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Ultraleicht Trekking

(U)L auf dem Fahrrad


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Hallo beisammen,

nachdem meine Ausrüstung beim Wandern mit der Zeit immer leichter geworden ist (noch nicht UL, aber immerhin L), möchte ich für meine dieses Jahr geplante Radreise durch Dänemark auch etwas abrüsten. Die normale Ausrüstung vom Wandern kommt natürlich auch auf dem Rad mit. Aber die bisher für Alltag und Reise eingesetzten Vaude Aqua Backs sind doch ganz schön schwer, wenn auch dafür wirklich wasserdicht. Da die Plastikclipse sich nun allmählich verabschieden, soll die Gelegenheit für eine Gewichtsreduktion genutzt werden.

Ich möchte auch weiterhin mit klassischen Fahrradtaschen fahren. Die Überlegung ist in etwa so: Eine Tasche für Futter und Küche, eine für die Campingausrüstung und Kleidung, das Zelt und ggf. Isomatte in Trockensack mit Spannband obenauf. Noch nicht sicher bin ich mir, ob ggf. kleine Frontroller dazu kommen, um da fahrradtypische Sachen wie Ersatzriemen, Faltreifen, Werkzeug, etc. unterzubringen. Bisher hatte ich da noch das Vaude Top Case im Einsatz; auch sehr stabel und wasserfest; und sehr schwer.

In dem Thema

bin ich auf die Arkel Dry-Lites aufmerksam geworden. Da die Diskussion schon eine Weile her ist, würde mich interessieren, ob sich die Taschen bewährt haben. Ist die Klett-Halterung alltagstauglich? Die Taschen können vermutlich nicht einzeln und auch nicht in der tiefen Position am Reisegepäckträger montiert werden?

Welche anderen leichten Taschen werden mit Erfolg eingesetzt?

Vaude bietet inzwischen mit den Aqua Light auch etwas Leichteres an. Die QMR-Halterung gefällt mir eigentlich sehr gut, weil sich die Taschen auf meinem Reisegepäckträger tief und nach hinten versetzt montieren lassen. Und sie hat sich über viele Jahre als stabil und zuverlässig erwiesen. Allerdings macht mich die Kombination aus eher dünnem Gewebe im direkten Kontakt mit Hartkunststoff misstrauisch. Das ruft geradezu nach Scheuerstellen oder gar Löchern.

Kurzum: Mich interessieren Eure Taschenerfahrungen; positiv wie negativ.

Viele Grüße

Marcus

 

Bearbeitet von HikeInLaponia
Vertipper; man kann es vor dem Speichern noch so oft lesen ...
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ich hab beide ausprobiert und finde die Arkels zu frickelig und habe die aqua light front hinten, ausschlaggebend: das einfache Handling. Vorne eine 2 L "Rolle", Zeltstange fürs grosse Mid am Oberrohr und Matte auf dem Gepäckträger. Einziger "Nachteil" der aqua light: konstruktionsbedingt "klappert" es hin und wieder (in die untere Befestigung müsste noch Gummi oder so..., aber es scheint mich ja nicht zu stören).

Für "Schwertransporte" habe ich noch nicht-leichte Vaudes mit 2x25 L; alltäglich ist eine der beiden aqua lights dabei oder nur die Rolle vorne. Touren sind bei mir max 2 Wochen und ich rocker nicht wüst durchs Gelände. Scheuerlöcher nein (eineinhalb Jahre), "staubig" ja.

Bearbeitet von b.sucher
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ich bin auch großer Fan von Gepäckträger plus Taschen und verzichte liebend gerne auf die "Arschrakete".

Ich habe selber eine Arschrakete, die ist aber ordentlich zu beladen, damit sie nicht runter hängt und dazu muss sie noch gut gespannt werden. Im Wiegetritt schwingt das Ding hin und her und das Bike wird schwer zu kontrollieren.

Was aber nicht unbeachtlich ist, ist der Luftwiderstand solcher seitlichen Taschen. Dieser ist im Vergleich zu solchen Bikepackingtaschen soviel höher, dass deine Durchschnittsgeschwindigkeit gut und gerne 3 km/h abnimmt.

 

Deswegen rate ich dir von Frontrollern ab, da die eben den Luftwiderstand nochmal deutlich erhöhen. Solange du keine Weltreise machst, braucht man die auch nicht zwingend.

Falls du noch mehr Stauraum brauchst, dann würde ich Oberrohrtasche und Rahmentasche (im Trapez) empfehlen, da die nicht ganz so auf den Luftwiderstand gehen.
Ansonsten ist deine Idee mit zwei seitlichen Taschen und einem Drybag oben auf dem Gepäckträger sicher die beste Wahl

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vor 23 Stunden schrieb HikeInLaponia:

Ich möchte auch weiterhin mit klassischen Fahrradtaschen fahren.

Welche anderen leichten Taschen werden mit Erfolg eingesetzt?

An dem Thema bin ich ebenfalls sehr interessiert! Ebenfalls an Erfahrungen in der Praxis mit den Arkel, da schreckt mich die Befestigung ab...

Und die aqua light von vaude sind mein Favorit, hat die jemand im Einsatz? Egal ob Front oder back, Material ist wohl dasselbe. Werden hier im Forum ja auch empfohlen, hat die niemand? Ansonsten gibt's da leider wenig leichtes mit geringerem Volumen, bis 15 Liter pro einzelne Tasche (pannier) meine ich damit. 

Ortlieb gravel wären auch noch in der Kategorie, mit 580g pro Stück aber doch schon eher schwer. Dafür vielleicht besonders robust?

 

Bearbeitet von grmbl
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Hallo Ihr,

Danke erstmal für Eure Rückmeldungen. Die Aqua Back Light scheinen dann ja doch recht haltbar zu sein. Für mich wären die aber wohl etwas klein; insbesondere dann, wenn ich auf Fronttaschen verzichten will. 2* 25 l wären für mich glaube ich ideal, da ich auch mal 5 Tage Essen mitnehmen möchte; oder halt, wie vorgeschlagen, noch so eine Tasche für Oberrohr oder Dreieck.

Mit dem Fahrrad ist man zwar flexibler, was das Einkaufen betrifft. Aber zum Einen möchte ich mich nicht dauernd mit Einkaufen befassen und zum Anderen bleibe ich dann auch gerne mal außerhalb der Städte. Und dann macht mich das Einkaufen als Soloreisender auch immer nervös, wenn ich so daran denke, was man da alles öffentlich herumstehen lassen muss. :shock:

Die Arkel ORCA 25 könnten auch interessant sein, um eine "vernünftige" Befestigung zu bekommen. Arkel verwendet da einen sog. CAM-LOCK, der sich scheinbar spielfrei an jeden Rohrdurchmesser anpasst. Klingt auch nicht schlecht. Aber 700 g pro Tasche sind dann auch wieder eher heavy. Hat jemand Taschen mit diesem System im Einsatz?

Es bleibt schwierig :-)

Viele Grüße

Marcus

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Ich kann noch von Misserfolg mit den Scheißbilligen von Lidl berichten. Einmal verwendet schon kaputt. Schade, waren recht vielversprechend! Der Klettverschluss ist leider eine Fehlkonstruktion, da ist sie gerissen. Ohne wäre die Tasche besser. Ich dachte für die zwei Touren im Jahr taugen die mir; Irrtum! Beim ganz normalen Öffnen geschrottet. Und ich gehe wirklich sorgsam mit meinen Sachen um.

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Den Plastik Aufhängungen möchte ich auch auf keiner längeren Tour ausgeliefert sein. Nach jedem Schlagloch ein banger Blick nach hinten ist echt anstrengend. Für zivilisationsnahe Tagestouren aber schon eine Option, bei dem Preis. Ein paar Kabelbinder und einen Spanngurt sollte man dennoch immer dabei haben und beim ansonsten verlockenden Gewicht von 405g (eine, ohne Tragegurt) mit einkalkulieren. Ich verwende sie natürlich erstmal weiter bis zum Plastikbruch, rate aber von Nachahmung (kauf) ab.

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vor 19 Stunden schrieb HikeInLaponia:

Hallo Ihr,

Danke erstmal für Eure Rückmeldungen. Die Aqua Back Light scheinen dann ja doch recht haltbar zu sein. Für mich wären die aber wohl etwas klein; insbesondere dann, wenn ich auf Fronttaschen verzichten will. 2* 25 l wären für mich glaube ich ideal, da ich auch mal 5 Tage Essen mitnehmen möchte; oder halt, wie vorgeschlagen, noch so eine Tasche für Oberrohr oder Dreieck.

Mit dem Fahrrad ist man zwar flexibler, was das Einkaufen betrifft. Aber zum Einen möchte ich mich nicht dauernd mit Einkaufen befassen und zum Anderen bleibe ich dann auch gerne mal außerhalb der Städte. Und dann macht mich das Einkaufen als Soloreisender auch immer nervös, wenn ich so daran denke, was man da alles öffentlich herumstehen lassen muss. :shock:

Die Arkel ORCA 25 könnten auch interessant sein, um eine "vernünftige" Befestigung zu bekommen. Arkel verwendet da einen sog. CAM-LOCK, der sich scheinbar spielfrei an jeden Rohrdurchmesser anpasst. Klingt auch nicht schlecht. Aber 700 g pro Tasche sind dann auch wieder eher heavy. Hat jemand Taschen mit diesem System im Einsatz?

Es bleibt schwierig :-)

Viele Grüße

Marcus

Bei 2*25 wären die von Decathlon vielleicht eine Option, Fahrradtasche Gepäcktasche 900 27 Liter wasserdicht | ELOPS | DECATHLON und wiegen mit 750g pro Stück in etwas das gleiche. Selbst nicht gefahren, aber so vom ersten Eindruck in der Hand waren die ganz ordentlich. Allerdings auch nicht UL.

Bearbeitet von bandit_bln
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vor einer Stunde schrieb hmpf:

Die 500er ELOPS von Decathlon sind leichter (570 Gramm) und günstiger (32€) link. Eine Freundin benutzt sie seit 2 Jahren im Alltag. Wir haben damit auch schonmal 50KG geplünderte Äpfel durch die Gegend gefahren.

Sind also wesentlich robuster als die von LIDL

Bei denen ist nachteilig, dass sie unten nur Klettverschlüsse haben und innen die Schraubenköpfe scharfkantigen sind. Das Problem mit den Köpfen könnte man sicherlich mit etwas Tape lösen. Das mit dem Klett hat mich aber bisher vom Kauf abgehalten. 

Bearbeitet von bandit_bln
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zu dem ganzen Discounterzeug möchte ich als Geizhals mal was sagen.

bei Radtaschen kauft man billig wirklich zweimal. Die Ortliebs und auch Vaudes sind nahezu unzerstörbar und halten bombenfest auf dem Gepäckträger, was ich von meinen Lidl Teilen nicht behaupten konnte. Absolut wasserfest, einfach ein Nobrainer.

Die 110 € für ein Set hat man auch noch über wenn man ein 2k € Gravelbike fährt.

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Am 16.5.2022 um 22:26 schrieb HikeInLaponia:

Noch nicht sicher bin ich mir, ob ggf. kleine Frontroller dazu kommen... 

Gepäcktaschen stabilisieren mit ihrem tiefen Schwerpunkt am besten, wenn du sie vorn und hinten anbringst. Wie ich hier schon oft geschrieben habe, finde ich diese Stabilität für die Straße und für leichte Kieswege ideal.

Im echten Gelände (wo ich aber MTB fahre) ist hingegen Agilität gefragt. Bikepacking-Taschen sind diesbezüglich hilfreich, aber nur die halbe Miete. Es muss m.E. auch relativ viel auf dem Rücken getragen werden, damit sich die Last mit dem Körper verschiebt. 

Stabilität ist nicht gleich Sicherheit und Agilität ist nicht gleich Wackelei. Es kommt auf den Einsatz an. Stabilität erzeugt auf der Straße ein sicheres Gefühl wie auf Schienen... und im Gelände wegen ebendieser Schienen berechtigte Angst. Und umgekehrt gilt eigentlich dasselbe, wenngleich ein bisschen abgemildert.

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vor 3 Stunden schrieb bandit_bln:

Bei denen ist nachteilig, dass sie unten nur Klettverschlüsse haben und innen die Schraubenköpfe scharfkantigen sind. Das Problem mit den Köpfen könnte man sicherlich mit etwas Tape lösen. Das mit dem Klett hat mich aber bisher vom Kauf abgehalten. 

Die scharfen Kanten sind ein Problem. Gut, dass du darauf hinweist, danke.

Den unteren Halter mti Klett zu lösen finde ich gut, weil es sich schneller an den Gepäckträger anpassen lässt.

Die teuren Bikepacking Taschen von Apidura bspw. werden auch mit Klett gelöst. Das finde ich grundsätzlich nicht verkehrt an Radtaschen.

@shotta51Jau, das mit den LIDL Taschen sind echt nicht gut aus. Die von Decathlon sind aber definitiv robuster. Ich habe auch noch Ortlieb Taschen aus der ersten Generation, das war der Kauf des Jahrzehnts und ersetzen defintiv den Kofferraum und damit ein Auto. Problem ist nur, dass sie einfach zu schwer sind und damit indiskutabel im Ultraleicht Forum.

Bearbeitet von hmpf
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vor 22 Minuten schrieb martinfarrent:

Stabilität erzeugt auf der Straße ein sicheres Gefühl wie auf Schienen

OT:

dieses Gefühl teile ich nicht, die wie auf Schienen Stabilität bedeutet viel Trägheit . Viel Trägheit macht langsam, insbesondere wenn man reagieren muss. Wenn ich reagieren muss besteht Gefahr und bei Gefahr ist man gerne schnell, um möglichst wenig Zeit in der Gefahrensituation verbringen zu müssen, denn das Risiko ist abhängig von der verbrachten Zeit in der Situation. Oder man muss ausweichen, da will man das Gegenteil von Trägheit.

Gerade auf der Strasse ist man von anderen Abhängig, das die einen nicht umfahren und muss deswegen schnell reagieren können.

Offroad habe ich dieses Risiko nicht, da ist man nicht potentiell Tod, wenn man anderen Verkehrsteilnehmern begegnet.

Aber jeder wie er mag

mMn gehört an nen Lenker nur 1kg und der Rest in die Nähe des Körperschwerpunkts (Arschrakete, Hüfttasche)

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Die hier habe ich auch noch gefunden:

https://www.roswheel.com/collections/tour-series/products/tour-pannier-large-40l-pair

690 g für 20 l Volumen mit einer allem Anschein nach ernst zu nehmenden Aufhängung.

Auf dem Rücken habe ich bisher immer mein Wasser gehabt; das gibts ja leider nicht in UL oder in gedörrt :-).

Die Diskussion pro/con Frontroller finde ich interessant. Ich bin mal mit 2,5 kg auf einem Frontgepäckträger gefahren. Das war schon richtig übel. Allerdings ist der Radius, auf dem man da die Last dreht, wesentlich größer als bei (kleinen) Frontrollern.

Gruß

Marcus

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vor 50 Minuten schrieb hmpf:

Die scharfen Kanten sind ein Problem. Gut, dass du darauf hinweist, danke.

Den unteren Halter mti Klett zu lösen finde ich gut, weil es sich schneller an den Gepäckträger anpassen lässt.

Die teuren Bikepacking Taschen von Apidura bspw. werden auch mit Klett gelöst. Das finde ich grundsätzlich nicht verkehrt an Radtaschen.

@shotta51Jau, das mit den LIDL Taschen sind echt nicht gut aus. Die von Decathlon sind aber definitiv robuster. Ich habe auch noch Ortlieb Taschen aus der ersten Generation, das war der Kauf des Jahrzehnts und ersetzen defintiv den Kofferraum und damit ein Auto. Problem ist nur, dass sie einfach zu schwer sind und damit indiskutabel im Ultraleicht Forum.

stimmt schon, Ortlieb Backroller Classic sind mit jeweils 950 g schon ein Schwergewicht und gehören eben ans (schwerere) Trekkingrad und nicht an den super schnellen Renner.

Für Touren und Einkaufen find ich die top. Wenn ich jetzt UL-Rennrad-Bikepacking machen will, dann natürlich fehl am Platz.

 

Auf dem Fahrrad hat man halt den Vorteil, dass man das Gewicht nicht tragen muss. Einzig schlechter wird da halt dann die Stabilität und vor allem der Beschleunigungswiderstand.

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vor 9 Minuten schrieb shotta51:

Auf dem Fahrrad hat man halt den Vorteil, dass man das Gewicht nicht tragen muss. Einzig schlechter wird da halt dann die Stabilität und vor allem der Beschleunigungswiderstand.

Ich merke mit meinen 62 Kg Körpergewicht jedes Gramm am Rad. Ich merke auch wie voll die Wasserflaschen sind.

Da geht eine Menge Fahrspaß flöten. Richtig krass wird es dann bei Höhenmetern. Es lohnt sich daher schon Gewicht zu sparen.

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vor 32 Minuten schrieb HikeInLaponia:

Die Diskussion pro/con Frontroller finde ich interessant

Ein Kilo vorne merkt man praktisch nicht. 

Außerdem hat es aero Vorteile 

Mögliches Sommer setup:

Schlafsack mit der Schlaf Kleidung füllen und ins tarp wickeln und ab damit an den lenker. 

Die Tages Kleidung geht in die Trikot Taschen. 

Der wenige Rest in die Hüfttasche, Arschrakete, sowie Fuel tank. 

Pumpe, Schlauch und Steckschlüssel tief am Rahmen mit Straps befestigen. 

Eva matte ans Oberrohr oder ne klymit mit an den lenker. 

Getränke hier hin: Woho X-touring V2 Anti Sway One Size https://www.amazon.de/dp/B07F3YQGXL/ref=cm_sw_r_cp_apan_i_NRGR7Y39PQRZ24ZBQM20

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vor 40 Minuten schrieb hmpf:

Ich merke mit meinen 62 Kg Körpergewicht jedes Gramm am Rad. Ich merke auch wie voll die Wasserflaschen sind.

Da geht eine Menge Fahrspaß flöten. Richtig krass wird es dann bei Höhenmetern. Es lohnt sich daher schon Gewicht zu sparen.

Das merke ich selbst bei 100kg, dazu kommt noch das das Mehrgewicht undgefedert, je nach Aufhängung auf Rahmen oder Laufrad wirkt. Daher ist hier UL wichtig auch wenn man selber schwer ist, aber bei Schlaglöchern aus dem Sattel gehen kann. 

Auch Bergauf merkt man wirklich jedes Gramm, deshalb schmeißen die Profis auch alle Trinkflaschen vor einem Anstieg gerne weg.

Einziger Nachteil an den Gepäcktaschen nur hinten ist leider das ungleichmäßige Mehrgewicht. Das entspricht bei 10kg dann mindestens 20kg Mehr Fahrergewicht, welches sich sonst auf beide Räder verteilen würde. Ich überlege daher, wie man möglichst Schwere und kleine Gepäckteile noch an den Rahmen bekommt. Zeltgestänge ist so etwas. 

Bearbeitet von bandit_bln
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vor 1 Stunde schrieb hmpf:

Die scharfen Kanten sind ein Problem. Gut, dass du darauf hinweist, danke.

Den unteren Halter mti Klett zu lösen finde ich gut, weil es sich schneller an den Gepäckträger anpassen lässt.

Die teuren Bikepacking Taschen von Apidura bspw. werden auch mit Klett gelöst. Das finde ich grundsätzlich nicht verkehrt an Radtaschen.

@shotta51Jau, das mit den LIDL Taschen sind echt nicht gut aus. Die von Decathlon sind aber definitiv robuster. Ich habe auch noch Ortlieb Taschen aus der ersten Generation, das war der Kauf des Jahrzehnts und ersetzen defintiv den Kofferraum und damit ein Auto. Problem ist nur, dass sie einfach zu schwer sind und damit indiskutabel im Ultraleicht Forum.

Habe die fast baugleichen von Thoom. Das Material ist schon robuster, aber die Haken sind leider die gleichen. Das zwingen quasi zu UL ;) Für sehr sporadisch mit leichten Gepäck und Trekkingrad. mal ins Grüne sind sie ok. Aber nichts für eine Tour oder tägliches Pendeln. 

Bearbeitet von bandit_bln
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vor einer Stunde schrieb bandit_bln:

Auch Bergauf merkt man wirklich jedes Gramm, deshalb schmeißen die Profis auch alle Trinkflaschen vor einem Anstieg gerne weg.

Bei den Profis ist es auch relevant ob sie bei einem 90 Minuten Anstieg 2 Minuten eher oben ankommen. Ich halt da eher mal an und genieß die Aussicht während ich die Flaschen leer zutzel. Das Wahoo schaltet selbstständig auf Pause.

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vor 10 Stunden schrieb bandit_bln:

Das merke ich selbst bei 100kg, dazu kommt noch das das Mehrgewicht undgefedert, je nach Aufhängung auf Rahmen oder Laufrad wirkt. Daher ist hier UL wichtig auch wenn man selber schwer ist, aber bei Schlaglöchern aus dem Sattel gehen kann. 

Auch Bergauf merkt man wirklich jedes Gramm, deshalb schmeißen die Profis auch alle Trinkflaschen vor einem Anstieg gerne weg.

Einziger Nachteil an den Gepäcktaschen nur hinten ist leider das ungleichmäßige Mehrgewicht. Das entspricht bei 10kg dann mindestens 20kg Mehr Fahrergewicht, welches sich sonst auf beide Räder verteilen würde. Ich überlege daher, wie man möglichst Schwere und kleine Gepäckteile noch an den Rahmen bekommt. Zeltgestänge ist so etwas. 

also als Techniker rollen sich mir beim Lesen die Nägel hoch.

Gewichtsverteilung beim Rad ist ohne Gepäck ca 30/70 bei moderater Sitzgeo, was sich dann je nach Beladung natürlich ändert. Und wie aus 10 kg dann 20 kg werden musst du mir nochmal erklären :D

Aber hast recht, bei STeigung merkt man das Gewicht dann schon nochmal deutlich.

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