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Ultraleicht Trekking

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swift

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    swift hat eine Reaktion von Mika erhalten in Warum eigentlich Müsliriegel?   
    Gerade wegen dem Zucker!
    Wenn ich unterwegs bin, lauf ich gern mal 40km pro Tag. Da brauch ich Enegie und die schnellste Form von Energie ist nunmal Zucker.
  2. Gefällt mir!
    swift reagierte auf Maik_F. in APEX Quilt - Schritt für Schritt   
    Habe die freien Tage genutzt, mich an die Nähmaschine gesetzt und habe zum Start ins neue Jahr den Quilt nach der Anleitung von @micha90 genäht.
    Aussen das 0.66 Taffeta von Ripstop by the Roll, gefüllt mit 133 Apex von Extex. Hab mich ziemlich genau an die Schritt für Schritt Anleitung gehalten und es hat echt sehr gut geklappt. Hat 2 Nachmittage in Anspruch genommen. Nur das Steppen der Innenseite habe ich übersprungen. Das Apex hatte sich bei der ersten Naht total verzogen. Muss ich wohl etwas besser auf das Teil Acht geben.
    Am Ende bringt der Qulit 516g auf die Waage.
    Danke für die tolle Anleitung, hat sehr viel Spaß gemacht danach selber aktiv zu werden!


     
     
  3. Gefällt mir!
    swift reagierte auf zeank in APEX Quilt - Schritt für Schritt   
    *tada* 
    der wahrscheinlich am hässlichsten zusammengenähte Quilt der Welt. 

    Als Innenstoff habe ich 
    https://www.extremtextil.de/ripstop-nylon-fallschirmseide-rohgewebe-36g-qm-2-wahl.html
    genommen und dabei übersehen, dass die Rollenbreite nur 122cm beträgt. So blieb mir eigentlich gar nichts anderes übrig als ihn direkt auf das Apex (133er) zu nähen und dann den Aussenstoff einmal aussen rum. Was angesichts meiner unzureichenden Nähfähigkeiten alles andere als schön wurde. Ich muss dringend auch mal lernen mit Stecknadeln abzustecken etc. ... 
    Nichtsdestotrotz ist das Ding trotzdem brauchbar, kuschlig warm und ich bin zufrieden.
    Nach dem Foto kamen noch ein paar Haken, Schlaufen und Ösen dazu (Kordel am Hals, Gummiband zum Festklipsen an der Matte und Klett zum zumachen). Gewicht insgesamt dann bei 545g inklusive extra warmer Fussbox (doppellagig). 
  4. Gefällt mir!
    swift reagierte auf Gast_b in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    ...wenn dich das Sortiment von Globetrotter kalt läßt :- ]
    Gesendet von unterwegs.
  5. Gefällt mir!
    Heute (also 2 Tage nach meinem Anruf) kam ein kleines Päckchen an. In unserem Haus war man sich einig:  das könne nicht die Jacke enthalten, mit der ich alle verrückt gemacht habe. Warse aber.
    Bestellt habe ich die Climalite Fullzip Lady in Größe L, und das ist auch gut so. Sie spannt nirgends, es passt auch noch eine Schicht mehr drunter (falls es mal wirklich kalt sein sollte), reicht über den Hintern, und für die Mitte brauchts, obwohl tailliert, keine Wespentaille. Sitzt gut, sieht gut aus. (Zur Größeneinordnung: Ich bin 1.63, habe eine große Rumpflänge für diese Größe, bin eher weiblich gebaut und bringe 66 kg auf die Waage).
    Die Frauenjacke ist in L unten am Abschluss weiter als die Männer-S, die ich probetragen durfte, und hat dort kein elastisches Einfassband als Abschluss, sondern einen Gummizug im Tunnel. Ich denke: hübscher, aber sicher etwas schwerer.
    An den (langen) Ärmeln elastisches Einfassband als Bündchen; kann man prima bis zum halben Unterarm hochschieben zur Temperaturregelung; höher in Richtung Ellenbogen wird das Gummiband sehr eng.
    Es gibt nur zwei Reißverschluss-Taschen - nicht riesig, aber für mich von der Größe gut ausreichend: Dicke Handschuhe passen rein, oder meine Hände; das Telefon, Taschenlämpchen und -messerchen auch. Groundhogs? Nur wenn die Handschuhe nicht drin sind. Keine Innentasche, also nur eingeschränkt großstadtgeeignet (wie bei so vielen Damenjacken, aber viele Frauen wollen wohl nicht mit einseitig erhöhter Brust herumlaufen).
    Auf den Schultern ist der Außenstoff fürs Rucksacktragen verstärkt.
    Ein echtes Manko aus meiner Sicht ist, dass die Kapuze, anders, als es in der Cumulus-Beschreibung steht, nicht immer eine uneingeschränkte Sicht gewährleistet. Es fehlt nämlich der Gummizug am Oberkopf (den es beim Männermodell und auch bei einigen der Daunen-Frauenjacken gibt). So etwas stört / gefährdet beim Radeln doch sehr.
    Und wie ich damit umgehe, dass meine FroggToggs-Regenjacke, auch Größe L, ca. 5cm kürzer ist als die Climalite, muss ich mir noch überlegen. Wahrscheinlich muss ich die Climalite dann in die Regenhose stopfen.
    Und das Gewicht? Meine Waage sagt: 299g. Zum Lieferumfang gehört noch ein kleines Beutelchen, das weitere 12 g wiegt.
     
     
     
  6. Gefällt mir!
    Für mich ist eine Synthetikjacke a la Cumulus tatsächlich ein Must-Have - und ist bei jeder meiner Langstreckentouren dabei. Wenn Du so eine lange Strecke wie PCT oder CT mit so großen möglichen Temperaturschwankungen planst, dann ist eine leichte Synthetikjacke quasi Deine "Lebensversicherung" für den Kälte-Extremfall. Und sie ist die flexibelste Lösungsmöglichkeit, denn gerade Cumulus bietet die größtmögliche Wärme bei geringstem Gewicht und Packmass. Für mich ist die Synthetikjacke immer gesetzt - und je nach zu erwartendem Klima füge ich dann noch mehr oder weniger viele Fleecepullover hinzu. Einen Fleecepulli kannst Du unterwegs aber immer irgendwo billig dazukaufen oder auch einfach wegschmeißen (sprich hiker box).
    PS: Ich hatte vorher die Montbell Thermawrap und eine Berghausjacke. Den Hinweis auf die noch leichtere Cumulus habe ich auch hier aus dem Forum bekommen und sofort mit großem Erfolg umgesetzt!
  7. Gefällt mir!
    swift reagierte auf astarte in cumulus climalite full zip - must have oder nice to have   
    Ich hab ne Daunen(oder halt Kunstfaser) jacke inzwischen als Fleeceersatz - wenn mal Pause ist, kann ich sie bei Kälte in den Bergen oder Wind überziehen, ohne gleich das Schlafset zu bemühen. Am Feuer kann sie geöffnet werden (Körpervorderseite ist ja immer heiß und Rücken kalt) und ich hab Wärme hinten. Wenns dann unter 0 Grad wird zieh ich sie im Bivi und Schlafsack an (meist noch in kombi mit Daunenhose) - erspart mir nen dickeren Schlalsack und Mütze). Kurz gesagt: ist die Daunenjacke für mich ein Universalteil geworden, das ich auf jeder Tour dabei habe, weil das Packmaß unschlagbar ist. Ob es jetzt ne Cummulus sein muss ist sicher individuell, aber Kleidung ist nun mal auch die zweite Haut, und in der soll man sich wohlfühlen.
  8. Gefällt mir!
    Absolut! Was Du beschreibst, ist seit Jahren mein Standard-Setup. Ich habe die Cumulus-Jacke ohne Kapuze und die ist vom Verhältnis Gewicht/Wärmeleistung der absolute Knüller. Bei mir ist die jetzt immer dabei!
    Wie schon die anderen geschrieben haben ist sie zum Laufen selbst in der Regel zu warm. Aber gerade auf dem CT hast Du nachts ziemlich kalte Temperaturen, und da ist die Jacke der ideale "Boost", um nachts noch zu kochen oder auch zum Schlafen. Von mir absolute Kaufempfehlung!
  9. Gefällt mir!
    swift reagierte auf Tie_Fish in Germany Trail / Deutschlandweg   
    Wenn ich das so lese, braucht Deutschland (nicht "Germany"!) einen Rundwanderweg - Nord-Süd- oder Ost-West- oder Pilgerpfade haben wir ja wie bekloppt, aber einen alles abdeckenden Weg nicht.
    Wenn der Harz nicht dabei ist, ist es auch kein Deutschlandweg! Was würde Heinrich Heine dazu sagen?
  10. Gefällt mir!
    swift reagierte auf questor in Germany Trail / Deutschlandweg   
    Hmm, wenn das so kompliziert ist, bliebe mir ja nur der Gedanke, das ganze Guerilla-mäßig zu beginnen. Name, Strecke online, gpx track und genug Infos online und Werbetrommel bei Gleichgesinnten in aller Welt rühren. Und wenn man so richtig wander-subversiv unterwegs ist, Wegmarkierungen Marke self-made dazu.
    Und dann hoffen, das der Weg so populär wird, dass es irgendwann Bewegung gibt, das ganze offiziell in Form zu gießen (was wohl der deutlich utopische Teil dieser selbstorganisierten Trailutopie von unten wäre)
  11. Gefällt mir!
    swift reagierte auf Freierfall in Germany Trail / Deutschlandweg   
    @eric So ein Kontrast kann durchaus nett sein, aber IMO nicht 3-4 Tage am Stück. Wobei ich eigentlich Lust hätte, mal durch den fetten Braunkohletagebau hier in der nähe zu Wandern. Postapokalyptische Wüstenlandschaft mitten in NRW. 
    Das Problem an den "Mittelgebirgswanderwegen" ist andererseits, dass die alle gleich aussehen. Laubmischwald, Fichtenmonokultur, kleinerer Hügel, Feld, Dorf, repeat. Um sowas längere Zeit am Stück zu wandern muss man hart im nehmen sein. Und ich wandere *gerne* in den Mittelgebirgen. Aber einen Trail durch Deutschland auf diese Art und Weise?
  12. Gefällt mir!
    swift reagierte auf Lightlix in Ein allerletzter Rucksack   
    Genau wie die beiden Quilts über die ich eben schon geschrieben habe, wurden jetzt auch beide Myog Rucksäcke 2 Wochen lang etwas intensiver als mal kurz am Wochenende benutzt. Kleiner Praxistest hat folgendes ergeben:
    Beide Rucksäcke haben gut funktioniert und keine Probleme gemacht. Volumen ist bei beiden Rucksäcken ausreichend, um mit dickem Apex Quilt und Essen für 5-7Tage unterwegs zu sein. Daher eigentlich gut. Tragekomfort bei bis zu ca. 10-12kg war durchweg gut, insbesondere dank des Hüftgurts. 25mm Gurtband ist perfekt: nicht zu dünn, aber immer noch deutlich leichter als irgendwas aus Mesh. Am DxG Pack sind außer Dreck überhaupt keine Nutzungsspuren zu erkennen. Nähte haben alle gehalten, nichts hat sich aufgezogen oder so. Bei längerem Regen hat das DxG natürlich merklich mehr Wasser aufgenommen und in den Rucksack gelassen als das TPU Nylon. Der TPU Nylon/Zeltbodennylon Pack hat sich ebenfalls super bewährt. Insbesondere der Zeltboden als Boden des Rucksacks hatte mir etwas Sorgen gemacht, schließlich wird der Rucksack ja voll beladen mit seinem ganzen Gewicht darauf auf steinigem/spitzem Untergrund abgestellt. Hat aber super gehalten, kein einziges Löchlein. Das Polyamidnetz des TPU Rucksacks hat ein kleines Loch abgekommen, wie weiß ich nicht:
    Außerdem hat eine Außentasche des TPU Packs auch ein winziges Loch abbekommen:
    Ansonsten ist das TPU Nylon als Material toll, vor allem, weil komplett wasserdicht. Lediglich für die sehr exponierten Außentaschen werde ich wohl etwas stabileres nehmen. Was die Features der Rucksäcke angeht, hat sich fast alles so bewährt: Verschluss über Rolltop und Kordel zum komprimieren ist top. Die Seitentaschen werde ich evtl. beim nächsten Rucksack einfach begradigen, also keine nach vorne abfallende Oberkante. Dadurch könnte man die seitlichen Schnürungen, die eigentlich nur dem Fixieren von Stöckern und Wasserflaschen gedient haben, auf eine einzige (elastische?) Kordel parallel zum Taschenrand weiter oben reduzieren. Die Fronttasche aus Polyamid hat trotz kleinen Materialdefekts den besseren Eindruck als Polyester gemacht. Elastischer, angenehmer in der Hand, leichter, billiger. Die Fronttaschen könnte man durchaus wieder um 20cm oder sogar 20cm in der Höhe kürzen. Mehr brauchts einfach nicht, auch wenn es ganz nett ist, so eine große Fronttasche zu haben. Zusammenfassung: demnächst werde ich nochmal zwei weitere Rucksäcke mit etwas minimalerer Ausstattung und eventuell einem Tick weniger Volumen in Angriff nehmen. Einen aus TPU Nylon und einen eventuell aus X-Pac, mal gucken
  13. Gefällt mir!
    swift hat eine Reaktion von Stromfahrer erhalten in Ladegerät für AA-Akkus mit USB-Eingang   
    Guck dir mal die Ladegeräte von Liitokala an. Die sind recht leicht, lassen sich mit microUSB laden und entladen (Powerbank), funktionieren zuverlässig, gibts als 1-, 2- und 4-Schacht-Version und sind auch nicht gerade teuer (<10€).
  14. Gefällt mir!
    swift reagierte auf Roldi in Braucht man gegen Zecken ein Innenzelt?   
    Bei meiner 2monatigen  Deutschland-Nord-Süd-Wanderung hatte ich trotz "nur Tarp" keine einzige Zecke (obwohl mich diese Sch...viecher sonst eher mögen). Ob's an diesem Setup lag?
    - Helle lange Trekkinghose, mit Nobite getränkt,
    - GG-Polycro-Groundsheet mit 20 cm breitem Rundum-Rand aus Soft-Tyvek, imprägniert mit einem Insektizid (z.B. Paral).
    Entweder ist diese Kombi die perfekte Tarp-Anti-Zecken-Waffe ODER ich hatte einfach nur Glück ..
  15. Gefällt mir!
    swift reagierte auf micha90 in MYOG sub100 Cuben Tarp   
    Ein leichtes Hallo!
     
    nachdem ich neulich meinen Prototypen aus Gleitschirmnylon vorgestellt hatte, war ich davon so begeistert, dass ich nicht länger warten wollte und fix drei Laufmeter Cuben von ExTex hab kommen lassen
     
    Das war das erste mal, dass ich mit Cuben gearbeitet habe, fand es aber ehrlich gesagt, garnicht so schlimm. Das Kleben der Verstärkungen ist nur ziemlich Zeitaufwändig, aber von der Handhabung her nichts übermäßig kompliziertes.
     
    Materialien:
    Cuben 19g/m²: 3,2lfm (oliv) Cuben Transferklebeband 2,5cm: 4m Polyamid Gurtband 10mm: ca 60cm Polyamid Gurtband 15mm: ca 10cm Dyneema Leine 1,25mm: 7,5m 1x Clamcleat Lineloc gesamte Kosten: etwas über 100€ für das Material Herstellung:
     
    Die Verarbeitung ist wie beim vorherigen Tarp recht simpel, da es nahezu keines Zuschnittes bedarf.
    Das Material habe ich begradigt (Meterware kommt leider selten mit ner geraden Schnittkante..) und die 3m abgemessen. Mit der (normalen Haushalts-)Schere lässt sich Cuben schwer schneiden, mit einem scharfen Cuttermesser geht es besser. Aus den überschüssigen 20cm Material habe ich dann 15x15cm große Quadrate ausgeschnitten um daraus die Verstärkungen herzustellen. Die 4 Quadrate jeweils mit dem Transferklebeband bekleben, so dass die gesamte Fläche damit bedeckt ist. Danach wurden die Quadrate noch einmal diagonal geteilt, so dass 8 Dreiecke entstanden. Danach die Schutzschicht des Klebebandes entfernen, aber nur einen Streifen nach dem anderen, so dass die Verstärkungen Stück für Stück aufgeklebt werden können (und man nich einen großen Klebrigen Flicken hat, den man schlecht Handhaben kann) Jeweils in jede Ecke und mittig an jeder Seite eine Verstärkung aufkleben An der Verstärkung, die später die Stockaufnahme bekommt, habe ich zusätzlich noch einen kleinen Flicken extra aufgeklebt um etwas mehr Material zu haben Rings herum umsäumen an jede Verstärkung ein Stückchen Gurtband nähen, das etwas breitere, größere Stück wieder an die Verstärkung mit der Stockaufnahme Leinen dran Fertig! Der ganze Prozess hat insgesamt etwa 4 Stunden beansprucht. Geklebt habe ich alles an einem Abend und am nächsten Morgen die Näharbeiten erledigt.
     
    Das Ergebnis:
    Kompaktes Ein Personen Tarp Maße: 136x298cm (aufgrund der 138cm Materialbreite des Cubens) Gewicht: incl Abspannleinen 96,4g (nackt 87,7g) und somit endlich unter 100g!  
    Dazu passend musste ich auch die Heringe abspecken, die sonst unverhältnismäßig schwer wirkten. Mein Setup besteht für dieses Tarp jetzt aus
    4 LaBu Titannägeln(15x0,3cm, je 5,5g) 1 GG Titannagel(19x0,3cm, 7,2g) 3 Terranova Titannägeln (13x0,2cm, je 2,2g) Das sind insg noch 38g incl Packbeutelchen.
     

    Als Größenvergleich: der Cumulus Quilt ist extralang (eine Kammer mehr als Standard)
    Ich habe mit meinen knapp 1,90m keine Platzprobleme!
     

    Ansicht von der Seite: das Profil ist flach und windschnittig
     

    Die mittlere Leine hebt das Tarp an und zieht es ein wenig nach außen, so dass gute Ventilation und ein Stück mehr Raum entstehen.
     

    Fußraum: genügend!
     

    Kopfraum: ein wenig flach, aber ausreichend.
     

    geklebte Verstärkung
     

    natürlich 100% wasserdicht
     
     
     
    Ich hoffe euch gefällts!
     
    Schöne Grüße
    Micha
  16. Gefällt mir!
    swift reagierte auf Stromfahrer in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Ich bin seit 2012 mit Solarpanel unterwegs. Inzwischen nehme ich auch kein Netzteil mehr mit.
    Anfänglich war das Solarpanel eine erzwungene Wahl, weil ich in der kalifornischen High Sierra nicht mit Steckdosen planen konnte, gleichwohl aber mit Sonne rechnen dürfte. Heute nutze ich Solarpanels ab gewisser Tourdauer aus Überzeugung, weil ich das Maß an Freiheit schätze, mich nicht an der Verfügbarkeit von Steckdosen orientieren zu müssen und mich dennoch nicht bei der Benutzung meines Smartphones einschränken zu müssen. So, wie ich Esbit mag, weil man die Brennstofftabletten jederzeit abzählen kann und immer weiß, ob es reichen wird, so erlaubt mir das Solarpanel, (fast) immer zu wissen, dass ich genug Strom haben werde.
    OT: In diesem Thread will ich nicht die Frage diskutieren, ob ein Solarpanel die bessere oder schlechtere Lösung im Vergleich zu einer reinen PowerBank ist. (Das hängt ähnlich wie die Wahl des Kochsystems sehr von Länge der Tour, Wettererwartungen, Energiebedarf etc. ab.)
    Bitte seht also davon ab, hier vorzurechnen, ob und wann eine PowerBank mit Netzteil die bessere Lösung ist. Macht bei Bedarf dafür bitte einen eigenen Faden auf. Danke.
    Mir geht es hier darum, anhand meines eigenen Erfahrungsaufbaus die von mir durchlaufenen Varianten zu zeigen und die Erkenntnisse mit euch zu teilen.
    OT: Disclaimer: Ich habe alle fünf hier vorgestellten Lösungen selbst recherchiert, gekauft, bezahlt, modifiziert, wieder verkauft etc. pp. Kein Hersteller ist auf mich zugekommen oder hat mich mit Rabatten versorgt oder was immer auch jemand noch vermuten könnte.
  17. Witzig!
    swift reagierte auf Marko in Smartphone 2018 - klein, leicht & multi-use   
    Guten Morgen.
    Also mein aktuelles Smartphone erfüllt alle deine Kriterien, bis auf Staub- und Spritzwassergeschützt. Aber ich bin trotzdem absolut begeistert.
    Das I-Phone SE. Das leistungsstärkste Handy in dieser Größenordnung. Es hat die Form des I-phone 5 und die Technik vom I-Phone 6. Dieses Jahr soll ein Nachfolger erscheinen. Aber keine Ahnung wie das dann aussieht.
    Ich hasse diese Riesenklopper von Handys, für die man extra nen Rucksack mitschleppen muss. Der Vorteil ist aber, bei Rucksäcken ohne Tragegestell, sorgen Sie für Stabilität. Beim Bw-Kampfrucksack zum Beispiel einfach in das Fach für die Isomatte quetschen.
    https://www.apple.com/de/iphone-se/
    Gruß Marko


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk
  18. Gefällt mir!
    swift reagierte auf Graptolith in Fernglas/Monokular   
    Liebe Foristen,
    ich bin auf der Suche nach einem guten Fernglas oder Monokular. Der Preis ist sekundär. Vogelbeobachtung ist mir wichtig und das Gewicht ist ist natürlich auch ein Kriterium. Hat jemand einen Tipp und was benutzt ihr so?
  19. Gefällt mir!
    swift reagierte auf Maik_F. in Cold soaking - Behälter und Rezepte   
    Ich habe meinen Topf mit Silikondeckel und Wasserfllung heute mal den Tag über lose in meiner Tasche durch die Gegend getragen. Dabei ist der Topf ganz schön rumgeschleudert worden. Am Ende des Tages war nur ganz minimal Wasser ausgetreten. Die Tüte, in dem ich den Topf transportierte, war fast vollständig trocken. Wenn man das Set halbwegs stabil mit sich rumträgt - z.B. in der Seitentasche oder Meshtasche vorne -sollte da nichts austreten. Wenn man den Topf mit Deckel schräg hält tritt kein Wasser aus. Bin da sehr optmistisch, dass das eine gute Lösung für ne sein kann.

    Die Frage, ob der Deckel auch ohne Probleme beim kochen mit nem Gaskocher funktioniert (umgedreht und lose drauf gelegt) muss noch einmal probiert werden.
  20. Gefällt mir!
    swift reagierte auf MarcG in East Coast Trail (ECT) Neufundland - Juni 2017   
    Tag 11 Chance Bay - Cappahayden ~ 39km
    Ich habe mir extra den Wecker früh gestellt, damit ich am letzten Tag ausreichend Zeit für den Rest der Strecke habe. Dass die Nacht nicht gut war hilft dieses Mal beim Aufstehen. Immerhin ist der Sonnenaufgang ansehnlich und das Wetter klart schon wieder auf.

    Der Rest des Pfades ist eher flach und er bietet ganz gute Aussichten:

    Ich komme wieder in die nächste Siedlung. Port Kirwan. Es ist noch früh, so ist nicht wirklich viel los. Der Weg ist relativ lang, immer an der Küste entlang. Man kommt wieder kurz an den Highway und hier gibt es eine Tankstelle. Ich kaufe mir wieder was zu trinken, einen Snack und setze mich draußen in die Sonne, wo ich auch den Quilt etwas trocknen lasse. Ich muss ihn allerdings gut festhalten, denn es gibt doch wieder etwas Wind. 
    Es ist Montag, ich versuche die Gesellschaft anzurufen, die einen Shuttle Service zurück nach St. John's bietet. Ich hatte es schon vorher versucht, aber am Wochenende geht da keiner ans Telefon. Zum Glück erreiche ich jemand und kann den Transport zurück am folgenden Tag organisieren! Das klappt also! Sehr gut. 
    Es geht weiter zuerst am Hafen vorbei, dann über eine Schotterpiste zu einer anderen Straße und wieder an einem Ortsteil vorbei bis man zum nächsten Trailhead kommt. Immerhin ist die Sicht während des Roadwalk nicht so schlecht.

    Randys ECT Thruhike Sheet warnt vor dem nächsten Pfad, er könne sehr anstrengend und feucht sein. Zuerst kann ich das aber gar nicht bestätigen. Es sind eher breite Waldwege und man sieht dass hier eine Nutzung des Waldes stattfindet. Es erinnert mehr an Europa als jeder andere Trail. Mittags setze ich mich auf einer offenen Fläche in die Sonne, packe Zelt und Quilt aus und trockne sie. Ich denke mir wie blöd das nun aussehen würde wenn jemand vorbei kommt. Es kommt natürlich niemand. Man passiert ein modernes Lighthouse bei dem sich bestimmt gut zelten ließe. Der zweite Teil des Pfades ist zwar etwas feuchter, aber so schlimm wie beschrieben "Even after a dry spell, this muddy path can be a death march." ist es wirklich nicht!
    Vor dem nächsten Ort - Renews - kommt eine weite offene Fläche, so daß man schon lange vorher die Häuser sieht. Es bleibt windig und so sieht man wenig Leute auf der Straße. Der Roadwalk ist leider wieder relativ lang, denn zu der Bucht mit dem Hafen kommt noch das weite Mündungsdelta eines Flußes. Da muss man auch erst einmal dran vorbei. Es gibt einen Laden mit Cafe, aber so sehr ich auch ne Pause und was kaltes zu trinken möchte - ich gehe weiter. Ich muss den Trail ja heute schaffen! Sonne, Wind, langer Tag - das setzt mir wieder zu. Ich hatte morgens extra eine Cola gekauft um abends das Ende zu feiern. Ich fange aber schon nachmittags an Sie zu trinken. Ich brauche den Zucker und die Aufmunterung. 


    Ich komme zum letzten Trailhead! Ein Pfad noch! Der hat es aber leider ziemlich in sich. Es geht wüst auf und ab, nie viel, aber dafür ständig. Der Pfad ist teilweise völlig zugewachsen und vor allem: Matsch! Es ist eine einzige Schlammschlacht. Natürlich nimmt der Trail den einzigen Berg hier voll mit, auch wenn man 0 Aussicht hat. So dankbar ich für die Boardwalks bin - 20 Meter Bretter in mitten von 200 Metern Matsch und Wasser helfen nicht wirklich. Angeblich ist der Pfad "Demoralisierend". Ich bin einfach nur verärgert! Das treibt mich an. Von trockenen Füßen kann ich mich schnell verabschieden.


    Der Abschnitt an der Küste entlang ist zugegeben sehr schön, aber der Wegzustand.... Nach einem kurzen Abschnitt am Highway geht es moderater weiter. Vor Cappahayden kommt man aus dem Wald und läuft über Wiesen bis in den Ort und den Trailhead. Kurz nach halb 8 abends habe ich es geschafft! Der East Coast Trail ist bezwungen!
    Es gibt keine Infrastruktur hier. Und das Shuttle fährt erst morgen früh. Damit ich nicht mitten im Ort das Zelt aufschlagen muss, laufe ich ein paar Meter weiter nach Süden wo ich windgeschützt übernachten kann. Der nächste Morgen ist auch wieder freundlich. Ganz im Gegenteil zu dem Hund der von der anderen Straßenseite die ganze Zeit bellt während ich am Highway auf den Rücktransport warte.

  21. Gefällt mir!
    swift reagierte auf MarcG in East Coast Trail (ECT) Neufundland - Juni 2017   
    Tag 10 Ferryland - Chance Bay ~25km
    Vor mir liegen noch ungefähr 60 Kilometer. Leider liegt genau in der Mitte eine Siedlung, so war eine gleichmäßige Aufteilung nicht sinnvoll. Ich entschließe mich daher heute nur 25 Kilometer zu machen und den Rest am Tag danach. Das erlaubt mir auch den Morgen ruhig anzugehen. Ich starte mit einer warmen Dusche und gehe dann zum Frühstück. Ist ja ein Bed & Breakfast! Selbstgemachter Toast, Eier, Pfannkuchen - kann man schonmal machen! Dazu nette Unterhaltung mit den anderen Gästen und Gastgebern. Ich kann das nur empfehlen!

    Als ich Ferryland verlasse kommt vor dem Trail wieder so ein Denkmal für einen verschollenen Seefahrer bevor der Weg beginnt. Es gibt wieder viel Wald und Küste, aber der Trail schafft es genau die passende Mischung aus einfach und anstregend zu finden. Außerdem führen die Steigungen wirklich zu Aussichtspunkten und so bin ich ganz zufrieden. Das Wetter ist wieder sonnig und der Wind ist nicht so schlimm wie tags zuvor. In der zweiten Hälfte sind dann allerdings wieder sehr viele umgefallene Bäume zu überklettern. 


     


    Der erste Roadwalk führt mich am Hafen von Aquaforte vorbei der extrem weit landeinwärts reicht. Dort started der nächste Pfad, der sehr kurz ist und eigentlich nur um eine große Flußmündung führt, bevor auf der anderen Seite nahtlos der nächste Pfad beginnt. Warum das alles so komisch aufgeteilt ist? 
    Zunächst ist das Gelände offen, dann geht es mehr in den Wald und hier ist erfreulich dass die Steigungen oft sehr graduell angelegt sind. Ich treffe zwei andere Hiker, die mir entgegen kommen. Sie sind zuerst von Norden nach Süden gewandert, haben dann eine Mitfahrgelegenheit ans südliche Trailende genutzt und wandern nun wieder Richtung Norden. Sie warnen mich "Wenn Du Anti-Insekten Mittel dabei hast, nutz es!" Sie haben Recht. Wenn kein Wind weht, kommen wieder diese Fliegen heraus. Sie sind lästig, aber gehen grade noch. Trotzdem schmiere ich mir etwas Deet auf die Haut. Obwohl an sich alles okay ist, fühle ich mich heute nicht so 100% wohl. Ich bin müde! Das muss von dem dekadenten Frühstück und der heißen Dusche kommen. Wie schnell man doch verweichlicht! 
    Das Highlight des Tages kommt am späten Nachmittag: Der Berry Head Arch!

    Es geht weiter an der Küste entlang bis ich zu der Stelle komme wo ich campen wollte. Die Beschreibung spricht von etwas Wiese, leider ist die Stelle nicht so richtig eben. Und auch feuchter als erwartet. Egal, viele Alternativen gibt es eh nicht. Die Wettervorhersage sagte es solle etwas Regen kommen. Und so fallen ein paar Tropfen während ich das Zelt aufstelle. Kein Grund zur Unruhe. 

    Ich versuche mein bestes mit dem unebenen Untergrund fertig zu werden, bequem sieht anders aus. Trotzdem falle ich irgendwann in den Schlaf. Doch dann wird das Wetter nachts immer schlimmer, bis ich mitten in einem Gewitter bin. Blitz, Donner, Wind. Irgendwann haut es einen der vorderen Heringe heraus und das Vordach flattert im Wind. Ich kann aber durch die Frontöffnung klettern und den Hering wieder befestigen. In dem Bereich war ja es zum Glück trocken geblieben. Das Gewitter zieht weiter und ich versuche es wieder mit Schlafen. Erholsam war das nicht. 
  22. Gefällt mir!
    swift reagierte auf MarcG in East Coast Trail (ECT) Neufundland - Juni 2017   
    Tag 9 Long Will - Ferryland ~21km
    Es pustet und bläst und windet die ganze Nacht und den ganzen Morgen. Ich drehe mich mehrfach um in der Hoffnung es könnte ja doch besser werden. Bislang ist das Wetter ja irgendwie immer freundlicher geworden im Laufe des Tages. Ich warte vergeblich bis Mutter Natur mir keine Wahl mehr lässt. Aber zuerst habe ich alles zusammengepackt und bin quasi startbereit als ich das Zelt erstmals verlasse. Außerdem habe ich keine Lust auf den Pfad, habe ich ihn am Tag zuvor doch verflucht. 
    Doch nachdem ich mich auf den Weg gemacht habe wurde alles besser. Der Wind hält die Fliegen ab. Die Wegführung wird besser: Es gibt tatsächlich flache Stellen wo nicht zwanghaft der Küste gefolgt wird und man gut gehen kann. Ich bin angenehm überrascht! Weiter oben lässt auch der Wind nach. Sobald es offener wird spürt man ihn aber doch. Das Windshirt ist ziemlich essentiell. Plötzlich tut sich eine große Wiese auf. Das gabs so auf dem Trail auch noch nicht. Und da steht eine weiße Bank. Ich finde das völlig absurd, weil es an sich 0 Infrastruktur hier gibt. Schutzhütten? Bänke? Fehlanzeige. Gibt es auf dem ganzen Trail nicht. Und hier steht diese Bank! 

    Der Trail wird feuchter je weiter ich komme. Auch hier sind wieder mehr gefällte Bäume. An einer Stelle ist das sogar als Schild verewigt? Dummerweise erwischt es mich irgendwann beim Versuch eine überschwemmte Stelle auf Steinen zu überqueren. Und schwups sitze ich Wasser/Matsch. Yay! Nix passiert, nur naß und schmutzig. Ich fluche mehr als einmal!


    Der Weg führt über einen Berg und dann auf der anderen Seite zur Küste. Anscheinend hat es hier gebrannt, alles ist abgestorben. Dafür mit grandioser Aussicht auf einen großen Eisberg. Überhaupt: Die Landschaft hier hat schon was! Die Sonne bricht auch wieder durch! Der Wind bleibt aber erhalten! Das bessert meine Laune etwas. 



    Am Ende des Trails geht es zunächst über Schotter, später über asphaltierte Straßen weiter zum Highway. Ich treffe doch einige Menschen die hier zu Fuß unterwegs sind. Mit einigen komme ich sogar ins Gespräch! Viele fragen wie es um den Trail steht. Man kommt nicht umhin den Sturm zu besprechen und sie sagen der hätte etwas weiter auch ein Haus erwischt: 
    Je näher ich dem Highway komme umso spürbarer ist der Wind wieder. Stellenweise muss ich mich schon kräftig nach vorne lehnen um nicht umzufallen. Spaß macht da nicht so wirklich. Es geht etwas an der Hauptstraße entlang bevor es etwas ganz neues gibt: Einen Pfad der parallel zum Highway verläuft. Ist mir recht! Besser als Roadwalking! Man bleibt an Wald und Küste, bis man an den Sportanlagen der Schule vorbei kommt. Der Trail will den Highway kreuzen, aber ich entscheide mich der Straße zu folgen. So sehe ich vielleicht was von Ferryland. Ich merke auch dass ich nicht mehr unbedingt weiterlaufen muss. Es stand vorher ein Schild für ein B&B da, das wird mein nächstes Ziel. Es ist weiter als erwartet, aber liegt direkt an der Straße. Ich klingel und werde sehr freundlich von Maxine begrüßt. Sie hat noch ein freies Zimmer! Nehme ich! Ich bin dreckig und muss aus dem Wind raus! Gestern und heute haben mir doch gut zugesetzt! 
    Ich dusche heiß und fange an meine Sachen von Hand zu waschen. Dann mache ich einen Abstecher in den lokalen Supermarkt bevor ich zurück gehe und die restliche Kleidung wasche. Im Bad wird die Heizung wieder voll aufgedreht und ich nutze das Wlan um ET mäßig nach Hause zu telefonieren. Viel später als sonst gehe ich schlafen. 


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    swift reagierte auf zeank in Impressionen von Touren   
    Heute auf dem Sörmlandsleden, 50km, eine Übernachtung. Leider nicht so viele Fotos gemacht.
    Auf dem ersten eine Schlange im Wasser (schwer zu erkennen), evtl Kreuzotter?
    Zweites Foto der Blick auf die Marvikarna. Tolles Ausflugsziel. Besonders zum campen mit Kanu oder Kayak. 
     


    Momentan sind da gefühlt 50% Deutsche unterwegs. ¯\_(ツ)_/¯ 
    [Edit: da nur zwei Bilder ein bisschen zu traurig sind, häng ich noch ein paar von vor zwei Wochen an. Auch Sörmlandsleden aber südöstliche Route nach Nyköping]
     







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    swift reagierte auf MarcG in East Coast Trail (ECT) Neufundland - Juni 2017   
    Tag 8 Roaring Cove - Long Will Campsite ~ 25km.
    Die Nacht war deutlich wärmer! Vielleicht sogar zweistellig? Morgens werde ich daher auch erstmalig von einer Horde Fliegen belästigt. Bisher hatte ich noch gar keinen Ärger mit Viecher, aber die hier sind schon nervig. So laufe ich über den Campingplatz während ich mir die Zähne putze. Es gibt auch wieder eine Toilette, leider nicht mit so schönem Ausblick wie die letzte. 
    Von Anfang an ist es sehr warm heute. Die Sonne brennt, natürlich bin ich wieder im Wald, so betrifft es mich nicht zu stark. Man merkt aber deutlich dass das Wetter in den Sommer umgeschaltet hat. Nach ungefähr einer Stunde erreiche ich die erste Siedlung, wo man nur kurz ums Hafenbecken läuft bis es weiter geht. Hier ist auch eine lustige Bank angebracht. Auf den Wegen ist mal wieder kein Mensch zu sehen. Die Mischung aus Hitze und dem Trail macht mir schon zu schaffen. Ein Termometer hab ich nicht, aber gerade in der Sonne ohne Wind sind sicher 25°C. Als ich am Ende des Pfades an die Straße komme, setze ich mich erst einmal hin und brauche eine Pause. Nach dem langen Tag gestern fällt alles besonders schwer. Ich fühle mich schmutzig und schwitzig und merke wie der Bart wächst. 


    Der anschließende Road Walk ist entsprechend auch nicht so wahnsinnig toll. Von der Szenerie geht er sogar, man hat einen guten Blick auf die Bucht und ist geht sogar durch etwas Wald. In Cape Broyle angekommen sieht man wie gerade ein Trupp Touristen von einer Paddel Tour kommt. Eher ungeplant laufe ich an einem Restaurant vorbei. Ich fühle mich zwar schlapp, aber Hunger war an sich kein Problem. Doch dann sehe ich das Schild "Free Wifi" und das bringt mich dazu doch hinein zu gehen. Ich hatte jetzt ein paar Tage kein Signal mehr und fühle mich etwas abgeschnitten vom Rest der Welt. Vielleicht wäre ein Wetterbericht ganz nett? Und auch dem Rest der Welt zeigen dass es mich noch gibt. Und ganz ehrlich: Je mehr Pause umso besser heute! Ich esse eine sehr leckere Portion Pommes, dazu gleich mehrere Colas. Die Bedienung weißt mich sogar extra drauf hin dass das keine free refills sind! Egal, kalter Zucker ist genau das was ich brauche! Ich kann sogar meine Powerbank etwas laden. Länger als nötig verweile ich hier. Nach dem Restaurant ist es nicht weit bis zur Tankstelle, wo auch eine Art Supermarkt ist. Das Angebot ist überschaubar, aber ich brauche auch nur etwas für eine Nacht. 
    Der nächste Trail hat irgenwie keinen richtigen Trailhead. Die Markierungsstangen beginnen einfach untem am Strand. Dann geht es viel durch den Wald. Wie erwähnt gab es im Frühjahr einen starken Sturm und hier hat es ganz besonders viele Bäume erwischt. Ständig muss ich über/unter/neben umgefallenen Bäumen laufen. Teilweise liegen gleich ganze Abschnitte begraben. Und mehrere Male führt auch kein Weg dran vorbei und es bleibt einem nix übrig als aufwendig zu klettern. Das erfodert schon Geschick. Dazu geht die Wegführung mal wieder auf und nieder, runter und rauf. Vielleicht klingt es hier so, als würde ich mich dauernd beschweren wenn es Steigungen gibt, aber man muss es vielleicht gesehen haben. Ich erinnere mich daran dass es z.B. einmal runter geht, dann nach rechts, dann wieder rauf. Bis man fast wieder da rauskommt wo man war. Und nein, an der Stelle war auch nichts was man umsteuern musste. Ich bin ja ohnehin nicht mehr der fitteste, so wirkt das doppelt demotivierend. Irgendwie schaffe ich es auch das GPS abzuschalten. So kann ich gar nicht sagen wie weit es noch ist. Ich erreicht dann doch erschöpft die Campsite. Wieder gibt es Plattformen. Pünktlich zu meinem Eintreffen beginnt auch ein starker Wind zu wehen. Ich suche mir die Plattform die meiner Meinung nach am besten davor geschützt ist. Heute ist der Zeltaufbau schwieriger. Ich tu mein bestes alles fest zu bekommen. Diverse Steine müssen helfen dass die Heringe auch halten und ich habe zum Glück noch etwas extra-Leine um das Heck zu fixieren. 


    Die Nacht wird stürmisch, dann kommt auch Regen dazu. Aber der Wind ist das größere Problem. Zu meinem Erstaunen hält alles, sogar die Heringe auf der Plattform. Gemütlich war die Nacht ehrlich gesagt nicht. Die Böhen waren schon spürbar, und das obwohl ich schon etwas Schutz durch Bäume und einen Hügel hatte.
     
  25. Gefällt mir!
    swift hat eine Reaktion von zerial erhalten in Myog Ikea Rucksack   
    Also ne Holzleiste hab ich nicht dran, habe einfach die Träger (gedoppelter Stoff) direkt an den Rückenteil des Packs (einfacher Stoff) drangenäht. Hält bisher sehr gut. Ich würde ZickZackNaht mit nem Stichabstand von ca. 2mm empfehlen. Damit hab ich meine Träger angenäht. Darunter dann eben noch ein paar mal die gleiche Naht zur Verstärkung. Ich hab diese Naht sogar 3-4 mal übereinander getackert. Hat bisher erstaunlich gut gehalten, sogar mit 14 kg Zuladung, ist aber nicht zu empfehlen. Wichtig ist halt, dass man die Stiche nicht zu dicht beieinander legt, dann hält das super.
    So sieht das bei mir aus. Die Ecken sind zu dicht zugetackert, hält aber zum Glück.

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