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Ultraleicht Trekking

Chaski

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  1. Der Satz "Geistes- und Sozialwissenschaftler haben meistens keine Zeit zum Wandern" hat im Kontext der Website, von der er stammt, einen ironischen Unterton, und der Kontextsinn ist der folgende: Da die meisten Geistes- und Sozialwissenschaftler im Zuge ihrer Karriere kaum noch Zeit für eigene leibliche Naturerfahrung haben, behelfen sie sich (wie bei vielen anderen Themen auch) mit "Diskursen", mit Bibliotheksinhalten, zum Beispiel mit Äußerungen verstorbener Philosophen und Schriftsteller, die man nachplappern und analysieren kann. Interessanter wäre aber die Reflexion von Erfahrungen,
  2. Ich habe das Video in der Tat nicht vollständig gesehen. Falls es da explizite Aussagen gegeben hat, würden mich die natürlich interessieren. EDIT: Und bei näherer Betrachtung bleiben die Argumente (zwischen min. 18 und 21 des Videos) eben relativ subjektiv bzw. persönlich. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, wenn es sich um ein eigenes, privates Wanderprojekt handelt. Nur wenn der Anspruch der eines geographischen Deutschland-Wanderwegs wäre, würde man hier eben konstatieren, dass es sich bei der vorgeschlagenen Route sozusagen willkürlich um eine ausgeprägte Westvariante handelt.
  3. Es ist gewissermaßen ein Problem der mentalen Geographie. Das Land ist eben durch die Wiedervereinigung unförmig geworden, nachdem die frühere BRD eine klare Bananenform hatte. Dieser Bananenform folgt der Nord-Süd-Trail mehr oder weniger, wobei aber die Wanderstrecke mehr als dreimal so lang ist wie die Luftlinie. Der Erfinder (dessen Beiträge ich ansonsten gerne ansehe und dessen Redestil ich angenehm finde), wohnt eben weit im Westen. Als Berliner würde ich bei sonst gleicher Konstruktionsmethode eher eine Route von Kap Arkona ins Allgäu entwickeln, wobei ich gern zugebe, dass es in Me
  4. Der Nord-Süd-Trail ist ja nun fast ein BRD-Nostalgietrail. Als Postillon-Leser würde man sich fragen, wie denn bei dem ultrakurzen Abstecher nach Mecklenburg-Vorpommern die Grenzsperranlagen überwunden werden sollen.
  5. OT: Was man sich hier alles anhören muss ... Wie Du weißt, bin ich ein Anhänger magischen Denkens. Ich hoffe also, eine Botschaft zu haben und schneller zu laufen, wenn ich diesen Namen sozusagen als Uniform trage. Ja klar, Smiley:
  6. Ich habe persönlich keinen Schaden von diesem Verdacht; aber da er nicht zutrifft, wäre es vielleicht Serdar gegenüber unanständig gewesen, euch in dieser Frage nicht wenigstens widersprochen zu haben. Beweispflichten sehe ich da jetzt keine, und die Diskussion in der Sache ist auch unter der Annahme möglich, ich sei Serdar.
  7. Es stimmt natürlich, dass manches von dem, was ich hier geschrieben habe, auch von Serdar hätte geschrieben werden können. Aber ich nehme mal zu seinen Gunsten an, dass er sich hier, wenn überhaupt, dann nicht verdeckt zu Wort melden würde; auch könnte man sonst angesichts des allerersten Satzes der Meinung sein, er nehme beim Eigenlob den Mund etwas zu voll.
  8. Ich habe mir das angeschaut und bin so weit einverstanden. Bei den meisten politischen Themen wäre es vermutlich ein Desaster, wenn die Moderatorin (m/w/d) unvorbereitet wäre. Ich finde aber, dass man bei einem solchen Thema wie dem Fernwandern journalistisch durchaus verschieden vorgehen kann. Wenn der Interviewer unvorbereitet ist, beginnt das Gespräch eben an einer Stelle, wo sich auch der von außen kommende Zuhörer befindet, wenn er vom Fernwandern keine Ahnung hat. Das kann, wie mir scheint, produktiv sein. Serdar hat zwar zum Teil irgendwie merkwürdige Fragen gestellt und auch skurrile D
  9. Ich finde deine Erläuterung ganz einleuchtend. Habe ja nicht behauptet, dass an dem, was du zu diesem Thema eventuell sagen könntest, auf jeden Fall etwas problematisch sein wird. Jetzt bin ich nur neugierig geworden, wie sich denn der Moderator/Interviewer idealerweise verhalten sollte. Denn in manchen anderen Interviews passiert ja zum Nachteil derjenigen, die deine Bücher schon gelesen haben, das Umgekehrte: Die Interviewer stellen allerlei Fragen, zu denen die Antworten schon gedruckt vorliegen.
  10. Habe nichts dergleichen behauptet. Nach 47.000 Kilometern gibt es natürlich so etwas wie schlechthin bewährte Praxis und entsprechendes implizites und explizites Wissen. Allerdings sind wir hier ja nicht bei Facebook, sondern in einem Fachforum; man darf also mal über die Bewunderung (die der Interviewer immerhin teilte) hinausdenken. In Serdars Bemühungen klingt unter anderem die Frage an, ob das Bewährte immer auch normativ ist. Oder anders formuliert: Wie plausibel ist der Gedanke einer »best practice« beim Fernwandern? Konvergiert das, was sich bewährt hat, zu einem Muster, wie man es mach
  11. Wobei man ja auch ohne zu lästern festhalten könnte, dass in diesem Gespräch Christine diejenige war, die auf der Gültigkeit ihres Wissens bestanden hat.
  12. Unter allen Interviews mit Christine, die ich in den letzten Jahren gehört oder gesehen habe, ist dies mit Abstand das beste, finde ich. »Oberflächlich« wird so ein Fragespiel ja dann, wenn auf vorgefertigte und erwartbare Fragen vorgefertigte Antworten gegeben werden, die man genauso gut auch in den Büchern nachlesen könnte. Das war hier nur teilweise der Fall, und persönlich bemerke ich den Unterschied daran, dass mich die aufgeworfenen Fragen nachher noch eine Weile beschäftigt haben. Es könnte einem einerseits zu denken geben, dass schon der Romantiker Seume auf dem Weg nach Syrakus i
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