groberschnitzer
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groberschnitzer reagierte auf RaulDuke in [Erledigt]Dringend 1,5 Personen Zelt@polte
Was ist es denn für ein Zelt geworden?
Das interessiert glaube ich, die meisten, die dir hier mit Rat geholfen haben…
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groberschnitzer reagierte auf Ledertramp in vegane Trekkingnahrung gesuchtCouscous, Kartoffelpürreepulver oder Instantnudeln als Base und dann mit allem möglichen aufpimpen: Nüsse, Rosinen, Getrocknete Tomaten, Getrocknete Oliven, Getrocknetes Gemüse, Gewürze, Kräuter usw. Für Proteine je nachdem, ob man kocht oder nicht, schnellkochende Hülsenfrüchte, TVP oder für cold soaking Seitanjerky oder Sojaflocken. Letztere haben ganze 41 Gramm Eiweiß auf 100 Gramm.
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groberschnitzer reagierte auf icefreak in Neue Ultraleicht-AusrüstungDas Imperium greift an:
Simond UL Rucksack, 50 l, Hauptfach 39 l, 880 g.
Made in Czechia!
https://einblicke.decathlon.de/presse/pressekit/ultraleicht-trekkingrucksack-simond/
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groberschnitzer hat eine Reaktion von rudidercoole erhalten in Routentrack erstellenhttps://gpx.studio/ ist fürs editieren und zusammenfügen der einzelnen gpx-Segmente glaub ich ziemlich gut
Ich selbst nutze die bergfex App, einfach weil sie die schönste Karte hat und wirklich sehr viele wichtige (!) Details anzeigt, die andere Karten oft nicht anzeigen. Am Ende ist aber am wichtigsten dass man sich mit der Karte auskennt die man verwendet.
Einen kleinen Überblick und Vergleich über verschiedene Karten-Anbieter und wie gut sie das OSM-Material verwerten gibts in diesem Vortrag: https://media.ccc.de/v/glt24-460-radfahren-und-wandern-mit-dem-osm-kartenmaterial-im-vergleich
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groberschnitzer hat eine Reaktion von Lolaine erhalten in Routentrack erstellenhttps://gpx.studio/ ist fürs editieren und zusammenfügen der einzelnen gpx-Segmente glaub ich ziemlich gut
Ich selbst nutze die bergfex App, einfach weil sie die schönste Karte hat und wirklich sehr viele wichtige (!) Details anzeigt, die andere Karten oft nicht anzeigen. Am Ende ist aber am wichtigsten dass man sich mit der Karte auskennt die man verwendet.
Einen kleinen Überblick und Vergleich über verschiedene Karten-Anbieter und wie gut sie das OSM-Material verwerten gibts in diesem Vortrag: https://media.ccc.de/v/glt24-460-radfahren-und-wandern-mit-dem-osm-kartenmaterial-im-vergleich
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groberschnitzer reagierte auf Blickpunkt in Leichtester euch bekannter Sun Hoodie/Shirt ?Also. Aktuell gibt es den - ich meine nicht ganz unbeliebten - Arcteryx Cormac Hoody in drei Farben und fast allen Größen auf Lager zu bestellen. Ich habe auch zwischen OR Echo und Arcteryx Cormac geschwankt, hab dann aber den Cormac geholt. Bei mir in M wiegt er 157 g. Tolles Teil. Qualität über jeden Zweifel erhaben (finde ich jedenfalls).
https://arcteryx.com/de/de/shop/mens/cormac-hoody-9699
Ich habe allerdings auch den Sun Hoody (aka Angel Shirt) von Decathlon. Der wiegt bei mir in L 165 g. Beide Hoodies nehmen sich qualitativ nicht viel. Auf jeden Fall ist der Arcteryx mit 90 EUR im Vergleich zum Decathlon mit 20 EUR nicht 70 EUR besser. :-) Wenn es also bei OR noch lange dauern sollte, spricht m.E. nichts dagegen, einfach mal mit dem Decathlon zu starten.
Decathlon Angel Shirt
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groberschnitzer hat eine Reaktion von Celine erhalten in Alpenquerung Wien - NizzaDa würde ich auf den Tourenbericht von @berghutze verweisen wollen:
Und der zuhehörige Vorbereitungsthread:
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groberschnitzer reagierte auf ConTour in Schnäppchen-Thread 2.0Nice one, wiegt hier 80g in XL und ist seit einem halben Jahr immer dabei. Packmaß zusammengedrückt so groß wie ein Tennisball. Zu dem Preis absolut empfehlenswert und passt genau über die wattierte Jacke in L und XL.
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groberschnitzer hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Zelt gesucht: Für E4 Wanderung Spanien nach ÖsterreichWie groß ist denn dein Hund nun? Das wäre die allerwichtigste Info. Das MT900 ist nämlich recht schmal bemessen, sowohl die Minimal Edition als auch die "normale" Trek Edition. Wenn dein Hund seitlich am Bauch schläft, muss er die Pfoten wohl ausstrecken können...
Mir wurde im verlinkten Thread oben das SMD Lunar Solo mehrmals empfohlen und das würde auch für meinen 25kg Hund gut passen von den Maßen her. Zumindest hab ich kein anderes Zelt gefunden, dass in dieser Preisklasse soviel Platz bietet (und so wenig wiegt dabei). Testen konnte ich es bisher aber leider noch nicht.
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groberschnitzer reagierte auf PhilippPhoenix in Erstes quick&dirty MYOG Tarp: Fragen zu Silnylon 36 oder 40 g/m², Design von AbspannpunktenEndlich ist das Tarp fertiggenäht, hier folgt eine Beschreibung für Dummies, die wie ich erstmals an der Nähmaschine sitzen.
Ein großes Dankeschön an @wilbo, der meine vielen Fragen geduldig beantwortet hat 🙌
Materialien (alle von extremtextil):
3 m x 1.5 m 20den Ripstop SilNylon 36 g/m² 0.5 m x 1.5 m PU-beschichtetes Nylon 90 g/m² Alterfil S 80, Nähgarn, Polyester 2 m Kanteneinfaßband, Ripsband, Polyester, 6mm 8 m Dyneema/Polyester-Kordel, 16fach, 1,5mm 2 Karabinerhaken mit Gurtbefestigung, 7mm 2 Zeltabspanner Clamcleat® Line-Lok mini, fluoriszierend Gear Aid Seam Grip + WP Gesamtkosten 68 €
Das wichtigste vorab --> Gewicht:
Tarp 180 g Abspannleinen 12 g Ich werde noch elastische Abspannschnüre an 5 Punkten anbringen, die wiegen bei meinem alten Tarp ca. 3 g in Summe.
Ich hatte es nicht erwartet, aber bin unter 200 g gelandet. Wenn es jetzt noch hält...
Nähprozess:
1. Schneiden
Lieferung gesichtet und zunächst gewundert, wieso mein toller Stoff am Rand so kaputt ist und sogar Löcher hat. @wilbo kann mich beruhigen: das ist normal so. Ich überlege, den Rand aus Faulheit dranzulassen, das kann man laut ihm machen (auch einfacher zu nähen da weniger glitschig) aber nimmt auch mehr Wasser auf --> also entferne ich ihn.
Mit der Nähschere meiner Frau gelingt das Schneiden sehr gut, mit einer normalen Haushaltsschere bin ich davor verzweifelt. Um die Ripstopfäden besser zu sehen, an denen ich meinen Schnitt orientiere, hilft eine Taschenlampe, die mir von unten durch den Stoff entgegenscheint. Licht von oben wird dagegen lediglich störend reflektiert.
Bei der Gelegenheit begradige ich auch gleich den erstaunlich schiefen Schnitt, den extremtextil beim Schneiden fabriziert hat. Mir bleibt eine rechteckige Fläche von 309,5 cm x 151,0 cm erhalten, die 169 g wiegt (ziemlich genau 36 g/m², top).
Und siehe da, die abgeschnittenen Ränder wiegen ganze 9 g und bringen mein Ultraleicht-Trekking Herz heftig zum pochen 🥳
Anschließend nehme ich eine Müslischüssel und einen weißen Stift und zeichne Kreise auf den Zeltbodenstoff. Auch diese werden ausgeschnitten. Ich benötige für meine gewählten Abspannpunkte
4 Ecken --> 4 x 1/4 Kreis 6 x Kanten --> 6 x 1/2 Kreis 2 x Lifter --> 2 x Vollkreis
Nach dem Schneiden merke ich, dass die Viertelkreise doch recht klein werden, wenn man noch den Rollsaum abzieht (siehe einer der Viertelkreise mit den Falten vom Rollsaum). Diese also nochmal neu mit einer größeren Müslischüssel.
2. Nähmaschine kennenlernen und testen
Zunächst einmal die Bedienungsanleitung wälzen, Unterfaden von der Rolle abrollen. Oberfaden einfädeln und damit den Unterfaden hochziehen. War doch ganz einfach.
Extremtextil empfiehlt auf ihrer Nadel-Garnempfehlungs-Seite für SilNylon und eine Garnstärke von 75 (ich habe 80) eine 90/100 microtex-Nadel. Habe ich nicht und nehme stattdessen eine 90er Jeans aus dem Sammelsurium meiner Frau. Auch diese ist schnell eingebaut, ist alles echt kein Hexenwerk.
Ich nähe erstmal zwei der zu klein geratenen Viertelkreise aufeinander. Die Büroklammern funktionieren schon mal nicht gut.
Von Hand halten bzw. mit einer Wäscheklammer funktioniert es besser. Schnell erwerbe ich 60 bunte Klammern, die mir der große Fluß am nächsten Tag in den Briefkasten spült. Auf die Kleberei mit einem Pritt-Stift habe ich keine Lust und ich will mein heiliges Material auch nicht unnötig mit Stechnadeln befiedern.
In der Zwischenzeit übe ich einen Rollsaum. Ich habe größte Probleme mit der "digitalen" Geschwindigkeit der Nähmaschine. Drücke ich das Fußpedal leicht, summt die Maschine aber bewegt sich nicht, drücke ich etwas mehr, rattert sie urplötzlich los wie die Deutschen wenn sich eine neue Kasse öffnet und ich komme mit Stoff führen nicht hinterher - ein Problem, das sich leider nicht wesentlich bessern sollte.
Auch beim Fadenvernähen habe ich Probleme, da sich beim Umlegen vom Vorwärts- in Rückwärtsgang und umgekehrt Falten bilden. Ich merke, dass ich beim Fadenvernähen im Gerade- statt Zickzack-Stich viel weniger Probleme habe und übernehme das so.
3. Abspannverstärker aufnähen
Jetzt wird es ernst. Etwas aufgeregt wage ich mich an das finale Material. Allerdings nur im Handbetrieb beim Zickzack-Stich (=manuelles Drehen vom Handrad), um das oben beschriebene Problem mit der Geschwindigkeit zu umgehen. Hieß die Anleitung nicht mal quick&dirty Tarp? Quick ist da bei mir gar nichts. Dirty schon eher.
Mal mehr mal weniger gut gelingt mir das Aufnähen der Verstärkungsteilkreise auf der Innenseite des Tarps an den Ecken und Rändern. Ein paar Hantelscheiben helfen ungemein, den Stoff auf dem Tisch zu halten, sodass kein unnötiger Zug auf dem Stoff lastet.
4. Rollsaum nähen
Ich schlage den Saum zweimal um und fixiere den Stoff mit einer Klammer. Das wiederhole ich alle 3 cm. Wieder nichts mit quick. Aber es funktionert gut und ich kann dieses Mal im Geradestich sogar den Segen einer elektrisch betriebenen Nähmaschine genießen. Nachdem die Maschine urplötzlich losrast, muss ich das Gaspedal wieder etwas lockern und komme dann in eine entspanntere Geschwindigkeit.
Ich bin zunächst zufrieden mit der Arbeit. Das Tarp misst jetzt 297 cm x 145 cm an der Außenkante. Ich habe beim Rollsaum doch nur ca. 5 mm pro Faltung eingeschlagen, wieso habe ich denn auf einmal über 10 cm verloren? Ich messe nochmal am First und sehe dort 307 cm. Offensichtlich habe ich den Stoff an der Kante beim Nähen irgendwie "gestaucht".
5. Abspannschlaufen auf Ecken nähen
Ich orientiere mich an wilbos Design und nähe das Band auf den Rollsaum (Zickzackstich).
6. Lifter anbringen
Wieder zurück in den Handbetrieb wechselnd, nähe ich die zwei Vollkreise von außen an das Tarp. Obwohl meine Frau mir unter die Arme greift (sie dreht das Handrad, ich halte und führe die Stoffe) wirft der Stoff beim Schließen des Kreises eine kleine Falte.
7. Schlaufen aufnähen
Anschließend werden auch hier die Abspannschlaufen mit Geradestich aufgenäht. Trotz kleiner Falten bin ich in Summe zufrieden.
7. Lifter nahtversiegeln
Hier ist mir bei der Planung ein Fehler unterlaufen. Ich habe ein Sil-beschichtetes Tarp und PU-beschichtete Verstärker gekauft, da ich keine Sil-Verstärker in der gewünschten Dicke gefunden hatte. Daher auch das Seam Grip + WP, das die Nähte der PU beschichteten Vestärker und die angebrachten Bandschlingen abdichten soll. Ich wollte für mein eines Projekt nicht zwei Nahtversiegler kaufen.
Gleichzeitig dachte ich, dass die Verstärker immer direkt an die Bandschlingen genäht werden. Das führt zu dem Problem, dass ich die Nähte von außen am Verstärker zwar dicht bekomme, aber Wasser seitlich zwischen Verstärker und Tarp eindringen könnte. Erst im Nachhinein lerne ich von @wilbo, dass es wohl auch andersrum geht, also Abspannschlinge auf Tarp und der Verstärker auf der anderen Seite vom Tarp. Dann hätte ich das Ganze von innen abdichten können und bedeutend weniger Wasser sollte (in der Theorie) zwischen Tarp und Verstärker gelangen.
Wilbo rät mir, das Seam Grip + WP stark mit Aceton zu verdünnen, damit es relativ tief in die Naht einläuft und nicht nur oberflächig abdichtet. Ich habe kein Aceton zu Hause und denke an Nagellackentferner. Da auch dieser nicht im Haus ist, weiche ich schließlich auf Spitirus aus und verdünne bis zu einer wässrigen Lösung. Anschließend tupfe ich die Naht großzügig ein.
Von unten sehe ich Flüssigkeitstropfen zwischen dem Verstärker und dem Tarp. Es hat den Abdichter also tatsächlich reingezogen und ich habe wieder Hoffnung auf ein dichtes Dach über dem Kopf.
Die Dichtigkeit muss ich mal noch testen und ggf. doch noch ein Sil-Nahtabdichtungsmittel von innen auftragen.
8. Abspannschnüre
Ich schneide zwei Schnüre mit jeweils 3,0 m ab, und knote ein Ende an die kleinen Plastikkarabiner. Diese hatte ich als leichte und (im Gegensatz zu Handschuhhaken) vermeintlich robuste Anklipsoption gekauft aber war von der kleinen Größe etwas überrascht. Ob die ausreichend stabil sind?
Auf der anderen Seite fädle ich die Line Loks ein und vernkote.
Aufbau
Ich teste im Garten zunächst den Aufbau als Halbpyramide und anschließend noch die für schlechtes Wetter gedachte asymetric holden Konfiguration à la Papa Hiker. Für letztere habe ich den Aufwand mit den Liftern betrieben.
Halbpyramide:
Asymetric holden:
Detailaufnahmen:
Das weißliche am Lifter ist Kreidepulver, das ich in Ermangelung von Talkum auf die Nahtversiegelung gestreut habe, um ein ungewolltes Verkleben zu verhindern.
In 10 Tagen geht es hoffentlich auf eine kurze Tour. Eigentlich sollte es schon am kommenden Wochenende losgehen, aber die Wettervorhersage ist mir für eine Gebirgstour aktuell zu gewittrig.
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groberschnitzer reagierte auf emby in Impressionen von TourenBin vor einigen Tagen zurück vom Dolomiten Höhenweg 2. Leider ohne Zelt, hatte zu viele Bedenken bzgl. Verboten, erwischt werden etc. Ich hätte es mitnehmen sollen. Nächstes mal ist es auf jeden Fall dabei. Dennoch vielleicht einige Bilder vom Trip, war tatsächlich intensiver als gedacht, physisch und mental. Vor allem da der Höhenweg 1 damals recht entspannt und einfach nur "schön" war. Diesmal unter anderem einige Stunden in einen heftigen Sturm geraten, was so ziemlich das schlimmste war was ich je erleben musste, auch außerhalb vom Wandern. "Leider" keine Bilder davon..
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groberschnitzer reagierte auf Steintanz in Impressionen von TourenHardangervidda neulich (Finse nach Kinsarvik):
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groberschnitzer reagierte auf Maalinluk in Schlafsack/Quilt und Isomatte mit HundDeine Frage ist schon etwas älter, aber da ich gerade mit Hund an einem kühlen Tag in der Bretagne im Zelt liege: Für meinen alten und leicht frierenden Hund gab es 2 Varianten: Schlafsack auf und Hund mit rein lassen. Oder Zusatzdecke mitnehmen und Hund zudecken. Die Hundewärmflasche war für mich toll. Aber: Hunde ändern nachts gerne die Position, verlieren die Decke und frieren dann. Wurde oft durch hündischen Vibrationsalarm geweckt. Letztendlich habe ich bei Extremtextil Material bestellt und eine Art Hundeponcho genäht, also eine Decke, die mitwandert, wenn Hund sich bewegt. Habe Apex als Füllung verwendet. Und als Isolierung von unten eine Evazote Matte. Das gibt es auch bei Extremtextil. Kannst überlegen, ob du was Breites für den ganzen Zeltboden nimmst, was im Winter auch für dich sehr nett ist oder nur für den Hund. Für Minustemperaturen habe ich eine alte, günstig erworbene Neo Air S für den Hund eingekürzt (mit Mut, Schere und Bügeleisen). Ein Stück Tyvek bewährt sich übrigens gerade bei Schmuddelwetter sehr gut, um eigenes Schlafzeug vor nem nassen Hund zu schützen!
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groberschnitzer reagierte auf Lugovoi in Die Podusche für unterwegs BidetHier meine Version eines Bidet-Kits. Der Spritzaufsatz ist vermutlich leichter kaum zu machen. In einen Standard-Schraubverschluss (glaube pp28 heißt der) ist mit etwas Feingefühl am obersten Punkt ein Loch mit einem Dremel quer reingebohrt. Um den Wasserfluss zu vergrößern ist auf der Innenseite eine Art Kanal eingefräßt. Es funktioniert für meine Zwecke sehr gut. Der Wasserstrahl ist relativ fein gewählt, da ich früher das Problem hatte bei einem größeren Durchlauf zu viel Wasser zu verbrauchen. Ein deutlich größerer Durchlauf ist auch bei dem Schraubverschluss eher schwierig zu machen. Der Wasserstrahl kommt ungefähr im 90 Grad Winkel, eher sogar etwas spitzwinkliger.
Bis jetzt hatte ich immer eine meiner zwei 1 Liter Trinkwasserflaschen für die Analhygiene verwendet, hat an sich gut geklappt, jedoch missfällt mir dabei das Risiko doch etwas vom Schmutzwasser an oder in die Flasche zu bekommen (egal wie geschickt, das könnte passieren) und zum zweiten wurde es regelmäßig schwierig genug Handdruck aufzubauen wenn die Flasche nicht mehr ausreichend voll war bzw. der PET Kunststoff einfach zu hart ist. Danach Flasche ausbeulen war auch eher nervig.
Daher die Umstellung auf eine dezidierte Bidetflasche. In diesem Fall ein Aliexpress-Modell. 500ml, Standardgewinde, Softmaterial, angeblich weichmacherfrei und Lebensmittelecht (auch wichtig da ich die Flasche zur Not ja doch als Trinkwassercontainer nutzen will).
Gewicht Schraubdeckel: 2gr
Gewicht Flasche: 18gr
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groberschnitzer reagierte auf skybeamer in Schnäppchen-Thread 2.0Für sowas gibt es Einweg-E-Mail-Adressen.
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groberschnitzer reagierte auf FuchsVomWalde in Kungsleden Süd vom 15.09.-01.10.23 in Süd-Nord-Richtung - unter seeeehr nassen BedinungenBei uns ist das andersherum! 😅Ich bin ihr meist zu unruhig. Ich schlaf ja nur auf Schaum und muss mich daher oft drehen. Sie schläft wie ein Stein und toleriert meine Unruhe nur auf Tour, weil es mit mir eben wärmer ist. Daheim geht sie vom Bett runter, wenn ich mich zu oft drehe.
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groberschnitzer reagierte auf FuchsVomWalde in Wandern mit Welpen /HunderucksackHmm, muss ich zugeben, ich bin nicht so ein Fan von dem Vorhaben. No offense. Ich habe die Welpen- und Junghundzeit meiner Cattle-Dog-Dame damals nahezu komplett auf sie eingestellt. Das hieß die ersten 1,5 Jahre vor allem Grundgehorsam und Ruhe lernen und dann erst darüber hinaus geistig und körperlich hochfahren.
Ich frag mich bei so Ausreizungen des Möglichen - die ich zuegegebenermaßen auch gemacht oder mindestens angedacht habe - immer, hat meine Hündin da auch mehr Spaß dran wie ich oder wäre sie im nahen Wald mit mehr Freude dabei.
Ich sehe einfach den Benefit für den Hund nicht wirklich, als Welpe im Hunderucksack rumgetragen zu werden. Abgesehen mal davon, wie hier auch richtig angemerkt wurde, dass die Welpenzeit schon daheim und in der einzugewöhnenden Umgebung aufregend genug ist.
Dennoch habe ich damals auch hier und da ihre Fähigkeiten überschätzt oder wusste sie nicht gut einzuschätzen. Ich habe dann eine große Umhängetasche genommen und sie da halb reingesetzt und mit den Armen gestützt. Klar geht das nur für kurze Strecken, aber wie gesagt, ich würde lange Strecken mit Welpen erst gar nicht planen. Jedenfalls hat man so immer eine gute Tuchfühlung dazu, wie es dem Hunde so geht.
Da ich aber nicht urteilen will, auch was Konstruktives: Ich fänd dann eine Wagenlösung besser. Zumal man damit auch Fahrradanhänger üben kann.
Ich benutze mittlerweile den Burley Travoy als Hunde-Fahrrad-Anhänger, auch mit Hinblick auf das höhere Alter meiner Hündin. Denn wenn sie mal eines hoffentlich fernen Tages nicht mehr so kann, kann ich den Anhänger auch als Handwagen nehmen.
Auch wenn man mit so einem Wagen, wie er auch prinzipiell vierrädrig bei Kleinkindern gern zum Einsatz kommt, nicht gerade durch die sächsische Schweiz kraxeln kann, ist auf einfacheren Wegen bestimmt gut Strecke zu machen. Auch halbwegs komfortabel für einen Welpen.
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groberschnitzer reagierte auf Carsten K. in Großes 1P Zelt gesuchtDas dürfte wohl das "Naturhike Cloud Up 1/2" sein. Gab es vor kurzem für ca 100 Euronen bei Amazon.
Ich glaub @Jever hat sich eins geholt. Ich denke er kann dir mehr dazu sagen.
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groberschnitzer reagierte auf zopiclon in Wandern mit Hundbei körperlichen Eigenschaften, vorallem der Gestalt.
Das Wesen wird nur wenig aus der Rasse bestimmt, nur ca zu 1/10:
https://www.science.org/doi/10.1126/science.abk0639
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groberschnitzer reagierte auf Lolaine in Auf Madeira durch die WolkenLinks zur Vorbereitung (Stand Januar 2023)
EIN möglicher Weg um sich seine Tour je nach verfügbarer Zeit, Kondition, Verfügbarkeit der Camps und Wegestatus zusammenzustellen. Ich habe doch recht lange gebraucht um hier noch durchzublicken. Die Info habe ich größtenteils aus diesem Faden bzw. aus Infos der geposteten Links (Danke an diese Mitglieder!), einzelne selbst recherchiert. Ob man hier einen neuen Faden machen sollte zur Tourenvorbereitung soll ein Moderator entscheiden.
https://hiking.waymarkedtrails.org/#?map=13.0/32.7544/-17.0385
Übersicht der offiziellen markierten Wanderwege
https://ifcn.madeira.gov.pt/atividades-de-natureza/percursos-pedestres-recomendados/percursos-pedestres-recomendados.html#
Liste der offiziellen Wanderwege und Status (Offen/Geschlossen)
https://lebedraussen.de/madeira-trekking-campingplaetze-zelt-individuelle-wanderreise/
Übersicht des klassischen Ost-West Weges, Lage und Beschreibung der einzelnen Camps
https://www.alltrails.com/explore/map/madeira-entdecken-in-12-tagen
Übersicht einer 12-Tage Route mit Informationen
https://www.madeira.gov.pt/drj/pt-pt/Estrutura/DRJ/Areas/Centros-de-Juventude
Staatliche Jugendherbergen zur günstigen Übernachtung (u.a. Porto Moniz)
https://www.madeiracamping.com/
Übersicht der buchbaren Camps
https://simplifica.madeira.gov.pt/
Seite für die Info bzgl. Verfügbarkeit und Reservierung der Camps
Kurzanleitung: Auf Deutsche Sprache umstellen, registrieren, einloggen, unter "Profil" alle notwendigen Felder ausfüllen, unter "Landwirtschaft/Umwelt/Fischerei" / "Campinglizenz" die Camps buchen, der Rest ist selbsterklärend.
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groberschnitzer reagierte auf Jever in Impressionen von TourenSchon etwas her, aber schöne To(rto)ur: - Lischana Ebene mit Biwak.
Tourdaten: 2 Tagestour, insgesamt 18h, 41km Strecke, 4100Hm rauf, 4100Hm runter, über längere Strecken T5, Schlüsselstelle T6 über insgesamt 14 3000er (Plazer, Sesvenna, Foratrida, Muntpitschen, Rims, Cristana, d'Immez, P3026, Cotschen, L'Aua, 3x San Jon, Lischana) und zwei weitere knapp darunter. Wem das nicht reicht, der kann mit Triazza und Madlain noch zwei oben drauf packen, aber dann wird es lang. Wasser ist am Grat Mangelware, meine 1.5L waren knapp bemessen.
Start in S-Charl
Ab hier weglos zu dem Gipfel rechts im Grat (Mot da L'Hom)
Und ab jetzt immer dem Grat entlang
Piz Sesvenna in Sicht
Sesvenna
weiter am Grat
Abstieg nach Muntpitschen (T5)
rettende Tankstelle unterwegs - die 1.5L waren längst aufgebraucht
weiter am Grat (Rims, Cristana)
Abstieg zum Lajet Lischana (hinterer See) und weiter
Abendstimmung unterwegs
... und weiter am Grat
Sonnenuntergang am Biwakplatz
6 Uhr - los geht's. Lagerplatz ohne Wasser, der See war weg.
Einstieg in den Grat zu den drei San Jon, mit Piz San Jon Dadaint im Bild
Verbindungsgrat, hinten die Felskanzel der zweite San Jon
Blick zurück zum Dadaint
San Son d'Immez, wird von hinten bestiegen
Schlüsselstelle - die Kante runter (T6)
Abstieg zur Lischanahütte, hier fliegen einem dauerhaft ein paar Kubikmeter Felsen um die Ohren beim Abstieg.
Cap. Lischana
Zahmer Weg zum Piz Lischana
Piz Lischana (Gratende)
Noch kurz über die Ebene
runter ins Tal und dem Wald entlang bis S-Charl
Bus
Und weil man da den Überblick verliert - Karte. Rot Tag 1, orange Tag 2
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groberschnitzer reagierte auf whr in PCT 2023What is Mars, compared to Jupiter ...
Die CYTCer sind eh von einer anderen Welt.
Nochmal vielen Dank für die Erfahrungen.
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groberschnitzer reagierte auf Mia im Zelt in 4 Monate auf dem Panorama-Fernwanderweg Sentiero Italia - Apennin-Halbinsel & Sizilien@J_P Job gekündigt.
@Matthias Das Profil war schon vorher ziemlich flach geworden. Doch wenn die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort so begrenzt sind, schiebe ich den Ersatz der Schuhe auch mal vor mich her.
@TopperHarley In welchem Teil vom Apennin möchtest du denn eine Tour machen? Dieses Gebirge ist schließlich etwa 1500km lang.
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Toskana und Emilia Romagna
--> Passo Cento Croci - Bocca Trabaria
--> 394 Kilometer & 15500 Höhenmeter
--> 14 1/2 Tage
Der Ruhetag in Varese Ligure tat richtig gut. Da ich ein paar Tage zuvor meine Sonnenbrille verloren hatte, musste ich mir in dem Dorf eine neue kaufen. Zur Auswahl hatte ich nur eine mit 15€ überteuerte und billige. Diese hielt auch nicht sonderlich lange, denn die Beschichtung rieb sich rasch ab und die Sonnenbrille musste im weiteren Verlauf der Tour erneut ersetzt werden.
Der Sentiero Italia verläuft immer an der Grenze zwischen der Toskana und Emilia Romagna und wechselt immer wieder zwischen beiden Regionen hin- und her. In diesem Abschnitt verläuft der SI zu 90-95% gleich mit der "Grande Escursione Appennica", die auch markiert ist. Noch häufiger sind allerdings die Markierungen vom E1, der in diesem Abschnitt außerordentlich gut markiert ist. Die Markierungen vom Si findet man selten, eigentlich nur dann, wenn der Weg anders verläuft als die GEA.
Ab Varese Ligure erfolgte für mich der längste Resupplyabstand auf dem ganzen Trail, denn ich musste für sechs Tage Lebensmittel einpacken. Zusammen mit 3,5 Litern Wasser wog mein Rucksack mehr als 12kg. Viel zu schwer für dieses Modell, wie ich spätestens dann feststellen musste. So richtig auf der Hüfte lag das Gewicht nicht und an dem ersten Tag taten ständig meine Schultern weh. Dies führte zu zahlreichen kurzen Pausen, einfach um den Rucksack absetzen zu können. Auch war es eine Motivation viel zu essen, um das Gewicht zu erleichtern.
Natürlich ging es anfangs fast nur bergauf - das ist ja irgendwie immer so. Zumindest führte der Weg überwiegend durch schattigen Wald, was bei den sommerlichen Temperaturen ganz angenehm war.
Am nächsten Tag ging es dann in die Berge - aber nicht für ein paar Stunden, sondern für mehrere Tage. So lange sollte ich oben auf baumlosen Hängen und über aussichtsreiche Gipfel wandern. Doch zuerst musste ich noch den Passo della Cisa überqueren - ein bei Motorradfahrern sehr beliebten Pass. So beliebt, dass es mir vorkam, als würde dort eine Großveranstaltung stattfinden. Die Auswahl in den kleinen Läden am Pass war sehr bescheiden.
Die Landschaft war nur kurz "toskanatypisch", danach ging es bergauf in die Berge. Zuerst noch durch Wald, welcher bald mit Gras und Heidelbeeren bewachsenen Hängen wich. Diese verführten ebenfalls zu vielen kleinen Pausen. Da die Tage noch sehr lang waren, musste ich mich nicht zu sehr beeilen um mein Tagespensum zu schaffen.
Die Pfade führten häufig oben am aussichtsreichen Grat oder durch breite Hochtäler und waren oftmals sehr steil, doch selten schwierig. Da die Sonne mehrere Tage am Stück durchgängig schien und Wolken nur zu Dekorationszwecken am Himmel zu finden waren, war es schwierig einen schattigen Platz für eine längere Pause zu finden. Der Versuch mit meiner 3mm-Evazote Schatten zu erzeugen, misslang aufgrund des Windes. Auch wenn die Wetterapp für die Talorte immer noch Temperaturen um 30 Grad anzeigte, fand ich es hier deutlich angenehmer als in Ligurien. Die Berge sind etwas höher und zudem wirkte der leichte Wind erfrischend.
Eine besondere Erfrischung aber waren die Bergseen, die es in diesem Abschnitt gab. Nach einem Bad fühlte ich mich frisch und sauber - zumindest bis der nächste Anstieg erfolgte. Die Anstiege waren meistens sehr steil aber nur ein paar hundert Höhenmeter lang. Trinkwasser konnte ich häufiger auffüllen als in Ligurien. Neben den Bergseen gab es auch ein paar Bäche.
Der Skiort Abetone liegt ein klein wenig abseits vom Trail, doch nach fast sechs Tagen ohne Einkaufsmöglichkeit gibt es keine Alternative. Auf eine Übernachtung verzichtete ich, da die Hotels dort mit über 100€ pro Nacht sehr teuer waren. Anschließend ging es natürlich mal wieder viele Höhenmeter steil bergauf.
Im Gegensatz zu Ligurien waren hier deutlich mehr andere Wanderer unterwegs. Auf vielen Gipfeln teilte ich mir die Aussicht zusammen mit italienischen Wanderern. Da die Italiener selten Englisch sprechen erfolgten Gespräche mit Händen und Füßen - auch wenn ich vor Beginn meiner Tour ein paar Worte Italienisch gelernt hatte. Zudem sah ich in diesem Abschnitt auch ein paar Pfadfindergruppen, die sich mich sehr großen Rucksäcken die Berge hochschleppten. Südlich von Toskana und Emilia Romagna sah ich sie nicht mehr.
Die meisten Nächte zeltete ich wild oder neben verschlossenen Hütten. Einmal sah ich dabei einen ganz besonders imposanten Sonnenuntergang.
Immer wieder sah ich Plätze, die wie inoffizielle Zeltwiesen aussahen. Neben flachen Stellen mit plattem Gras gab es auch einige Feuerstellen.
Eine Nacht verbrachte ich in einem Rifugio, nachdem ich dort mehrfach angerufen hatte. Interessanterweise sah ich auch neben den Rifugios immer wieder ein paar Zelte stehen. Nach der Nacht im Rifugio passierte ich meine erste Schafsherde. Da diese eingezäunt direkt neben einer Forststraße in Laufweite von zwei Berghütten weidete, machte ich mich zunächst keine Sorgen. Die Herdenschutzhunde entdeckten mich (und ich sie) erst, als ich schon fast an der Herde vorbei war. Bevor ich reagieren konnte, hatte bereits ein Hund zugebissen. Zum Glück traf er nur mein Hosenbein. Geschockt und zitternd machte ich mich auf den Weg. Die weiteren Herden in diesem Abschnitt waren zum Glück weiter weg oder wurden von menschlichen Schäfern begleitet.
Im Dorf Pracchia nahm ich den Zug und fuhr in die Stadt Pistoia, wo ich ein Ruhetag im Hotel machte. Auf dem Trail selber war es schwer eine Unterkunft zu bekommen, da im August ganz Italien Ferien hat und die meisten Hotels & B&Bs restlos ausgebucht sind. Übrig bleiben nur noch ein paar teure Hotels oder die Städte. Das Hotel weigerte sich meine Wäsche zu waschen. Dies sollte mir in Italien noch häufiger passieren. Zwar gibt es in vielen Ortschaften Wäschereien mit Selbstbedienungswaschmaschinen, doch wenn die Anleitung nur auf Italienisch ist, kann dies tückisch sein.
Südlich von Pracchia führt der SI wieder vermehrt durch bewaldete Abschnitte und es sind auch weniger Touristen unterwegs als zuvor. Trotzdem gibt es immer wieder tolle Aussichten, da die Pfade gerne an Hanglagen verlaufen. Die Einkaufsmöglichkeiten nehmen ebenfalls zu, was den Rucksack merklich erleichtert.
Auch das Wetter wurde angenehmer, gab es doch den ein oder anderen erfrischenden Schauer. Die Gewitter waren jedoch nie gefährlich, da die dichten Buchenwälder einen guten Schutz boten.
Rund um das Dorf Varghereto, wo ich eine Nacht im sehr empfehlenswerten Astro Camp zeltete, wurde die Landschaft richtig spektakulär. Zwar war die Landschaft immer noch stark bewaldet, doch die grauen Hügel aus feinem grauen Gestein sahen sehr interessant aus. Gesehen habe ich so eine Landschaft sonst noch nirgendwo in Europa.
Zumeist hatte ich diese Pracht auch noch für mich alleine. Auch die Berggrate bestanden manchmal aus diesem Gestein.
Bocca Trabaria ist eine Passstraße, die bei Motorradfahrern beliebt ist, aber für Wanderer nichts zu bieten hat. Es gibt nicht mal eine Bar oder ein Restaurant. Doch hier endet der Abschnitt in Toskana und Emilia Romagna, denn die Region Marken beginnt dort.
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groberschnitzer reagierte auf Mia im Zelt in 4 Monate auf dem Panorama-Fernwanderweg Sentiero Italia - Apennin-Halbinsel & SizilienHallo
vor wenigen Tagen habe ich meinen Thruhike auf dem Sentiero Italia (kurz: SI) beendet und möchte hier von meinen Erfahrungen auf diesem doch noch sehr unbekannten Trail berichten. Nach und nach werde ich zu den einzelnen Abschnitten meiner Wanderung schreiben. Meine Infos zur Planung der Wanderung habe ich von dieser sehr informativen Website bezogen. Dort findet man GPX-Tracks, Tipps zu Unterkünften und Beschreibungen der Tagesetappen. Der komplette Sentiero Italia ist 7850km lang und kann grob in vier Bereiche unterschieden werden: die Alpen, die Apenninhalbinsel sowie die Inseln Sardinien und Sizilien. Ich bin im Örtchen Garessio im Piemont gestartet und auf dem Festland bis Reggio Calabria. Somit habe ich die Apenninhalbinsel von Nord nach Süd durchquert. Von Reggio Calabria aus bin ich mit der Fähre nach Sizilien gefahren und habe dort meine Wanderung in Trapani beendet.
Hier ein paar Daten:
Zeitraum: 19.07.-21.11.2022
Von/Bis: Garessio - Trapani
Kilometer: 3111 km
Höhenmeter: 119.700 hm bergauf
Nächte: 126 (80 im Zelt, 32 in B&Bs, 8 in Biwakhütten, 3 in Rifugios und 3 auf Campingplätzen)
Ruhetag: 9
Durchwanderte Regionen: Ligurien, Toskana, Emilia-Romagna, Umbrien, Marken, Latium, Abruzzen, Molise, Kampanien, Basilikata, Kalabrien und die Insel Sizilien
Kurze Zusammenfassung:
Der Sentiero Italia führt durch grandiose und oftmals gleichzeitig einsame Berglandschaften über Wege, die meistens mehr oder weniger gut markiert sind. Nicht nur aufgrund der Höhenmeter ist der Weg anspruchsvoll, auch der Weg selber hält einige Herausforderungen bereit. Obwohl Italien ein dicht besiedeltes Land ist, führt der SI überwiegend zivilisationsfern und bietet somit tolle Naturerlebnisse. Alle paar Tage führt der Weg durch pittoreske Dörfer und seltener durch Städte, in denen man Lebensmittel einkaufen kann. Dort hat man, wenn man eine Unterkunft findet, auch die Möglichkeit einen Ruhetag einzulegen.
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groberschnitzer reagierte auf hwq in Wanderwege in Deutschland - eine FrageAch nicht schlecht, das ist ja praktisch, kannte ich noch gar nicht.
Dann kann ich ja mal der Vollständigkeit halber hier die Verzeichnisse ergänzen, die ich so nutze, um Hütten zu finden:
1. ODS-Schutzhüttenverzeichnis
https://umap.openstreetmap.fr/de/map/ods-schutzhuttenverzeichnis_568676
Man kann auch selber Hütten ergänzen: https://www.outdoorseiten.net/vb5/forum/tourenvorbereitung/tourenvorbereitung-d-a-ch/3025716-eintragen-von-hütten-für-die-schutzhüttenkarte
2. Outdoor-Karte
https://www.outdoor-karte.de/karte
3. CampWild
https://map.campwild.org/
4. Komoot
https://www.komoot.de/plan/?sport=hike
Da muss man aber eher gezielt suchen, weil alle Punkte gleich aussehen, ob nun Hütte, Sehenswürdigkeit oder sonstwas. Eher als Ergänzung zu anderen Verzeichnissen geeignet.