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Ultraleicht Trekking

grmbl

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Alle erstellten Inhalte von grmbl

  1. lohnt aber trotzdem sich sowas per Mail oder Cloud zu speichern beim Reisen, sonst ist evtl. ein vergessenes oder defektes Handy ein riesen riesen Problem! Am besten vielleicht so eine "Immunkarte" besorgen, die + 5 Gramm (?) ist es wert. Edit: im Impfzentrum bekommt man auch per Mail so ein EU-Zertifikat als PDF, das ausgedruckt ebenfalls gültig ist. Kostenlos und leichter, Immunkarte gerade gesehen 10€.
  2. Ein paar große Einsparmöglichkeiten wurden ja bereits genannt (Schuhe, Rucksack und Regenjacke). Weitere Kleinigkeiten: Unter dem Punkt Hygiene finde ich ein paar Sachen vom Gewicht überdimensioniert. Je nachdem wie lange die Touren sind natürlich; aber 55g Autan und 50g Klopapier wäre wohl schon für eine 4-Wöchige Tour? Und wenns in D ist würde ich immer versuchen die üppig vorhandene Infrastruktur zu nutzen. Also Klopapier abwickeln und immer nur für die nächsten paar Tage zb. Meist kommt man ja doch an irgendeinem Gasthaus vorbei. Spart auch Proviant ;) Kompass in D? Wirklich nötig? Karte oder Handy? Groundsheet Polycro 68g... bist Du sicher, dass das nicht zwei sind? Die kleben manchmal echt fies zusammen! Meins wiegt bei großzügigen 100x200cm glaube ich 32g Gaskartusche ist halt recht schwer, ist aber natürlich sehr komfortabel. Aber in D findet man ja meist einen windgeschützten Platz (zB in Hütten), daher ginge mit Spiritus und evtl. Esbit deutlich leichter. So mache ich das: wenn mir Komfort wichtig ist oder mit deutlich Wind oder gar Trockenheit zu rechnen ist Gas, bei kurzen Touren oder Sommer Esbit. Topf ist mit 900ml ziemlich groß, aber vielleicht kochst du ja entsprechend aufwändig? Sonst mal versuchen ob auch kleiner und damit deutlich leichter möglich wäre.
  3. Wozu auch, wer kauft denn DCF-Zelte? Also die Frage nach der Zielgruppe. Da geht es ja schon darum, mit massivem Ressourceneinsatz (Hightechmaterial + Geld) das letzte Gramm rauszuschürfen, da scheint mir die Kombination mit komfortablen Wide-Matten tatsächlich nicht sehr sinnvoll... Wozu sollte ich mir für 700€ und mehr ein Zelt kaufen um vielleicht 300g zu sparen, nur um die dann mit schweren Matten wieder drauf zu hauen? Nee, wenn schon dcf dann lohnt der Versuch, auch mit einer Regular-Matte zurechtkommen denke ich, das ist unter ULern ja schon die absolute Luxusversion Also sozusagen für die, die nicht mit der Torsomatte klarkommen
  4. OT: Ich mache das auch so. Manchmal bekommt man einen Hering zb nicht ideal gegen die Zugrichtung in den Boden, dann versuchen ich einen zweiten so zu platzieren, dass beide belastet werden. So X-Förmig dann.
  5. Ich war noch nie auf nem Gletscher, weiß auch nicht ob ich das machen muss. Wenn dann würde ich gerne mal bei jemandem mit Erfahrung mitgehen, einfach so gehe ich sicherlich nicht drauf. Die Tour war übrigens schon Ist ja gar nicht so OT; und sehr sinnvoll das einzuschränken, da hast du absolut recht! Wer weiß wer hier so mitliest... "Anfängergeeignet": ich schrieb Einsteiger; Einsteiger in Skandinavien war gemeint. Und das unter Einhaltung der für mich selbstverständlichen Vorbereitung. Den verlinkten Bericht hatte ich davor auch gelesen, 2014 war besonders krass, sehr viel Resteis. Wir haben uns vorab im dnt informiert wie dieses Jahr die Bedingungen sind (wenig Wasser, kaum Schneereste, alle Brücken da). Das würde ich jedem empfehlen, damit man einschätzen kann was einen erwartet. Auch dnt Mitgliedschaft und Hüttenschlüssel halte ich für sinnvoll, hatten wir dabei (aber nicht benötigt).
  6. Ich glaube die Maße sind noch nicht bekannt. Ein solid inner ist wohl in Planung, aber die Teile werden ihm so aus den Händen gerissen, da besteht wenig Druck dem (vielfach aus Europa geäußerten) Wunsch nachzukommen leider. Auf das 2p mit solid inner warte ich sehnsüchtig OT: Den thread Titel sollte man demnächst eventuell umbenennen, zb große Isomatten und passendes Zelt
  7. Damit hatte ich gestern Abend tatsächlich mal geliebäugelt, bin jedoch aufgrund des Silnylons (mit seinen mutmaßlich nachteiligen Eigenschaften) eher wieder davon abgekommen. Dann ist das xmid 2p ja (knapp) passend... sofern es überhaupt zwei breite Matten werden
  8. Was schreckt dich von Silnylon ab, muss es unbedingt dcf sein? Sonst wäre ja vielleicht das normale Stratospire 2 eine Option? Wenn ich den Faden richtig verstanden habe geht es ja primär um die Breite? Mit 132cm sollte das ja für zwei Wide-Matten reichen.
  9. grmbl

    Angststrukturen

    Aber klar doch, unbedingt! Wikipedia zu Grundgefühlen: Ekman hat sieben Basisemotionen empirisch nachgewiesen, die kulturunabhängig erkannt werden[1]: Freude, Wut, Ekel, Furcht, Verachtung, Traurigkeit und Überraschung. Angst wird dabei meist als unspezifische Unterform zur konkreten Furcht gesehen.
  10. grmbl

    Angststrukturen

    Ein spannender Aspekt der hier jetzt auch schon zweimal angesprochen wurde: Nachahmung und Empfehlungen. Beides durch Internet etwas problematischer geworden. Dem "nicen Spot" auf Instagram sehe ich halt nicht an, ob die zwei Menschen, die da lässig fürs Foto posieren, vielleicht ziemlich erfahrene Profis sind (oder leichtsinnige Idioten). Dadurch überschätzen manche sich. Ebenso Empfehlungen hier im Forum: hier ist alles unterwegs von sehr erfahrenen Ganzjahresabenteurern bis zu Anfängern, die bislang vielleicht nichtmal Campen waren. Da kommt der eigenen Angst schon viel Bedeutung zu finde ich, ist sie doch der einzige an mir selbst erprobte Parameter. Aber durch unsere Lebensweise (nein, nicht aller hier im Forum) häufig eben nur noch rudimentär für Natur erprobt. OT: Für Zivilisation leider auch nicht, die ist oft viel zu komplex für Einschätzungen aus dem Bauchgefühl. Für mich waren die ersten großen Schneefelder in Norwegen dieses Jahr ein Abenteuer Etwas Respekt vor echter Expertise, der Versuch des demütigen Einschätzens der eigenen Fähigkeiten und schon kanns losgehen mit dem passenden Abenteuer Ist halt für manche nicht leicht zu akzeptieren, dass der Everest kein geeignetes Einsteigerabenteuer ist (Stichwort Werdegang wurde ja genannt), ...und das halt Vollprofis sind, die das Risiko (meist) einschätzen können und wollen - nämlich dass nicht ganz wenige auch für immer verschwanden. OT: EDIT: "Everest" als Bild für ein Extrem; aber mit allgemeingültigen Beispielen klappts heute wohl nur bedingt. @hans im glueckdas war aber eigentlich bewusst gewählt, da gerade dort auch Anfänger mit Hilfe hochgehen die da oben eigentlich nix verloren haben...
  11. grmbl

    Angststrukturen

    Angst hat leider keinen guten Ruf, ist aber einer unserer erfolgreichsten evolutionären Vorteile, einen möglichen negativen Ausgang zu antizipieren. Und im Idealfall gegenzusteuern. Wir alle stammen von Angsthasen ab, diejenigen ohne Angst haben es schlicht zu oft nicht gepackt. Auch Fahrradfahren ohne Helm basiert auf einer falschen Einschätzung des Risikos und insbesondere der Illusion der Kontrolle... Wir leben halt nicht mehr in der Höhle, da wäre das natürlich ein verhältnismäßig (!) geringes Risiko. Was das draußen sein betrifft kommt erschwerend hinzu, dass unsere alltägliche Umgebung uns schlecht auf die Einschätzung von Naturgefahren vorbereitet. Daher halte ich eine vorsichtig herantastende Vorgehensweise für einen Intelligenzbeweis. Dont pack your fears bezieht sich im Idealfall auf Zivilisationsängste wie nasse Füße im Sommer oder so. Eine Expedition ohne Satellitendings ist eben nicht mutig sondern aufgrund der vorhandenen einfachen Möglichkeit gegenzusteuern schlicht dumm.
  12. Ich hab das Stealth 1 in dem 20d silpoly und bin sehr zufriedendamit, trotz aller von @Breazegenannten Einschränkungen. Volle Zustimmung, nur bezüglich Aufbau hab ich keine Probleme. Einen Vergleich der Materialien hab ich aber nicht und Tourenmäßig bin ich sehr zahm unterwegs. Entscheidend ist wohl was du damit vor hast! Wenn du zb lange autarke Touren im nördlichen Skandinavien abseits der Wege und Hütten planst wäre das silnylon sicherlich sinnvoll. Ich geh bei Sturmwarnung entweder nicht raus oder in Hütten. Wenn du Touren machst bei denen das nicht geht wäre das 40d eine Überlegung. Aber der absolute Experte dafür ist definitiv Marc von trekkertent. Beschreib ihm den Einsatzzweck und frag ihn nach einer Materialempfehlung. Aber auch hier im Forum ist mMn ohne Ahnung vom Einsatzzweck keine Empfehlung sinnvoll möglich. Edit: Gipfel in schottland überlesen, wirklich gipfel? Dann wohl 40d silnylon, aber hier ist Marc definitiv derjenige der beides getestet hat
  13. definitiv vergleichbar, das X-Mid hat zwar etwas weniger Liegelänge, ist aber erheblich breiter. Bei der Höhe habe ich jetzt gesehen sind die wohl sogar gleich. Laut diesem Faden ist aber auch das X-Mid etwas schwerer als vom Hersteller angegeben: laut @zoppotrump Außenzelt: 540 g, Innenzelt: 291 g; relativiert sich also ein klein wenig. X-Mid 170x254, Höhe 117 High Route 107x259, Höhe 116 (Höhe laut Retailer)
  14. Cool vielen Dank fürs Nachwiegen! 965g inner + fly ist leider tatsächlich etwas schade. Erstaunlich, ein X-Mid mit ebenfalls 20d schafft es auf 800g (zumindest laut Angaben...) und ist nur unwesentlich niedriger.
  15. Das hat irgendwer hier im Forum passend "Zirkuszelt" getauft Seit etwa einem Jahr gibt es ja zusätzlich die Version "High Route 3000" in grün und teilweise solid inner (Shoplink auf hardloop); ich könnte mir vorstellen, dass jemand eins besitzt? @Gibbon hab ich nicht irgendwo gelesen dass du das gekauft hast? Ich würde mich über einen kurzen Bericht freuen, kann man ja vielleicht hier fortführen? Insbesondere die Liegelänge auf 30cm Höhe wäre spannend aber auch Gewicht, da es widersprüchliche Angaben zum Material der Bodenwanne gibt (20d vs 30d). Aber auch ohne Nachmessen vielleicht einfach ein kurzer erster Eindruck?
  16. Hast du dich schon entschieden? Wenn nicht, zum Vergleich solltest du immer das reine Mattengewicht nehmen, nur dann bleibt es vergleichbar! Nicht wie in deiner Liste das komplette Gewicht mit Zubehör. Ist ja unfair, wenn manche Hersteller einen Pumpsack dazu tun, der bleibt ja (wie die Hülle auch) vermutlich eh zuhause. Bei Zelten sparen auch manche die Heringe oder sogar die Leinen und Seamsealing ein, nur damit das Zelt auf dem Papier ein paar Gramm leichter wird Und dazu stimmen manche Gewichte nicht, ich glaube die Xtherm Max RW wiegt etwas weniger als die Xtherm mummy L? Ich suche gerade ebenfalls nach Alternativen zu Xlite oder Xtherm, aus anderen Gründen als du, aber auch nach einer breiteren Matte. Bei der Xtherm habe ich Sorge, dass sie genauso rutscht und raschelt wie die Xlite, weiß da jemand was? Hatte die noch nie in der Hand. Am Überzeugendsten finde ich aktuell die STS Women's Ultralight Insulated Mat Large (183x64, 580g, R3,5), vielleicht ja auch was für @Trinolho? Die Xtherm mummy oder Nemo Tensor insulated mummy gibts ja leider nicht in Regular Wide. Wobei für deine Zwecke, dass der Schlafsack nicht runterhängt, ist ja die rechteckige Form wohl genau das Richtige? Die Exped mummy sind unten ja recht schmal mit 42cm.
  17. Xero Shoes hat jetzt einen EU-Shop und zum Start heute gleich einiges im Sale z.B. den Cloud ab 18 €, leider nicht mehr in Größe 42+43.
  18. grmbl

    Lanshan 1

    Das war mir nie aufgefallen, lanshan 1 ist mit 15d, das pro hat 20d Material, interessant! Das wäre aber nur mit dem Solid Inner sinnvoll, das Mesh hätte ja keinerlei zusätzlichen Nutzen. Im Gegenteil, hindert dich am Konsenswischen, tropft aber trotzdem. So locker wie das hängt hindert das auch nicht vom Kontakt zum Außenzelt. Aber dann wäre eine reversible Lösung sinnvoll! Oder einfach versuchen im Winter das Solid inner über den Boden im pro aufzuhängen, wäre dann doppelter Boden. Sozusagen statt polycro, oder ist das schon UH? Eine Lösung mit Zipper wäre aber vermutlich ebenso zu schwer, vielleicht mit Klettverschluss? Dann wäre das tatsächlich nämlich das pro im Sommer und ein Solid inner mit dem etwas stabilerem fly im Winter. Bitte berichten!
  19. Ebenfalls gekürzte bambus Zahnbürste 5g, gekürzt wegen des vorhandenen Tyvek Beutels à 7g. Dazu was ganz exotisches, die denttabs von Rossmann! Ich glaube es sind die gleichen wie bei DM Dazu hätte ich eine Frage, weiß jemand ob das ok ist das Zeug in die Natur zu spucken? Immerhin kein mikroplastik - aber war da nicht was mit Tenside in der Natur = böse? Laut Stiftung Warentest enthalten.
  20. Das kann ich leider bestätigen, hab den eos titanium (bzw meiner ist mit '2117 of sweden' gebrandet), es handelt sich um das Modell FMS-116-T welches in Sachen Qualität eher mau ist: regulieren auf kleiner Flamme mag er nicht und geht gerne ganz aus. Und beim kleiner drehen kommt gelegentlich kurz eine große Flamme - insgesamt nicht überzeugend. Nach allem was ich hier im Forum an Berichten gelesen habe würde ich nächstes mal den soto Windmaster nehmen. https://www.kosmetik-transparent.at/zahnbuerste-hart-mittel-oder-weich/ OT: Genau die die da stehen: empfindliches Zahnfleisch, das durch harte Borsten in jugendjahren leider weggeschrubbt wurde (schon klar, nur harte Borsten ohne zu viel Druck waren es nicht). Für manche sind harte Borsten möglich, aber nicht jeder der das von sich denkt liegt richtig OT: Top, genau das suche ich, danke für den Tipp
  21. Das hab ich mich auch gefragt, und was genau meint... wohl schon was Richtung Innenzelt, sonst wäre ein mesh Netz ( kenne dieses von sts) einhängen und ggf unter Isomatte klemmen das einfachste? Gibts doch bestimmt irgendwo nen Faden dazu...
  22. Was fertiges wird es wohl kaum geben, die aliexpress Teile sind ja eher kurz. Hilleberg hat 2,10 lang im Angebot aber die kennst du vermutlich... auch nicht besonders leicht Aber von trekkertent aus GB weiß ich, dass Marc auch custom anbietet, zb das stealth in 2,3 Meter. Vielleicht wäre ein stealth inner geeignet? Abwandlungen sicher möglich. Zweite custom Adresse wäre tipik aus Frankreich. Aber vielleicht kennt ja doch noch jemand was fertiges?
  23. Dass cumulus auch kufa-Schlafsäcke anbietet hast du gesehen? Ansonsten scheint Mountain Hardwear mit seiner Lamina-Reihe recht gut dabei zu sein.
  24. Soo, lang ist's schon wieder her, aber dennoch will ich nochmal allen die mir Tipps gegeben hatten Feedback geben: vielen vielen Dank, es wurde dadurch eine super Tour mitte August, Ausrüstung war ziemlich ideal! Bis auf einen Gegenstand habe ich eigentlich alles verwendet, aber dazu gleich mehr. Das wird jetzt aber kein Tourbericht, vielleicht mache ich das auch noch irgendwann; erstmal aber nur zur Ausrüstung. Hier die letztlich mitgeschleppten Sachen: LighterPack Norwegen Jaaa, da geht noch was weg, aber ich bin noch nicht so lange dabei Stealth 1 oder Lanshan 1? Es wurde das Stealth und das war definitiv die richtige Entscheidung, danke @hans im glueck! Ich halte es für ziemlich perfekt für Norwegen geeignet, insbesondere der geringe Platzbedarf zum Aufbau und die geringe Höhe (wegen des Windes) waren große Vorteile. Und die Flexibilität: super zu belüften, bei Wind+Regen Bodennah aufgebaut und in ruhigeren Nächten im Tarp-Modus, das war richtig klasse! Bei rauerem Wetter wäre ein solid Inner oder ein Tyvek-Bivy aber schon sinnvoll. Das Kochen im knien oder liegen fand ich auf Dauer viel entspannter als ich befürchtet hatte; einfach Innenzelt ausgehängt und die Uberlite erst später aufgepumpt, dann war richtig viel Platz mit der Evazote! Rucksack: der Exped Lightning 45 hat sich bewährt, ich hatte vorher noch die Nähte abgedichtet und hatte nie Wasser drin - aber auch nicht besonders starken Regen... Die Hüftgurte sind mir zu fest und zu schwer isser natürlich schon, aber was solls, den hab ich halt und funktioniert richtig gut. Schlafsack: der Cumulus LiteLine 400 mit ca 460g Daunen war für mich gerade so ausreichend, bin eine ziemliche Frostbeule und hinterm Gletscher gab es eine Nacht deutlich Frost, mit weniger Daune wäre ich ungern unterwegs. Hätte ich nicht gedacht, ich hätte gedacht das ich damit mehr Reserve habe. Ich wünschte ich hätte 500g Daune reinfüllen lassen! Vielleicht muss aber einfach eine wärmere Isomatte her. Kleidung. Es wurde die KuFa-Jacke und die Weste... und da ich so verfroren bin würde ich das nächste mal wieder beides einpacken! Ja, das waren viele Klamotten, aber ich habe alles gebraucht. Naja fast: das Wetter war streckenweise traumhaft und es war kaum sumpfig, sodass die Sealskinz als einziger Gegenstand nie zum Einsatz kam... würde ich aber trotzdem wieder mitnehmen, ich kann mir jetzt gut vorstellen wie nass es manchmal sein kann. Was ich aber zuhause lassen würde wäre der Regenhut. Ziemlich überflüssig und nicht flexibel genug: wenns regnet hatte ich sowieso die Kapuze auf und ansonsten Merinomütze. Bei meiner lichten Haarpracht würde ich eher eine gut belüftete Cap gegen die Sonne mitnehmen (Merinomütze ist zu durchlässig): wir hatten ein paar sehr sonnige Tage, da musste ich dann teilweise mit dem ollen Regenhut herumlaufen, der war schön atmungsrestriktiv Isomatte... Uberlight +4mm Eva wurde tatsächlich etwas frisch, aber hauptsächlich weil die Uberlight am Rand des Ventils ein kleines Loch abbekam und alle paar Stunden nachgepumpt werden musste. Und das obwohl ich sehr sorgsam damit umgehe. Die Evazote war die Rettung! Uberlite-Backups sind also keine Fears. Konnte es dann aber flicken an einem Pausentag. Bevor ich wusste ob das Flicken klappt hatte ich nach Alternativen geschaut und überglücklich am Pausentag in Eidfjord eine Autoscheibenmatte (60g) entdeckt, sofort gekauft: ich bin beeindruckt was das zusätzlich bringt. Schaufel: hatte ich nicht dabei, würde ich nächstes Mal mitnehmen. Mit dem Trekkingstock zerstört man doch unnötig viel der kargen Deckpflanzen und nicht immer ist ein passender Stein für @SvenWs Steintechnik vorhanden (die aber oft sehr praktikabel ist). Heringe: Bekomme ich die SwissPiranha überhaupt irgendwo in den Boden dort? Ja! Meistens jedenfalls... die Mischung verschiedener Heringe war zwar zum Ausprobieren gedacht aber letztlich genau richtig, alle hatten ihren Einsatzzweck. 4x SwissPiranha 90, 3x verschiedene Y-Heringe, 3x Toaks Shepherd, 1x Easton nano und 1x Titanpin 5mm war dabei. Den Titanpin hätte ich am ehesten entbehren können; den Easton nano halte ich für den besten Allrounder. Für die Hauptbelastung am First braucht es aber die Y-Heringe. Moskitoheadnet in der zweiten Augusthälfte übertrieben? In der einen Nacht auf nur 700m kam es zum Einsatz, es ging zwar noch (nur etwa so 10-15 Moskitos um den Kopf) aber es war mit Moskitonetz deutlich entspannter - da haben @A. M.& @Severabsolut recht: die 11g war es dafür wert! Gletscher: der Hardangerjökulen soll umrundet werden. [...] Muss da mal ein Eisfeld gequert werden oder so? Ja! Geht das ohne Alpine Erfahrung? Ja! Stöcke sind hilfreich, und der Tipp 'eingeschlossene Felsen/Steine nicht zu nah ran, da um diese das Eis schnell dünn wird' sollte bekannt sein. Schuhe [...] So werden es wohl die La Sportiva Tx4 aus dem Bestand und dazu Sealskinz. Gute Idee? Es kam anders als geplant: bei meiner letzten Tour im Elbsandsteingebirge, quasi als letzter Test vor Norwegen, fingen meine ca 900km alten TX4 auf einmal an zu schmerzen weil zu klein! Ich bin auf einmal vorne angestoßen Entweder das Leder war länger nass und ist eingelaufen oder meine Füße sind aufs Alter nochmal "gewachsen"...? Es war jedenfalls zu knapp um neue zu bestellen und hektisch im Urlaub in Dresden hab ich sie nicht in meiner Größe bekommen. Somit wurden es die vorhandenen Stiefel, Lowa Arco mit 1,2 kg. Ein Frevel das hier im Forum zu sagen, aber die haben sich bewährt, war schon ok! Ich hatte immer trockene warme Füße und auch bei groben Geröllfeldern war die steife Sohle von Vorteil um auf spitze Brocken zu springen. Aber dennoch würde ich das nächste Mal wieder auf meine geliebten TX4 wechseln, die ich mir jetzt einfach nochmal in größer kaufe. Ich hatte natürlich Bedenken mit den Kloppern und hab daher sicherheitshalber noch Xero Z-Trails mitgenommen. Das war definitiv nicht erforderlich, insbesondere nicht zum Furten. Fun Fact: Extra Wasserschuhe scheinen eh das überflüssigste Item auf der Hardangervidda zu sein, ich hab insgesamt drei Stück gefunden (leider kein passendes Paar!) und mit zur nächsten Hütte geschleppt. Froh war ich über meine Sandalen nur in Oslo, ich hatte bei An- und Abfahrt jeweils einen Tag um mir Oslo anzuschauen, dafür waren die Sandalen super. Auf dem Trail hab ich sie aber nicht gebraucht. Somit der überflüssigste Ausrüstungsgegenstand; und ein weiteres Argument für Trailrunner bzw. die TX4, mit denen wäre es auch in Oslo nicht lästig unterwegs zu sein. Kompass? Würde dann einen Suunto Clipper kaufen. War dabei, hätten wir nicht wirklich gebraucht, aber immerhin zweimal verwendet. Wenn man einen Kompass braucht sollte es ein Kompass sein, der Clipper hat eher so Spielzeugcharakter und ist daher nicht sonderlich vertrauenerweckend. Navigation: letztlich musste ich doch mein Smartphone mitnehmen, wegen Corona-Apps, Orientierung in Oslo und auch Bustickets (in Norwegen wird Bargeld nicht mehr überall akzeptiert!). Die Karten aus dem DNT hatten wir dennoch, das war auch sehr hilfreich und wenn ich auswählen müsste würde ich Karte nehmen. Die Kombination fand ich aber perfekt. Insgesamt ist die Hardangervidda ein gutes Einsteigergebiet würde ich sagen, etwas Zelterfahrung vorausgesetzt wegen des teilweise sehr kräftigen Windes. Das Hüttennetz ist überraschend dicht (Sicherheit bei Wetterumschwüngen), liegen so etwa in Tagesetappen auseinander und dort bekommt man eine große Auswahl an Essen; sonst haben wir die aber nicht genutzt. Die Wege sind unglaublich gut markiert und die Natur ist einfach wunderschön. Ich bin einfach mega happy endlich so eine Tour gemacht zu haben und hoffe natürlich nochmal die Gelegenheit zu bekommen
  25. OT: Na klar dessen bin ich mir voll bewusst. Es handelt sich um eine Mischung aus ökologischer Entscheidung (Weiternutzung solange alles funktioniert; ja, auch die Corona-Apps , ist "nur" 5 Jahre alt) und keine Lust auf die aktuell verfügbaren Produkte, ich bin sehr wählerisch... und sträube mich noch vor dem Wechsel zu Apple, mMn aktuell leider die einzigen die halbwegs sinnvolle Geräte bauen - aber darüber lässt sich natürlich vortrefflich streiten. Für Touren in Deutschland /mit Freunden nutze ich daher gelegentlich ein altes Stupidphone: SMS + Telefonieren für mindestens eine Woche, das Ganze für 70g. Ich dachte hier gehts auch immer um Komfortverzicht
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