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Southbound auf AT oder PCT

Featured Replies

Geschrieben
  • Autor

Der Plan ist, ab Juli 2018 den AT SOBO zu laufen, dann im Winter 2018/19 für ungefähr 3 Monate nach Australien, Neuseeland und Südostasien, und ab Ende April 2019 dann den PCT NOBO.

Ein Problem sehe ich im Moment noch beim Visum. Mit dem B2 Visum könnte es eventuell bei der Wiedereinreise Schwierigkeiten geben.

LG Carsten

Geschrieben

Nein, in der Regel bekommt man beim B2 den "Multiple Entry" Eintrag, so dass man für die Gültigkeit des Visums (10 Jahre) wieder ohne viel Stress einreisen kann.

14212km

  • 4 Monate später...
Geschrieben

Hallo allerseits,

 

ich bin zufällig über dieses Forum und diesen Thread gestolpert und will dazu doch kurz meinen Senf dazugeben. Ich werde dieses Jahr den PCT SoBo in Angriff nehmen und würde doch gerne einige Warnungen, die hier genannt wurden zumindest etwas abschwächen wollen und auch einige nicht erwähnte Vorteile eines SoBo benennen.

Ich habe mich mit meinem SoBo-Thru-Hike sehr ausgiebig beschäftigt und habe mit zahlreichen SoBos der letzten Jahre Kontakt (darunter auch einige, die zuvor keinerlei Long-Distance oder Schneeerfahrung hatten). Ich selbst bin bereits einige Abschnitte in Washington in der SoBo-Saison, sowie einige Sections auf dem PNT in Montana zu ähnlichen Jahreszeiten gelaufen.

Also 1. zum Schnee: es stimmt definitiv, dass man Erfahrung im Schnee haben sollte, ABER: die Bedingungen variieren von Jahr zu Jahr extrem, letztes Jahr z.B. war ein sehr niedriges Schneejahr, in dem man bei einem Startdatum Ende Juni so gut wie keinen Schnee angetroffen hat. Dieses Jahr sieht es aufgrund der ziemlich krassen El Nino-Wetterlage recht ähnlich aus (und diese Wetterlage sorgt z.B. dafür, dass die Sierra wiederum extrem viel Schnee abbekommt und man vom Zeitfenster her, in einem solchen Jahr, sehr ähnlich Voraussetzungen wie bei einem NoBo-Thru hat). Also SoBo lässt sich bedingungsmäßig zwar schwerer weil kurzfristiger planen, aber in einem Niedrigschneejahr ist das zu machen. Alleine würde ich das auch nicht machen, aber es ist kein Problem für für die ersten 400 Meilen Hiking-Partner online zu finden.

 

2. Wasser: Die Erfahrungsberichte der SoBos in den letzten Jahren waren so, dass es bis Mitte November immer noch genügend Water Caches in der Wüste gab und es im Prinzip für SoBos einfacher war die Wassersituation zu handlen als für NoBos, schlicht weil es sehr viel weniger Leute sind, die auf die Caches zugreifen und es damit für viele Trail Angels einfacher ist sie zu bestücken.

 

3. Moskitos: Hat man definitiv in Washington, dafür aber bereits etwas weniger in Oregon und gar keine mehr in der Sierra (Yosemite südwärts), wo sie in der NoBo-Saison auch brutal sind. Dadurch hat man in einem der spektakulärsten Abschnitte des Trails seine Ruhe.

Weitere Vorteile in Kürze:

- sehr wahrscheinlich weniger Regen insgesamt

- Aufgrund des Sonnenstandes Aufstiege fast immer im Schatten, Abstiege in der Sonne

- Kühlere Temperaturen in der Wüste

 Nachteile:

- sehr viel weniger "socializing" (kann man natürlcih aber auch als Vorteil sehen)

- abnehmendes Tageslicht

- Fitness muss schon am Anfang sehr gut sein

Das nur meine Meinung zum Thema SoBo auf dem PCT, Happy Trails everybody!

 

 

  • 2 Jahre später...
Geschrieben
Am 8.1.2016 um 12:18 schrieb SoBo 77:

Ich werde dieses Jahr den PCT SoBo in Angriff nehmen und würde doch gerne einige Warnungen, die hier genannt wurden zumindest etwas abschwächen wollen und auch einige nicht erwähnte Vorteile eines SoBo benennen.

Hi SoBo77,

vielleicht bist du in diesem Forum noch aktiv und hättest Lust, deine Erfahrungen zu teilen.  Bist du am südlichen Terminus angekommen? 

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