hike_and_paddle Geschrieben Donnerstag um 09:37 Geschrieben Donnerstag um 09:37 Hallo, ich starte am 14. Juli in Irun meine Wanderung auf dem GR11. Das Refugio de Góriz ist überfüllt. Hat das schon mal jemand erlebt? Kennt jemand eine Alternativ um das Refugio de Góriz zu "umgehen". Bin für jeden Tipp dankbar. Viele Grüße, Horst
Folko Geschrieben Donnerstag um 10:10 Geschrieben Donnerstag um 10:10 Gehe weiter auf dem GR 11 bis nach Fuen Blanca im Anisclo Canyon. Dort darfst du übernachten. Link ... bin ein wenig in den Pyrenäen Unterwegs ...
jakob-ineurope Geschrieben Donnerstag um 10:14 Geschrieben Donnerstag um 10:14 In der Nähe gibt es einige verlassene kleine Hirtenhütten, die kaum auf der Karte stehen. Sie sind sehr klein, aber in der Regel trocken und können im Notfall als Schlafplatz genutzt werden. Eventuell kannst du auch einen großen Umweg über das Dorf Lamiana machen, wo du in einem Haus übernachten kannst.
Folko Geschrieben Donnerstag um 10:16 Geschrieben Donnerstag um 10:16 (bearbeitet) Die Goritz Hütte ist immer voll. Auch das Zelten dort ist mittlerweile eingeschränkt, grad im Juli / August ist dort richtig Andrang. Grund ist der Monte Perdido, der GR11, die Ordesa Schlucht, Anisclo Canyon etc. - das ist einfach eine gut erreichbare und sehr schöne Ecke. Im Sommer extrem Besucht. In dem Link in meinem ersten Post steht ja wo dort übernachtet werden darf. Dazu braucht man dann natürlich Zelt / Tarp etc. . Auf freie Cabanes würde ich mich nicht verlassen. Ausserdem gibt es Strafen bei erwischen außerhalb der erlaubten Räume .... man sollte sich daran halten, sonst gibt es irgendwann ein absolutes Bivac Verbot dort. Wenn du auf dem Gr11 geht's, kommst du sowieso an Fuen Blanca vorbei. Also kein Umweg und Bivac erlaubt. Und sehr schön dort. Besser ist es später im Jahr- September / Oktober. Dann ist man oft alleine Unterwegs, Zeltet irgendwo alleine, die Cabane fürsich und auch die bewirtschafteten Hütten teilt man sich oft mit wenigen anderen. Bearbeitet Donnerstag um 11:12 von Folko ergänzt hike_and_paddle reagierte darauf 1 ... bin ein wenig in den Pyrenäen Unterwegs ...
Helmut Geschrieben Donnerstag um 11:39 Geschrieben Donnerstag um 11:39 War letztes Jahr auf ebendieser Strecke unterwegs und würde auch empfehlen nach Fuen Blanca zu gehen. In der Nähe des Baches findest du Zeltmöglichkeiten, das Refugio selber ist nur eine Steinhütte. Zeitbedarf ca. 2 bis 2,5 Stunden, teilweise steiler Abstieg durch felsiges Steilgelände. Dann ist der Weg bis zum Refugio de Pineta auch etwas kürzer (der Abstieg vom Collado Ansiclo ist anstrengend über die gesamten 1200 Hm) und dort hat es uns viel besser gefallen, als im Refugio Goriz. Folko und hike_and_paddle reagierten darauf 2
marieke333 Geschrieben Donnerstag um 13:32 Geschrieben Donnerstag um 13:32 In dem gelben Bereich gibt es noch Möglichkeiten bevor Fuen Blanca. Nicht mehr als gerade akzeptabel, aber die Strecke runter bis Fuen Blanca ist nach einem langen Tag noch ziemlich anstrengend. Folko und hike_and_paddle reagierten darauf 2
Ledertramp Geschrieben Donnerstag um 17:21 Geschrieben Donnerstag um 17:21 Ich hab das letztes Jahr ebenfalls so gemacht. Ich bin morgens in Torla vom wirklich sehr empfehlenswerten Hotel Abetos (mega Frühstück!) losgelaufen und dann bis zum Refugio de Fuen Blanca gewandert. Habe dafür etwa 7 Stunden gebraucht. Der Abschnitt ist anfangs total easy zu laufen. Bis Goriz ist es mehr oder weniger Wanderautobahn. Entsprechend schnell bin ich da auch durch. War mir einfach zu voll, mich da groß aufzuhalten, auch wenn der Canyon wirklich spektakulär ist. Nach dem Aufstieg geht man eine Weile auf einer Höhe bevor es dann wieder runtergeht. Der Abstieg hat es tatsächlich etwas in sich. Ist aber gut noch am selben Tag machbar, sofern das Wetter mitspielt. Bei Regen fänd ich den Abstieg ziemlich ungemütlich. Ich würde den Abschnitt und den Tag darauf grundsätzlich nur bei gutem Wetter machen. Letztes Jahr als ich da war, ist ein Wanderer tödlich verunglückt während eines heftigen Regens - also immer Obacht! Bei gutem Wetter geht das aber völlig klar. Das Tal selber ist dann absolut atemberaubend. Wenn man in dem Refugio schläft oder entsprechend davor irgendwo zeltet, ist man umringt von Wasserfällen. Mega! Falls du das mal visuell nachvollziehen willst, guckstu hier: Folko und hike_and_paddle reagierten darauf 2
hike_and_paddle Geschrieben Freitag um 07:36 Autor Geschrieben Freitag um 07:36 @Folko, @Helmut; @marieke333, @Ledertramp Danke für den Tipp. Großartige Alternative! Dieses Jahr kann ich nur ab Mitte Juli von Irun bis Bielsa laufen. Nächstes Jahr dann im September Folko reagierte darauf 1
marieke333 Geschrieben Freitag um 10:43 Geschrieben Freitag um 10:43 Tipp: Eine ruhigere und sehr schöne Alternative zur Route entlang des Canyonbodens ist die Faja de Pelay. Unten fand ich ziemlich nervig mit so viele Leute. Folko reagierte darauf 1
Folko Geschrieben Freitag um 12:36 Geschrieben Freitag um 12:36 vor 1 Stunde schrieb marieke333: Tipp: Eine ruhigere und sehr schöne Alternative zur Route entlang des Canyonbodens ist die Faja de Pelay. Unten fand ich ziemlich nervig mit so viele Leute. Ja, da ist sicher ruhiger. Schön ist es auch unten am Ara, aber zu der Zeit wahrscheinlich nervig. Lohnen tun sich beide Wege. Der Aufstieg zur Faja ist anstrengender, aber das bist du vom GR11 gewohnt. Am Ende des Circo de Soaso hast du die Wahl, richtig Steil mit Ketten und Eisenstufen, oder einfacher hoch über nen Pfad. Wünsche dir viel Spaß ... bin ein wenig in den Pyrenäen Unterwegs ...
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