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Ultraleicht Trekking

Six Moon Designs Luna Solo passend?


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Moin in die Runde,

ich bin gerade dabei mir als ziemlicher Anfänger eine Ausrüstung zusammen zu suchen. Am schwierigsten finde ich da das Thema Zelt! Nachdem ich hier schon einiges gelesen habe, bin ich doch nur minimal weiter!

Mir ist das Luna Solo von Six Moon Designs empfohlen worden/ ins Auge gefallen. Es hat eine Innenlänge von 229cm (lt. Hersteller).

Zu mir: ich bin 1,90m groß, schlank, Länge Bauchlage: 205 cm. Beim Schlafen bin ich eher so der Dönerspieß: ständig am Drehen!

Hat jemand von euch bereits Erfahrungen damit und kann ungf. schätzen, ob das passen könnte?

Besten Dank im Voraus und Grüße aus Norddeutschland

 

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Ich selber turne viel rum (schlafe spät ein, spiele mit Elektronik usw.). Da ist mir das Lunar Solo geräumig genug - ich bin aber nur 1,83 m groß. @khyal ist etwas größer und hat das Zelt ebenfalls probiert. Vielleicht meldet er sich.

Ansonsten: Das Lunar Solo ist seit Jahren mein Standardzelt. Ich habe auch leichtere - aber das Lunar Solo nehme ich wegen der luftigen Geräumigkeit am liebsten mit. 

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Wenn du kontaktfreudig bist, kannst du es ruhig ausprobieren. :grin:

Es ist vom Platzangebot in der Breite angenehm, ich bin ein paar Zentimeter größer und lag auf der xLite nur mit nach oben gespannten Liftern ohne Kontakt zur Zeltwand drin. mit einer dünnen Sommertüte und einer Schaummatte gewinnt würde man noch mehr Platz als ich damals drin haben. Letztendlich habe ich es nach einer Tour verkauft, weil ich nicht auf die Lifter (Abspannung auf der Fläche zum "lupfen" der Zeltwand) angewiesen sein möchte. Wenn es vernünftig steht, ist es in Ordnung. Bis es vernünftig steht, kann aber einige Zeit vergehen. Vielleicht waren die Tour aber auch zu kurz, um den guten Aufbau zu erlernen.

Unter den Schlagwörtern "Luna Solo" und "Lunar Solo" findest du noch weitere Meinungen, z.B. den Faden hier:

https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/8678-biete-smd-lunar-solo-2019-grün-1-monat-alt/

https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/8424-zubehör-für-ein-smd-luna-solo-2019/

Es gibt so einige Leute, die mit Mids, der Zeltart, gut klar kommen, meistens sind sie kleiner als 1,90m...

Über die Zeit sind mindestens drei Versionen im Handel gewesen. Früher wurde das Zelt aus SilNylon genäht (das müsste martinferrant haben), dann wurde das Material auf SilPoly umgestellt, ohne den Schnitt anzupassen (die Version hatte ich). In der aktuellsten Version soll der Schnitt auf das Material angepasst sein, es ist nun im Preis von 235€ auf 249€ gestiegen. Falls du das Zelt gebraucht kaufen möchtest, würde ich dir nicht zu meiner Version raten, da bei der Version der Stoff einriss - sonst hätten die den Lüfter auch nicht "verbessert".

Khyal hatte auch meine Version, mit der war er noch nicht einmal auf Tour, dann hat er das Zelt hier im Froum weiter verkauft.

Ich hatte damals auch das Skyscape Trekker im Auge, dort kannst du beide Seiten öffnen.

Bearbeitet von cico
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Ich hatte das Zelt auch. Hatte den Riss am Lüfter und habe es genäht. Hat danach gut gehalten. Habe es aber letztendlich verkauft. Aus 2 Gründen:

1) Bin auch mit den Füßen an die Zeltwand gekommen auf der Xlite ohne Abspannen

2) wollte was freistehendes haben. 

 

Aber wenn ich ehrlich bin fand ich das Zelt sehr gut. Es hat im Wind am nem Hang direkt am Meer 1a gehalten, war dicht, garnicht so schwer aufzubauen, und sehr leicht und kompakt. Habe es in meine Außentasche gestopft und man hat es nicht mehr gesehen da es so klein geworden ist. 

Jetzt mit dem neuen Material und Schnitt muss ich mir das Zelt wohl doch nochmal anschauen :)

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Hängt auch davon ab wie dick deine ISO Matte ist. Bei einer Dickeren Aufblasbaren ist der Abstand zu den Zeltwänden am Fuß bzw. Kopfende nicht mehr sehr groß. Bei dünneren Schaumstoffmatten ist da mehr Spielraum. 

Von der Länge her ansonsten auch für größere Menschen passend (Bin 194cm groß). 

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Bei mir hat es nicht so richtig gut mit 190 gepasst, aber ich bin ja auch nicht gerade ein Hemd im Wind :mrgreen:, waere mir aber grundsaetzlich nicht so wichtig gewesen, da das Teil fuer Sommereinsaetze unter gemaessigten Bedingungen in der Eifel gedacht war, um nicht meine teureren Zelte zu verschleissen und schoen leicht (fuer ein einfaches Gewebe-Zelt) isses ja.

Aber dann kam noch ein Zpacks Duplex zu meiner Zelt-Sammlung dazu und mir war noch klarer, dass ich bei Zelten keine Kompromisse machen will, auch unter Bedingungen, wo die Kompromisse moeglich waeren, deswegen musste das Teil dann wieder gehen.

You get, what you paid for....das Teil ist halt ein preiswertes Mid, ohne dass der TO verraet, was er eigentlich mit dem Teil wo zu welcher Jahreszeit vor hat, finde ich es nicht moeglich zu sagen, ob es passt, geht ja nicht nur um Liegelaenge....

Das Lunar Solo ist rel tricky, bis es sauber steht, dass auch das Kondenswasser von innen ablaeuft, das wuerde ich mir dann auch mal von einem erfahrenen LS Nutzer zeigen lassen.

Was nun das Material betrifft, ist es einfach so, dass bei einem Mid recht hohe Kraefte im Spitzenbereich auftreten, wenn das Teil bei Wind stramm abgespannt wird. Das muss durch entsprechendes Material "aufgefangen" werden. Einreissen unterhalb der Spitzen bei nicht genuegend stabilem Material ist dann ein Klassiker.

Urspruenglich war das LS aus Si-Nylon was gut gepasst hat, da das Material recht dehnbar ist und fuer das Gewicht und Gewebe eine hohe Reisfestigkeit hat, von Mids aus diesem Material kenne ich das eigentlich eher so, dass, wenn vorhanden, eher IZ in der Spitze reissen z.B. frueher beim Shangri La 3 (Vorlaeufer vom WickiUp 3)...entsprechend dehnt sich aber Si-Nylon auch, wenn es nass wird, da fand es SMD eine gute Idee, das Nylon durch ein Polyester gleicher Dicke zu ersetzen, was erstmal den Vorteil hat, dass es sich weniger bei Naesse dehnt, aber leider den Nachteil hat, dass es eine geringere Reissfestigkeit hat.

Ich habe gerade vor wenigen Tagen noch ein Aktuelles aufgebaut und konnte keine grossen Aenderungen am Schnitt erkennen, wobei man auch damit nicht diese Eigenschaft von Polyester wegzaubern koennte.
Gibt aber auch etwas Gutes zu vermelden, ich hatte ja frueher kritisiert, dass der Reissverschluss am unteren Ende nicht vernuenftig vernaeht ist, dass man das unbedingt selber nachholen sollte, da sonst die Gefahr besteht, den Zipper nach unten abzuziehen OT: (habe das neben anderen Punkten natuerlich auch gegenueber SMD nicht unerwaehnt gelassen :mrgreen:).
Das haben sie jetzt, bei dem neuen Exemplar, was ich hier hatte, vernuenftig geloest, da war kein Nacharbeiten mehr noetig.

Overall, wenn das Budget nun mal so begrenzt ist, dass nicht ein hoeherer Kaufpreis drin ist (ich wuerde immer deutlich mehr fuer ein Zelt in die Hand nehmen), es leicht sein soll, man sich mit Single Wall und der entsprechenden Kondens-Problematik angefreundet hat und es in gemaessigte Gebiete bzw Campplaetze geht, was Wind betrifft und man auch nicht in herausfordernden Gebieten, was Heringsgrund betrifft, angenervt wird, wenn man etwas tricksen muss und man auch nicht eine enge, niedrige Hundehuette bei haben will, ist das LS keine schlechte Wahl.

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  • 1 Monat später...

Hallo Leute,

ich habe eine Frage zum Lunar Solo und will nicht extra einen neuen Tread aufmachen. Die 2019er Version welche ich erworben habe besteht ja nunmehr aus silikonisiertem Polyester. Welchen Nahtdichter verwendet man dafür am besten (es gibt ja mehrere Varianten z.b. von Seam Grip und ich werde aus den Bezeichnungen nicht schlau) und habt ihr Tipps für die Anwendung (Verdünnung und Pinselverwendung)? Vielen Dank vorab.

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Am 9.2.2020 um 03:44 schrieb khyal:

Urspruenglich war das LS aus Si-Nylon was gut gepasst hat, da das Material recht dehnbar ist und fuer das Gewicht und Gewebe eine hohe Reisfestigkeit hat, von Mids aus diesem Material kenne ich das eigentlich eher so, dass, wenn vorhanden, eher IZ in der Spitze reissen z.B. frueher beim Shangri La 3 (Vorlaeufer vom WickiUp 3)...entsprechend dehnt sich aber Si-Nylon auch, wenn es nass wird, da fand es SMD eine gute Idee, das Nylon durch ein Polyester gleicher Dicke zu ersetzen, was erstmal den Vorteil hat, dass es sich weniger bei Naesse dehnt, aber leider den Nachteil hat, dass es eine geringere Reissfestigkeit hat.

Leider. Dabei ist der Sag bei meinem Silnylon-Modell eigentlich nie zum unlösbaren Problem geworden: Zelt aufstellen, nach 30 Minuten nachspannen, in der Nacht dann ggf. von innen nochmal nachspannen... aber letzteres war bei mir bislang nie wirklich nötig. 

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Am 12.3.2020 um 14:39 schrieb Ocram0815:

(Verdünnung und Pinselverwendung)? 

Ja, beides. Ich finde Silnet ohne Verdünnung zu dick bzw. klebrig. Es fließt dann nicht gut in die Nahtlöcher hinein. Ich verdünne es daher immer mit einem kleinen Schluck Waschbenzin und pinsele es dann mit einem festen Pinsel in die Naht hinein.

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vor 6 Stunden schrieb waldradler:

Ja, beides. Ich finde Silnet ohne Verdünnung zu dick bzw. klebrig. Es fließt dann nicht gut in die Nahtlöcher hinein. Ich verdünne es daher immer mit einem kleinen Schluck Waschbenzin und pinsele es dann mit einem festen Pinsel in die Naht hinein.

Wobei man dann nie weiss, aus was fuer einem Material der Zeltstoff und das Garn genau ist und wie da Waschbenzin laengerfristig auf die Stabilitaet wirkt, ich setze Waschbenzin haeufiger als Reinigungsmittel beim Motorrad schrauben ein und je nach dem, welche KF und Verklebungen daneben sind, muss ich da schon aufpassen, dass es damit nicht in Beruehrung kommt, ich wuerde da mit Waschbenzin und aehnlichen Verduennungsmitteln wegbleiben und lieber an der Auftragstechnik arbeiten.

Aber jeder geht seinen Weg und es ist in der Denke vielleicht auch noch mal ein Unterschied, ob es ein sehr windstabiles Zelt ist, wo man mit einer evtl Schwaechung der Naehtgegend nach dem Prinzip "jede Kette ist nur so stark wie ihr schwaechstes Glied" einen echten Nachteil schafft oder ob die Kette eh schon schwaechelt :mrgreen:

Aber ich sehe das natuerlich auch immer von dem Standpunkt, dass ich der Meinung bin, dass Zelte richtig windstabil sein sollten (wenn ich mir ueberlege, was da meine Zelte schon mitmachen mussten, nicht nur im Gebirge, mit die heftigsten Sachen, wenn auch dann nicht so lange (wie im Gebirge), waren Gewitterfronten beim Paddeln in D oder Segeln / Surfen in NL)...

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  • 1 Monat später...
vor 49 Minuten schrieb Schutzhüttencamper:

Hat jemand Erfahrung mit dem Lunar Solo auch in kälteren, stürmischeren Gegenden, zb Richtung Finnland/Nordkapp (im Sommer) bzw im Gebirge ?

Ich bin  ja mit dem älteren Modell aus Silnylon oft unterwegs. In Deutschland umfasst meine Erfahrung auch den Spätherbst, in den südlicheren Alpen (in geschützter Lage) auch sommerliche Stürme. Das ging bislang schon, ist aber m.E. nicht die Stärke des Zelts - die besteht vor allem in der relativen Geräumigkeit und Luftigkeit. Wenn es heftiger zur Sache geht, wäre ein Solomid oder Solomid XL m.E. die bessere Wahl. 

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Moin zusammen,

ich denke ich werde jetzt mal ein kleines Resümee schreiben.

Tatsächlich habe ich mir das SixMoonDesign Lunar Solo gekauft. Der Aufbau ist recht easy und machbar. Wichtig ist natürlich, dass entwender ein Wanderstock oder eine zusätzlich gekaufte Zeltstange verwendet wird.

Mit meinen 1,90m stoße ich da allerdings schon an die Grenzen. Da ich in allen möglichen Schlafpositionen ratze, kann ich sagen, dass alle Positionen möglich sind. Größeren Leuten würde ich es nicht unbedingt empfehlen wenn man weiß, dass man nicht eingekauert schläft. Ab und an bin ich mal mit den Füßen an die Zeltwand gestoßen. Aber auch nur, weil mein aktueller (für's Wandern nicht geeigneter) Schlafsack so dick ist.

Platz ist das gut drin, Verpckungsgröße ist akzeptabel und Preis auch.

Vielleicht hilft das ja einigen her im Forum.

Bis dahin Gruß aus der Lüneburger Heide

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