Dyneema Kordeln genommen.
    Anstelle des Stopperknoten an der langen Front-Abspannleine habe ich einen federlosen Tanka verwendet, in den die Haken, welche ich an den beiden Schlaufen der Eingänge befestigten habe, eingeklinkt werden. Das bietet eine sehr feste Höhenverstellung entlang der Abspannleine.
    Und heute ist dann auch mein T-Zip-Inner aus China angekommen, hat genau 2 Wochen gedauert - perfekt. Es wiegt 328g ohne den 14g schweren Packsack und macht einen sehr gut verarbeiteten Eindruck. Mit etwas Gestopfe passt es mit in die Tasche vom Gatwewood-Cape, ich bin mir aber noch nicht sicher, ob das nicht zu eng ist in der Praxis. Als Heringe benutze ich übrigens die Swiss Piranha https://www.amazon.de/dp/B07HCH61PZ/ref=cm_sw_r_other_apa_i_UoV3DbSGBQW36
    Die sind stabil, leicht (5,5g pro Hering) und vor allem Handgepäcktauglich da aus Kunststoff und nicht spitz.
     
     

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