Wallfahrer Geschrieben 19. Mai 2013 Geschrieben 19. Mai 2013 ....ein Leichtes Hallo vom WallfahrerGestern war ich zu Testzwecken im Umland unterwegs um meine Regenausrüstung für den Bohusleden zu testen.Getestet wurden mein Regenschirm, der Huckepack und das Gatewood Cape.Gedacht war es als overnighter, aber da ich keinen einigermaßen vernünftigen Übernachtungsplatz gefunden habe, ging es am Abend mit dem Zug nach Hause...Also....zirka 3 Stunden leichter Regen und ich unter dem Gatewood-Cape....und.... es schwächelt! Ich musste also feststellen das es feucht wird unter dem Gatewood-Cape, ich war davon ausgegangen das es mich trocken hält.Das Cape fühlte sich in seiner Innenseite etwas feucht an, und dort wo der Wind gewirkt hat war auch auf meiner Kleidung Feuchtigkeit zu fühlen....und es war keine Körperfeuchtigkeit die kondensiert ist...( Bisher bin ich vom Regen etwas verschont worden)Zu meiner Frage.Haben andere Ponchogänger gleiche Erfahrungen...oder sind andere Ponchos richtig dicht?Bzw. macht es Sinn das Gatewood-Cape zu "Silikonisieren ?? Wallfahrer "Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen..." "Ein Leben ohne Facebook ist möglich und auch sinnvoll"
hofnarr Geschrieben 20. Mai 2013 Geschrieben 20. Mai 2013 Kurze Gegenfrage: Woher weißt du denn, dass es kein Schweiß/keine Körperfeuchtigkeit ist?
Wallfahrer Geschrieben 20. Mai 2013 Autor Geschrieben 20. Mai 2013 ...ein leiches Hallo....@hofnarr.....in der Tasche des Gatewood-Capes hat sich ebenfalls Feuchtigkeit gesammelt, und die hätte innen trocken sein müssen..........ich werde das Cape auf jeden Fall silikonisieren und teste es noch einmal bei (Dauer-)Regen..... Wallfahrer "Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen..." "Ein Leben ohne Facebook ist möglich und auch sinnvoll"
Nature-Base Geschrieben 20. Mai 2013 Geschrieben 20. Mai 2013 immer diese Fachartikel... erstmal google gefragt was ein Gatewood-Cape ist...Laut Hersteller ist das Material:30D Silicon NylonUltralight No-See-UmEs ist also silikonisiert. Auch wenn bei ammerikanischem Sil-Nylon oft eine nach DIN nicht wasserdichte Wassersäule vorhanden ist, ist das Material in der Praxis doch eigentlich dicht.Wenn das Cape von innen leicht feucht war würde ich auch sagen das es Körperfeuchtigkeit war. oder auch nur durch die Temperaturunterschiede zwischen innen und außen gesammelte Luftfeuchtigkeit.Viel Spaß beim silikonisieren- ist eine Sau Arbeit, hält nicht unbedingt und stinkt wie Hulle
Wallfahrer Geschrieben 20. Mai 2013 Autor Geschrieben 20. Mai 2013 Hallo....@Nature-Base ...ich hatte nicht mit der Menge an Feuchtigkeit unter dem Poncho gerechnet......Da sich das Gatewood-Cape recht gut aufstellen lässt wird es schon gehen.....und so schlimm stinkt die Silikon-Terpentin-Lösung nun auch nicht....wobei....ich könnte zum vergleich mein Myog-Poncho-Tarp mal bei Regen tragen.....Wallfahrer "Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen..." "Ein Leben ohne Facebook ist möglich und auch sinnvoll"
hofnarr Geschrieben 20. Mai 2013 Geschrieben 20. Mai 2013 Ist halt schwer zu sagen, ob dein Cape nun wirklich nicht dicht genug ist, oder ob es Kondens uns Schweiß war, oder beides, oder was anderes.Hast du eine Möglichkeit, dich mit dem Cape und auch deinem MYO-Poncho, zum Vergleich, daheim unter die Dusche zu stellen? Wenn du Aufsehen erregen willst, kannst du das ja auch im Freibad machen Erstens kannst du dann direkt und einfach vergleichen, und zweitens fällt zuhause ohne Bewegung der Faktor Kondens/Schweiß halbwegs raus.
Wallfahrer Geschrieben 20. Mai 2013 Autor Geschrieben 20. Mai 2013 Na Hallo.........also ich hab mal auf die schnelle einen Test gemacht und festgestellt das Cape ist dicht, sicherlich ist es keine hohe Wassersäule, aber nach knapp 4 Stunden hat es kein Wasser durchgedrückt...... ....schlussfolgernd kann es wirklich nur kondens gewesen sein...ich bin überrascht....silikonisieren fällt aus....Wallfahrer "Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen..." "Ein Leben ohne Facebook ist möglich und auch sinnvoll"
mathiasc Geschrieben 20. Mai 2013 Geschrieben 20. Mai 2013 hallo wallfahrer,ich hab mich mal in die Norm für Regenbeschichtungen eingelesen, bei der Wassersäule wird so lange der Druck erhöht, bis sich ein 3. Tropfen gebildet hat, also effektiv kommt auch durch ne Regendichte Kleidung immer etwas Wasser auf die anderen Schichten. Interessant ebenfalls, die Prüffläche ist ziemlich klein, um die 50mm im Durchmesser, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe. Der Andere Test ist, man hat nen Konstanten Druck und schaut wie lange es dauert, diese Angabe findet man oft aber nicht bei den Regensachen, Problem hierbei ist, dass sich gerade Kunststoffe bei konster Last verändern nännt man Retardation, es können sich also kleine Löcher bei annähernder Wassersäule für die Dichtigkeit bilden, ist also nur eine Frage der Zeit.Was ich damit sagen will, kann es nicht sein, dass die Feichtigkeit normal bedingt ist?Ich kenne das Cape leider nicht, aber wie gut sind den tatsächlich die Nähe von der Tasche abgedeckt und kannst du die Menge an Wasser beziffern??. Bei deinem Versuch hast du ja effektiv vllt 10cm Wassersäule, es kommt hierbei nicht auf das Volumen an sondern nur auf die Höhe, im Physikunterrricht lernt man oft, dass der Druck auf den Ohren beim tauchen egal ist ob man in nem Brunnen oder im Meer taucht.Bei deinem Test kannst du ungefähr schauen ob nicht irgendwo ein Loch ist, zb durch Dornen oder Nadeln, für die tatsächliche Wasserdichtigkeit meine ich aber ist es noch zu wenig Druck.Dann ne andere Frage, stört die Menge an Wasser eigentlich?? Klar wenn man darunter schläft und der Daunenschlafsack nass wird is es eher schlecht, aber wenns dich nicht stört ist es vllt nur zu weit gedacht, effektiv ist doch gerade nichts bombproof wenns nicht gerade Bleischwer wird. Ich habs immerwieder bei meiner Marmot Recipet Jacke, dass ein wenig durchkommt, aber so lange man nicht klatschnass ist und extrem auskühlt muss man eben seine unteren Schichten darauf anpassen, habe oft n Fließ an was schnell trocknet und noch warm hält. Was ich hoch interessant finde, dazu müsste jemand anderes was sagen, ist Klamotten trocken zu tragen, evtl also die ganze Nässegeschichte verzögern, Christin alias Germantourist hat mir davon am Berliner ULFrühstück erzählt.evtl also alles nicht so Schlimm, oder was meinst du den nun dazu??Viele Grüße
Wallfahrer Geschrieben 20. Mai 2013 Autor Geschrieben 20. Mai 2013 Hallo....@ mathiasc...je länger ich darüber nachdenke komme ich zu der Erkenntnis, dass die Feuchtigkeit unter dem Cape doch durch Kondensat entstanden ist. Ich war gemächlich unterwegs, ich habe nicht sonderlich geschwitzt. Allerdings war es recht kühl und windig und logischerweise bei Regen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Unter dem Cape war es "Warm" und angenehm........ Die Feuchtigkeit war auch unter dem Cape eher gleichmäßig verteilt...................nur die Menge an Feuchtigkeit hat mich übrrascht. Ich hatte einen dünnen Fließ an, der war auf der Oberfläche feucht aber nicht durchnässt.......Aber wenn es mal länger regnet....bekomme ich meine Klamotten über Nacht getrocknet......oder sollte ich trockene Klamotten für das Camp bzw. die Nacht einplanen?...auf dem Bohusleden wollte ich nichts doppelt mitnehmen... es sind ja nur 10 Tage.......und mehr als 3,5Kg wollte ich an Ausrüstung nicht mitnehmen. (ohne Essen/Trinken)Wallfahrer "Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen..." "Ein Leben ohne Facebook ist möglich und auch sinnvoll"
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