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Ultraleicht Trekking

astarte

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  1. Danke für die fundierten Antworten. Ich werde auch mal ein Stückchen holen und etwas experimentieren, wird aber wohl erst was im Dezember..Nach meinen Erfahrungen mit Wolle (yak, alpaka) kommt es auch gar nicht so auf den Loft an, jedenfalls wird es mir mit einer dünnen Wolldecke aus hochwertiger Wolle wärmer als mit einer dickeren Decke mit Apexfüllung, das kann aber total subjektiv sein oder auch an dem sythetischen Aussenmaterial der Apexdecke liegen, ich denk mit der Erforschung der Kombi der verschiedenen Materialien wird noch viel Zeit vergehen, aber ist ja bald Winter....
  2. Hallo, hat jemand schon Langzeiterfahrung mit Lavalan in Bezug auf Bauschfähigkeit, Waschbeständigkeit und Mottenanfälligkeit? Wäre mal spannend das als Apexersatz zu verwenden.. VG
  3. Super geworden, vielleicht noch ein Tip ums sich die Arbeit etwas zu erleichtern: für die geraden langen Nähte klebe ich nicht mehr ab sondern markiere die Linien mit einem farblich anderen Kreidemarker ( gibs in Nähfachgeschäften, Drogerien oder Papierläden), die Kreide hält für den Nähvorgang locker und fällt dann von alleine ab. Dann den Nähfuss links oder rechts der Markierung setzen und dann immer anhand der Linie nähen.
  4. Hallo, bin auf das hier gestossen, passt wirklich auf jede gängige Plastikbuddel und ist preislich und gewichtsmässig unschlagbar..funktioniert auch... https://www.amazon.de/dp/B081JFJ7QV?psc=1&ref=ppx_pop_dt_b_asin_title gibs bestimmt auch woanders..
  5. Hallo, ich hab schon einige Taschen genäht. Der Vorteil beim selbermachen besteht darin, das du das machen kannst wie du es brauchst. Deswegen habe ich auch keine allgemeingültigen Schnittmuster, sondern die Sachen werden dem entsprechenden Bike angepasst.( z.b. unterschiedliche Lenkerformen, Anbauten und Beleuchtung) Mach dir aus fester pappe erstmal ein vormodell und befestige es mit zwei riemen an den lenker, darauf zeichnest du dann die lage der riemen, markierst den bereich wo der harness an das fahrrad schlägt und wo die befestigung am rahmen sein soll. wichtig ist das der harness nicht nur aus stoff besteht, das wird zu labbrig. Um einen kompromiss aus stabilität und gewicht zu bekommen nehme ich moosgummiplatten, lässt sich auch gut nähen. Als Abstandshalter nehme ich auch Moosgummiplatten. Schau dir verschiedene kommerzielle Modelle an, wie die Formen ungefähr sind, dann hast du schon mal einen Ansatz und kannst dann die Riemen so anbringen wie du sie brauchst. Ich nehme meist eine 25 oder 30 ziger Riemenbreite weil da die Schnallen nicht zu klobig sind, von Klettverschluss bis Fidlock ist aber alles möglich. Mein Grundmaterial ist meist xpack verstärkt mit cordura ( da wo es ans Fahrrad schlägt)
  6. Hallo, ja, es funktioniert. Aber man muss sehr viel experimentieren, da durch z.b. maltodextrin die Bindefähigkeit anders ist. Auch wirken sich die verschiedenen Kohlenhydrate auf die Aufnahmefähigkeit im Darm auf, so dass es auch bei zu viel zu Durchfall kommen kann. Aber da z.B. Malto nicht süss schmeckt, lässt sich der Kaloriengehalt leicht erhöhen, ohne dass alles zu süss ist. Aber auf mehr zu kommen als 300 Kcal pro 50 gramm wird schwierig, wenn es noch geniessbar werden soll. Ansonsten gilt: du kannst in Riegeln und Balls alles rein werfen und pürieren (auch getrocknetes Gemüse) was du magst, es muss dann nur mit fett (nüsse, Öl) formbar gemacht werden und wird dann quasi mit zucker verklebt
  7. Bevor du dich in Unkosten stürzt, ich hab noch Reste von verschiedenen TPU und ne fette Andruckrolle da, falls du vorher üben möchtest.. Toll das der Shop auch endlich mal die richtigen Ventile für Matrazen und Beutel anbietet - falls sie jemand braucht, ich hab sie noch nie gefunden... https://www.diypackraft.com/shop/merchandise/valves/pressure-fit-inflationdeflation-valves/
  8. @mawi: das war ne rein logische Entscheidung, musste ich gar nichts tun: ohne auto für kajaktransport maximal sport und erlebnis Den Fahrradtransport muss ich aber noch ein bischen schicker machen - Plan ist schon im Kopf
  9. Ich habe (Mai 2018) 200 euro gezahlt, für zwei Blätter und ca. 230 Schaft, daraus habe ich die entsprechende Anzahl abgesägt, die Verbinderrohre (hatte ich zum Bausatz bekommen) mit eboxidharz eingeklebt und die Bohrungen für die Federspanner gefräst (Proxxon). Da, wo noch Spiel war, habe ich mit Karbonmatten verstärkt so dass jetzt nichts mehr wackelt..Insgesammt ist ein Teilstück jetzt 35 cm, aber da braucht ja jeder je nach Körpergröße und paddeltechnik was anderes
  10. Hallo, sorry wegen der späten Antwort.. Das Paddel von Bracca ist das hier: https://www.kanu-connection.de/braca-typhoon-60 generell bauen sie es nach deinen Vorgaben, aber bei Nachfragen bekommt man auch nur den Bausatz
  11. Bei kannu connection bekommst du einen Bausatz der Firma Bracca. Bei einem Halbcarbon Paddel a 900 gramm kommst du auf 200 euro, geht aber auch günstiger. Du kannst dir die Länge dort zurechtschneiden lassen (auch mehrfachteilung) oder komplett dann selber bauen. Ich kenn die Braccas noch aus dem Leistungsport, mit dem Kajak wars mein Lieblingspaddel. Bei den Blättern kannst du die Form wählen -Wildwasser, Tour oder Play. Für mein Packraft habe ich auch den Bausatz genommen und damit endlich vier kleine Schaftteile für eine verstaubare Länge hinbekommen.
  12. Ich benutze für die Biviherstellung als Obermaterial ein wasserdichtes atmungsaktives Material, sollte aber mindestens 15.000g/qm/24h haben. Das kann zweilagig oder dreilagig sein - Preis/Gewicht muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn man den Bivi klebt statt näht muss man auch nicht zusätzlich abdichten. Unten hat sich Cuben als leichte Variante bewährt (jetzt schon vier Jahre ohne Abnutzungsspuren bei unterschiedlichen Personen im Einsatz). Unten sollte es auf jeden Fall komplett wasserdichter Stoff sein. Bei uns wird der Bivi aber auch oft ohne Tarp benutzt...
  13. Beim Nähmaschinenkurs lernt man bei guten Schneidern erstmal die Stiche mit der Hand zu machen :-) . Und das ist auch eine Fähigkeit, die heute untergegangen ist, aber früher Pflicht war : das Heften. Das heisst das Nähstück wird erstmal mit der Hand und langen Stichen "vorgenäht", um einmal den Sitz zu überprüfen ohne den Stoff total zu zerstechen und um zu verhindern, das der Stoff eingezogen wird bzw. falsch zusammengenäht wird. Ist zwar eine total anstrengende und nervige Sache, aber man spart sich das spätere Auftrennen bei Fehlstichen. Wie gesagt, aus der Mode gekommen - aber es zahlt sich dann doch später aus. Wenn du einen Schlafsack/Quilt mit Kammern nähen willst musst du nicht gleich alle drei Stofflagen zusammen nähen, sondern erst eine (innenteil ) mit den Stegen zusammen, dann drehst du das Ganze und nähst das Oberteil an die Stege. Probier die Technologie mal ein ein Stück Papier, dann wird es klarer. Spart auf jeden Fall das Chaos mit den riesigen Stoffbahnen. Die Anleitung hierfand ich super https://sectionhiker.com/myog-a-two-person-down-quilt-by-wystiria/
  14. Huhu, misch mal mit ein . Also ich bin 1,60 - die ul passt wegen der breite ganz knapp nicht zum diagonal liegen, da wären auf jeder seite 10cm mehr optimal - ich überleg schon ob ich da einfach aus der 10 euro hängematte von decathlon ein stück rausschneide und annähe. Von der länge her passen alle s matten die ich habe rein. Zusammen mit dyneema whoopies, ridgeline und selbstgenähten mückennetz komme ich auf 270 gramm. Als Baumgurte nehme ich Packriemen mit zinnschnallen, die hab ich eh dabei und halten super. Das Regentarp muss leider 3 m lang sein, damit es was bringt, mit 18 cuben komme ich da auf 140 gramm mit schnüren. Was ich aber an der sea to summit total mag ist der durchsichtige Stoff, man kann im liegen die Fauna und Flora unter sich beobachten. Der Stoff geht auch nicht kaputt, ich hatte das Ding meinen Enkeln überlassen - und die können toben
  15. Ich hab ne Daunen(oder halt Kunstfaser) jacke inzwischen als Fleeceersatz - wenn mal Pause ist, kann ich sie bei Kälte in den Bergen oder Wind überziehen, ohne gleich das Schlafset zu bemühen. Am Feuer kann sie geöffnet werden (Körpervorderseite ist ja immer heiß und Rücken kalt) und ich hab Wärme hinten. Wenns dann unter 0 Grad wird zieh ich sie im Bivi und Schlafsack an (meist noch in kombi mit Daunenhose) - erspart mir nen dickeren Schlalsack und Mütze). Kurz gesagt: ist die Daunenjacke für mich ein Universalteil geworden, das ich auf jeder Tour dabei habe, weil das Packmaß unschlagbar ist. Ob es jetzt ne Cummulus sein muss ist sicher individuell, aber Kleidung ist nun mal auch die zweite Haut, und in der soll man sich wohlfühlen.
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