W1nch
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W1nch reagierte auf tib in Kom-Emine (Bulgarien) 2020Tag 1 – Kom – Berkovitsa (01.07.)
Morgens gegen 4:45 wachte ich durch einen Schrei auf. Ich schnellte hoch und schrie ohne zu denken irgendwie zurück. Als ich die Augen öffnete, stellte ich fest, dass gerade ein paar Mountainbiker am Gipfel angekommen waren: es waren die netten Leute vom Vorabend von der Hütte. Sie waren zum Sonnenaufgang hochgeradelt. So quatschten wir eine ganze Weile. Auf der Südseite war tatsächlich Sofia zu sehen. Die Sonne ließ noch lange auf sich warten, was zwar kalt aber nicht minder schön war. Ich bekam einige Tipps zur bulgarischen Bergwelt, (Hirten)hunden usw und mir wurde der Zentralbalkan schon aufs wärmste empfohlen.
Nach dem Sonnenaufgang machte ich noch ein paar Bilder und packte meinen Krempel zusammen. Die anderen fuhren mit ihren Rädern wieder bergab. Gerade als ich fertig war zum losgehen, trafen die beiden K-E-Wanderer (Rustin und Cece) ein. Wir machten noch ein gemeinsames Startfoto und „quatschten“ ein wenig.
Um 6:45 gingen wir gemeinsam los, aber sie machten mir schnell deutlich, ich solle mein eigenes Tempo gehen, weil sie nicht so schnell seien. Es ging zuerst ein Stück den Weg vom gestrigen Abend zurück. Die Wildpferde waren noch in der Gegend und die jungen Hengste maßen untereinander ihre Stärke.
Es ging über offene Landschaft, wobei der erste Verläufer schon drin war – ich hatte so einiges im Vorfeld über die schlechte Markierung des Trails gelesen und dachte, dass das schonmal ein guter Anfang ist. Naja, der andere Weg sollte auf den eigentlich auch wieder kommen. Alles gut. Von Markierung konnte man hier aber auch nicht sprechen. Es gab sie einfach nicht. Es ging vorbei an einer Quelle und weiter durch den Wald bergab Richtung Petrohan. Ich hatte schon in der Kom-Hütte gehört, dass die Petrohanhütte nicht mehr geöffnet sei. Aber es fühlte sich auch noch nicht nach Etappenende an. Im Pass aß ich noch einmal ein ordentliches Mittag. Rustin, Cece und noch ein weiterer Wanderer holten mich wieder ein und gegen 11:00 ging es weiter. Der andere erzählte, er sei nachts im Dunkeln über den Kom gelaufen und habe mich ausversehen angefunzelt… Hatte ich es mir also doch nicht eingebildet. Wir redeten noch ein bisschen. Er war von irgendeiner Berg-Association und wollte noch eine Quelle reinigen, bevor es zurück nach Hause zur Arbeit ging. Nach ein bisschen gequatsche und einigen fremdenfeindlichen Äußerungen seinerseits, zeigte er aber uns noch den Weg von der Petrohan-Quelle auf den Weg. Der alte Weg sei mittlerweile versumpft und nicht mehr gut zu wandern. Nach ca. 20 Min in seinem Tempo ging ich dann wieder alleine weiter und nutzte dann den letzten Baum, um noch einmal eine Pause zu machen. Danach ging es lange über unbewaldete Berge mit schönen Blicken. Ein wirklich schönes Gefühl da oben zu sein. Als es dann an den Abstieg ging, fing mein Knie langsam an etwas zu zicken. Ich hatte befürchtet, dass das kommen würde, aber schon am ersten Tag? Ich ging ruhig weiter und hoffte, dass mein Knie nicht wieder einen Tourabbruch bedeuten würde. Es ging durch schönen Wald. Also wirklich schönen Wald. Die alten Buchen waren ganz verknorkselt und bemoost wie in einem Märchenwald. Leider habe ich das nie so richtig fotografieren können.
Es ging lange so weiter, ohne dass etwas besonderes – außer diesem Wald! – zu sehen war, bis ich an der Hütte Probojnitsa ankam. Zu meiner Überraschung war die Hütte nur noch eine Ruine. Im Garten gab es jedoch Platz für mein Tarp und einen Bach nebendran, sodass für alles gesorgt war. Nur musste ich mit meinem Essen etwas haushalten.
km: 28
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W1nch reagierte auf schwyzi in Zpacks StaffWenn's nicht unbedingt zerlegbar sein muss, bietet sich Myog an:
Hasel links, 1,40 m ( beliebige Länge aber möglich) 242 g mit Stahlspitze
Bambus rechts, 1,30 m (Länge...s.o.) mit Stahlspitze und Gummipuffer, Schaumgriff mit Handschlaufe, 2 m Ducttape und 2m Reepschnur umzu, Drahtumwicklung für Reparaturen und "Survivalset" ( Firesteel, Nähzeug, Pflaster, Schmerzmittel) im Griff - 182 g. Ohne alles , nur mit Schaumgriff war unter 150g.
Is' halt kein Carbon. Haselstab hat im Bushcraftforum jemand zerlegbar gemacht für seine Minikohte, funxt wohl seit Jahren prima, kommt hier aber nicht in Frage, denn es sind Messingschraubverbindungen aus dem Sanitärbereich verwendet worden, also nicht soo leicht
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W1nch reagierte auf Ear1yUp in UL Bikepacking: Eure Ausrüstung (und unterschiede zum Wandern)Hallo zusammen,
hab diesen Ferd gerade erst entdeckt, und dachte mir, ich zeig euch mal mein Rad als ich letztes Jahr eine Woche in der Eifel war. Normalerweise lese ich hier im Forum nur still und leise mit...
Los ging es direkt vor der Haustür in Mülheim an der Ruhr. Wir waren zu zweit unterwegs, meine Frau und ich.
Frontroll und Rahmentasche ist von Restrap, Arschrakete von Acepac.
Kurz ein paar Sachen die ich verpackt hatte:
Cumulus Lite Line 300
Isomatte von Vaude
MSR Carbon Reflex 3
Trangia Spirituskocher
Die komplette Liste bekomme ich nicht mehr zusammen, aber so richtig schwer war das am Ende alles nicht.
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W1nch reagierte auf schwyzi in Myog Löffel , ultraleicht...gebaut, Low BudgetWer kennt das nicht?
Man kommt gerade am refood-Container an nem Supermarkt vorbei, schaut kurz rein, da! Ein leckerer Joghurt!...aber: keinen Löffel dabei.
Zum Glück stehen da ja meist die gelben Container für Plastemüll daneben, also schnell gecraftet:
Ecke abschneiden, etwas abrunden, fertig:
Passt gut was drauf:
(Sind natürlich nur Beispielbilder ; wirkt viel cooler, wenn man das in der Fußgängerzone macht! Und dann los isst...)
Aus 1-2 Tetrapacks von was-auch-immer kann man sich gleich ne Familienausstattung Löffel craften. Zeitaufwand (ist ja immens wichtig hier in diesem Forum!) : 6Sekunden mit Abrunden, ein scharfes schwyzi vorausgesetzt. ( Geht auch mit dem Vic Classic)
Und das Wichtigste: Gewicht!
Faltbar, lebensmittelecht beschichtet, leicht verstaubar in der Tasche, kostengünstig (0€)
Nur mal für die Loffelvergesser...
LG schwyzi
OT: Und es ist eine Begründung, doch ein Messer auf Tour mitzunehmen...
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W1nch reagierte auf Daune in Tüten von Fertig-TrekkingnahrungSchau mal bei Daklapack. Da sollten sie das haben, was du suchst.
Ich würde aber auch eher zu den Gefrier-/Kochbeuteln greifen.
Einen Silikonbeutel hab ich auch.
Aber der ist sehr schwer und hat aus meiner Sicht ein doofes Handling.
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W1nch reagierte auf cafeconleche in Impressionen von TourenOstersonntag auf normalerweise überlaufener Tour: Die berühmten Adonisröschen an den Pontischen Hängen bei Mallnow mit Blick aufs Oderbruch:
Anfangs waren trotz fehlender hierbei üblicher Gastronomie eine ganze Menge Menschen unterwegs waren, aber zum Glück sind die meisten ja doch ziemlich faul, und so waren wir nach dem ersten Kilometer ziemlich allein.
Zu Beginn der Vegetationsperiode ist ja alles was blüht interessant, so auch Filziger Pechwurz (gestern erst kennengelernt).
Eine der alten Bahntrassen
Hier waren wir dann wirklich allein, was offensichtlich auch schon jemand anderes festgestellt hatte:
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W1nch reagierte auf Mittagsfrost in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadBei Mehl hätte ich Bedenken, daß es schimmelt / von Mikroorganismen zersetzt wird.
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W1nch reagierte auf cozy in München - Nordkap 2021Hier ein kleines Update
https://www.landstreicher.blog/blog/erste-tage
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W1nch reagierte auf Barbarix in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadIch verwende gerne Tafelkreide. Die Naht ist so rauh, dass ein wenig Abrieb entsteht, danach noch mit dem Finger etwas verreiben. Ist nicht so eine staubige Angelegenheit wie das Babypuder.
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W1nch reagierte auf Konradsky in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadIch habe einfach Mehl genommen.
Gruss Konrad
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W1nch hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadIn der Nachbarschaft müsste ich, für einen Hautpflegetipp, wahrscheinlich eher mit der Frage nach dem Pflegegrad beginnen, aber eigentlich hätte ich mir natürlich eine Antwort à la: Nimm Kartoffelstärke, funzt genauso so oder dergleichen gewünscht!
... Aber gut, für den Fall das alle Stricke reißen, behalt ichs mal im Hinterkopf!
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W1nch reagierte auf danobaja in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Threadwenn iwo in deiner nähe geklettert oder gewichtgehoben wird wirst du fündig. leichtatletikabteilung des sportvereins, tennisclub.
ich denke jedes feine pulver wird gehen. mein favorit wäre weisser pfeffer/zimt. da könnt man bestimmt zu jeder mahlzeit was ausm stopfsack schütteln.
das ist ja auch iwann vorbei mit dem kleben. evtl. kannst du ja einfach das zelt solange aufgebaut lassen?
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W1nch hat eine Reaktion von danobaja erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadIn der Nachbarschaft müsste ich, für einen Hautpflegetipp, wahrscheinlich eher mit der Frage nach dem Pflegegrad beginnen, aber eigentlich hätte ich mir natürlich eine Antwort à la: Nimm Kartoffelstärke, funzt genauso so oder dergleichen gewünscht!
... Aber gut, für den Fall das alle Stricke reißen, behalt ichs mal im Hinterkopf!
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W1nch hat eine Reaktion von truxx erhalten in Erfahrungen mit Wildem Gemüse als Ergänzung zum ProviantKalorien hin oder her...
Wildpflanzen sind für mich, neben vielen anderen Aspekten, ein total wichtiger Grund gern draußen zu sein!
Verfüge noch immer in vielen Bereichen einheimische Flora und Fauna über viel zu wenig Wissen und Kenntnisse, aber grade das Dazu-Lernen, Ausprobieren und Entdecken zieht mich immer wieder raus. Positiver Zusatzeffekt für mich ist das Gefühl, dass das wachsende Verständnis über die Ökologie der umgebenden Umwelt, irgendwie einen sehr hilfreichen und positiven Gegenpol zu allgegenwärtigen Alltagsängsten und dystopischen Zukunftsentwürfen darstellt.
Auch wenns manchmal nur dazu reicht den Instant-Kartoffelbrei zu pimpen, direkt vor der Haustür gibts für mich noch einige sehr fazinierende Lebenswelten, die mich , trotz Neoliberalismus, Rechtsruck und Klimakrise oder was sonst grad so nervt, ganz hervorragend unterhalten können!
Wenn ichs aber trotzdem mal wieder nicht runter von der Couch schaffe, guck ich zur Horizonterweiterung mittlerweile auch ganz gerne so selbst produzierte und informative Youtube-Kanäle von Leuten mit viel Know-How & -Why, wie bspw:
... dann treibt mich in der Regel zumindest der Fressneid irgendwann schnell wieder raus!
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W1nch reagierte auf cafeconleche in Fontaneweg 5: ein 70km-Rundweg südlich von BerlinNachdem ich in den letzten Jahren auf Wanderungen rund um Berlin immer wieder einmal an verblichenen roten Punkten auf ebenso verblichenen weißen Quadraten vorbeigekommen war, wollte ich jetzt auch mal einen Weg genau ablaufen. Besonders der F5 ist für mich interessant, gerade unter den derzeitigen Bedingungen, weil ich dafür noch nicht mal in die S-Bahn muss, sondern den dichtest gelegenen Punkt knapp 10km vor meiner Haustür habe. Wird es einfach ein netter No-Brainer für Wochenenden, wenn ich nicht nachdenken, sondern einfach nur laufen will? Kann man den Weg empfehlen?
Laut dieser Seite sind die Wege schon zu DDR-Zeiten eingerichtet worden; nach der Wende oblag es dann den einzelnen Landkreisen, sich darum zu kümmern - und diese setzen ihre Prioritäten durchaus unterschiedlich. In Bezug auf den F5 bedeutet das: Potsdam Mittelmark hat in den letzten Jahren was getan, und Teltow-Fläming - nun ja. Die haben den Fläming Skate.
Orientierung: Der Weg ist in Mapy CZ prima verzeichnet, bis auf 2 kleine Stellen entspricht er den Markierungen (in den gut markierten Bereichen).
Auf Karten ist er oft nicht oder nicht vollständig eingezeichnet.
Markierungen in Potsdam Mittelmark und in dem weiter gefassten Einzugsbereich der Lokalen Agenda Kleinmachnow gut (also ca. der Hälfte des Weges), ansonsten war ich sehr froh über Mapy, da nur sehr erratisch gekennzeichnet.
Wegzustand, Wegführung: Nicht ein Meter ist extra gebaut; überwiegend sind es Wald- und Feldwege, teils mit befestigtem, teils unbefestigtem Untergrund mit gelegentlichem Potential zur Matschepampe, manchmal muss man auf der Straße gehen, einmal auch auf einer recht viel befahrenen, engen, typisch Brandenburger Allee. Singletrail? Kaum. Teilweise landschaftlich sehr schön, wenn man wie ich auch das flache Brandenburg, ehemalige Rieselfelder, die Nuthe-Nieplitz-Niederung und schmale Kanäle mag; vergleichsweise viel Grünland und wenig Felder; die Waldabschnitte sind natürlich teils Plantagen, aber auch Schwarzerlen-Niedermoor, Mischwald oder im Umbau zu Mischwald befindliche Abschnitte. Teile des Weges führen durch Naturschutzgebiete. Manchmal nervig ist die Nähe zur A10, A115 und der neuen B101. Bezüge auf Fontane: Nix entdeckt.
Bahnanbindungen: Teltow, Saarmund, Thyrow, Großbeeren, (Ludwigsfelde in der Nähe von Kerzendorf )
Versorgung: Zu anderen Zeiten gibt es einige Gaststätten, in Saarmund und Großbeeren Supermärkte und diverse Friedhöfe mit Wasseranschluss. Gaststätten waren geschlossen, Supermärkte am Sonntag auch, ich habe mir Wasser in den Dörfern und auf einem Reiterhof erfragt.
Start Samstagnachmittag, noch 3 Stunden vor Sonnenuntergang. Erst einmal 10 km zum Startpunkt: Die Dorfkirche Stahnsdorf am Machnower See. Auch in einen Jakobsweg könnte ich hier einsteigen.
Die ersten Kilometer gehts durch Stahnsdorf, an dem eigentlich sehenswerten Friedhof vorbei. Mir ist aber eher nach Natur, den Abschnitt werde ich mir das nächste Mal sparen, denke ich mir. Nochmal mal laute Straße, dann komme ich schon nach Güterfelde, laufe um den Güterfelder Haussee und schlage am Badeplatz mein Zelt auf. Anfang März ist hier nichts los, es gibt eine Bank, einen Mülleimer, gute Aussicht - passt. Es wird dunkel, es ist knapp über null Grad, das Essen, der Tee sind umkurz nach sieben verspeist, ich verkrieche mich ins Zelt, lese standesgemäß einige Seiten Irrungen, Wirrungen und schlafe wunderbar. Heute bin ich nur etwa 15 km gelaufen, davon gut fünf auf dem Weg.
Sonntagmorgen, es ist wie angesagt ziemlich grau, um halb neun komme ich los. Erst einmal laufe ich an einem Gegenstand vorbei, den ich nicht kenne. Es steht "Imitations-Handgranate" drauf. Lass ich besser liegen. Ebenso wie einige einzelne Handschuhe. Ich treffe einige Hundebesitzer sowie einige Reiter oder Pferdespazierenführerinnen.
Vom Eise befreit ist noch nicht alles:
Hier hätte der Weg bei anderer Witterung einiges Matschepampenpotential, sehr schön auch das Plantagenholz (nebenbei ist hier - ausgerechnet in dieser Art Wald, auch ein Friedwald):
Bis der F5 nach Philippsthal bei Saarmund den Jakobsweg Jakobsweg sein lässt und - ein sehr schöner Abschnitt! - der Nuthe folgt:
Mittagspause windgeschützt in irgendeiner alten Grundmauer
dann Fahlhorst.
Hier wechselt man den Landkreis bei der Überquerung des Berliner Rings. Und danach wird die Beschilderung zusehens schlechter. Was mir, Mapy-bewaffnet, natürlich nicht so viel ausmacht - bis auf dass ich öfter das Smartphone zücken muss.
Gröben (dann eklige Landstraße um den Gröbener See), Jütchendorf, Klein- und Großbeuthen - ich laufe nur noch einfach Kilometer, wieder auch mal an einem hübschen Graben entlang (der Weg selber verläuft eigentlich recht unattraktiv 100m weiter rechts)
bis ich nach Thyrow Kerzendorf erreiche, den dortigen Schlosspark durchquere, am einzigen noch stehen gebliebenen Teil des Schlosses vorbei. Der Rest, so erzählt man es mir dort, wurde 1945 gesprengt.
Allmählich wird es dämmerig, und ich schlage mein Zeltchen am Waldrand irgendwo nach Kerzendorf auf. So, dass ich auf Morgensonne hoffen darf. Ich habe 38km in den Beinen und fühle mich zwar einigermaßen geschafft, aber nicht wirklich fertig. Es war ein wirklich guter Platz zum Übernachten, was ihn zunächst ein bisschen anstrengend für mich gemacht hat, habe ich hier erzählt. Aber der Blick aus dem Zelt...
...und der Platz am Morgen ist wirklich toll:
Bei bestem Wetter, wenn auch nicht wärmer, geht es weiter nach Löwenbruch, übers freie Feld am Nuthegraben entlang
leider hört man schon die A10 (Berliner Ring), die ich auf einer Fußgängerbrücke überquere, bevor ich mir auf der anderen Seite auf dem Pferdehof Wasser geben lasse.
Nach Genshagen folge ich dem Weg nicht durch den Wald, sondern bleibe noch ein wenig in der Sonne. Dann nach Großbeeren, wo zwei Denkmäler an die glorreiche Schlacht 1813 (Blücher stoppt Napoleons Truppen...) erinnern, nicht aber an die Menschen, die das nicht überlebt haben.
Ebenso kann man dort einen Gedenkort an Opfer des Faschismus und an ein Umerziehungslager besuchen; dies zu fotografieren fand ich in dem Moment nicht richtig, deswegen verlinke ich hier einfach den Wikipedia-Artikel von Großbeeren, weil es mir nicht richtig erscheint, einerseits Schlachtendenkmäler abzubilden und dann nicht mal ein Foto von einer Gedenkstätte an ein Arbeitslager zu haben, in dem zwischen 1942 und 1945 45000 Menschen gelitten haben (und mindestens 2000 von ihnen gestorben sind).
Durch eine Art Landschaftspark (der Ausgleichsmaßnahme für die erweiterte B101 ist) geht es weiter nach Teltow - und dort am Bahnhof hätte ich mir dann die Strecke nach Ruhlsdorf sparen sollen: Nur noch Asphaltkilometer! Bis ich dann, kurz vor Sonnenuntergang, an meinem Ausgangspunkt, der Dorfkirche Stahnsdorf am Machnower See ankomme. Heute 28km bis hierher.
Tja, und dann musste ich nur noch 10km nach Hause latschen - die Strecke war aber auch nicht zu verachten:
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W1nch reagierte auf zweizehn in Impressionen von TourenMini Overnighter in der märkischen Schweiz.
-1° in der Nacht
166er liteway Sleeper Quilt auf der flexmat plus war grenzwertig, sieht aber dafür verdammt gut aus, Snickers kann man nie genug haben, beim Bekleidungssystem muss auch das Tempo der Begleitung bedacht werden.
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W1nch reagierte auf Desertstorm in Impressionen von TourenCoronawinter und nix als Dauerregen und Nebel. Vor genau einem Jahr, als die Welt noch in Ordnung war, war ich mit meinem Kumpel in Mauretanien wo wir den westlichen Adrar zu Fuß erkundet haben und ich nachher noch alleine den Erg Ouarane von Chinguetti aus.
Ich vermisse die Wüste. Kann es wirklich kaum noch erwarten wieder dort zu sein.
In den Erzwagen des größten Zuges der Erde
Staubig, aber dafür Liegewagen
Markt von Atar. Chaotisch wie immer.
Die hohen Tafelberge und Oueds des nördlichen Adrargebirges.
Wasser zu finden war die hohe Kunst und oft nur winzige Rinnsale
Oase Terjit
Es gibt wenige Orte, die den Namen Paradies, so sehr verdienen, wie dieser hier. Inmitten der hyperiden Welt aus Sand und nacktem Fels entspringt hier ein kleiner Bach aus dem Fels und Wasser tropft von den Travertinwänden, dass sogar Moos und Farne wachsen können.
Eines ger großen Trockentäler, welche wir durchqueren mussten um ins Vallee Blanche zu gelangen
In diesem Akaziengestrüpp suchten wir einen Brunnen, den wir nicht gefunden haben.
Eine weitere verwilderte Oase. Hier blieben wir eine Weile.
Sandfisch
Die kleine Oase El Gleitat. Die Menschen hier sehen höchst selten Touristen. Wanderer die alleine mit dem Rucksack kommen, noch nie
Unser Freund Daa, welcher mir sehr geholfen hat, als ich krank wurde.
Oase von Echaila. Ein weiteres Paradies in dem sogar Welse leben.
Felszeichnungen aus dem Neolithikum
Die Moschee der alterwürdigen Stadt Chinguetti.
Die Sanddünen des Erg Ouarane branden direkt an die Mauern der Stadt.
Erg Oarane, der westliche Teil des größeren El Djouf Sandfeldes ist mit mehr als 400.000 km² größer als ganz Deutschland und eines der größten Sandfelder der Erde. Bis zur nächsten Siedlung in Mali Richtung Osten sind es mehr als 1000 km Nichts.
Ich erkundete den Erg alleine nur mit minimalem Gepäck. Orientierung nur Anhand der Sonne, Sterne und der Landschaft.
Typisches Nachtlager.
Dünen am Morgen
An der Oase Laguiela mitten im Sandmeer war die Zeit des Dattelpalmenbeschnittes und der Bestäubung der weiblichen Bäume gekommen.
Ich machte das Brot wie die Nomaden, im heißen Sand. Ansonsten hatte ich nur Datteln und Heschrecken, welche ich Abends find und am Feuer grillte.
Blick in die Unendlichkeit.
Weiblicher Akt ?
Ein paar Monate warten noch, dann kann ich hoffentlich endlich wieder in meiner Lieblingslandschaft sein.
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W1nch reagierte auf wilbo in Wochenendsurviver - Bushcraften hat mehr mit Kapitalismus als mit Natur zu tunIch sitze hier gerade an meinem (eigenen) Rechner-Arbeitsplatz, zwei Bildschirme, mit tablet und bluetooth Tastatur. Höchstwahrscheinlich wurde für die Produktion all dieser Dinge mehr "Natur" zerstört, als ich beim "bushcraften" jemals hätte anrichten können.
VG. -wilbo-
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W1nch reagierte auf ChristianS in Leichtes "Inner" für HalbpyramidentarpsServus an alle MYOGer,
nach meiner letzten Tour, bei der sich fast nie die Gelegenheit für eine Hängemattennutzung ergab, reifte in mir der Wunsch nach einem richtigen Innenzelt für mein DCF Hängemattentarp für Touren mit hohem Bodenbrüteranteil. Das könnte dann nochmal einiges Gewicht einsparen.
Als Material für eine wasserdichte Bodenwanne kommt eigentlich nur 34er DCF in Frage, wenn es richtig leicht werden soll. Darüber kommt eine Kombination aus 10D Nylon Innenzeltstoff für den Windschutz und 25g Moskitonetz für die Belüftung zum Einsatz. Das noch leichtere Noseeum-Netz von Ripstopbytheroll hat sich an meiner Hängematte als zu empfindlich für meinen Geschmack herausgestellt. Im Endergebnis zeigte die Waage für mich sensationelle 240g all inclusive, und das bei 220x75cm Grundfläche.
Das "Inner" lässt sich bei guten Bedingungen auch ohne Tarp aufbauen, wenn man Insektenschutz haben möchte.
Die Schmalseiten aus Innenzeltstoff sollen ggf. auch tropfenden Kondenz abhalten.
Eine Tür gibt es, die offen nicht im Dreck rumliegt wie bei Zpacks
Magnetverschluss
An den vier Ecken gibt es Schnüre mit Linelocs, die an Heringen oder am Tarp eingehängt werden können.
Hier mal mit Tarp, recht hoch und luftig aufgebaut.
Ecke mit Schnurabspannung zum Tarp, keine zusätzlichen Heringe nötig.
Das Duo aus Tarp und Inner machte bisher im Garten eine gute Figur und spart ggü. meiner Kombo mit Hängematte gute 200g!
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W1nch reagierte auf Bombelbob in HMG REPACKGenau die Frage habe ich mir auch gestellt nachdem @rolihier die Anleitung gepostet hat. Folgendes (wenn auch ziemlich Jugend forscht mässiges) Experiment habe ich hierzu gemacht:
Eine Tüte Knorr Spagettheria Spinaci gekauft, Inhalt entnommen und Beutel ausgewaschen. Dann kochendes Wasser eingefüllt und abkühlen lassen, gleichzeitig das gleiche kochende Wasser in ein normales Glas gefüllt und ebenfalls abkühlen lassen.
Die Anschließende Geschmacksprobe hat keinen Unterschied zwischen beiden ergeben. Das reicht für mich persönlich schon aus um gelegentlich die Knorr Beutel dafür Zweck zu entfremden.
Bis dato habe ich immer Knorr Asia Snack Becher in Ziplocks umgefüllt und daraus gegessen. Hierfür habe ich Wasser in meinem Titantopf erhitzt und dann in die Ziplocks gefüllt, anschließend alles ziehen lassen und dann den Beutel wiederum in den Topf gestellt, der passt sich super an die Topfform an und man kann direkt aus dem Topf essen, ohne Abwasch hinterher. Das funktioniert auch wunderbar.
(hierzu ein Foto von mir)
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W1nch reagierte auf roli in HMG REPACK@W1nch Ja, bzgl. Topf war ich übermotiviert Habe schon einen Titan Topf zum Wasser erwärmen, aber den brauche ich eben NIE zu säubern, weil nur Wasser warm gemacht wird.
@masui_ Angedacht sind kältere Temperaturen um die Null Grad bis Winter. Im Sommer reichts wohl auch nur so in die Knorr Tüte Wasser zu gießen und zu warten. Da hast Du vollkommen recht. Wie gut das bei Minusgraden funktioniert, muss ich aber erst testen.
@schrenz Größe von Ziplocs wie Toppits, IKEA müsste ich noch testen. Da wird es aber schon eine ungefähr passende Größe geben.
Übrigens passt mein 900ml Toaks Topf leider NICHT in den Repack. Bei 600er sollte es funktionieren. Dort wäre es dann auch als Schutzhülle des Kochsystems verwendbar.
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W1nch reagierte auf schrenz in HMG REPACK@W1nchEs reicht aber was kleines, Bechertasse 400 - 500ml.
Harmoniert der Repack eigentlich auch mit den deutschen Ziplocs, z. B. von Toppits? Bei den Amis hst ja immer alles ein anderes Format.
Teuer und von HMG - - schon irgendwie sexy das Teil .
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W1nch hat eine Reaktion von roli erhalten in HMG REPACKDankeschön!
Wie sind denn eure Erfahrungen, mit siedendem/heißen Wasser in Ziplocks und deren Wiederverwendbarkeit?
Mir hats in den letzten Versuchen ziemlich viel Spaß gemacht, die Mahlzeiten zuhause vorzubereiten oder zu pimpen, hätte aber eigentlich Skrupel, handelsübliche Ziplocks zu heiß zu befüllen.
Vorteil vom Repack, wie bei anderen Cosys wahrscheinlich auch, dass einfach geringere Temperaturen als üblich, für die Zubereitung ausreichen oder? Aber hält das Tütenmaterial die Befüllung mit heißem Wasse wirklichr, auch mehrfach, aus?
@roli : vielleicht steh ich aufm Schlauch, aber brauchst du nicht zum Erhitzen des Wassers eh einen Topf in deinem Gepäck?
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W1nch reagierte auf roli in HMG REPACKAnbei eine kurze Bildergeschichte zum HMG REPACK @schrenz @momper @W1nch #2020 staff picks and awards.
HMG REPACK mit 40.0g
Verschluss mit schweren 7.0g (ich bin entsetzt, muss verändert werden).
Knorr Pasta ai Funghi - normalerweise 6 Minuten zu Kochen (618 kcal, 1 - 1.50 Euro).
Kochendes Wasser ins Fertiggericht (im Bild etwas zu wenig Wasser).
Tüte in den Repack und verschließen.
Repack schließen und warten.
Pasta fertig.
Die Verpackung kann auch zum Halten verwendet werden, damit man sich nicht die Finger verbrennt. Hierzu kann man den Verschluss auf der anderen Seite einklipsen. Achtung: Fotos wechseln hier von Funghi auf Parmigiano (666 kcal, 1 - 1.50 Euro).
Hier nochmal besser zu sehen.
Fazit der Geschichte: Ich verwende den HMG Repack als Food Cozy, denn umfüllen von Kunststoff in Kunststoff kommt mir nicht sonderlich schlau vor (siehe HMG Seite). Ich kann so allerdings einfache und preiswerte Fertiggerichte nur mit heißem Wasser zubereiten, die ohne Cozy zu schnell abkühlen und somit nicht durch wären. Kein Topf, wenig Brennstoff. Der Verschluss mit sorgenerregenden 7 Gramm macht in dem Setup Sinn, denn durchs Zusammendrücken des geschlossenen Repacks würde sonst oben Saft rausrinnen, der kann über kurz oder lang im Cozy vergammelt. Deswegen schlägt HMG ja Zip-Locks vor, nur will ich nicht pro Mahlzeit einen Zip-Lock Beutel verwenden und dann wegwerfen. Ich missbrauche den Repack also nur als Food Cozy und das funktioniert wesentlich besser als mit meinem selbstbau. Dort löst sich sowohl das Klebeband als auch die Verschlüsse, die ich dort mit selbstklebenden Klettstreifen realisiert habe.
Fragen und Anregungen sind willkommen
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W1nch hat eine Reaktion von roli erhalten in 2020 staff picks und awards@roli : +2