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Ultraleicht Trekking

Eohippus

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  1. Darf ich ehrlich sein? Für mich gäbe es wohl nur einen Grund mich nochmals hinter die Nähmaschine zu setzen. Das wäre wenn ich im Sommer auf meiner ersten mehrwöchigen Tour merken würde, dass ich mein Basisgewicht noch mehr reduzieren müsste. (und ich glaube, bevor ich ein neues Dyneema-Tarp machen würde, müsste wohl eher erst mein kleines Kopfkissen rausfliegen ) Ich hänge immer ziemlich an meinen Ausrüstungsgegenständen . Die haben sich bewährt. Gruss Eohippus
  2. Eine sehr spannende Diskussion! @Jever, darf ich fragen wie du einen Notruf absetzen würdest wenn du nur das Handy dabeihast? Ich kenne vorallem die Berge in der Schweiz und da hat man gefühlt gar nirgends Handyempfang. @jaywalking Ich bin auch so eine Partnerin die verlangt das das InReach Mini dabei ist. Mir ist egal ob mein Partner monatelang auf Tour ist, aber dieses Ding MUSS mit. Ich habe schon an Personensuchen teilgenommen und das ist total zermürbend. Man möchte helfen, kann die Person aber stunden/tagelang nicht finden. Durch das InReach (das mir alle 30min einen Punkt sendet) könnte ich die Suchtrupps sehr präzise an den letzen gesendeten Punkt lenken. Und was ich auch noch einen sehr grossen Vorteil finde, die wandernde Person kann ihre Route beliebig anpassen und ändern. Aber! Es waren harte Diskussionen um diese zusätzlichen 100 Gramm Kurz; ich verstehe deine Frau, sie hat (natürlich ) Recht. Gruss Eohippus
  3. Hallo Krokodilalli Leider kommst du um Nadel und Faden nicht rum. Es ist nicht klar ersichtlich ob die Maus nur einen Riss oder gleich Löcher reingefressen hat. Wenn es nur einen Riss ist, ist es am einfachsten die gesunden Maschen von der einen wieder mit den gesunden Maschen der anderen Seite zu verbinden. Immer wieder genau an ihrem alten Platz einpassen. Der Faden am Anfang des Risses anknöpfen und dann zunähen bis zum Schluss. Wenn es aber ein Loch ist, dann wird es am Schönsten, wenn du ein langeckiges Loch wegschneidest und das genau gleich grosse Langeck mit neuem Netz einfügst. So klaust du dir nicht Platz im Netz. Ausfranseln oder weiterreissen tun diese modernen Netze zum Glück nicht mehr. Gruss Eohippus
  4. Das wichtigste doch glatt vergessen Gewogen auf der Küchenwaage, mit allen Schnüren: 224gramm Gruss Eohippus
  5. @wilbo Danke für den Hinweis. Ich hoffe nun ist es besser. Gruss Eohippus
  6. Vielen Dank euch allen! UUUps , @Christian Wagner Du hast recht, ich habe mir eine kleine künstlerische Freiheit genommen. Die Masse nahm ich ziemlich genau von Micha90 aus dem Faden: Jedoch habe ich das Schnittmuster auf die Stoffbreite von 150cm angepasst und darum keine Firstnaht und keinen Cat-Cut gemacht. (Zum Glück habe ich mir das erspart, ich hätte ja psychologischen Beistand benötigt ) Das Schnittmuster von @micha90 findest du im oben erwähnten Faden. Ich möchte es hier nicht nochmals einstellen, weil ich nicht der Besitzer des Fotos bin. Meine künstlerische Freiheit: Die bestellte Stoffbahn war 150cm breit und 4m lang. Ich mass 2x 184cm ab für die Breite des Tarps (plus Saumzugabe) (Die Kreuze und Dreiecke ect sind nur zur Veranschaulichung wie ich die Stücke zusammengenäht habe) So, Breite ist nun 184cm, Länge 3 Meter (Rest von 30cm für die Verstärkungen) Mit einer Kappnaht zusammennähen. (die gestrichelte Linie) Dann neu messen auf die schlussendliche Länge von 280cm, plus Saumzugabe. Ich habe mir damit etwas Luft gelassen. Falls die Naht nicht schön geworden wäre, hätte ich sie ohne Probleme nochmals wegschneiden können ohne mir die endgültige Länge zu versauen. Natürlich ist nun meine Naht nicht genau mittig Tarp, aber das stört mich nicht. Das geschlossene Fussende entsteht durch den hinteren, oberen, mittigen Abspannpunkt. Die Spannleine wird nach oben um den Stockgriff gewickelt und dann erst zum Hering geführt. Dadurch kriegst du den "hohen" Fussteil. Damit er nicht flattert, hat er mittig einen Abspannpunkt der mit der Stockspitze fixiert wird. (Mit dem Schnittmuster vom oben eingestellten Faden ist es besser ersichtlich) Ich bin selber 163cm/50Kg. Das Tarp ist gross für mich. Ich könnte es in der Länge sicher noch gut 30cm kürzen. Aber jedesmal wenn es regnet bin ich froh um diese cm (ja ich weiss: mimimi) Gruss Eohippus
  7. Da ich vor ca. zwei Jahren viele Fragen zu den verschiedenen Materialien stellen konnte, möchte ich nun endlich mein Tarp vorstellen. Ich habe mich dabei an das Schnittmuster von @micha90 gehalten. Erst wollte ich mein Tarp aus Dyneema herstellen. Doch dann erinnerte ich mich an den alten Spruch; «das erste Pferd landet in der Wurst». Darum hielt ich mich fürs Erste an das günstigere Ripstop-Nylon 36g/qm. Auch habe ich mich an den vielen Materiallisten hier im Forum orientiert, musste dann aber schnell erkennen, dass einige wichtige Zutaten überall fehlten. Das Normale: - Stoff Ripstop Nylon, silikonbesch., 20den, 36g/qm (von extrem-textil) - Garn Rasant 75 (von extrem-textil) - Dyneema Polyester Kordel, 32 fach, 1.25mm in leuchtgelb (von extrem-textil) Meine Zugaben: - Geduld - Alkohol - Schimpfwörter So habe ich mich eines Abends hochmotiviert an die Nähmaschine gesetzt und… Leute, es war ein richtiger Scheiss! Ich kann nähen, ich nähe viel und gerne, bin mir aber gewohnt, dass der Stoff etwas aushält, dass ich heften kann und auch muss, dass ich den Nähfuss kaum senken kann, weil die Stofflagen so dick sind… kurz; ich war mit diesem rutschigen sch* Stöffchen total überfordert. Geduld, viel Geduld. Die Klebebänder, welche ein bisschen hätten fixieren sollten, haben nicht auf der Oberfläche geklebt. Es verrutschte immer alles. Grrrrrrrrr!!! Mein Alkoholvorrat war bald erschöpft und mein Fundus an Fluchwörtern reichten bei weitem nicht aus. Die Abspannpunkte annähen war schon eher mein Ding! Ich war überzeugt, dass dieses leichte «Etwas» nicht mal einen Floh-Pups aushalten würde... Darum war ich auch sehr erstaunt, als das Tarp dann wirklich vor mir stand: Der erste Trip Der Tag auf einem Abschnitt des Nidwalder Höhenweges in der Schweiz war wunderschön, die Sonne brannte vom Himmel, das Tarp stand, das Abendessen war gegessen…und dann, kam die Rache der Götter: War ja klar, wer beim Nähen alle Heiligen vom Himmel flucht, der kriegt dann die Quittung dafür. Es blieb nur noch die Flucht ins Tarp. Das Gewitter zog genau über uns hinweg und liess sich dabei sehr viel Zeit. Aber! Mein Tarp hielt und es war dicht. Juhuuuu Mein sandfarbenes Sünneli-Tarp . Mit meinem geliebten Cumulus-Custom-Schlafsack Trotz der Sandfarbe «verschwindet» das Tarp erstaunlich gut. Ich danke der Forumsgemeinde für das Beantworten von meinen vielen Fragen und vielen Dank an Micha90 für das Schnittmuster. Mein Tarp macht mir viel Freude und begleitete mich schon einige Male. Mittlerweile habe ich mich auch soweit erholt, dass ich mir vorstellen könnte wieder sowas zu nähen. Nun weiss ich ja wieviel Nerven das kostet Gruss Eohippus
  8. Ich verstehe es, wenn es vielen von Euch zur Zeit nicht einfach fällt auf die ausländischen Reiseziele zu verzichten. Aber ich finde es schade, wenn man seinem eigenen Land so wenig Freude entgegen bringt. (wir bleiben LEIDER da...) Ich habe beruflich engen Kontakt zu Touristen aus aller Welt. Wisst ihr wie begeistert sie von Land und Leute hier sind? Sie lieben unsere Berge, Flüsse, Seen, unsere saubere Luft und Städte. Sie lieben, dass man sich sicher bewegen kann, dass man das Wasser ab dem Wasserhahn trinken kann. Dass die Leute so freundlich sind und man mit ihnen sehr einfach ins Gespräch kommt. (Oh ja, ihr müsst das mal probieren, wie im Urlaub, das geht! ) Die Bergsteiger von Nepal schwärmten von unseren Bergen und Gipfeln, die Kanadier von unserem Schnee. Probieren wir doch unser Land mal mit den Augen von Touristen zu sehen. Ich bin sicher, jeder hat da noch ein Ziel, welches er noch nie gesehen hat. Und sind wir mal ehrlich. Wer ist nicht schon in (beliebiges Land einsetzen) 3h zu einem "big Waterfall" gelatscht und hat dann ein erbärmliches Rinnsal zu Gesicht bekommen? Zuhause hätte da nicht mal ein Hund dran... Doch mit solchen Sachen sind wir immer sehr nachsichtig. Hey wir sind im Urlaub... Stellt euch doch eine schöne Inland-Tour zusammen. Gebt ihr, wenn es euch Hilft, einen krassen englischen Namen und dann geniesst die Tour und euer tolles Land!! ohne "halt" und ohne "leider". Ich freue mich auf viele schöne Reiseberichte
  9. @JynSM Ich doktere noch nicht so lange an meiner Achillesehne herum und ich weiss auch noch nicht, ob mein Behandlungsweg schlussendlich zum Erfolg führt... Aber vielleicht gibt es dir trotzdem neue Behandlungsideen. 05.01.2020 // Ich merkte ein Stechen in meiner Achillesehne. Es fühlte sich an, als ob ich eine Tannennadel im Socken habe, die mir seitlich in die Sehne sticht. Natürlich habe ich den Schuh und den Socken sofort ausgezogen und kontrolliert, aber nichts gefunden. Von da an wurde es nur noch schlimmer. 2 Tage später war ich nur noch am humpeln.. 09. /14./21.01.2020 // Termin beim Hausarzt mit Stosswellentherapie. Half bei mir gar nichts... 07./12./19./26.02.2020 // Termin bei der Physio mit DryNeedling. Sie löste mir mit der Nadel ganz viele Triggerpunkte in der Wadenmuskulatur. Das war echt super gut. Es ist wirklich nicht schmerzhaft, einfach ein komisches Gefühl wenn die Muskulatur sich löst. Ab hier hatte ich meine ersten "humpelfreien" Tage. Doch leider wurde es noch nicht RICHTIG gut. 13.03.2020 // Sportarzt mit MRI. ENDLICH weiss ich wirklich was da los ist. Bis jetzt bin ich noch immer im Dunkeln getappt. Nun kann ich endlich ohne Angst dehnen. Das BlackRoll-en und das Dehnen zeigt endlich Wirkung. Mir geht es Tag für Tag besser und ich habe schmerzfreie Tage. Allerdings kann ich mich noch nicht schmerzfrei auf die Zehen/Fussballen heben. 02.04.2020 // Erste Stammzellentherapie beim Sportarzt. Kurze Sache, die Behandlung selber schmerzlos, jedoch war ich dann nachher wieder 3 Tage am humpeln. (Das ist aber normal.) Heute fühlt es sich wieder an wie vor der Behandlung, vielleicht ein Bisschen besser. (Aber vielleicht wäre es auch ohne Behandlung besser geworden?) Mir half sicher das DryNeedling, das BlackRoll-en und das Dehnen enorm. Ich habe durch diese Zeit normal gearbeitet, da war nichts mit "Schmerzen vermeiden" sondern leider mehr mit "Zähne zusammenbeissen und durch". (Ich laufe in meinem Beruf jeden Tag zwischen 6 und 10km) Leider weiss ich auch nicht warum ich diese Entzündung eingefangen habe. Es begann im Januar, ohne die kleinste sportliche Herausforderung vorneweg... Nun hoffe ich das Beste und lasse mich überraschen! Auch Dir wünsche ich ganz gute Besserung!
  10. So eine Tour geht wunderbar! Je nach Art des Boards (Speed oder Allwater), Art des Gewässers und vorlieben des Paddlers muss die Packlast verteilt werden. Bei viel Zuladung vorne auf dem Board wird es mühsam zum manövrieren, bei einem schweren Sack oder Tonne im Schlepp träge und anstrengend. Da bleibt nur ausprobieren, umpacken und spüren! Viel vernügen!!
  11. @wookiee bei uns im Dorf gibt es einen offenen „Kurs“. Einmal im Monat ist das Handarbeitsklassenzimmer der Sekundarschule abends einige Stunden ohne Anmeldung öffentlich. Dann kann man mit eigenen Projekten kommen und die Handarbeitslehrerin hilft bei Problemen jeglicher Art. Vielleicht gibt es sowas auch in deiner Nähe? Grüessli Eohippus
  12. Hey Wilbo Erstmal vielen, vielen Dank für deine Forschungen . Du hilfst mir enorm bei meiner Material-Entscheidung für mein Tarp! Darf ich so frech sein und noch eine Frage stellen? Würdest du das Material eher falten oder „zerknüllen“? Wäre es sinnvoll bei den häufigen Knickstellen (First) von Anfang an Verstärkungen anzubringen? Besten Dank, Eohippus
  13. Zum Moskitonetzboden; Wir brauchen seit Jahren im Reitsport enorm viel Moskitonetze. Ich finde die Qualität hat extrem zugenommen. Früher durfte man so ein Netzli nicht mal bös anschauen und schon löste es sich in seine Bestandteile auf. Die neuen Netze sind unglaublich! Die Pferde nehmen natürlich überhaupt keine Rücksicht und schruppen sich damit hingebungsvoll an Baumstämmen, Betonwänden und auf dem Sand/Kies. Auch packt mal ein Kollege einen Zipfel und rupft/kaut darauf herum. Natürlich sieht das Netz nicht mehr schön aus, aber es ist noch heil und erfüllt damit seinen Zweck. Das Einzige gefriemel ist, wenn sich Tannennadeln darin eingewoben haben, die muss man einzeln herauslösen. Der restliche Dreck rieselt im trockenen Zustand einfach weg. Solange man nicht mit den Steigeisen in die Heia hüpft, hätte ich vollstes Vertrauen in so einen Zeltboden.
  14. @wilbo du bist Super!! Ich bin doch überrascht, dass das durch die Naht „geschwächte“ Material soviel aushält.
  15. Vielen Dank euch allen für eure ehrlichen Antworten. Natürlich weiss ich, dass ich nicht nur beim Tarp Gewicht sparen kann, aber wenn ich schon was Neues brauche, dann würde ich gerne das Beste herausholen. Das Beste an Gewicht und das Beste an Nutzen. Ob es schlussendlich Cuben oder sonst ein Stöffchen wird, wird sich zeigen.
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