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Ultraleicht Trekking

Forststeig Freestyle Juni 2020


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Es gab zwar gerade erst einen tollen Bericht vom Forststeig aber nun möchte ich auch von meinen Erfahrungen im Elbsandsteingebirge berichten.
Als ich Anfang Mai realisiere, dass ich ja im Juni Urlaub habe rufe ich meinen Kumpel S. in Leipzig an und frage ob er nicht Bock auf ne Tour in der sächsischen Schweiz hat. Bock, ja, Zeit eher nicht... Aber er rät mir eindringlich den Forststeig zu gehen, von dem er schon einige Teilstücke gelaufen ist. Ok dann eben ne Solotour, habe ich auch schon länger nicht mehr gemacht:-)

Ich plane von Bad Schandau aus los zu gehen, da ich schon ca. 8h mit dem Zug anreise und ich bis nach Schöna nochmal eine halbe Stunde länger fahren würde... Außerdem ist der Vorteil auch, dass ich Trekkingtickets in Bad Schandau noch am Bahnhof kaufen kann. Zu der Zeit im Mai ist nämlich noch gar nicht sicher, ob und in welcher Form der Forststeig wieder geöffnet ist...

Für die Orientierung hatte ich mein Smartphone mit Openandromaps-Karten dabei. Mein Plan war an den schönen Stellen möglichst viel zu erkunden und auch einige abenteuerlichere Pfade abseits des Forststeigs zu gehen. Da auch der Teil des Weges in Tschechien gesperrt war, ließ ich mir die Option offen am Ende noch auf der anderen Elbseite weiter zu wandern. Ich kann es schonmal vorweg nehmen: Der Plan ging voll und ganz auf!

Hier mal meine Packliste:

https://lighterpack.com/r/ojauye

 

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Tag 1, 2.6.2020 Bad Schandau – Pfaffenstein ca.15km:


Die Ankunft mit dem Zug in Bad Schandau verspätet sich leider um eine halbe Stunde. Aber ich bin so voller Vorfreude, dass es mir kaum etwas ausmacht. Am Bahnhof angekommen besorge ich mir auch direkt noch ein Trekkingticket. Die Dame weißt mich noch darauf hin, dass in der aktuellen Situation alle Trekkinghütten geschlossen sind. Kein Problem, mein Plan ist sowieso irgendwo unterwegs zu pennen und am Ende das Taubenteich-Biwak mit Lagerfeuer noch zu genießen.
Ich mache mich auf den Weg und laufe an der Straße entlang für ca. 1km zum Beginn des Forststeigs. Schon nach kurzer Zeit gewinne ich einige Höhenmeter und befinde mich auf richtig schönen wilden Pfaden.

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Nach etwa einer Stunde Fußmarsch erreiche ich die ersten Felsen und bin einfach nur begeistert von dieser Landschaft!

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Kurze Zeit später komme ich an einer schönen Aussicht mit Bank an. Da es aber mittlerweile angefangen hat zu regnen ist die Aussicht eher mäßig. Dafür kommt zum ersten Mal mein Regenschirm zum Einsatz und ich feiere es total als gefühlt einziger Mensch hier im Regen zu laufen. Ich komme an vielen tollen Felsformationen vorbei und gehe bald einige Stufen hinauf Richtung Papststein.

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Oben angekommen mache ich erstmal ein Bild von der gewaltigen Gewitterkulisse, die sich vor mir auftut. Ein absolut genialer Anblick, der auf dem Foto leider nicht ganz rüber kommt.

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Danach fülle ich mir noch meine Wasservorräte in der Toilette der Berggaststätte auf und gebe einer Küchenfrau dafür noch etwas Trinkgeld. Ich spanne den Regenschirm auf und werde dabei skeptisch von zwei Wanderern beobachtet, die sich unter dem Vordach unterstellen. Der Weg zum nächsten Tafelberg, dem Gohrisch, ist schnell zurückgelegt und als ich oben ankomme steht zu meiner Überraschung dort schon ein anderer Wanderer in der Schutzhütte. Jan aus Berlin ist auf dem Malerweg unterwegs und hat heute schon eine ordentliche Strecke zurückgelegt. Er hat sogar einen Weitläufer-Rucksack und so verfallen wir natürlich schnell in Gear-Talk über unsere Ausrüstung. Die Aussicht dabei ist auch super und wir bekommen sogar einen kleinen Regenbogen zu sehen.

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Das Gespräch ist wirklich sehr angenehm und ich hatte ursprünglich auch überlegt dort oben zu nächtigen. Allerdings ist es hier oben ziemlich windig und die Schutzhütte schützt auch nur bedingt vorm Regen. Ich beschließe also noch weiter zu gehen und wünsche Jan eine angenehme Nacht. Passenderweise kommt jetzt noch die Sonne raus und begleitet mich auf den nächsten Kilometern.

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Beim Abstieg vom Gohrisch müssen einige spannende Engstellen durchquert werden. Es macht richtig Laune, die Treppen und Felsspalten entlang zu gehen.

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Nach dem Abstieg mache ich einen Schlenker weg vom Forststeig, da ich mir den Pfaffenstein auch noch anschauen will. Eine Boofe, die es dort geben soll finde ich zwar nicht aber nach einigem Erkunden der Gegend mache ich es mir schließlich unter einem Felsvorsprung gemütlich. Die erste Nacht draußen ist dann wie immer mäßig. Ich schlafe kaum und irgendein Tier macht auch noch die ganze Nacht durch konstante seltsame Geräusche.

 

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Tag 2, 3.6.2020 Pfaffenstein – Boofe in der Nähe der Ottomühle ca. 45km


Nach der fast schlaflosen Nacht breche ich früh um 5 Uhr morgens auf. Die ersten Sonnenstrahlen färben die Bäume und Felsen in den schönsten Rottönen und ich kann mein Glück kaum fassen.

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Auch die markante Felsformation Barbarine erstrahlt im Glanze der Morgensonne.

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Der weitere Weg hoch auf den Pfaffenstein ist ziemlich spannend. Ich laufe einmal in eine Sackgasse, wo es nicht mehr weiter geht. Auch die eine oder andere Engstelle muss durchkrabbelt werden.

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Oben angekommen laufe ich an der geschlossenen Gaststätte vorbei zu einem Aussichtspunkt. Dabei bietet sich mir ein spektakuläres Panorama!

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Der nächste Tafelberg ist dann der Quirl. Dort gehe ich ein Stück entlang der Felsen und erkunde einige schöne Felsüberhänge. Die Höhlen, die auf meiner Karte eingezeichnet sind finde ich allerdings nicht. Da ich nicht den geplanten Weg laufe merke ich irgendwann, dass ich wohl nicht oben auf den Quirl komme und umrunde diesen auf einem angenehmen Pfad einfach. „Es kommen ja noch genügend Tafelberge“ denke ich mir. Kurz darauf komme ich an eine Straße und überquere die Biela. Dort erfrische ich mich und gehe kurze Zeit später weiter Richtung Biwakplatz Nikolsdorf. Dort treffe ich auf drei Wanderer, die gerade am packen sind. Es ist erst 9:30 Uhr und ich bin schon knapp 15km gewandert, das fühlt sich richtig gut an und ich gönne mir eine ausführliche Pause in der Sonne und unterhalte mich mit einer anderen Wanderin.

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Auch ein Mitarbeiter des Sachsenforsts ist vor Ort. Er ist super freundlich und erkundigt sich ob es denn Schwierigkeiten bei der Wegfindung gab. Dann nutze ich noch den dortigen Wasserhahn und fülle meine Wasservorräte wieder auf.
Als ich wieder aufbreche erreiche ich kurze Zeit später die Naturbühne Leupoldishain. Das Wegstück danach bis zum Felsenlabyrinth verläuft recht unspektakulär. Beim Felsenlabyrinth angekommen treffe ich auf einige Menschen und gehe direkt weiter ohne die Gegend groß zu erkunden. Ich bin gerade wieder gut im Rhythmus und habe wenig Lust auf Menschen…
Beim Panoramablick Bernhardstein habe ich eine tolle Aussicht auf die Festung Königstein, den Quirl und den Pfaffenstein.

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Am Lampertstein macht der Weg dann einen ziemlichen Schlenker. Dieser lohnt sich aber total, die Gegend ist super schön und der Pfad auch.

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Als ich eine Picknickstelle mit Bank erreiche muss ich mich jedoch im Schneidersitz auf die Bank setzen, da überall Feuerameisen sind und diese mich ziemlich aggressiv attackieren. Nach der kleinen Mittagspause geht es dann frisch gestärkt weiter und schon bald erreiche ich den Biwakplatz Spitzstein.

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Dort treffe ich auf insgesamt vier Wanderer. Zwei Frauen haben ihren Wandertag für heute schon beendet und wir unterhalten uns etwas über den Weg und die Ausrüstung. Die Distanzen sind leider wirklich unvorteilhaft, wenn man jede Nacht auf den Biwakplätzen übernachten will… Auf dem weiteren Weg erklimme ich den Katzstein, von dem ich erneut eine tolle Aussicht habe.

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Schon bald erreiche ich die geschlossene Rotsteinhütte an der gerade eine junge Wanderin Pause macht.

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Mir kommt ihr schwäbischer Dialekt direkt ziemlich vertraut vor und wir unterhalten uns ein wenig. Gegen Ende des Gesprächs frage ich noch „ Woher genau kommst du eigentlich?“ und es stellt sich doch tatsächlich heraus, dass sie aus demselben Städtchen kommt, in dem ich einen Großteil meiner Kindheit verbracht habe! Wir sind beide ganz perplex über diesen Zufall.
Die nächsten Kilometer laufen sich leider ziemlich zäh, da der Weg hauptsächlich auf Forstwegen entlanggeht und wenig Abwechslung bietet. An einer großen Kreuzung im Wald finde ich ein schönes Plätzchen und koche mir mein Abendessen.

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Nach der reichlichen Portion Nudeln mache ich mich wieder auf den Weg und komme bald endlich wieder an spannenden Felsformationen vorbei.

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Hier laufe ich wieder über sehr spannende Wege und erkunde die tolle Landschaft. Als es schon relativ spät ist begegnen mir ein paar Kletterer und ich frage sie nach einer Boofe, die hier in der Nähe sein muss. Sie meinen ich muss fast daran vorbei gelaufen sein und ich kann gerne mit Ihnen mitkommen und dort übernachten. Ich überlege kurz. Die Leute sind super sympathisch aber ich habe andererseits absolut keine Lust nochmal zurück zu laufen, nachdem ich heute schon den ein oder anderen Abstecher gemacht habe. Ich lehne dankend ab und bedanke mich für die Hilfsbereitschaft. In unmittelbarer Nähe muss sich auch die Juliturmboofe befinden, die ungefähr auf meinem Weg liegen sollte. Bald finde ich einen Trampelpfad und komme kurz darauf an einem kleinen aber feinen Felsüberhang an.

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Das scheint zwar nicht die offizielle Boofe zu sein aber Platz für eine Person ist hier locker. Ich genieße noch den Blick auf die umliegenden Felsen und mache es mir bald gemütlich.

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Tag 3 4.6.2020 „Juliturmboofe“ – Kleiner Zschirnsteinturm ca. 35km


Erneut wache ich ziemlich früh auf und packe zusammen. Mit Erstaunen stelle ich fest, dass ich diese Nacht meinen Parmesan Käse unfreiwillig mit einer Maus geteilt habe. Normalerweise packe ich meinen Essensbeutel immer extra noch in den Rucksack aber gestern war ich zu faul dafür. Da hat sich die Maus doch tatsächlich durch den Zip-Beutel und die Parmesan-Packung durchgenagt. Aber sie hat mir zumindest noch was übrig gelassen:-D
Schon bald komme ich an einer schönen Bank vorbei und genieße die Aussicht auf die frühmorgendlichen Nebelschwaden.

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Als ich dann etwas später bei der Herkulesquelle ankomme genieße ich den Luxus des fließenden Wassers in vollen Zügen. Fast jedes Kleidungsstück wird gewaschen, die Zähne geputzt, ich ziehe mich sogar komplett aus und wasche mich gründlich. Es ist zwar eiskalt aber ich fühle mich gleich wie neugeboren!

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Im folgenden Abschnitt komme ich erst noch an spannenden Stellen wie diesen vorbei:

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Dann aber wird es ziemlich langweilig und es geht größtenteils über breite Forstwege weiter. Das nächste kleine Highlight ist lediglich ein Rastplatz mit Bänken und Tischen, an dem ich mich erstmal ausgiebig stärke.
Zum Glück wird es nach der Pause wieder deutlich abwechslungsreicher und unterhalb des Grenzwächters entdecke ich diese gemütliche Boofe:

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Im weiteren Verlauf schlängelt sich der Pfad dann idyllisch an der deutsch-tschechischen Grenze entlang.

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Zwischendurch mache ich mir den Spaß und laufe mit der Devise „legal, illegal, legal, illegal, usw.“ bei jedem Schritt von einem Land ins andere und zurück:-D (zu dem Zeitpunkt war die Einreise nach Tschechien coronabedingt streng verboten).
Bald erreiche ich die Stelle, an der der Forststeig umgeleitet wird, damit man nicht nach Tschechien läuft und kurze Zeit später komme ich an der Grenzplatte an. Ein genialer Ort mit wirklich bombastischer Aussicht!

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Ich komme mit einem Pärchen ins Gespräch, das in der Gegend Urlaub macht und wir machen gegenseitig Fotos voneinander.large.DSC04823.JPG.7f8f2e77c22f03940c9a0a62d22aaf8c.JPG

Ganz entspannt kann ich dort nicht sitzen, es geht dort an einigen Stellen richtig tief nach unten…Nachdem wir noch eine Weile quatschen und die beiden erfahren, dass ich mehrere Tage unterwegs bin bekomme ich noch zwei kleine Salamis geschenkt. Es ist mal wieder so ein Moment, für den ich das Wandern einfach liebe. Man freut sich so übertrieben über die kleinsten Dinge.:-)
Als ich irgendwann aufbreche erkunde ich wieder einige Alternativpfade und stoße dabei plötzlich auf eine geniale Felsformation! Selbst der Weg dorthin ist spannend, weil man über mehrere kleine Felsen klettern muss, um zu der Stelle zu gelangen.

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Kurz darauf folge ich wieder den Forststeig-Markierungen und bald kommt mir der Weg irgendwie bekannt vor… Mist, ich Idiot bin gerade dabei die große westlich gelegene Schleife des Forststeiges ein zweites Mal zu laufen…Immerhin merke ich es noch und drehe nach ein paar hundert Metern wieder um.

Schon bald geht der Weg dann wieder an der Grenze entlang und ich erreiche bald den Fuchsteich. Mittlerweile regnet es wieder und ich laufe wieder unter dem Regenschirm. Als ich gegen 15:30 das Taubenteich-Biwak erreiche sind dort schon zwei andere Wanderer, zu denen ich mich erstmal mit in die Schutzhütte geselle und bei einer ordentlichen Mahlzeit ein wenig plaudere. Die beiden sind heute vom Zschirnstein-Biwak hierher gelaufen und beratschlagen, wie und wo sie noch weiter laufen, da der eine irgendwelche körperlichen Probleme hat. Mein Plan für heute war auch hier zu übernachten. Erstens, da ich von der tollen Biwak-Hütte mit Schlafmöglichkeiten erfahren hatte und zweitens weil es dort die einzige offizielle Feuerstelle auf dem Forststeig gibt. Aber bei dem mittelmäßigen Wetter scheint mir die Aussicht darauf hier stundenlang zu verweilen nicht all zu verlockend…
Also mache ich mich auf den Weiterweg und komme bald zu einer Quelle mit dazugehöriger Tasse. Nachdem die Wasservorräte wieder aufgefüllt sind geht es weiter bis zu einem Bach, in dessen direkter Nähe eine Boofe liegt. Nur leider ist diese Boofe direkt am Weg und ich erkunde noch ein wenig die Gegend dahinter. Dabei stoße ich auf diese beeindruckende Boofe:

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Leider ist dort alles komplett vermüllt. Sogar einige rußige Töpfe stehen dort. Die ganze Umgebung ist voller Klopapier. Wirklich schade um diesen tollen Ort… Ich gehe weiter in Richtung Zschirnstein-Biwak. Der Pfad schlängelt sich dabei wieder angenehm entlang der Grenze. Nach einiger Zeit habe ich einen tollen Ausblick auf den Zschirnstein!

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Kurz darauf treffe ich auf zwei Wanderer, die mir entgegen kommen. Der eine hat doch tatsächlich einen Huckepacks-Rucksack auf! Und er läuft auch in selbstgebastelten Huaraches wie ich! Klar, dass wir direkt ins Gespräch kommen:-D Ich glaube sein Name ist Chris und sein Kumpel Basti oder so ähnlich. Grüße an der Stelle auf jeden Fall, falls ihr das lest;) Ich hätte gerne noch länger mit euch gequatscht aber die Zeit ist ja dann doch begrenzt, wenn man in entgegengesetzte Richtungen läuft.
Als ich das Zschirnstein-Biwak erreiche stehen dort zwei Zelte aber niemand ist zu sehen.

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Ich mache es mir am Tisch gemütlich und fange an zu kochen. In dem Moment kommt eine vierköpfige Truppe an, die sich auf Englisch unterhält. Es sind drei deutsche und eine Amerikanerin. Wir reden auf Englisch über den Trail und wie weit es noch bis zum Taubenteich-Biwak ist. Die vier führen eine rege Diskussion, ob sie hier bleiben sollen oder doch noch weiter. Es ist einfach verdammt witzig dabei zuzuschauen…Letztendlich entschließen sie sich weiter zu gehen und eine der Gruppe entschuldigt sich schon mal vorsorglich bei den anderen, dass sie gleich alles verfluchen wird und die es nicht persönlich nehmen sollen:-D Kurz darauf kommen auch zwei Mädels an, denen die Zelte gehören. Sie haben die erste Etappe abgekürzt und sind dann ohne ihr ganzes Gepäck auf den Zschirnstein. Wir unterhalten uns gut und ich gebe ihnen ein paar Tipps, welche Stellen ich besonders lohnenswert fand. An sich würde nichts dagegen sprechen die Nacht hier
in netter Gesellschaft zu verbringen aber der Blick vorhin auf den Zschirnstein war einfach zu reizvoll…Ich laufe also weiter und nehme einen ziemlich steilen Pfad nach oben.

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Nach kurzer Zeit bin ich auf dem Gipfel des kleinen Zschirnsteinturms und schaue mich nach einer guten Übernachtungsstelle um. Mittlerweile regnet es wieder und ich erkunde ein paar Stellen unterhalb des Gipfels. Die Stelle, die ich finde ist zwar nicht besonders geräumig, aber für mich bietet sie ausreichend Schutz.

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Ich genieße den Regen in meinem trockenen Unterschlupf und schlafe auch bald schon ein.

 

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Tag 4, 5.6.2020 Kleiner Zschirnsteinturm – Boofe am hohen Torstein ca. 30km


Das Wetter am Morgen ist leider immer noch nicht besser und da so schnell keine Besserung in Sicht ist, packe ich fix alles zusammen und laufe zum großen Zschirnsteinturm. Die Stimmung im Regenwetter ist bombastisch:-)

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Der Abstieg vom Zschirnstein ist dann nicht allzu spektakulär und ich gehe für die nächsten Kilometer auf Forstwegen durch den Regen. Irgendwann erreiche ich den Gelobtbach. Durch einen anderen Reisebericht wusste ich vom Gelobtbach-Wasserfall und hatte mir den auch auf meiner Offline-Karte markiert. Ich suche und suche aber irgendwie finde ich den Wasserfall nicht. Wahrscheinlich habe ich ihn mir auf meiner Karte falsch markiert…

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Das war wohl eher nicht der gemeinte Wasserfall.:-D


Auf dem Weiterweg komme ich noch an einem anderen Bach vorbei, in dem ich mich wieder ausführlich wasche. Kurze Zeit später treffe ich noch auf drei nette Wanderer, die den Malerweg und den Forststeig kombinieren. Danach folge ich einem Pfad auf meiner Karte, der mich zur Fährstelle in Schmilka bringen soll, da ich auf der anderen Elbseite noch weiter laufen möchte.

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Kurz darauf ist aber von einem Pfad nichts mehr zu sehen…

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Ich zweifle kurz ob ich nicht umkehren soll aber irgendwie hab ich Lust auf ein kleines Abenteuer und gehe barfuß den steilen, bewaldeten Hang hinunter.

Unten angekommen sehe ich schon das nächste Hindernis. An der Stelle, wo ein Tunnel unter den Bahngleisen durchführt ist alles voll mit drei Meter hohen Brennnesseln und anderen Pflanzen. Keine Chance da durch zu kommen…Also suche ich ein wenig weiter links bis ich eine Stelle finde, an der ich mir eine Schneise in die Pflanzen schlagen kann.

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Ich überquere schnell die Gleise und bin dann direkt an der Elbe auf dem Radweg. Hier kann man den zugewachsenen Tunnel sehen, durch den angeblich mal ein Weg geführt hat…

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Kurz darauf erreiche ich den Fähranleger und fahre als einziger Fahrgast auf die andere Elbseite.

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Dort setze ich mich in einen idyllischen Hinterhof einer Bio-Vollkornbäckerei, die mir zuvor ausdrücklich von anderen Wanderern empfohlen wurde. Zu Recht! Ich genieße das alkoholfreie Weizen und eine Art Flammkuchen mit Gemüse. Was für eine Wohltat!

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Ich lade dort noch mein Smartphone auf, fülle meine Wasservorräte auf und kaufe noch ein wenig Wegzehrung in der urigen und ziemlich heißen Backstube.
Frisch gestärkt mache ich mich auf den Weg in Richtung kleine Bastei. Dabei nehme ich einen Weg, der ziemlich steil und spannend ist. Als ich oben beim Aussichtspunkt der Kleinen Bastei bin herrscht dort reger Betrieb. Ein junges Paar fragt mich, was es mit dem barfuß wandern auf sich hat, da sie heute schon zwei andere barfuß getroffen haben. Ich freue mich und antworte, dass es mir einfach Spaß macht.
Von hier hat man eine tolle Aussicht auf die Elbe:

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Ich gehe aber lieber schnell weiter, weil hier doch ein ziemlicher Touri-Hotspot ist und ich lieber wieder in Ruhe die Natur genießen möchte. Ich komme bald in die Gegend des Rauschengrunds und dort gibt es wieder tolle Pfade und Klettereien und ich erkunde wieder die Gegend.

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Die Landschaft ist einfach großartig und hier sind tatsächlich kaum Leute unterwegs.

An einer schmalen Stelle des Pfades kommt mir eine Frau mit ihren Hunden entgegen. Da wir uns vorhin schon begegnet sind kommen wir ins Gespräch. Ich erkläre, dass ich die Gegend hier erkunde und zur Starken Stiege will. Sie erklärt mir daraufhin, dass diese Stiege schon seit Jahren gesperrt ist. Gleichzeitig weist sie mich aber auch darauf hin, dass sie schon öfter Leute gesehen hat, die trotzdem dort hoch sind und es wohl auch möglich ist. Aber eigentlich will sie es mir nicht empfehlen… Sie nennt mir eine alternative Route, die auch super spannend klingt und erzählt, dass sie hier um die Ecke wohnt und hier jeden Winkel kennt.

Ich bedanke mich überschwänglich für die tollen Tipps und beschließe, die gesperrte Stiege gar nicht erst zu versuchen, da es auch noch etwas feucht vom Regen ist. Der Alternativweg ist ein Zustiegsweg für Kletterer und führt sehr spannend an großen Felswänden entlang. Schon bald erreiche ich die erste spektakuläre Boofe auf diesem Weg.

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Kurz darauf komme ich an dieser traumhaften Boofe an und mache erstmal eine kleine Siesta.

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Als ich dem Weg weiter folge kommen einige ziemlich ausgesetzte Stellen, an denen ich mich auch nicht traue Fotos zu machen. Hier muss jeder Tritt sitzen. Der Weg schlängelt sich dabei wunderschön zwischen Felswand und Abgrund.

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Irgendwann komme ich wieder auf offiziellere Wanderwege und laufe dabei weiter auf dem Schrammsteinweg. Der Weg ist an sich nicht schlecht aber ich staune darüber, dass es hier oben auf den Felsen solch eine breite Wanderautobahn gibt. Zwischendurch gibt es aber immer mal ein paar spannende Stellen, an denen man über Stufen oder Leitern gehen muss.

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Schon bald komme ich an einen nicht markierten Weg, dem ich folge. Ich muss zwischendurch auch den Pfad suchen, weil er teilweise kaum erkennbar ist. Es macht aber wieder riesigen Spaß obwohl es wieder regnet. Bald komme ich an einer tollen Stelle an, an der ein riesiger angelehnter Felsblock einen optimalen Wetterschutz bietet.

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Ich mache es mir bequem und gönne mir mal den Luxus den Flugmodus auszuschalten und mit der Außenwelt in Kontakt zu treten.:-)

Ich plane schon langsam, wie ich es mir für die Nacht gemütlich mache und habe aber noch zwei Bedenken. Erstens bin ich jetzt im Nationalpark und da ist das Übernachten außerhalb der offiziellen Boofen streng verboten. Zweitens bin ich verwöhnt und vermisse unter dem Felsblock eine schöne Aussicht.

Es trifft sich also gut, dass es gerade aufhört zu regnen und als ich zwischen zwei Felsen die Felswand auf der anderen Seite mit den zwei Boofen erkennen kann laufe ich voller Euphorie weiter.

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Der weitere Weg schlängelt sich wieder genial an den Felswänden entlang. Schon bald erreiche ich die offizielle Boofe und habe dort diese Aussicht:

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Ich kann auch gut die Stelle erkennen, an der ich mich vorhin noch untergestellt habe. Schon beeindruckend, wenn man das sieht kann man sich kaum vorstellen wo da ein Pfad langgehen soll…


An der Boofe ist auch schon jemand. Wir kommen kurz ins Gespräch. Er ist extra aus Berlin angereist um für eine Nacht in der Boofe zu pennen. Ich starte meinen Kocher und frage ihn nochmal was, und merke dann, dass er Kopfhörer drin hat. Als ich mich fünf Minuten später umdrehe liegt er schon wie tot in seinem Biwaksack. Der Typ ist mir ziemlich suspekt…Nicht mal den Sonnenuntergang hat er mitbekommen…

Da es noch zwei Stunden hell ist schaue ich mir noch die Umgebung an und stoße auf meinem Weg noch auf zwei weitere Boofen. Mit einer Gruppe einheimischer Kletterer komme ich ins Gespräch. Sie meinen, dass es ein Wunder ist, dass sie um 19 Uhr am Wochenende zu einer Boofe gekommen sind und dort noch keiner ist. Sie raten mir auch dazu bitte nur die schlechtesten Fotos zu Hause zu zeigen und keine Werbung fürs Elbsandsteingebirge zu machen, da der Andrang an Menschen dort in den letzten Jahren sehr stark zugenommen hat.

Sorry Leute aber diese geniale Tour muss ich einfach weiter erzählen. Die sächsische Schweiz ist ja sowieso kein Geheimtipp mehr…Aber aus Solidarität hier noch ein Bild von dem wirklich nicht besonders schönen Sonnenuntergang:

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Wir unterhalten uns noch eine Weile und wünschen uns dann gegenseitig eine gute Nacht.
 

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Tag 5, 6.6.2020 Boofe am hohen Torstein – Bad Schandau ca. 8km


Die Nacht in der Boofe war sehr angenehm und ich werde von den ersten Sonnenstrahlen geweckt.

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Der Typ neben mir liegt immer noch wie ein Stein in seinem Biwaksack…Eine Stunde später steht er auf und macht sich auf den Weg. So etwas komisches habe ich wirklich lange nicht erlebt aber ich hoffe einfach mal er hatte seinen Spaß.:?


Ich genieße noch die Sonnenstrahlen und frühstücke noch ein leckeres Mohnteilchen aus der Biobäckerei. Der Weg nach Bad Schandau runter ist dann nur noch sehr kurz. Das Highlight auf dem Weg ist eine Wassertretstelle mit Quelle, an der ich mich wieder ausgiebig wasche und durch das eiskalte Kneippbecken gehe.

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Da ich in Bad Schandau noch ein wenig Zeit habe, bis der nächste Zug fährt setze ich mich noch in eine Bäckerei und lasse die Wanderung bei Kuchen und grünem Tee ausklingen.

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vor 19 Stunden schrieb Wanzenried:

Sie meinen, dass es ein Wunder ist, dass sie um 19 Uhr am Wochenende zu einer Boofe gekommen sind und dort noch keiner ist.

Das ist im Sommer da wohl so ... denke grade an meinen Forststeig im Winter zurück, keine Menschenseele, egal wo, jeder Schlafplatz, jede Boofe war einfach meine :-)

Habe beim Lesen und Bilder anschauen richtig mitgefiebert, ist einfach herrlich dort !!
Danke fürs nochmal mitnehmen ... das Stück Kuchen haste dir verdient.

Bearbeitet von TappsiTörtel
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vor 20 Stunden schrieb Wanzenried:

Sie raten mir auch dazu bitte nur die schlechtesten Fotos zu Hause zu zeigen und keine Werbung fürs Elbsandsteingebirge zu machen, da der Andrang an Menschen dort in den letzten Jahren sehr stark zugenommen hat.

Ich finde Du solltest uns zumindest einen GPS Track zeigen. Also nur damit wir wissen, wo wir nicht hin sollen. Oder so.

 

;);)

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Erstmal danke an alle für die vielen positiven Rückmeldungen!

vor 3 Stunden schrieb TappsiTörtel:

Das ist im Sommer da wohl so ... denke grade an meinen Forststeig im Winter zurück, keine Menschenseele, egal wo, jeder Schlafplatz, jede Boofe war einfach meine :-)

Das klingt auch traumhaft! Im Winter könnte ich mir auch den Malerweg oder eine Kombi aus Malerweg und Forststeig gut vorstellen:-)

 

vor 2 Stunden schrieb MarcG:

Ich finde Du solltest uns zumindest einen GPS Track zeigen. Also nur damit wir wissen, wo wir nicht hin sollen. Oder so.

Ich habe tatsächlich am ersten Tag noch einen gpx-Track aufgezeichnet. Habe aber dann gemerkt, dass es viel zu viel Akku verbraucht wenn ich von früh bis spät laufe...
Ich bin immer mal wieder über Kletterzustiege gelaufen. Die waren sogar alle auf den openandromaps drauf;-).
Da diese Zustiege eigentlich nicht zum Wandern gedacht sind und teilweise auch etwas gefährlicher und ausgesetzter sind möchte ich ungern diese Infos öffentlich verbreiten.
 

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Hier noch ein kleines Fazit zu der verwendeten Ausrüstung.

Ein Fazit über den Trail und die gesamte Tour folgt dann auch noch;-).


- Entscheidung ohne Shelter zu wandern hat sich voll bewährt


- Hüftgurte brauche ich keine mehr ( ich hatte sie noch vor der Tour entfernt und dadurch nochmal ca. 90g eingespart)


- Mein Schuh-Setup hat mich am meisten begeistert. Ich habe nach Lust und Laune zwischen den Merell Vapor Glove (mit dünner Schaumstoff-Innensohle), meinen MYOG-Huaraches und komplett barfuß hin- und her gewechselt. Der Forststeig besteht zu einem wirklich großen Teil aus Singletrails und weichen Böden. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt irgendwelche körperlichen Beschwerden. Laufe allerdings seit ca. 4 Jahren auch im Alltag nur barfuß bzw. in Minimalschuhen.


- Der Regenschirm war genial, da es einfach angenehm luftig ist und er schnell ein- und ausgepackt ist. Eventuell besorge ich mir da irgendwann mal ein spezielles Trekking-Modell. Wer da Tipps und Erfahrungswerte im Gegensatz zu einem 0815-Regenschirm hat, immer gerne her damit;-)


- Das einzige was mich richtig genervt hat auf der Tour war meine Befestigung für die Flaschen vorne am Schultergurt. Eigentlich war ich bisher davon begeistert aber dieses Mal hatten die Flaschen, die ich vorher noch schnell gekauft habe einen geringfügig anderen Durchmesser und wenn die Flasche voll war fiel sie immer wieder aus dem Clip raus… Beim nächsten Rucksack werde ich mir definitiv anpassbare/ dehnbare Mesh-Taschen für die Flaschen vorne integrieren.

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