Anakin Geschrieben Sonntag um 08:49 Geschrieben Sonntag um 08:49 Hallo zusammen! Ich möchte mir eine Xtherm zulegen, nachdem ich seit vielen Jahren mit einer ProLite Plus (Regular) unterwegs bin. Die ProLite scheint ziemlich robust, jedenfalls habe ich nie eine zusätzliche Unterlage oder ein Groundsheet verwendet und bisher keinen einzigen "Schaden". Die ProLite war mir aber zuletzt häufig zu kalt und zu klein. Durch die Xtherm erhoffe ich mir auch mehr Komfort (Seitenschläfer...) möglichst ohne mehr Gewicht. Nachdem ich mich hier im Forum etwas umgeschaut habe, frage ich mich nun, ob ich mit der Xtherm zwingend einen zusätzlichen Schutz benötige (nächstes Reiseziel sind die schottischen Highlands). Wie sind eure Erfahrungen? Falls Schutz besser ein Groundsheet unters Zelt oder eine Evazote unter die Xtherm? Oder was ganz anderes? Würde mich über eure Erfahrungen und Vorschläge freuen! Liebe Grüße 🖖
Gibbon Geschrieben Sonntag um 12:42 Geschrieben Sonntag um 12:42 Wenn du vor Durchstechen von unten vorsorgen willst, kannst du dir entweder Tyvek als Footprint unters Zelt legen oder eine Evazote unter die Matte. Das Tyvek schützt deinen Zeltboden, die Evazotte gibt dir noch ein bissl mehr Wärmeisolation. Evazotte 4mm bekommst du bei Extremtextil, die kannst du dir dann zurecht schneiden. Oder Alternativ ein Gossamer Gear Folding Thinlight Foam Pad, wenn du was zum Falten haben willst, meine wiegt nur 96g. Tyvek Groundsheets mit Eckschlaufen zum Abspannen gibt es z.B. bei LuxeOutdoor. Was davon mehr Sinn macht keine Ahnung, da ich die letzten Jahre mit komplett anderem Setup unterwegs war (Grundsheet-Folie+Schaumstoffmatte+Bivy).
Anakin Geschrieben Sonntag um 13:42 Autor Geschrieben Sonntag um 13:42 Für mich stellt sich jetzt die Frage, ob es gewichtstechnisch nicht schlauer wäre eine XLite+Evazote zu nehmen, anstatt der XTherm - wenn ich da auch eine Unterlage benötige. Ich hatte ein bisschen gehofft, dass die XTherm so robust ist (vergleichbar mit meiner Prolite), dass ich mir die Unterlage sparen kann (Mini Sitzkissen hab ich eh dabei). Gibt's da Erfahrungswerte?
zoppotrump Geschrieben Sonntag um 17:07 Geschrieben Sonntag um 17:07 Ich wüsste nicht, warum man in den Highlands, neben dem Zeltboden, einen weiteren Durchstichschutz benötigen würde. Allerdings würde ich eine dünne EVA-Matte mitschleppen, um 1. Einen Ausfallschutz dabei zu haben falls die Luftmatte den Geist aufgibt, und 2. Eine Rutschhemmung bei unebenen Untergründen zu haben (deshalb nicht die Gossamer Gear Folding Thinlight Foam. Die ist zu glatt).
RaulDuke Geschrieben Sonntag um 17:08 Geschrieben Sonntag um 17:08 @zoppotrump Wiso ist die zu glatt? Kann ich nicht bestätigen!
Blickpunkt Geschrieben Sonntag um 17:12 Geschrieben Sonntag um 17:12 vor 3 Minuten schrieb zoppotrump: (deshalb nicht die Gossamer Gear Folding Thinlight Foam. Die ist zu glatt). Genau für diesen Zweck habe ich genau diese Matte. Liegt man erst mal auf der Isomatte und wird diese so beschwert, rutscht zumindest bei mir nichts mehr. Oska reagierte darauf 1
Anakin Geschrieben Sonntag um 20:24 Autor Geschrieben Sonntag um 20:24 Vielen Dank für eure Antworten! Zu den Evazote Matten: die meisten sind ja etwa 50cm breit. Da ich mir eine regular wide- bzw. max-Variante kaufen möchte (63cm) ist das vermutlich zu klein? Oder macht das nicht soviel aus? Vermutlich bleibt nur die Exped Double oder zwei von den 50cm breiten Matten...? (Die Evazote von extremtextil ist ganz schön schwer.) Wie macht ihr das? Oder habt ihr alle die regular Variante?
Blickpunkt Geschrieben Gestern um 05:31 Geschrieben Gestern um 05:31 (bearbeitet) vor 9 Stunden schrieb Anakin: Da ich mir eine regular wide- bzw. max-Variante kaufen möchte (63cm) ist das vermutlich zu klein? Oder macht das nicht soviel aus? Ich habe die TAR in RW, also so, wie du sie kaufen willst. Als mechanischer Schutz und Rutschminimierer habe ich darunter eine Gossamer Gear Matte mit 49 cm Breite und gekürzt auf 100 cm Länge. Ich persönlich bin der Meinung, dass das ausreichend ist. Der Grundgedanke dabei ist, dass die dünne Matte den Bereich deiner Isomatte schützt, der durch dein Körpergewicht mechanisch am meisten belastet ist. Die GG Matte liegt bei mir also unter dem Oberkörperbereich. Dass bei einer Isomattenbreite von 63 cm dann auf jeder Seite circa 5-6 cm nicht geschützt sind, fällt vermutlich überhaupt nicht ins Gewicht. Durch die Beine und den Kopf kommt ja kaum Druck auf die Isomatte und die mechanische Belastung ist insofern an diesen Stellen auch nicht so hoch. Ich persönlich fahre damit sehr gut. Da ich an meinem Rucksack als Rückenpolster immer auch mein Sitzkissen dran habe und das insofern auch dabei ist, kann man das Sitzkissen natürlich auch noch unter die Isomatte legen und damit so eine leichte Schaumstoffmatte noch ein wenig verlängern. Deine Schaumstoffmatte musst du natürlich nicht einkürzen, sondern kannst die auch auf der vollen Länge nutzen aber meine Meinung nach reicht Torsolänge, wenn es dir hauptsächlich um einen mechanischen Schutz geht. Bearbeitet Gestern um 05:32 von Blickpunkt
RaulDuke Geschrieben Gestern um 05:34 Geschrieben Gestern um 05:34 (bearbeitet) wenn du maximalen schutz willst, dann musst du dir wohl die doublemat von exped kaufen und auf 63m breite, abschneiden. gewicht kannst du sparen, wenn du mindestens die untersten 20cm, im fußbereich abschneidest, denn da liegt ja kaum gewicht drauf. Ich habe das seit jahren so gemacht. Die faltmatte von gossamer gear hat den vorteil, das du sie, je nachdem, was du für einen rucksack hast, auch noch als rückenpolster benutzen kannst. doubleuse ist hier das stichwort. Bearbeitet Gestern um 05:42 von RaulDuke
RaulDuke Geschrieben Gestern um 05:41 Geschrieben Gestern um 05:41 Und ich benutze halt matten in regular, nicht wide. denn ich finde es grenzwertig, im oberen bereich nicht die ganze mattenbreite zu schützen. beim rein/rausgehen und beim hinlegen, kommt ja extrem viel druck auf die stelle, auf die du dich zuerst setzt, bevor du dich dann hinlegst. ich verstehe auch nicht ganz, warum man eine wide matte braucht, die unnötig (zumindest für mich 😍) viel wiegt. ich verteile meinen rucksackinhalt immer in den ersten 10 minuten, nach zeltaufbau, in ein wahres chaos, rund ums kopfende der matte. so liegen meine arme selten auf dem untergrund.
Blickpunkt Geschrieben Gestern um 05:51 Geschrieben Gestern um 05:51 vor 5 Minuten schrieb RaulDuke: ich verstehe auch nicht ganz, warum man eine wide matte braucht, die unnötig (zumindest für mich 😍) viel wiegt. ich verteile meinen rucksackinhalt immer in den ersten 10 minuten, nach zeltaufbau, in ein wahres chaos, rund ums kopfende der matte. OT: Interessante Argumentation gegen RW @RaulDuke 😉 Ich brauche die RW, weil ich im Rucksack nicht viel zum chaotischen Verteilen um meine Matte herum habe. Das Mattengewicht relativiert sich insofern aufgrund des fehlenden und für das Chaos nötigen Rucksackinhalts. 😂 Dein Grundargument habe ich aber verstanden. RaulDuke reagierte darauf 1
Blickpunkt Geschrieben Gestern um 06:20 Geschrieben Gestern um 06:20 @Anakin Ich würde sagen, mach dich nicht allzu sehr verrückt wegen des Schutzes für deine Isomatte. Gerade die TAR NeoAir halten eine Menge aus, finde ich. Bei der Benutzung von UL-Ausrüstung muss man sich einfach immer wieder vor Augen halten, dass man sie pfleglicher und bedachter behandeln muss als schwere Ausrüstung. Bei Isomatten bedeutet das eben, dass man seinen Zeltplatz wirklich jedes Mal sorgsam inspizieren sollte und Steine, Äste etc. beiseite legt. So vermeidet man schon mal die gröbsten Stolperfallen für seine Matte. Und auch trotz aller Sorgfalt kann natürlich auch mal ein Loch in die Matte kommen. Dafür ist es dann wichtig, die passenden Flicken ständig dabei zu haben.
zoppotrump Geschrieben Gestern um 08:20 Geschrieben Gestern um 08:20 vor 15 Stunden schrieb RaulDuke: @zoppotrump Wiso ist die zu glatt? Kann ich nicht bestätigen! Danke für die Rückfrage. Ich werde es bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit nochmals testen und dabei versuchen maximale Objektivität walten zu lassen. RaulDuke reagierte darauf 1
khyal Geschrieben vor 2 Stunden Geschrieben vor 2 Stunden Zum Thema Robustheit der Matten : Solange man nur auf "Golfrasen" zeltet, die Matte nur im Zelt benutzt, hast Du üblicherweise eine unbenutzbare Matte bei den "großen 3 Marken TAR, Exped, Klymit" eher durch Delamination, wobei ich bei Klymit noch keinen Fall gesehen habe, bei den "Eierkarton-Luftmatten" passiert das auf die Anzahl der Matten gesehen deutlich häufiger, deswegen haben sie manche Läden nicht (mehr) im Programm. Dagegen hilft Dir auch eine Schutzunterlage nicht, die Hauptursachen sind vor allem die Grammjäger, da wird halt die neue Matte die 50g leichter ist, total gehyped, naja klar bauen dann die Hersteller mit immer dünneren, leichteren Materialien, wo das dann vermehrt auftritt. Die die schon lange draußen unterwegs sind werden sich an die ersten Matten von TAR erinnern, selbstaufblasend, 2,5 cm dick, ca 1 kg schwer, unkaputtbar, hat bei mir fast 10 Jahre gehalten, dann habe ich sie im Freudeskreis weiterverkauft, der hat sie auch 10 Jahre ohne Defekt weiterbenutzt, wahrschinlich lebt die heute noch. Heute hast Du halt teilweise Matten die 300g wiegen, ein minimales Packmaß haben, die kriegen halt häufiger ne Delamination, da gibt es ja inzwischen durchaus ein Umdenken bei den Herstellern bzw daß sie Alternativen bieten, wie Exped mit der Dura-Serie oder viele Klymit-Matten. Die 2. Ursache für Delamination ist falsche User-Anwendung, also bei kühleren Temps strmm aufgepustet und morgens, tagsüber bei höheren Temps keine Luft abgelassen, oder z.B. morgens zum Trocknen der kondensnassen Unterseite in die Sonne gelegt, irgendwas muß dann nachgeben... Was nun das Thema Schützen vor "äusseren" Beschädigungen betrifft. Im Verhältnis zum Gewicht hat HS Tyvek den höchsten Durchstichschutz, solange man nicht so einben Blödsinn macht, wie es vor Benutzung in der Waschmaschine zu waschen, damit es weniger knistert, wie es schon mal im Inet oder vereinzelt in Shops empfohlen wird, dann nimmt die Durchstich / Abriebfestigkeit rapid ab. SS Tyvek ist nicht geeignet. Das Stück sollte bisschen kleiner als die Bodenwanne des Zeltes sein, aber schon annähernd so breit wie das Zelt, da halte ich z.B. einen Tyvek Footprint mit 1 m Breite wie das Liteway, was es in D bei den walkies gibt, für ein 2er Zelt für zu schmal, aber für ein 1er oder für ne Matte unter´m Tarp ausreichend, aber gibt ja andere Möglichkeiten, wie 140 breit von Extremtextil, 122 oder gut 2 m breit von Sack & Pack usw Preiswert, nasse Blätter usw lassen sich easy abschlagen, sehr hohe Durchstichfestigkeit, kleines Packmaß, bekommt man eigentlich immer mit in den Zeltbeutel, Schlaufen sind unsinnig bringen bei der Footprint-Nutzung keinen Vorteil und wenn man es multiusing als Tarp einsetzt, würde ich eher das 65 g Zeltbodenmaterial von Extremtextil verwenden. Evazote hat andere Vorteile, nicht besonders durchstichfest,aber durch die Dicke halt doch ein Durchstichschutz für die Matte, super Antirutsch-Unterlegmatte, zusammengelegt Sitzkissen auf scharfkantigem Fels oder sehr kaltem Untergrund, Backup mit druntergelegtem Kram, wenn die Luftmatte die Grätsche macht und klar erhöht die Isolation der Matte etwas. Blickpunkt reagierte darauf 1 Terranonna.de
Anakin Geschrieben vor 1 Stunde Autor Geschrieben vor 1 Stunde Danke euch für eure hilfreichen Antworten. Ich habe mich jetzt erstmal für eine XLite + Evazote entschieden. Das Thema Notfallbackup, falls ich die Matte platt mache, ist mir erstmal am wichtigsten. Mal sehen wie ich damit zurecht komme! 🙂 khyal reagierte darauf 1
shotta51 Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde ich nutze eine Tyvekplane mit Silikonstreifen drauf, rutscht nicht und wiegt glaub ca. 100 g
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